Auf See, 10.04.1530 auf der India
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Re: Auf See, 10.04.1530 auf der India
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Kara
Zwischen Dänemark und Großbritannien
Nachmittag
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Kara war für gewöhnlich kein sonderlich gewalttägiger Mensch. Doch in jenen Sekunden verspürte sie das dringende Bedürfnis, Nekele eine Ohrfeige zu verpassen. Doch stattdessen seufzte sie nur. Warum musste das Mädchen nun auch noch unfreundlich zu Thies sein? Er wollte sich entschuldigen, das musste sie doch wissen.
Doch Kara war nun ebenfalls gespannt - wie Nekele sicherlich auch, auch wenn sie es nicht offen zugab oder zeigte - was Thies erzählen würde. Und noch viel spannender war die Frage, ob er alles erzählen würde.
Kara
Zwischen Dänemark und Großbritannien
Nachmittag
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Kara war für gewöhnlich kein sonderlich gewalttägiger Mensch. Doch in jenen Sekunden verspürte sie das dringende Bedürfnis, Nekele eine Ohrfeige zu verpassen. Doch stattdessen seufzte sie nur. Warum musste das Mädchen nun auch noch unfreundlich zu Thies sein? Er wollte sich entschuldigen, das musste sie doch wissen.
Doch Kara war nun ebenfalls gespannt - wie Nekele sicherlich auch, auch wenn sie es nicht offen zugab oder zeigte - was Thies erzählen würde. Und noch viel spannender war die Frage, ob er alles erzählen würde.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
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Re: Auf See, 10.04.1530 auf der India
Zwischen Dänemark und Großbritannien
Nachmittag
“Laßt uns dort rüber gehen” sagte Thies und Kara und Nekele folgten ihm. Er blickte Nekele tief in die Augen, doch diese konnte seinem Blick nicht lange standhalten.
“Es tut mir leid, dass ich dich vorhin so angegangen bin. Das war nicht meine Absicht. Du bist zu sehr wie mein Tochter, ich möchte dich beschützen und kann es ja doch nicht. Hier sterben Menschen und ich habe Angst, du bist unter ihnen. Und wenn du etwas frecher wirst, verspüre ich das Bedürfnis, dich wie ein Vater zurecht zu weisen. Du kannst gar nichts dafür, außer, dass du mich auf die Palme bringst, mit deinem Trotzkopf.” er lächelte sie milde an, doch Nekele wäre am Liebsten weggelaufen. “Ich werde versuchen mich zurückzunehmen. Ich bin natürlich nicht dein Vater und sollte meine Gefühle dahingehend unter Kontrolle halten. Es fällt mir zunehmend schwerer. Aber du bist erwachsen, hast einen Vater und brauchst mich nicht noch als Seebär, der dich angeht! Ich hoffe, du kannst meine Entschuldigung annehmen.”
Nekele hörte ihm zu, aber es tat weh, dies zu hören.
“Thies ich halte genau das nicht aus! Du kümmerst dich um mich, sorgst dich, mahnst mich… wie es ein Vater tun würde. Aber ich bin nicht deine Tochter und du nicht mein Vater. Ich kann damit nicht umgehen. Ich habe Angst davor. Menschen die ich geliebt habe, habe ich verloren und Menschen die mich nie geliebt haben, leben noch. Mein Vater hat mir nie das entgegen gebracht, was du in den paar Tagen schon für mich getan hast. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich fühle mich geschmeichelt, beschützt, angenommen, andererseits entsteht Angst, dass ich das alles verlieren könnte. Auf so einem Schiff, kann man das nicht gebrauchen. Ich habe dich vorhin abgewiesen, weil ich genau das nicht hören wollte. Ich wollte, dass du sauer auf mich bist und dadurch Abstand nimmst. Ihr…” sie traute sich nun auch wieder Kara anzublicken “…habt meine Welt durcheinander gebracht. Noch nicht mal bei Lauryn, dem Vater meines verstorbenen Kindes, habe ich mich so angenommen gefühlt, wie hier mit euch. Mich hauen meine eigenen Gefühle um. Dadurch versuche ich wohl, euch zu verletzten oder auf die Palme zu bringen. Ich kann es nicht ertragen, dass ihr mich so mögt. Es ist einfacher, wenn ihr sauer seid!” sagte Nekele immer leiser werdend. Anblicken konnte sie nun beide nicht mehr. Nach einer kurzen Pause fügte sie noch hinzu "Natürlich nehme ich deine Entschuldigung an!"
