Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
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Kjell Djuurhus
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
00:04 Uhr
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Kjell seufzte innerlich, wenn das nur gut ging...
Lene sah angespannt aus, fand er und irgendwie so, als wollte sie einerseits dringend wissen, was los war und endlich die Antworten haben, auf die sie seit Jahren wartete und andererseits eigentlich gar nicht hier sein.
"Hör zu, Lene", sagte er mit gedämpfter Stimme, damit Leevke drinnen nicht jedes Wort mit bekam. "Leevke sitzt da drin und steht kurz vor einem Zusammenbruch. Aber sie will, dass endlich alle erfahren, was passiert ist und wir sollten ihr diese Chance geben. Es wird nur diese eine geben, noch einmal schafft sie das nicht - aber es wird dauern. Was auch immer die letzten neun Jahre passiert ist, es war verdammt hart und es gibt Gründe dafür. Bitte, lass sie sprechen, keine Vorwürfe oder ähnliches. Sie braucht jetzt Menschen, die ihr zuhören und niemanden, der ihr die Schuld an allem gibt, das tut sie selbst schon genug."
Er machte eine kurze Pause, beobachtete Lenes Reaktion genau. "Wenn du das kannst, dann werde ich die Tür öffnen."
Wenn nicht, weiß sie, wo die Tür ist, dachte er, sagte es aber nicht, noch hatte Lene ja überhaupt nichts getan.
-------------------------
Leevke van der Zon
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
00:04 Uhr
-------------------------
Stimmen, sie hörte eindeutig Stimmen. Brendans Stimme und... Lenes. Ihre hände wurden kalt, fast gefühllos, Vivi nahm ihr sicherheitshalber den Kakao aus der Hand, den Leevke schon gar nicht mehr beachtete. Da draußen stand Lene, das war alles, was zählte!
Den Blick fest auf die Tür gerichtet, stand sie vorsichtig auf, die Hände vor dem Bauch mit einander regelrecht verknotet. Wieso war Kjell auch dort draußen, was sagte er ihr? Sie wollte mit Brendan und Lene reden, nicht er...
Und wieso war die Tür noch immer zu?!
Kjell Djuurhus
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
00:04 Uhr
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Kjell seufzte innerlich, wenn das nur gut ging...
Lene sah angespannt aus, fand er und irgendwie so, als wollte sie einerseits dringend wissen, was los war und endlich die Antworten haben, auf die sie seit Jahren wartete und andererseits eigentlich gar nicht hier sein.
"Hör zu, Lene", sagte er mit gedämpfter Stimme, damit Leevke drinnen nicht jedes Wort mit bekam. "Leevke sitzt da drin und steht kurz vor einem Zusammenbruch. Aber sie will, dass endlich alle erfahren, was passiert ist und wir sollten ihr diese Chance geben. Es wird nur diese eine geben, noch einmal schafft sie das nicht - aber es wird dauern. Was auch immer die letzten neun Jahre passiert ist, es war verdammt hart und es gibt Gründe dafür. Bitte, lass sie sprechen, keine Vorwürfe oder ähnliches. Sie braucht jetzt Menschen, die ihr zuhören und niemanden, der ihr die Schuld an allem gibt, das tut sie selbst schon genug."
Er machte eine kurze Pause, beobachtete Lenes Reaktion genau. "Wenn du das kannst, dann werde ich die Tür öffnen."
Wenn nicht, weiß sie, wo die Tür ist, dachte er, sagte es aber nicht, noch hatte Lene ja überhaupt nichts getan.
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Leevke van der Zon
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
00:04 Uhr
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Stimmen, sie hörte eindeutig Stimmen. Brendans Stimme und... Lenes. Ihre hände wurden kalt, fast gefühllos, Vivi nahm ihr sicherheitshalber den Kakao aus der Hand, den Leevke schon gar nicht mehr beachtete. Da draußen stand Lene, das war alles, was zählte!
Den Blick fest auf die Tür gerichtet, stand sie vorsichtig auf, die Hände vor dem Bauch mit einander regelrecht verknotet. Wieso war Kjell auch dort draußen, was sagte er ihr? Sie wollte mit Brendan und Lene reden, nicht er...
