Kristiana, 17.04.1530
- Tjeika
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Re: Kristiana, 17.04.1530
=============
Kara
Am Hafen
Nachmittag
=============
Kara klopfte Franz zufrieden auf die Schulter. Wenn er sich hier wohlfühlen würde, war das nur gut für sie alle. Ihr ohnehin schon ungemein breites Lächeln wurde noch breiter, als sie ihm an Deck folgte.
Nekele und Thies schienen das Essen zubereitet zu haben, ohne sich gegenseitig umgebracht zu haben. Nicht, dass Kara das erwartet hatte, nein, dafür mochten sich die beiden zu sehr, doch sie hatte erwartet, dass die Auseinandersetzung der beiden noch ein wenig länger andauern würde. Dem war scheinbar nicht so, denn beide sahen äußerst zufrieden aus.
Wie auf Komnmando kehrten die ersten Männer von ihrem Landurlaub zurück. Wahrscheinlich, und das war wirklich anzunehmen, war das nur ein temporärer Aufenthalt auf dem Schiff. Sie würden sicherlich noch einmal losziehen, ehe sie am Abend auf dem Schiff zurückerwartet wurden. Und Kara konnte sich denken, in welche Etablissements sie einkehren würden.
Kara
Am Hafen
Nachmittag
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Kara klopfte Franz zufrieden auf die Schulter. Wenn er sich hier wohlfühlen würde, war das nur gut für sie alle. Ihr ohnehin schon ungemein breites Lächeln wurde noch breiter, als sie ihm an Deck folgte.
Nekele und Thies schienen das Essen zubereitet zu haben, ohne sich gegenseitig umgebracht zu haben. Nicht, dass Kara das erwartet hatte, nein, dafür mochten sich die beiden zu sehr, doch sie hatte erwartet, dass die Auseinandersetzung der beiden noch ein wenig länger andauern würde. Dem war scheinbar nicht so, denn beide sahen äußerst zufrieden aus.
Wie auf Komnmando kehrten die ersten Männer von ihrem Landurlaub zurück. Wahrscheinlich, und das war wirklich anzunehmen, war das nur ein temporärer Aufenthalt auf dem Schiff. Sie würden sicherlich noch einmal losziehen, ehe sie am Abend auf dem Schiff zurückerwartet wurden. Und Kara konnte sich denken, in welche Etablissements sie einkehren würden.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
// The Big Lebowski \\
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- Siria
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Re: Kristiana, 17.04.1530
Auf der India
Nachmittag
Einige Männer gesellten sich zu der Dreiergruppe. Es wurden belanglose Gespräche geführt. In diesen Situationen kam sich Nekele des öfters fehl am Platze vor. Sie war sich sicher, wären sie und Kara nicht anwesend, würden die Gespräche ganz anders verlaufen.
Ihr war durchaus bewußt, dass die Männer, manchmal nach Monaten auf See, nur noch eines im Kopf hatten, kamen sie an Land. Wie schwer mußte es da manchmal für sie sein, zwei Frauen an Bord zu haben, die sie nicht anfassen durften. Was auch durchaus besser so war.
Aber sie war froh, dass die Männer zumindest so viel Anstand besaßen und über ihre Mädchen in den Häfen nicht so direkt sprachen.
Nachmittag
Einige Männer gesellten sich zu der Dreiergruppe. Es wurden belanglose Gespräche geführt. In diesen Situationen kam sich Nekele des öfters fehl am Platze vor. Sie war sich sicher, wären sie und Kara nicht anwesend, würden die Gespräche ganz anders verlaufen.
Ihr war durchaus bewußt, dass die Männer, manchmal nach Monaten auf See, nur noch eines im Kopf hatten, kamen sie an Land. Wie schwer mußte es da manchmal für sie sein, zwei Frauen an Bord zu haben, die sie nicht anfassen durften. Was auch durchaus besser so war.
Aber sie war froh, dass die Männer zumindest so viel Anstand besaßen und über ihre Mädchen in den Häfen nicht so direkt sprachen.
Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben. Kurt Tucholsky
Re: Kristiana, 17.04.1530
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Am Hafen
Nachmittag
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Schweigend aß Franz sein Essen. Es war zwar einfache Kost, aber besser als zu hungern. Als Kind hatte er nur die erlesensten Speisen gehabt, aber so etwas wie er nun vor sich stehen hatte, aß er sehr viel lieber. Vorallem wenn man es sich auch noch durch harte Arbeit verdient hatte.
Nachdem er seinen Löffel zur Seite gelegt hatte, wandte er sich an die Kapitänin. "Kara?", fragte er. "Wann wollt ihr eigentlich ablegen und vorallem, wo geht es als nächstes hin?"
