Hamburg, 25.04. 1530
- Ayrina
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Re: Hamburg, 25.04. 1530
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Am Hafen
Nachmittag
==============
John hatte die Schultern hochgezogen und schlich langsam durch die Gassen. Keinen Blick hatte er für die Häuser, die Stände und die Musikanten, die neben den Bettlern die Straßen säumten. Er hätte ihnen ohnehin nichts geben können. Er wollte, nein, er musste hier weg. In Hamburg würde er ständig auf der Flucht sein. Sich immer verstecken, ohne Hoffnung auf Besserung. Er brauchte ein Schiff. Und wenn er das Deck schrubben musste, er musste wieder auf das Meer. Er war Pirat, verflucht. Und zwei Jahre war definitiv zu lange an Land.
Unbewusst hatte er seine Schritte zum Hafen gelenkt und nun schlug ihm der salzige Duft des Meeres entgegen. Das Kreischen von Möwen mischte sich mit den Rufen von Seeleuten. Unweigerlich schlich sich ein Lächeln auf Johns Gesicht und blitzte durch den viel zu langen Bart. Das war besser. Viel besser. Kurz schloss er die Augen und atmete tief durch, ehe er die Schiffe betrachtete, die hier angelegt hatten. Er war nicht wählerisch. Alles was stabil war und schwamm war ihm recht. Langsam schlenderte er an den vertäuten Schiffen vorbei. Dort lagen große Handelsschiffe neben kleinen Fischkuttern und das eine oder andere Kriegsschiff lag zwischen ihnen. Dann fiel sein Blick auf ein besonders vielversprechendes. Interessiert sah er auf den Namen. India. Das Schiff war groß genug, um weit fahren zu können, auch wenn es recht ramponiert wirkte, als wäre es erst kürzlich in eine Auseinandersetzung geraten und John lächelte erneut. Vielleicht hatte er Glück. Großes Glück sogar. Er musterte das Schiff, als er aus den Augenwinkeln zwei Bewaffnete sah. Leise fluchend wandte er ihnen den Rücken zu und ging unauffällig, aber zügig ein paar Schritte weiter. Verstohlen sah er über die Schulter und bemerkte dabei nicht, wie er genau gegen jemanden lief. Genau genommen waren es drei Personen und kurz musterte John die beiden Frauen und den jungen Mann. Sie waren ein ausgesprochen eigenwilliges Gespann. Während der Mann und die jüngere, kleinere der beiden Frauen eher zweckmäßig gekleidet waren, hatte die andere Frau etwas an sich, was deutlich machte, dass sie aus anderen Verhältnissen kam. Sie hielt sich aufrecht und in ihren Augen lag ein gewisser Stolz, den alle etwas besser betuchten Personen an sich hatten. Also war sie es, der er kurz charmant zulächelte – soweit sein Äußeres das gestattete – und sich knapp verneigte.
„Ich bitte vielmals um Verzeihung, gnädiges Fräulein“, sagte er und trat einen Schritt zurück.
Am Hafen
Nachmittag
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John hatte die Schultern hochgezogen und schlich langsam durch die Gassen. Keinen Blick hatte er für die Häuser, die Stände und die Musikanten, die neben den Bettlern die Straßen säumten. Er hätte ihnen ohnehin nichts geben können. Er wollte, nein, er musste hier weg. In Hamburg würde er ständig auf der Flucht sein. Sich immer verstecken, ohne Hoffnung auf Besserung. Er brauchte ein Schiff. Und wenn er das Deck schrubben musste, er musste wieder auf das Meer. Er war Pirat, verflucht. Und zwei Jahre war definitiv zu lange an Land.