Und wieso war die Tür noch immer zu?!
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
- Tjeika
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
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Lene Månström
Färöer Inseln, Vivis Haus
00:06 Uhr, Samstag, 12.09.2010
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Lene seufzte. Was Kjell da zur Bedingung machte, schmeckte ihr so überhaupt rein gar nicht. Sie war hier doch diejenige, die in der Position stehen sollte, Bedingungen zu machen, nicht Kjell. Mal einmal davon abgesehen, dass sie es überhaupt nicht nachvollziehen konnte, warum Leevke auf einmal beschützt werden musste. Sie war doch diejenige... - Lene wollte gar nicht erst weiterdenken.
"Du verkennst, wer hier wen verletzt hat. Wenn das die Bedingung ist, dann habe ich hier nichts verloren", sagte sie und funkelte Kjell an, ehe sie sich wieder der Tür zuwandt.
Lene Månström
Färöer Inseln, Vivis Haus
00:06 Uhr, Samstag, 12.09.2010
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Lene seufzte. Was Kjell da zur Bedingung machte, schmeckte ihr so überhaupt rein gar nicht. Sie war hier doch diejenige, die in der Position stehen sollte, Bedingungen zu machen, nicht Kjell. Mal einmal davon abgesehen, dass sie es überhaupt nicht nachvollziehen konnte, warum Leevke auf einmal beschützt werden musste. Sie war doch diejenige... - Lene wollte gar nicht erst weiterdenken.
"Du verkennst, wer hier wen verletzt hat. Wenn das die Bedingung ist, dann habe ich hier nichts verloren", sagte sie und funkelte Kjell an, ehe sie sich wieder der Tür zuwandt.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
// The Big Lebowski \\
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
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Vivi Djuurhus
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
00:07 Uhr
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"Leevke, bleib bitte ruhig und setz dich wieder", sagte Vivi und griff nach Leevkes Hand und zog sie sachte wieder neben sich auf die Couch. "Bleib bitte ruhig, wenn du dich jetzt schon verrückt machst, dann schaffst du das, was du dir vorgenommen hast nicht. Und bitte, sag mir Bescheid, wenn es gar nicht mehr geht, dann schaue ich was ich machen kann um dir zu helfen", sagte sie und lächelte ihre Freundin, wie sie hoffte ermutigend an.
Vivi Djuurhus
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
00:07 Uhr
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"Leevke, bleib bitte ruhig und setz dich wieder", sagte Vivi und griff nach Leevkes Hand und zog sie sachte wieder neben sich auf die Couch. "Bleib bitte ruhig, wenn du dich jetzt schon verrückt machst, dann schaffst du das, was du dir vorgenommen hast nicht. Und bitte, sag mir Bescheid, wenn es gar nicht mehr geht, dann schaue ich was ich machen kann um dir zu helfen", sagte sie und lächelte ihre Freundin, wie sie hoffte ermutigend an.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
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Kjell Djuurhus
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
00:07 Uhr
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"Bist du nur gekommen um gleich wieder zu gehen?", sagte Kjell traurig. "Ich dachte, du bist hier, weil du Antworten wolltest, warum sie dich so verletzt hat. Und wenn jemand nach neun Jahren wieder auftaucht und nur noch ein Schatten seiner selbst ist, dann war sie nicht einfach weg, weil du ihr egal warst, sondern weil sie vielleicht keine andere Möglichkeit hatte. Wenn du jetzt rein gehst und ihr Vorwürfe machst, die ich sehr wohl verstehen kann - dann war die ganze Arbeit der letzten zwei Wochen umsonst, dass sie heute überhaupt dort sitzt und zitternd auf dich wartet. Bitte, ich verstehe, dass du wütend, sauer und verletzt bist und dass sie dir sehr weh getan hat. Aber wenn das ganze einen Abschluss finden kann, dann jetzt. Bitte. Gib ihr und auch dir diese Chance, Lene."
Bittend war auch sein Blick, mit dem er die Schwedin ansah und hoffte, sie würde nicht wieder durch die Tür nach draußen verschwinden.
