Leinen Los! - Ableger

Für kleinere, in sich abgeschlossene Geschichten
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Tjeika
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Re: Leinen Los! - Ableger

Beitrag von Tjeika »

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Nordsee, auf der India
4. Juli 1517, Abend
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In einem Augenblick noch war sie felsenfest davon gewesen, den nötigen Halt zu haben, um die Hände vom Mast nehmen zu können und die Seile fest zu binden und im nächsten Moment, erfasste sie diese vermaledeite Böe und mit einem Schreckensschrei flog Kara durch die Luft. Das Wasser, auf dem sie aufschlug, fühlte sich an, als stachen sie tausende Nadeln. Es tat weh und Kara würde dies sicher noch in einigen Tagen spüren - sollte sie dieses Erlebnis überhaupt überleben. Und diese Frage schien wahrlich im Raum zu stehen. Alle Mühe hatte sie, sich über Wasser zu halten. Immer und immer wiede drückte eine der wirklich hohen Wellen ihren Kopf unter Wasser. Das Atmen fiel schwer, Kara konnte kaum einordnen, wann sie wieder über Wasser war und einatmen konnte, so sehr stürmte und regnete es. Ein Hustenanfall überkam sie und Kara dachte, dass dies wohl der schlechteste aller Zeitpunkte war, einen solchen zu bekommen. Doch es war das Wasser, welches sich in ihren Lungen gesammelt hatte, das diesen Anfall ausgelöst hatte. Und irgendwann versagte ihr die Kraft. Schwindlig war ihr und ihre Arme wurden taub, wie auch ihre Beine. Sie konnte nicht mehr und sank unter Wasser.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."

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Ayrina
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Re: Leinen Los! - Ableger

Beitrag von Ayrina »

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Nordsee, auf der India
4. Juli 1517, Abend
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John tauchte wieder auf und versuchte vergeblich, in dem unruhigen Meer etwas zu erkennen.
"Kara!", schrie er und wusste doch, dass sie ihm wohl kaum antworten würde. Er schwamm ein Stück und sah sich wieder um. Erneut rief er ihren Namen.
Nichts.
Mit vor Panik immer schneller schlagendem Herzen tauchte er erneut unter und sah sich suchend um. Das Wasser war trüb und er konnte kaum etwas erkennen. Luftblasen wirbleten um ihn herum und hin und wieder erhellte ein Blitz das dunkle Nass. Gerade war er zum dritten Mal untergetaucht und glaubte langsam nicht mehr daran, dass er das Mädchen noch finden würde, als er plötzlich links neben sich etwas aufflackern sah. War das etwa...?
Er zögerte nicht und schwamm mit kraftvollen Zügen drauf zu. Viel zu langsam schien sich der Abstand zwischen ihm und dem undeutlichen Schemen zu verringern, doch je näher er kam, um so deutlicher wurde er. Erleichtert stellte er fest, dass es tatsächlich Kara war und hastig schlang er den Arm um ihre Brust. Seine Lungen brannten und schrien nach Sauerstoff. Hastig und mit letzter Kraft zog er sie nach oben. Keuchend schnappte er nach Luft und zog erschöpft an dem Seil um seine Hüften. Nichts passierte. Die erwartete Spannung blieb aus. Immer wieder schlugen Wellen über ihm und Kara zusammen und es fiel ihm von Sekunde zu Sekunde schwerer, sich über der Oberfläche zu halten. Dumpfe Rufe drangen von der India zu ihm, doch er konnte sie nicht verstehen. Wieder zog er an dem Seil und wieder gab es nach. Es hätte schon längst anspannen und ihm den sicheren Rückweg gewähren müssen. Doch das tat es nicht.
Das durfte doch nicht wahr sein! War es gerissen? Panik befiel John und vergeblich versuchte er, mit Kara näher zum Schiff zu kommen. Mühsam achtete er darauf, dass ihr Kopf nicht unter Wasser geriet.
"Ein Seil!", schrie er zur India, doch vermutlich würde ihn niemand in dem Sturm verstehen. Wieder brauste eine Welle über die beiden hinweg. Wieder grollte Donner über ihnen und unablässig peitschte der Regen auf sie nieder. Wenn nicht bald etwas geschah, waren sie verloren. Würden als hilflose Spielbälle der tosenden See enden.
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Tjeika
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Re: Leinen Los! - Ableger

Beitrag von Tjeika »

