Auf See, 08.04.1530 auf der India
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Auf See, 08.04.1530 auf der India
Ort: Nordwestlich von Dänemark
Zeit: früher Morgen
Nekele lag schon seit einiger Zeit wach. Es war keiner bei ihr, aber sie konnte nicht mehr schlafen. Sie beschloss, kurz an Deck zu gehen, um ein wenig frische Luft zu schnappen und danach wieder ins Bett zu gehen. Vielleicht könnte sie dann noch ein wenig schlafen.
Ganz vorsichtig erhob sie sich. Ihr Wunde schmerzte nicht mehr so stark und sie konnte sich weiter aufsetzen. Kurz drehte sich alles um sie herum, doch auch das legte sich. Erst jetzt bemerkte sie die frischen Kleider an ihrem Körper. Ich hoffe Kara war diejenige, die mich umgezogen hat.
Sie zog ihr Hemd hoch und wickelte vorsichtig den Verband ab. Die Wunde blutete nicht mehr, jedoch subbte sie stark. Das wird heute wohl noch mal desinfiziert werden müssen. Sie tastete ihren Bauch ab. Rund um die Wunde war er gerötet, heiß und angespannt. Sorgfältig wickelte sie den Verband wieder um ihren Bauch. Auf dem Boden stand die Rumflasche, sie entkorkte sie und nahm einen Schluck. Ihre Klamotten lagen über einem der Stühle. Etwas wackelig auf den Beinen ging sie hinüber und zog sich an. Immer wieder mußte sie eine kleine Pause einlegen, weil ihr schwindelig wurde.
Angezogen, ging sie zur Tür und öffnete sie so leise wie möglich und stieg die Treppe empor. Ein Schwall kalter, frischer Seeluft kam ihr entgegen. Nekele atmete tief ein. Der kalte Wind kühlte ihr Gesicht. An Deck war niemand zu sehen. Ist wohl auch besser so. Ich werde nur kurz hier oben bleiben und dann wieder hinunter gehen.
Vorsichtig ging sie an die Rehling, dort weiter entlang bis zum Bug. Das Schiff schaukelte im Wind. Nichts weiter als Meer war zu sehen. Es war so unglaublich friedlich und beruhigend vor am Bug zu sitzen und auf das Meer hinauszuschauen.
Zeit: früher Morgen
Nekele lag schon seit einiger Zeit wach. Es war keiner bei ihr, aber sie konnte nicht mehr schlafen. Sie beschloss, kurz an Deck zu gehen, um ein wenig frische Luft zu schnappen und danach wieder ins Bett zu gehen. Vielleicht könnte sie dann noch ein wenig schlafen.
Ganz vorsichtig erhob sie sich. Ihr Wunde schmerzte nicht mehr so stark und sie konnte sich weiter aufsetzen. Kurz drehte sich alles um sie herum, doch auch das legte sich. Erst jetzt bemerkte sie die frischen Kleider an ihrem Körper. Ich hoffe Kara war diejenige, die mich umgezogen hat.
Sie zog ihr Hemd hoch und wickelte vorsichtig den Verband ab. Die Wunde blutete nicht mehr, jedoch subbte sie stark. Das wird heute wohl noch mal desinfiziert werden müssen. Sie tastete ihren Bauch ab. Rund um die Wunde war er gerötet, heiß und angespannt. Sorgfältig wickelte sie den Verband wieder um ihren Bauch. Auf dem Boden stand die Rumflasche, sie entkorkte sie und nahm einen Schluck. Ihre Klamotten lagen über einem der Stühle. Etwas wackelig auf den Beinen ging sie hinüber und zog sich an. Immer wieder mußte sie eine kleine Pause einlegen, weil ihr schwindelig wurde.
Angezogen, ging sie zur Tür und öffnete sie so leise wie möglich und stieg die Treppe empor. Ein Schwall kalter, frischer Seeluft kam ihr entgegen. Nekele atmete tief ein. Der kalte Wind kühlte ihr Gesicht. An Deck war niemand zu sehen. Ist wohl auch besser so. Ich werde nur kurz hier oben bleiben und dann wieder hinunter gehen.
