Kapitel 3
- Ayrina
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Re: Kapitel 3
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Narea
24. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Goam, Thyn
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Die Schankmaid zögerte, wog offenbar ab, weiviel sie fordern könnte, ohne sie zu verprellen.
"Meinetwegen. Eine Kupfermünze und ich sag es euch", murrte sie leise.
Narea überlegte kurz, dann nickte sie und legte die Münze auf den Tisch.
Das Mädchen nahm sie, betrachtete sie kurz und ließ sie dann in ihrer Schürze verschwinden.
"Er ist Richtung Norden gegangen. Das heißt, er kommt zwangsläufig durch Goriana. Versucht es doch dort."
Narea
24. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Goam, Thyn
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Die Schankmaid zögerte, wog offenbar ab, weiviel sie fordern könnte, ohne sie zu verprellen.
"Meinetwegen. Eine Kupfermünze und ich sag es euch", murrte sie leise.
Narea überlegte kurz, dann nickte sie und legte die Münze auf den Tisch.
Das Mädchen nahm sie, betrachtete sie kurz und ließ sie dann in ihrer Schürze verschwinden.
"Er ist Richtung Norden gegangen. Das heißt, er kommt zwangsläufig durch Goriana. Versucht es doch dort."
- Katastropholy
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Re: Kapitel 3
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Revan
24. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Goam, Thyn
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"Norden..." Er sah sie einige Zeit an, aber nichts in ihrer Körpersprache liess andeuten, dass sie log. Mit einem langsamen Nicken zog er eine weitere Kupfermünze aus seiner Tasche und legte sie ebenfalls auf den Tisch. "Wenn man am wenigsten erwartet, bekommt man oft am meisten." Damit drehte er sich um und wartete auf die Entscheidung der anderen.
Revan
24. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Goam, Thyn
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"Norden..." Er sah sie einige Zeit an, aber nichts in ihrer Körpersprache liess andeuten, dass sie log. Mit einem langsamen Nicken zog er eine weitere Kupfermünze aus seiner Tasche und legte sie ebenfalls auf den Tisch. "Wenn man am wenigsten erwartet, bekommt man oft am meisten." Damit drehte er sich um und wartete auf die Entscheidung der anderen.
Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.
George Bernard Shaw
26.07.1856 - 02.11.1950
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Re: Kapitel 3
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Toyan Kerim
24. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Goam, Thyn
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Nach Norden also. Goriana war nun nicht unbedingt sein Lieblingsort in Thyn, es war übel dort. An der Grenze zu Seyîn wurde viel Schmuggel und unerlauber Handel getrieben, auch wenn die Bruderschaft von oben ihre Hand draufhielt und Verbote und Sanktionen aussprach. Doch die Regierung von Thyn war schon lange machtlos dagegen.
"Gut", sagte er schließlich, was blieb ihnen anderes übrig? "Wir danken dir. Dann sollten wir sogleich aufbrechen, Goriana liegt eine Tagesreise entfernt."
Toyan Kerim
24. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Goam, Thyn
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Nach Norden also. Goriana war nun nicht unbedingt sein Lieblingsort in Thyn, es war übel dort. An der Grenze zu Seyîn wurde viel Schmuggel und unerlauber Handel getrieben, auch wenn die Bruderschaft von oben ihre Hand draufhielt und Verbote und Sanktionen aussprach. Doch die Regierung von Thyn war schon lange machtlos dagegen.
"Gut", sagte er schließlich, was blieb ihnen anderes übrig? "Wir danken dir. Dann sollten wir sogleich aufbrechen, Goriana liegt eine Tagesreise entfernt."
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: Kapitel 3
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Namid
24. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Goam, Thyn
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Namid nickte. Als Toyan sagte, sie sollten dann los. Das war sie ganz seiner Meinung. Es hatte zwar gut getan diese Nacht im Gasthaus zu verbringen, aber sie waren schon viel zu lange hier. So stand sie auf, warf einige Münzen für den Wirt auf den Tisch womit die Zimmer und auch das Essen bezahlt sein mussten und ging einfach vor nach draußen. Sie wusste, die anderen würden schon folgen, immerhin hatten sie alle das selbe Ziel.