Unbewusst hatte er seine Schritte zum Hafen gelenkt und nun schlug ihm der salzige Duft des Meeres entgegen. Das Kreischen von Möwen mischte sich mit den Rufen von Seeleuten. Unweigerlich schlich sich ein Lächeln auf Johns Gesicht und blitzte durch den viel zu langen Bart. Das war besser. Viel besser. Kurz schloss er die Augen und atmete tief durch, ehe er die Schiffe betrachtete, die hier angelegt hatten. Er war nicht wählerisch. Alles was stabil war und schwamm war ihm recht. Langsam schlenderte er an den vertäuten Schiffen vorbei. Dort lagen große Handelsschiffe neben kleinen Fischkuttern und das eine oder andere Kriegsschiff lag zwischen ihnen. Dann fiel sein Blick auf ein besonders vielversprechendes. Interessiert sah er auf den Namen. India. Das Schiff war groß genug, um weit fahren zu können, auch wenn es recht ramponiert wirkte, als wäre es erst kürzlich in eine Auseinandersetzung geraten und John lächelte erneut. Vielleicht hatte er Glück. Großes Glück sogar. Er musterte das Schiff, als er aus den Augenwinkeln zwei Bewaffnete sah. Leise fluchend wandte er ihnen den Rücken zu und ging unauffällig, aber zügig ein paar Schritte weiter. Verstohlen sah er über die Schulter und bemerkte dabei nicht, wie er genau gegen jemanden lief. Genau genommen waren es drei Personen und kurz musterte John die beiden Frauen und den jungen Mann. Sie waren ein ausgesprochen eigenwilliges Gespann. Während der Mann und die jüngere, kleinere der beiden Frauen eher zweckmäßig gekleidet waren, hatte die andere Frau etwas an sich, was deutlich machte, dass sie aus anderen Verhältnissen kam. Sie hielt sich aufrecht und in ihren Augen lag ein gewisser Stolz, den alle etwas besser betuchten Personen an sich hatten. Also war sie es, der er kurz charmant zulächelte – soweit sein Äußeres das gestattete – und sich knapp verneigte.
„Ich bitte vielmals um Verzeihung, gnädiges Fräulein“, sagte er und trat einen Schritt zurück.
- Tjeika
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Re: Hamburg, 25.04. 1530
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Kara
In der Stadt
Nachmittag
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Kara staunte nicht schlecht. Das Haus, vor welchem sie nun standen war einfach nur bombastisch. Es war viel zu groß, als dass sie sich vorstellen könnte darin zu leben. Abgesehen davon, dass sie mit all dem Luxus und den Angestellten wohl weniger etwas anzufangen wissen würde.
Hier war Franz also aufgewachsen. Nun wunderte es Kara weniger, dass er die Flucht ergriffen hatte - und dass er seine kleine Schwester daraus befreien wollte.
"Vielleicht sollten wir uns erst einmal umsehen, um herauszufinden, ob deine kleine Schwester überhaupt noch hier lebt."
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Linnea
In der Stadt
Nachmittag
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Da war sie wieder, jene Höflichkeit und Förmlichkeit, wegen der sie unter anderem aus dieser Welt der Schönen und Reichen hatten entfliehen wollen -. und dies wollte sie noch immer. Linnea verdrehte die Augen und blickte den Mann, der in sie hineingerannt war, mit hochgezogener Braue an.
"Spart Euch Eure Höflichkeit, darauf lege ich keinen Wert. Entschuldigt Euch lieber bei der Person, in die Ihr hineingerannt seid", sagte sie und deutete auf Nekele, die immerhin den Großteil der Wucht abbekommen hatte.
Kara
In der Stadt
Nachmittag
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Kara staunte nicht schlecht. Das Haus, vor welchem sie nun standen war einfach nur bombastisch. Es war viel zu groß, als dass sie sich vorstellen könnte darin zu leben. Abgesehen davon, dass sie mit all dem Luxus und den Angestellten wohl weniger etwas anzufangen wissen würde.
Hier war Franz also aufgewachsen. Nun wunderte es Kara weniger, dass er die Flucht ergriffen hatte - und dass er seine kleine Schwester daraus befreien wollte.
"Vielleicht sollten wir uns erst einmal umsehen, um herauszufinden, ob deine kleine Schwester überhaupt noch hier lebt."
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Linnea
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Da war sie wieder, jene Höflichkeit und Förmlichkeit, wegen der sie unter anderem aus dieser Welt der Schönen und Reichen hatten entfliehen wollen -. und dies wollte sie noch immer. Linnea verdrehte die Augen und blickte den Mann, der in sie hineingerannt war, mit hochgezogener Braue an.
