Kapitel 3

Die Geschichte
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Ayrina
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Ayrina »

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Narea
26. April 143. Jahr des Lichtes, später Mittag
Irgendwo in Thyn
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Sie spürte, wie sich ihre Nackenhaare aufstellten. Die Bruderschaft. Sie ballte die Hände zu Fäusten und öffnete sie dann wieder. Jetzt kam es darauf an. Sie atmete tief durch und konzentrierte sich auf die Magie in ihrem Inneren. Sie hoffte, sie würden sie nicht brauchen, doch man konnte nie wissen.
Sie musterte die Männer und konzentrierte sich auf deren Gefühle.
Skepsis und ein wenig Misstrauen. Noch nichts, was ihnen wirklich gefährlich werden konnte. Noch nicht.
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Tjeika
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Tjeika »

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Shaya
26. April 143. Jahr des Lichtes, später Mittag
Irgendwo in Thyn
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Shaya trat wieder näher an die anderen heran und gesellte sich zu Toyan, den sie warnend anblickte. Nein, das hier war nicht gut, gar nicht gut.
"Hoffentlich überleben wir das", murmelte sie nur leise.
Sie wagte es kaum, ihre Fähigkeiten einzusetzen, es konnte immerhin auch jemand dabei sein, der nur auf so etwas wartete.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."

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Cassiopeia
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Cassiopeia »

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Toyan Kerim
26. April 143. Jahr des Lichtes, später Mittag
Irgendwo in Thyn
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Toyan verbarg automatisch seinen Geist, er war angespannt, wie wohl alle in der Gruppe.
"Wer seid Ihr?", verlangte einer der Wachmänner zu wissen, immerhin noch einen Schein der Diplomatie wahrend.
"Wir sind Flüchtlinge aus den Bergen, unsere Siedlung wurde von Aufständischen zerstört. Nun suchen wir Asyl in Seyîn", erklärte Toyan, diese Idee war ihm schon eher gekommen. Und sie konnte durchaus plausibel sein, denn Aufständische hatte Thyn genug.
Sein Gegenüber schien zu zögern, hinter ihm standen noch fünf Mann.
Einer der hinteren Männer trat schließlich vor und flüsterte dem Anführer etwas ins Ohr. Dessen Miene verfinsterte sich, Toyan biss die Zähne zusammen. Wenn dieser Mann ein nur halbwegs gut ausgebildeter Jäger war, hatten seine Worte nichts genutzt.
"Sagt, von wem wurde Eure Siedlung zerstört?", fragte er lauernd, Toyan hatte Mühe, ruhig zu bleiben. Er überlegte. Magier? Feuermagier? Nekromanten?
"Erdmagier erzeugten ein Beben, zentriert auf unser Dorf", erklärte er, seine Hand wanderte an seine Seite, um schnell bei seinem Schwert zu sein.
"Wie kommt ein Jäger in die Gesellschaft von Magiern? Er wurde doch nicht etwa... entführt?", fragte er Wachmann mit einem Blick auf Toyan und zog seineszeichens sein Schwert, was ihm die anderen sofort nach machten.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
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vojka
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Re: Kapitel 3

Beitrag von vojka »

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Namid
26. April 143. Jahr des Lichtes, später Mittag
Irgendwo in Thyn
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Namid fluchte leise. Warum konnten nicht einmal etwas ohne Schwierigkeiten von statten gehen? Sie nahm ihren Bogen vom Rücken und legte einen Pfeil ein, nachdem die Männer der Bruderschaft ihre Schwerter gezogen hatte. Sie spannte die Sehne und zielte genau auf den Anführer der Gruppe und wartete nur darauf, dass dieser einen falschen Schritt tat.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Ayrina
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Ayrina »

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Narea
26. April 143. Jahr des Lichtes, später Mittag
Irgendwo in Thyn
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Na großartig. Das lief ja bestens. Kurz fragte sie sich, woher sie wussten, dass Toyan zur Bruderschaft gehörte, doch dann konzentrierte sie sich auf die Jäger vor sich. Vorsichtig und behutsam streckte sie ihren Geist nach denen der Männer vor sich aus, suchte ihre Gefühle und hoffte, dass ihre geistigen Sperren nicht zu mächtig waren.
In der Hoffnung, dass ihr Tun unbemerkt bleiben würde, griff sie nach der Abscheu und dem Hass des Anführers und versuchte sie langsam in Furcht und Panik zu wandeln. Doch gleich darauf spürte sie die Sperre, den Schutzwall, den er um seinen Geist gewoben hatte und sie atmete tief durch. Narea schloss die Augen und versuchte es weiter. Es war kein leichter Kampf, die Barriere des Sine anzugreifen und gleichzeitig unbemerkt zu bleiben. Ihr stand der Schweiß auf der Stirn und ihre Hände begannen zu zittern.
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Tjeika
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Tjeika »

