1. Das Fest der Könige

Die Geschichte
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Tjeika
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Re: 1. Das Fest der Könige

Beitrag von Tjeika »

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Phyleira Kelaris
Daalor, Ascalon
Sommer 3340
Mittag
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Phyleira lachte auf bei Khoris Bemerkung.
"Ich fürchte, da sind wir schon zwei", lachte sie leise auf, wobei sie eine Hand leicht vor ihren Mund hielt.
"Menschen verstehen einander nicht einmal selbst, macht Euch also keine Vorwürfe", zwinkerte sie Khori durchaus amüsiert zu.
Die anschließende Frage hingegen ließ sie nachdenklich zurück und sie sah einen Augenblick irgendwo in die Ferne, um ihre Gedanken zu sortieren.
"Meine Werte... nun, ich denke, es geht um das Miteinander. Wenn wir gut miteinander auskommen wollen, müssen wir den Anderen stets achten."
Sie legte eine kurze Kunstpause ein und schenkte der Zwergin ein Lächeln.
"So, wie ich Euch achte."
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."

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Ayrina
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Re: 1. Das Fest der Könige

Beitrag von Ayrina »

Nariell
Daalor, Ascalon
Sommer 3340
Mittag

Unter leicht gesenkten Lidern warf Nariell ihrem Cousin einen hinreißenden Blick zu.
"Ich habe mein Leben lang daraufhin gearbeitet", erinnerte sie ihn freundlich.
"Denkst du wirklich, irgendjemand könnte mir diese Position streitig machen?"
Nein, das würde sie nicht zulassen. Unter keinen Umständen. Egal wie reich die Familie dieser Kelaris war!
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Cassiopeia
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Re: 1. Das Fest der Könige

Beitrag von Cassiopeia »

Khori / NPCs
Daalor, Ascalon
Sommer 3340
Mittag

Für einen kurzen Augenblick wurden Khoris Augen tatsächlich groß. Phyleira, Tochter eines schwerreichen Handelsherren, achtete sie.
Verlegen lächelte sie und strich ihr grobes Gewand imaginär glatt.
"Wir Zwerge bekommen nicht oft Achtung durch Menschen", sagte sie leise. Vor allem nicht durch Menschen aus Valondar. Doch Phyleira schien anders zu sein, anders als die vornehmen, herrischen Menschen in ihren feinen Gewändern, wie Khori sie bisher kennen gelernt hatte.

"Nun", sagte Julien gedehnt, "sie nimmt sich diese Chance gerade selbst und nach dem Essen wird die halbe Oberstadt davon reden", meinte er abfällig und schüttelte leicht den Kopf.
"Pass du nur auf, dass du den Blick am Hof nicht unbedacht zeigst! Wem soll der denn gelten, der Königin?"

Maschotas bekam von dem Geplänkel am Nebentisch wenig mit, auch die Anwesenheit der Zwergin hatte er bald vergessen und war ganz in sein Essen vertieft, den köstlichen Braten mit gebratenen Wachteleiern und - er hatte sie auf die Empfehlung der jungen Kelaris hin extra nachbestellt - Taubenpasteten.
So dauerte es etwas bis er die unscheinbare Gestalt bemerkte. Seine Sklavin Kira wartete darauf, dass er sie bemerkte und zu sich befahl, was er sogleich mit einer Geste auch tat. Ein Diener wollte hilfsbereit einen Stuhl anbieten, trat jedoch hastig wieder zurück als er den Blick von Maschotas sah. Sie war eine Sklavin. Sie bekam keinen Stuhl. Sie würde auf dem Boden neben ihm knien wie es sich gehörte.
Dass derlei Anblick in Ascalon fremd war, scherte Maschotas nicht. Hier waren viele seiner Landsleute und niemand schien sich groß darum zu kümmern.

