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Phyleira Kelaris
Midburg, Ascalon
Sommer 3340
Abend
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Ein Ausdruck der Trauer trat auf Phyleiras Gesicht als sie, Kira folgend, endlich im Raum ihres Ansinnens angelangt waren. Die vielen Toten, die hier unbegraben lagen, trafen das Herz der Nymphe, die ja für Leben stand. Spontan hatte sie das Bedürfnis, ihre natürliche Gestalt anzunehmenn, doch Tavas wurde sie sich im allerletzten Augenblick gewahr. Und so senkte sie leicht ihr Haupt und zupfte frisch gewachsene Blüten aus ihrem Haar, die ja eigentlich auf ihrem Horn wuchsen. Doch dieser Raum des Unglücks barg genug Schatten, als dass sie solche zur Tarnung nutzen konnte. Eine Blüte nach der anderen fand ihren Weg auf die Skelette der Toten, derer sie auf diese Weise still gedachte.
Erst als Khori das Wort ergriff, entkam sie ihrer Lethargie und ihr Antlitz wurde Blass, als sie begriff, was dies für Kira bedeutete.
"Kira, nein!", widersprach sie schnell und erhob sich, die Hände noch voller unverteilter Blüten, um zu der Dunkelelfe zu treten.
Midburg, Ascalon
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Re: Midburg, Ascalon
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Re: Midburg, Ascalon
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Yanas
Midburg, Ascalon
Sommer 3340
Abend
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"Bei allen Heiligen... und Unheiligen!", entfuhr es Yanas, "wie konnten diese beiden ihre Liebe zelebrieren, wo unter ihrer Burg so ein Massengrab... was... Kira, nein!"
Auch Yanas dämmerte, was die Aussage für die Dunkelelfe bedeutete. Er rannte mit weit aufgerissenen Augen zu der Frau, die ihm so heftig den Kopf verdreht hatte und die er wahrscheinlich bald verlieren würde.
Der Weg schien immer länger zu werden und seine Bewegungen langsamer, bis er begriff, dass er selbst es war, der sich bremste. Unwillkürlich. Als ob er es im Innersten bereits akzeptiert hatte, dass Kiras Opfer das einzige war, was eine ganze Stadt retten würde. Konnte.
Yanas
Midburg, Ascalon
Sommer 3340
Abend
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"Bei allen Heiligen... und Unheiligen!", entfuhr es Yanas, "wie konnten diese beiden ihre Liebe zelebrieren, wo unter ihrer Burg so ein Massengrab... was... Kira, nein!"
Auch Yanas dämmerte, was die Aussage für die Dunkelelfe bedeutete. Er rannte mit weit aufgerissenen Augen zu der Frau, die ihm so heftig den Kopf verdreht hatte und die er wahrscheinlich bald verlieren würde.
Der Weg schien immer länger zu werden und seine Bewegungen langsamer, bis er begriff, dass er selbst es war, der sich bremste. Unwillkürlich. Als ob er es im Innersten bereits akzeptiert hatte, dass Kiras Opfer das einzige war, was eine ganze Stadt retten würde. Konnte.
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Re: Midburg, Ascalon
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Tava
Midburg, Ascalon
Sommer 3340
früher Abend
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Tava ließ ihren Blick über die Skelette schweifen. So viele Tote... Warum wusste sie nichts von der Sache? Sie hatte ihr Leben lang in dieser Stadt gelebt... und davon nichts mitbekommen? Für einen Moment war Tava sprachlos. Eigentlich hatte sie eine schnelle Auffassungsgabe und ein großes Improvisationstalent.. doch jetzt verstand auch sie nicht, was los war.
Mit einem Mal fielen ihr die Blumen auf, die Phyleira auf die Skelette rieseln ließ. Woher hat sie plötzlich die Blüten? Hatte sie die die ganze Zeit dabei gehabt? Doch es gab wichtige Fragen als das: Welches Blut? Will Kira sich opfern? Aber warum? Was soll das bringen? Fragen, auf die sie keine Antwort hatte. Tava stellte sich zu Kira. "Bevor hier irgendjemand etwas tut... meint ihr nicht auch, dass ich etwas Aufklärung verdient hätte? Wer seid ihr wirklich? Warum... wusstet ihr hiervon? Warum ... muss das Blut in den Stein? Woher habt ihr diese Informationen?" War es ein Fehler gewesen, die Leute hierher zu führen? Hatte ihre Gier n ihre Menschenkenntnis zu sehr getrübt?
Tava
Midburg, Ascalon
Sommer 3340
früher Abend
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Tava ließ ihren Blick über die Skelette schweifen. So viele Tote... Warum wusste sie nichts von der Sache? Sie hatte ihr Leben lang in dieser Stadt gelebt... und davon nichts mitbekommen? Für einen Moment war Tava sprachlos. Eigentlich hatte sie eine schnelle Auffassungsgabe und ein großes Improvisationstalent.. doch jetzt verstand auch sie nicht, was los war.