"Spart Euch Eure Höflichkeit, darauf lege ich keinen Wert. Entschuldigt Euch lieber bei der Person, in die Ihr hineingerannt seid", sagte sie und deutete auf Nekele, die immerhin den Großteil der Wucht abbekommen hatte.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
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- Ayrina
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Re: Hamburg, 25.04. 1530
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In der Stadt
Nachmittag
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Kurz hob John überrascht eine Augenbraue, dann grinste er verschmitzt. Das war nicht ganz das, was er erwartet hatte. Normalerweise gab es nichts, auf das Frauen ihres Standes mehr Wert legten, als Anstand und Förmlichkeiten. Er lachte leise und zwinkerte dann Nekele zu.
"Ich habe nicht richtig hingesehen, bitte verzeiht mir", entschuldigte er sich mit einem schwachen, aber kaum zu überhörenden, britischen Akzent in der Stimme, der sich immer wieder bei ihm einschlich.
In der Stadt
Nachmittag
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Kurz hob John überrascht eine Augenbraue, dann grinste er verschmitzt. Das war nicht ganz das, was er erwartet hatte. Normalerweise gab es nichts, auf das Frauen ihres Standes mehr Wert legten, als Anstand und Förmlichkeiten. Er lachte leise und zwinkerte dann Nekele zu.
"Ich habe nicht richtig hingesehen, bitte verzeiht mir", entschuldigte er sich mit einem schwachen, aber kaum zu überhörenden, britischen Akzent in der Stimme, der sich immer wieder bei ihm einschlich.
- Siria
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Re: Hamburg, 25.04. 1530
In der Stadt
Nachmittag
Ist ja klar. Hat wahrscheinlich nur aufs Dekolté gestarrt und gehofft, dass er bei einer höflichen Entschuldigung auch mal anfassen darf. Und das auch noch im Beisein des Liebhabers. Aber wahrscheinlich denkt er nur, wir sind ihre Angestellten.
Hatte Nekele vorher schon keine Lust auf Hamburg, so hatte sie nun noch weniger Lust darauf.
"Dann ist das ja nun geklärt. Wir müssen weiter. Schönen Tach noch!" sprach Nekele und ging, ohne weiter auf den Herren, Linnea oder Humbert zu achten weiter.
Nachmittag
Ist ja klar. Hat wahrscheinlich nur aufs Dekolté gestarrt und gehofft, dass er bei einer höflichen Entschuldigung auch mal anfassen darf. Und das auch noch im Beisein des Liebhabers. Aber wahrscheinlich denkt er nur, wir sind ihre Angestellten.
Hatte Nekele vorher schon keine Lust auf Hamburg, so hatte sie nun noch weniger Lust darauf.
"Dann ist das ja nun geklärt. Wir müssen weiter. Schönen Tach noch!" sprach Nekele und ging, ohne weiter auf den Herren, Linnea oder Humbert zu achten weiter.
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Re: Hamburg, 25.04. 1530
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Linnea
In der Stadt
Nachmittag
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Linnea war für einen kurzen Augenblick versucht, sich bei dem Fremden für Nekeles ungebührliches Verhalten zu entschuldigen. Doch dann besann sie sich darauf, dass sie fortan nicht mehr in jener Gesellschaftsschicht leben würde, die solch ein Verhalten als anstößig empfinden würde oder wo man aufgrund solches Verhaltens aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden würde.
Sie lebte nun bei solchen Leuten, die sich nun einmal Fremden gegenüber durchaus auch einmal unhöflich verhielt. Und man nahm den Menschen das auch nicht auf Dauer übel. Daran würde sich Linnea wohl noch gewöhnen müssen.
"Nekele, warte!", rief sie und versuchte mit der Frau Schritt zu halten, während Humbert ihr selbst angenehmerweise nicht von der Seite wich.
Linnea
In der Stadt
Nachmittag
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Linnea war für einen kurzen Augenblick versucht, sich bei dem Fremden für Nekeles ungebührliches Verhalten zu entschuldigen. Doch dann besann sie sich darauf, dass sie fortan nicht mehr in jener Gesellschaftsschicht leben würde, die solch ein Verhalten als anstößig empfinden würde oder wo man aufgrund solches Verhaltens aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden würde.
