Kapitel 3

Die Geschichte
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Cassiopeia
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Cassiopeia »

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Toyan Kerim
22. April 143. Jahr des Lichtes, Abend
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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Ja, leider dieser Augenblick nun wirklich vorbei, wie Toyan bedauernd fest stellte. Trotzdem schenkte er Shaya ein Lächeln, küsste sie noch einmal sanft.
"Du hast Recht - sowohl mit dem Wiederholen, als auch mit dem Ruhen", sagte er, obwohl er am liebsten die ganze Nacht so mit ihr gestanden hätte.
Doch sein Körper verlangte Schlaf, das wusste er und sie würden die Kraft morgen brauchen.
So nahm er einfach wieder ihre Hand und ging mit ihr zusammen zurück zum Lager, blieb aber vor ihr stehen.
"Also dann... schlaf gut", wisperte er und sah ihr noch einmal in die Augen. "Wir sehen uns... bald..."
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Tjeika
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Tjeika »

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Shaya Zarin
22. April 143. Jahr des Lichtes, Abend
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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"Weck mich zur Wache", sagte Shaya und ging noch einmal einen Schritt auf Toyan zu.
Einen einzigen Kuss noch stahl sie ihm, ehe sie sich lächelnd und erleichtert zur Ruhe bettete. So unendlich froh war sie, die Angelegenheit aus der Welt geschafft zu haben, so unendlich dankbar für die wenigen Minuten, die sie nur alleine mit Toyan hatte verbringen dürfen. Es war zwar nicht sonderlich viel Zeit gewesen, die sie nur für sich gehabt hatten, doch immerhin mehr als in den letzten Tagen und Wochen.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."

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Cassiopeia
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Cassiopeia »

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Toyan Kerim
22. April 143. Jahr des Lichtes, Abend
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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Toyan nickte nur und lächelte erneut - oder noch immer? - ehe er sich selbst zur Ruhe legte in dem Wissen, dass Ohanzee dann ihn wecken würde, wenn es Zeit wurde. Bis dahin konnte er die Sterne betrachten, Shaya betrachten oder vesuchen einzuschlafen, um morgen nicht ganz unbrauchbar zu sein.
Schließlich schloss er doch die Augen, es würde alles gut werden. Irgendwie.



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Zervan
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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Zervan streckte sich gähnend. Er hatte die letzte Nachtwache gehalten, gemeinsam mit Narea. Viel gesprochen hatten sie nicht, aber nun, wo die Sonne hervor kam, wurde es rascht wärmer. Mit jedem Tag den sie auf den Sommer zusteuerten, wurde es wärmer, erwachte das Leben ein wenig mehr. Oder kam nur ihm als Erdmagier das so vor?
Das Feuer war zur Glut erloschen. Mühsam kletterte er mit steifen Gliedern von dem Baum, den schon Ohanzee als Ausguck erwählt hatte und ging zum Lager zurück um zu sehen, ob vielleicht schon jemand wach war.
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vojka
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Re: Kapitel 3

Beitrag von vojka »

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Namid
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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Namid hatte in der Nacht nur sehr wenig geschlafen, nur mal hier und mal dort ein paar Minuten. Sie hatte einfach keine Ruhe finden können. Die beiden Fremden waren ihr suspekt und lieber verzichtete sie auf ihren Schlaf, als auf ihr Leben, auch wenn Shaya das wohl anders sehen würde.
Das Feuer war zu ihrem Bedauern fast erloschen, aber wenn sie schon wach war, dachte sie, könnte sie dafür sorgen, dass es wieder etwas brannte, damit sie noch ein paar Kräfte sammeln konnte, sie sie nicht hatte gewinnen können, da sie nicht geschlafen hatte. So sammelte sie etwas trockenes Holz und legte es auf die Reste des noch leicht glühenden Feuers und gab diesem einen kleinen 'Stups', damit es sich wieder richtig entflammte.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Ayrina
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Ayrina »

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Narea
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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Auch wenn sie irgendwann in dieser Nacht eingeschlafen war, fühlte sich Narea nicht wirklich erholt. Ihr Schädel brummte und sie spürte,w ei das Zittern ihrer Hände zurückkehrte. Sie versuchte, es zu ignorieren. Die Nachtwache mit Zervan hatte sie schweigend am Feuer hinter sich gebracht. Dankbar hatte sie zugesehen, wie er auf den Baum geklettert war und sie allein am Feuer zurückgelassen hatte. Sie hatte kein Interesse an Gesellschaft.
Als Namid die Flammen wieder neu entfachte, lächelte sie der Feuermagierin leicht zu.
"Wir sollten frühstücken und dann so schnell wie möglich wieder aufbrechen", sagte sie leise zu Namid und setzte sich ebenfalls näher ans Feuer.