Mit einem Mal fielen ihr die Blumen auf, die Phyleira auf die Skelette rieseln ließ. Woher hat sie plötzlich die Blüten? Hatte sie die die ganze Zeit dabei gehabt? Doch es gab wichtige Fragen als das: Welches Blut? Will Kira sich opfern? Aber warum? Was soll das bringen? Fragen, auf die sie keine Antwort hatte. Tava stellte sich zu Kira. "Bevor hier irgendjemand etwas tut... meint ihr nicht auch, dass ich etwas Aufklärung verdient hätte? Wer seid ihr wirklich? Warum... wusstet ihr hiervon? Warum ... muss das Blut in den Stein? Woher habt ihr diese Informationen?" War es ein Fehler gewesen, die Leute hierher zu führen? Hatte ihre Gier n ihre Menschenkenntnis zu sehr getrübt?
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Re: Midburg, Ascalon
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Khori, NPC
Midburg, Ascalon
Sommer 3340
Abend
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Khori blickte ebenso fassungslos um sich. Das war der Preis des Herzogpaares gewesen, auf dem der Schutz der Stadt beruht hatte. So viel Leid und Tod...
"Was du hier siehst", sagte sie leise an Tava gerichtet, "ist das Fundament der Unsichtbarkeit des Ortes Midburg. Diese Freiheit war durch einen dunklen Blutzauber erkauft, der hier gewirkt wurde. Hunderte Dunkelelfen starben damals für den Zauber und die Unsterblichkeit des Herzogpaares. Wir sind hier irgendwie sehr zufällig her gekommen und jetzt mittendrin und Kira als Dunkelelfe hat möglicherweise die einzige Lösung, die Unsichtbarkeit des Ortes wieder herzustellen. Nur den Preis kennen wir noch nicht endgültig..."
Kira indes trat an das Becken, in welchem vor so langer Zeit das Blut geopfert worden war. Es war inzwischen schwarz geworden. Diese Dunkelelfen hatten unwillentlich ihr Leben gelassen. Es war ihnen geraubt worden von der Gier der Menschen und fast war sie versucht, es nicht zu tun. Wieso sollte sie etwas für diese Menschen tun?
Es war nicht ihre Schuld, ermahnte sie sich. Die Menschen, die heute hier lebten, hatte dieses Gräuel nicht begangen. Sie hatten ihren Schutz verloren, der ihnen den einzigartigen Frieden hier bewahrte.
Sie blickte auf und sah zu Yanas. Er hielt sie nicht auf, auch wenn sein Blick von so vielem sprach was er sagen wollte.
"Es wird nicht das Ende sein", sagte sie leise zu ihm. "Lass es mich tun und versprich mir, dass ihr euren Weg fortsetzt. Wenn alles vorbei ist, sehen wir uns hier wieder. Damit es dann noch ein Midburg gibt, muss ich das hier tun."
Wie nebenbei legte sie ein kleines Taschenmesser auf dem Beckenrand ab. Ein Schnitt in die Hand würde genügen müssen, wenn der Moment gekommen war. Sie blickte alle an - Khori, Phyleira, Tava. Und wieder Yanas.
"Versprecht es mir. Kehrt zurück wenn die Seele der Königin befreit ist und dieser dunkle Hexer besiegt oder hinter seine Berge vertrieben. Haltet nicht inne in eurer Reise in den Norden. Tava - wenn dein Herz genug Mut besitzt, begleite sie in den Norden. Ich werde hier auf euch warten. Auf euch alle."
Khori, NPC
Midburg, Ascalon
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Abend
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Khori blickte ebenso fassungslos um sich. Das war der Preis des Herzogpaares gewesen, auf dem der Schutz der Stadt beruht hatte. So viel Leid und Tod...
"Was du hier siehst", sagte sie leise an Tava gerichtet, "ist das Fundament der Unsichtbarkeit des Ortes Midburg. Diese Freiheit war durch einen dunklen Blutzauber erkauft, der hier gewirkt wurde. Hunderte Dunkelelfen starben damals für den Zauber und die Unsterblichkeit des Herzogpaares. Wir sind hier irgendwie sehr zufällig her gekommen und jetzt mittendrin und Kira als Dunkelelfe hat möglicherweise die einzige Lösung, die Unsichtbarkeit des Ortes wieder herzustellen. Nur den Preis kennen wir noch nicht endgültig..."
