Kapitel 3
- Katastropholy
- Beiträge: 1431
- Registriert: Sa 19. Dez 2009, 20:41
- Kampf um Choma: Revan
- Abwesend: Innerhalb der Woche bis auf weiteres nur sporadisch anwesend
Re: Kapitel 3
================================
Revan
22. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittags
Farohm, Thyn
================================
Impulsiv, diese Rothaarige dachte er während er den Ausführungen von Zervan zuhörte. Impulsiv- und sinnlos.
Langsam stand er von dem Stein auf und drehte sich zu der Fragestellerin.
"Revan, Nograd, und nicht hier." antwortete er knapp "Die Gründe dafür werden sicher in den nächsten Minuten hier auftauchen, wenn wir jetzt nicht gehen. Das ´warum´ zu Erläutern würde daher zu lange dauern und nur zu noch mehr Fragen führen, die Euch ebenso nicht weiterhelfen werden, wie mein Name und das Land meiner Herkunft. Aber ich werde eure Neugier befriedigen, am Lager."
Nach dieser ebenso kühlen Ansprache wandte er sich an den Mann mit dem neuen Namen. "Zervan, bitte führt uns."
Revan
22. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittags
Farohm, Thyn
================================
Impulsiv, diese Rothaarige dachte er während er den Ausführungen von Zervan zuhörte. Impulsiv- und sinnlos.
Langsam stand er von dem Stein auf und drehte sich zu der Fragestellerin.
"Revan, Nograd, und nicht hier." antwortete er knapp "Die Gründe dafür werden sicher in den nächsten Minuten hier auftauchen, wenn wir jetzt nicht gehen. Das ´warum´ zu Erläutern würde daher zu lange dauern und nur zu noch mehr Fragen führen, die Euch ebenso nicht weiterhelfen werden, wie mein Name und das Land meiner Herkunft. Aber ich werde eure Neugier befriedigen, am Lager."
Nach dieser ebenso kühlen Ansprache wandte er sich an den Mann mit dem neuen Namen. "Zervan, bitte führt uns."
Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.
George Bernard Shaw
26.07.1856 - 02.11.1950
George Bernard Shaw
26.07.1856 - 02.11.1950
- Cassiopeia
- Co-Leitung
- Beiträge: 48543
- Registriert: Mi 25. Nov 2009, 02:28
- Einherjer: Askil, Mingus
- Klaue der Goldenen Schildkröte: Nhâm
- AE.I: Senai, Joye
- Ascalon: Khori, Haakan
- Das Erbe der Götter: Liara, Elaina, Karim, Sinaya, Milima
- Kampf um Choma: Toyan, Tazanna, Aceio
- Scyta: Jester Rogue
- Abwesend: Oft freitags
Re: Kapitel 3
================================
Zervan
22. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittags
Farohm, Thyn
================================
Zervan nickte, blickte noch einmal zu dem toten Tier, Zeit, es hier weg zu schaffen hatte er nun nicht mehr. Dann sah er das Pferd von Revan an, doch wenn es bis hier gekommen war, dann war es den Bergen offenbar gewachsen.
"Gut, folgt mir", sagte er und trat bereits zwischen zwei Felsen hindurch ohne darauf zu achten, ob die anderen ihm folgen würden oder nicht. Er hatte wenig Lust, noch länger zu trödeln bis die Wachen da waren und unangenehme Fragen stellten.
"Der Felskamm dort hinten ist unser Ziel, danach geht es etwas bergab bis zu einer Art verküppeltem Wäldchen, welches jedoch nicht direkt einsehbar ist. Dorthin werden sie uns nicht folgen."
Zumindest hoffte er das, es war riskant, die Gruppe praktisch direkt unter den Augen der Wachen abseits der Wege zu führen. Doch eine andere Wahl hatte er kaum, so ging er weiter, alles andere würde sich klären, wenn sie da waren, was in etwa einer halben Stunde der Fall sein würde.
Zervan
22. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittags
Farohm, Thyn
================================
Zervan nickte, blickte noch einmal zu dem toten Tier, Zeit, es hier weg zu schaffen hatte er nun nicht mehr. Dann sah er das Pferd von Revan an, doch wenn es bis hier gekommen war, dann war es den Bergen offenbar gewachsen.
