3. Bélan-Inseln
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Re: 3. Bélan-Inseln
Aceio / Tenya
Bélan-Inseln
Anfang Februar
146. Jahr des Lichts
Mittag
Es wurde Beifall geklatscht und die Abgesandten wirkten zumindest nicht gänzlich abgeneigt und niemand erhob Einspruch. Keiner schien Eza in ihrer neuen Position nicht anzuerkennen. Ein positives Zeichen, fand Aceio. Auch wenn er die Spannungen durchaus wahrnahm. Eza war förmlich aus dem Nichts aufgetaucht und wurde eine Nacht später zur neuen Ersten Herrin ernannt. Das musste in der Tat seltsam anmuten.
Aceio beschloss, diese Spannungen etwas abzubauen und trat vor. Er verneigte sich tief vor Eza.
"Als Vertreter aus Port Soles", begann er, als er sich wieder erhob, "spreche ich Euch, Hoheit, den tiefen Dank meines Landes aus. Es wird uns eine Ehre und eine Freude sein, Bélan an unseren Ufern begrüßen zu dürfen. Nicht als Ausgestoßene, sondern als Rückkehr zu Freunden."
Er lächelte leicht und neigte abermals den Kopf und trat wieder zurück. Er bemerkte den nervösen Blick, den der Vertreter Sombals seinen Beratern zuwarf. Schließlich trat auch er vor und verneigte sich.
"Werte Erste Herrin, Sombal wird Euch und dem Reich Bélan stets unterstützend und beratend zur Seite stehen", sagte er etwas steif, ehe er den Vertretern aus Cyran den Platz überließ. Diese wirkten ganz und gar nicht glücklich, nun so sehr im Zugzwang zu sein und lediglich als dritte Partei sprechen zu dürfen. Aceio hatte im Namen von Port Soles ihnen den Handel vor der Nase weg geschnappt und sie wirkten deutlich pikiert darüber.
"Das Land Cyran beglückwünscht Euch zur Ernennung der Ersten Herrin. Wir freuen uns auf Euren Besuch und eine gewinnbringende Handelsbeziehung für beide Länder." Der Mann verneigte sich ebenfalls und trat zurück. An seine Stelle trat nun wieder Tenya.
"Herrin", sprach sie leise, "gedenkt Ihr, auf den Balkon zu treten? Das Ableben des Zweiten Herren hat sich bereits herum gesprochen und einige Néheraner haben sich auf dem Platz vor dem Palast versammelt."
Aceio sah zu Eza und nickte ihr aufmunternd zu.
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Es wurde Beifall geklatscht und die Abgesandten wirkten zumindest nicht gänzlich abgeneigt und niemand erhob Einspruch. Keiner schien Eza in ihrer neuen Position nicht anzuerkennen. Ein positives Zeichen, fand Aceio. Auch wenn er die Spannungen durchaus wahrnahm. Eza war förmlich aus dem Nichts aufgetaucht und wurde eine Nacht später zur neuen Ersten Herrin ernannt. Das musste in der Tat seltsam anmuten.
Aceio beschloss, diese Spannungen etwas abzubauen und trat vor. Er verneigte sich tief vor Eza.
"Als Vertreter aus Port Soles", begann er, als er sich wieder erhob, "spreche ich Euch, Hoheit, den tiefen Dank meines Landes aus. Es wird uns eine Ehre und eine Freude sein, Bélan an unseren Ufern begrüßen zu dürfen. Nicht als Ausgestoßene, sondern als Rückkehr zu Freunden."
Er lächelte leicht und neigte abermals den Kopf und trat wieder zurück. Er bemerkte den nervösen Blick, den der Vertreter Sombals seinen Beratern zuwarf. Schließlich trat auch er vor und verneigte sich.
"Werte Erste Herrin, Sombal wird Euch und dem Reich Bélan stets unterstützend und beratend zur Seite stehen", sagte er etwas steif, ehe er den Vertretern aus Cyran den Platz überließ. Diese wirkten ganz und gar nicht glücklich, nun so sehr im Zugzwang zu sein und lediglich als dritte Partei sprechen zu dürfen. Aceio hatte im Namen von Port Soles ihnen den Handel vor der Nase weg geschnappt und sie wirkten deutlich pikiert darüber.
"Das Land Cyran beglückwünscht Euch zur Ernennung der Ersten Herrin. Wir freuen uns auf Euren Besuch und eine gewinnbringende Handelsbeziehung für beide Länder." Der Mann verneigte sich ebenfalls und trat zurück. An seine Stelle trat nun wieder Tenya.
