Hamburg, 25.04. 1530

Die Geschichte
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Siria
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Re: Hamburg, 25.04. 1530

Beitrag von Siria »

Am Hafen
Abend

Als Nekele loslief, rannte sie so, dass sie Franz fast rempelte "Weg!" rief sie ihm zu.
Alle rannten zu den Schiffen, ihre Verfolger ihnen dicht auf den Fersen. Ein blick zu John ließ erkennen, dass er wirklich zum anderen Schiff rannte, so mußten sich ihre Verfolger ebenfalls trennen
Hoffentlich geht das gut
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vojka
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Re: Hamburg, 25.04. 1530

Beitrag von vojka »

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Am Hafen
Abend

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Franz sah Nekele und Kara erst an, erst recht, als Nekele ihn fast umrannte und etwas von weg sagte. Erst als John rief, dass sie zum Schiff sollten, verstand er, dass sie nun endlich diese Stadt verlassen würden. Er parierte einen Schwerthieb seines Vaters, bisher hatte er noch nicht einmal angegriffen und sein Vater hatte ihn schon öfters als Schwächlich tituliert, etwas was ihn nicht kümmerte, zumindest für diesen Moment.
Aber nun, wo sie zum Schiff zurück laufen sollten, schlug er kräftig zu, so dass sein Vater ins Taumeln geriet. Er kam dabei nah an ihn heran, holte aus und schlug ihm seine Faust ins Gesicht. „Tut mir leid Vater, ich muss gehen. Ich hoffe wir werden uns nie wieder sehen“, meinte er, duckte sich unter dem Schlag Lasses weg, welcher auch hier mitkämpfte und lief in Richtung Schiff. Die anderen hatten schon einen leichten Vorsprung, aber das hielt ihn nicht auf, er lief so schnell er konnte, stellte aber verwundert fest, dass sie zu zwei verschiedenen Schiffen liefen und keines von ihnen die India war. Aber er kümmerte sich nicht weiter darum, sondern rannte hinter Nekele und Kara hinterher, während die anderen John, Leif und die anderen beiden. zu einem anderen Schiff liefen.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Tjeika
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Re: Hamburg, 25.04. 1530

Beitrag von Tjeika »

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Kara
Am Hafen
Abend
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Kara drehte sich im Rennen immer wieder ein wenig um, während sie starr auf das von Nekele, Franz und ihr auserwählte, fremde Schiff zuhielt. Die Soldaten hatten sich tatsächlich getrennt. Auch wenn sie noch immer in der Überzahl waren.
Zu ihrem Glück war das fremde Schiff kaum besetzt. Zwei Männer standen dort und schliefen an der Reling gelehnt beinahe ein. Sie sollten wohl die Wache darstellen. Auch dies war zu ihrer beider Vorteil, so dass sie ungehindert auf das Schiff rennen konnte. Die Männer erwachten aus ihrer Starre, doch starrten die beiden und die Soldaten, die ihnen folgten, nur ungläubig und erschrocken an.
"Hier herunter in die See. Dann solange tauchen wie möglich. Dort hinter dem Schiff wieder auftauchen, Luft holen. Dann dort vorne an Land gehen", sprach Kara schnell zu Nekele und Franz und sprang in das eiskalte Wasser, während die Soldaten hinter ihr die beiden Wächter zu Boden warfen, um sie wohl in ein Zuchthaus zu geben.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."

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Siria
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Re: Hamburg, 25.04. 1530

Beitrag von Siria »

Am Hafen
Abend

Kopfüber sprang Nekele ins Wasser. Es stank, es war kalt und trübe. Unangenehme Gedanken gingen ihr durch den Kopf, schließlich ging das gesamte Abwasser dieser Stadt hier hinein. Nekele verdrängte schnell die Gedanken, sonst hätte sie sich wohl unterwasser übergeben müssen. Da es unterwasser stockdunkel war und Nekele die Luft ausging stieg sie vorsichtig empor. Sie stelte fest, dass dies insgesamt eine gute Idee war, denn sie tauchte kurz vor einem Schiff auf. Sie hatte es durch das trübe Wasser und die dunkle Nacht nicht gesehen. Sie blickte sich hastig um. Sie sah Soldaten am Hafenbecken hin und herlaufen. An ein an Landgehen war nicht zu denken. Sie blickte sich weiter um und sah vor sich Kara und Franz auftauchen. Möglichst lautlos schwamm sie zu ihnen hin. Auch John, Leif und die zwei Anderen kamen nahe des Schiffes zu ihnen, so dass sie etwas Schutz am Rumpf suchen konnten.
"Wir können nicht an Land, da sind lauter Soldaten, ich befürchte, die suchen die Schiffe ab. Thies muß ablegen. Vielleicht können wir während der Fahrt hoch!" flüsterte Nekele.
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Ayrina
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Re: Hamburg, 25.04. 1530

Beitrag von Ayrina »