"Gut, folgt mir", sagte er und trat bereits zwischen zwei Felsen hindurch ohne darauf zu achten, ob die anderen ihm folgen würden oder nicht. Er hatte wenig Lust, noch länger zu trödeln bis die Wachen da waren und unangenehme Fragen stellten.
"Der Felskamm dort hinten ist unser Ziel, danach geht es etwas bergab bis zu einer Art verküppeltem Wäldchen, welches jedoch nicht direkt einsehbar ist. Dorthin werden sie uns nicht folgen."
Zumindest hoffte er das, es war riskant, die Gruppe praktisch direkt unter den Augen der Wachen abseits der Wege zu führen. Doch eine andere Wahl hatte er kaum, so ging er weiter, alles andere würde sich klären, wenn sie da waren, was in etwa einer halben Stunde der Fall sein würde.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: Kapitel 3
================================
Namid
22. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittags
Farohm, Thyn
================================
Namid zog nur eine Augenbrauche hoch, als Revan sprach. Warum verheimlichte er sein Aussehen, war er so hässlich, dass man ihn nicht ansehen konnte ohne zu erschrecken und sich zu ekeln? Sie schüttelte kurz den Kopf, damit konnte sie sich auch später noch beschäftigen, aber sie würde ihn im Auge behalten um nichts zu riskieren.
Namid
22. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittags
Farohm, Thyn
================================
Namid zog nur eine Augenbrauche hoch, als Revan sprach. Warum verheimlichte er sein Aussehen, war er so hässlich, dass man ihn nicht ansehen konnte ohne zu erschrecken und sich zu ekeln? Sie schüttelte kurz den Kopf, damit konnte sie sich auch später noch beschäftigen, aber sie würde ihn im Auge behalten um nichts zu riskieren.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
- Cassiopeia
- Co-Leitung
- Beiträge: 48543
- Registriert: Mi 25. Nov 2009, 02:28
- Einherjer: Askil, Mingus
- Klaue der Goldenen Schildkröte: Nhâm
- AE.I: Senai, Joye
- Ascalon: Khori, Haakan
- Das Erbe der Götter: Liara, Elaina, Karim, Sinaya, Milima
- Kampf um Choma: Toyan, Tazanna, Aceio
- Scyta: Jester Rogue
- Abwesend: Oft freitags
Re: Kapitel 3
================================
Toyan
22. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittags
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
================================
Schweigend folgten sie den beiden Fremden, wobei nur Zervan die Stelle kannte und Toyan hoffte sehr, dass es wirklich keine Falle war und er nicht ein weiteres Mal zu leichtsinnig gewesen war.
Doch offenbar folgte ihnen niemand, was schon einmal beruhigend war und so kam schließlich das Fleckchen halb verkrüppelte Bäume in ihr Sichtfeld, zwischen welchen Zervan verschwand.
Toyan sammelte unterwegs Feuerholz auf, immerhin hatte er Namid etwas versprochen und als sie wieder ins Freie traten, war er milde beeindruckt - der Platz war wirklich so gut wie unsichtbar.
Er legte das Holz in der Mitte ab und merkte erst jetzt, dass er seit der Begegnung mit den Fremden seine Gedanken abgeschirmt hatte. Doch jetzt hatte er wenig Lust, daran etwas zu ändern, so kümmerte er sich um das Feuer, welches nur schwer in Gang kommen wollte, da das Holz feucht war. Doch schließlich knisterten die Flammen und er schenkte Namid ein kleines Lächeln, ehe er sich auf einen Stein setzte und einen Schluck aus dem Wasserkrug nahm, der wirklich gut tat.
Toyan
22. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittags
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
================================
Schweigend folgten sie den beiden Fremden, wobei nur Zervan die Stelle kannte und Toyan hoffte sehr, dass es wirklich keine Falle war und er nicht ein weiteres Mal zu leichtsinnig gewesen war.
Doch offenbar folgte ihnen niemand, was schon einmal beruhigend war und so kam schließlich das Fleckchen halb verkrüppelte Bäume in ihr Sichtfeld, zwischen welchen Zervan verschwand.
Toyan sammelte unterwegs Feuerholz auf, immerhin hatte er Namid etwas versprochen und als sie wieder ins Freie traten, war er milde beeindruckt - der Platz war wirklich so gut wie unsichtbar.