Nachmittag
“Laßt uns dort rüber gehen” sagte Thies und Kara und Nekele folgten ihm. Er blickte Nekele tief in die Augen, doch diese konnte seinem Blick nicht lange standhalten.
“Es tut mir leid, dass ich dich vorhin so angegangen bin. Das war nicht meine Absicht. Du bist zu sehr wie mein Tochter, ich möchte dich beschützen und kann es ja doch nicht. Hier sterben Menschen und ich habe Angst, du bist unter ihnen. Und wenn du etwas frecher wirst, verspüre ich das Bedürfnis, dich wie ein Vater zurecht zu weisen. Du kannst gar nichts dafür, außer, dass du mich auf die Palme bringst, mit deinem Trotzkopf.” er lächelte sie milde an, doch Nekele wäre am Liebsten weggelaufen. “Ich werde versuchen mich zurückzunehmen. Ich bin natürlich nicht dein Vater und sollte meine Gefühle dahingehend unter Kontrolle halten. Es fällt mir zunehmend schwerer. Aber du bist erwachsen, hast einen Vater und brauchst mich nicht noch als Seebär, der dich angeht! Ich hoffe, du kannst meine Entschuldigung annehmen.”
Nekele hörte ihm zu, aber es tat weh, dies zu hören.
“Thies ich halte genau das nicht aus! Du kümmerst dich um mich, sorgst dich, mahnst mich… wie es ein Vater tun würde. Aber ich bin nicht deine Tochter und du nicht mein Vater. Ich kann damit nicht umgehen. Ich habe Angst davor. Menschen die ich geliebt habe, habe ich verloren und Menschen die mich nie geliebt haben, leben noch. Mein Vater hat mir nie das entgegen gebracht, was du in den paar Tagen schon für mich getan hast. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich fühle mich geschmeichelt, beschützt, angenommen, andererseits entsteht Angst, dass ich das alles verlieren könnte. Auf so einem Schiff, kann man das nicht gebrauchen. Ich habe dich vorhin abgewiesen, weil ich genau das nicht hören wollte. Ich wollte, dass du sauer auf mich bist und dadurch Abstand nimmst. Ihr…” sie traute sich nun auch wieder Kara anzublicken “…habt meine Welt durcheinander gebracht. Noch nicht mal bei Lauryn, dem Vater meines verstorbenen Kindes, habe ich mich so angenommen gefühlt, wie hier mit euch. Mich hauen meine eigenen Gefühle um. Dadurch versuche ich wohl, euch zu verletzten oder auf die Palme zu bringen. Ich kann es nicht ertragen, dass ihr mich so mögt. Es ist einfacher, wenn ihr sauer seid!” sagte Nekele immer leiser werdend. Anblicken konnte sie nun beide nicht mehr. Nach einer kurzen Pause fügte sie noch hinzu "Natürlich nehme ich deine Entschuldigung an!"
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Re: Auf See, 10.04.1530 auf der India
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Kara
Zwischen Dänemark und Großbritannien
Nachmittag
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Kara war vollkommen von den Socken. So etwas hatte sie noch nie gehört und sie merkte, wie eine Träne zwischen ihren Wimpern kleben blieb. Sie konnte sie gerade noch wegwischen, bevor es - hoffentlich - jemand sehen konnte, doch Thies schien sich nicht so zusammennehmen zu können. Seine Augen waren schon rot vor lauter Tränen, die er nicht weinte. Man merkte einfach, wie sehr ihn das alles mitnahm.
Und Kara konnte Nekele verstehen, wie sicher Thies es auch konnte, so schwer es ihm auch fiel. Doch Kara wusste, dass Nekele früher oder später damit umzugehen lernen musste. Sonst würde hier irgendetwas zerbrechen, sie wusste es einfach.
So strich die junge Frau erst Kara und dann Thies behutsam über den Rücken, ehe sie sich abwandt.
Hätte sie das nicht getan, hätte sie nicht mehr dafür garantieren können, nicht doch noch einen Gefühlsausbruch zu erleben...
Kara
Zwischen Dänemark und Großbritannien
Nachmittag
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Kara war vollkommen von den Socken. So etwas hatte sie noch nie gehört und sie merkte, wie eine Träne zwischen ihren Wimpern kleben blieb. Sie konnte sie gerade noch wegwischen, bevor es - hoffentlich - jemand sehen konnte, doch Thies schien sich nicht so zusammennehmen zu können. Seine Augen waren schon rot vor lauter Tränen, die er nicht weinte. Man merkte einfach, wie sehr ihn das alles mitnahm.
