Biarritz - 11. Mai 1530
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Re: Biarritz - 11. Mai 1530
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Am Hafen
Morgen
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"Nein, habe ich nicht", sagte Kara noch immer schmunzelnd - und noch immer das Meer betrachtend.
"Ich werde später von Bord gehen, wenn Thies oder Nekele zurück sind", fügte sie leise hinzu und seufzte.
Nekele. Das würde auch noch schwierig werden. Vielleicht gar schwieriger als das hier.
Am Hafen
Morgen
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"Nein, habe ich nicht", sagte Kara noch immer schmunzelnd - und noch immer das Meer betrachtend.
"Ich werde später von Bord gehen, wenn Thies oder Nekele zurück sind", fügte sie leise hinzu und seufzte.
Nekele. Das würde auch noch schwierig werden. Vielleicht gar schwieriger als das hier.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
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Re: Biarritz - 11. Mai 1530
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John Mors
Am Hafen
Morgen
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John hörte, wie Karas Stimme sich bei der Erwähnung von Nekeles Namen veränderte und hob überrascht eine Braue.
"Ärger?", fragte er sanft und betrachtete ihr Profil, wie sie aufs Meer hinaus sah. Noch immer sah man ihr die Spuren der Krankheit an und John hoffte, dass sie irgendwann wieder ganz verschwinden würden. Dass die Blässe wich und die dunklen Ringe unter ihren Augen zurücktraten. Er wünschte sich die Kara zurück, die wie das blühende Leben aussah.
Seine Kara.
John Mors
Am Hafen
Morgen
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John hörte, wie Karas Stimme sich bei der Erwähnung von Nekeles Namen veränderte und hob überrascht eine Braue.
"Ärger?", fragte er sanft und betrachtete ihr Profil, wie sie aufs Meer hinaus sah. Noch immer sah man ihr die Spuren der Krankheit an und John hoffte, dass sie irgendwann wieder ganz verschwinden würden. Dass die Blässe wich und die dunklen Ringe unter ihren Augen zurücktraten. Er wünschte sich die Kara zurück, die wie das blühende Leben aussah.
Seine Kara.
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Re: Biarritz - 11. Mai 1530
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Am Hafen
Morgen
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Nickend vermied Kara es weiterhin, zu John zu blicken. Sie musste sich das Leben ja nicht noch schwerer machen, als es ohnehin schon war.
"So könnte man es auch nenne... Ärger", seufzte sie leise und schloss für einen Augenblick die Augen.
"Nekele möchte von ihrem Posten als zweiter Maat zurücktreten", fügte sie erklärend hinzu und seufzte erneut.
Kara würde das ablehnen und da konnte Nekele noch so sehr nicht wollen. Sie war ein guter zweiter Maat, der Beste, den Kara sich wünschen konnte.
Am Hafen
Morgen
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Nickend vermied Kara es weiterhin, zu John zu blicken. Sie musste sich das Leben ja nicht noch schwerer machen, als es ohnehin schon war.
"So könnte man es auch nenne... Ärger", seufzte sie leise und schloss für einen Augenblick die Augen.
"Nekele möchte von ihrem Posten als zweiter Maat zurücktreten", fügte sie erklärend hinzu und seufzte erneut.
Kara würde das ablehnen und da konnte Nekele noch so sehr nicht wollen. Sie war ein guter zweiter Maat, der Beste, den Kara sich wünschen konnte.
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Re: Biarritz - 11. Mai 1530
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John Mors
Am Hafen
Morgen
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Nun wanderte auch Johns zweite Braue vor Überraschung in die Höhe.
"Hat sie gesagt, warum?", fragte er und überlegte, was Nekele dazu veranlassen konnte, ihren Posten aufzugeben. Sie schien sowohl mit der Verantwortung als auch der Belastung gut umgehen zu können. Warum also machte sie jetzt einen Rückzieher?
"Ich nehme nicht an, dass du dich darauf einlassen wirst?", deutete er Karas entschlossene Miene.
John Mors
Am Hafen
Morgen
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Nun wanderte auch Johns zweite Braue vor Überraschung in die Höhe.