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Nordsee, auf der India
4. Juli 1517, Abend
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Dunkle Schatten jagden sie durch einen viel zu langen Gang. Kara war völlig außer Atem, doch sie rannte, so schnell sie nur konnte. Ihre Lungen brannten, doch es spielte keine Rolle. Immer und immer wieder wandt sie sich herum, doch so schnell sie auch rannte, sie kamen immer näher. Ihre dämonischen Fratzen grinsten hämisch, als ihre verfaulten Hände wieder einmal nach ihr griffen. Stinkender, widerlicher Schleim blieb an ihrer Kleidung haften, als sie sich gerade so losreißen konnte. Als sie sich erneut nach ihnen umwandt, war es plötzlich blendend hell, so dass Kara erschrocken stehen blieb, um sich mit der Hand an der Stirn vor der blendenden Sonnen zu schützen. Sie trug ein Kleid, wie sie es noch niemals zuvor getan hatte. Vögel zwitscherten, Bienen summten, ein weißer Schmetterling flog an ihr vorbei. Die grüne Wiese, auf der sie stand, blühte in den herrlichsten Farben. Wieder wandt sie sich herum, drehte sich ein paar Mal verwirrt im Kreis. Als sie einige Schritte gehen wollte, stieß sie gegen jemanden. John stand vor ihr. Doch schon nach wenigen Sekunden war sein Gesicht zu einer dämonischen Fratze entstellt, seine verwesten Finger griffen nach ihr und Kara schrie...
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Ayrina
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Re: Leinen Los! - Ableger

Beitrag von Ayrina »

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Nordsee, auf der India
4. Juli 1517, Abend
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Etwas hartes traf John in die Seite und nahm ihm den Atem. Kara hatte begonnen, sich in seinen Armen zu wehren und ihr Ellenbogen bohrte sich gerade zum zweiten Mal hart in seine Seite.
"Verflucht, lass das", knurrt er, doch er wusste, dass sie ihn nicht hörte. Sie schrie, doch sie war nicht bei Bewusstsein.
Wieder sah John zur India.
"Ein Seil!", schrie er erneut und fragte sich, ob das wirklich das Ende sein sollte, als wenige Meter von ihm entfernt etwas ins Wasser klatschte. Ohne nur eine Sekunde zu zögern schwamm John mit Kara darauf zu und griff mit der freien Hand nach dem Seil. Hastig schlang er es um sich und zog daran. Es war fest gespannt.
"Zieht!", rief er, ohne zu wissen, ob man ihn hörte und endlich wurden sie zurück zum Schiff gezogen. Langsam verringerte sich der Abstand und John hielt Kara fest umklammert, als sie an Bord gezogen wurden.
Am Ende seine Kräfte und um Atem ringend ließ er sich schließlich auf Deck fallen. Noch immer hielt er Kara fest umklammert und hatte vor Erleichterung die Augen geschlossen.
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Tjeika
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Re: Leinen Los! - Ableger

Beitrag von Tjeika »

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Nordsee, auf der India
4. Juli 1517, später Abend
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Etwas weiches war es, auf das sie gebettet war und ein wenig wunderte Kara sich, war sie doch eben noch an Deck gewesen, war sie doch eben noch auf dem Mast gewesen, um sich um das Segelproblem zu kümmern. Kara lauschte und sie konnte das gleichmäßige leise Hämmern des Regens an die Außenwand hören. Es schien nicht mehr zu stürmen, es war nur noch gewöhnlicher Regen. Kara stellte fest, dass es nicht hell sein konnte, hier, wo sie war, denn nichts blendete ihre Augen. So beschloss sie, die Lider zu bewegen, um zu sehen, wo sie sich befand. Dunkles Holz mit nur allzu bekannten Riffeln erblickte sie über sich. Sie war in ihrer Koje in der Kapitänskajüte. Als sie ihren Kopf umwenden wollte, um zu sehen, wer bei ihr saß und ob überhaupt jemand bei ihr saß, schoss ein gänzlich unbekannter Schmerz durch ihre Glieder. Es war, als hätte ihr jemand alle Knochen gebrochen. Und Kara konnte nicht verhindern, dass ein Schmerzenslaut ihre Lippen verließ.
Was war nur geschehen?
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Ayrina
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Re: Leinen Los! - Ableger