Und Kara konnte Nekele verstehen, wie sicher Thies es auch konnte, so schwer es ihm auch fiel. Doch Kara wusste, dass Nekele früher oder später damit umzugehen lernen musste. Sonst würde hier irgendetwas zerbrechen, sie wusste es einfach.
So strich die junge Frau erst Kara und dann Thies behutsam über den Rücken, ehe sie sich abwandt.
Hätte sie das nicht getan, hätte sie nicht mehr dafür garantieren können, nicht doch noch einen Gefühlsausbruch zu erleben...
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Re: Auf See, 10.04.1530 auf der India
Zwischen Dänemark und Großbritannien
Nachmittag
Da standen sie sich also gegenüber, Nekele und Thies.
"Was kann ich denn tun, damit es dir besser geht?" fragte Thies nach einer Weile. "Ich weiß es nicht. Eigentlich kannst du gar nichts machen." sagte Nekele leise.
"Vielleicht sollten wir uns entgegenkommen? Ich versuche dich weniger zu umsorgen oder zu bedrängen und du bringst mich weniger auf die Palme! Aber ganz abschalten kann ich es wohl nicht. Ich glaube, mein Beschützerinstinkt dir gegenüber werde ich nicht ablegen können."
Nekele lachte: "Das brauchst du auch gar nicht, denn irgendwie tut es mir ja auch gut. Es verwirrt mich, wahrscheinlich so wie dich selber auch. Vielleicht ist es einfach gut, wenn wir darüber reden, wenn uns wieder etwas auffällt, dann kann es der andere besser einordnen. Du bist mir mitlerweile sowieso zu wichtig, als dass ich dich einfach links liegen lassen könnte!" gestand Nekele mit Tränen in den Augen.
Thies sprach nichts mehr, sondern nahm Nekele einfach in den Arm, dass war Antwort genug. Wie gut es tat, eben doch mehr wie ein Papa.
Als sie sich aus der Umarmung lösten, konnte Nekele eine Träne auf Thies Wange erkennen. "Ich glaube, wir tun uns gut!" sagte sie immernoch leise, so als würe sie sich nicht trauen, die Worte laut auszusprechen. "Ja, das tun wir. Und nun tuen wir diesem Schiff etwas gutes und machen es gesund!" er zwinkerte Nekele zu, kopfte ihr vorsichtig auf die Schulter und ging.
Nekele blickte zum Steuerrad. Jens, Kara und der Kapitän standen dort. Sie hatte noch etwas zu erledigen. Langsam ging sie in ihre Richtung, blieb aber in einigem Abstand zu ihnen stehen. Sie unterhielten sich und sie wollte nicht stören.
Nachmittag
Da standen sie sich also gegenüber, Nekele und Thies.
"Was kann ich denn tun, damit es dir besser geht?" fragte Thies nach einer Weile. "Ich weiß es nicht. Eigentlich kannst du gar nichts machen." sagte Nekele leise.
"Vielleicht sollten wir uns entgegenkommen? Ich versuche dich weniger zu umsorgen oder zu bedrängen und du bringst mich weniger auf die Palme! Aber ganz abschalten kann ich es wohl nicht. Ich glaube, mein Beschützerinstinkt dir gegenüber werde ich nicht ablegen können."
Nekele lachte: "Das brauchst du auch gar nicht, denn irgendwie tut es mir ja auch gut. Es verwirrt mich, wahrscheinlich so wie dich selber auch. Vielleicht ist es einfach gut, wenn wir darüber reden, wenn uns wieder etwas auffällt, dann kann es der andere besser einordnen. Du bist mir mitlerweile sowieso zu wichtig, als dass ich dich einfach links liegen lassen könnte!" gestand Nekele mit Tränen in den Augen.
Thies sprach nichts mehr, sondern nahm Nekele einfach in den Arm, dass war Antwort genug. Wie gut es tat, eben doch mehr wie ein Papa.
Als sie sich aus der Umarmung lösten, konnte Nekele eine Träne auf Thies Wange erkennen. "Ich glaube, wir tun uns gut!" sagte sie immernoch leise, so als würe sie sich nicht trauen, die Worte laut auszusprechen. "Ja, das tun wir. Und nun tuen wir diesem Schiff etwas gutes und machen es gesund!" er zwinkerte Nekele zu, kopfte ihr vorsichtig auf die Schulter und ging.
Nekele blickte zum Steuerrad. Jens, Kara und der Kapitän standen dort. Sie hatte noch etwas zu erledigen. Langsam ging sie in ihre Richtung, blieb aber in einigem Abstand zu ihnen stehen. Sie unterhielten sich und sie wollte nicht stören.