"Hat sie gesagt, warum?", fragte er und überlegte, was Nekele dazu veranlassen konnte, ihren Posten aufzugeben. Sie schien sowohl mit der Verantwortung als auch der Belastung gut umgehen zu können. Warum also machte sie jetzt einen Rückzieher?
"Ich nehme nicht an, dass du dich darauf einlassen wirst?", deutete er Karas entschlossene Miene.
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Re: Biarritz - 11. Mai 1530
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Am Hafen
Morgen
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"Nein, noch hat sie mir nichts gesagt, ich werde in aller Ruhe mit ihr sprechen", seufzte Kara erneut und öffnete die Augen wieder.
Dieses Mal, um Johns Blick zu suchen, dann schließlich zu nicken.
"Natürlich werde ich ablehnen!", sagte sie vollkommen überzeugt, entschlossen und sich ihrer Sache sicher.
Am Hafen
Morgen
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"Nein, noch hat sie mir nichts gesagt, ich werde in aller Ruhe mit ihr sprechen", seufzte Kara erneut und öffnete die Augen wieder.
Dieses Mal, um Johns Blick zu suchen, dann schließlich zu nicken.
"Natürlich werde ich ablehnen!", sagte sie vollkommen überzeugt, entschlossen und sich ihrer Sache sicher.
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Re: Biarritz - 11. Mai 1530
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John Mors
Am Hafen
Morgen
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Trotz Karas ernstem Gesichtsausdruck konnte John sich ein Grinsen nicht verkneifen.
"Dann hoffe ich, sie hat nicht genauso einen Dickkopf wie du", sagte er mit einem Zwinkern und drehte sich halb zu ihr, um sie besser sehen zu können.
John Mors
Am Hafen
Morgen
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Trotz Karas ernstem Gesichtsausdruck konnte John sich ein Grinsen nicht verkneifen.
"Dann hoffe ich, sie hat nicht genauso einen Dickkopf wie du", sagte er mit einem Zwinkern und drehte sich halb zu ihr, um sie besser sehen zu können.
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Re: Biarritz - 11. Mai 1530
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Am Hafen
Morgen
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"Es wäre gesünder für sie, wenn sie nachgeben würde", grummelte Kara.
Schlimm genug, dass sie hier mit John stehen musste. Noch viel schlimmer die Aussicht, bald mit Nekele sprechen zu müssen, sie womöglich als zweiten Maat oder gänzlich zu verlieren.
Am Hafen
Morgen
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"Es wäre gesünder für sie, wenn sie nachgeben würde", grummelte Kara.
Schlimm genug, dass sie hier mit John stehen musste. Noch viel schlimmer die Aussicht, bald mit Nekele sprechen zu müssen, sie womöglich als zweiten Maat oder gänzlich zu verlieren.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
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Re: Biarritz - 11. Mai 1530
Am Hafen
Morgen
Nekele blickte dem Mann hinterher, wie er zu Kara ging und schließlich auch mit ihr sprach. Er schien ok zu sein, denn er schlug ein. Also wieder ein Besatzungsmitglied mehr - gut so!
Nekele blieb noch einige Minuten am Kai stehen, bevor sie sich wieder an Deck begab. Thies wollte eine Runde drehen, daher blieb sie erstmal noch an Bord. Sie hatte sich vorgenommen, die Nahrungsvorräte durchzuschauen, um evtl. für Nachschub zu sorgen.
Morgen
Nekele blickte dem Mann hinterher, wie er zu Kara ging und schließlich auch mit ihr sprach. Er schien ok zu sein, denn er schlug ein. Also wieder ein Besatzungsmitglied mehr - gut so!
Nekele blieb noch einige Minuten am Kai stehen, bevor sie sich wieder an Deck begab. Thies wollte eine Runde drehen, daher blieb sie erstmal noch an Bord. Sie hatte sich vorgenommen, die Nahrungsvorräte durchzuschauen, um evtl. für Nachschub zu sorgen.
Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben. Kurt Tucholsky
Re: Biarritz - 11. Mai 1530
Am Hafen
Morgen
Franz genoss es durch die Straßen von Biarritz zu gehen, auch wenn es keine besonderes große oder schöne Stadt war. Aber für Franz war Biarritz in diesem Moment die schönste Stadt der Welt, hatte er doch gedacht nie wieder festen Boden unter seinen Füßen zu spüren. Er hatte geglaubt, dass er sein Grab in der hohen See finden würde, aber er hatte die Pest besiegt, war wieder gesund, wenn auch noch etwas schwach, aber er lebte und der Rest würde auch besser werden das wusste er.