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Am Hafen
Abend
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Sie folgten ihnen. Doch es waren weniger geworden. Ein größerer Teil jagte Franz, Nekele und Kara hinterher. Er schickte ein kurzes Stoßgebet zum Himmel, dass die drei es schaffen würden. Dann stürmte er auf das Schiff zu, das inzwischen direkt vor ihnen lag. Ein Mann an Deck hatte sie bemerkt und kam ihnen auf der schmalen Gangway entgegen. John fluchte leise. Das konnte sie verraten. Doch er hatte keine Wahl. Mit einem heftigen Stoß beförderte er den Mann von der Gangway ins Hafenbecken und stürmte dann auf das Schiff.
"Versucht so lange wie möglich unter Wasser zu bleiben", riet er den anderen und dann sprang er. Das kalte Wasser schlug über ihm zusammen und nahm ihm für einen Moment den Atem. Seine Kleidung zog sich mit Wasser voll und wurde schwer. Mit wütender Verzweiflung machte er den ersten Schwimmzug, dann den zweiten und entfernte sich immer weiter vom Schiff. Er sah die anderen aus den Augenwinkeln und betete, dass ihre Verfolger nicht schwimmen konnten.
Als sie bei der India ankamen stellte er erleichtert fest, dass es den anderen dreien gut ging. Er strich sich das nasse Haar aus der Stirn.
"Wir müssen auf das Schiff. Thies muss uns ein Seil runterwerfen oder sonst etwas", stieß er hervor und sah unschlüssig den glatten Rumpf hinauf.
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Tjeika
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Re: Hamburg, 25.04. 1530

Beitrag von Tjeika »

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Kara
Am Hafen
Abend
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Besorgt warf Kara einen Blick zu Leif, John und den anderen beiden.
"Du hast recht", sprach Kara ein wenig außer Atem und blickte zu Nekele und dann zu Franz.
"Sie dürfen nicht an Bord der India, müssen Thies aber zu verstehen geben, dass er ablegen soll. Später kann er uns ja das Beiboot vorbeischicken, um uns abzuholen", fuhr Kara fort und winkte den Männer, die an der India schwammen zu, um ihre Aufmerksamkeit zu erregen.
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Re: Hamburg, 25.04. 1530

Beitrag von Ayrina »

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Am Hafen
Abend
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John runzelte die Stirn, als Kara ihnen zuwinkte. Sie schien etwas zu wollen und so stieß er sich wieder vom Schiffsrumpf ab und schwamm zu ihr, Nekele und Franz hinüber.
"Was ist los?", fragte er und spürte, wie ihm die Kälte immer tiefer in die Knochen kroch. Er wollte aus diesem dreckigen, eisigen Wasser heraus. Und das schnell!
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Siria
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Re: Hamburg, 25.04. 1530

Beitrag von Siria »

Am Hafen
Abend

Nekele klapperte mittlerweile vor Kälte mit den Zähnen, sie konnte es einfach nicht abstellen. "Wir können unmöglich an Land, hier wimmelt es nur vor Soldaten. Es wäre wichtig, wenn ihr Thies zu verstehen geben könnt, dass sie ablegen müssen, bevor die Wachen uns oder auch die India entdecken." flüsterte Nekele bibbernd zu John.
"Vielleicht schaffen wir es, währen der Fahrt mit einer Strickleiter an Bord zu klettern, so schnell wird die India hier nicht sein!" ergänzte sie noch.
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Tjeika
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Re: Hamburg, 25.04. 1530

Beitrag von Tjeika »

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Kara
Am Hafen
Abend
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Kara wurde allmählich kalt. Doch sie wusste, dass sie noch eine ganze Weile hier im kühlen Nass würde ausharren müssen.
"Bewegung hält warm", sprach sie an alle gewandt und zwinkerte John zu.
"Beeil dich, bevor sie auf die Idee kommen, die Schiffe zu durchsuchen."
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Ayrina
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Re: Hamburg, 25.04. 1530

Beitrag von Ayrina »

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Am Hafen
Abend
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Großartig, dachte John kurz und in Erinnerung an ihre frühere gemeinsame Zeit auf der India schnitt er Kara kurz eine Grimasse, ehe er wieder zum Schiff sah. Es würde nicht leicht sein, ohne Seil hinaufzukommen. Da es mit Tauen am Pier fetsgemacht war, hatten sie den Anker nicht ausgeworfen und somit fiel der schon einmal als möglicher Weg weg. Er sah kurz den glatten Rumpf hinauf, ehe er zum Ruder schwamm. Das war die einzige Möglichkeit. Seine kalten Finger klammerten sich an die metallenen Beschläge und er zog sich aus dem Wasser, Vorsichtig stellte er die Fußspitzen an den schmalen Eisenbeschlägen ab und griff noch weiter nach oben. Die immer näher kommenden Rufe der Soldaten machten die ganze Sache nicht einfacher. Seine Hände griffen weiter nach oben und umklammerten die nächste Reihe metallener Beschläge.
Als sein linker Fuß abrutschte, krallte er sich mit einem leisen Fluch an den vorstehenden Streifen fest und eine der Metallnieten riss ihm die linke Handfläche auf. Er achtete nicht darauf sonder setzte den Fuß wieder auf den minimalen Vorsprung. Immer weiter zog er sich das Ruder hinauf, bis er endlich die Reling umfassen konnte. Kurz spähte er auf das Deck, doch noch waren keine Soldaten hier. Ohne zu Zögern schwang er sich über die Reling und stürmte zu Thies.
"Thies, wir müssen sofort ablegen. Ich erklär es dir gleich, aber wir dürfen keine Zeit verliern!", rief er, während er zwei Männern ein Zeichen gab, die Taue am Pier zu lösen.
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