Vorsichtig ging sie an die Rehling, dort weiter entlang bis zum Bug. Das Schiff schaukelte im Wind. Nichts weiter als Meer war zu sehen. Es war so unglaublich friedlich und beruhigend vor am Bug zu sitzen und auf das Meer hinauszuschauen.
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Re: Auf See, 08.04.1530 auf der India
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Kara
Ort: Nordwestlich von Dänemark
Zeit: Früher Morgen
=========================
Natürlich hatte Kara bemerkt, dass Nekele an Deck gegangen war. Sie hätte sich nur einmal die Mühe machen müssen und sich in der Kapitänskajüte umblicken müssen. Dann hätte sie festgestellt, dass ihr Vater auf einem Stuhl und sie in ihrer Koje am anderen Ende des Raumes geschlafen hatten - zumindest solange, bis die Tür sich geöffnet hatte.
"Ich mach das schon, Papa. Schlaf noch ein wenig", hatte Kara leise gesagt und hatte sich dann aus der Koje geschält. Ohne sich großartig umzuziehen, war sie Nekele gefolgt und stand nun wenige Meter hinter ihr an Bug der Holk.
"Habe ich mich irgendwie unklar ausgedrückt", sagte Kara schmunzelnd, wurde aber beim letzten Wort durch ein fettes Gähnen fast unterbrochen.
Es war aber auch wirklich noch sehr früh. Wie kam man nur auf die Idee, jetzt schon aufzustehen - freiwillig?
Kara
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Zeit: Früher Morgen
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Natürlich hatte Kara bemerkt, dass Nekele an Deck gegangen war. Sie hätte sich nur einmal die Mühe machen müssen und sich in der Kapitänskajüte umblicken müssen. Dann hätte sie festgestellt, dass ihr Vater auf einem Stuhl und sie in ihrer Koje am anderen Ende des Raumes geschlafen hatten - zumindest solange, bis die Tür sich geöffnet hatte.
"Ich mach das schon, Papa. Schlaf noch ein wenig", hatte Kara leise gesagt und hatte sich dann aus der Koje geschält. Ohne sich großartig umzuziehen, war sie Nekele gefolgt und stand nun wenige Meter hinter ihr an Bug der Holk.
"Habe ich mich irgendwie unklar ausgedrückt", sagte Kara schmunzelnd, wurde aber beim letzten Wort durch ein fettes Gähnen fast unterbrochen.
Es war aber auch wirklich noch sehr früh. Wie kam man nur auf die Idee, jetzt schon aufzustehen - freiwillig?
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
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Re: Auf See, 08.04.1530 auf der India
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Zeit: Früher Morgen
Nekele zuckte zusammen. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass jemand um diese Uhrzeit, bis auf die Wache, schon wach war. Vor allem, wo kam sie hier?
Auch wenn Karas Stimme keines wegs vorwurfsvoll klang, wurde Nekele rot. Leise sagte sie "Doch"
"Und?" fragte Kara weiter.
"Ich soll doch zu Kräften kommen. Frische Luft tut immer gut und das Meer... es lenkt ab!" sagte Nekele leise.
"Du kannst froh sein, dass dich Thies hier nicht erwischt hat, der hätte dich übers Knie gelegt!" Kara lachte und auch Nekele grinste, lachen wäre zu schmerzhaft gewesen.
Zeit: Früher Morgen
Nekele zuckte zusammen. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass jemand um diese Uhrzeit, bis auf die Wache, schon wach war. Vor allem, wo kam sie hier?
Auch wenn Karas Stimme keines wegs vorwurfsvoll klang, wurde Nekele rot. Leise sagte sie "Doch"
"Und?" fragte Kara weiter.
"Ich soll doch zu Kräften kommen. Frische Luft tut immer gut und das Meer... es lenkt ab!" sagte Nekele leise.
"Du kannst froh sein, dass dich Thies hier nicht erwischt hat, der hätte dich übers Knie gelegt!" Kara lachte und auch Nekele grinste, lachen wäre zu schmerzhaft gewesen.
