Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Für kleinere, in sich abgeschlossene Geschichten
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Tjeika
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Tjeika »

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Kara Kharecha
Neuseeland, Matakana Island
15:27 Uhr, Samstag, 12.09.2010
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"Schön, dass du da bist!", sagte Kara ehrlich und schenkte Leevke ein ebenso ehrliches Lächeln.
Sie wirkte unsicher, zerbrechlich, ja, beinahe schon gebrochen. Doch Kara sparte sich jegliche Nachfragen, wie es ihr ergangen war. Das gebot ihr alleine schon das Taktgefühl. Sie wollte die Niederländerin nicht noch mehr verunsichern, als es wohl ohnehin schon der Fall war. Vorsichtig, nicht so recht wissend, wie sie sich nun am Besten verhalten sollte, reichte sie Leevke die Hand. Eine Umarmung könnte wohl unter Umständen etwas zu weit führen. Nicht nur, dass sie sich wirklich sehr lange Zeit nicht gesehen hatten - und auch davor nicht den engsten freundschaftlichen Kontakt gehabt hatten - nein, sie wusste ja auch nicht, was Leevke in all den Jahren, die sie sich nun schon nicht mehr gesehen hatten, alles hatte mitmachen müssen.
"Ich danke dir", sagte sie da und erschrak gar ein wenig über sich selbst.
Doch noch immer zierte ein Lächeln ihre Lippen, als ihr schlagartig bewusst war, wofür genau sie Leevke dankbar war. Für Brendan, dass sie damals für ihn da gewesen war. Damals, als Kara so ziemlich den größten Fehler ihres Lebens begangen hatte, als sie ihn verlassen hatte.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."

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Cassiopeia
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Cassiopeia »

Leevke van der Zon
Neuseeland, Matakana Island
Samstag, 12.09.2010
11:26 Uhr englische Zeit / 15:25 Uhr neuseeländische Zeit

Ein paar Sekunden lang war Leevke beinahe sprachlos, kam mit den Gedanken nicht hinterher.
Langsam nur, ganz langsam, begriff sie. Sie und Kara hatten beide etwas entschiedenes gemeinsam: sie hatten den Menschen verlassen, den sie am meisten geliebt hatten. Und nun waren sie zurück gekehrt, auch wenn Kara nun bereits einige Jahre wieder an Brendans Seite lebte.
Sie schluckte kurz, nahm dann endlich die dargebotene Hand und lächelte, als sie glaubte zu verstehen.
Kurz schielte sie zu Brendan und war um so glücklicher, Kara wieder zu sehen, an Brendans Seite zu sehen.
Plötzlich war da so viel, was sie Kara sagen wollte, dass sie ihr nicht zu danken brauchte, dass sie kaum eine gute Freundin gewesen war, wenn sie ein Jahr später selbst verschwunden war. Es waren nur ihre Augen, die sprachen und irgendwie war sie sich sicher, dass Kara sie verstand. Woher auch immer dieses plötzliche Gefühl der Verbundenheit kam.
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Therapistin
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Therapistin »

Brendan Steward
Neuseeland, Matakana Island
Samstag, 12.09.2010
11:27 Uhr englische Zeit / 15:27 Uhr neuseeländische Zeit

Einen Augenblick lang fühlte Brendan sich ziemlich fehl am Platze, als störte er das lang ersehnte Wiedersehen zweier bester Freundinnen. Auch wenn er wusste, dass dem nicht exakt so war, so war es ihm doch irgendwie unangenehm, neben diesen beiden Frauen zu stehen, die ihm schon so lange unendlich wichtig waren und zu wissen, dass er Thema ihres stummen Gespräches war.
Doch dann war der Moment vorbei, Brendan lächelte beide an, gab dann Kara einen zärtlichen Kuss, eher er ihre Hand losließ, die er die ganze Zeit über fest gehalten hatte, umarmte Leevke und wirbelte sie kurz im Kreis herum. Dann stellte er sie wieder ab, grinste lediglich, dass er sich beinahe schon dämlich vorkam und wandte sich dann zum Wasser um.
"He Ayden, ist da im Wasser noch Platz für mich?", rief er Vivis Sohn zu, hatte das T-Shirt bereits ausgezogen und machte sich nun an seine Schuhe.
"Kommt ihr mit?", fragte er an alle gerichtet, als er gerade seine Socken in die Schuhe stopfte und diese an die Decke legte, wo Vivi saß.
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Ernst Ferstl
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vojka
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von vojka »

