Kapitel 3
- Katastropholy
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Re: Kapitel 3
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Revan
23. April 143. Jahr des Lichtes, später Abend
vor Goam, Thyn
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"Neid ist das ehrlichste aller Gefühle." lächelte er die Feuermagierin an. "Ich kann mich nicht entsinnen, dass jemand gefragt hat, ob er auf ihm reiten dürfe, und da das Ziel der Exkursion ein wenig, hmmm, im Dunkeln liegt, ist die örtliche Schänke wohl die einzige Alternative."
Revan
23. April 143. Jahr des Lichtes, später Abend
vor Goam, Thyn
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"Neid ist das ehrlichste aller Gefühle." lächelte er die Feuermagierin an. "Ich kann mich nicht entsinnen, dass jemand gefragt hat, ob er auf ihm reiten dürfe, und da das Ziel der Exkursion ein wenig, hmmm, im Dunkeln liegt, ist die örtliche Schänke wohl die einzige Alternative."
Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.
George Bernard Shaw
26.07.1856 - 02.11.1950
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- Tjeika
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Re: Kapitel 3
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Shaya Zarin
23. April 143. Jahr des Lichtes, später Abend
vor Goam, Thyn
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"Ja, lasst uns rasten und uns stärken, sofern es sich um gastfreundliche Leute handelt, sollten wir hier unterkommen", stimmte sie zu.
Ihr blick glitt in die Ferne, wo Lichter leuchteten, als wären sie nahe einer großen Stadt. Dann blickte Shaya leicht verwirrt zu ihren Begleitern zurück.
"Woher stammt das Leuchten in der Ferne?", fragte Shaya, den Gedanken von Toyan aufgreifend, ohne ihn direkt auszusprechen.
Stirnrunzelnd blickte sie zu den Lichtern, die sich nun unter dem Sternenhimmel tummelten.
Shaya Zarin
23. April 143. Jahr des Lichtes, später Abend
vor Goam, Thyn
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"Ja, lasst uns rasten und uns stärken, sofern es sich um gastfreundliche Leute handelt, sollten wir hier unterkommen", stimmte sie zu.
Ihr blick glitt in die Ferne, wo Lichter leuchteten, als wären sie nahe einer großen Stadt. Dann blickte Shaya leicht verwirrt zu ihren Begleitern zurück.
"Woher stammt das Leuchten in der Ferne?", fragte Shaya, den Gedanken von Toyan aufgreifend, ohne ihn direkt auszusprechen.
Stirnrunzelnd blickte sie zu den Lichtern, die sich nun unter dem Sternenhimmel tummelten.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
// The Big Lebowski \\
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Re: Kapitel 3
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Ohanzee
23. April 143. Jahr des Lichtes, später Abend
vor Goam, Thyn
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„Rasten?“ fragte Ohanzee scheinbar geistesabwesend in Richtung des Leuchtens starrend.
„Das ist vielleicht keine so schlechte Idee. Denn wenn das Leuchten dort in der Ferne das ist was ich denke, brauchen wir alle unsere Kräfte.“ Er ließ das leuchten nicht aus den Augen.
Ohanzee
23. April 143. Jahr des Lichtes, später Abend
vor Goam, Thyn
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„Rasten?“ fragte Ohanzee scheinbar geistesabwesend in Richtung des Leuchtens starrend.
„Das ist vielleicht keine so schlechte Idee. Denn wenn das Leuchten dort in der Ferne das ist was ich denke, brauchen wir alle unsere Kräfte.“ Er ließ das leuchten nicht aus den Augen.
"So Long, and Thanks for All the Fish"
>>The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy<<
- "Wer seid ihr?"
- "Wir sind die drei heiligen Könige"
- "Was??!"
- "Wir sind drei Weise aus dem Morgenland."
- "Und dann schleicht ihr Morgens um zwei Uhr in einem Kuhstall herum, als hättet ihr nichts besseres zu tun?! Was soll denn daran weise sein?"
