Black Letters (6/7) - HP-FF

Geschichten, Gedichte, philosophische Abhandlungen, Fanfictions, Songtexte, Songs, Bandvorstellungen, Demos, Graphiken, Photos, Zeichnungen & Malereien
Benutzeravatar
Tjeika
Projektleitung
Beiträge: 66774
Registriert: Sa 18. Apr 2009, 20:56
Aftermath: Shadi Ké-Yazzi Begaye
Einherjer: Keðja Grimnirsdottir
Klaue der Goldenen Schildkröte: Huỳnh Luân Ngọc
AE.I: Nhia Tsuajb
Ascalon: Phyleira Kelaris & Alakti
Das Erbe der Götter: Svara
Kampf um Choma: Shaya, Eza & Noyan
Scyta: Shira Aslani
Abwesend: Sonnabend - Montag
Wohnort: Midgard
Kontaktdaten:

Re: Black Letters (5/7) - HP-FF

Beitrag von Tjeika »

Hej Rini,

das Ende ist ja nicht mehr sonderlich fern. Jetzt kommt gleich das letzte Kapitel. Danach folgt nur noch der Epilog ;) Ob sie sich finden oder nicht? Abwarten, ich weiß, gemein :D
Ob das mit Antares vorbei ist oder nicht? Warten wir es ab, heute erfährst du schonmal mehr. Aber ja, Giennah hat die Ruhe schon irgendwie verdient...
Ich habe mich beim Schreiben auch immer wieder gewundert, was sich in so ein paar Zeilen eines Briefes alles reinschreiben lässt ;) Ich war selbst überrascht :lol:
Mit Weiterschreiben ist nicht viel, ich bin mit dieser Geschichte schon ein ganzes Weilchen fertig :)
Witzig, als ich vor einer Weile "Das Haus am See" gesehen habe, habe ich auch an diese Geschichte gedacht. Aber ich kannte den Film, als ich angefangen habe, zu schreiben, gar nicht.

Nun aber zum Theme Nachschub!
Ich danke dir vielmals für dein Review!
:knuddel: Ria
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."

// The Big Lebowski \\
Benutzeravatar
Tjeika
Projektleitung
Beiträge: 66774
Registriert: Sa 18. Apr 2009, 20:56
Aftermath: Shadi Ké-Yazzi Begaye
Einherjer: Keðja Grimnirsdottir
Klaue der Goldenen Schildkröte: Huỳnh Luân Ngọc
AE.I: Nhia Tsuajb
Ascalon: Phyleira Kelaris & Alakti
Das Erbe der Götter: Svara
Kampf um Choma: Shaya, Eza & Noyan
Scyta: Shira Aslani
Abwesend: Sonnabend - Montag
Wohnort: Midgard
Kontaktdaten:

Re: Black Letters (6/7) - HP-FF

Beitrag von Tjeika »

