Ich habe mich sehr über dein besonderes Review gefreut, über die einzelnen kleinen Reviews zu den jeweiligen Briefen! Eine sehr schöne Idee!
Und daher werde ich auch jedes deiner kleinen Reviews einzeln beantworten:
1. Brief
Warum Giennah solange geschrieben hat, ist auch nicht weiter wichtig. Ich wollte damit eigentlich nur zeigen, dass nicht alles in den Briefen verraten wird, denn so ist es nunmal, wenn man Briefe schreibt... es kann nicht alles an Information weitergereicht werden...
Stimmt, solange ist die Untersuchung zwecks ihrer Zeugungsunfähigkeit nicht her und es hat weder etwas damit zu tun, dass sie nicht geschrieben hat, noch mit der Trauer um ihre Schwester... es spielt eigentlich keine Rolle, warum
Wenn die beiden doch irgendwie verwandt gewesen, fände ich das irgendwie gar nicht so süß... wirst schon noch sehen, warum
2. Brief
Sirius kann sich halt kurzfassen, fand ich auch witzig, dass es so einfach geklappt hat *lach*
Warum Sirius so lange kein Date mehr hatte? Dreimal darfst du raten
3. Brief
Ja, der Brief war in der Tat ebenfalls sehr kurz, verhältnismäßig...
Natürlich freut sie sich darüber, dass Sirius die Frauen nun besser behandelt, immerhin ist sie auch eine Frau Und ob es doch etwas anderes ist... abwarten...
4. Brief
Ich muss gestehen, dass ich diesen Brief auch besonders mag. Ich meine, ich mag zwar alle Briefe, sonst hätte ich diese FF nicht veröffentlicht, aber dieser lag auch mir besonders am Herzen. Eben auch um zu zeigen, wie sehr Sirius sich nun als Teil der Familie Potter fühlt, wie er mit James gemeinsam um "seine" Eltern trauert. Einfach um zu zeigen, dass er auch irgendwo eine Familie hat, in James und den Potters.
Ja, James und Lily sind nun endlich zusammen.
Ob deine Vermutung, dass da mehr zwischen Sirius und Giennah ist, sich bestätigt... abwarten...
Natürlich finden sie nichts in der Bibliothek, was das Briefe schreiben durch die Zeit erklärt, immerhin würde es ja das Ende meiner FF vorwegnehmen. Aber eigentlich, und das wirst du dann, wenn es soweit ist, auch sicherlich feststellen, ist die Lösung recht offensichtlich.
5. Brief
Was Antares für ein Problem hat? Nun, auch da wirst du dich wohl ein wenig gedulden müssen.
Und ja, natürlich kann man da das gewisse Funkensprühen kaum noch überlesen
Ein Update wird es erst geben, wenn Ayrina hier gelesen hat, ich würde da gerne auf sie warten. Aber sobald sie hier vorbeigeschaut hat, geht es auch schon weiter, ich hoffe, du kannst dich noch solange gedulden.
Ob es in dieser FF möglich ist, dass die beiden sich treffen? Abwarten... verraten kann ich es ja schlecht jetzt schon, ohne etwas vorwegzunehmen
Ich danke dir vielmals für dieses etwas andere Review! Ich habe mich sehr gefreut!
Ria
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
Seeeehr interessant Entwicklung Ich mag es, wie sich die ersten zarten Bande zwischen den beiden entwickeln. Wirklich süß.
Allerdings sind die Inhalte der Briefe weniger erfreulich. Scheint wirklich so, als hätten beide nicht viel zu lachen. Auch ich bin gespannt, was mit Antares los ist. Ich denke, das wird noch eine große Rolle spielen, auch wenn ich noch nicht sagen kann, was es ist. Aber wenn er einen Brief von Sirius finden sollte... ich hoffe sehr, dass Giennah nicht einen der Briefe behält, auch wenn ich es verstehen könnte.
Sehr spannend, grandios geschrieben und ich finde es wirklich eine interessante Abwechslung, diesen kleinen Briefroman zu lesen.
Ja, die beiden sind schon irgendwie niedlich
Und mit dem Inhalt hast du schon recht, das ist wohl weniger schön! Was mit Antares los ist - oder ob ihr das überhaupt so genau jemals erfahrt - das wird sich noch im weiteren Verlauf zeigen.
Ich an Giennahs Stelle hätte schon meine Schwierigkeiten damit, auch nur einen dieser Briefe zu vernichten...
Ich habe mich wirklich sehr über dein Review gefreut!
Und dann geht es doch auch gleich weiter...