Morgen
Franz genoss es durch die Straßen von Biarritz zu gehen, auch wenn es keine besonderes große oder schöne Stadt war. Aber für Franz war Biarritz in diesem Moment die schönste Stadt der Welt, hatte er doch gedacht nie wieder festen Boden unter seinen Füßen zu spüren. Er hatte geglaubt, dass er sein Grab in der hohen See finden würde, aber er hatte die Pest besiegt, war wieder gesund, wenn auch noch etwas schwach, aber er lebte und der Rest würde auch besser werden das wusste er.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Re: Biarritz - 11. Mai 1530
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John Mors & Alisa Marais
Am Hafen
Morgen
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Karas Worte ließen John leise auflachen und freundschaftlich zwickte er sie in die Seite.
"Sei nicht zu streng mit ihr", sagte er grinsend und zwinkerte ihr zu. Dann sah er wieder richtung Hafen.
"Ich war schon ein paar Mal hier", sagte er dann unvermittelt.
"Wenn du magst, kann ich dich nachher in eine Taverne bringen, wo sich häufig Leute rumtreiben, die auf der Suche nach einer Anstellung sind. Es ist viel Abschaum dabei, doch wenn man Glück hat, kann man durchaus einige gute Männer finden."
Alisa schlenderte durch die Straßen von Biarritz und spürte die altbekannte Mischung aus Freude und Ungeduld. Sie mochte Landgänge. Hin und wieder zumindest. Teilweise sehnte sie sich an Bord eines Schiffes sogar nach ihnen. Doch sobald sie Fuß auf festen Boden gesetzt hatte, zog es sie fast schlagartig zurück aufs Schiff. John hatte immer gesagt, sie wolle einfach stets nur das, was sie gerade nicht haben konnte. Vielleicht hatte er Recht.
Sie schlenderte an einem Stand mit Obst vorbei und kaufte sich aus einer Laune heraus eine Tüte Äpfel. Während sie weiterging, holte sie eine der Früchte heraus und biss hinein. Er war saftig und zuckersüß. Genüsslich kauend spazierte sie weiter, als sie in einiger Entfernung Franz erblickte. Lächelnd ging sie zu ihm und hielt ihm die Tüte hin.
"Hier", sagte sie mit einem Zwinkern.
"Du kannst etwas frisches vertragen."
John Mors & Alisa Marais
Am Hafen
Morgen
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Karas Worte ließen John leise auflachen und freundschaftlich zwickte er sie in die Seite.
"Sei nicht zu streng mit ihr", sagte er grinsend und zwinkerte ihr zu. Dann sah er wieder richtung Hafen.
"Ich war schon ein paar Mal hier", sagte er dann unvermittelt.
"Wenn du magst, kann ich dich nachher in eine Taverne bringen, wo sich häufig Leute rumtreiben, die auf der Suche nach einer Anstellung sind. Es ist viel Abschaum dabei, doch wenn man Glück hat, kann man durchaus einige gute Männer finden."
Alisa schlenderte durch die Straßen von Biarritz und spürte die altbekannte Mischung aus Freude und Ungeduld. Sie mochte Landgänge. Hin und wieder zumindest. Teilweise sehnte sie sich an Bord eines Schiffes sogar nach ihnen. Doch sobald sie Fuß auf festen Boden gesetzt hatte, zog es sie fast schlagartig zurück aufs Schiff. John hatte immer gesagt, sie wolle einfach stets nur das, was sie gerade nicht haben konnte. Vielleicht hatte er Recht.
Sie schlenderte an einem Stand mit Obst vorbei und kaufte sich aus einer Laune heraus eine Tüte Äpfel. Während sie weiterging, holte sie eine der Früchte heraus und biss hinein. Er war saftig und zuckersüß. Genüsslich kauend spazierte sie weiter, als sie in einiger Entfernung Franz erblickte. Lächelnd ging sie zu ihm und hielt ihm die Tüte hin.
"Hier", sagte sie mit einem Zwinkern.
"Du kannst etwas frisches vertragen."