Sie lebte nun bei solchen Leuten, die sich nun einmal Fremden gegenüber durchaus auch einmal unhöflich verhielt. Und man nahm den Menschen das auch nicht auf Dauer übel. Daran würde sich Linnea wohl noch gewöhnen müssen.
"Nekele, warte!", rief sie und versuchte mit der Frau Schritt zu halten, während Humbert ihr selbst angenehmerweise nicht von der Seite wich.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
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Re: Hamburg, 25.04. 1530
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In der Stadt
Nachmittag
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John war überrascht, aber noch immer grinsend einen Schritt zurückgewichen. Ihm war dieses Verhalten alles andere als fremd und kurz hatte er das Gefühl von Heimat, als diese junge Frau - wie hatte die andere sie genannt? Nekele? - ihn so patzig anfuhr. Er wollte sich gerade abwenden, als er in der Ferne zwei Soldaten sah, die ein wenig zu interessiert in seine Richtung blickten. Er unterdrückte einen leisen Fluch und wandte sich hastig um. Er hätte nicht zum Hafen kommen sollen. Es war einfach zu riskant. Sein Blick fiel wieder auf die drei so unterschiedlichen Leute und mit ein paar schnellen Schritten war er wieder bei ihnen.
"Wartet einen Moment. ich... bin schon eine ganze Weile in Hamburg und vielleicht kann ich euch helfen", bot er an und versuchte sich so zu stellen, dass die Soldaten ihn nicht so gut sehen konnten. Dass er die meiste Zeit seines Aufenthaltes hier im Gefängnis zugebracht hatte, behielt er lieber erst einmal für sich.
Er musste hier schleunigst weg. Und das möglichst unauffällig.
"Wenn ihr mir sagt, wohin ihr wollt, bin ich sicher, ich kann euch schneller dort hinbringen", schlug er vor und hoffte, dass die Soldaten verschwanden und ihn nicht erkannt hatten.
In der Stadt
Nachmittag
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John war überrascht, aber noch immer grinsend einen Schritt zurückgewichen. Ihm war dieses Verhalten alles andere als fremd und kurz hatte er das Gefühl von Heimat, als diese junge Frau - wie hatte die andere sie genannt? Nekele? - ihn so patzig anfuhr. Er wollte sich gerade abwenden, als er in der Ferne zwei Soldaten sah, die ein wenig zu interessiert in seine Richtung blickten. Er unterdrückte einen leisen Fluch und wandte sich hastig um. Er hätte nicht zum Hafen kommen sollen. Es war einfach zu riskant. Sein Blick fiel wieder auf die drei so unterschiedlichen Leute und mit ein paar schnellen Schritten war er wieder bei ihnen.
"Wartet einen Moment. ich... bin schon eine ganze Weile in Hamburg und vielleicht kann ich euch helfen", bot er an und versuchte sich so zu stellen, dass die Soldaten ihn nicht so gut sehen konnten. Dass er die meiste Zeit seines Aufenthaltes hier im Gefängnis zugebracht hatte, behielt er lieber erst einmal für sich.
Er musste hier schleunigst weg. Und das möglichst unauffällig.
"Wenn ihr mir sagt, wohin ihr wollt, bin ich sicher, ich kann euch schneller dort hinbringen", schlug er vor und hoffte, dass die Soldaten verschwanden und ihn nicht erkannt hatten.
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Re: Hamburg, 25.04. 1530
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Linnea
In der Stadt
Nachmittag
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Linnea hatte erst mit den Augen gerollt, als der Fremde ihnen gefolgt war. Er erschien ihr ein wenig zu aufdringlich und anhänglich, als es normal war, selbst unter dem Gemeinen Volk - Linnea nahm sich vor, sich diese Bezeichnung möglichst bald abzugewöhnen.
Sie wollte ihm schon eine Abfuhr erteilen, als er hinzufügte, dass er sich hier auskannte, was mitunter wahrlich von Nutzen sein konnte, wussten sie doch selbst nicht so recht, wo sie eigentlich anfangen sollten zu suchen.
Unsicher blickte sie zu Nekele, die sie und Humbert mittlerweile eingeholt hatten. Das Angebot war in der Tat verlockend. Doch Linnea wusste selbst, dass sie zu wenig Erfahrung mit solchen Menschen hatte, um zu unterscheiden, ob es klug war, dem Fremden zu vertrauen oder eben nicht.
