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Monra
Dorf Fjallbrann
Sommer 3340
Abend
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Monra hörte zu und lächelte. "Dort, wo ich herkomme, kümmern sich die Herrscher um ihre Untergebenen. Sie sorgen dafür, dass es allen gut geht und kämpfen dafür, dass sie das auch wirklich tun können. Jeder freie Mann und jede freie Frau wird unterstützt, damit alle zum Wohl der Gemeinschaft beitragen können."
Sie dachte nach. Sollte sie jetzt schon die ersten Gerüchte streuen? Nein, zunächst einmal mussten die Ratsherren auf ihre Vorschläge eingehen. Wenn die ersten Krieger im Ort waren, konnte sie immer noch die Korruption offenbaren und die drei raffgierigen Männer beseitigen lassen.
Nach Süden
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Re: Nach Süden
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Re: Nach Süden
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Alakti ("Yeoh")
Dorf Fjallbrann
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Auch Alakti setzte sich etwas im Bett auf und scherte sich dabei nicht darum, dass die Felle verrutschten.
"Die Menschen tendieren dazu, Angst vor dem zu haben, das sie nicht kennen. Womöglich steckt da gar nicht viel mehr dahinter. Und dies gepaart mit den Lügen, den die Herrschenden des Südens über uns erzählen, führt schnell zu einer Bezeichnung wie 'Unnennbare'", versuchte sie sich an einer Erklärung.
Seufzend blickte sie sich zu Füßen der Schlafstatt nach ihrer hastig abgelegten Kleidung um.
"Sollte mehr dahinterstecken, so bin ich mir sicher, dass Monra dies herauszufinden vermag."
Alakti ("Yeoh")
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Auch Alakti setzte sich etwas im Bett auf und scherte sich dabei nicht darum, dass die Felle verrutschten.
"Die Menschen tendieren dazu, Angst vor dem zu haben, das sie nicht kennen. Womöglich steckt da gar nicht viel mehr dahinter. Und dies gepaart mit den Lügen, den die Herrschenden des Südens über uns erzählen, führt schnell zu einer Bezeichnung wie 'Unnennbare'", versuchte sie sich an einer Erklärung.
Seufzend blickte sie sich zu Füßen der Schlafstatt nach ihrer hastig abgelegten Kleidung um.
"Sollte mehr dahinterstecken, so bin ich mir sicher, dass Monra dies herauszufinden vermag."
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
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Re: Nach Süden
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Haakan / Sheon / NPC
Dorf Fjallbrann
Sommer 3340
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Evera schaffte es tatsächlich, sehr zweifelnd drein zu blicken.
"Herrscher, die sich um ihr Volk kümmern... die Könige im Süden wissen doch gar nicht, dass wir existieren. Die Soldaten kommen manchmal. Manche Frauen erzählen... schlimme Sachen hinterher. Und die Ratherren sind nur darauf aus, ihre Macht zu halten und zu mehren, wo es geht auf diesem verlassenen Teil Ascalons. Wir alle überleben hier nach unseren eigenen Regeln."
So ernst hatte sie noch nie gesprochen, doch in Monras Nähe war es plötzlich gar nicht so schwer.
Dennoch runzelte sie abermals die Stirn. "Gibt es bei Euch... auch Unfreie Menschen?"
"Wir sollten ihren unsere Namen beibringen", überlegte Haakan während er sich langsam ankleidete, "doch wir haben keine Länder oder Könige wie sie, über die sie sich viel identifizieren, wie ich es verstanden habe. Wir sind die Völker des Nordens, den die Menschen hier fürchten. Für diese Länder sind sie die Menschen im Norden. Die, die zu weit weg leben, um sich zu kümmern. Da können wir ansetzen: uns kümmern und die Identität des Nordens stärken. Eines Tages brauchen wir sie vielleicht noch. Aber sie kennen ja nicht einmal Magie, wie es scheint", seufzte er bedauernd.
Haakan / Sheon / NPC
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Evera schaffte es tatsächlich, sehr zweifelnd drein zu blicken.
"Herrscher, die sich um ihr Volk kümmern... die Könige im Süden wissen doch gar nicht, dass wir existieren. Die Soldaten kommen manchmal. Manche Frauen erzählen... schlimme Sachen hinterher. Und die Ratherren sind nur darauf aus, ihre Macht zu halten und zu mehren, wo es geht auf diesem verlassenen Teil Ascalons. Wir alle überleben hier nach unseren eigenen Regeln."
So ernst hatte sie noch nie gesprochen, doch in Monras Nähe war es plötzlich gar nicht so schwer.
Dennoch runzelte sie abermals die Stirn. "Gibt es bei Euch... auch Unfreie Menschen?"