Er legte das Holz in der Mitte ab und merkte erst jetzt, dass er seit der Begegnung mit den Fremden seine Gedanken abgeschirmt hatte. Doch jetzt hatte er wenig Lust, daran etwas zu ändern, so kümmerte er sich um das Feuer, welches nur schwer in Gang kommen wollte, da das Holz feucht war. Doch schließlich knisterten die Flammen und er schenkte Namid ein kleines Lächeln, ehe er sich auf einen Stein setzte und einen Schluck aus dem Wasserkrug nahm, der wirklich gut tat.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: Kapitel 3
================================
Namid
22. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittags
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
================================
Namid erwiderte das Lächeln Toyans. "Ich danke dir", sagte sie und setzte sich nah an die Flammen, auch wenn es kein großes prasselndes Feuer war, so tat es ihr unglaublich gut.
Wenn Aziza nun noch etwas kochen würde und ihre Mägen so wieder voll werden würden, wäre sie wirklich glücklich.
"Ich hoffe die vier Kaninchen reichen für uns alle", sagte sie zur Köchin und reichte ihr die Tiere mit einem Lächeln. Sie war schon gespannt was diese zaubern würde.
Sie schloss für einen Moment die Augen, spürte nun immer deutlicher, wie die Kraft in sie zurückkehrte, wie die letzte Müdigkeit die nach der langen Zeit auf See noch in ihr gesteckt hatte, verschwand. Erst nach ein paar Minuten öffnete sie sie wieder und fixierte Revan aus ihren dunklen Augen ganz genau. "Wir sind nun schon seit ein paar Minuten hier, sogar das Feuer brennt schon und doch schuldet ihr uns sowohl noch eine Erklärung, als auch einen Blick unter eure Kaputze. Ich wäre euch also sehr verbunden, wenn ihr euch mit ans Feuer setzt und erzählt." Sie ließ den Mann nicht aus den Augen und war gespannt, was dieser nun sagen würde.
Namid
22. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittags
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
================================
Namid erwiderte das Lächeln Toyans. "Ich danke dir", sagte sie und setzte sich nah an die Flammen, auch wenn es kein großes prasselndes Feuer war, so tat es ihr unglaublich gut.
Wenn Aziza nun noch etwas kochen würde und ihre Mägen so wieder voll werden würden, wäre sie wirklich glücklich.
"Ich hoffe die vier Kaninchen reichen für uns alle", sagte sie zur Köchin und reichte ihr die Tiere mit einem Lächeln. Sie war schon gespannt was diese zaubern würde.
Sie schloss für einen Moment die Augen, spürte nun immer deutlicher, wie die Kraft in sie zurückkehrte, wie die letzte Müdigkeit die nach der langen Zeit auf See noch in ihr gesteckt hatte, verschwand. Erst nach ein paar Minuten öffnete sie sie wieder und fixierte Revan aus ihren dunklen Augen ganz genau. "Wir sind nun schon seit ein paar Minuten hier, sogar das Feuer brennt schon und doch schuldet ihr uns sowohl noch eine Erklärung, als auch einen Blick unter eure Kaputze. Ich wäre euch also sehr verbunden, wenn ihr euch mit ans Feuer setzt und erzählt." Sie ließ den Mann nicht aus den Augen und war gespannt, was dieser nun sagen würde.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
- Katastropholy
- Beiträge: 1431
- Registriert: Sa 19. Dez 2009, 20:41
- Kampf um Choma: Revan
- Abwesend: Innerhalb der Woche bis auf weiteres nur sporadisch anwesend
Re: Kapitel 3
================================
Revan
22. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittags
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
================================
Der Weg war nicht so lang wie er dachte und während die anderen den Lagerplatz vorbereiteten, kümmerte er sich um sein Pferd. Er nahm ihm die schweren Satteltaschen samt Sattel ab, die Decke, die Ghoral vor dem groben Leder schützte, breitete er sorgfältig zum trocknen vor dem Feuer aus. Nachdem er ihm das Geschirr abgenommen hatte, gab er ihm einen kurzen Klaps auf die Schulter und sofort machte sich der schwarze Rappe auf die Suche nach etwas fressbarem. "Nicht zu weit, hörst Du?" murmelte er leise und setzte sich dann auf die Decke neben Namid.