>>Das Leben des Brian<<
>>The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy<<
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- Cassiopeia
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Re: Kapitel 3
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Zervan / Toyan
23. April 143. Jahr des Lichtes, später Abend
vor Goam, Thyn
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Zervan blickte ebenfalls angestrengt in die Dunkelheit.
"Das sind Bergwächter", sagte er schließlich. "Sie kontrollieren den Grenzbereich zu Seyîn auf Schmuggler oder Gesetzlose, die sich in den Bergen verstecken. Damit sollten wir auf jeden Fall das Dorf aufsuchen und nicht hier kampieren, wenn wir uns Unannehmlichkeiten ersparen wollen."
Toyan nickte. "Das Dorf ist nicht mehr fern, lasst uns hoffen, dass die Wächter keine zu unangenehmen Fragen stellen", sagte er und riss sich von den Lichtern los. "Wir müssen nur einen Gasthof finden..."
Zervan / Toyan
23. April 143. Jahr des Lichtes, später Abend
vor Goam, Thyn
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Zervan blickte ebenfalls angestrengt in die Dunkelheit.
"Das sind Bergwächter", sagte er schließlich. "Sie kontrollieren den Grenzbereich zu Seyîn auf Schmuggler oder Gesetzlose, die sich in den Bergen verstecken. Damit sollten wir auf jeden Fall das Dorf aufsuchen und nicht hier kampieren, wenn wir uns Unannehmlichkeiten ersparen wollen."
Toyan nickte. "Das Dorf ist nicht mehr fern, lasst uns hoffen, dass die Wächter keine zu unangenehmen Fragen stellen", sagte er und riss sich von den Lichtern los. "Wir müssen nur einen Gasthof finden..."
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
- Ayrina
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Re: Kapitel 3
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Narea & Layla
23. April 143. Jahr des Lichtes, später Abend
vor Goam, Thyn
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Ein Rasthaus klang gut. Es war spät und sie spürte jeden einzelnen Knochen. Und Toyan hatte vielleicht Recht und der Mann, den sie verfolgten, war den größeren Städten fern geblieben. Sie selbst hätte es getan. Also nickte sie nur müde als Zustimmung.
Layla lehnte an Aziza, die Hand in ihrer und kämpfte einen aussichtslosen Kampf gegen die Müdigkeit. Immer wieder fielen ihr die Augen zu. Die Füße taten ihr weh und sie konnte nicht mehr. Sie hatte Hunger und das gefühl, keinen einzelnen Schritt mehr tun zu können. Als sie stehen blieben, um die Lichter zu betrachten, klappten Laylas Augen erneut zu und an Aziza gelehnt schlief sie förmlich im Stehen ein.
Narea & Layla
23. April 143. Jahr des Lichtes, später Abend
vor Goam, Thyn
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Ein Rasthaus klang gut. Es war spät und sie spürte jeden einzelnen Knochen. Und Toyan hatte vielleicht Recht und der Mann, den sie verfolgten, war den größeren Städten fern geblieben. Sie selbst hätte es getan. Also nickte sie nur müde als Zustimmung.
Layla lehnte an Aziza, die Hand in ihrer und kämpfte einen aussichtslosen Kampf gegen die Müdigkeit. Immer wieder fielen ihr die Augen zu. Die Füße taten ihr weh und sie konnte nicht mehr. Sie hatte Hunger und das gefühl, keinen einzelnen Schritt mehr tun zu können. Als sie stehen blieben, um die Lichter zu betrachten, klappten Laylas Augen erneut zu und an Aziza gelehnt schlief sie förmlich im Stehen ein.
Re: Kapitel 3
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Namid
23. April 143. Jahr des Lichtes, später Abend
vor Goam, Thyn
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Endlich ging es weiter. Stehen war alles andere als gut, wenn man müde war. Revan blieb wieder an ihrer Seite und es war offensichtlich, dass er niemandem den Rücken zukehren wollte. "Ihr könntet natürlich auch von euch aus anbieten, jemanden auf euren Pferd reiten zu lassen. Immerhin haben wir ein kleines Kind dabei, das mehr als offensichtlich jeden Moment einschläft", sagte sie in Richtung des Mannes, der ihr immer noch nicht ganz geheuer war.
