Traum
Welch hochlodernd Feuer du entfacht,
in meine tiefe, dunkle Seele gebracht
weißes, helles Licht und verlorengeglaubte Hoffnung,
wie im tiefen dunklen Wald, gleich einer Lichtung,
ersticken kann kein Wasser je diese Glut,
die uns verbindet, wie einst der Mut
hat uns zueinander finden lassen,
wann wird mein Herz dies je erfassen,
dass ich mein Heil allein in deine Hände hab gelegt,
mit all der Hoffnung die je gehegt.
Halb Sturm und Drang vereint im Jahre 2003^^.
Wehmut
Stumm bleibt wer traurig ist
mit Wehmut blicke ich zurück
ein Traum wie dieser bleibt allein
der Trauer und Tränen bestimmt
Die Lüge lebt in mir fort
mit Wehmut blicke ich zurück
der Trost scheint mir verwehrt zu sein
das Meer der Hoffnung versiegt
2005/06 für das Projekt Sankthansorm für den Song "Vemod" entstanden, später dann verworfen.
Rias Gedichte
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Re: Rias Gedichte
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
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Re: Rias Gedichte
Hey Ria! 
Das erste Gedich gefällt mir sehr, auch wenn es beinahe kitschig anmutet
Aber das Bild der Hoffnung finde ich super schön, was du einem hier vermittelst *hach*
Das zweite scheint irgendwie direkt dagegen zu sprechen, voll Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit *schnief* Doch trotzdem nicht minder schön, gefühlvoll..

Das erste Gedich gefällt mir sehr, auch wenn es beinahe kitschig anmutet
Das zweite scheint irgendwie direkt dagegen zu sprechen, voll Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit *schnief* Doch trotzdem nicht minder schön, gefühlvoll..
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
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Re: Rias Gedichte
@Cas: Vielen Dank für dein Feedback, es freut mich wirklich sehr, dass dir die Gedichte gefallen
Sehnsucht
Nochimmer spüre ich deine Lippen auf den Meinen,
nochimmer spüre ich deine Hände in den Meinen,
ja, nochimmer rieche ich deinen Duft,
der mir einst entgegenströmte,
ja, nochimmer sehe ich den Glanz in deinen Augen,
der mich einst verzauberte.
Und wieder sehne ich mich nach deinen Lippen,
und wieder sehne ich mich nach deiner weichen Haut,
und wieder bist du viel zu weit weg,
und wieder bist du nicht hier bei mir.
Nur des Nachts, wenn ich denn träume,
bist du dort, wo du sein solltest,
nur des Nachts, wenn ich denn schlafe,
bist du hier, bei mir.
Dezember 2007.
Trugbild
Das Morgenlicht verscheucht den Nebel,
verunsicherte Blicke aus fernen Schatten
wissen um die Folgen,
doch Sehnsucht lässt sich nicht betrügen,
Schritt um Schritt
tritt sie aus der Dunkelheit,
wohl wissend,
das Licht kann sie nur einmal grüßen.
Sehnsucht
Nochimmer spüre ich deine Lippen auf den Meinen,
nochimmer spüre ich deine Hände in den Meinen,
ja, nochimmer rieche ich deinen Duft,
der mir einst entgegenströmte,
ja, nochimmer sehe ich den Glanz in deinen Augen,
der mich einst verzauberte.
Und wieder sehne ich mich nach deinen Lippen,
und wieder sehne ich mich nach deiner weichen Haut,
und wieder bist du viel zu weit weg,
und wieder bist du nicht hier bei mir.
Nur des Nachts, wenn ich denn träume,
bist du dort, wo du sein solltest,
nur des Nachts, wenn ich denn schlafe,
bist du hier, bei mir.
Dezember 2007.
Trugbild
Das Morgenlicht verscheucht den Nebel,
verunsicherte Blicke aus fernen Schatten
wissen um die Folgen,
doch Sehnsucht lässt sich nicht betrügen,
Schritt um Schritt
tritt sie aus der Dunkelheit,
wohl wissend,
das Licht kann sie nur einmal grüßen.
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Re: Rias Gedichte
Wow Oo
Wieder zwei wundervolle Gedichte, wie ich finde!