Am Hafen
Nachmittag
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Schweigend aß Franz sein Essen. Es war zwar einfache Kost, aber besser als zu hungern. Als Kind hatte er nur die erlesensten Speisen gehabt, aber so etwas wie er nun vor sich stehen hatte, aß er sehr viel lieber. Vorallem wenn man es sich auch noch durch harte Arbeit verdient hatte.
Nachdem er seinen Löffel zur Seite gelegt hatte, wandte er sich an die Kapitänin. "Kara?", fragte er. "Wann wollt ihr eigentlich ablegen und vorallem, wo geht es als nächstes hin?"
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Re: Kristiana, 17.04.1530
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Kara
Am Hafen
Nachmittag
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Kara den Bissen herunter, ehe sie sich Franz zuwandt.
"Wir legen morgen in aller Frühe ab. Gesünder für uns, glaub mir", sagte Kara, ehe sie sich einen weiteren Bissen in den Mund schob.
"Unser nächstes Ziel sind die Gewässer vor Norddeutschland und Holland. Eine spanische Gesandtschaft wird erwartet", sagte sie noch kauend.
Kara
Am Hafen
Nachmittag
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Kara den Bissen herunter, ehe sie sich Franz zuwandt.
"Wir legen morgen in aller Frühe ab. Gesünder für uns, glaub mir", sagte Kara, ehe sie sich einen weiteren Bissen in den Mund schob.
"Unser nächstes Ziel sind die Gewässer vor Norddeutschland und Holland. Eine spanische Gesandtschaft wird erwartet", sagte sie noch kauend.
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Re: Kristiana, 17.04.1530
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Am Hafen
Nachmittag
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Franz atmete tief durch. Die Nordsee hatte er seit 10 Jahren gemieden, als wäre es die Pest persönlich. Immerhin war in dieser See immer die Gefahr, dass er einem der Schiffe seines Vaters begegnete. Hoffentlich sehen wir keines von ihnen. Es wäre grausaum. Er ist mir zwar relativ egal, was mit seinem Unternehmen passiert, aber ihn vielleicht zu sehen? Allein bei dem Gedanken daran, wird mir ganz flau im Magen.
Franz wurde schlecht bei dem Gedanken. "Entschuldigt mich kurz", sagte Franz, stand auf und ging ein Stück vom Tisch weg.
Am Hafen
Nachmittag
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Franz atmete tief durch. Die Nordsee hatte er seit 10 Jahren gemieden, als wäre es die Pest persönlich. Immerhin war in dieser See immer die Gefahr, dass er einem der Schiffe seines Vaters begegnete. Hoffentlich sehen wir keines von ihnen. Es wäre grausaum. Er ist mir zwar relativ egal, was mit seinem Unternehmen passiert, aber ihn vielleicht zu sehen? Allein bei dem Gedanken daran, wird mir ganz flau im Magen.
Franz wurde schlecht bei dem Gedanken. "Entschuldigt mich kurz", sagte Franz, stand auf und ging ein Stück vom Tisch weg.
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- Siria
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Re: Kristiana, 17.04.1530
Auf der India
Nachmittag
Irritiert blickte Nekele Franz hinter her, dann fragend zu Kara, doch auch die zuckte nur mit den Schultern.
"Was wirklich mal toll wäre, wäre eine Reise nach Afrika. Dort kann man mit Sicherheit auch Schiffe überfallen!" grinste sie.
Nachmittag
Irritiert blickte Nekele Franz hinter her, dann fragend zu Kara, doch auch die zuckte nur mit den Schultern.
"Was wirklich mal toll wäre, wäre eine Reise nach Afrika. Dort kann man mit Sicherheit auch Schiffe überfallen!" grinste sie.
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Re: Kristiana, 17.04.1530
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Kara
Am Hafen
Nachmittag
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Nekele schien genauso irritiert über das Verhalten von Franz, wie Kara selbst. Doch schließlich zuckte sie nur mit den Schultern, was konnte sie schon ausrichten. Wenn er ein Problem hatte, dann würde er früher oder später schon einen von ihnen davon erzählen. Wenn er eins hatte und das nicht tat, dann war er töricht.
"Afrika. Nun, mit ein paar mehr Männern wäre das sicherlich realisierbar", sagte Kara.
Der Gedanke war gar nicht sonderlich abwegig. Sie würden die heimischen Gewässer vermeiden, wo man einen von ihnen unter Umständen erkennen konnte.
Kara
Am Hafen
Nachmittag
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Nekele schien genauso irritiert über das Verhalten von Franz, wie Kara selbst. Doch schließlich zuckte sie nur mit den Schultern, was konnte sie schon ausrichten. Wenn er ein Problem hatte, dann würde er früher oder später schon einen von ihnen davon erzählen. Wenn er eins hatte und das nicht tat, dann war er töricht.
"Afrika. Nun, mit ein paar mehr Männern wäre das sicherlich realisierbar", sagte Kara.