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Nordsee, auf der India
4. Juli 1517, später Abend
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"Lass sie los, Junge."
Irgendjemand sprach zu ihm, doch John verstand die Worte kaum. Jemand berührte seinen Arm.
"Lass sie los, John!"
Es war Kharecha und seine Stimme war dunkel vor Sorge. Nur langsam löste er den verkrampften Griff um Karas Körper und jemand trug sie weg. Langsam richtete sich John auf. Noch immer tobte der Sturm unvermindert über der India und die Männer waren vollauf damit beschäftigt, die India auf Kurs zu halten. Jemand nahm seinen Arm und half ihm hoch.
"Gute Arbeit, John", sagte Thies und klopfte ihm auf die Schulter.
"Du solltest nach unten gehen und dich ein wenig ausruhen."
Doch John schüttelte den Kopf.
"Nein, es geht schon", widersprach er mit rauer Stimme. Jeder Mann wurde hier an Deck gebraucht. Und so nickte Thies nur.
Johns Hände zitterten noch leicht, als er die Seile von seiner Hüfte löste. Dabei fiel ihm etwas auf und er runzelte die Stirn, ehe Wut in sein Gesicht schlich.
"Na, da hat sich aber einer ordentlich beim Kapitän eingeschleimt!", spottete jemand und John sah in die grünen Augen von Thomas. Einen Moment starrte er ihn nur an, dann machte er einen Schritt auf ihn zu.
"An deiner Stelle würde ich lieber mein Maul halten und erst einmal lernen, wie man einen vernünftigen Knoten macht!", fuhr er ihn wütend an und schleuderte das Seil vor ihn auf den Boden. Es war nicht gerissen. Es war nie richtig befestigt worden.
"Deinetwegen wären Kara und ich fast draufgegangen!", knurrte er und wischte sich das nasse Haar aus der Stirn.
Noch ehe Thomas etwas sagen konnte, fiel ein Schatten auf sie.
"Was ist hier los?", fraget Andres und sah zwischen Thomas und John hin und her. Jhn starrte den Jungen noch einen Moment an und plötzlich wurde Thomas blass. Wenn das mit dem Seil rauskam, würde es schwere Konsequenzen für ihn haben. Nach einer Weile sah John wieder zu Andres.
"Also?", fragte der erste Maat und sah die beiden abwartend an.
"Nichts", antwortete John kalt.
"Nur ein gerissenes Seil."
Andres sah noch einmal kurz zu Thomas, dann nickte er.
"Dann macht euch wieder an die Arbeit!"
John würdigte Thomas keines Blickes mehr, und machte sich daran, wieder die Seile zu sichern.
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Re: Leinen Los! - Ableger

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"Kara", hörte sie eine mehr als nur bekannte Stimme.
Es war Kharecha, dessen Stimme vor Sorge nur so strotzte. Doch so oft sie ihn auch anblickte, sie konnte ihn nicht erkennen. Nur ein grauer Schatten war dort, von wo sie die Stimme vermutete.
"Wie geht es dir?", fragte ihr Vater weiter und strich ihr sanft über den Arm.
"Was ist geschehen?", versuchte sie zu sagen, doch heraus kam nur ein unverständlicher, kratziger Laut.
So räusperte sich Kara und versuchte es erneut.
"Du bist über Bord gegangen", erklärte ihr Vater mit leiser, immer noch überaus sorgenbelasteter Stimme.
"Du wolltest die Segel retten, als eine Böe dich erfasst hatte. John hat dich aus dem Wasser gefischt", fuhr er leise fort.
Fast schien es Kara, als dass er sich darum sorgte, sie würde sich erschrecken oder gar ihr Gehör verlieren, wenn er lauter sprechen würde.
"Über Bord?", sprach sie leise, auch wenn sie eigentlich einen ganzen Satz hatte bilden wollen.
Dass ihr Vater nickte, konnte sie nicht erkennen, denn noch immer streikten ihre Augen. Noch immer waren es nichts weiter als graue Schemen, die sie erkennen konnte, sobald sie weiter, als nur wenige Zentimeter blicken wollte.
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Re: Leinen Los! - Ableger

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Langsam ließ der Sturm nach und die India wurde nicht mehr ganz so wild hin und hergebeutelt. Die Männer atmeten auf. Es war überstanden.
John hatte das Gefühl, gleich zuzsammenzuklappen. Er spürte jeden Knochen und noch immer klebte die nasse Kleidung an ihm. Jetzt, wo es ruhiger wurde, konnte John auch wieder klarer denken. Immer wieder sah er in Richtung Kapitänskajüte. Schließlich hielt er es nicht mehr aus und hielt Andres an.
"Wie geht es ihr?", fragte er und hoffte, dass nicht alles umsonst gewesen war.
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Re: Leinen Los! - Ableger

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"Geh' zu ihr und sieh' selbst nach", sprach Andres an John gewandt und deutete auf die Stufen, die nach unten zur Kapitänskajüte führten.

Kara hörte, wie die Tür geöffnet wurde. Doch wer es war, der nun hineintrat, das konnte sie nicht heraushören. Wieder waren es nur graue Schatten, die sie in der Ferne erkennen konnte. Immer und immer wieder hatte sie ihre Hand vor die Augen gehalten und dann langsam immer weiter entfernt, um zu sehen, wie weit ihre Blindheit reichte. Es mussten ungefähr dreizig Zentimeter sein, ehe sie nur noch graue Schemen erkennen konnte.
Ihr Vater hatte sich an den großen Tisch gesetzt. Kara erkannte nicht, dass er alle paar Sekunden immer und immer wieder zu ihr herüber blickte, doch sie ahnte es.
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John hatte nervös an die Tür geklopft und als Kharecha ihn hereingebten hatte, trat er leise ein.
Kara lag in ihrer Koje und ganz offensichtlich war sie am Leben. Ein wenig erleichtert atmete er auf.
"Wie geht es ihr, Sir?", fragte er leise und merkte gar nicht, wie er in seine alten Verhaltensmuster zurückfiel. Ein wenig verloren stand er erschöpft und klatschnass in der Kapitänskajüte und warf Kara immer wieder besorgte Blicke zu.
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