"Herrin", sprach sie leise, "gedenkt Ihr, auf den Balkon zu treten? Das Ableben des Zweiten Herren hat sich bereits herum gesprochen und einige Néheraner haben sich auf dem Platz vor dem Palast versammelt."
Aceio sah zu Eza und nickte ihr aufmunternd zu.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
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Re: 3. Bélan-Inseln
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Eskya "Eza" Zarin
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Anfang Februar
146. Jahr des Lichts
Mittag
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Die tiefe Dankbarkeit, die Eza gegenüber Aceio empfand, ließ sie sich keineswegs anmerken. Das wäre nicht angemessen. Doch sie würde sich später für seine Unterstützung bedanken.
Und nichts anderes war es, was er hier gerade getan hatte. Er hatte ihre Anerkennung als Herrscherin über die Bélan-Inseln seitens Port Soles offiziell gemacht und Cyran sowie Sombal damit unter Zugzwang gesetzt. Das hatte ungefähr eine Million Probleme mit einem Schlag aus der Welt geschafft. Es waren dennoch noch genügend übrig. Dennoch, sie war Aceio unendlich dankbar und würde sich später sehr privat erkenntlich zeigen.
"Natürlich", antwortete sie Tenya, nachdem sie erst Aceio, dann dem Gesandten aus Sombal und schließlich dem aus Cyran freundlich, aber erhaben, zugenickt.
Sie wandte sich um und folgte einer kleinen Gruppe Dienerschaft zum Balkon. Zwei öffneten die Flügeltüren, durch die sie schließlich hinaus trat.
Eza war überrascht, wieviele Bürger Néharas sich eingefunden hatten.
Eskya "Eza" Zarin
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146. Jahr des Lichts
Mittag
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Die tiefe Dankbarkeit, die Eza gegenüber Aceio empfand, ließ sie sich keineswegs anmerken. Das wäre nicht angemessen. Doch sie würde sich später für seine Unterstützung bedanken.
Und nichts anderes war es, was er hier gerade getan hatte. Er hatte ihre Anerkennung als Herrscherin über die Bélan-Inseln seitens Port Soles offiziell gemacht und Cyran sowie Sombal damit unter Zugzwang gesetzt. Das hatte ungefähr eine Million Probleme mit einem Schlag aus der Welt geschafft. Es waren dennoch noch genügend übrig. Dennoch, sie war Aceio unendlich dankbar und würde sich später sehr privat erkenntlich zeigen.
"Natürlich", antwortete sie Tenya, nachdem sie erst Aceio, dann dem Gesandten aus Sombal und schließlich dem aus Cyran freundlich, aber erhaben, zugenickt.
Sie wandte sich um und folgte einer kleinen Gruppe Dienerschaft zum Balkon. Zwei öffneten die Flügeltüren, durch die sie schließlich hinaus trat.
Eza war überrascht, wieviele Bürger Néharas sich eingefunden hatten.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
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Re: 3. Bélan-Inseln
Aceio / Tenya
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Der erste Moment auf den Balkon gehörte Eza allein.
Langsam traten die hohen Gäste hinzu und schließlich abermals Tenya, die neue Sprecherin und Erste Dienerin, die diese Position ausfüllte, als habe sie nie etwas anderes getan.
"Erhaben und gepriesen sei die Erste Herrin, Eza, die eine freie Zukunft für Bélan verspricht und hier und heute als neue Regentin vor euch steht!", rief sie und die Menge antwortete.
"Erhaben und gepriesen sei Eza, Erste Herrin von Néhara!", riefen die Menschen und einer nach dem anderen ging vor der neuen Regentin auf die Knie.
Aceio schluckte leicht. Der Augenblick hatte etwas magisches an sich und bereitete ihm Rührung und eine Gänsehaut zugleich.
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Der erste Moment auf den Balkon gehörte Eza allein.
Langsam traten die hohen Gäste hinzu und schließlich abermals Tenya, die neue Sprecherin und Erste Dienerin, die diese Position ausfüllte, als habe sie nie etwas anderes getan.
"Erhaben und gepriesen sei die Erste Herrin, Eza, die eine freie Zukunft für Bélan verspricht und hier und heute als neue Regentin vor euch steht!", rief sie und die Menge antwortete.
"Erhaben und gepriesen sei Eza, Erste Herrin von Néhara!", riefen die Menschen und einer nach dem anderen ging vor der neuen Regentin auf die Knie.
Aceio schluckte leicht. Der Augenblick hatte etwas magisches an sich und bereitete ihm Rührung und eine Gänsehaut zugleich.