Namid
24. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Goam, Thyn
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Namid nickte. Als Toyan sagte, sie sollten dann los. Das war sie ganz seiner Meinung. Es hatte zwar gut getan diese Nacht im Gasthaus zu verbringen, aber sie waren schon viel zu lange hier. So stand sie auf, warf einige Münzen für den Wirt auf den Tisch womit die Zimmer und auch das Essen bezahlt sein mussten und ging einfach vor nach draußen. Sie wusste, die anderen würden schon folgen, immerhin hatten sie alle das selbe Ziel.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Re: Kapitel 3
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Shaya
24. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Goam, Thyn
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Shaya seufzte kurz, zögerte noch einen Augenblick, Namid nach draußen zu folgen. Irgendetwas sagte ihr, dass hier etwas faul war, gerade an der Schankmaid. Irgendwie war es soweit gekommen, dass sie nicht bis in ihre Gedanken hatte vordringen können - ein untrügliches Zeichen für Shaya, dass etwas nicht stimmte. Shayas Blick bohrte sich beinahe schon durch dieses Weibsbild hindurch, welches sich schon längst wieder an ihre Arbeit gemacht hatte. Was auch immer sie bezweckt hatte, es würde nicht glücken. Mit schnellen Schritten verließ Shaya das Gebäude, seufzte ein weiteres Mal und blickte dann eindringlich zu Namid.
"Ich weiß nicht, ob sie die Wahrheit sagt, ich konnte ihre Gedanken nicht... erfassen. Sie waren wirr, undurchsichtig, als hätte jemand damit ein Spielchen getrieben - oder aber es war ihre Absicht, dass man sie nicht erkennen kann", sprach sie dann an Namid gerichtet.
Shaya
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Shaya seufzte kurz, zögerte noch einen Augenblick, Namid nach draußen zu folgen. Irgendetwas sagte ihr, dass hier etwas faul war, gerade an der Schankmaid. Irgendwie war es soweit gekommen, dass sie nicht bis in ihre Gedanken hatte vordringen können - ein untrügliches Zeichen für Shaya, dass etwas nicht stimmte. Shayas Blick bohrte sich beinahe schon durch dieses Weibsbild hindurch, welches sich schon längst wieder an ihre Arbeit gemacht hatte. Was auch immer sie bezweckt hatte, es würde nicht glücken. Mit schnellen Schritten verließ Shaya das Gebäude, seufzte ein weiteres Mal und blickte dann eindringlich zu Namid.
"Ich weiß nicht, ob sie die Wahrheit sagt, ich konnte ihre Gedanken nicht... erfassen. Sie waren wirr, undurchsichtig, als hätte jemand damit ein Spielchen getrieben - oder aber es war ihre Absicht, dass man sie nicht erkennen kann", sprach sie dann an Namid gerichtet.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
// The Big Lebowski \\
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Re: Kapitel 3
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Namid
24. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Goam, Thyn
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Namid sah Shaya stirnrunzelnd an. „Merkwürdig“, sagte sie und senkte kurz überlegend den Kopf. „Wer könnte ich Gedanken manipuliert haben? Eigentlich ja nur der, den wir suchen oder einer seiner Gehilfen.... Hast du die Gedanken von Zervan eigentlich lesen können oder von Revan? Ich weiß nicht, ob man ihnen trauen kann.“
Namid
24. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
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Namid sah Shaya stirnrunzelnd an. „Merkwürdig“, sagte sie und senkte kurz überlegend den Kopf. „Wer könnte ich Gedanken manipuliert haben? Eigentlich ja nur der, den wir suchen oder einer seiner Gehilfen.... Hast du die Gedanken von Zervan eigentlich lesen können oder von Revan? Ich weiß nicht, ob man ihnen trauen kann.“
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Re: Kapitel 3
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Shaya
24. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Goam, Thyn
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"Wir sollten achtsam bleiben, wir wissen nicht, ob überhaupt der dahintersteckt, den wir suchen. Es kann auch sein, dass ihr Geist mit Dingen vergiftet wurden, die sie einfach nur gefügig machen sollen", sprach Shaya dann, denn dies war immerhin auch eine Möglichkeit, die sie nicht außer Acht lassen sollten.