Kira indes trat an das Becken, in welchem vor so langer Zeit das Blut geopfert worden war. Es war inzwischen schwarz geworden. Diese Dunkelelfen hatten unwillentlich ihr Leben gelassen. Es war ihnen geraubt worden von der Gier der Menschen und fast war sie versucht, es nicht zu tun. Wieso sollte sie etwas für diese Menschen tun?
Es war nicht ihre Schuld, ermahnte sie sich. Die Menschen, die heute hier lebten, hatte dieses Gräuel nicht begangen. Sie hatten ihren Schutz verloren, der ihnen den einzigartigen Frieden hier bewahrte.
Sie blickte auf und sah zu Yanas. Er hielt sie nicht auf, auch wenn sein Blick von so vielem sprach was er sagen wollte.
"Es wird nicht das Ende sein", sagte sie leise zu ihm. "Lass es mich tun und versprich mir, dass ihr euren Weg fortsetzt. Wenn alles vorbei ist, sehen wir uns hier wieder. Damit es dann noch ein Midburg gibt, muss ich das hier tun."
Wie nebenbei legte sie ein kleines Taschenmesser auf dem Beckenrand ab. Ein Schnitt in die Hand würde genügen müssen, wenn der Moment gekommen war. Sie blickte alle an - Khori, Phyleira, Tava. Und wieder Yanas.
"Versprecht es mir. Kehrt zurück wenn die Seele der Königin befreit ist und dieser dunkle Hexer besiegt oder hinter seine Berge vertrieben. Haltet nicht inne in eurer Reise in den Norden. Tava - wenn dein Herz genug Mut besitzt, begleite sie in den Norden. Ich werde hier auf euch warten. Auf euch alle."
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
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Re: Midburg, Ascalon
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Yanas
Midburg, Ascalon
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Abend
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Nun hielt Yanas endgültig in seiner Bewegung inne und senkte den Kopf, als Kira mit ihm sprach.
"Ich verspreche es", sagte er mit gebrochener Stimme, dann blickte er auf und sah sie traurig lächelnd an. "Was muss ich mich auch in so eine verdammte Heldin verlieben. Selbst Schuld, was?"
Er lachte trocken und zog die Nase hoch, dann ging er langsam zu den anderen zurück.
"Kommt, ich möchte den Rest nicht mehr sehen und wir haben noch anderes zu tun", sagte er so fest, wie er konnte, doch eine einzelne Träne strafte seine Gefasstheit Lügen.
Er näherte sich dem Ausgang des Raumes und biss die Zähne zusammen. Bei allem, was sie bisher schon erlebt hatten, war ihm bisher noch nie so deutlich geworden, dass dieses Abenteuer auch ihre Leben kosten könnte. Immerhin waren sie ausgezogen, einen Hexer zu stellen und ein Königreich zu retten.
Yanas
Midburg, Ascalon
Sommer 3340
Abend
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Nun hielt Yanas endgültig in seiner Bewegung inne und senkte den Kopf, als Kira mit ihm sprach.
"Ich verspreche es", sagte er mit gebrochener Stimme, dann blickte er auf und sah sie traurig lächelnd an. "Was muss ich mich auch in so eine verdammte Heldin verlieben. Selbst Schuld, was?"
Er lachte trocken und zog die Nase hoch, dann ging er langsam zu den anderen zurück.
"Kommt, ich möchte den Rest nicht mehr sehen und wir haben noch anderes zu tun", sagte er so fest, wie er konnte, doch eine einzelne Träne strafte seine Gefasstheit Lügen.
Er näherte sich dem Ausgang des Raumes und biss die Zähne zusammen. Bei allem, was sie bisher schon erlebt hatten, war ihm bisher noch nie so deutlich geworden, dass dieses Abenteuer auch ihre Leben kosten könnte. Immerhin waren sie ausgezogen, einen Hexer zu stellen und ein Königreich zu retten.
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Re: Midburg, Ascalon
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Tava
Midburg, Ascalon
Sommer 3340
Abend
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Tava blickte Kira ungläubig an. Wo war sie hier nur hinein geraten? "Berge. Hexer. Norden. Klingt nach einem schlechten Reisetagebuch.", murmelte sie nachdenklich, "Genau die Reise, die zu mir passt. Natürlich komme ich mit!" Soll ihr doch niemand nachsagen, sie hätte keinen Mut.
Bumm. Eine Zusage. Ohne Verzögerung. Ohne lange drüber nachzudenken. War ihr Stolz wieder größer als ihr Verstand? Innerlich zuckte Tava mit den Schultern. Sie atmete tief durch. "So schlimm kann’s nicht werden." Schon länger träumte sie davon, diesen kleinen Ort auch mal zu verlassen. War das nicht eine gute Gelegenheit, diesen Gedanken auch mal in die Tat umzusetzen? Was hielt sie hier in Midburg, einem Ort mit dieser ewigen langweiligen Routine? Einem Ort, mit diesen düsteren Erinnerungen? Sie strich sich über ihre Handschuhe. Keine Zeit mehr für Sorgen. "Also ja, ich bin dabei.", erklärte sie erneut, mit festem Blick. Unerschütterlich.