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Re: Auf See, 08.04.1530 auf der India
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Kara
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Zeit: Früher Morgen
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"Aber umschauen ist immer gut, egal wo man ist", sagte Kara, nachdem sie ein weiteres Mal gegähnt hatte.
Natürlich machte sie sich nicht die Mühe, die Hand vor den Mund zu legen. Wem es nicht passte, der konnte ja woanders hinsehen.
Dann blickte sie in das leicht verwirrte Gesicht von Nekele.
"Ja, da hast du vielleicht nicht unrecht. Die Seeluft, so sagt mein Vater es immer, hat heilende Wirkung."
Kara
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Zeit: Früher Morgen
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"Aber umschauen ist immer gut, egal wo man ist", sagte Kara, nachdem sie ein weiteres Mal gegähnt hatte.
Natürlich machte sie sich nicht die Mühe, die Hand vor den Mund zu legen. Wem es nicht passte, der konnte ja woanders hinsehen.
Dann blickte sie in das leicht verwirrte Gesicht von Nekele.
"Ja, da hast du vielleicht nicht unrecht. Die Seeluft, so sagt mein Vater es immer, hat heilende Wirkung."
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Re: Auf See, 08.04.1530 auf der India
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Zeit: Früher Morgen
"Umsehen." Nekele lachte, daran hatte nun wirklich nicht gedacht. Kara gähnte wieder, was auch Nekele veranlasste zu gähnen, obwohl sie nicht so richtig müde war.
"Ja, hat es. Zumindest wer daran glaubt und ich glaube daran. Ich glaube, dir würde eine Portion Schlaf sicherlich gut tun. Ich bleibe einfach noch ein wenig hier sitzen!" sagte Nekele ein Gähnen unterdrückend.
Zeit: Früher Morgen
"Umsehen." Nekele lachte, daran hatte nun wirklich nicht gedacht. Kara gähnte wieder, was auch Nekele veranlasste zu gähnen, obwohl sie nicht so richtig müde war.
"Ja, hat es. Zumindest wer daran glaubt und ich glaube daran. Ich glaube, dir würde eine Portion Schlaf sicherlich gut tun. Ich bleibe einfach noch ein wenig hier sitzen!" sagte Nekele ein Gähnen unterdrückend.
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Re: Auf See, 08.04.1530 auf der India
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Kara
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Wieder musste Kara gähnen, als wollte ihr Körper den Worten Nekeles einfach nur zustimmen. Kara konnte wahrlich schwer widersprechen. Sie waren auch gestern noch wirklich lange auf gewesen, hatten mit der Mannschaft noch den ein oder anderen Schluck Rum geteilt, bis sie schließlich mitten in der Nacht mehr stolpernd, als gehend in ihre Kojen - oder in Kharechas Fall, auf den Stuhl - gegangen waren.
"Vielleicht ist die Idee mit dem Schlafen gar nicht so übel", sagte sie leise zu dem Mädchen und drehte sich um.
"Lass dich ja nicht von Thies erwischen", schmunzelte sie, ehe sie sich schließlich ihre wohlverdiente Portion Schlaf abholen ging.
Kara
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Wieder musste Kara gähnen, als wollte ihr Körper den Worten Nekeles einfach nur zustimmen. Kara konnte wahrlich schwer widersprechen. Sie waren auch gestern noch wirklich lange auf gewesen, hatten mit der Mannschaft noch den ein oder anderen Schluck Rum geteilt, bis sie schließlich mitten in der Nacht mehr stolpernd, als gehend in ihre Kojen - oder in Kharechas Fall, auf den Stuhl - gegangen waren.
"Vielleicht ist die Idee mit dem Schlafen gar nicht so übel", sagte sie leise zu dem Mädchen und drehte sich um.
"Lass dich ja nicht von Thies erwischen", schmunzelte sie, ehe sie sich schließlich ihre wohlverdiente Portion Schlaf abholen ging.
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Re: Auf See, 08.04.1530 auf der India
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Zeit: Früher Morgen
Nekele nickte Kara zu, als diese wieder ging. Sie war froh alleine hier zu sitzen, etwas Rum gegen die Schmerzen wäre allerdings auch nicht schlecht gewesen.