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
ich verstehe deinen Ehemann nicht. Erst stimmt er einer Trennung zu und dann setzt er dich unter Druck? Zu gerne würde ich ihm offen meine Meinung sagen, doch leider sprechen zweihundert Jahre Zeitunterschied dagegen. Die Vorstellung, dass Du eigentlich schon seit Jahren tot bist, gefällt mir nicht. Ich will und kann es nicht akzeptieren, dafür mag ich dich einfach zu sehr. Auch wenn du mir wohl auf Ewig ein Rätsel bleiben wirst. Ein Irischer Pub und irisches oder deutsches Bier dazu und deine Gesellschaft, das ist in der Tat eine wundervolle Vorstellung. Ich würde dich zu gerne von deinem Ehemann weg holen.
Der Tod der Potters geht uns allen noch immer sehr ans Herz, auch wenn der Schmerz geringer geworden ist. Lily hilft James sehr, sie tut ihm gut, auch wenn er nun ruhiger geworden ist.
Remus ist verliebt, doch er will es nicht wahr haben. Er hält sich selbst für ein Monster, dass es nicht verdient hat, zu lieben. Ich mag ihn nicht so sehen, denn er hat es verdient, er ist kein Monster. Sicher würde er es nicht wollen, dass ich Mitleid mit ihm habe, aber das habe ich nunmal.
Auf Drängen Lilys gehen wir nun gemeinschaftlich lernen, so dass ich Dir nicht einen längeren Brief schreiben kann. Mittlerweile habe sogar ich es eingesehen, dass wir uns allmählich auf die Abschlussprüfungen vorbereiten sollten.
Ich hoffe, dein Mann beruhigt sich wieder,
Dein Sirius,
Hogwarts - Schule für Hexerei und Zauberei, 15. Januar 1978
***
An Sirius Black,
Hogwarts - Schule für Hexerei und Zauberei
Werter Sirius,
mein Mann folgt mir noch immer, wo er kann. Und noch immer kann ich es mir nicht erklären. Ich wüsste zu gerne, was er mir so furchtbares unterstellt, doch Antares schweigt, spreche ich ihn darauf an. So kann es sein, dass mein nächster Brief wieder lange auf sich warten lassen wird, wie dieser hier auch. Ich hoffe, Du verzeihst.
Wenn wir uns schon nicht treffen können, so sollst Du doch wenigstens eine Vorstellung von mir haben. Anbei liegt ein Porträt meiner Person. Es ist allerdings nicht mehr das Neueste. Es entstand kurz nach Deinem ersten Brief. Mein Mann erlaubt mir keine kostspieligen Porträtanfertigungen, wie allen anderen Luxus, seit er weiß, dass ich niemals dazu in der Lage sein werde, ihm Kinder zu schenken. Ich bin nichts weiter als ein Beiwerk für ihn, umso weniger verstehe ich sein momentanes Handeln mir gegenüber.
Der Tod der Potters wird Dich immer irgendwo beschäftigen. Denn Personen, die man mochte, die vergisst man nicht. Genauso verhält es sich mit Lucida, auch wenn ich nicht mehr traurig bin, wenn ich an sie denke. Die schönen Erinnerungen sind es, die Du behalten musst, an die Du immer denken musst, wenn schwere Zeiten auf Dich warten.
Mit Remus solltest du über sein Problem sprechen, solltest ihm bewusst werden lassen, dass er genauso viel Wert ist, wie alle anderen auch. Das hast Du mir zu verstehen gegeben und wenn ich es verstanden habe, dann wird es Dein Freund auch. Ich hoffe für ihn, dass er irgendwann sieht, dass er kein Monster ist. Er ist ein Mensch, der es Wert ist geliebt zu werden, genauso, wie Du und ich auch.
Es freut mich wirklich zu lesen, dass Lily nun endlich zu James steht. Sie tut ihm gut und das ist schön zu lesen. Ich sagte doch, dass Gebete zu Merlin so manches Mal zu Wundern führen können.
Und das ist der Grund, weshalb ich nun für Dich und deinen Abschluss zu Merlin beten werde.
Du hast lange nichts mehr von den Todessern geschrieben und ich hoffe, das ist ein Zeichen des Friedens in Deiner Zeit,
Deine Giennah,
Godrics Hollow, West Country, 29. März 1778
***
An Giennah Black
Godrics Hollow, West Country
Werte Gienna,
wie Du mir ein Porträt geschickt hast, schicke ich Dir nun eines von mir. Es ist schön zu wissen, wie du aussiehst. Nun muss ich mich nicht länger mit wirren Vorstellungen herumquälen.