Tava
Midburg, Ascalon
Sommer 3340
Abend
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Tava blickte Kira ungläubig an. Wo war sie hier nur hinein geraten? "Berge. Hexer. Norden. Klingt nach einem schlechten Reisetagebuch.", murmelte sie nachdenklich, "Genau die Reise, die zu mir passt. Natürlich komme ich mit!" Soll ihr doch niemand nachsagen, sie hätte keinen Mut.
Bumm. Eine Zusage. Ohne Verzögerung. Ohne lange drüber nachzudenken. War ihr Stolz wieder größer als ihr Verstand? Innerlich zuckte Tava mit den Schultern. Sie atmete tief durch. "So schlimm kann’s nicht werden." Schon länger träumte sie davon, diesen kleinen Ort auch mal zu verlassen. War das nicht eine gute Gelegenheit, diesen Gedanken auch mal in die Tat umzusetzen? Was hielt sie hier in Midburg, einem Ort mit dieser ewigen langweiligen Routine? Einem Ort, mit diesen düsteren Erinnerungen? Sie strich sich über ihre Handschuhe. Keine Zeit mehr für Sorgen. "Also ja, ich bin dabei.", erklärte sie erneut, mit festem Blick. Unerschütterlich.
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Re: Midburg, Ascalon
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Als Tava ihre Zustimmung gab, nickte Kira lächelnd, beinahe dankbar. Sie hatte Yanas' Worte durchaus vernommen und war ihm nicht böse. So sah sie nicht mehr auf, ob die anderen blieben oder sich für das Gehen entschieden. Sie blickte wieder auf das Messer und ihre Hand, holte tief Luft und zog die Klinge schnell durch die geschlossene Faust. Es schmerzte sehr und beinahe hätte sie zu früh los gelassen.
Dann tropfte das Blut, tropfte in die Schale und es schien das uralte, längst getrocknete Blut wieder zum Leben zu erwecken. Mit jedem ihres Tropfens wurde die Menge um ein Vielfältiges mehr, bis das Becken randvoll war. Sie konnte nur staunend darauf blicken und im nächsten Augenblick war es, als spüre sie ein Ziehen, dann ein Reißen, schließlich einen Sog, direkt in das Blut hinein.
Dann war sie losgelöst vom eigenen Körper, welcher kraftlos neben dem Becken zu Boden fiel. Kira jedoch tauchte aus dem Blut wieder auf, ein Leuchten ging von ihrer nun geisterhaften Gestalt aus und breitete sich aus. Im Raum, in den Ruinen, bis in die Gassen und erreichte schließlich die gefallene Barriere des alten Zaubers, der sich nun Stück für Stück neu zusammen setzte. Kira wurde Teil dieses mächtigen Zaubers, einst aus dunkler Magie geboren und nun ein Zeichen Kiras Hingabe zum Schutz diesen Ortes.
Khori, NPC
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Als Tava ihre Zustimmung gab, nickte Kira lächelnd, beinahe dankbar. Sie hatte Yanas' Worte durchaus vernommen und war ihm nicht böse. So sah sie nicht mehr auf, ob die anderen blieben oder sich für das Gehen entschieden. Sie blickte wieder auf das Messer und ihre Hand, holte tief Luft und zog die Klinge schnell durch die geschlossene Faust. Es schmerzte sehr und beinahe hätte sie zu früh los gelassen.
Dann tropfte das Blut, tropfte in die Schale und es schien das uralte, längst getrocknete Blut wieder zum Leben zu erwecken. Mit jedem ihres Tropfens wurde die Menge um ein Vielfältiges mehr, bis das Becken randvoll war. Sie konnte nur staunend darauf blicken und im nächsten Augenblick war es, als spüre sie ein Ziehen, dann ein Reißen, schließlich einen Sog, direkt in das Blut hinein.
Dann war sie losgelöst vom eigenen Körper, welcher kraftlos neben dem Becken zu Boden fiel. Kira jedoch tauchte aus dem Blut wieder auf, ein Leuchten ging von ihrer nun geisterhaften Gestalt aus und breitete sich aus. Im Raum, in den Ruinen, bis in die Gassen und erreichte schließlich die gefallene Barriere des alten Zaubers, der sich nun Stück für Stück neu zusammen setzte. Kira wurde Teil dieses mächtigen Zaubers, einst aus dunkler Magie geboren und nun ein Zeichen Kiras Hingabe zum Schutz diesen Ortes.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.