Linnea
In der Stadt
Nachmittag
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Linnea hatte erst mit den Augen gerollt, als der Fremde ihnen gefolgt war. Er erschien ihr ein wenig zu aufdringlich und anhänglich, als es normal war, selbst unter dem Gemeinen Volk - Linnea nahm sich vor, sich diese Bezeichnung möglichst bald abzugewöhnen.
Sie wollte ihm schon eine Abfuhr erteilen, als er hinzufügte, dass er sich hier auskannte, was mitunter wahrlich von Nutzen sein konnte, wussten sie doch selbst nicht so recht, wo sie eigentlich anfangen sollten zu suchen.
Unsicher blickte sie zu Nekele, die sie und Humbert mittlerweile eingeholt hatten. Das Angebot war in der Tat verlockend. Doch Linnea wusste selbst, dass sie zu wenig Erfahrung mit solchen Menschen hatte, um zu unterscheiden, ob es klug war, dem Fremden zu vertrauen oder eben nicht.
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Re: Hamburg, 25.04. 1530
In der Stadt
Nachmittag
Nekele verdrehte die Augen. Hamburg war definitiv nicht ihre Stadt. Alles hier schien zu nerven. Vor allem die Menschen hier. Sie waren etwas... aufdringlich. Aber Nekele mußte zugeben, dass sie sich hier überhaupt nicht auskannte. Da war Hilfe nicht verkehrt. Aber sollte man diesem Fremden, der sich bis jetzt noch nicht mal vorgestellt hatte, sondern nur Augen für Linnea hatte, trauen?
Nekele blieb stehen und musterte den Mann. Er sah etwas heruntergekommen und blass aus, so als hätte er länger nicht Sonnenschein gehabt. Seine Hände waren nicht sehr zerschunden, es sah eher so aus, als hätten sie jahrelang kaum etwas gemacht. Nekele war dies sehr suspekt und ihr Bauchgefühlt sagte, dass da etwas nicht stimmt. Er kannte sich gut in Hamburg aus? War er nur nachts unterwegs, dass er so blass war?
Sie blickte ihm in die Augen, als sie zu ihm sprach: "Erstmal will ich wissen, wer sie sind. Und zweitens, was verheimlichen sie uns. Sie sagten, sie kennen sich gut aus, sind aber so blass wie eine Landratte, die Angst vor der Sonne hat und immer nur auf der Schattenseite des Lebens geht!"
Nachmittag
Nekele verdrehte die Augen. Hamburg war definitiv nicht ihre Stadt. Alles hier schien zu nerven. Vor allem die Menschen hier. Sie waren etwas... aufdringlich. Aber Nekele mußte zugeben, dass sie sich hier überhaupt nicht auskannte. Da war Hilfe nicht verkehrt. Aber sollte man diesem Fremden, der sich bis jetzt noch nicht mal vorgestellt hatte, sondern nur Augen für Linnea hatte, trauen?
Nekele blieb stehen und musterte den Mann. Er sah etwas heruntergekommen und blass aus, so als hätte er länger nicht Sonnenschein gehabt. Seine Hände waren nicht sehr zerschunden, es sah eher so aus, als hätten sie jahrelang kaum etwas gemacht. Nekele war dies sehr suspekt und ihr Bauchgefühlt sagte, dass da etwas nicht stimmt. Er kannte sich gut in Hamburg aus? War er nur nachts unterwegs, dass er so blass war?
Sie blickte ihm in die Augen, als sie zu ihm sprach: "Erstmal will ich wissen, wer sie sind. Und zweitens, was verheimlichen sie uns. Sie sagten, sie kennen sich gut aus, sind aber so blass wie eine Landratte, die Angst vor der Sonne hat und immer nur auf der Schattenseite des Lebens geht!"
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Re: Hamburg, 25.04. 1530
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In der Stadt
Nachmittag
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John musste sich zwingen, nicht wieder einen nervösen Blick zu den Soldaten zu werfen, die noch immer zu ihm hinübersahen und nun für seinen Geschmack viel zu schnell in seine Richtung kamen. Er hatte keine Zeit für lange Erklärungen. Wieder ging sein Blick zu Nekele. Sie sah auf jeden Fall mehr, als gut für sie war. Und ihr fielen Dinge auf, die keiner Landratte aufgefallen wären. Hinzu kam die Sprache und ihr Verhalten. Er hatte keine Wahl. Er musste alles auf eine Karte setzen.