"Wir sollten ihren unsere Namen beibringen", überlegte Haakan während er sich langsam ankleidete, "doch wir haben keine Länder oder Könige wie sie, über die sie sich viel identifizieren, wie ich es verstanden habe. Wir sind die Völker des Nordens, den die Menschen hier fürchten. Für diese Länder sind sie die Menschen im Norden. Die, die zu weit weg leben, um sich zu kümmern. Da können wir ansetzen: uns kümmern und die Identität des Nordens stärken. Eines Tages brauchen wir sie vielleicht noch. Aber sie kennen ja nicht einmal Magie, wie es scheint", seufzte er bedauernd.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
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Re: Nach Süden
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Monra
Dorf Fjallbrann
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Äußerlich ungerührt hörte Monra der Erzählung von Evera zu, doch in ihr kochte es. Als das Mädchen endete und ihr die Frage stellte, ob es auch unfreie Menschen unter der Herrschaft des Fürsten gab, straffte sie sich und sagte leise und ernst: "Lass es mich so ausdrücken: Soldaten oder andere Männer, die das tun, wovon diese armen Frauen berichten, könnten froh sein, nur als Unfreie zu enden. Aber solche Verbrecher werden - egal welcher Herkunft - ohne große Diskussion hingerichtet. Ebenso Mörder. Alle anderen büßen für ihre Taten mit Arbeit für das Gemeinwohl. Anstatt in dunklen Kerkern vor sich hin zu rotten, können sie den Schaden wieder gut machen und werden geläutert - zumindest die meisten."
Dass auch andere als Unfreie enden konnten, verschwieg Monra besser.
"Außerdem können Unfreie auch auf den Schutz ihrer Herrschaften hoffen", fügte sie hinzu, "nur, weil jemand seine Freiheit verloren hat, heißt das nicht, dass jeder mit ihnen machen kann, was man will. Sie haben ihren Herrschaften zu gehorchen, aber nicht anderen. Wenn ihnen etwas von Fremden angetan wird, werden ihre Rechte von ihren Herrschaften vertreten. Hätte ich eine Dienerin, wäre ich für sie verantwortlich - für ihre Gesundheit, ihre Nahrung, ihre Kleidung und dass andere sie gut behandeln. Manche begeben sich sogar freiwillig unter die Herrschaft von jemandem."
Dass es den Herren hingegen erlaubt war, mit ihren Sklaven nach Belieben umzugehen, behielt Monra ebenfalls für sich. Es gab nicht wenig Gerüchte, dass es im Palast des Fürstenpaares häufiger zum Verschwinden von Sklaven kam.
"Auch korrupte Ratherren... nun, darüber sprechen wir später. Vielleicht entwickelt sich alles ja auch anders..." Sie trank einen Schluck Bier und lächelte Evera zu. "Schau nicht so ernst, hübsches Mädchen! Wir sind gekommen, um die Dinge zu verbessern!"
Monra
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Äußerlich ungerührt hörte Monra der Erzählung von Evera zu, doch in ihr kochte es. Als das Mädchen endete und ihr die Frage stellte, ob es auch unfreie Menschen unter der Herrschaft des Fürsten gab, straffte sie sich und sagte leise und ernst: "Lass es mich so ausdrücken: Soldaten oder andere Männer, die das tun, wovon diese armen Frauen berichten, könnten froh sein, nur als Unfreie zu enden. Aber solche Verbrecher werden - egal welcher Herkunft - ohne große Diskussion hingerichtet. Ebenso Mörder. Alle anderen büßen für ihre Taten mit Arbeit für das Gemeinwohl. Anstatt in dunklen Kerkern vor sich hin zu rotten, können sie den Schaden wieder gut machen und werden geläutert - zumindest die meisten."
Dass auch andere als Unfreie enden konnten, verschwieg Monra besser.
"Außerdem können Unfreie auch auf den Schutz ihrer Herrschaften hoffen", fügte sie hinzu, "nur, weil jemand seine Freiheit verloren hat, heißt das nicht, dass jeder mit ihnen machen kann, was man will. Sie haben ihren Herrschaften zu gehorchen, aber nicht anderen. Wenn ihnen etwas von Fremden angetan wird, werden ihre Rechte von ihren Herrschaften vertreten. Hätte ich eine Dienerin, wäre ich für sie verantwortlich - für ihre Gesundheit, ihre Nahrung, ihre Kleidung und dass andere sie gut behandeln. Manche begeben sich sogar freiwillig unter die Herrschaft von jemandem."
Dass es den Herren hingegen erlaubt war, mit ihren Sklaven nach Belieben umzugehen, behielt Monra ebenfalls für sich. Es gab nicht wenig Gerüchte, dass es im Palast des Fürstenpaares häufiger zum Verschwinden von Sklaven kam.
"Auch korrupte Ratherren... nun, darüber sprechen wir später. Vielleicht entwickelt sich alles ja auch anders..." Sie trank einen Schluck Bier und lächelte Evera zu. "Schau nicht so ernst, hübsches Mädchen! Wir sind gekommen, um die Dinge zu verbessern!"
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