Auf See, 10.04.1530 auf der India
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Re: Auf See, 10.04.1530 auf der India
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Kara
Zwischen Dänemark und Großbritannien
Früher Nachmittag
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Kara schluckte den letzten Bissen ihres Essens herunter. Sie hatte wahrlich und definitiv zu viel gegessen. Doch es hatte einfach sein müssen.
"Ja, das ist eine gute Idee!", sagte sie an Nekele gewandt und stand auf.
"Jens, du gehst du Fiete, Nekele an die Segel, Thies, sieh' nach Niels, Kara, koordiniere die Reparatur- und Aufräumarbeiten", sagte Kharecha, der nun ebenfalls aufstand, sein Fernrohr nahm und sich erst einmal umsah.
Überraschungen konnten sie nun wahrlich nicht brauchen. Erst recht keine Überraschungen in Forum von einem gewissen britischen Piratenjäger, der ihnen schon viel zu lange auf den Fersen war.
Kara
Zwischen Dänemark und Großbritannien
Früher Nachmittag
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Kara schluckte den letzten Bissen ihres Essens herunter. Sie hatte wahrlich und definitiv zu viel gegessen. Doch es hatte einfach sein müssen.
"Ja, das ist eine gute Idee!", sagte sie an Nekele gewandt und stand auf.
"Jens, du gehst du Fiete, Nekele an die Segel, Thies, sieh' nach Niels, Kara, koordiniere die Reparatur- und Aufräumarbeiten", sagte Kharecha, der nun ebenfalls aufstand, sein Fernrohr nahm und sich erst einmal umsah.
Überraschungen konnten sie nun wahrlich nicht brauchen. Erst recht keine Überraschungen in Forum von einem gewissen britischen Piratenjäger, der ihnen schon viel zu lange auf den Fersen war.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
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Re: Auf See, 10.04.1530 auf der India
Zwischen Dänemark und Großbritannien
Früher Nachmittag
"Aye, aye." sagte Nekele etwas gähnend und erhob sich.
"Thihies, hast du das Flickzeug irgendwo gesehen?" fragte Nekele, nachdem sie über 10 Minuten gesucht hatte. "Nein, geh es suchen!" sagte er mehr abwesend.
"Hab ich schon, ich finde es nicht!"
Thies drehte sich zu ihr um. "Dann mach deine kleinen Äuglein auf und such weiter, mir ist es nicht zwischen die Finger gefallen." und drehte sich wieder um.
Toll.
Kara winkte Nekele zu sich. "Frag mal Jon der hatte vorhin allerhand solchen Kram in der Hand. Vielleicht weiß er mehr!" Nekele nickte und ging in Richtung der Treppe zum Unterdeck, dabei kam sie wieder an Thies vorbei.
"Hast du es gefunden?"
"Nein!"
"Dann such halt ordentlich!" sagte er fast streng. "Das tue ich doch!" erwiderte Nekele ebenso pampig. "Nicht im Zorn mein Fräulein!" Thies hatte sich aufgerichtet und seine Hände in die Hüften gestemmt.
"Ich bin überhaupt nicht zorning!" Was bildet er sich eigentlich ein?
"Es gibt hier viel zu tun und du läufst hier nur auf und ab."
Nekele konnte es nicht fassen. Was war in Thies gefahren? Warum meckerte er sie so an. Sie tat doch ihre Arbeit.
"Ich laufe hier überhaupt nicht nur auf und ab. Ich suche mir mein Arbeitsmaterial zusammen." Nekele war keines Falls ruhig. "Überleg dir, wie du mit mir sprichst!" Thies Stimme klang zornig. Nekeles Unterkiefer klappte nach unten. Sie wurde hier angegangen und er ermahnte sie, wie sie mit ihm sprach? Gerade wollte Nekele wieder ansetzen etwas zu sagen, als Kara dazwischen ging.
"Nekele, geh zu Jon!" sagte sie ruhig. Nekele blieb stehen. Sie wollte diese Diskussion zu ende führen und nicht mittendrin unterbrochen werden. Doch Kara schien dies zu ahnen und blickte sie mit ihrem Blick an, der keine Widerrede dulden ließ: "Geh!" sagt sie noch mal eindringlich.
Nekele drehte sich auf dem Absatz wütend um und ging.
Früher Nachmittag
"Aye, aye." sagte Nekele etwas gähnend und erhob sich.