"Immer noch so neugierig, hm? Ein Wunder, dass ihr bis hierher überleben konntet." Sagte er ruhig während er endlich die Kapuze zurückschlug und mit scharfen Augen in die Runde schaute um die Reaktionen der Gruppe zu beobachten.
"Vielleicht versteht ihr jetzt, warum es nicht unbedingt von Vorteil ist, jedem direkt auf die Nase zu binden, dass ich anders bin. Wie ich bereits sagte, mein Name ist Revan und ich komme aus Nograd. Ich habe euch bereits bei eurer Ankunft beobachtet und, wie mir scheint, seid ihr ebenfalls eine weit gereiste Gesellschaft. Ich bin an euren Erlebnissen interessiert."
Revan
22. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittags
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
================================
Der Weg war nicht so lang wie er dachte und während die anderen den Lagerplatz vorbereiteten, kümmerte er sich um sein Pferd. Er nahm ihm die schweren Satteltaschen samt Sattel ab, die Decke, die Ghoral vor dem groben Leder schützte, breitete er sorgfältig zum trocknen vor dem Feuer aus. Nachdem er ihm das Geschirr abgenommen hatte, gab er ihm einen kurzen Klaps auf die Schulter und sofort machte sich der schwarze Rappe auf die Suche nach etwas fressbarem. "Nicht zu weit, hörst Du?" murmelte er leise und setzte sich dann auf die Decke neben Namid.
"Immer noch so neugierig, hm? Ein Wunder, dass ihr bis hierher überleben konntet." Sagte er ruhig während er endlich die Kapuze zurückschlug und mit scharfen Augen in die Runde schaute um die Reaktionen der Gruppe zu beobachten.
"Vielleicht versteht ihr jetzt, warum es nicht unbedingt von Vorteil ist, jedem direkt auf die Nase zu binden, dass ich anders bin. Wie ich bereits sagte, mein Name ist Revan und ich komme aus Nograd. Ich habe euch bereits bei eurer Ankunft beobachtet und, wie mir scheint, seid ihr ebenfalls eine weit gereiste Gesellschaft. Ich bin an euren Erlebnissen interessiert."
Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.
George Bernard Shaw
26.07.1856 - 02.11.1950
George Bernard Shaw
26.07.1856 - 02.11.1950
- Tjeika
- Projektleitung
- Beiträge: 66802
- Registriert: Sa 18. Apr 2009, 20:56
- Aftermath: Shadi Ké-Yazzi Begaye
- Einherjer: Keðja Grimnirsdottir
- Klaue der Goldenen Schildkröte: Huỳnh Luân Ngọc
- AE.I: Nhia Tsuajb
- Ascalon: Phyleira Kelaris & Alakti
- Das Erbe der Götter: Svara
- Kampf um Choma: Shaya, Eza & Noyan
- Scyta: Shira Aslani
- Abwesend: Sonnabend - Montag
- Wohnort: Midgard
- Kontaktdaten:
Re: Kapitel 3
==================================
Shaya Zarin
22. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittags
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
==================================
Der Anblick von Revan erschreckte Shaya nicht sonderlich, sie hatte immerhin als Piratin und auch als Auftragsmörderin schon die ein oder andere Sache gesehen, die andere Menschen vielleicht erschrecken mochte. Doch sie selbst war in solchen Belangen recht abgestumpft.
Ihr Blick hingegen glitt immer wieder zu Toyan. Sie wollte die Angelegenheit mit ihm endlich aus der Welt schaffen. Und dass er nun seine Gedanken abgeschirmt hatte, machte die Sache nicht wirklich angenehmer für Shaya. Sie konnte immerhin nicht sagen, ob das nun an ihr lag oder nicht. Sicher, sie hätte seine Barriere mit viel Kraftaufwand überwinden können, doch andererseits wollte sie ihn nicht noch unnötig verletzten, seine Privatssphäre besonders. Es hatte sicherlich einen Grund, warum er so handelte.
"Gehen wir ein paar Meter?", fragte sie flüsternd.
Um die beiden Neuankömmlinge konnten sich auch die Anderen kümmern, sie beide hatten etwas zu klären, was Shayas Ansicht nach einfach nicht mehr länger warten konnte.
