Kapitel 3

Die Geschichte
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Jerzon
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Jerzon »

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Ohanzee
26. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittag
Irgendwo in Thy
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Ohanzee bekam die Diskussion, wie man weiter verfahren würde, nicht mehr mit. Mit einem Nicken hatte er Toyan signalisiert, dass er sich auf die Suche nach einem Versteck für die Nacht machen würde und hatte sich sogleich auf die Suche gemacht.
Ohanzee war jetzt schon eine Weile auf der Suche nach einem geeigneten Lagerplatz für die Nacht. Zu weit durfte er nicht entfernt sein, nicht nur die Verletzten mussten sich ausruhen. Auch der Rest der Gruppe musste Kräfte sammeln. Auch seine Arme und Beine fühlten sich schwer an. Der Wächter blieb stehen nahm seinen Trinkschlauch legte den Kopf in den Nacken und ließ sich Wasser in einem dünne Strahl erst in den Mund und dann über sein Gesicht laufen. Er steckte den Stopfen wieder in die Öffnung des Schlauches und schüttelte sich das Wasser mit ein, zwei schnellen Bewegungen aus dem Gesicht. Dabei bemerkte er eine Bewegung im Augenwinkel, blitzschnell hatte er sein Schwert aus der Scheide gezogen, hatte sich umgedreht und war in Verteidigungsstellung gegangen.
Erleichtert lachte Ohanzee auf als er ein Kaninchen in einem der Büsche verschwinden sah. Komisch war dass das Kaninchen hätte in die Felswand dahinter hätte verschwinden müssen. Er steckte das Schwert weg, ging zu dem Gestrüpp und bog es zu Seite. Vor ihm Tat sich eine Höhle auf. Ohanzee trat ein und erkundete den Eingangsbereich. Abgesehen von den Karnickeln hatte die Höhle in letzter Zeit niemand betreten, der ideale Ort um ein oder sogar zwei Nächte zu verbringen und Kräfte zu sammeln.
Eilig kehrte er zu den Anderen zurück
„Ich habe eine Höhle in der Nähe gefunden. Nicht zu leichte zu finden.“ Gab Ohanzee leise von sich.
"So Long, and Thanks for All the Fish"

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- "Wer seid ihr?"
- "Wir sind die drei heiligen Könige"
- "Was??!"
- "Wir sind drei Weise aus dem Morgenland."
- "Und dann schleicht ihr Morgens um zwei Uhr in einem Kuhstall herum, als hättet ihr nichts besseres zu tun?! Was soll denn daran weise sein?"
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vojka
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Re: Kapitel 3

Beitrag von vojka »

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Namid
26. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittag
Irgendwo in Thyn
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Namid sah auf, als sie ein Schnauben in ihrem Nacken spürte. „Hallo Ghoral“, sagte sie und streichelte dem Hengst über die Nüstern. „Ich danke dir, dass du mich tragen willst“, sagte sie und fasste nach dem Halfter vom Pferd und zog sich daran hoch. Mühsam hielt sie sich an ihm fest. Noch immer drehte sich alles und ihr Kopf dröhnte. Unschlüssig sah sie zum Rücken des Pferdes, wie sollte sie da rauf kommen? „Ähm könnte mir jemand helfen?“, fragte sie peinlich berührt. Normalerweise wäre es für sie kein Problem, aber im Moment konnte sie sich kaum auf ihren eigenen Beinen halten.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Cassiopeia
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Cassiopeia »

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Toyan Kerim
26. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittag
Irgendwo in Thyn
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"Sehr gut!", sagte Toyan erleichtert, als Ohanzee zurück kehrte, wenigstens eine gute Nachricht. "Erst einmal müssen wir hier alle irgendwie weg kommen und uns versorgen, bis wir weiter reisen können. Verscharren könnte schwierig werden, Shaya, ich denke nicht, dass man hier sehr weit graben kann. Daher bleibt nur verbrennen oder von einer nahen Klippe stürzen, falls wir so etwas unterwegs finden. Was bedeuten würde, sie mit zu schleppen, was widerum kaum geht." Allerdings so offen liegen lassen war auch keine gute Idee...
"Namid, warte, ich helfe dir", bot er an, als er die Mühen der Feuermagierin sah, auf das Pferd zu steigen. Dann blickte er Narea und Shaya fragend an. Für eine von ihnen war noch Platz, die andere würde er mit Ohanzee gemeinsam stützen.
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Tjeika
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Tjeika »

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Shaya Zarin
26. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittag
Irgendwo in Thyn
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"Dann sollten wir sie wenigstens irgendwie aus dem Sichtfeld schaffen", erwiderte Shaya und deutete auf die Leichen der Jäger.
"Verbrennen dürfte, sofern hier in der Nähe noch mehr von ihnen rumschwirren, wirklich etwas auffällig sein", fügte sie erklärend hinzu.
Dann blickte sie zu Narea und nickte leicht lächelnd - vielleicht konnten sie ihre Differenzen doch noch irgendwie über Bord werfen. Ihr gemeinsamer Angriff war auf alle Fälle schon einmal ein guter Anfang dafür gewesen.
"Nimm du das Pferd", sagte sie leise in Nareas Richtung.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."