"Thihies, hast du das Flickzeug irgendwo gesehen?" fragte Nekele, nachdem sie über 10 Minuten gesucht hatte. "Nein, geh es suchen!" sagte er mehr abwesend.
"Hab ich schon, ich finde es nicht!"
Thies drehte sich zu ihr um. "Dann mach deine kleinen Äuglein auf und such weiter, mir ist es nicht zwischen die Finger gefallen." und drehte sich wieder um.
Toll.
Kara winkte Nekele zu sich. "Frag mal Jon der hatte vorhin allerhand solchen Kram in der Hand. Vielleicht weiß er mehr!" Nekele nickte und ging in Richtung der Treppe zum Unterdeck, dabei kam sie wieder an Thies vorbei.
"Hast du es gefunden?"
"Nein!"
"Dann such halt ordentlich!" sagte er fast streng. "Das tue ich doch!" erwiderte Nekele ebenso pampig. "Nicht im Zorn mein Fräulein!" Thies hatte sich aufgerichtet und seine Hände in die Hüften gestemmt.
"Ich bin überhaupt nicht zorning!" Was bildet er sich eigentlich ein?
"Es gibt hier viel zu tun und du läufst hier nur auf und ab."
Nekele konnte es nicht fassen. Was war in Thies gefahren? Warum meckerte er sie so an. Sie tat doch ihre Arbeit.
"Ich laufe hier überhaupt nicht nur auf und ab. Ich suche mir mein Arbeitsmaterial zusammen." Nekele war keines Falls ruhig. "Überleg dir, wie du mit mir sprichst!" Thies Stimme klang zornig. Nekeles Unterkiefer klappte nach unten. Sie wurde hier angegangen und er ermahnte sie, wie sie mit ihm sprach? Gerade wollte Nekele wieder ansetzen etwas zu sagen, als Kara dazwischen ging.
"Nekele, geh zu Jon!" sagte sie ruhig. Nekele blieb stehen. Sie wollte diese Diskussion zu ende führen und nicht mittendrin unterbrochen werden. Doch Kara schien dies zu ahnen und blickte sie mit ihrem Blick an, der keine Widerrede dulden ließ: "Geh!" sagt sie noch mal eindringlich.
Nekele drehte sich auf dem Absatz wütend um und ging.
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Re: Auf See, 10.04.1530 auf der India
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Kara
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Früher Nachmittag
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Kara blickte Nekele noch hinterher, bis sie schließlich außer Sicht- und Hörweite war. Dann wandt sie ihren Blick Thies zu. Ihre Augen verengten sich zu Schlitzen und ihre Arme hatte sie nun in die Hüften gestemmt. Sie war wütend und sie verstand einfach nicht, warum Thies seine Laune an dem Mädchen hatte auslassen müssen. Das, was er ihr vorgeworfen hatte war auf alle Fälle vollkommen aus der Luft gegriffen. Nekele war nun wahrlich die Letzte, die einfach faul auf dem Deck hin und her laufen würde, während alle anderen ihrer Arbeit nachgingen, um das Schiff wieder seetüchtig zu bekommen.
"Geht es dir eigentlich noch gut?", zischte sie und hob ihre Hand, als der alte Mann zu einer Antwort ansetzte.
"Jetzt rede ich, klar soweit?", sagte sie lauter und streng.
Thies nickte und blickte dann kurz zu Boden, ehe er seinen Blick wieder Kara zuwandt.
"Was fällt dir eigentlich ein, Neke so anzufahren? Und was fällt dir ein, ihr Faulheit zu unterstellen, während sie hier einfach nur die ganze Zeit auf der Suche nach den Materialien ist, die sie nun einmal für ihre Arbeit braucht?", fragte sie immer noch zischend.
Es musste ja nun nicht wirklich jeder mitbekommen, was hier gerade los war.
Kara
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Früher Nachmittag
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Kara blickte Nekele noch hinterher, bis sie schließlich außer Sicht- und Hörweite war. Dann wandt sie ihren Blick Thies zu. Ihre Augen verengten sich zu Schlitzen und ihre Arme hatte sie nun in die Hüften gestemmt. Sie war wütend und sie verstand einfach nicht, warum Thies seine Laune an dem Mädchen hatte auslassen müssen. Das, was er ihr vorgeworfen hatte war auf alle Fälle vollkommen aus der Luft gegriffen. Nekele war nun wahrlich die Letzte, die einfach faul auf dem Deck hin und her laufen würde, während alle anderen ihrer Arbeit nachgingen, um das Schiff wieder seetüchtig zu bekommen.