Der Raum und die Veranda waren erfüllt vom Geruch verschiedener Gerichte und leisem Stimmengewirr, sowie dem leisen Plätschern eines Brunnens an der Verandaseite. Der Blick auf die freie Hügellandschaft dahinter war wunderbar und die bunten Stoffsegel schafften es, aus der Hitze einen erträglichen Schatten zu zaubern. Die Stimmung war gut und gespannt, hier und da wurde über das Fest der Könige spekuliert, das vor allem die Händler, die in diesem Etablissement abstiegen, für ihre eigenen Kontakte und Einflüsse nutzten.
Während der König aus Valondar bereits angereist war, würden die Könige aus Thalon und Bregalond erst morgen erwartet werden. Aus letztgenanntem Land kamen nur wenige hinunter in den Süden nach Ascalon und diejenigen, die den Weg hierher auf sich nahmen, konnten sich eine Unterkunft in der Oberstadt kaum leisten. Entsprechend abfällig war der Ton, besonders unter den Einwohnern Valondars, die hier in der Mehrzahl waren, was die Bewohner und den 'Dorfkönig', König Bamor, betraf.
Hier in der Oberstadt fühlten die Menschen aus Valondar sich sicher, viele kamen wiederholt in diesen Stadtteil, sogar in diesen Gasthof und betrachteten das Personal beinahe als ihr eigenes. Jenes gab sich besonders Mühe, die Gäste nicht zu enttäuschen und tat was in seinen Kräften stand, diese zufrieden zu stellen.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
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Tjeika
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Re: 1. Das Fest der Könige

Beitrag von Tjeika »

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Phyleira Kelaris
Daalor, Ascalon
Sommer 3340
Mittag
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"Man könnte sagen, nie", verbesserte Phyleira Khori mit einem Schmunzeln auf den Lippen.
Sie lächelte und blickte sich um.
"Denn ich fürchte, es hat seinen Grund, weswegen wir bislang nicht bedient wurden", seufzte sie und schüttelte dezent den Kopf.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."

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Odin
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Re: 1. Das Fest der Könige

Beitrag von Odin »

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Kirjava
Daalor, Ascalon
Sommer 3340
Mittag
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Kira trat an Maschotas heran und kniete sich neben ihm hin. Im flüsternden Ton, damit nur er es versteht, berichtete sie ihm:
"Es ist wenig los. Die Leute, die noch auf der Straße sind, tuscheln aber über ein Fest, die Könige und andere hohe Gäste. Hier auch über diese Zwergin.
Allerdings habe ich eine Gestalt gesehen, die sich zum Essen aufs Dach zurückgezogen hatte. Ich denke mal, sie wollte vermeiden, gesehen zu werden."
Wo Detektivbüro und Bastelecke zusammenkommen.
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Cassiopeia
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Re: 1. Das Fest der Könige

Beitrag von Cassiopeia »

Khori / NPCs
Daalor, Ascalon
Sommer 3340
Mittag

Das fiel nun auch Khori auf, die bemerkte, dass die Tische um sie herum längst mit Essen versorgt worden waren.
"Das tut mir leid", sagte sie schuldbewusst. "Ich sagte ja, man wird nicht glücklich sein mich hier zu sehen... und nun werdet Ihr gestraft weil Ihr mit mir an einem Tisch sitzt", sagte sie etwas unglücklich.
"Ich ruiniere Euren Ruf, das Ansehen Eurer Familie nimmt daran Schaden..." Ganz sicher war sich Khori nicht wie sie darüber dachte. Es machte ihr im Grunde wenig aus, doch es schien ihr ungerechte, dass es eine nette Frau wie Phyleira traf.
"Dort vorn ist der Diener", machte sie Phyleira darauf aufmerksam, "wenn ich ihn herbei bitte, wird er nicht kommen. Wenn Ihr es tut wird es ihm vielleicht unangenehm sein, Euch 'übersehen' zu haben und er wird uns Essen bringen?", schlug sie einen letzten Versuch vor.

Nun, dass die Leute über das Fest redeten, war nur logisch, fand Maschotas, auch über die Könige wurde sicher getratscht, sowie über die Zwergin am Nebentisch. Er wollte sich gerade eine weitere beladene Gabel zum Mund führen als er inne hielt.
Eine Gestalt auf dem Dach? Die offenbar von noch niemandem bemerkt worden war, sonst säße sie nicht dort. Doch seine Kira hatte gute Augen.
Er ließ die Gabel sinken und sah zu ihr, abschätzend, welchen Auftrag er ihr geben sollte.
"Behalte ihn - oder sie - im Auge", wies er sie leise an, sodass nur sie es hören konnte. "Bekomme heraus, wer es ist, in wessen Auftrag. Ich will kein Blut sehen, wir sind hier zu Gast", erklärte er ihr seine Vorstellung der Durchführung und seufzte leise. Schließlich kam vieles in Frage - vom einfachen Dieb bis zum Spion oder Assassine.
Er beendete in Ruhe sein Mahl und stellte schließlich seinen Teller auf den Boden vor Kira, auf dem noch etwas vom Braten und der Taubenpastete übrig waren, die er für sie gelassen hatte. Die hatte sie sich verdient.
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Re: 1. Das Fest der Könige