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Ayrina
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Ayrina »

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Narea
26. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittag
Irgendwo in Thyn
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Narea sah zu dem Pferd und bewegte kaum merklich die Schulter. Flüssiges Feuer schien durch ihren Arm zu schießen und sie verzog das Gesicht. Reiten wäre sicher keine gute Idee. Jeden Schritt des Tieres würde sie überdeutlich spüren. Also erwiderte sie Shayas Lächeln ein wenig bedauernd.
"Danke, aber ich denke, das wäre nicht sonderlich klug. Reite du lieber."
Dann sah sie wieder zu den Toten und überlegte kurz.
"Vielleicht könnte Namid ein Feuer zustande bringen, dass so heiß brennt, dass es weder eine starke Rauchentwicklung gibt, noch sehr lange dauert, bis sie verbrannt sind?", überlegte sie dann halblaut und sah die Feuermagierin an. Im Moment war sie dazu sicher nicht imstande, aber vielleicht, wenn sie sich ein wenig ausgeruht hatte?
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Katastropholy
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Katastropholy »

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Revan
26. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittag
Irgendwo in Thyn
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Zu seinem Glück verteilte sich das Gift relativ schnell in seinem Körper, so dass er bei der geringen Menge nur ein Schwächegefühl und leichte Kopfschmerzen blieben, die aber auch von seinen Aktionen herrühren konnten. Alles hatte eben seinen Preis.
Nun, als er sich wieder sicher auf den Beinen fühlte, ging er zu der Gruppe. „Wenn Thala ihn nicht einholt, und diese Möglichkeit besteht durchaus, wird es hier bald von Mitgliedern der Bruderschaft wimmeln, die jeden Stein umdrehen werden. Und dann ist die Höhle eine Todesfalle, mag sie auch noch so gut versteckt sein. Ein Erdmagier wäre hier wohl vonnöten, ich glaube nicht, dass unsere werte Freundin momentan ein derartiges Feuer zustandebringt. Entweder nehmen wir sie mit in die Höhle oder wir müssen sie unter Steinen verstecken, während die schwerer Verletzten sich in der Höhle verbergen. Wie auch immer, entscheiden sollten wir uns schnell, die Zeit ist nicht auf unsere Seite." wanderte sein Blick zu Toyan.
Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.

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Cassiopeia
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Cassiopeia »

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Toyan Kerim
26. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittag
Irgendwo in Thyn
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"Gut, dann fasst mit an", sagte er auf Revans Worte hin und deutete auf einige Steine, die sie würden umschichten müssen, um fann die Toten dort hin zu legen und mit den Steinen zu bedecken. Und sie würden die Schleifspuren beseitigen müssen...
"Ohanzee, Ihr auch, bitte", sah er bittend zu dem dritten Mann in ihrem Bunde. Es war zwar sehr anstrengend, doch sie schafften es, die Männer halbwegs zu verstecken unter einzelnen Felsbrocken.
"Hoffen wir nur, dass uns das ganze nicht zusammen kracht. So, dann jetzt aber weg hier", sagte er, als sie auch die letzten Spuren beseitigt hatten und trat spontan zu Shaya, um sie zu stützen, sie sah noch sehr unsicher auf den Beinen aus.
Dann sah er zu Ohanzee, er würde sie nun hin führen müssen.
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Tjeika
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Tjeika »

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Shaya Zarin
26. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittag
Irgendwo in Thyn
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Shaya nickte Toyan dankbar zu, als er ihr half, sich aufzusetzen und dann letztlich auch aufzustehen. Alleine hätte sie das in ihrem Zustand, der sich derzeit irgendwie nicht ändern ließ, mit Sicherheit nicht geschafft. Womöglich wäre sie erneut in Ohnmacht gefallen. Ein Zustand, der Shaya nicht sonderlich behagte. Nein, sie hatte gerne die Kontrolle, sehr gerne sogar. Besonders über ihren eigenen Körper. Oder Geist. Je nachdem.
"Ich danke dir", murmelte sie leise in Toyans Richtung, als er ihr zu Namid auf das Pferd verhalf.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."

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vojka
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Re: Kapitel 3

Beitrag von vojka »

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Namid
26. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittag
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Revan hat Recht, ich hätte es zur Zeit nicht wirklich hinbekommen das euer so genau zu dosieren, wie wir es brauchen“, sagte sie leise und griff nach den Zügeln des Pferdes. Wie lange hatte sie schon nicht mehr au einem Pferd gesessen, sie wusste es nicht, aber es war ein gutes Gefühl. Als Toyan mit Shaya zu ihr kam, versuchte sie das Pferd möglichst ruhig zu halten, was ihr Ghoral auch einfach machte.
„Wir sollten wirklich los“, sagte sie immer noch müde und mit dröhnendem Kopf, aber es würde schon irgendwie gehen, wenn sie sich nur bald hinlegen und schlafen konnte.
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Ayrina
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Ayrina »

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Narea
26. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittag
Irgendwo in Thyn
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Namid hatte Recht. Die Zeit drängte. Sie schloss kurz die Augen um Kraft zu schöpfen und versuchte aufzustehen. Wieder wurde ihr schwarz vor Augen und sie fluchte leise. Sie sah sich kurz um. Toyan half Shaya gerade aufs Pferd. Dann wanderte ihr Blick zu Revan. Sie verzog ein wenig das Gesicht, entschloss sich dann aber doch, ihn um Hilfe zu bitten, auch wenn sie sich alles andere als wohl dabei fühlte.
"Wärt Ihr... so freundlich?"
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