"Ich bin John Mors", stellte er sich vor und suchte in dem Gesicht der jungen Frau nach einem Zeichen, ob sie den Namen schon einmal gehört hatte. Er hoffte, dass sie, selbst wenn es so war, nicht sofort nach den Soldaten rief.
"Ich habe... momentan einige Schwierigkeiten mit den hiesigen Vertretern des Gesetzes und..."
Wieder sah er zu den Soldaten, die nun immer näher kamen.
"Und ich wäre wirklich dankbar, wenn wir diese Unterhaltung woanders fortsetzen könnten", bat er und wusste, dass er verschwinden musste. Schnell!
In der Stadt
Nachmittag
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John musste sich zwingen, nicht wieder einen nervösen Blick zu den Soldaten zu werfen, die noch immer zu ihm hinübersahen und nun für seinen Geschmack viel zu schnell in seine Richtung kamen. Er hatte keine Zeit für lange Erklärungen. Wieder ging sein Blick zu Nekele. Sie sah auf jeden Fall mehr, als gut für sie war. Und ihr fielen Dinge auf, die keiner Landratte aufgefallen wären. Hinzu kam die Sprache und ihr Verhalten. Er hatte keine Wahl. Er musste alles auf eine Karte setzen.
"Ich bin John Mors", stellte er sich vor und suchte in dem Gesicht der jungen Frau nach einem Zeichen, ob sie den Namen schon einmal gehört hatte. Er hoffte, dass sie, selbst wenn es so war, nicht sofort nach den Soldaten rief.
"Ich habe... momentan einige Schwierigkeiten mit den hiesigen Vertretern des Gesetzes und..."
Wieder sah er zu den Soldaten, die nun immer näher kamen.
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Re: Hamburg, 25.04. 1530
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Linnea
In der Stadt
Nachmittag
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Nun musste Linnea schmunzeln. In den letzten Wochen, in denen sie mit Freibeutern zu tun hatte, hatte sie doch ein klein wenig anderes Verhältnis zu ihnen aufgebaut - und auch eine andere Sichtweise. Und wie es schien, steckte dieser Mann, der vorher so aufdringlich gewirkt hatte, offensichtlich in argen Schwierigkeiten mit dem Gesetz. Nun erklärte sich ihr auch, warum er so aufdringlich gewesen war. Sie drei waren wohl eine Arz Rettungsanker für den Mann, der sich als John Mors vorgestellt hatte.
Doch Linnea würde sich hüten, sich einzumischen. Zu wenig kannte sie sich mit den Gepflogenheiten zwischen Piraten aus - und sie glaubt auch nicht wirklich daran, dass dieser Mors einer war. Nekele hatte da schon recht, er wirkte doch ein wenig blass für einen Freibeuter. Linnea würde warten, was Nekele zu sagen hatte. Sie hatte in solchen Belangen einfach mehr Erfahrung.
Linnea
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Nun musste Linnea schmunzeln. In den letzten Wochen, in denen sie mit Freibeutern zu tun hatte, hatte sie doch ein klein wenig anderes Verhältnis zu ihnen aufgebaut - und auch eine andere Sichtweise. Und wie es schien, steckte dieser Mann, der vorher so aufdringlich gewirkt hatte, offensichtlich in argen Schwierigkeiten mit dem Gesetz. Nun erklärte sich ihr auch, warum er so aufdringlich gewesen war. Sie drei waren wohl eine Arz Rettungsanker für den Mann, der sich als John Mors vorgestellt hatte.
Doch Linnea würde sich hüten, sich einzumischen. Zu wenig kannte sie sich mit den Gepflogenheiten zwischen Piraten aus - und sie glaubt auch nicht wirklich daran, dass dieser Mors einer war. Nekele hatte da schon recht, er wirkte doch ein wenig blass für einen Freibeuter. Linnea würde warten, was Nekele zu sagen hatte. Sie hatte in solchen Belangen einfach mehr Erfahrung.
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