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Re: Auf See, 10.04.1530 auf der India
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Kara
Zwischen Dänemark und Großbritannien
Nachmittag
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"Wenn wir einen großen Bogen um die Gewässer um Malmö machen, sollten wir auch diesem Piratenjäger nicht begegnen", sagte Kharecha.
Jens und Kara nickten zustimmend. Ja, das würde ihnen sicherlich einigen Ärger ersparen. Dieser britische Piratenjäger hatte ihnen schon genug Ärger bereitet. Ihm so schnell schon wieder zu begegnen und dann auch noch mit der India in solch einem Zustand, wäre sicherlich nicht sonderlich gut für sie und ihre Mannschaft.
Jens nickte einer Person, die offensichtlich hinter sie getreten war zu, so dass sich Kara und ihr Vater nun herum wandten.
Nekele stand dort und die Unsicherheit stand ihr deutlich ins Gesicht geschrieben.
Kara
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Nachmittag
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"Wenn wir einen großen Bogen um die Gewässer um Malmö machen, sollten wir auch diesem Piratenjäger nicht begegnen", sagte Kharecha.
Jens und Kara nickten zustimmend. Ja, das würde ihnen sicherlich einigen Ärger ersparen. Dieser britische Piratenjäger hatte ihnen schon genug Ärger bereitet. Ihm so schnell schon wieder zu begegnen und dann auch noch mit der India in solch einem Zustand, wäre sicherlich nicht sonderlich gut für sie und ihre Mannschaft.
Jens nickte einer Person, die offensichtlich hinter sie getreten war zu, so dass sich Kara und ihr Vater nun herum wandten.
Nekele stand dort und die Unsicherheit stand ihr deutlich ins Gesicht geschrieben.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
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Re: Auf See, 10.04.1530 auf der India
Zwischen Dänemark und Großbritannien
Nachmittag
Nekele konnte nicht verstehen, über was sich die Drei unterhielten, sie wollte es auch gar nicht wissen.
Nachdem sich Kara und der Kapitän ebenfalls umgedreht hatten, ging Nekele etwas auf sie zu. Mit Herzklopfen wandte sie sich an Kara: "Können wir bitte kurz reden?"
Nachmittag
Nekele konnte nicht verstehen, über was sich die Drei unterhielten, sie wollte es auch gar nicht wissen.
Nachdem sich Kara und der Kapitän ebenfalls umgedreht hatten, ging Nekele etwas auf sie zu. Mit Herzklopfen wandte sie sich an Kara: "Können wir bitte kurz reden?"
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Re: Auf See, 10.04.1530 auf der India
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Kara
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Etwas irritiert nickte sie Jens zu, der daraufhin das Ruder übernahm. Kharecha nickte sie ebenfalls zu, um sich nicht unerlaubt zu entfernen, doch er erwiderte ihr Nicken, so dass Kara nun einen Schritt auf Nekele zutrat und ihre Hand auf die Schultern des Mädchens legte.
"Gehen wir in die Kapitänskajüte", sagte sie leise und ging voran.
So recht konnte sie sich nicht zusammenreimen, was Nekele von ihr wollte. Doch sie würde es ja gleich erfahren, so dass sich ihre Verwirrung in annehmbaren Grenzen hielt.
Kara
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Etwas irritiert nickte sie Jens zu, der daraufhin das Ruder übernahm. Kharecha nickte sie ebenfalls zu, um sich nicht unerlaubt zu entfernen, doch er erwiderte ihr Nicken, so dass Kara nun einen Schritt auf Nekele zutrat und ihre Hand auf die Schultern des Mädchens legte.
"Gehen wir in die Kapitänskajüte", sagte sie leise und ging voran.
So recht konnte sie sich nicht zusammenreimen, was Nekele von ihr wollte. Doch sie würde es ja gleich erfahren, so dass sich ihre Verwirrung in annehmbaren Grenzen hielt.
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Re: Auf See, 10.04.1530 auf der India
Zwischen Dänemark und Großbritannien
Nachmittag
Fiete lag schlafend auf dem Bett. Kurz blieb Nekeles Blick auf ihm haften, bevor sie sich zu Kara drehte. Sie atmete noch mal tief durch, Kara blickte sie neugierig an.
"Ich wollte mich bei dir Entschuldigen." begann sie langsam, "Wäre Thies nicht an Deck gekommen, ich denke...ich hätte wohl deinen Befehl verweigert." Nekele ließ den Kopf hängen, sprach aber weiter, "Ich wollte und will keines Wegs deine Autorität anzweifeln, aber in dem Augenblick habe ich keinen Ausweg gesehen. Es tut mir wirklich leid!"