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Re: 3. Bélan-Inseln
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Eskya "Eza" Zarin
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Eza brauchte einen Augenblick, um zu begreifen, was hier gerade vor sich ging. Diese Menschenmassen auf ihren Knien einzig und allein wegen ihr - das ließ ihre eigenen kurz schlottern. Dann jedoch fing sie sich und sah erhaben von links nach rechts.
"Erhebt euch. Fortan seid ihr kein Volk auf Knien mehr. Seid aufrecht. Nur mit dem Blick geradeaus gewandt wird es uns gemeinsam gelingen, Bélan zu neuer Größe zu führen."
Das war spontan. Aber es kam von Herzen. Und es schien Eza das einzig Richtige zu sein.
Eskya "Eza" Zarin
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Eza brauchte einen Augenblick, um zu begreifen, was hier gerade vor sich ging. Diese Menschenmassen auf ihren Knien einzig und allein wegen ihr - das ließ ihre eigenen kurz schlottern. Dann jedoch fing sie sich und sah erhaben von links nach rechts.
"Erhebt euch. Fortan seid ihr kein Volk auf Knien mehr. Seid aufrecht. Nur mit dem Blick geradeaus gewandt wird es uns gemeinsam gelingen, Bélan zu neuer Größe zu führen."
Das war spontan. Aber es kam von Herzen. Und es schien Eza das einzig Richtige zu sein.
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Re: 3. Bélan-Inseln
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Aceio hätte sie vor stolz küssen können, doch hielt sich gerade so zurück. Es kam ihm beinahe historisch vor in seinem Stolz, was hier geschah - Eza sprach die Menschen frei von ihrer knienden Knechtschaft gegenüber einem Regenten. Sie gab ihnen Selbstvertrauen zurück. Genau das, was sie sich von Nalahr gewünscht hatten. Er hatte sie in einen Sklavenstaat mit bitterster Armut geführt. Wenn jemand den Weg heraus fand, war es Eza. Sie, die Nalahr selbst gefolgt war und sich von ihm befreit hatte. Nur sie konnte dieses Volk befreien. Diese Frauen, Männer und Kinder, die zu ihr aufsahen und sich langsam und sehr zögernd erhoben. Aceio vermutete, dass es ihnen bisher kaum gestattet war, in der Anwesenheit des Ersten Herren zu stehen.
Plötzlich begann ein Kind zu winken und sah freudestrahlend zu Eza auf. Diese Geste verbreitete sich wie eine Welle und bald war der ganze Platz unter ihnen voller winkender, jubelnder Menschen.
Aceio legte vorsichtig eine Hand an Ezas Schulter und sah nun endlich voller Stolz zu ihr. Er blieb hinter ihr, dies war ihr Jubel, ihr Volk und er wollte keineswegs von den Menschen dort unten missverstanden werden. Doch er war zugleich an ihrer Seite und würde es immer sein.
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Aceio hätte sie vor stolz küssen können, doch hielt sich gerade so zurück. Es kam ihm beinahe historisch vor in seinem Stolz, was hier geschah - Eza sprach die Menschen frei von ihrer knienden Knechtschaft gegenüber einem Regenten. Sie gab ihnen Selbstvertrauen zurück. Genau das, was sie sich von Nalahr gewünscht hatten. Er hatte sie in einen Sklavenstaat mit bitterster Armut geführt. Wenn jemand den Weg heraus fand, war es Eza. Sie, die Nalahr selbst gefolgt war und sich von ihm befreit hatte. Nur sie konnte dieses Volk befreien. Diese Frauen, Männer und Kinder, die zu ihr aufsahen und sich langsam und sehr zögernd erhoben. Aceio vermutete, dass es ihnen bisher kaum gestattet war, in der Anwesenheit des Ersten Herren zu stehen.
Plötzlich begann ein Kind zu winken und sah freudestrahlend zu Eza auf. Diese Geste verbreitete sich wie eine Welle und bald war der ganze Platz unter ihnen voller winkender, jubelnder Menschen.
Aceio legte vorsichtig eine Hand an Ezas Schulter und sah nun endlich voller Stolz zu ihr. Er blieb hinter ihr, dies war ihr Jubel, ihr Volk und er wollte keineswegs von den Menschen dort unten missverstanden werden. Doch er war zugleich an ihrer Seite und würde es immer sein.
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Re: 3. Bélan-Inseln
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Eskya "Eza" Zarin
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In dem Augenblick, in dem Aceio ihr die Hand auf die Schulter gelegt hatte, legte sie die Pergamentrolle in die Hand, die bereits das Zepter hielt. Sie sah kurz überwältigt über die Schulter zu Aceio und strich sich eine Träne der Rührung aus dem Augenwinkel.