Kapitel 6 - Das fünfte Jahr

An Giennah Black
Winkelgasse 7, London


Werte Giennah,

es tut mir so unendlich leid, dass ich vier Monate lang nichts habe von mir hören lassen. Ich hoffe sehr, dass du dich nicht allzu sehr um mich gesorgt hast. Mir geht es den Umständen entsprechend gut. Auch wenn ich nicht behaupten kann, dass die Umstände an sich gut sind. Im Gegenteil.
Vielleicht sollte ich zur Abwechslung einmal mit den - in Anbetracht der Situation - guten Nachrichten aufwarten.
Mein Bruder, der ein Todesser war, ist von Voldemort - so ist sein Name, aber keine Angst, den musst du dir nun wirklich nicht merken, solch Schrecken, wie er verbreitet - ermordet worden. Er war es wohl, der das Haus von Lily und James mit einem magischen Feuer angezündet hat. Doch weil er versagte, hat sein Herr und Meister - Achtung Ironie! - ihn umgebracht. So sind zumindest die Theorien über sein Ableben innerhalb des Ordens.
Ich weiß nicht, ob Folgendes in diesen Zeiten ebenfalls als Gute Nachricht zu werten ist, doch an sich ist sie sicherlich eine: Lily ist schwanger. Vielleicht wurden deine Gebete ja erhört. Wo du doch in deinem letzten Brief gebetet hast, es möge einer geboren werden, der dem Schrecken ein Ende bereiten kann. Tatsächlich scheint da auch etwas dran zu sein - letztlich auch der Grund, warum die Todesser so sehr versuchen, Lily und James und ein weiteres befreundetes Ehepaar, welches Nachwuchs erwartet, umzubringen. Es gibt eine Prophezeiung, nach der diesen Sommer jemand geboren werden soll, der Voldemort stürzen kann. Dies trifft sowohl auf den vermuteten Geburtstermin von Lilys Kind, als auch das von Alices Kind zu. Daher auch meine anfänglich bekundeten Zweifel, ob es wirklich solch eine gute Nachricht ist. Doch trotz all der Umstände, wir freuen uns alle sehr auf den kleinen James oder die kleine Lily. Klar, dass James sich einen Jungen und Lily sich ein Mädchen wünscht. Allerdings bin ich der felsenfesten Überzeugung, dass, egal, was es nun wird, es wird ein zauberhaftes Kind sein. Und vielleicht kann es tatsächlich die Dinge zum Guten wenden. Wir alle hoffen es sehr. Und wenn es Alices und Franks Kind ist, welches die Dinge zum Guten wendet - sollte an der Prophezeiung etwas dran sein - es spielt keine Rolle, hauptsache irgendjemand wendet die Dinge zum Guten.
Als letzte Neuigkeit ist vielleicht noch von dem Ableben meines Vaters zu berichten. Doch, wie es sich bei dir mit Antares verhält, so verhält es sich bei mir mit meinem Vater. Ich empfinde weder Trauer noch Freude. Und auch deshalb kann ich dich nicht für einen schlechten Menschen halten. Und wenn, dann sind wir beide schlechte Menschen.
Ich muss dann für heute auch wieder aufhören zu schreiben, denn die Arbeit ruft. Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dein Befinden bleibt so gut, wie es derzeit - oder vor zweihundert Jahren - scheint.
Ich freue mich sehr auf deinen nächsten Brief und hoffe du verzeihst, wenn die Antwort auch danach arbeitsbedingt wieder etwas auf sich warten lässt.

Dein Sirius,
London, 30. Januar 1980


***


An Sirius Black,
London


Werter Sirius,

es schockiert mich doch ein wenig, zu hören, dass dein eigener Bruder einer deiner Todfeinde war. Doch andererseits, ich kenne es ja kaum anders. Dennoch, auch wenn es dir nicht leid tut, so tut es mir leid. Immerhin musste ich selbst beim Lesen an meine Schwester denken. Also, auch wenn du es vielleicht nicht hören willst, so hast du mein Beileid.
Noch immer verläuft mein Leben in geregelten Bahnen. Die Anstellung hier werde ich wohl mein Leben lang behalten können, was mich natürlich sehr beruhigt. Zumindest hat mir der Besitzer des Ladens erst gestern gesagt, dass ich mich sehr gut mache. Wenn ich keine Frau wäre, so sagte er, würde er mich zur Teilhaberin machen. Ein größeres Lob gibt es nicht. Und verübeln kann ich ihm seine Bedenken kaum, dass er es nur aufgrund der Tatsache, dass ich eine Frau bin, nicht tut. Auch in unseren Zeiten herrscht ein wenig aufruhr, da die ersten Frauen in politische Ämter drängen. Dies ruft natürlich Gegenstimmen hervor, so dass die Zauberergemeinschaft momentan reichlich gespalten ist. So hat die Entscheidung des Ladensbesitzers mein vollstes Verständnis. Man denke sich nur, was geschähe, wenn er mich zur Teilhaberin machen würde. Die Hälfte der Kundschaft würde wohl ausbleiben. Und das wäre mitnichten gut für mein Einkommen.
Das, was du über die Prophezeiung geschrieben hast, klingt mehr als nur beunruhigend. Dennoch hoffe ich für deine Freundin Lily, dass die Schwangerschaft möglichst Ruhig und ohne jegliche Zwischenfälle verläuft. Möge sie ein gesundes Kind zur Welt bringen. Das gleiche wünsche ich natürlich auf für deine Freundin Alice, die du ebenfalls erwähnt hattest. Vielleicht ist tatsächlich einer dieser Nachkommen dazu in der Lage, eure Zeit zu einer besseren Zeit zu wandeln. Ich wünsche es doch sehr!
So verbleibe ich mit diesen Wünschen und in freudiger Erwartung deines nächsten Briefes,