Vivien Marie Djurhuus
Neuseeland, Matakana Island
Samstag, 12.09.2010
11:29 Uhr englische Zeit / 15:29 Uhr neuseeländische Zeit

"Nee geh mal, ich werde etwas dösen, mein Sohn ist ja in den besten Händen", meinte sie grinsend und gähnte leicht. Sie hatte zwar in der letzten Nacht gut geschlafen, aber der Raub an ihrem Körper in den zwei Wochen davor forderte nun seinen Tribut und wenn sie nun schon einmla die Möglichkeit hatte etwas zu dösen, wollte sie diese auch nutzen. Sie zog kurz ihren Zauberstab und ließ einen Sonnenschirm erscheinen und legte sich auf die Decke und schloss einfach die Augen für einen Moment, ob sie wirklich schlafen würde, wusste sie nicht, aber zumindest wollte sie nicht herumlaufen.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Cassiopeia
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Cassiopeia »

Leevke van der Zon
Neuseeland, Matakana Island
Samstag, 12.09.2010
11:30 Uhr englische Zeit / 15:30 Uhr neuseeländische Zeit

Leevke sah die anderen etwas unsicher an, sollte sie wirklich einen Badeanzug anziehen?
"Wenn du auf mich wartest, ich... äh, Moment", sagte sie und zog sich die Schuhe ebenfalls aus, blieb sonst aber in Shirt und Rock, so konnte sie sich zumindest die Füße vom Meer umspülen lassen.
"So, bereit - Ayden, hast du alles, was du zum Sandburgbauen brauchst?", wollte sie wissen und ging bereits in Richtung Meer, sog die Luft tief ein, den Anblick, den die Insel hier bot, ein kleines Paradies. Herrlich.
"Mhhh, schööön", schwärmte sie, als die Wellen ihre Zehen erreichten und sie bis zu den Waden schließlich im Wasser stand.
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Therapistin
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Therapistin »

Brendan Steward
Neuseeland, Matakana Island
Samstag, 12.09.2010
11:32 Uhr englische Zeit / 15:32 Uhr neuseeländische Zeit

Einen Augenblick sah Brendan Leevke hinterher, wie sie in Rock und Shirt hinunter zum Wasser ging und schließlich bis zu den Waden in den Wellen stand. Nun wirkte sie wieder unsicher, wie in der letzten Nacht, als Lene gegangen war. Doch zugleich schien sie viel gelöster zu sein und das freute ihn sehr.
Er strampelte seine Jeans herunter – seine Badehose trug er bereits drunter – faltete sie halbwegs zusammen und legte sie auf seine Schuhe, dann wandte er sich zu Kara um und gab ihr einen Kuss. "Kommst du gleich nach?", fragte er und wies zum Wasser, welches türkisfarben vor ihnen lag mit dem weißen Strand davor, auf dem sie bereits standen. "Ich warte auf dich", fügte er leise hinzu, küsste sie noch einmal, inniger nun, und rannte im nächsten Moment auf das Wasser zu, wo Ayden im seichten Bereich saß und mit einer Schaufel versuchte, den viel zu nassen Sand aufzuschöpfen.
"Achtung!", rief Brendan lachend, lief in das Wasser und warf sich in die nächste große Welle, die auf den Strand leckte. Ihm war nur zu bewusst, dass er sich wie ein kleiner Junge benahm, doch er liebte das Meer. Und er liebte Neuseeland. Und ganz besonders liebte er das Meer um Neuseeland herum.
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Ernst Ferstl
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Tjeika »

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Kara Kharecha
Neuseeland, Matakana Island
15:33 Uhr, Samstag, 12.09.2010
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Kara hatte etwas erwidern wollen, hatte protestieren wollen, doch noch bevor sie auch nur den Hauch einer Gelegenheit dazu bekam, war Brendan schon bei Ayden und Leevke im Wasser angelangt. Seufzend setzte sich Kara in den Sand am Strand, wagte es lediglich, ihre Schuhe und Socken auszuziehen, diese ins flache Nass zu stellen und das beständige, sanfte auf und ab der Wellen zu genießen, welches ihre Haut sanft streichelte. Selbst ins Wasser zu gehen, wagte sie nicht - Vivi lag auf einer Decke, wie Kara aus den Augenwinkeln erkannte. Immerhin, für Kara würde ins Wasser gehen bedeuten, dass sie sich teilweise entblößen musste - Vivi hingegen hatte wohl einfach keine Lust. Vor Brendan alleine war dieses sich entblößen wahrlich kein Problem für Kara, doch vor mehreren Personen hingegen schon. Sie war immerhin eine Muslima, wenn auch eine durchaus liberale. Aber Grenzen waren Grenzen. So beschloss Kara, das Treiben im Wasser zu beobachten, durchaus mit einem Lächeln auf den Lippen.
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vojka
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von vojka »