Beitrag von Tjeika »

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Phyleira Kelaris
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"Hört auf Euch Vorwürfe zu machen, sonst mache ich Euch welche, weil Ihr Euch welche macht", sagte Phyleira tatsächlich ein wenig amüsiert.
Das lag aber eher an ihrem eigenen, verwirrenden Schachtelsatz.
Prompt drehte sie sich auf Khoris Hinweis hin um und folgte dem Beispiel eines anderen Mannes und hob eine Hand, um sich des Dieners Aufmerksamkeit zu vergewissern.
"Wir würden gerne bestellen", unterstrich sie die Nachlässigkeit, um es noch unangenehmer für das Personal zu machen.
Das hatten sie Phyleiras Ansicht nach auch verdient.
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Re: 1. Das Fest der Könige

Beitrag von Odin »

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Kirjava
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"Ja, Herr", hauchte sie.

Sie lächelte wegen dem Braten und der Taubenpastete und fing an zu essen, wobei sie jedes Stückchen einzeln vom Teller nahm und noch im knien aß.
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silverbullet
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Re: 1. Das Fest der Könige

Beitrag von silverbullet »

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Yanas
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Yanas war vorerst satt und verstaute den Rest vom Brot in einem Beutel, der über der Schulter getragen werden konnte. Wenn man ihn nicht gerade als Kopfstütze benutzte, wie er gerade benutzt wurde. Es war angenehm warm im Schatten des Schornsteins und der Wein machte schläfrig. Also beschloss der Dieb, es sich etwas bequemer zu machen und die Vorgänge im Gasthof nur noch mit halb geöffneten Augen zu beobachten. Die mitgereisten Diener verstauten sicher erstmal das Gepäck der frisch angereisten Herrschaften, während die sich mit Leckereien bedienen ließen. Der Duft, der von der Terrasse hochzog war köstlich... vielleicht war ein späterer Einbruch in der Küche ertragreicher, als ein paar arme Kutscher und Leibdiener zu bestehlen?
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Cassiopeia
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Re: 1. Das Fest der Könige

Beitrag von Cassiopeia »

Khori / NPCs
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Der Diener sah sie mit geweiteten Augen an, ehe er wieder seine Fassung wahrte, als er erkannte, wer hier unbedienter Weise noch am Tisch saß.
"Natürlich, Herrin Kelaris", sagte er hastig und mit einer kleinen Verbeugung.
"Wildschweinbraten, Taubenpastete, Entenleber, gedämpftes Sommergemüse, Ziegenmilchbrei...", legte er die kulinarische Vielfalt vor ihnen dar, "Zwiebelbrot und Beerenküchlein", fiel es ihm schließlich noch ein, "haben wir im Angebot. Darf ich Euch etwas davon bringen? Dazu vielleicht ein kühler heller Wein?"
Dass er dabei nicht auf Khori, sondern nur auf Phylerias Meinung Wert legte, war unübersehar. Khori störte es nicht groß, von den meisten angepriesenen Speisen hatte sie ohnehin das wenigste je gekostet abgesehen vom Brot und Milchbrei vielleicht...

Während Kira zu seinen Füßen aß, sah Maschotas sich um. Inzwischen wurden offenbar auch die junge Kelaris und die Zwergin bedient, was ihm ein Schnauben entlockte. Das würde ein Zusatzauftrag für Kira werden, sollte diese Zwergin sich auch am Abend noch unter den Gästen befinden. Hoffentlich war sie nicht im gleichen Flügel wie er untergebracht, er würde darauf achten, die Terrasse zu meiden, wenn sie zugegen war.
Doch für den Moment ließ sich dies nicht vermeiden und er leerte in Ruhe sein Weinglas und achtete aus dem Augenwinkel darauf, dass Kira den Teller leerte. Etas übrig lassen gehörte sich schließlich nicht.
Als sie fertig war, wuchtete er den Stuhl nach hinten und hob seinen beleibten Körper in die Höhe. Sofort kam ein Diener angerannt.
"Ich nehme an, unser Gepäck ist bereits auf den Zimmern?", erkundigte er sich und erntete ein höfliches Kopfnicken.
"So ist es, Herr."
Maschotas gab Kira ein kleines Zeichen, aufzustehen und ihm zu folgen. Nach dem langen Sitzen in der Kutsche war sie ihm eine Massage schuldig und er brauchte frische Kleidung.
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