Deine Giennah,
Winkelgasse 7, London, 12. März 1780


***


An Giennah Black
Winkelgasse 7, London


Werte Giennah,

auch wenn ich sie nicht nachvollziehen kann, so danke ich dir für deine Anteilnahme, den Tod meines Bruders betreffend. Du hast ein wenig mehr Abstand zu der ganzen Sache und vielleicht hast du sogar recht. Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass du recht hast, immerhin sprichst du ja aus Erfahrung. Vielleicht wird irgendwann der Ruf deiner Schwester wieder hergestellt werden. Ich hoffe es sehr, denn sie hat es verdient, genauso, wie du es verdient hast, dass dein Ruf wieder hergestellt wird. Du bist ein guter Mensche, dir kann man vertrauen. Wie man solch jemanden aus der Familie ausstoßen kann, bleibt mir wohl auf Ewig ein Rätsel - nur, weil du keine Kinder bekommen kannst. Das ist so typisch Black.
Du meinst, mein Brief ist leicht aggressiv? Da könntest du nicht falsch mit liegen. Ich bin wütend. Wütend, weil wir augenscheinlich einen Spion in unseren Reihen haben. Ich habe eine leise Vermutung, um wen es sich dabei handelt, doch es ist und bleibt halt nur eine Vermutung. So sehr, wie sich Remus von uns allen abgewandt hat in den letzten beiden Jahren, wie sollte man da nicht darauf kommen, dass er es ist, der mit den Todessern zusammenarbeitet? Ich hoffe so sehr, dass ich mich irre. Wahrlich, ich wünschte, ich würde anders über die Sache denken, immerhin ist und war Remus ein guter und treuer Freund. Doch es deutet nun einmal alles darauf hin, dass er es ist, der uns hintergeht. Es schmerzt, dass es ein Freund ist, jemanden, dem man vertraut hatte, von dem man dachte, man könnte ihm alles anvertrauen. Ich weiß wahrlich nicht, was ich tun soll. Was, wenn ich mich irre? Ohne feste Beweise kann ich schlecht laut sagen, was ich denke. Ich hoffe einfach nur, dass ich mich da gewaltig in etwas verrenne.
Und nun hätte ich beinahe vergessen, mich dafür zu entschuldigen, dass dieser Brief hier solange auf sich warten ließ. Es tut mir wirklich leid, aber wir kommen aus der Arbeit im Orden gar nicht mehr heraus, so sehr halten uns die Todesser auf Trab.
Was Frauen in politischen Ämtern anbelangt, so habe ich wohl für dich eine freudige Nachricht. Millicent Bagnold ist jüngst unsere Zauberministerin geworden. Es wird sich in den nächsten zweihundert Jahren so einiges ändern, was die Rechte der Frauen betrifft. Und selbst zu deinen Lebzeiten wird es da noch eine Überraschung für dich geben - sofern du nicht ein vorzeitiges Ableben findest, was ich nun wirklich nicht hoffe. Doch mehr werde ich nicht verraten, immerhin will ich nicht schon wieder gegen irgendwelche universellen Gesetze verstoßen, wie ich es wahrscheinlich schon damals getan habe, als ich dir das Buch gesandt habe.
Ich muss dann auch schon wieder los. Also wünsche ich dir alles Gute und freue mich sehr auf deinen nächsten Brief. Denn, entgegen deiner Vermutung, du würdest nicht in irgendeiner Art und Weise helfen können, tust du es nun schon über so viele Jahre. Du bist für mich da, du hörst mir zu und du hoffst und betest für mich. Was könnte ich mir mehr wünschen, außer dich endlich einmal sehen zu können?
Nun denn, alles Gute,