Das Erste ist so voller Sehnsucht, dass auch mir ganz schwer ums Herz wird *seufz*. Ich fühle praktisch mit, wirlich wunderbar gelungen!
Das zweite ist genial! Super schöne Ausdrucksweise und es wirkt so mystisch.. ich bin mir zwar nicht ganz sicher, ob ich verstehe, worum es geht, aber es gefällt mir wirklich ausgesprochen gut! Irgendwie fessend..

Wieder zwei wundervolle Gedichte, wie ich finde!
Das Erste ist so voller Sehnsucht, dass auch mir ganz schwer ums Herz wird *seufz*. Ich fühle praktisch mit, wirlich wunderbar gelungen!
Das zweite ist genial! Super schöne Ausdrucksweise und es wirkt so mystisch.. ich bin mir zwar nicht ganz sicher, ob ich verstehe, worum es geht, aber es gefällt mir wirklich ausgesprochen gut! Irgendwie fessend..
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Re: Rias Gedichte
Hej Cas,
Ich danke dir vielmals für dein Feedback!
Ja, ich muss sagen, selbst jetzt noch empfinde ich das, was ich damals gefühlt habe, als ich das erste Gedicht geschrieben habe, wenn ich es lese. Ich muss sagen, es gefällt mir immer noch recht gut. Ist recht selten bei mir, irgendwie.
Das zweite... naja... denke mal an Vampire
Das habe ich nach einer Vampire-RPG Runde geschrieben. Aber schön, wenn es gefällt!

Zu sehr gewollt
Hab' mich verloren in deiner Seele
Vergessen in deinem Herz
Vergangen an deiner Unschuld
Und nun blute ich selbst.
Entstehungszeitpunkt in etwa 2000.
Amnesie
Zeitlos das Dasein,
wir haben uns vergessen,
jeder auf sich gestellt,
kein Zusammenhalt - sturer Selbsthass,
kein Gefühl für die Wirklichkeit,
Unendlichkeit des Seins - tödliche Ewigkeit,
ewiglicher Hass in all den Herzen,
Gesellschaft ist verstorben - erkaltet,
Feinde vergessen einander,
nur der Überlebenswille zählt,
purer Egoismus - steiniger Weg,
blanke Klinge des Todes,
schmerzverzerrte Fratze des Lebens,
nichts zählt mehr,
Amnesie - stiller Tod,
Vergangenheit vergessen,
Erinnerung verstorben,
was einst zählte -
unwirklich in Zeiten des Hasses,
meine Realität -
sind wir angekommen?
Wirklichkeit so fern
unerreichbares Ziel - Erinnerung.
Nun erwache ich aus meinem Schlaf,
der eiskalte Wind trocknet meine Tränen.
Traum?
Mal wieder ein Resultat des überaus langweiligen Französischunterrichtes in der 11. Klasse (erster Versuch - 2002^^). War immer recht produktiv, also was Gedichte angeht.
Ich danke dir vielmals für dein Feedback!
Ja, ich muss sagen, selbst jetzt noch empfinde ich das, was ich damals gefühlt habe, als ich das erste Gedicht geschrieben habe, wenn ich es lese. Ich muss sagen, es gefällt mir immer noch recht gut. Ist recht selten bei mir, irgendwie.
Das zweite... naja... denke mal an Vampire
Zu sehr gewollt
Hab' mich verloren in deiner Seele
Vergessen in deinem Herz
Vergangen an deiner Unschuld
Und nun blute ich selbst.
Entstehungszeitpunkt in etwa 2000.
Amnesie
Zeitlos das Dasein,
wir haben uns vergessen,
jeder auf sich gestellt,
kein Zusammenhalt - sturer Selbsthass,
kein Gefühl für die Wirklichkeit,
Unendlichkeit des Seins - tödliche Ewigkeit,
ewiglicher Hass in all den Herzen,
Gesellschaft ist verstorben - erkaltet,
Feinde vergessen einander,
nur der Überlebenswille zählt,
purer Egoismus - steiniger Weg,
blanke Klinge des Todes,
schmerzverzerrte Fratze des Lebens,
nichts zählt mehr,
Amnesie - stiller Tod,
Vergangenheit vergessen,
Erinnerung verstorben,
was einst zählte -
unwirklich in Zeiten des Hasses,
meine Realität -
sind wir angekommen?