Mich nicht von Thies erwischen zu lassen, würde heißen, ich müßte irgendwann wieder unter Deck. Nekele gähnte, dahin wollte sie eigentlich nicht. Sie setzte sich vorsichtig auf den Boden und lehnte sich gegen eine Kiste. Es dauerte nicht lange, fielen ihr ihre Augen zu.
Zeit: Früher Morgen
Nekele nickte Kara zu, als diese wieder ging. Sie war froh alleine hier zu sitzen, etwas Rum gegen die Schmerzen wäre allerdings auch nicht schlecht gewesen.
Mich nicht von Thies erwischen zu lassen, würde heißen, ich müßte irgendwann wieder unter Deck. Nekele gähnte, dahin wollte sie eigentlich nicht. Sie setzte sich vorsichtig auf den Boden und lehnte sich gegen eine Kiste. Es dauerte nicht lange, fielen ihr ihre Augen zu.
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Re: Auf See, 08.04.1530 auf der India
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Kara
Ort: Nordwestlich von Dänemark
Zeit: Früher Morgen
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Kara war wieder unter Deck angekommen, da kam ihr auch schon Thies entgegen.
"Sie ist oben an Deck, frische Luft schnappen", sagte Kara leise, damit er auch gar nicht erst auf die Idee kam, Nekele eine Standpauke vor dem Herrn zu geben.
"Frische Luft ist vielleicht gar nicht schlecht", murmelte er noch ein wenig verschlafen.
Kara konnte seine Fahne vom gestrigen Abend auch jetzt noch riechen.
"Ich werde ihr ein wenig Gesellschaft leisten. Und vielleicht ein wenig erschrecken", damit legte er ein fieses Grinsen auf seine Lippen.
Kara schmunzelte. Also doch eine Standpauke, wenn auch nur eine gespielte.
Damit klopfte sie dem alten Mann auf die Schultern und öffnete die Tür zur Kapitänskajüte, um sich wieder hinzulegen. Sie war aber auch noch müde...
Kara
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Kara war wieder unter Deck angekommen, da kam ihr auch schon Thies entgegen.
"Sie ist oben an Deck, frische Luft schnappen", sagte Kara leise, damit er auch gar nicht erst auf die Idee kam, Nekele eine Standpauke vor dem Herrn zu geben.
"Frische Luft ist vielleicht gar nicht schlecht", murmelte er noch ein wenig verschlafen.
Kara konnte seine Fahne vom gestrigen Abend auch jetzt noch riechen.
"Ich werde ihr ein wenig Gesellschaft leisten. Und vielleicht ein wenig erschrecken", damit legte er ein fieses Grinsen auf seine Lippen.
Kara schmunzelte. Also doch eine Standpauke, wenn auch nur eine gespielte.
Damit klopfte sie dem alten Mann auf die Schultern und öffnete die Tür zur Kapitänskajüte, um sich wieder hinzulegen. Sie war aber auch noch müde...
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Re: Auf See, 08.04.1530 auf der India
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Zeit: Früher Morgen
"Was zum Teufel suchst du hier?" Thies stand mit verschränkten Armen fast drohend neben Nekele. Diese war so zusammen gezuckt, dass ihr Bauch sofort wieder schmerzte.
"Hatte ich nicht gesagt, Ruhe? So weit ich weiß, hatte das Kara ebenfalls zu dir gesagt! Kannst du denn überhaupt keine Befehle annehmen? Mußt du deinen Kopf immer durchsetzen? Keine zwei Tage an Bord und nur Unsinn im Kopf!"
Nekele riss ihre Augen auf, traute sich jedoch nichts zu sagen. Sie wollte sich sicherlich nicht mit Thies anlegen oder ihm jetzt noch wiedersprechen.
"Übers Knie gehörst du gelegt. Du kannst froh sein, dass dein Bauch verletzt ist, sonst würdest du dieser Strafe nicht entkommen!" noch immer redete er druchaus laut und durchdringend. Er packte sie am Ohr und zog sie, wenn auch vorsichtig hoch. Nekele versuchte so gut wie möglich zu folgen, damit der Schmerz nicht allzu groß wurde. Er schob sie etwas zurück so dass sei auf der Kiste saß.
