Miklagard - Ein warägisches Abenteuer

Für kleinere, in sich abgeschlossene Geschichten
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Siria
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Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer

Beitrag von Siria »

In einem Ort nahe des Dnjepr
09. März 768, Vormittag

Lýsir nickte. Schweigend gingen sie durch die Gassen, immer darauf bedacht, anderen Menschen aus dem Weg zu gehen.
Endlich hatten sie das Dorf hinter sich gelassen, nur noch vereinzelt standen die Häuser am Straßenrand.
"Seht dort drüben." er zeigte nach rechts auf ein Haus "Dort hängt Wäsche, ob es zu auffällig wäre, wenn wir fragen, ob wir welche abkaufen könnten?" fragte Lýsir Inga.
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Tjeika
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Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer

Beitrag von Tjeika »

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In einem Ort nahe des Dnjepr
09. März 768, Vormittag
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"Wir haben eh schon für Aufsehen gesorgt", winkte Inga ab, die noch immer Thyras Hand hielt.
"Also sollten wir es einfach versuchen", und damit schlug sie den Weg in Richtung des Hauses ein.
Als sie vor der Türe stand, klopfte sie, ohne jegliches Zögern.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."

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Siria
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Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer

Beitrag von Siria »

In einem Ort nahe des Dnjepr
09. März 768, Vormittag

Lýsir konnte nichts mehr sagen, da war Inga bereits an der Tür. Eine Frau, in dem alter von Inga öffnete diese. Ein wenig erschrocken blickte sie die Drei an, vor allem aber, die Wunde von Lýsir, die er vergessen hatte zu verstecken. Doch als Lýsir dies bemerkte, war es zu spät. Er war sich sicher, dass sie ihnen nicht mehr helfen würde.
"Wir ... Kleidung.. brauchen." stammelte er in ihrer Sprache und hielt ihr das Geld hin, welches sie zusammengesucht hatten.
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Tjeika
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Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer

Beitrag von Tjeika »

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In einem Ort nahe des Dnjepr
09. März 768, Vormittag
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Mit großen Augen betrachtete die Frau das Geld. Sofort nickte sie und holte einige Kleider - viel zu viele Kleider.
"Vielleicht war das etwas viel", sprach Inga leise und blickte auf das Geld.
Dann nahm die Frau das Geld, drückte Lýsir die vielen Kleider in die Hand und schloss die Tür - wohl schnell genug, damit man es sich nicht noch anders überlegte, wie Inga annahm. Verwirrt blickte sie auf die nun vor ihr geschlossene Tür.
"Ja, etwas viel, würde ich meinen", bestätigte sie sich selbst dann nickend.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."

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Siria
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Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer

Beitrag von Siria »

In einem Ort nahe des Dnjepr
09. März 768, Vormittag

Lýsir war irritiert, aber ändern konnte er es nicht mehr.
"Nun ja, aber wir haben Kleidung und Geld hab ich auch noch ein wenig, zum Glück hab ich nicht alles hingehalten." sprach er und grinste leicht.
"Dort drüben ist eine Scheune, vielleicht können wir uns dort umziehen." schlug er den Frauen vor. Sein Blick wanderte zu Inga. Es machte ihn fast verrückt ihr so nahe zu sein und doch so weit weg.
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Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer

Beitrag von Tjeika »

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In einem Ort nahe des Dnjepr
09. März 768, Vormittag
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Inga nickte, vermied wieder einmal den Blick von Lýsir, suchte stattdessen den von Thyra.
"Geht es dir gut?", fragte sie zum gefühlt hundertsten Mal, doch sie konnte sich gar nicht oft genug davon überzeugen.
Sie blickte immernoch zu Thyra, als sie sich schon auf den Weg in die Scheune gemacht hatten, die glücklicherweise nicht abgeschlossen war.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."