Namid
23. April 143. Jahr des Lichtes, später Abend
vor Goam, Thyn
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Endlich ging es weiter. Stehen war alles andere als gut, wenn man müde war. Revan blieb wieder an ihrer Seite und es war offensichtlich, dass er niemandem den Rücken zukehren wollte. "Ihr könntet natürlich auch von euch aus anbieten, jemanden auf euren Pferd reiten zu lassen. Immerhin haben wir ein kleines Kind dabei, das mehr als offensichtlich jeden Moment einschläft", sagte sie in Richtung des Mannes, der ihr immer noch nicht ganz geheuer war.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
- Herbststurm
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Re: Kapitel 3
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Aziza N'Buku
23. April 143. Jahr des Lichtes, später Abend
Unterwegs in Thyn
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Sie war selbst am Ende ihrer Kräfte. Aber wenn sie eines von ihrem Volk gelernt hatte - neben vielen Dingen, die sie wieder verdrängt hatte - dann, dass man nicht einfach schlapp machen durfte.
Sie hob Layla hoch und setzte sich das Kind huckepack. "Halt dich gut fest, Liebes." raunte sie ihr zu, während sie die Zähne zusammen biss und weiter marschierte.
Aziza N'Buku
23. April 143. Jahr des Lichtes, später Abend
Unterwegs in Thyn
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Sie war selbst am Ende ihrer Kräfte. Aber wenn sie eines von ihrem Volk gelernt hatte - neben vielen Dingen, die sie wieder verdrängt hatte - dann, dass man nicht einfach schlapp machen durfte.
Sie hob Layla hoch und setzte sich das Kind huckepack. "Halt dich gut fest, Liebes." raunte sie ihr zu, während sie die Zähne zusammen biss und weiter marschierte.
Abenteuer! Die Leute reden davon, als sei es etwas Erstrebenswertes, doch in Wirklichkeit ist es ein Synonym für schlechtes Essen, wenig Schlaf und sonderbare Personen, die ständig versuchen, einem spitze Dinge in den Leib zu stecken. (T.Pratchett)
- Tjeika
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- Kampf um Choma: Shaya, Eza & Noyan
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Re: Kapitel 3
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Shaya Zarin
23. April 143. Jahr des Lichtes, später Abend
vor Goam, Thyn
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Shaya wandt sich zu Aziza um und seufzte, als sie sah, wie sie das kleine Mädchen nun huckepack nahm.
"Es ist nicht mehr weit", sagte sie und hoffte, es würde irgendwie beruhigen.
Als sie den Blick wieder nach vorne wandt, konnte sie auch schon klar die Häuser des Dorfes erkennen. Keine fünf Minuten mehr und sie würden endlich feststellen können, ob dieses kleine Dorf überhaupt über ein Gasthaus verfügte. Shaya hoffte es sehr...
Shaya Zarin
23. April 143. Jahr des Lichtes, später Abend
vor Goam, Thyn
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Shaya wandt sich zu Aziza um und seufzte, als sie sah, wie sie das kleine Mädchen nun huckepack nahm.
"Es ist nicht mehr weit", sagte sie und hoffte, es würde irgendwie beruhigen.
Als sie den Blick wieder nach vorne wandt, konnte sie auch schon klar die Häuser des Dorfes erkennen. Keine fünf Minuten mehr und sie würden endlich feststellen können, ob dieses kleine Dorf überhaupt über ein Gasthaus verfügte. Shaya hoffte es sehr...
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
// The Big Lebowski \\
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Re: Kapitel 3
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Revan
23. April 143. Jahr des Lichtes, später Abend
Goam, Thyn
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"Nun, ein schlafendes Kind auf einem Tier, bei dem weder das Kind das Tier, noch das Tier seinen Reiter kennt. Nun ja, wer auf ihm reiten möchte, muss das mit Ihm ausmachen. Wenn er ihn akzeptiert, habe ich auch nichts dagegen, doch ich muss Euch warnen, er hat seinen eigenen Kopf." führte er die begonnene Diskussion fort, während sie die ersten Häuser passierten, deren Fenster in schwachem Kerzenschein die Strasse notdürftig beleuchteten.