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Leevke van der Zon
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
00:08 Uhr
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Setzen? Wieso... oh. Sie hatte gar nicht gemerkt, dass sie aufgestanden war und saß nun mehr als angespannt neben Vivi. Was war hier los, wieso kamen sie nicht herein?
Vielleicht hasste Lene sie so sehr, dass sie sie gar nicht sehen wollte...
Aber wieso war sie dann hier?
Sie klammerte sich an Vivis Hand, sie wollte stark sein, wollte es schaffen... Stärkungstrank... das brauchte sie jetzt, sie biss sich auf die Lippe und sah Vivi fast flehend an, blickte aber sofort wieder weg, nein, das durfte sie nicht...
Kjell Djuurhus
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
00:07 Uhr
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"Bist du nur gekommen um gleich wieder zu gehen?", sagte Kjell traurig. "Ich dachte, du bist hier, weil du Antworten wolltest, warum sie dich so verletzt hat. Und wenn jemand nach neun Jahren wieder auftaucht und nur noch ein Schatten seiner selbst ist, dann war sie nicht einfach weg, weil du ihr egal warst, sondern weil sie vielleicht keine andere Möglichkeit hatte. Wenn du jetzt rein gehst und ihr Vorwürfe machst, die ich sehr wohl verstehen kann - dann war die ganze Arbeit der letzten zwei Wochen umsonst, dass sie heute überhaupt dort sitzt und zitternd auf dich wartet. Bitte, ich verstehe, dass du wütend, sauer und verletzt bist und dass sie dir sehr weh getan hat. Aber wenn das ganze einen Abschluss finden kann, dann jetzt. Bitte. Gib ihr und auch dir diese Chance, Lene."
Bittend war auch sein Blick, mit dem er die Schwedin ansah und hoffte, sie würde nicht wieder durch die Tür nach draußen verschwinden.
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Leevke van der Zon
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
00:08 Uhr
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Setzen? Wieso... oh. Sie hatte gar nicht gemerkt, dass sie aufgestanden war und saß nun mehr als angespannt neben Vivi. Was war hier los, wieso kamen sie nicht herein?
Vielleicht hasste Lene sie so sehr, dass sie sie gar nicht sehen wollte...
Aber wieso war sie dann hier?
Sie klammerte sich an Vivis Hand, sie wollte stark sein, wollte es schaffen... Stärkungstrank... das brauchte sie jetzt, sie biss sich auf die Lippe und sah Vivi fast flehend an, blickte aber sofort wieder weg, nein, das durfte sie nicht...
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
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Vivi Djuurhus
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
00:09 Uhr
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Vivi hatte den flehenden Blick genau gesehen. "Ich weiß, du hast das Verlangen nach Tränken, aber ich hoffe du verstehst, dass ich dir keine geben kann", sagte sie und wünschte sich ihren Stab herbei, um einen leichten Aufmunterungszauber auf Leevke zu sprechen. Es war zwar keine optimale Lösung, aber sie wusste auch, dass die junge Frau kurz vor dem durchdrehen war und hoffte es ihr so etwas erleichtern zu können.
Vivi Djuurhus
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
00:09 Uhr
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Vivi hatte den flehenden Blick genau gesehen. "Ich weiß, du hast das Verlangen nach Tränken, aber ich hoffe du verstehst, dass ich dir keine geben kann", sagte sie und wünschte sich ihren Stab herbei, um einen leichten Aufmunterungszauber auf Leevke zu sprechen. Es war zwar keine optimale Lösung, aber sie wusste auch, dass die junge Frau kurz vor dem durchdrehen war und hoffte es ihr so etwas erleichtern zu können.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
- Cassiopeia
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
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Leevke van der Zon
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
00:10 Uhr
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Leevke nickte abwesend, ja, Tränke waren verboten, aber sie brauchte doch nur einen Schluck, einen winzigen Schluck...
"Sie hasst mich", wisperte sie, versteckte das Gesicht in ihren Händen. "Sie hassen mich beide und darum kommen sie nicht herein..." Weil ich an allem Schuld bin, dachte sie bitter. Und was sollte Lene auch anderes denken, als dass Leevke sie mitr Absicht verlassen hatte, sich aus dem Staub gemacht hatte ohne eine Erklärung, weil ihr nichts besseres einfiel? Die wahren Gründe konnte sie nicht kennen und würde sie auch nie kennen, wenn Leevke sie nicht erklären konnte...