"Geht es dir eigentlich noch gut?", zischte sie und hob ihre Hand, als der alte Mann zu einer Antwort ansetzte.
"Jetzt rede ich, klar soweit?", sagte sie lauter und streng.
Thies nickte und blickte dann kurz zu Boden, ehe er seinen Blick wieder Kara zuwandt.
"Was fällt dir eigentlich ein, Neke so anzufahren? Und was fällt dir ein, ihr Faulheit zu unterstellen, während sie hier einfach nur die ganze Zeit auf der Suche nach den Materialien ist, die sie nun einmal für ihre Arbeit braucht?", fragte sie immer noch zischend.
Es musste ja nun nicht wirklich jeder mitbekommen, was hier gerade los war.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
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Re: Auf See, 10.04.1530 auf der India
Zwischen Dänemark und Großbritannien
Früher Nachmittag
"Jon, hast du das Flickzeug für die Segel gesehen? Ich kann es nicht finden!" sagte Nekele etwas bedrückt. Ein Streit mit Thies war schrecklich, vor allem dann, wenn es gar keinen Grund gab.
"Wenn du dies suchst?" zwinkerte Jon ihr zu. Nekele nickte erleichtert "Ja, dass ist es. Du bist ein Schatz!"
Jon lachte: "Sag das nicht zu laut!" er zwinkerte ihr noch mal zu.
Nekele nahm sie die Utensilien und ging wieder an Deck. Sie sah Kara und Thies noch zusammen stehen, vermied es aber, zu ihnen zu gehen. Das Segel lag auf dem Boden.
Oh man, wo soll man hier nur anfangen? Sie suchte sich zunächst die größten Löcher heraus, diese wären am wichtigsten zu flicken und machte sich an die Arbeit. Leise summte sie: "What shall we do..." vor sich hin.
Früher Nachmittag
"Jon, hast du das Flickzeug für die Segel gesehen? Ich kann es nicht finden!" sagte Nekele etwas bedrückt. Ein Streit mit Thies war schrecklich, vor allem dann, wenn es gar keinen Grund gab.
"Wenn du dies suchst?" zwinkerte Jon ihr zu. Nekele nickte erleichtert "Ja, dass ist es. Du bist ein Schatz!"
Jon lachte: "Sag das nicht zu laut!" er zwinkerte ihr noch mal zu.
Nekele nahm sie die Utensilien und ging wieder an Deck. Sie sah Kara und Thies noch zusammen stehen, vermied es aber, zu ihnen zu gehen. Das Segel lag auf dem Boden.
Oh man, wo soll man hier nur anfangen? Sie suchte sich zunächst die größten Löcher heraus, diese wären am wichtigsten zu flicken und machte sich an die Arbeit. Leise summte sie: "What shall we do..." vor sich hin.
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Re: Auf See, 10.04.1530 auf der India
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Kara
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Früher Nachmittag
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Bedrückt blickte Thies zu Boden. Er schien sich tatsächlich seines Verhaltens zu schämen. Kara blickte kurz seufzend auf und sah, dass Nekele bei Jon augenscheinlich erfolgreich war. Sie hatte sich schon an die ersten Löcher in den Segeln gemacht.
"Du solltest dich bei ihr entschuldigen", sagte Kara leise und versöhnlich und nahm die Hände von den Hüften, um nicht mehr so aggressiv zu wirken.
Thies blickte nickend auf: "Ja, wohl keine schlechte Idee."
"Und du solltest ihr unbeding erklären, warum du dich ihr gegenüber so mies verhalten hast", fügte Kara noch hinzu, und legte ihre Hand auf Thies' Schulter, ehe sie mit einem aufmunternden Lächeln auf den Lippen wieder zu den Männern ging.
Die Arbeiten gingen gut voran, stellte Kara zufrieden fest.
Kara
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Früher Nachmittag
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Bedrückt blickte Thies zu Boden. Er schien sich tatsächlich seines Verhaltens zu schämen. Kara blickte kurz seufzend auf und sah, dass Nekele bei Jon augenscheinlich erfolgreich war. Sie hatte sich schon an die ersten Löcher in den Segeln gemacht.
"Du solltest dich bei ihr entschuldigen", sagte Kara leise und versöhnlich und nahm die Hände von den Hüften, um nicht mehr so aggressiv zu wirken.
Thies blickte nickend auf: "Ja, wohl keine schlechte Idee."