Ich hoffe, Du konntest mittlerweile in Erfahrung bringen, weshalb sich dein Mann so seltsam verhält. Das würde nicht nur Dich interessieren. Ob es wohl etwas mit unseren Briefen zu tun hat? Ob er einen der Briefe gelesen hat? Stand denn jemals etwas verfängliches in den Briefen? Ich hoffe, dass ich mich mit diesen Vermutungen irre. Wenn ich daran denke, was sie mit deiner Schwester getan haben, und das nur, weil sie sich mit jemandem unterhalten hat, der nicht reinblütig war. Nun ist es wohl an mir zu Merlin zu beten.
Mittlerweile haben wir die Osterferien hinter uns und die Prüfungen stehen kurz bevor. Ich habe mich dazu entschieden, nach der Schule nicht zu arbeiten, denn es gibt eine Organisation, die sich mit vielen Aktionen gegen die Machenschaften von Lord Voldemort und den Todessern stellt. Ich habe vor, meine gesamte Kraft für diese Organisation aufzuwenden. Um das Finanzielle muss ich mir glücklicherweise keine Gedanken machen, denn ich habe letztes Jahr ein ziemlich volles Velrieß bei Gringotts geerbt.
Mit Remus habe ich auf deinen Rat hin gesprochen, doch was dieses Thema angeht, da lässt er einfach nicht mit sich reden. Er lässt niemanden an sich heran und ich bekomme allmählich das Gefühl, dass er uns nicht traut. Vielleicht irre ich mich da auch, und es ist nur der Prüfungsstress. Dazu solltest du wissen, dass Remus und Lily zwei Personen sind, die sich zuallererst um Wissen kümmern, dann kommt erst der Rest. Ich werde die Zeit nach Hogwarts abwarten und dann erneut versuchen, mit Remus über dieses leidige Thema zu sprechen.
Mit deiner Vermutung hattest du recht. Es ist tatsächlich immer mehr so - und auch bei James - dass der Tod seiner Eltern nicht mehr allzu schwer wiegt. Natürlich denke ich noch oft an sie und natürlich trauere ich noch immer. Doch desto mehr Zeit vergeht, umso mehr positive, schöne Erinnerungen kommen bei den Gedanken an sie hoch, nicht, wie es in den ersten Monaten nach ihrem Tod der Fall war, viele schmerzhafte Erinnerungen.
Ich werde mich nun wieder meinem Abschluss widmen. Ich hoffe, dir geht es gut,
Dein Sirius,
Hogwarts - Schule für Hexerei und Zauberei, 22. April 1978
***
An Sirius Black,
Britannien
Werter Sirius,
mir geht es den Umständen entsprechend gut. Mit Antares wird es immer schwieriger. Und auch diesmal muss ich Dich um Verzeihung bitten, dass meine Antwort erst so spät bei Dir eintrifft. Das Porträt von Dir habe ich, im Gegensatz zu all Dienen Briefen nicht verbrannt. Ich habe es versteckt, um wenigstens noch einen kleinen Hoffnungsschimmer auf bessere Zeiten zu haben. Mein Mann kann es nicht finden, denn ich habe den Ort mit einem Zauber belegt. Trotzdem werde ich es mit den Briefen weiterhin so halten, wie bisher. Ich will nicht unnötig etwas riskieren.
Ich bezweifle, dass Antares je einen Brief von Dir oder an Dich in den Händen gehalten hat, denn für gewöhnlich befinde ich mich in meinen eigenen Gemächern, wenn ich Deine Briefe erhalte. Interessantes Pergament habt ihr. Weshalb ist das Porträt von dir allerdings auf einer anderen Pergamentart, als deine Briefe? Ist es nur für Porträts entwickelt worden? Ich setze auf Letzteres.
Es freut mich wirklich sehr, dass James und Dir der Tod der Potters nicht mehr allzu sehr zusetzt, jetzt, wo ihr euch auf euren Abschluss vorbereiten müsst. Nun, andererseits, ihr müsstet die Prüfungen doch schon hinter euch haben, oder irre ich? Ich habe zu Merlin gebetet und hoffe nun, dass meine Gebete erhört wurden.
Es ist ein sehr mutiger Schritt Deinerseits, nun keine Berufung zu ergreifen, sondern sich offen gegen die Tyrannei Deiner Zeit zu stellen. Ich bewundere diesen Mut und einmal mehr wird mir klar, weshalb der Hut Dich einst nach Gryffindor und nicht nach Slytherin schickte. Ich hoffe, die Organisation wird erfolgreich gegen Lord Voldemort ankämpfen können.