Sie stand auf, wartete noch eine wertvolle Sekunde und ging dann zur Tür, um diese ruckartig zu öffnen.
Leevke van der Zon
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
00:10 Uhr
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Leevke nickte abwesend, ja, Tränke waren verboten, aber sie brauchte doch nur einen Schluck, einen winzigen Schluck...
"Sie hasst mich", wisperte sie, versteckte das Gesicht in ihren Händen. "Sie hassen mich beide und darum kommen sie nicht herein..." Weil ich an allem Schuld bin, dachte sie bitter. Und was sollte Lene auch anderes denken, als dass Leevke sie mitr Absicht verlassen hatte, sich aus dem Staub gemacht hatte ohne eine Erklärung, weil ihr nichts besseres einfiel? Die wahren Gründe konnte sie nicht kennen und würde sie auch nie kennen, wenn Leevke sie nicht erklären konnte...
Sie stand auf, wartete noch eine wertvolle Sekunde und ging dann zur Tür, um diese ruckartig zu öffnen.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
- Therapistin
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- Abwesend: fraglich...
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Brendan Steward
Färöer Inseln, Vivis Haus
Samstag, 12.09.2010
00:11 Uhr
Angespannt beobachtete Brendan Kjell und Lene, biss sich auf die Unterlippe. Hinter der Tür wartete Leevke, dass sie herein kamen, hörte sie vielleicht sogar, während sie sprachen. Nur zu gut konnte er sich vorstellen, wie sie dort nun sitzen mochte. Womöglich wie er sie verlassen hatte, um die Schwedin zu holen, neben sich und nicht mehr in der Lage zu sprechen oder etwas anderes zu tun, als wie erstarrt in den Raum zu blicken.
Er seufzte leise, er musste Kjell Recht geben, wenn Lene gar nicht vorgehabt hätte, Leevke anzuhören, warum hatte sie ihn dann begleitet? Er schüttelte kaum merklich den Kopf, am liebsten wäre er einfach hinein gegangen, hätte sich neben die Holländerin gesetzt, ihr irgendwie Halt gegeben, doch das konnte er schlecht machen, zumal Vivis Mann noch immer in der Tür stand.
"Wir müssen ihr doch erst einmal nur zuhören, Lene", sagte er leise und blickte die Schwedin ein wenig traurig an. "Nur zuhören, nichts sagen, keine Vorwürfe, keine Schuldzuweisungen." Er sah sie eindringlich an. "Wir können jetzt Antworten bekommen, diese Chance sollten wir nutzen und ihr auch diese Möglichkeit zugestehen, solange sie sie nutzen kann und will. Was dann ist, kannst du immer noch entsch..."
Das letzte Wort blieb ihm im Halse stecken, als die Tür hinter Kjell ruckartig geöffnet wurde – und Leevke im Türrahmen stand.
Färöer Inseln, Vivis Haus
Samstag, 12.09.2010
00:11 Uhr
Angespannt beobachtete Brendan Kjell und Lene, biss sich auf die Unterlippe. Hinter der Tür wartete Leevke, dass sie herein kamen, hörte sie vielleicht sogar, während sie sprachen. Nur zu gut konnte er sich vorstellen, wie sie dort nun sitzen mochte. Womöglich wie er sie verlassen hatte, um die Schwedin zu holen, neben sich und nicht mehr in der Lage zu sprechen oder etwas anderes zu tun, als wie erstarrt in den Raum zu blicken.
Er seufzte leise, er musste Kjell Recht geben, wenn Lene gar nicht vorgehabt hätte, Leevke anzuhören, warum hatte sie ihn dann begleitet? Er schüttelte kaum merklich den Kopf, am liebsten wäre er einfach hinein gegangen, hätte sich neben die Holländerin gesetzt, ihr irgendwie Halt gegeben, doch das konnte er schlecht machen, zumal Vivis Mann noch immer in der Tür stand.