Shaya Zarin
22. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittags
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
==================================
Der Anblick von Revan erschreckte Shaya nicht sonderlich, sie hatte immerhin als Piratin und auch als Auftragsmörderin schon die ein oder andere Sache gesehen, die andere Menschen vielleicht erschrecken mochte. Doch sie selbst war in solchen Belangen recht abgestumpft.
Ihr Blick hingegen glitt immer wieder zu Toyan. Sie wollte die Angelegenheit mit ihm endlich aus der Welt schaffen. Und dass er nun seine Gedanken abgeschirmt hatte, machte die Sache nicht wirklich angenehmer für Shaya. Sie konnte immerhin nicht sagen, ob das nun an ihr lag oder nicht. Sicher, sie hätte seine Barriere mit viel Kraftaufwand überwinden können, doch andererseits wollte sie ihn nicht noch unnötig verletzten, seine Privatssphäre besonders. Es hatte sicherlich einen Grund, warum er so handelte.
"Gehen wir ein paar Meter?", fragte sie flüsternd.
Um die beiden Neuankömmlinge konnten sich auch die Anderen kümmern, sie beide hatten etwas zu klären, was Shayas Ansicht nach einfach nicht mehr länger warten konnte.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
// The Big Lebowski \\
// The Big Lebowski \\
- Herbststurm
- Wanderheuschrecke
- Beiträge: 5348
- Registriert: Mi 27. Mai 2009, 19:12
Re: Kapitel 3
================================
Aziza N'Buku
22. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittags
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
================================
Aziza lächelte vor sich hin, als sie die erlegten Tiere in Empfang nahm. In Ihren Gedanken formten sich schon die Gerichte, die sich daraus zubereiten ließen.
Zunächste mussten sie natürlich gehäutet und ausgeweidet werden. Keine schöne Arbeit, aber sie musste getan werden.
Aziza zückte ein spitzes Messer, setzte es am Unterbauch der Hasen an und zog es dann hoch. Die Innereien fielen beim Hochhalten fast von alleine heraus. Man musste nur aufpassen, dass man dabei nicht Galle oder Blase verletzte, so dass diese ihre nicht sonderlich angenehmen Flüssigkeiten auf das Fleisch verteilen würden.
Anschließend schnitt sie am Nacken und an den Pfoten das Fell an und zog es mit einigen kräftigen Handgriffen vom Leib. Sie war vertieft in ihre Arbeit, so dass sie die Fremden einfach ausblendete. Sie achtete allerdings dabei darauf, das Leyla genau sehen konnte, was sie tat und es am vierten Hasen selber probieren konnte.
Als schließlich vier nackte Hasenkörper vor ihnen lagen, wusch sie sich fast schon liebevoll ab. Leider fehlte ihnen die Zeit, den Hasen in Beize einzulegen, was das Fleisch zarter gemacht hätte. Aber dafür hatten sie extra fetten Speck bekommen, der dafür sorgen würde, dass das Hasenfleisch nicht austrocknenen würde.
"Holst du bitte den Topf?" Sie sah zu dem Mädchen und dachte kurz lächelnd an die Zeit in der Kombüse. Sie war wirklich geschickt und würde sicher bald eine gute Köchin werden.
Während der Topf direkt auf dem Feuer gestellt wurde, briet sie die Fleischstücke, die sie den Hasen von den Knochen schnitt, scharf in Butterschmalz an. Salz und Pfeffer hatten sie nicht bekommen, das war zu teuer. Aber immerhin hatte sie Bärlauch gefunden, den sie nun kleingehackt hinzugab. Während es briet und sich bereits ein unglaublich leckerer Duft verbreitete, hackte sie Salbei, Zwiebeln und Möhren klein, die sie zusammen mit dem unglaublichen Luxus eines Lorbeerblattes hinzugab. Schließlich, als es richtig heiß war, löschte sie das ganze mit einem starken Rotwein ab. Der Koch hatte ihnen zumindest genug Geld für ein wirklich gutes Essen überlassen, wenn auch unfreiwillig.
Jetzt hieß es erstmal warten.
Aziza N'Buku
22. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittags
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
================================
Aziza lächelte vor sich hin, als sie die erlegten Tiere in Empfang nahm. In Ihren Gedanken formten sich schon die Gerichte, die sich daraus zubereiten ließen.