"Das ist unglaublich", flüsterte sie und nickte ihm kurz, aber dankbar zu.
Dann ließ sie ihren Blick über all die winkenden Menschen gleiten - ihrem Volk.
"Heute wird gefeiert! Feiert den Neuanfang!", rief sie ihnen zu.
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In dem Augenblick, in dem Aceio ihr die Hand auf die Schulter gelegt hatte, legte sie die Pergamentrolle in die Hand, die bereits das Zepter hielt. Sie sah kurz überwältigt über die Schulter zu Aceio und strich sich eine Träne der Rührung aus dem Augenwinkel.
"Das ist unglaublich", flüsterte sie und nickte ihm kurz, aber dankbar zu.
Dann ließ sie ihren Blick über all die winkenden Menschen gleiten - ihrem Volk.
"Heute wird gefeiert! Feiert den Neuanfang!", rief sie ihnen zu.
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Re: 3. Bélan-Inseln
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Die Stimmen vereinigten sich bald zu einem gemeinsamen Sprechchor, der wieder und wieder Ezas Namen rief. Aceio lächelte kaum minder gerührt als Eza.
Dies war die Position, in die sie gehörte. Dies war ihr Zuhause. Sein Stolz auf sie stieg ins Unermessliche.
Ein leicht unbehagliches Räuspern vernahm er hinter sich. Die Delegation aus Cyran wurde ein wenig ungeduldig, doch niemand wagte es, dies auch auszusprechen. Es war allein an Eza zu entscheiden, wie lange sie auf diesem Balkon verweilen würden.
Aceio fühlte Mitleid, diese neue Position brachte nicht nur angenehmes mit sich.
Aceio erhaschte einen Blick auf einen der Musiker und winkte ihn zu sich. Kurz darauf trat die kleine Kapelle, die nur aus einer handvoll Leuten bestand, auf den Balkon und begann zu spielen. Das gab ihnen die Gelegenheit zurück zu treten, während die Menschen draußen begannen tatsächlich zur Musik zu feiern.
Als sie in den Saal zurück traten, verneigten sich Tenya und die Dienerschaft abermals. Immerhin knieten sie nicht mehr.
"Ein Ehrenmahl zu Eurer Ernennung, Herrin, soll heute Abend aufgetragen werden. Wir erwarten Eure Wünsche und Gästeliste. Es soll ein Tag der Freude und des Aufbruchs sein, ein Neuanfang, wie Ihr verkündetet."
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Die Stimmen vereinigten sich bald zu einem gemeinsamen Sprechchor, der wieder und wieder Ezas Namen rief. Aceio lächelte kaum minder gerührt als Eza.
Dies war die Position, in die sie gehörte. Dies war ihr Zuhause. Sein Stolz auf sie stieg ins Unermessliche.
Ein leicht unbehagliches Räuspern vernahm er hinter sich. Die Delegation aus Cyran wurde ein wenig ungeduldig, doch niemand wagte es, dies auch auszusprechen. Es war allein an Eza zu entscheiden, wie lange sie auf diesem Balkon verweilen würden.
Aceio fühlte Mitleid, diese neue Position brachte nicht nur angenehmes mit sich.
Aceio erhaschte einen Blick auf einen der Musiker und winkte ihn zu sich. Kurz darauf trat die kleine Kapelle, die nur aus einer handvoll Leuten bestand, auf den Balkon und begann zu spielen. Das gab ihnen die Gelegenheit zurück zu treten, während die Menschen draußen begannen tatsächlich zur Musik zu feiern.
Als sie in den Saal zurück traten, verneigten sich Tenya und die Dienerschaft abermals. Immerhin knieten sie nicht mehr.
"Ein Ehrenmahl zu Eurer Ernennung, Herrin, soll heute Abend aufgetragen werden. Wir erwarten Eure Wünsche und Gästeliste. Es soll ein Tag der Freude und des Aufbruchs sein, ein Neuanfang, wie Ihr verkündetet."
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Re: 3. Bélan-Inseln
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Eza ließ die Gesandten aus Cyran und Sombal absichtlich ein wenig schmoren. Dennoch verließ sie gemeinsam mit Aceio den Balkon, als die Musiker zu spielen begannen. Noch kurz lächelte sie, dann wandte sie sich an Tenya.
"Ladet die Hohen Beamten sowie unsere Gäste und die wichtigen Handelsvertreter", trug sie der Ersten Dienerin auf, der sie ein Lächeln schenkte.
"Und auch die Bediensteten dieses Palastes. Und lass Wein in die Empfangshalle bringen."
Dann erst wandte sie sich an die drei Gesandten und ihrem Gefolge.
