Noyan Uyguba

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Noyan Uyguba

Beitrag von Tjeika » Do 7. Apr 2016, 19:55

Name:
Noyan Uyguba

Herkunft:
Argoth

Magier / Sine:
Sine

Geschlecht:
männlich

Alter:
44

Aussehen:
dunkler Teint, längeres Haar, dichter Bart, dunkle Augen

Bild

Beruf:
Ehemaliger Flüchtling, vormals Koch und Hausmann

Besondere Fähigkeiten / Unfähigkeiten:
Besonders gut ist Noyan in allen haushaltlichen Belangen - Nähen, Kochen, Waschen, kleinere handwerkliche Tätigkeiten und kleinere Heileraufgaben.
Miserabel ist er im Umgang mit Frauen, denn er hat eine heidenangst vor ihnen, außerdem ist er weder künstlerisch noch kriegerisch sonderlich begabt. Seit er jedoch seinen kleinen, bescheidenen Teil zur Rettung Chomas beigetragen hat, kommt er mehr und mehr aus sich heraus.

Charakter:
Eigentlich ist Noyan ein wirklich lieber Kerl. Allerdings hat er, aufgrund seines Hintergrundes und seiner Herkunft starke Angst, teils "nur" riesigen Respekt vor Frauen. Er kommt schwer von seinem durch seine heimatliche Gesellschaft geprägtem Geschlechterbild weg. Außerdem hat er so gut, wie kein Selbstbewusstsein und ist außerordentlich schüchtern. Das hat sich im letzten Jahr zumindest ein klein wenig verbessert, auch wenn er immer noch sehr zurückhaltend ist.

Ausrüstung:
Nadel und Faden, Verbände, Kochlöffel und jede Menge Gewürze und Teesorten, außerdem Reisegepäck, ein dicker Fellmantel und Reisekleidung. Und ein Esel, der ihm überall hin folgt - ob er es nun will, oder nicht.

Interessen:
Eigentlich wünschte sich Noyan nach seiner Flucht nichts sehnlicher, als, dass all diese Missverständnisse nie geschehen wären. Zuhause ist es doch am Schönsten. Doch nachdem er nun so viele Abenteuer erlebt hat, ist er stark daran interessiert, sich ein neues Leben aufzubauen - und noch ein wenig mehr an seinem Selbstbewusstsein zu arbeiten.

Hintergrund:
Noyan ist in einem typischen Amazonen-Walddorf in Argoth aufgewachsen, mitten im Lande und weitab von jedweder Zivilisation, die auch nur ansatzweise etwas mit Stadtleben zu tun haben könnte. Mit nur sechzehn Jahren wurde er an die Kriegerin Röjani verheiratet, die nun anstelle seiner Mutter seine gesellschaftlichen Geschicke leitete. Sie war eine herausragende Kriegerin und hoch angesehen in der Dorfgesellschaft, während Noyan zuhause, wie es sich in seinem kleinen Dorf für einen Mann gehörte, fleißig den Haushalt führte und ab und an bei Festen die Dorfküche leitete. Er war auch recht zufrieden damit, sicherte seine Frau doch den Lebensunterhalt und behandelte ihn auch gut - die Beiden hatten sich sogar ineinander verliebt, was recht selten bei Ehen in diesen Breitengraden war.
Doch dann geschah das Missgeschick. Das kleine Dorf, in dem sie glücklich und zufrieden lebten, wurde von einem Nachbardorf angegriffen. Und als die Kriegerinnen des Nachbardorfes nach einer für sie verlustreichen Schlacht wieder abgezogen waren, kehrte seine Frau nach Hause zurück. Doch Noyan wusste nichts vom Erfolg der Schlacht unter der Führung Röjanis und so hielt er sie für eine feindliche Kriegerin. Mit seiner gusseisernden Pfanne schlug er sie nieder - und wurde dafür zum Tode verurteilt. Manche sagten ihm gar Paktiererei mit Magiern nach oder dass er gar selbst ein Magier sei und seine Frau deshalb erschlagen hatte. Jene Gerüchte hatten wohl mit der Beliebtheit Röjanis im Dorf zu tun, denn Noyan ist ganz und gar nicht magisch begabt.
Gerade, als das Todesurteil vollstreckt werden sollte - welches er selbst im Übrigen durchaus für angemessen hielt -, kehrten die Kriegerinnen des Nachbardorfes zurück und sinnten auf Rache. Sie befreiten alle Gefangenen, darunter auch Noyan selbst. Seitdem ist er auf der Flucht.
Bis heute noch macht er sich Vorwürfe darüber, doch mittlerweile hat er eingesehen, dass dies alles nur ein Unfall war. Als er über den Umweg des Dogan-Reiches floh, suchte er ein Medium auf, welches für ihn Kontakt zu Röjani aufnahm - denn wenn er schon als Magier verschrien war, konnte er die Magie durchaus auch nutzen, befand er. Er unterhielt sich während dieser Sitzung einige Zeit mit seiner Frau und sie versicherte ihm, dass sie wusste, für eine gute Sache gestorben zu sein, immerhin hatte Noyan ja versucht, das Haus vor den Angreiferinnen zu schützen. Seit er weiß, dass Röjani ihm nicht böse ist, geht es ihm ein wenig besser. Für Röjani suchte er nach seiner Ankunft in Port Soles während der Angriffe der Nekromanten das Lager der Magier und Sine, die gemeinsam kämpfen wollten, auf, um sich den Kriegern anzuschließen und in Röjanis Fußstapfen zu treten - trotz jedweder Talentfreiheit. Dafür beeindruckte er die Krieger im Lager mit seinen Koch- und Nähkünsten. So jemanden hatten sie offensichtlich bis dato nicht im Lager gehabt. Und so konnte er sich später sogar bei der entscheidenden Schlacht gegen Nalahr und seine Truppen auf seine Art nützlich machen. Im Laufe der Zeit hat er an seinem Selbstbewusstsein arbeiten können, auch wenn er immer noch ein überaus zurückhaltender Mann ist.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."

// The Big Lebowski \\

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