Revan
23. April 143. Jahr des Lichtes, später Abend
Goam, Thyn
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"Nun, ein schlafendes Kind auf einem Tier, bei dem weder das Kind das Tier, noch das Tier seinen Reiter kennt. Nun ja, wer auf ihm reiten möchte, muss das mit Ihm ausmachen. Wenn er ihn akzeptiert, habe ich auch nichts dagegen, doch ich muss Euch warnen, er hat seinen eigenen Kopf." führte er die begonnene Diskussion fort, während sie die ersten Häuser passierten, deren Fenster in schwachem Kerzenschein die Strasse notdürftig beleuchteten.
Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.
George Bernard Shaw
26.07.1856 - 02.11.1950
George Bernard Shaw
26.07.1856 - 02.11.1950
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- Kampf um Choma: Toyan, Tazanna, Aceio
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- Abwesend: Oft freitags
Re: Kapitel 3
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Toyan Kerim
23. April 143. Jahr des Lichtes, später Abend
Goam, Thyn
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Die Gassen waren bereits dunkel, nur wenig Licht drang durch vereinzelte Fenster hinaus.
Toyan war zu müde um jetzt jede Straße abzusuchen, so ging er auf eine Wache zu, die an einem Toreingang stand.
"Verzeiht, ich suche für mich und meine Freunde einen Gasthof, der uns alle aufnehmen kann", fragte er und sah den alten Mann bittend an.
"Zwei Straßen weiter und dann Rechts", wies ihn der Alte an, und musterte ihn unverhohlen. "Habt Ihr Euren Harem mit gebracht, Herr?", fragte er, der Gedanke schien ihn eindeutig zu amüsieren.
"Nein, weniger. Ich danke Euch", sagte Toyan und versuchte, nicht unhöflich zu klingen, schüttelte leicht den Kopf, als er zu den anderen zurück ging und beschrieb ihnen den Weg.
"Ich hoffe, sie haben genug Zimmer, aber so viele Einzelzimmer sicher nicht", sagte er und hoffte, sie würden sich einigen können, wer mit wem in einem Zimmer schlief. Vermutlich müssten sie jeweils ein Mann und eine Frau wählen, da es Verdacht schöpfen würde, wenn zwei Männer und zwei Frauen in einem Zimmer schliefen... kurz sah er zu Shaya, hoffte sehr, sie würden sich ein Zimmer teilen und tastete etwas zögernd nach ihrer Hand.
Toyan Kerim
23. April 143. Jahr des Lichtes, später Abend
Goam, Thyn
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Die Gassen waren bereits dunkel, nur wenig Licht drang durch vereinzelte Fenster hinaus.
Toyan war zu müde um jetzt jede Straße abzusuchen, so ging er auf eine Wache zu, die an einem Toreingang stand.
"Verzeiht, ich suche für mich und meine Freunde einen Gasthof, der uns alle aufnehmen kann", fragte er und sah den alten Mann bittend an.
"Zwei Straßen weiter und dann Rechts", wies ihn der Alte an, und musterte ihn unverhohlen. "Habt Ihr Euren Harem mit gebracht, Herr?", fragte er, der Gedanke schien ihn eindeutig zu amüsieren.
"Nein, weniger. Ich danke Euch", sagte Toyan und versuchte, nicht unhöflich zu klingen, schüttelte leicht den Kopf, als er zu den anderen zurück ging und beschrieb ihnen den Weg.
"Ich hoffe, sie haben genug Zimmer, aber so viele Einzelzimmer sicher nicht", sagte er und hoffte, sie würden sich einigen können, wer mit wem in einem Zimmer schlief. Vermutlich müssten sie jeweils ein Mann und eine Frau wählen, da es Verdacht schöpfen würde, wenn zwei Männer und zwei Frauen in einem Zimmer schliefen... kurz sah er zu Shaya, hoffte sehr, sie würden sich ein Zimmer teilen und tastete etwas zögernd nach ihrer Hand.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.