Dein Sirius Black,
London, 10. Juli 1980


***


An Sirius Black,
London


Werter Sirius,

es ist vollkommen verständlich, dass du kaum zum Schreiben kommst. Denn so, wie du mir die derzeitige - oder eben die in zweihundert Jahren - Situation schilderst, hast du wahrlich andere Sorgen, als eine längst verstorbene Brieffreundin.
Dennoch, es freut mich sehr, dass ich mit meinen Briefen zumindest ein klein wenig Hilfe sein kann - und wenn ich dich nur für ein paar Minuten aufmuntern kann, dich nur ein paar Minuten von der schrecklichen Realität ablenken kann, dann ist es doch immerhin viel mehr, als ich je zu hoffen wagen würde. Doch ich muss zugeben, dass ich mehr zu hoffen wage. Doch diese Hoffnung wird wohl zeitlebens vergebens sein. Ich werde schon sehr lange tot sein, wenn du geboren wirst - oder, um in deiner Zeit zu sprechen, als du geboren wurdest, war ich schon sehr sehr lange tot. Ein schrecklicher Gedanke, allerdings leider wahr.
Du sagtest, du würdest hoffen, der Ruf meiner Schwester und auch der Meinige würde irgendwann wiederhergestellt und doch muss ich dich an diesem Punkt auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Es ist schier unmöglich, dass das jemals geschähe. Wahrlich absolut nicht möglich. Dennoch danke ich dir dafür.
Für dich hoffe ich, dass sich deine Vermutungen über deinen Freund Remus nicht bestätigen. Ich hoffe, du irrst gewaltig, denn so, wie ich es deinen vorherigen Briefen entnehmen konnte, schätze ich ihn nicht so ein, als würde er jemals etwas tun, was jemanden verletzen oder gar töten könnte. Du sagtest einst, er hielte sich für ein Monstrum, welches sich nicht an Frauen herantraut, aus Angst, sie zu verletzen. Spricht dies denn nicht für sein gutes Wesen, für seinen guten Willen? Dafür, dass er ein guter Mensch - zumindest teilweise, wenn man einmal von dem Wolf in ihm absieht - ist? Denke noch einmal genau darüber nach, ich vermute, du wirst zu dem gleichen Schluss kommen, wie ich es tat.
Sehr interessieren würde mich, was du mit der Überraschung meintest, welche du angesprochen hast. In Zusammenhang gesehen, würde ich ja vermuten, dass Frauen noch zu meinen Lebzeiten akzeptierte Mitglieder des Parlaments werden. Zu hoffen wäre dies ja sehr. Eine Frau als Zaubereriministerin, eure Zeiten müssen zumindest für die Frauenbewegung das reinste Paradies sein. Und doch, so unwichtig ist die Frauenbewegung, wenn solch ein Tyrann wütet.
Ich wünsche euch allen, dass ihr sehr bald Erfolg haben werdet. Ich vermute, der Nachwuchs der beiden Freundinnen ist schon auf der Welt, wenn ich das nächste Mal von dir höre, also wünsche ich jetzt schon einmal alles Gute an die beiden Kinder. Auf dass sie die Welt verändern mögen. Ich hoffe, ich höre schon sehr bald wieder von dir, ich vermisse deine Briefe sehr,