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Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer

Beitrag von Siria »

Lýsir
In einem Ort nahe des Dnjepr
09. März 768, Vormittag

Lýsir hatte die beiden Frauen alleine in die Scheune gehen lassen. Thyra kannte er zu wenig und bei Inga war etwas, was ihn verunsicherte. Sie war ihm gegenüber so abweisend, was ihn sehr verletzte.
Er setzte sich auf eine Holzbank vor der Scheune und zog sein Oberteil aus. Erst jetzt hatte er die Ruhe und Zeit sich seine Wunder näher anzublicken. Sie war zum Glück nicht sehr tief, blutete dafür ziemlich stark. Er seufzte. Eine Narbe mehr, warum nur immer in diesem Zusammenhang? Er blickte einfach nur auf die Wunde. Sie tat nur halb so weh, wie der Schmerz den er in seinem Herzen spürte, dies nicht wegen Aradis, sondern wegen Inga. Er hatte das Gefühl, sie zu verlieren.

Thyra
In einem Ort nahe des Dnjepr
09. März 768, Vormittag

Thyra war mit Inga in die Scheune getreten. Sie konnte noch nicht fassen, dass sie frei war. Endlich konnte sie Inga umarmen. Sie ließ ihren Tränen freien lauf, sie war so froh, in Sicherheit zu sein, sie wußte, mit Inga an ihrer Seite, würde ihr nichts passieren. Sie löste sich aus der Umarmung.
"Mir gehts gut. Ich bin in Sicherheit nur das zählt. Nichts weiter", sie versuchte zu lächeln. Sie war unheimlich müde, da sie die letzten Nächte nicht geschlafen hatte, zu groß war ihre Angst gewesen.
"Ich glaube Inga, ich möchte nach Hause." gab sie schließlich zu. Sie nahm sich ein paar Sachen, um sich umzuziehen.
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Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer

Beitrag von Tjeika »

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09. März 768, Vormittag
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"Dann lassen wir das Kapitel Miklagard hinter uns", sagte Inga nickend und drückte ihre Freundin noch einmal.
Immer noch besorgt war ihr Blick, der Thyra abschätzend musterte. Doch nun, wo sie aus der viel zu knappen Bekleidung heraus war, sah sie schon viel besser aus. Und Erleichterung stand in Thyras, wie auch in Ingas Blick geschrieben.
"Ich denke, es ist das Beste, wenn wir nach Hause fahren", sagte sie noch einmal nickend, ehe sie die Türe zur Scheune öffnete.
Als sie Lýsir erblickte, verdunkelte sich ihr Blick ein wenig. Sie wusste wirklich nicht, wie sie sich ihm gegenüber verhalten sollte. Sie liebte ihn, und wie sie ihn liebte. Doch andererseits, sie war nicht Aradis...
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Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer

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Thyra
In einem Ort nahe des Dnjepr
09. März 768, Vormittag

"Ihr müßt nicht mit mir zurückfahren." widersprach Thyra. "Dein Wunsch war Miklagard. Aber ich glaube, für mich ist dieser Weg nichts mehr. Einerseits wünsche ich es sehr, aber andererseits... ich glaube, ich brauche etwas Ruhe. Ich habe Angst, so etwas noch ein Mal zu erleben." sie ging zu Inga, die an der Tür stand.
"Fahr du ruhig weiter. Wenn ihr mich zu einem sicheren Schiff bringt, das in unsere Heimat fährt, dann werde ich auch alleine fahren. Auch wenn es mir schwer fällt mich von dir zu trennen, denn du bist mir sehr ans Herz gewachsen und ich glaube, nein ich weiß, ich hatte noch nie so eine Freundin wie dich." Thyra lächelte Inga an. Durch den Türspalt sah sie Lýsir auf der Bank sitzen.
"Was ist mit ihm und dir?" fragte sie gerade heraus.
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Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer

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Inga senkte seufzend den Blick. Das war nun wahrlich kein Thema nach einem solchen Wiedersehen, doch andererseits war Thyra ihre Freundin, der sie vertraute.
"Das ist kompliziert. Ich liebe ihn, doch er sieht in mir jemand anderes", sagte sie leise, darauf achtend, dass Lýsir sie nicht hören konnte.
Dann hob sie ihren Blick wieder und lächelte Thyra an.
"Bist du dir sicher, dass du alleine nach Hause zurückkehren willst? Ich begleite dich wirklich gerne", betonte Inga noch einmal.
Und sie würde sie mit Freuden begleiten - oder wollte sie nur wegrennen?
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