"Wir müssen ihr doch erst einmal nur zuhören, Lene", sagte er leise und blickte die Schwedin ein wenig traurig an. "Nur zuhören, nichts sagen, keine Vorwürfe, keine Schuldzuweisungen." Er sah sie eindringlich an. "Wir können jetzt Antworten bekommen, diese Chance sollten wir nutzen und ihr auch diese Möglichkeit zugestehen, solange sie sie nutzen kann und will. Was dann ist, kannst du immer noch entsch..."
Das letzte Wort blieb ihm im Halse stecken, als die Tür hinter Kjell ruckartig geöffnet wurde – und Leevke im Türrahmen stand.
Jeder Schatten ist auch ein Wegweiser zum Licht.
Ernst Ferstl
Ernst Ferstl
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Kjell Djurhuus
Färöer Inseln, Vivis Haus
Samstag, 12.09.2010
00:11 Uhr
Kjell merkte, wie er unruhig wurde. Er konnte Lene verstehen, sehr gut verstehen. Aber wenn sie jetzt ging, würde das den Bruch endgültig machen und es würde nie zu einer Aussprache der beiden kommen. Und zumindest die wollte er ihnen ansatzweise ermöglichen, damit nicht länger das hohle Verlassen seitens Leevke im Raum stand, sondern auch die Gründe dafür.
Aber wenn sie gehen wollte, war es ihre Entscheidung, er würde sie nicht mit Gewalt fest halten.
In der Sekunde wurde die Tür hinter ihm ruckartig geöffnet, erschreckt drehte er sich um und trat zur Seite, sah in Leevkes blasses Gesicht, die Augen weit geöffnet und irgendwie zu groß wirkend für den viel zu schmalen Körper...
Okay, das konnte jetzt brenzlig werden...
Leevke van der Zon
Färöer Inseln, Vivis Haus
Samstag, 12.09.2010
00:11 Uhr
Dort stand sie. Lene. Direkt bei der Haustür. Es war, für den Bruchteil einer Sekunde, als hätte es die letzten neun Jahre nicht gegeben, aber dieser Moment war ebenso schnell vorbei, wie er gekommen war. Brendan war verstummt, was er gesagt hatte, hatte sie gar nicht wahr genommen.
Geh nicht, flehte sie Lene an. Wenn das hier vorbei ist, brauchst du mich nie wieder zu sehen, aber bitte, geh jetzt noch nicht...
Doch sie schaffte es nicht, es laut auszusprechen, nur ihre Augen sprachen von Verzweiflung und einer tiefen Schuld...
Färöer Inseln, Vivis Haus
Samstag, 12.09.2010
00:11 Uhr
Kjell merkte, wie er unruhig wurde. Er konnte Lene verstehen, sehr gut verstehen. Aber wenn sie jetzt ging, würde das den Bruch endgültig machen und es würde nie zu einer Aussprache der beiden kommen. Und zumindest die wollte er ihnen ansatzweise ermöglichen, damit nicht länger das hohle Verlassen seitens Leevke im Raum stand, sondern auch die Gründe dafür.
Aber wenn sie gehen wollte, war es ihre Entscheidung, er würde sie nicht mit Gewalt fest halten.
In der Sekunde wurde die Tür hinter ihm ruckartig geöffnet, erschreckt drehte er sich um und trat zur Seite, sah in Leevkes blasses Gesicht, die Augen weit geöffnet und irgendwie zu groß wirkend für den viel zu schmalen Körper...
Okay, das konnte jetzt brenzlig werden...
Leevke van der Zon
Färöer Inseln, Vivis Haus
Samstag, 12.09.2010
00:11 Uhr
Dort stand sie. Lene. Direkt bei der Haustür. Es war, für den Bruchteil einer Sekunde, als hätte es die letzten neun Jahre nicht gegeben, aber dieser Moment war ebenso schnell vorbei, wie er gekommen war. Brendan war verstummt, was er gesagt hatte, hatte sie gar nicht wahr genommen.
Geh nicht, flehte sie Lene an. Wenn das hier vorbei ist, brauchst du mich nie wieder zu sehen, aber bitte, geh jetzt noch nicht...
Doch sie schaffte es nicht, es laut auszusprechen, nur ihre Augen sprachen von Verzweiflung und einer tiefen Schuld...