Zunächste mussten sie natürlich gehäutet und ausgeweidet werden. Keine schöne Arbeit, aber sie musste getan werden.
Aziza zückte ein spitzes Messer, setzte es am Unterbauch der Hasen an und zog es dann hoch. Die Innereien fielen beim Hochhalten fast von alleine heraus. Man musste nur aufpassen, dass man dabei nicht Galle oder Blase verletzte, so dass diese ihre nicht sonderlich angenehmen Flüssigkeiten auf das Fleisch verteilen würden.
Anschließend schnitt sie am Nacken und an den Pfoten das Fell an und zog es mit einigen kräftigen Handgriffen vom Leib. Sie war vertieft in ihre Arbeit, so dass sie die Fremden einfach ausblendete. Sie achtete allerdings dabei darauf, das Leyla genau sehen konnte, was sie tat und es am vierten Hasen selber probieren konnte.
Als schließlich vier nackte Hasenkörper vor ihnen lagen, wusch sie sich fast schon liebevoll ab. Leider fehlte ihnen die Zeit, den Hasen in Beize einzulegen, was das Fleisch zarter gemacht hätte. Aber dafür hatten sie extra fetten Speck bekommen, der dafür sorgen würde, dass das Hasenfleisch nicht austrocknenen würde.
"Holst du bitte den Topf?" Sie sah zu dem Mädchen und dachte kurz lächelnd an die Zeit in der Kombüse. Sie war wirklich geschickt und würde sicher bald eine gute Köchin werden.
Während der Topf direkt auf dem Feuer gestellt wurde, briet sie die Fleischstücke, die sie den Hasen von den Knochen schnitt, scharf in Butterschmalz an. Salz und Pfeffer hatten sie nicht bekommen, das war zu teuer. Aber immerhin hatte sie Bärlauch gefunden, den sie nun kleingehackt hinzugab. Während es briet und sich bereits ein unglaublich leckerer Duft verbreitete, hackte sie Salbei, Zwiebeln und Möhren klein, die sie zusammen mit dem unglaublichen Luxus eines Lorbeerblattes hinzugab. Schließlich, als es richtig heiß war, löschte sie das ganze mit einem starken Rotwein ab. Der Koch hatte ihnen zumindest genug Geld für ein wirklich gutes Essen überlassen, wenn auch unfreiwillig.
Jetzt hieß es erstmal warten.
Abenteuer! Die Leute reden davon, als sei es etwas Erstrebenswertes, doch in Wirklichkeit ist es ein Synonym für schlechtes Essen, wenig Schlaf und sonderbare Personen, die ständig versuchen, einem spitze Dinge in den Leib zu stecken. (T.Pratchett)
- Ayrina
- Beiträge: 32655
- Registriert: Di 12. Mai 2009, 12:36
- Einherjer: Raena
- Das Erbe der Götter: Zarah; Fidda
- Kampf um Choma: Brianna
- Scyta: Elena Moreau
Re: Kapitel 3
================================
Narea & Layla
22. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittags
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
================================
Schweigend saß Narea am Feuer und beobachtete die anderen. Shaya und Toyan wollten scheinbar ungestört sein und namid tankte Kraft am Feuer.
Feuer, dachte sie und schüttelte innerlich den Kopf.
Bei dem feuchten Holz wird man den Rauch meilenweit sehen können.
Doch die anderen würden schon wissen, was sie taten.
Aziza und Layla kümmerten sich um die Hasen und bereits jetzt durchzog ein köstlicher Duft die Luft.
Dann fiel ihr Blick auf die beiden Fremden. Revan sah aus, als hätte er in seinem Leben schon einiges hinter sich, doch Narea hatte die letzten Tage Schlimmeres gesehen, als dass sie sein Anblick sonderlich erschüttert hätte.
Dann sah sie wieder zu Zervan. Sie wusste noch nicht so richtig, was sie von den beiden halten sollte. Warum halfen sie ihnen und was wollten sie? Sie musterte den Mann und versuchte, in seinem Gesicht und seinen Gefühlen etwas über seine Absichten zu lesen.