"Ich weiß nicht, ob wir Zervan und Revan trauen können oder nicht", gab sie dann nach einem Seufzer zu verstehen.
"Allerdings habe ich bisher noch nichts entdeckt, was mein Misstrauen wecken könnte", fügte sie dann hinzu.
"Auch hier können wir nur abwarten und achtsam bleiben."
Shaya
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"Wir sollten achtsam bleiben, wir wissen nicht, ob überhaupt der dahintersteckt, den wir suchen. Es kann auch sein, dass ihr Geist mit Dingen vergiftet wurden, die sie einfach nur gefügig machen sollen", sprach Shaya dann, denn dies war immerhin auch eine Möglichkeit, die sie nicht außer Acht lassen sollten.
"Ich weiß nicht, ob wir Zervan und Revan trauen können oder nicht", gab sie dann nach einem Seufzer zu verstehen.
"Allerdings habe ich bisher noch nichts entdeckt, was mein Misstrauen wecken könnte", fügte sie dann hinzu.
"Auch hier können wir nur abwarten und achtsam bleiben."
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
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Re: Kapitel 3
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Namid
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Goam, Thyn
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Namid nickte. "Gut, achtsam bin ich sowieso", sagte sie und sah zum Eingang in die Gaststube, aus welcher die anderen bisher noch nicht getreten waren. Wo bleiben die nur, fragte sie sich seufzend.
"Aber ich glaube Zervan können wir von der Liste unserer Begleiter streichen, denn er ist bisher nicht aufgetaucht und ich glaube nicht wirklich, dass er noch in seinem Bett liegt."
Namid
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Namid nickte. "Gut, achtsam bin ich sowieso", sagte sie und sah zum Eingang in die Gaststube, aus welcher die anderen bisher noch nicht getreten waren. Wo bleiben die nur, fragte sie sich seufzend.
"Aber ich glaube Zervan können wir von der Liste unserer Begleiter streichen, denn er ist bisher nicht aufgetaucht und ich glaube nicht wirklich, dass er noch in seinem Bett liegt."
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Re: Kapitel 3
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Shaya
24. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Goam, Thyn
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"Es hat auch was Gutes - einer weniger, auf den wir achten müssen", lachte Shaya, deren Blick auch zum Eingang der Taverne gerichtet war, dessen Türen sich gerade öffneten.
Shaya
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"Es hat auch was Gutes - einer weniger, auf den wir achten müssen", lachte Shaya, deren Blick auch zum Eingang der Taverne gerichtet war, dessen Türen sich gerade öffneten.
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Re: Kapitel 3
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Toyan Kerim
24. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Goam, Thyn
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Toyan wartete noch einen Moment, worauf, wusste er selbst nicht. Vielleicht hoffte er, Zervan würde auftauchen, aber so dumm würde er nicht sein. So ging er schlussendlich ebenfalls hinaus, schloss einen Moment die Augen. Er hörte gerade noch die letzten Worte Namids.
"Ist wohl besser für ihn, sonst sähe ich mich gezwungen, ihn einen Kopf kürzer zu machen", sagte er grimmig, der sollte froh sein, ihm aus dem Weg gehen zu können.
Toyan Kerim
24. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
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Toyan wartete noch einen Moment, worauf, wusste er selbst nicht. Vielleicht hoffte er, Zervan würde auftauchen, aber so dumm würde er nicht sein. So ging er schlussendlich ebenfalls hinaus, schloss einen Moment die Augen. Er hörte gerade noch die letzten Worte Namids.
"Ist wohl besser für ihn, sonst sähe ich mich gezwungen, ihn einen Kopf kürzer zu machen", sagte er grimmig, der sollte froh sein, ihm aus dem Weg gehen zu können.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.