Vivien Marie Djurhuus
Neuseeland, Matakana Island
Samstag, 12.09.2010
11:35 Uhr englische Zeit / 15:35 Uhr neuseeländische Zeit

Vivi die gesehen hatte, dass Kara nicht mit ins Wasser gegangen war, schlang sich ein Tuch um ihren Körper und ging auf Kara zu. "Magst du dich zu mir setzen? Wir konnten schon lange nicht mehr quatschen, generell haben wir uns in letzter Zeit viel zu selten gesehen etwas was ich sehr schade finde", sagte sie und lächelte ihre Freundin einfach an. Sie hatte ein leicht schlechtes Gewissen, dass sie diesen Vorschlag gemacht hatte, hätte sie doch daran denken müssen, dass zumindest für Kara ein Ausflug an den Strand zum Baden mit Problemen behaftet war, aber scheinbar hatte nicht einmal Brendan daran gedacht.
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Cassiopeia »

Leevke van der Zon
Neuseeland, Matakana Island
Samstag, 12.09.2010
11:40 Uhr englische Zeit / 15:40 Uhr neuseeländische Zeit

Leevke lächelte Kara zu, die ebenfalls bekleidet geblieben war und sich die Füße umspülen ließ. Sie selbst ging auch wieder etwas in Richtung Ufer, wo man etwas besser gehen konnte und nicht so tief im Wasser stand, dass man Gefahr lief, von einer Welle gänzlich durchnässt zu werden.
Der Stand war wirklich traumhaft und Leevke beschloss, einfach ein bisschen der Sonne entgegen zu gehen, vielleicht konnte sie so etwas ihre noch immer sehr verwirrenden und durch einander gewürfelten Gedanken ordnen.
So setzte sie langsam einen Fuß vor den anderen, vergrub mal die Zehen im Sand oder bückte sich nach einer Muschel und versuchte, an gar nichts zu denken. Nur der Wind, das Meer, der Strand. Sonst nichts.
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Therapistin »

Brendan Steward
Neuseeland, Matakana Island
Samstag, 12.09.2010
11:41 Uhr englische Zeit / 15:41 Uhr neuseeländische Zeit

Ayden hatte sich lautstark aber lachend beschwert, als Brendan ihn mit Wasser nass spritzte, sich aber ansonsten nicht weiter darum gekümmert, sondern einfach weiter Sand geschaufelt. Schließlich schwamm Brendan zurück an den Strand und setzte sich kurz neben ihn.
"Wollen wir jetzt die Burg bauen?", fragte Brendan lächelnd und zwinkerte.
Ayden sah aus, als wollte er sofort ja sagen, doch dann biss er sich auf die Unterlippe, als traute er sich nicht. Schließlich sah er sich um. "Leevke muss auch mitmachen", sagte er und blickte noch einmal umher. "Wo ist Leevke?", fragte er im nächsten Augenblick und schaute Brendan fragend an.
"Hm, ich weiß es nicht", meinte Brendan und sah sich nun ebenfalls um. Ein ganzes Stück von ihnen entfernt konnte er eine Gestalt ausmachen, die ganz nach Leevke aussah und sich langsam immer weiter von ihnen entfernte. "Ich schau mal, ob ich sie finde, ja? Und dann bauen wir die Burg, ist das in Ordnung?", fragte Brendan an den Jungen gewandt, der begeistert, zugleich ein wenig besorgt nickte. Es war rührend, wie sehr er sich um Leevke sorgte.
So stand Brendan auf, warf noch einmal einen Blick den Strand hinauf, wo Kara und Vivi waren und winkte ihnen kurz lächelnd zu, dann machte er sich auf den Weg, folgte den Fußspuren im Sand, die der Wind und das Wasser allmählich fort trugen.
Es dauerte ein paar Minuten, bis er Leevke eingeholt hatte. Sie schien ganz in Gedanken, blieb immer wieder stehen und bückte sich nach etwas im Sand oder blickte hinaus aufs Meer.
"Hey", sagte er leise und trat neben sie, hoffte, er erschreckte sie nicht. "Darf ich dir Gesellschaft leisten?", fragte er lächelnd, sah sie aber besorgt an.
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