Der Gedanke war gar nicht sonderlich abwegig. Sie würden die heimischen Gewässer vermeiden, wo man einen von ihnen unter Umständen erkennen konnte.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
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Re: Kristiana, 17.04.1530
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Am Hafen
Nachmittag
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Gedankenverloren sah Franz über die Rehling. Er wusste nicht, was er machen sollte.
Wenn er Kara sagen würde, wer er war, dass er aus einer angesehnen und reichen Hamburger Familie kam, wusste er nicht, ob sie immer noch so freundlich zu ihm war oder würde er dann so enden wie das Mädchen was gerade unter Deck in einem Raum eingesperrt war?
Er schüttelte den Kopf, wusste einfach nicht, was nun zu tun war.
Am Hafen
Nachmittag
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Gedankenverloren sah Franz über die Rehling. Er wusste nicht, was er machen sollte.
Wenn er Kara sagen würde, wer er war, dass er aus einer angesehnen und reichen Hamburger Familie kam, wusste er nicht, ob sie immer noch so freundlich zu ihm war oder würde er dann so enden wie das Mädchen was gerade unter Deck in einem Raum eingesperrt war?
Er schüttelte den Kopf, wusste einfach nicht, was nun zu tun war.
Zuletzt geändert von vojka am Mi 11. Nov 2009, 22:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kristiana, 17.04.1530
Auf der India
Nachmittag
"Echt?!" Nekele war begeistert. Eine längere Reise, das wäre einfach toll. "Dann lass uns gleich ein paar geeignete Männer suchen." sie war wirklich Feuer und Flamme. Thies hingegen lachte, "Kara, setz ihr nich so einen Floh ins Ohr. Sie spricht sonst über nichts anderes mehr!" Nekele streckte ihm die Zunge heraus.
Franz stand noch immer an der Rehling.
Da sie neugierig war, ging sie zu ihm hin. "Alles ok bei dir?"
Nachmittag
"Echt?!" Nekele war begeistert. Eine längere Reise, das wäre einfach toll. "Dann lass uns gleich ein paar geeignete Männer suchen." sie war wirklich Feuer und Flamme. Thies hingegen lachte, "Kara, setz ihr nich so einen Floh ins Ohr. Sie spricht sonst über nichts anderes mehr!" Nekele streckte ihm die Zunge heraus.
Franz stand noch immer an der Rehling.
Da sie neugierig war, ging sie zu ihm hin. "Alles ok bei dir?"
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Re: Kristiana, 17.04.1530
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Am Hafen
Nachmittag
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Franz Kopf war gefüht mit düsteren Gedanken an seine Kindheit. Auf der einen Seite, war er froh, dass er dem goldenen Käfig entkommen war, aber auf der anderen Seite sehnte er sich manches Mal nach seiner kleinen Schwester. Ricke war jetzt 22 und wahrscheinlich schon lange an irgendjemanden verheiratet worden, der das Geschäft ihres Vaters unterstützen konnte. Dabei war Ricke wie er gewesen, hatte sich ständig nach der Freiheit gesehnt. Eines Tages hatten sie beschlosses gemeinsam zu verschwinden, aber er hatte sie zurück gelassen, als er gegangen war. Oft plagten ihn deshalb noch Gewissensbisse, aber er konnte es nicht ungesehen machen.
Er wurde von Nekele aus seinen Gedanken gerissen, die ihn fragte, ob alles in Ordnung sei.
"Geht schon. Musste nur an die Vergangenheit denken", sagte er leicht ausweichend, er konnte und wollte nicht über seine Vergangenheit, seine Kindheit reden. Einerseits aus Angst, was sie dann mit ihm machen würden und andererseits, weil die Dämonen in seinem Inneren dann nur wieder lauter würden.
Am Hafen
Nachmittag
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Franz Kopf war gefüht mit düsteren Gedanken an seine Kindheit. Auf der einen Seite, war er froh, dass er dem goldenen Käfig entkommen war, aber auf der anderen Seite sehnte er sich manches Mal nach seiner kleinen Schwester. Ricke war jetzt 22 und wahrscheinlich schon lange an irgendjemanden verheiratet worden, der das Geschäft ihres Vaters unterstützen konnte. Dabei war Ricke wie er gewesen, hatte sich ständig nach der Freiheit gesehnt. Eines Tages hatten sie beschlosses gemeinsam zu verschwinden, aber er hatte sie zurück gelassen, als er gegangen war. Oft plagten ihn deshalb noch Gewissensbisse, aber er konnte es nicht ungesehen machen.
Er wurde von Nekele aus seinen Gedanken gerissen, die ihn fragte, ob alles in Ordnung sei.
"Geht schon. Musste nur an die Vergangenheit denken", sagte er leicht ausweichend, er konnte und wollte nicht über seine Vergangenheit, seine Kindheit reden. Einerseits aus Angst, was sie dann mit ihm machen würden und andererseits, weil die Dämonen in seinem Inneren dann nur wieder lauter würden.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.