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Shaya
26. April 143. Jahr des Lichtes, später Mittag
Irgendwo in Thyn
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Shaya wollte gerade dazu übergehen, ihre Tränke aus dem Rucksack zu holen, an die sie mit nur einem Griff an ihren Rücken gekommen wäre, als sie Nareas Tun bemerkte. Jetzt war es also soweit, nun waren sie beide aufeinander angewiesen.
Ich kümmere mich um die Barriere, du erledigst den Rest, gab sie ihr gedanklich zu verstehen.
Vielleicht konnten sie es zu zweit schaffen, Shaya hoffte es sehr und schloss ihre Augen, um all ihre Konzentration auf jenes eine Vorhaben zu lenken. Schnell hatte sie die Barriere gefunden, die es Narea zu schwer gemacht hatte. Silbrig glänzend war der Nebelschleier vor dem Geist des Anführers. Und er schien ihr undurchdringlich. Doch Shaya hatte nicht vor, aufzugeben. Es musste einen Weg geben, es gab immer einen Weg.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."

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Re: Kapitel 3

Beitrag von Ayrina »

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Narea
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Kurz stockte Narea, als sie Shayas Stimme in ihrem Kopf hörte. Um ein Haar hätte sie sogar in die Richtung der Telepathin geblickt, konnte sich aber im letzten Moment noch davon abhalten.
Stattdessen dachte sie nur Einverstanden und griff wieder nach den Gefühlen des Anführers - wartete darauf und betete dafür, dass Shaya Erfolg hatte.
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Erzähler »

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Wächter
26. April 143. Jahr des Lichtes, später Mittag
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Wie ertappte Kinder standen sie vor ihm, eine Gruppe zusammen gewürfelter Leute. Er hatte die Reaktion des Jägers durchaus bemerkt, er war überrascht gewesen, als er ihn so direkt angesprochen hatte.
"Du erinnerst dich nicht?", fragte er scheinbahr ruhig bleibend, auch wenn er das Gefühl hatte, dass etwas nicht stimmte. Seine Barriere... er schob den Gedanken beiseite. "Es ist schon einige Jahre her, deine Ausbildung hatte gerade begonnen... hast es weit gebracht, wie ich sehe, bis zum Abtrünnigen Verräter, alle Achtung!" Wollen wir doch mal sehen, wie gut zu kämpfen gelern hast, kleiner Toyan.
Damit schwang er sein Schwert zum Angriff in dem Wissen, dass die anderen ihm folgen würden.
"Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."

Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944) - Der kleine Prinz
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vojka
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Re: Kapitel 3

Beitrag von vojka »

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Namid
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Und genau diesen falschen Schritt tat er, als er Toyan angreifen wollte. Sie konzentrierte sich eine Sekunde und schon stand die Spitze des Pfeils in Flammen, so dass, wenn er traf noch zusätzlichen Schaden anrichten würde.
Noch einmal visierte sie ihn genau an, und schoss genau in dem Moment wo das Schwert auf Toyan nieder sausen sollte.
Mitten ins Herz, dachte sie, perfekter Schuss. Die Kleidung des Anführers fing sofort Feuer und Namid griff danach, vergrößerte sie, gab ihr mehr Kraft so dass sie sich schnell über den Körper des Mannes verteilte.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Ayrina
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Ayrina »

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Narea
26. April 143. Jahr des Lichtes, später Mittag
Irgendwo in Thyn
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Als Namid den Pfeil auf den Anführer schoss und er sich brennend in das Herz des Mannes bohrte, schrie Narea kurz auf. Sie spürte das Feuer auf ihrem eigenen Körper und hastig ließ sie die Verbindung zu den Gefühlen des Mannes abbrechen.
Ihre Knie zitterten und ihr Herz schlug schnell, während sie versuchte, sich zu beruhigen.
Aus den Augenwinkeln sah sie, wie die Wachen entsetzt und wütend bemerkten, wie Namid ihren Anführer töteten. Doch die Hoffnung, sie wurden kopflos die Flucht ergreifen, sollte sich nicht erfüllen. Dies war keine kleine, unfähige Kampftruppe, es waren Jäger der Bruderschaft.
Noch während der Mann brennend zusammenbrach hatte ein anderer ein Blasrohr hervorgeholt und schoss einen kleinen Pfeil auf die Feuermagierin, der sich zwischen Hals und Schulter ins Fleisch der jungen Frau bohrte. Innerhalb weniger Sekunden würde er seine Wirkung entfalten und sowohl ihre körperlichen, als auch magischen Kräfte stark schwächen.
Narea sah zu Shaya. Sie mussten etwas tun. Und das schnell.
Schaffst du es, die Barrieren aller gleichzeitig zu durchbrechen?, fragte sie in Gedanken.
Das war vielleicht ihre einzige Chance.
Gesperrt

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