Deine Giennah,
Winkelgasse 7, London, 13. August 1780


***


An Giennah Black
Winkelgasse 7, London


Werte Giennah,

Auch ich vermisse deine Briefe, auch wenn die weitaus schneller antwortest, als es mir leider möglich ist. Am liebsten hätte ich es, wenn ich täglich Post von dir erhalten würde, doch das wäre weniger fair, wo ich doch kaum zum Antworten käme.
Auch dieses Mal wieder habe ich mich sehr gefreut von dir zu hören. Schade, dass du nichts aus deinem Leben zu berichten hast, doch andererseits sind keine Nachrichten besser, als schlechte Nachrichten. So hoffe ich, dass du bester Gesundheit bist und es dir auch sonst sehr gut ergeht. Wie gerne würde ich mich doch selbst davon überzeugen, aber es gibt eben immer irgendwelche Wünsche und Träume, die einem nie jemand erfüllen kann, so sehr man es sich auch erhofft. Unerfüllte Wünsche und Hoffnungen gehören scheinbar ebenso sehr zum Leben dazu, wie das Sterben.
Doch, wo ich schon von Leben spreche. Du lagst richtig mit deiner Vermutung. Neville Longbottom und Harry Potter erblickten an zwei Tagen hintereinander das Licht der Welt. Wir alle freuen uns riesig, auch wenn wir uns - und besonders die Eltern der beiden Kleinen - nun noch mehr im Verborgenen halten müssen. Lily und James haben sich eine neue geheime Bleibe gesucht und auch ich bin wieder einmal umgezogen. Ich scheine ein beliebtes Ziel zu sein, wo ich so gut mit ihnen allen befreundet bin. Ich fürchte, dies wird mein letzter Brief für eine ganze Weile sein. Selbst die Eulenpost ist nicht mehr sicher. Es wurde berichtet, dass der ein oder andere Brief schon abgefangen wurde. Ich werde mich zumindest in den nächsten Monaten mit Post zurückhalten und entschuldige mich schon vielmals dafür. Ich hoffe, in ein paar Jahren, wenn alles ruhiger ist, wenn sich der Krieg gelegt hat und wieder Friede herrscht - und das muss ich einfach hoffen und sei es nur für Harry und Neville - werden wir wieder einen regeren Briefkontakt aufbauen können. Ich wollte dich nur vorwarnen, nicht, dass du dir unnötig Sorgen machst, weil ich mich nicht melde. Ich melde mich, wenn alles wieder ruhiger ist bei dir. Solange solltest auch du von Briefen absehen, die an mich adressiert sind. Nur der Sicherheit halber.
Es tut mir wahrlich in der Seele weh, dich um soetwas zu bitten, wo ich mich doch immer so sehr auf deine Briefe freue. Doch es geht nicht anders, es geht um die Sicherheit von Harry. Und es gibt Dinge, die wichtiger sind, als meine persönlichen Gefühle.
Sollte mir etwas zustoßen, und das kann ich in diesen Zeiten einfach nicht mehr ausschließen, so sei dir gewiss, dass es da mal jemanden geben wird, dem du etwas bedeutest.
Ich hasse Abschiede, auch wenn sie nur auf Zeit sind, also mach's Gut.

Dein Sirius
London, 03. Oktober 1980
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."

// The Big Lebowski \\
Benutzeravatar
vojka
in memoriam
Beiträge: 18784
Registriert: Di 22. Sep 2009, 00:29

Re: Black Letters (6/7) - HP-FF

Beitrag von vojka »

Hey,

habs auch mal wieder geschafft zu lesen oder eher ich hab mich mal wieder daran erinnert :tüte: Aber dafür bekommst du jetzt auch ein schön langes und ausführliches Kommi von mir :knuff:

Kapitel 5

Brief 1

Ui sie hat ihren Mann verlassen *Applaus* Find ich super, dass sie das hat, kann man nur hoffen, dass sie nun etwas Ruhe Und kann ihr Leben so leben, wie sie es möchte ohne Angst vor ihrer Familie oder ihrem Mann. Dass sie bei Olivander arbeitet finde ich irgendwie lustig, ich denke zumindest das sie dort arbeitet, denn die verkaufen ja schon seit 13.. welche und wenn es damals nicht noch ein zweites Geschäft mit Zauberstäben gab, so kann sie nur dort sein. Den Namen, den sie jetzt trägt würde mich aber trotzdem interessieren *lach*


Brief 2

Ohman, ich find es echt beeindruckend, wie du in so ein paar Zeilen die ganze Entwicklung ausgedrückt hast. Ich mein, sie sind nun im Orden, Remus zieht sich zurück, weshalb der Verdacht später auf ihn fällt und er nicht der Geheimniswahrer von Lily und James wird. Peter ist nun Todesser (zumindest gehe ich bei den Veränderungen davon aus) und klammert sich noch mehr an seine „Freunde“. Ich bin gespannt, was als nächstes passiert.


Brief 3

Ich find die Briefe einfach schön. Auch wenn sie es nicht direkt sagen, sprechen sie doch von einer tiefen Verbundenheit, wenn nicht sogar Liebe, die die beiden mittlerweile miteinander teilen. Es ist schön das lesen zu können. Können wir nur hoffen, dass ihre Wünsche wahr werden, auch wenn wir wissen, dass sie es nicht werden, da die Zeiten es einfach nicht zulassen. *seufz*


Brief 4

*schnief* der Brief war traurig. Ich hatte die Hoffnung, von einer wunderschönen Hochzeit zu lesen, wie sie gefeiert, gelacht und getrunken haben, stattdessen stirbt Dorcas und Remus zieht sich noch weiter von seinen Freunden zurück, das ist nicht schön, nein überhaupt nicht. Vor allem da man ja aus dem Verlauf der Geschichte weiß, dass es noch schlimmer wird. Manches Mal mag ich deshalb kaum weiter lesen aus Angst vor dem, was noch auf mich zukommt.


Brief 5

Wow das war mal ein langer Brief, mit viel Inhalt. Dass sie weiter betet in der Hoffnung, dass ihre Gebete erhört und in der Zukunft umgesetzt werden hat mit ihrem Wunsch nach einem Erlöser eine ganz neue Seite bekommen. Immerhin müsste Lily in deiner Geschichte bald schwanger und die Prophezeiung somit gesprochen werden.
Dass ihr Mann/Exmann tot ist, beruhigt irgendwie und dass sie nicht trauert, ist nur zu verständlich wenn man bedenkt, wie dieser Mann sie behandelt hat. Ich bin jetzt sehr gespannt auf das nächste Chap, was ich ja, da durch, dass ich beim letzten Mal irgendwie vergessen hatte zu lesen, nun auch noch genießen darf.


Kapitel 6

Brief 1

Da hatte ich mit meiner Vermutung ja sogar Recht *lach* Nun ist Lily mit Harry schwanger und wie Sirius schon schrieb, kann man nicht sagen, ob dies eine gute, oder doch eher eine schlechte Nachricht ist.
Ich bin gespannt, wie sich die Dinge weiter entwickeln werden und werde gleich weiter lesen und mich nicht lange mit dem Schreiben eines Kommis für diesen Brief aufhalten *grins*


Brief 2

Wieder ein sehr schöner Brief, wie eigentlich immer, aber ich muss es ja nicht immer wähnen, oder? Interessant fand ich, dass nun die Frauen in der Zeit von Giennah auch nach „Macht“ streben, es wird sicherlich interessant das weiter zu verfolgen. Ich bin gespannt, was du dir noch weiter ausgedacht hast, denn drei Briefe (so denke ich doch) habe ich ja noch zum Lesen.


Brief 3

Irgendwie ist der Brief traurig, ob es nun daran liegt, dass Sirius Remus für den Verräter hält und ich ja weiß, dass er es nicht ist oder daran, dass Sirius so offensichtig in Giennah verliebt ist und sie doch nie sehen wird, kann ich nicht sagen. Ich hoffe einfach nur, dass sich bald etwas tun, wobei ich ja durch den Verlauf der Bücher weiß, dass nichts passieren wird. Das ist irgendwie grausam.