Wirklichkeit so fern
unerreichbares Ziel - Erinnerung.
Nun erwache ich aus meinem Schlaf,
der eiskalte Wind trocknet meine Tränen.
Traum?
Mal wieder ein Resultat des überaus langweiligen Französischunterrichtes in der 11. Klasse (erster Versuch - 2002^^). War immer recht produktiv, also was Gedichte angeht.
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Re: Rias Gedichte
Der letzte Kampf
Stolz und schwer ertönt das Horn,
das zum Kampfe ruft,
der Feind in großer Überzahl,
die Krieger, mutig, stellen sich entgegen,
todbringende, blutige Schlacht
und der Feind in großer Überzahl.
Krank und leis' ertönt das Horn,
das zum Kampfe ruft,
zu retten ihr heilig' Reich,
doch der Feind in großer Überzahl,
der Krieger tapf'rer Kampfesschrei,
verklingt im Blute ihrer Leiber.
Schreiend verklingt das Horn,
das einst zum Kampfe rief,
mit ihm verstirbt der Sieg
und der Feind in großer Überzahl
zieht ein ins heil'ge Reich.
2004, wieder ein Anti-Kriegsgedicht.
Der Mörder
So tief in der schwarzen Nacht,
der alte Mann hält schlafend wacht.
Die Kerkertür ist alt und morsch,
an ihr der Mörder wachsam horcht.
So tief in der schwarzen Nacht,
der Mörder, der nun leise Lacht,
nimmt lautlos die Feile nun zur Hand,
weiße Striche an der alten Wand.
Das Eisen bricht,
der Mann ist frei,
dies ist des Mörders Wiederkehr,
Tod ist sein Ziel und unser Los,
sein Weg ist unser rettend' Floß.
So tief in der schwarzen Nacht,
als der alte Mann nun aufgewacht',
ein großes Loch prangt in der Tür,
ist dies der Preis von Hass und Gier?
Tiefe, tiefe schwarze Nacht,
er kommt zu dir in jener Nacht.
Der Mörder bringt den Tode dir
und morgen kommt er auch zu mir.
Entspringt einem Alptraum von mir. Das habe ich geschrieben, 2 Minuten nachdem ich von eben diesem Traum schreckhaft aufgewacht bin. 2005.
Stolz und schwer ertönt das Horn,
das zum Kampfe ruft,
der Feind in großer Überzahl,
die Krieger, mutig, stellen sich entgegen,
todbringende, blutige Schlacht
und der Feind in großer Überzahl.
Krank und leis' ertönt das Horn,
das zum Kampfe ruft,
zu retten ihr heilig' Reich,
doch der Feind in großer Überzahl,
der Krieger tapf'rer Kampfesschrei,
verklingt im Blute ihrer Leiber.
Schreiend verklingt das Horn,
das einst zum Kampfe rief,
mit ihm verstirbt der Sieg
und der Feind in großer Überzahl
zieht ein ins heil'ge Reich.
2004, wieder ein Anti-Kriegsgedicht.
Der Mörder
So tief in der schwarzen Nacht,
der alte Mann hält schlafend wacht.
Die Kerkertür ist alt und morsch,
an ihr der Mörder wachsam horcht.
So tief in der schwarzen Nacht,
der Mörder, der nun leise Lacht,
nimmt lautlos die Feile nun zur Hand,
weiße Striche an der alten Wand.
Das Eisen bricht,
der Mann ist frei,
dies ist des Mörders Wiederkehr,
Tod ist sein Ziel und unser Los,
sein Weg ist unser rettend' Floß.
So tief in der schwarzen Nacht,
als der alte Mann nun aufgewacht',
ein großes Loch prangt in der Tür,
ist dies der Preis von Hass und Gier?
Tiefe, tiefe schwarze Nacht,
er kommt zu dir in jener Nacht.
Der Mörder bringt den Tode dir
und morgen kommt er auch zu mir.
Entspringt einem Alptraum von mir. Das habe ich geschrieben, 2 Minuten nachdem ich von eben diesem Traum schreckhaft aufgewacht bin. 2005.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
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