Nachmittag
Fiete lag schlafend auf dem Bett. Kurz blieb Nekeles Blick auf ihm haften, bevor sie sich zu Kara drehte. Sie atmete noch mal tief durch, Kara blickte sie neugierig an.
"Ich wollte mich bei dir Entschuldigen." begann sie langsam, "Wäre Thies nicht an Deck gekommen, ich denke...ich hätte wohl deinen Befehl verweigert." Nekele ließ den Kopf hängen, sprach aber weiter, "Ich wollte und will keines Wegs deine Autorität anzweifeln, aber in dem Augenblick habe ich keinen Ausweg gesehen. Es tut mir wirklich leid!"
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Re: Auf See, 10.04.1530 auf der India
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Kara
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Nachmittag
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Kara trat einen Schritt an Nekele heran. In diesem Augenblick war sie sehr froh darüber, dass Fiete erstens tief und fest schlief, was wohl auch seiner Genesung sehr zuträglich war und zweitens, dass sie sich einen ruhigen Ort zum Reden ausgesucht hatten, so dass nicht jeder unbeding mitbekam, was hier geschah.
"Sieh' mal. Wenn wir nicht an Deck gewesen wären, wo uns jeder gesehen hat, dann wäre ich dich sicherlich auch nicht so angegangen. Aber es ging nicht anders. Mir tut es auch leid", sagte sie leise und legte ihre Hand auf Nekeles Arm.
"Allerdings, und ich hoffe wirklich, dass du das verstehst, kann und werde ich das kein zweites Mal durchgehen lassen. Ich bin froh, dass du so ehrlich zu mir warst und ich weiß es wirklich zu schätzen, dass du mir sagst, du hättest den Befehl verweigert. Allerdings muss hier auf dem Schiff eine gewisse Ordnung herrschen und ich denke, das weißt du sehr genau. Und dazu gehört eben auch, dass sich die Mannschaft gut untereinander versteht, dass Streitigkeiten und Missverständnisse so schnell, wie es nur irgend geht, aus der Welt geschafft werden. Man muss sich im Ernstfall vertrauen können. Das ist wichtig und ich denke, das weißt du sehr genau."
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Kara trat einen Schritt an Nekele heran. In diesem Augenblick war sie sehr froh darüber, dass Fiete erstens tief und fest schlief, was wohl auch seiner Genesung sehr zuträglich war und zweitens, dass sie sich einen ruhigen Ort zum Reden ausgesucht hatten, so dass nicht jeder unbeding mitbekam, was hier geschah.
"Sieh' mal. Wenn wir nicht an Deck gewesen wären, wo uns jeder gesehen hat, dann wäre ich dich sicherlich auch nicht so angegangen. Aber es ging nicht anders. Mir tut es auch leid", sagte sie leise und legte ihre Hand auf Nekeles Arm.
"Allerdings, und ich hoffe wirklich, dass du das verstehst, kann und werde ich das kein zweites Mal durchgehen lassen. Ich bin froh, dass du so ehrlich zu mir warst und ich weiß es wirklich zu schätzen, dass du mir sagst, du hättest den Befehl verweigert. Allerdings muss hier auf dem Schiff eine gewisse Ordnung herrschen und ich denke, das weißt du sehr genau. Und dazu gehört eben auch, dass sich die Mannschaft gut untereinander versteht, dass Streitigkeiten und Missverständnisse so schnell, wie es nur irgend geht, aus der Welt geschafft werden. Man muss sich im Ernstfall vertrauen können. Das ist wichtig und ich denke, das weißt du sehr genau."
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Nachmittag
"Ja, ich weiß. Es ist mir auch noch nie passiert. Ich bin zwar dickköpfig und lege mich hin und wieder auch mal gerne mit jemanden an. Aber so weit habe ich es noch nie getrieben." sie blickte Kara in die Augen. "Ich verspreche dir, ich werde es nicht noch mal so weit kommen lassen. Es würde uns wohl beiden nicht gut tun. Ich danke dir für deine Geduld." Nekele konnte nicht anders, als Kara zu umarmen.
Nachmittag
"Ja, ich weiß. Es ist mir auch noch nie passiert. Ich bin zwar dickköpfig und lege mich hin und wieder auch mal gerne mit jemanden an. Aber so weit habe ich es noch nie getrieben." sie blickte Kara in die Augen. "Ich verspreche dir, ich werde es nicht noch mal so weit kommen lassen. Es würde uns wohl beiden nicht gut tun. Ich danke dir für deine Geduld." Nekele konnte nicht anders, als Kara zu umarmen.
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