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- Kontaktdaten:
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
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Lene Månström
Färöer Inseln, Vivis Haus
00:12 Uhr, Samstag, 12.09.2010
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Lenes Blick war auf Leevke gerichtet. Und selbst wenn sie es gewollt hätte, sie konnte nicht wegsehen, konnte sich nicht bewegen. Und sie konnte nichts sagen, so sehr sie es auch wollte. Sie machte den Mund auf und dann wieder zu. Sie konnte ja nicht einmal die Worte finden, die sie hätte sagen können. Und später sollte sich Lene dessen bewusst werden, dass, selbst wenn irgendetwas ihre Lippen verlassen hätte, es mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit nicht einen Deut von Sinn ergeben hätte. So seufzte sie nur leise und schloss für eine Sekunde die Augen, um nicht gänzlich den Anschein zu erwecken, Leevke anzustarren. Mit einem Mal waren all die Schmerzen der letzten Jahre wie weggefegt. Die Schuldzuweisungen, die Lene schon auf der Zunge gelegen hatten, bevor die Tür geöffnet worden war, waren ebenso verschwunden, wie die Wut in ihrem Bauch. Es war, als hätte es die letzten neun Jahre nicht gegeben, als wäre nicht eine Sekunde vergangen - als wäre Leevke niemals verschwunden.
"Hej", brachte sie schließlich doch noch über die Lippen und ohne, dass sie es merkte, schlich sich gar ein Lächeln auf ihre Lippen.
Es war so schön, die Holländerin zu sehen - und Lenes Herz machte einen Hüpfer.
Lene Månström
Färöer Inseln, Vivis Haus
00:12 Uhr, Samstag, 12.09.2010
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Lenes Blick war auf Leevke gerichtet. Und selbst wenn sie es gewollt hätte, sie konnte nicht wegsehen, konnte sich nicht bewegen. Und sie konnte nichts sagen, so sehr sie es auch wollte. Sie machte den Mund auf und dann wieder zu. Sie konnte ja nicht einmal die Worte finden, die sie hätte sagen können. Und später sollte sich Lene dessen bewusst werden, dass, selbst wenn irgendetwas ihre Lippen verlassen hätte, es mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit nicht einen Deut von Sinn ergeben hätte. So seufzte sie nur leise und schloss für eine Sekunde die Augen, um nicht gänzlich den Anschein zu erwecken, Leevke anzustarren. Mit einem Mal waren all die Schmerzen der letzten Jahre wie weggefegt. Die Schuldzuweisungen, die Lene schon auf der Zunge gelegen hatten, bevor die Tür geöffnet worden war, waren ebenso verschwunden, wie die Wut in ihrem Bauch. Es war, als hätte es die letzten neun Jahre nicht gegeben, als wäre nicht eine Sekunde vergangen - als wäre Leevke niemals verschwunden.
"Hej", brachte sie schließlich doch noch über die Lippen und ohne, dass sie es merkte, schlich sich gar ein Lächeln auf ihre Lippen.
Es war so schön, die Holländerin zu sehen - und Lenes Herz machte einen Hüpfer.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
// The Big Lebowski \\
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Leevke van der Zon
Färöer Inseln, Vivis Haus
Samstag, 12.09.2010
00:13 Uhr
Wenn Leevke nicht mit allen Mittel versucht hätte, ihre Fassung zu bewahren, wäre sie jetzt entweder in Tränen ausgebrochen oder Lene um den Hals gefallen.
So stand sie einfach nur da und als Lene lächelte, lächelte auch Leevke zutiefst erleichtert.
Sie wollte plötzlich so viel sagen, wie schön, unglaublich schön es war, sie zu sehen, wie unendlich dankbar sie war, dass Lene hier war und wie entsetzlich leid ihr alles tat. Aber sie brachte kein Wort über die Lippen, es wäre nur ein verunglücktes Schluchzen geworden.
Einige Sekunden noch verlor sie sich in Lenes Augen, die ihr so unglaublich vertraut waren, wollte die Schwedin im liebsten in die Arme schließen, ihren Duft einatmen und nie wieder los lassen.
Zaghaft machte sie einen Schritt nach vorn, blieb dann aber stehen, vielleicht war es doch zu weit?