"Und du solltest ihr unbeding erklären, warum du dich ihr gegenüber so mies verhalten hast", fügte Kara noch hinzu, und legte ihre Hand auf Thies' Schulter, ehe sie mit einem aufmunternden Lächeln auf den Lippen wieder zu den Männern ging.
Die Arbeiten gingen gut voran, stellte Kara zufrieden fest.
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Re: Auf See, 10.04.1530 auf der India
Zwischen Dänemark und Großbritannien
Früher Nachmittag
"Hey Nekele!" sie Stimme von Thies klang sehr sanft, aber Nekele unterbrach nur kurz ihren leisen gesang, um dann wieder fortzufahren. Sie hatte keine Lust, mit Thies zu reden.
"Können wir reden?" fragte er wieder vorsichtig nach.
"Nein. Ich mag jetzt nicht reden Thies. Die Löcher müssen gestopft werden, wir wollen schließlich wieder Fahrt aufnehmen." sie hatten ihn noch nicht angesehen und wollte es auch nicht. Sie fühlte sich verletzt, gerade von Thies und das wollte sie nicht. Es war wohl doch besser, einen gewissen Abstand zu haben, dann konnte man auch nicht verletzt werden. Wäre ihr Vater sie so angegangen, hätte sie das nicht gejuckt - er war ihr schließlich auch egal... aber bei Thies war es irgendwie anders, wie auch bei Kara.
"Bitte Nekele!" Thies' Stimme klang wirklich sehr bittend, aber Nekele konnte nicht und wollte nicht.
"Thies! Lass mich bitte einfach arbeiten. Ich will jetzt nicht reden. Ganz einfach!" auch jetzt blickte sie ihn nicht an, sie wußte, sie hätte sonst nachgegeben. Sie fing wieder an zu summen, doch es war nicht mehr so klar, wie zuvor.
Sie merkte, dass Thies immernoch neben ihr stand.
"Gut, dann geh ich wieder. Ich wollte mich nur bei dir entschuldigen!" er sprach ruhig, fast traurig, dann ging er. Nekele schloss die Augen. Scheiße! Sie schmiss den Stoff, den sie gerade zum Flicken zurecht geschnitten hatte hin.
Ich mach auch alles falsch. Aber ich will das nicht mehr. Ich möchte mich nicht verletzt fühlen. Dann lieber alle auf Abstand lassen.
Wütend auf sich und auf Thies wischte sie sich eine Träne aus den Augen und machte weiter.
Früher Nachmittag
"Hey Nekele!" sie Stimme von Thies klang sehr sanft, aber Nekele unterbrach nur kurz ihren leisen gesang, um dann wieder fortzufahren. Sie hatte keine Lust, mit Thies zu reden.
"Können wir reden?" fragte er wieder vorsichtig nach.
"Nein. Ich mag jetzt nicht reden Thies. Die Löcher müssen gestopft werden, wir wollen schließlich wieder Fahrt aufnehmen." sie hatten ihn noch nicht angesehen und wollte es auch nicht. Sie fühlte sich verletzt, gerade von Thies und das wollte sie nicht. Es war wohl doch besser, einen gewissen Abstand zu haben, dann konnte man auch nicht verletzt werden. Wäre ihr Vater sie so angegangen, hätte sie das nicht gejuckt - er war ihr schließlich auch egal... aber bei Thies war es irgendwie anders, wie auch bei Kara.
"Bitte Nekele!" Thies' Stimme klang wirklich sehr bittend, aber Nekele konnte nicht und wollte nicht.
"Thies! Lass mich bitte einfach arbeiten. Ich will jetzt nicht reden. Ganz einfach!" auch jetzt blickte sie ihn nicht an, sie wußte, sie hätte sonst nachgegeben. Sie fing wieder an zu summen, doch es war nicht mehr so klar, wie zuvor.
Sie merkte, dass Thies immernoch neben ihr stand.
"Gut, dann geh ich wieder. Ich wollte mich nur bei dir entschuldigen!" er sprach ruhig, fast traurig, dann ging er. Nekele schloss die Augen. Scheiße! Sie schmiss den Stoff, den sie gerade zum Flicken zurecht geschnitten hatte hin.
Ich mach auch alles falsch. Aber ich will das nicht mehr. Ich möchte mich nicht verletzt fühlen. Dann lieber alle auf Abstand lassen.
Wütend auf sich und auf Thies wischte sie sich eine Träne aus den Augen und machte weiter.