"Unterhalten wir uns doch in etwas abgeschiedenerem Ambiente."
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Eza ließ die Gesandten aus Cyran und Sombal absichtlich ein wenig schmoren. Dennoch verließ sie gemeinsam mit Aceio den Balkon, als die Musiker zu spielen begannen. Noch kurz lächelte sie, dann wandte sie sich an Tenya.
"Ladet die Hohen Beamten sowie unsere Gäste und die wichtigen Handelsvertreter", trug sie der Ersten Dienerin auf, der sie ein Lächeln schenkte.
"Und auch die Bediensteten dieses Palastes. Und lass Wein in die Empfangshalle bringen."
Dann erst wandte sie sich an die drei Gesandten und ihrem Gefolge.
"Unterhalten wir uns doch in etwas abgeschiedenerem Ambiente."
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
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Re: 3. Bélan-Inseln
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Tenya verneigte sich leicht und entschwand um die genannten Personen in den Palast einzulassen und für ausreichend Wein und Kelche zu sorgen.
Die Abgesandten Sombals und Cyrans wirkten kurz überrascht über diese Sondereinladung, doch keiner verweigerte Eza den nötigen Respekt. Selbstverständlich auch Aceio nicht. In diesen Mauern gab sie die Führung vor und er würde ihr folgen, wohin sie auch ging. Er war gespannt, was Eza mit ihnen besprechen würde. Die Anspannung, so direkt in einen abgeschiedeneren Raum in einem Palast diesen Rufes geladen worden zu sein, war bei ihren Gästen deutlich zu spüren. Aceio bemitleidete sie beinahe - beinahe aber nur. Im Stillen fand er es höchst amüsant.
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Tenya verneigte sich leicht und entschwand um die genannten Personen in den Palast einzulassen und für ausreichend Wein und Kelche zu sorgen.
Die Abgesandten Sombals und Cyrans wirkten kurz überrascht über diese Sondereinladung, doch keiner verweigerte Eza den nötigen Respekt. Selbstverständlich auch Aceio nicht. In diesen Mauern gab sie die Führung vor und er würde ihr folgen, wohin sie auch ging. Er war gespannt, was Eza mit ihnen besprechen würde. Die Anspannung, so direkt in einen abgeschiedeneren Raum in einem Palast diesen Rufes geladen worden zu sein, war bei ihren Gästen deutlich zu spüren. Aceio bemitleidete sie beinahe - beinahe aber nur. Im Stillen fand er es höchst amüsant.
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Re: 3. Bélan-Inseln
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Eza führte Aceio und die beiden Gesandten aus Sombal und Cyran in den Raum, in dem Ryorr sie am gestrigen Tage noch empfangen hatte, nachdem sie Zepter und Pergamentrolle wieder an ihren angestammten Ort untergebracht hatte. Das Sofa war frisch gereinigt worden und frischer Wein stand bereit. Das stand er in diesem Raum stets.
"Bitte setzt Euch", bat sie als eine Wache hinter ihnen die Flügeltüren schloss, wobei sie auf eben jene Sitzgelegenheit deutete, die gestern so bedeutsam gewesen war.
"Wein?", fragte sie und schenkte ihnen allen schon einmal ein, ohne auf eine Antwort zu warten.
"Eure Schiffe blockieren noch immer den Hafen", begann sie dann im Plauderton und recht deutlich besonders an den Gesandten Cyran gewandt.
Sie reichte erst den beiden Fremden, dann Aceio einen Becher, bevor sie sich selbst nahm und sich ebenfalls auf dem Sofa niederließ.
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Eza führte Aceio und die beiden Gesandten aus Sombal und Cyran in den Raum, in dem Ryorr sie am gestrigen Tage noch empfangen hatte, nachdem sie Zepter und Pergamentrolle wieder an ihren angestammten Ort untergebracht hatte. Das Sofa war frisch gereinigt worden und frischer Wein stand bereit. Das stand er in diesem Raum stets.
"Bitte setzt Euch", bat sie als eine Wache hinter ihnen die Flügeltüren schloss, wobei sie auf eben jene Sitzgelegenheit deutete, die gestern so bedeutsam gewesen war.
"Wein?", fragte sie und schenkte ihnen allen schon einmal ein, ohne auf eine Antwort zu warten.
"Eure Schiffe blockieren noch immer den Hafen", begann sie dann im Plauderton und recht deutlich besonders an den Gesandten Cyran gewandt.
Sie reichte erst den beiden Fremden, dann Aceio einen Becher, bevor sie sich selbst nahm und sich ebenfalls auf dem Sofa niederließ.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
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