Brief 4

*Seufz* Auch ihre Briefe sprechen so sehr von der Liebe die sie für Sirius empfindet und das ist so traurig. Aber macht mich auch so neugierig, wie sich alles entwickeln möge. Was sie zu Remus sagt, lässt mich leicht schmunzeln, denn genau der Meinung wäre ich an ihrer Stelle auch, wenn ich nicht sowieso schon wüsste, dass der Kuschelwolf nie jemandem etwas tun würde. Ich werde mich dann mal auf den letzten Brief für heute stürzen.


Brief 5

*Schluck* Ähm… was soll ich dazu jetzt sagen? Das war irgendwie unerwartet… wie geht es jetzt weiter? Ähm… Sorry ich bin gerade etwas sprachlos und kann zum letzten Brief nicht wirklich etwas sagen, außer, dass ich hoffe, dass Rini schnell ließt und du somit weiter posten kannst, denn ich will wissen, wie es weiter geht. Und das am liebsten sofort.


Ich muss echt sagen, ich mag diese Geschichte und bin sehr gespannt, wie sie sich noch entwickelt, was noch alles passiert und wie es weiter geht.

:knuff:
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
Benutzeravatar
Tjeika
Projektleitung
Beiträge: 66774
Registriert: Sa 18. Apr 2009, 20:56
Aftermath: Shadi Ké-Yazzi Begaye
Einherjer: Keðja Grimnirsdottir
Klaue der Goldenen Schildkröte: Huỳnh Luân Ngọc
AE.I: Nhia Tsuajb
Ascalon: Phyleira Kelaris & Alakti
Das Erbe der Götter: Svara
Kampf um Choma: Shaya, Eza & Noyan
Scyta: Shira Aslani
Abwesend: Sonnabend - Montag
Wohnort: Midgard
Kontaktdaten:

Re: Black Letters (6/7) - HP-FF

Beitrag von Tjeika »

Hej Große! :knuff:
Auch ich brauche lange, wie man nun sieht. Und da ich warten will, bis Rini hier geantwortet hat, bekommst du zumindest schonmal eine Antwort auf dein Review... wenn auch noch nicht den Epilog ;)

Das war wirklich ein überaus ausführliches Review und daher will ich dir ebenfalls möglichst ausführlich darauf antworten :D

Kapitel 5

Brief 1

Ja, sie hat es endlich geschafft, diesen Affen... *hust* also ihren Mann zu verlassen. Wurde ja auch mal Zeit. Aber in den Zeiten damals war das natürlich noch eine etwas andere Geschichte, nech^^
Dann wollen wir mal gemeinsam hoffen, dass nun etwas Ruhe in ihr Leben tritt... gut, ich weiß eh, wie es weitergeht, aber... nur um des Hoffens Willen :lool:
Ja, sie arbeitet tatsächlich bei Ollivanders, so war das angedacht. Ich wollte nur keine Namen nennen lassen... warum kann ich dir allerdings nicht mehr sagen :grübel:
Ich habe mir ehrlich gesagt gar keinen Kopf um ihren "neuen Namen" gemacht, den sie ja zur Tarnung ändern musste. Ehrlich nicht... also kann ich ihn dir auch nicht verraten. Sorry...