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Re: Auf See, 10.04.1530 auf der India
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Kara
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Die Männer arbeiteten gut. Man merkte, dass die Mahlzeit, die Nekele ihnen gereicht hatte, sie gestärkt und ja, sogar ein wenig motiviert hatte. Einige sangen leise Lieder. Aber es waren keine sonderlich fröhlichen Lieder. Zu sehr wog noch der Tod von den drei Männern, die sie heute während des Sturms verloren hatten. Es waren traurige Lieder, die von der dunklen See bei Nacht, von wilden Stürmen und von vielen Toten erzählten. Kara wusste, dass die Männer so ihre Trauer verarbeiteten. Niemals würden sie es auf andere Art und Weise zeigen, denn durch Lieder. Waren die Lieder doch fast das Einzige, was sie hier auf See hatten - neben sich selbst.
Aus den Augenwinkeln konnte sie erkennen, dass Thies und Nekele sich stritten. Zumindest schien es der Kapitänstochter so. Dann sah sie, dass Nekele ihre Arbeit, ja fast schon beiseite warf und sie sah die Tränen, die im sanften Schein der Sonne auf Thies' Wangen ruhten. Nun würde er endlich erzählen und nun würde Nekele auch zuhören, dessen war sich Kara sicher.
Kara
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Die Männer arbeiteten gut. Man merkte, dass die Mahlzeit, die Nekele ihnen gereicht hatte, sie gestärkt und ja, sogar ein wenig motiviert hatte. Einige sangen leise Lieder. Aber es waren keine sonderlich fröhlichen Lieder. Zu sehr wog noch der Tod von den drei Männern, die sie heute während des Sturms verloren hatten. Es waren traurige Lieder, die von der dunklen See bei Nacht, von wilden Stürmen und von vielen Toten erzählten. Kara wusste, dass die Männer so ihre Trauer verarbeiteten. Niemals würden sie es auf andere Art und Weise zeigen, denn durch Lieder. Waren die Lieder doch fast das Einzige, was sie hier auf See hatten - neben sich selbst.
Aus den Augenwinkeln konnte sie erkennen, dass Thies und Nekele sich stritten. Zumindest schien es der Kapitänstochter so. Dann sah sie, dass Nekele ihre Arbeit, ja fast schon beiseite warf und sie sah die Tränen, die im sanften Schein der Sonne auf Thies' Wangen ruhten. Nun würde er endlich erzählen und nun würde Nekele auch zuhören, dessen war sich Kara sicher.
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Re: Auf See, 10.04.1530 auf der India
Zwischen Dänemark und Großbritannien
Nachmittag
Nekele blickte nich auf, sondern arbeitete stur weiter. Sie hörte die traurigen Lieder der Männer, aber ertragen konnte sie diese nur schwer. Sie wollte keine traurigen Lieder singen, dass hätte ihr das Herz zerissen, daher summte sie nur ganz leise Kinderlieder, die ihre Mutter ihr noch beigebracht hatte.
Die großen Löcher hatte sie bereits zur Hälfte geflickt. Sie ignorierte gekonnt, was um sie herum geschah, sie wollte nichts wissen.
Nachmittag
Nekele blickte nich auf, sondern arbeitete stur weiter. Sie hörte die traurigen Lieder der Männer, aber ertragen konnte sie diese nur schwer. Sie wollte keine traurigen Lieder singen, dass hätte ihr das Herz zerissen, daher summte sie nur ganz leise Kinderlieder, die ihre Mutter ihr noch beigebracht hatte.
Die großen Löcher hatte sie bereits zur Hälfte geflickt. Sie ignorierte gekonnt, was um sie herum geschah, sie wollte nichts wissen.
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Re: Auf See, 10.04.1530 auf der India
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Kara
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Nachmittag
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Thies hatte sich seit dem Gespräch, welches er mit Nekele geführt hatte, nicht mehr auf Deck blicken lassen. Er war unten bei Niels gewesen. Doch auch danach hatte Kara ihn nicht mehr gesehen. Vielleicht machte er sich an das Abendessen, um sich auch nur irgendwie nützlich zu machen. Auch wenn das wohl eher unwahrscheinlich war, denn noch waren ihrer aller Mägen sehr gut gefüllt. Allmählich machte sich Kara Sorgen um den alten Mann. Hatte ihn das Gespräch mit Nekele so sehr aus der Fassung bringen können? Und vor allen Dingen, und das interessierte Kara nun wahrlich, was genau hatte er dem jungen Mädchen erzählt? Kara hoffte nur, dass es die volle Wahrheit gewesen war. Doch sie ahnte, dass er den wichtigsten Teil wohl ausgelassen hatte.