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Layla
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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Zusammengerollt lag Layla in eine Decke gekuschelt neben Aziza und auch, wenn sie die Stimmen der anderen hörte, weigerte sie sich, die Augen zu öffnen. Sie wollte weiterschlafen. Als sie zwischen den Lidern durchblinzelte, sah sie, dass die Sonne gerade erst langsam über den Horizont schlich. Viel zu früh ihrer Meinung nach.
Je länger sie halbwach auf ihrem Lager lag, umso schwächer wurden die Bilder ihres Traumes. Nach wenigen Minuten konnte sie nicht einmal mehr sagen, was sie geträumt hatte, nur ein unbestimmtes, mulmiges Gefühl blieb. Als wäre da etwas, an dass sie sich erinnern sollte, doch je mehr sie sich darauf konzentrierte, umso weiter verschwand es im Nebel ihres Unterbewusstseins und schließlich gab Layla auf. Stattdessen grummelte sie leise und kroch ein Stück näher an Aziza, als könnte die junge Frau sie davor bewahren, jetzt schon aufstehen zu müssen.
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Tjeika
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Tjeika »

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Shaya Zarin
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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Shaya seufzte, merkte, dass sie wieder in die Realität zurückkehrte. Doch eigentlich hätte sie gut und gerne noch die ein oder andere Stunde schlafen können. Und eigentlich war ihr so ganz und gar nicht danach, jetzt schon aufzustehen. Denn sie wusste, dass auch dieser Morgen wieder etliche Diskussionen mit sich bringen würde, hatten sie doch am Abend nicht wirklich etwas geklärt. So schmiegte sie sich näher an Toyan heran, der noch zu schlafen schien und seufzte erneut. Revans, Zervans und Laylas weiterer Verbleib in der Gruppe war zu klären. Nein, sie wollte nicht aufstehen.
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Cassiopeia »

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Toyan Kerim
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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Jemand... schmiegte sich an ihn, was ihn kurz irritierte. Aber er war zu müde, um die Augenlider hoch zu stemmen und irgendetwas sagte ihm, dass von dieser Person keine Gefahr ausging. Im Gegenteil...
Und nur sehr, sehr träge kamen die Erinnerungen an den gestrigen Abend zurück.
Shaya...
Nun schlug er doch die Augen auf, brauchte noch einige Sekunden, um seinen Blick zu fokussieren und blickte dann direkt in die Augen Shayas, als gäbe es nichts anderes auf der Welt.
Verschlafen lächelte er - hatte sie ihn etwa im Schlaf beobachtet?
"Morgen", nuschelte er, genoss einfach das Gefühl, sie bei sich zu spüren und zu wissen, dass es richtig war...
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vojka
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Re: Kapitel 3

Beitrag von vojka »

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Namid
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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"Du hast Recht, wir sollten frühstück machen, aber ich denke dass Aziza das machen wird, bevor wir überhaupt wirklich dazu kommen und ich finde sie sollte es auch machen, immerhin ist es das, was ihr zeigt, dass sie gebraucht wird", sagte sie streckte ihre Hände den Flammen entgegen.
"Wie geht es dir eigentlich? Du siehst so müde aus wie ich mich fühle", sagte sie und lächelte Narea freundlich an.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Katastropholy
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Katastropholy »

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Revan
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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Er war spät eingeschlafen und um so früher wieder wach, kein Wunder, hatte der letzte Tag doch kaum etwas an sich gehabt, was einen längeren Schlaf gerechtfertigt hätte. Auch, dass ihn niemand zu einer der Nachtwachen geweckt hatte, kümmerte ihn nicht sonderlich. So richtig schien ihm noch keiner zu trauen, um sich mit ihm allein abzugeben, gut so.
Als er hörte, dass sich langsam wieder das Leben am Lager regte, setzte er sich in einem Ruck auf und blickte sich um.
Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.

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Ayrina
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Ayrina »

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Narea
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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Kurz sah Narea Namid schweigend an, überlegte, was sie sagen sollte, ehe sie sich zu einem Lächeln zwang.
"Die letzten Tage waren einfach ein wenig viel. Es geht schon", murmelte sie ausweichend und sah wieder ins Feuer. Sie kannte Namid kaum. Und selbst, wenn sie sie besser gekannt hätte, wäre Narea nicht sicher gewesen, ob sie ihr all die Gedanken und Ängste erzählt hätte, die sie seit einigen Tagen quälten. Zu sehr erschreckten sie sie selbst, als dass sie es über sich gebracht hätte, sie laut auszusprechen und dadurch noch realer, noch gefährlicher zu machen.
Gesperrt

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