Brief 2

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich es selbst reichlich beeindruckend fand, wie so viele Ereignisse in so wenige Zeilen passen. Als ich den Brief dann nochmal durchgelesen habe, saß ich dann auch erst einmal mit recht offenem Mund da und war erstaunt. :kugel:
Ja, die Veränderungen, die du bei Peter angesprochen hast, sprechen doch eine recht eindeutige Sprache, ich denke, du liegst da also ganz richtig mit deiner Vermutung ;)

Brief 3

In der Tat hast du die Intention hinter den Briefen recht deutlich herausgelesen. Ich wollte eine gewisse Vertrautheit rüberbringen, was bei Briefen ja doch recht schwierig ist - gerade, wenn man die Situation dahinter bedenkt. Sie haben sich ja noch niemals gesehen, leben in verschiedenen Zeiten. Ist gar nicht so einfach gewesen. Daher freut es mich umso mehr, dass es mir gelungen ist :)
Ob ihre Wünsche wahr werden? Abwarten :lol:

Brief 4

Ich finde den Brief auch total traurig und irgendwie ist es mir total schwer gefallen, den Brief zu schreiben, ich glaube, ich habe den bestimmt sieben Mal neu geschrieben... aber irgendwann musste ich das einfach mit einbringen. Und du kennst ja meinen Hang zur Dramatik ;)
Aber das mit dem Nicht-Weiterlesen-Wollen kommt mir aus anderen Geschichten doch auch schon recht vertraut vor :P

Brief 5

Ich war selbst überrascht, wie lang der Brief dann letztlich doch geworden ist, wo ich ja eigentlich eher in dieser Geschichte zu recht kurzen Briefen neige... neigte, ich bin ja fertig. :grübel:
Ich hätte an ihrer Stelle auch nicht wirklich um den Deppen getrauert, von daher, sicher ist das verständlich... also zumindest für mich. Ich bin froh, dass ich das nicht alleine so sehe. Ich hatte schon Angst, ich wäre damit leicht unmenschlich oder so :lool:


Kapitel 6

Brief 1

Ja, du hattest recht, sie ist schwanger, da wurden Giennahs Gebete dann doch irgendwie noch erhört :)
Aber du hast recht... Sirius auch. Ich sehe das ganz genauso. In solchen Zeiten ist es wirklich überaus schwer zu sagen, ob es wirklich eine so gute Idee ist, ein Kind in die Welt zu setzen... ich wüsste ehrlich nicht, wie ich da an Lilys Stelle reagiert hätte.

Brief 2

:knuff: Schön, dass dir auch dieser Brief gefällt! Und doch, ich freue mich, dass du das auch noch einmal erwähnst :D
Sie streben nach Macht, ganz einfach, weil in der offiziellen Zeitleiste (also dem, was man da so in den Internetquellen findet) ein paar Jahre später (ich glaube 20 Jahre später, bin mir da aber nicht so ganz sicher, können auch ein paar mehr gewesen sein) eine Frau die erste Zauberministerin wird. Und irgendwie musste ich ja den Bogen von absoluter Unterdrückung der Frauen bis dahin schlagen. Also habe ich das so gelöst ;)

Brief 3

Ja, ich finde es ebenso traurig, wie du, dass nun Remus verdächtigt wird. Aber da das hier eher weniger eine AU Geschichte ist - das mit den Briefen mal außen vor gelassen - musste ich das ja irgendwie mit reinbringen. Auch wenn es mir in der Seele leid um Remus tat.
Aber ja, es ist grausam. Und was Giennah sehen angeht... abwarten ;)

Brief 4

Dass die beiden aber sowas von ineinander verliebt sind, sollte wirkliche in Blinder sehen *lach* Aber ja, es ist wirklich irgendwie traurig... die Vorstellung, du verliebst dich in jemanden, der vor 200 Jahren gelebt hat. Irgendwie bitter...
*lach* Ich war der Meinung, dass einer ja Remus auch mal in Schutz nehmen muss. Können ja nicht immer nur alle auf ihn losgehen ;)

Brief 5

Unerwartet? Joa :D
Ja, dass Rini schnell liest, hat sich ja wohl erledigt, aber ich kann sie ja bei Gelegenheit nochmal hierher schubsen, dann gibt es auch den Epilog!

Ich danke dir vielmals für diese lieben Kommis und für das ausführliche Review :knuddel:
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."

// The Big Lebowski \\
Antworten

Zurück zu „Kunst unserer User“