Seufzend wandt sich Kara von den Männern ab. Mittlerweile war das Schiff schon fast wieder seetüchtig. Sicherlich, sie würden noch einige Tage mit Reparaturen zubringen müssen. Da würde wohl kein Weg dran vorbeiführen, doch die wichtigsten Dinge waren repariert und auch die Segel schienen bald wieder einsatzfähig zu sein.
Ein Grund mehr Nekele aufzusuchen, dachte sich Kara und stellte sich dem Mädchen in die Sonne, so dass sie ihre Aufmerksamkeit einfach gewinnen musste. Sie fragte sich, wann das Mädchen zu ihr blicken würde, denn sie schien wahrlich versunken in ihrer Arbeit und ignorierte einfach alles, was um sie herum geschah. Vielleicht - und das vermutete Kara - konnte sie diese bedrückte Stimmung hier an Deck kaum mehr ertragen.
Kara
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Nachmittag
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Thies hatte sich seit dem Gespräch, welches er mit Nekele geführt hatte, nicht mehr auf Deck blicken lassen. Er war unten bei Niels gewesen. Doch auch danach hatte Kara ihn nicht mehr gesehen. Vielleicht machte er sich an das Abendessen, um sich auch nur irgendwie nützlich zu machen. Auch wenn das wohl eher unwahrscheinlich war, denn noch waren ihrer aller Mägen sehr gut gefüllt. Allmählich machte sich Kara Sorgen um den alten Mann. Hatte ihn das Gespräch mit Nekele so sehr aus der Fassung bringen können? Und vor allen Dingen, und das interessierte Kara nun wahrlich, was genau hatte er dem jungen Mädchen erzählt? Kara hoffte nur, dass es die volle Wahrheit gewesen war. Doch sie ahnte, dass er den wichtigsten Teil wohl ausgelassen hatte.
Seufzend wandt sich Kara von den Männern ab. Mittlerweile war das Schiff schon fast wieder seetüchtig. Sicherlich, sie würden noch einige Tage mit Reparaturen zubringen müssen. Da würde wohl kein Weg dran vorbeiführen, doch die wichtigsten Dinge waren repariert und auch die Segel schienen bald wieder einsatzfähig zu sein.
Ein Grund mehr Nekele aufzusuchen, dachte sich Kara und stellte sich dem Mädchen in die Sonne, so dass sie ihre Aufmerksamkeit einfach gewinnen musste. Sie fragte sich, wann das Mädchen zu ihr blicken würde, denn sie schien wahrlich versunken in ihrer Arbeit und ignorierte einfach alles, was um sie herum geschah. Vielleicht - und das vermutete Kara - konnte sie diese bedrückte Stimmung hier an Deck kaum mehr ertragen.
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Re: Auf See, 10.04.1530 auf der India
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Nachmittag
Sie hatte den Schatten, der ihr die Sonne nahm sehr wohl bemerkt, wollte aber nicht reagieren. Aber nun mußte sie, denn Kara stand auf dem nächsten Loch, dass sie flicken wollte.
"Kara, bitte, du stehst im Weg!" sagte sie leise.
"Ich weiß!" sagte diese ruhig. Nekele stöhnte und sah auf. Die Sonne blendete. "Was gibt es denn?" fragte Nekele.
Kara hockte sich zu ihr, so dass Nekele nicht mehr nach oben starren mußte. "Hat Thies mit dir gesprochen?"
Nekele blickte sie verwundert an. "Er wollte, aber ich wollte nicht!" sagte Nekele ehrlich aber leise.
Nachmittag
Sie hatte den Schatten, der ihr die Sonne nahm sehr wohl bemerkt, wollte aber nicht reagieren. Aber nun mußte sie, denn Kara stand auf dem nächsten Loch, dass sie flicken wollte.
"Kara, bitte, du stehst im Weg!" sagte sie leise.
"Ich weiß!" sagte diese ruhig. Nekele stöhnte und sah auf. Die Sonne blendete. "Was gibt es denn?" fragte Nekele.
Kara hockte sich zu ihr, so dass Nekele nicht mehr nach oben starren mußte. "Hat Thies mit dir gesprochen?"
Nekele blickte sie verwundert an. "Er wollte, aber ich wollte nicht!" sagte Nekele ehrlich aber leise.
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