"Hats dir jetzt die Sprache verschlagen? Lass mich mal deinen Bauch ansehen!" sagte er nun ruhig.
Nekele hingegen war gänzlich verwirrt. Sie hatte mit einer Strafe gerechnet, doch nun war der kräftige Seebär durchaus freundlich und vorsichtig.
"Nein Sir!" antwortete sie kleinlaut.
"Warum so leise? Ich verstehe dich ja kaum!"
"Ich habe meine Stimme nicht verloren!" sagte Nekele etwas lauter und beobachtete, wie Thies geschickt ihre Wunde untersuchte.
"Die müssen wir wohl oder übel noch mals desinfizieren. Da warten wir aber, bis noch zwei Männer wach sind die dich halten."
"Halten? Können wir das nicht gleich machen, ich bleib auch ruhig sitzen!"
"Natürlich. Wenn sie protestieren kann, ist die Stimme wieder voll da. Hast du mir nicht zugehört? Du sollst nicht jedes Mal wiedersprechen. Wir machen es so, wie ich gesagt habe. Und heute ist noch Schontag angesagt!"
Nekele sackte etwas in sich zusammen "Ja, sir!"
"Geht doch. So und nu erzähl mal was von dir!" dabei setzte sich Thies neben sie und sah sie erwartungsvoll an.
Ich werde aus ihm nicht schlau. Mal so und dann mal so.
Aber Nekele wollte keinen Streit und fing ein wenig an zu erzählen.
Zeit: Früher Morgen
"Was zum Teufel suchst du hier?" Thies stand mit verschränkten Armen fast drohend neben Nekele. Diese war so zusammen gezuckt, dass ihr Bauch sofort wieder schmerzte.
"Hatte ich nicht gesagt, Ruhe? So weit ich weiß, hatte das Kara ebenfalls zu dir gesagt! Kannst du denn überhaupt keine Befehle annehmen? Mußt du deinen Kopf immer durchsetzen? Keine zwei Tage an Bord und nur Unsinn im Kopf!"
Nekele riss ihre Augen auf, traute sich jedoch nichts zu sagen. Sie wollte sich sicherlich nicht mit Thies anlegen oder ihm jetzt noch wiedersprechen.
"Übers Knie gehörst du gelegt. Du kannst froh sein, dass dein Bauch verletzt ist, sonst würdest du dieser Strafe nicht entkommen!" noch immer redete er druchaus laut und durchdringend. Er packte sie am Ohr und zog sie, wenn auch vorsichtig hoch. Nekele versuchte so gut wie möglich zu folgen, damit der Schmerz nicht allzu groß wurde. Er schob sie etwas zurück so dass sei auf der Kiste saß.
"Hats dir jetzt die Sprache verschlagen? Lass mich mal deinen Bauch ansehen!" sagte er nun ruhig.
Nekele hingegen war gänzlich verwirrt. Sie hatte mit einer Strafe gerechnet, doch nun war der kräftige Seebär durchaus freundlich und vorsichtig.
"Nein Sir!" antwortete sie kleinlaut.
"Warum so leise? Ich verstehe dich ja kaum!"
"Ich habe meine Stimme nicht verloren!" sagte Nekele etwas lauter und beobachtete, wie Thies geschickt ihre Wunde untersuchte.
"Die müssen wir wohl oder übel noch mals desinfizieren. Da warten wir aber, bis noch zwei Männer wach sind die dich halten."
"Halten? Können wir das nicht gleich machen, ich bleib auch ruhig sitzen!"
"Natürlich. Wenn sie protestieren kann, ist die Stimme wieder voll da. Hast du mir nicht zugehört? Du sollst nicht jedes Mal wiedersprechen. Wir machen es so, wie ich gesagt habe. Und heute ist noch Schontag angesagt!"
Nekele sackte etwas in sich zusammen "Ja, sir!"
"Geht doch. So und nu erzähl mal was von dir!" dabei setzte sich Thies neben sie und sah sie erwartungsvoll an.
Ich werde aus ihm nicht schlau. Mal so und dann mal so.
