ich hab die Angewohnheit, ab und an Gedichte zu schreiben und möchte euch hier ein paar Vorstellen, vielleicht mögt sie, vielleicht auch nicht, vielleicht mögt ihr mir ja eure Meinung mitteilen.
Du bist wie eine wilde Rose,
wunderschön und voller Dornen
Ich kann nicht anders,
werde von dir angezogen,
muss dich haben,
will dich pflücken,
doch kaum komme ich dir zu nah,
werde ich gestochen.
Das Blut tropft von meinem Daumen,
doch es kümmert dich nicht.
Du stehst weiter dort,
wiegst dich im Wind
und bist weiter nur
eine wilde Rose,
wunderschön und voller Dornen.
Warum hast du das getan?
Hast uns belogen, betrogen,
uns mit deinen Märchen
an den Abgrund getrieben.
Warum tut es auch jetzt,
mehr als ein Jahr danach,
noch so verdammt weh,
das ich am liebsten schreien würde?
Warum tauchst du immer wieder auf,
kippst unsere Welt,
die wir gerade wieder normalisiert haben,
erneut auf den Kopf?
Warum können wir nicht einfach vergessen,
vergessen was war
und in die Zukunft blicken,
in der du nicht auftauchst?
Warum fang ich an zu zittern, nur weil jemand sagt,
dass du dich im Messi angemeldet hast,
Ich hab dich auf Igno, es sollte mir egal sein
und doch ist es das nicht.
Warum denke ich noch an dich?
An die, die uns ein Jahr eine Hölle vorgelebt hat
in welcher sie angeblich leben muss
und in welche wir hineingezogen wurden.
Warum haben wir nie Antworten bekommen,
auf unsere so oft gestellten Fragen,
die so unzählig in unseren Köpfen wohnen
und uns seit so langer Zeit beschäftigen?
Und nun sind noch mehr Fragen dazu gekommen,
so viele Warum’s und noch mehr sind da
und doch weiß ich, dass sie ungehört verklingen werden,
denn du wirst nie den Mut haben sie zu beantworten.
Ich will fliegen,
frei sein wie ein Vogel
einfach springen,
alles vergessen was war.
Doch bleibe ich wo ich bin,
habe keine Flügel,
werde nicht springen,
kann nur hoffen zu vergessen.
Aber werde ich es schaffen?
Kann ich dem Albtraum entflieh’n?
Hält mich in eisernen Ketten,
über all die Zeit.
Ich will sie sprengen,
will dem entkommen,
schaffe es auch
und doch kommt er immer wieder.
Und wieder will ich fliegen,
mich fallen lassen und einfach frei sein
und doch bleibe ich bei euch,
weil ihr sagt, dass ihr mich braucht.
Aber was brauche ich?
Wer interessiert sich dafür?
Früher war da niemand,
doch nun ist es anders.
Doch auch ihr schafft es nicht,
die Dämonen ganz zu vertreiben,
der Wunsch nach grenzenloser Freiheit,
er kommt immer zurück.
Ich kämpfe, für mich und für dich,
will nicht aufgeben,
kommt nicht in Frage,
Ich werde es schaffen.
Irgendwann vielleicht,
in ferner Zukunft,
da kommt der Tag,
wo ich frei sein werde.
Und ihr steht dann hoffentlich neben mir,
die Ketten nur noch ein Relikt,
aus vergangenen Tagen,
so dass ich sagen kann:
Ich habe es geschafft,
ich kann fliegen,
bin ein Vogel
so frei und unbeschwert.