Layla beobachtete Aziza ganz genau und als sie sich selbst an den vierten Hasen machte, gab sie sich alle Mühe, es der Köchin so gut es ging nachzumachen. Sie hatte nicht vergessen, dass die anderen sie hier in Thyn eigentlich zurücklassen wollten und sie fürchtete, dass es früher oder später auch noch dazu kommen würde. Sie selbst würde gern bei den anderen bleiben. besonders Aziza war nett und seit tagen hatte sie keinen Hunger mehr gehabt. Es war mehr, als sie zu hoffen gewagt hatte.
Als Aziza mit der Zubereitung fertig war, schnupperte Layla neugierig und der Duft ließ ihr das Wasser im Mund zusammen laufen. Sie lächelte Aziza an, während sie den kleinen Finger schnell in den Topf steckte und dann ableckte. Es schmeckte köstlich. Besser als alles, was Layla bisher gegessen hatte.
Narea & Layla
22. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittags
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
================================
Schweigend saß Narea am Feuer und beobachtete die anderen. Shaya und Toyan wollten scheinbar ungestört sein und namid tankte Kraft am Feuer.
Feuer, dachte sie und schüttelte innerlich den Kopf.
Bei dem feuchten Holz wird man den Rauch meilenweit sehen können.
Doch die anderen würden schon wissen, was sie taten.
Aziza und Layla kümmerten sich um die Hasen und bereits jetzt durchzog ein köstlicher Duft die Luft.
Dann fiel ihr Blick auf die beiden Fremden. Revan sah aus, als hätte er in seinem Leben schon einiges hinter sich, doch Narea hatte die letzten Tage Schlimmeres gesehen, als dass sie sein Anblick sonderlich erschüttert hätte.
Dann sah sie wieder zu Zervan. Sie wusste noch nicht so richtig, was sie von den beiden halten sollte. Warum halfen sie ihnen und was wollten sie? Sie musterte den Mann und versuchte, in seinem Gesicht und seinen Gefühlen etwas über seine Absichten zu lesen.
Layla beobachtete Aziza ganz genau und als sie sich selbst an den vierten Hasen machte, gab sie sich alle Mühe, es der Köchin so gut es ging nachzumachen. Sie hatte nicht vergessen, dass die anderen sie hier in Thyn eigentlich zurücklassen wollten und sie fürchtete, dass es früher oder später auch noch dazu kommen würde. Sie selbst würde gern bei den anderen bleiben. besonders Aziza war nett und seit tagen hatte sie keinen Hunger mehr gehabt. Es war mehr, als sie zu hoffen gewagt hatte.
Als Aziza mit der Zubereitung fertig war, schnupperte Layla neugierig und der Duft ließ ihr das Wasser im Mund zusammen laufen. Sie lächelte Aziza an, während sie den kleinen Finger schnell in den Topf steckte und dann ableckte. Es schmeckte köstlich. Besser als alles, was Layla bisher gegessen hatte.
- Herbststurm
- Wanderheuschrecke
- Beiträge: 5348
- Registriert: Mi 27. Mai 2009, 19:12
Re: Kapitel 3
================================
Aziza N'Buku
22. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittags
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
================================
"Sei vorsichtig, Liebes, du verbrühst dich sonst irgendwann einmal." mahnte Aziza das kleine Mädchen an, während sie weitere Möhren , Schwarzwurzeln und Zucchini vorbereitete. Eigentlich müsste man sie blanchieren und karamelisieren, aber dafür hatten sie keinen zweiten Topf - also würde sie sie einfach mitschmoren. Sie schüttete das Gemüse in den Topf und rührte sorgfältig um. "In ungefähr dreißig Minuten können wir essen."
Aziza N'Buku
22. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittags
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
================================
"Sei vorsichtig, Liebes, du verbrühst dich sonst irgendwann einmal." mahnte Aziza das kleine Mädchen an, während sie weitere Möhren , Schwarzwurzeln und Zucchini vorbereitete. Eigentlich müsste man sie blanchieren und karamelisieren, aber dafür hatten sie keinen zweiten Topf - also würde sie sie einfach mitschmoren. Sie schüttete das Gemüse in den Topf und rührte sorgfältig um. "In ungefähr dreißig Minuten können wir essen."
Abenteuer! Die Leute reden davon, als sei es etwas Erstrebenswertes, doch in Wirklichkeit ist es ein Synonym für schlechtes Essen, wenig Schlaf und sonderbare Personen, die ständig versuchen, einem spitze Dinge in den Leib zu stecken. (T.Pratchett)