Aber Nekele wollte keinen Streit und fing ein wenig an zu erzählen.
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Re: Auf See, 08.04.1530 auf der India
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Kara
Ort: Nordwestlich von Dänemark
Zeit: Morgen
=========================
Als Kara wieder erwachte, plätscherte der Regen gegen die Holzplanken des Schiffes. Es war nicht stürmisch oder gar ein Unwetter, welches aufgezogen war, es war lediglich regnerisch.
Kara schälte sich seufzend aus dem Bett und blickte zu ihrem Vater, der schon über die Karten gebeugt an der Arbeit war.
"Guten Morgen", sagte er so liebevoll, wie er es nur tat, wenn kein anderer dabei war.
Und Kara war dies nur recht, konnte es doch seinem und auch ihrem Ruf nur gut tun.
"Morgen, Papa", sagte sie nun auch, ging zu ihm hin und drückte ihm einen Kuss auf die Wange.
"Noch gut geschlafen?", fragte er sie und Kara nickte.
"Wie geht es Nekele?", kam schon die nächste Frage, während Kara sich auf dem Stuhl neben Kharecha niederließ.
"Etwas besser. Vorhin war Thies noch bei ihr um sie ein wenig mit seinen Schauspielkünsten zu necken", schmunzelte sie und nahm sich einen Apfel aus der Schale, den sie mit ihrem Ärmel ein wenig putzte.
Ihr Vater grinste in sich hinein, ehe sein Lächeln plötzlich erstarb.
"Du solltest noch bei Niels und Ole vorbeisehen. Thies sagte gestern, sein Stumpf habe sich entzündet", sagte er nun ernst.
Kara nickte und biss von dem Apfel ab, ehe sie sich abermals seufzend erhob.
"Nimm es dir nicht allzu sehr zu Herzen", sagte ihr Vater und blickte von dem Kartenmaterial zu seiner Tochter, während seine Hand sich auf ihren Unterarm legte.
Und es tat seine Wirkung, wie es das immer tat. Es beruhigte sie ein wenig.
Dann stand sie auf, nickte ihrem Vater noch einmal zu, der ein aufmunterndes Nicken erwiderte und verließ die Kapitänskajüte...
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Als Kara wieder erwachte, plätscherte der Regen gegen die Holzplanken des Schiffes. Es war nicht stürmisch oder gar ein Unwetter, welches aufgezogen war, es war lediglich regnerisch.
Kara schälte sich seufzend aus dem Bett und blickte zu ihrem Vater, der schon über die Karten gebeugt an der Arbeit war.
"Guten Morgen", sagte er so liebevoll, wie er es nur tat, wenn kein anderer dabei war.
Und Kara war dies nur recht, konnte es doch seinem und auch ihrem Ruf nur gut tun.
"Morgen, Papa", sagte sie nun auch, ging zu ihm hin und drückte ihm einen Kuss auf die Wange.
"Noch gut geschlafen?", fragte er sie und Kara nickte.
"Wie geht es Nekele?", kam schon die nächste Frage, während Kara sich auf dem Stuhl neben Kharecha niederließ.
"Etwas besser. Vorhin war Thies noch bei ihr um sie ein wenig mit seinen Schauspielkünsten zu necken", schmunzelte sie und nahm sich einen Apfel aus der Schale, den sie mit ihrem Ärmel ein wenig putzte.
Ihr Vater grinste in sich hinein, ehe sein Lächeln plötzlich erstarb.
"Du solltest noch bei Niels und Ole vorbeisehen. Thies sagte gestern, sein Stumpf habe sich entzündet", sagte er nun ernst.
Kara nickte und biss von dem Apfel ab, ehe sie sich abermals seufzend erhob.
"Nimm es dir nicht allzu sehr zu Herzen", sagte ihr Vater und blickte von dem Kartenmaterial zu seiner Tochter, während seine Hand sich auf ihren Unterarm legte.
Und es tat seine Wirkung, wie es das immer tat. Es beruhigte sie ein wenig.
Dann stand sie auf, nickte ihrem Vater noch einmal zu, der ein aufmunterndes Nicken erwiderte und verließ die Kapitänskajüte...
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