So ging sie wieder zurück und öffnete die Tür breit, strahlte Vivi kurz an und sah dann wieder zur Tür, durch welche die anderen hoffentlich auch kommen würden.
Vielleicht würde doch alles gut werden...
Kjell Djuurhus
Färöer Inseln, Vivis Haus
Samstag, 12.09.2010
00:13 Uhr
Kjell beobachtete lächelnd die minimale Annäherung der beiden Frauen und trat dann zu Brendan, sah diesen dankbar an.
"Möchtet ihr was trinken?", fragte er dann an Lene und Brendan gewandt. "Kaffee, Tee, Kakao, Saft, Wasser, Wein...", zählte er auf, wobei er sich gar nicht sicher war, ob Lene ihn überhaupt hörte.
"Oder ich bringe einfach ein Tablett mit allem mit, dann kann sich jeder aussuchen, was er oder sie will", entschied er und verschwand auch schon in der Küche, um zwei magische Kannen zu füllen - eine mit Tee, eine mit Kakao, stellte Wasser und Saft dazu, eine Flasche Weißwein und eine kleine Kanne Kaffe, falls jemand wollte.
Per Zauberstab ließ er schließlich alles samt Gläsern und Tassen vor sich her schweben und stellte es auf dem Couchtisch ab.
"Nehmt euch und macht es euch bequem", sagte er und setzte sich wieder neben Vivi, küsste sie kurz und blickte dann zu Leevke, die ein wenig zaghaft wieder ihren Platz neben Vivi eingenommen hatte und an ihrem Kakao nippte.
Färöer Inseln, Vivis Haus
Samstag, 12.09.2010
00:13 Uhr
Wenn Leevke nicht mit allen Mittel versucht hätte, ihre Fassung zu bewahren, wäre sie jetzt entweder in Tränen ausgebrochen oder Lene um den Hals gefallen.
So stand sie einfach nur da und als Lene lächelte, lächelte auch Leevke zutiefst erleichtert.
Sie wollte plötzlich so viel sagen, wie schön, unglaublich schön es war, sie zu sehen, wie unendlich dankbar sie war, dass Lene hier war und wie entsetzlich leid ihr alles tat. Aber sie brachte kein Wort über die Lippen, es wäre nur ein verunglücktes Schluchzen geworden.
Einige Sekunden noch verlor sie sich in Lenes Augen, die ihr so unglaublich vertraut waren, wollte die Schwedin im liebsten in die Arme schließen, ihren Duft einatmen und nie wieder los lassen.
Zaghaft machte sie einen Schritt nach vorn, blieb dann aber stehen, vielleicht war es doch zu weit?
So ging sie wieder zurück und öffnete die Tür breit, strahlte Vivi kurz an und sah dann wieder zur Tür, durch welche die anderen hoffentlich auch kommen würden.
Vielleicht würde doch alles gut werden...
Kjell Djuurhus
Färöer Inseln, Vivis Haus
Samstag, 12.09.2010
00:13 Uhr
Kjell beobachtete lächelnd die minimale Annäherung der beiden Frauen und trat dann zu Brendan, sah diesen dankbar an.
"Möchtet ihr was trinken?", fragte er dann an Lene und Brendan gewandt. "Kaffee, Tee, Kakao, Saft, Wasser, Wein...", zählte er auf, wobei er sich gar nicht sicher war, ob Lene ihn überhaupt hörte.
"Oder ich bringe einfach ein Tablett mit allem mit, dann kann sich jeder aussuchen, was er oder sie will", entschied er und verschwand auch schon in der Küche, um zwei magische Kannen zu füllen - eine mit Tee, eine mit Kakao, stellte Wasser und Saft dazu, eine Flasche Weißwein und eine kleine Kanne Kaffe, falls jemand wollte.
Per Zauberstab ließ er schließlich alles samt Gläsern und Tassen vor sich her schweben und stellte es auf dem Couchtisch ab.
"Nehmt euch und macht es euch bequem", sagte er und setzte sich wieder neben Vivi, küsste sie kurz und blickte dann zu Leevke, die ein wenig zaghaft wieder ihren Platz neben Vivi eingenommen hatte und an ihrem Kakao nippte.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.