Ich hoffe, ich darf bald wieder einen Brief von Dir in den Händen halten, das habe ich in den letzten Monaten so sehr vermisst,
Deine Giennah
Godrics Hollow, West Country, 12. Oktober 1778
***
An Giennah Black
Godrics Hollow, West Country
Werte Gienna,
hat Dein Mann noch immer nicht gesagt, was es mit seinem Kontrollwahn auf sich hat? Ich wünschte, ich könnte Dir in irgendeiner Art und Weise helfen. Natürlich verzeihe ich dir, wenn Deine Antworten aufgrund dieser Umstände etwas auf sich warten lassen. Wie könnte ich es Dir denn übel nehmen? Wie könnte ich Dir überhaupt etwas übel nehmen?
Das Pergament, auf dem mein Porträt abgebildet ist, ist tatsächlich nur für diese Art von Porträts entwickelt worden. Ich hoffe, du verzeihst, wenn ich dir nicht genau erklären kann, wie das funktioniert, denn es ist eine spezielle Technik meiner Zeit, Porträts anzufertigen.
Mittlerweile bin ich sehr stark in die Organisation eingebunden. Wir haben fast täglich zu tun. Immer wieder Besprechungen, Einsätze. Es sind wahrlich schreckliche Zeiten. Doch wir werden nicht aufgeben und Voldemort und den Todessern kampflos das Feld überlassen. Niemals.
Die Prüfungen hat der gesamte Jahrgang bestanden. Wir waren der erste, bei dem es niemanden gab, der durchgefallen ist. Lily und Remus haben am besten abgeschnitten. James und ich waren aber auch nicht die Schlechtesten. Ein weiterer Freund von uns allen, Peter, hat entgegen aller Erwartungen, genauso gut abgeschnitten, wie James und ich. Wir sind sehr stolz auf ihn, denn ihm fiel es schon immer schwer, in der Schule mitzuhalten.
Ich hoffe, Du schaffst es, schnell zu antworten. Ich freue mich sehr auf Deinen nächsten Brief,
Dein Sirius,
Charing Cross Road 9, London, 13. Oktober 1978
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
da dir das letzte Mal, diese Art des Kommis so gut gefallen hat, habe ich mich entschlossen auch dieses Kapitel auf diese Weise zu kommentieren, aber ob ich das jetzt immer mache? Ich weiß es nicht.
Brief 1
Wieder ein sehr, sehr kurzer, wenn auch schöner Brief. Spricht er doch deutlich von den sich wandelnden Gefühlen, welche Sirius für Giennah empfindet. Es ist irgendwie süß zu lesen und gleichzeitig absolut traurig. Es ist schön zu lesen, dass Lily James so hilft, auch wenn sich dieser sehr verändert hat. Was ich traurig fand, dass Remus zwar verliebt ist, es aber nicht wahrhaben will, nur weil er mal wieder denkt, er wäre ein Monster, das ist soooo typisch für den süßen Werwolf, aber was will man machen *seufz* Das mit dem Lernen find ich lustig und irgendwie passt es auch total zu Lily, dass sie die Jungs zwingt fleißig zu lernen, damit sie ihre Prüfungen bestehen.
Brief 2
Dieser war etwas länger als der erste und reich an Informationen. Es ist lustig, dass Sirius nun ein Bild von ihr hat, was er anschmachten kann *grins*
Ich mag Giennah irgendwie total. Sie scheint so klug und weise, dabei aber nicht überheblich und eingebildet zu sein, etwas was ich an Menschen sehr schätze.
Das ihr Mann sie immer noch so sehr beschattet ist seltsam aber ich hoffe, dass bald herauskommt, was es damit auf sich hat, denn es wäre wirklich schön zu wissen, was dahinter steckt. Die Wünsche, welche sie für Remus mitschickt find ich irgendwie süß, denn auch ich wünsche ihm, dass er die Liebe zulässt.
Brief 3
Auch dies war ein sehr schöner Brief. Die Vermutung, die Sirius geäußert hat, warum Giennah so von ihrem Mann verfolgt wird, teile ich auch schon eine Weile und ich hoffe sehr, dass wir beide uns irren, denn es könnte übel für sie ausgehen. Das Remus so stur ist war irgendwie klar. Mit dem nicht vertrauen, spielst du damit schon auf das an, was wegen des Geheimniswahrers passiert ist? Es würde mich wirklich interessieren. Ich werde schnell weiter lesen, denn ich will heute noch ins Bett *grins*
Brief 4
Irgendwie mag ich diesen Brief total. Er ist irgendwie… süß. Gerade der Schluss. Er spricht von dem, was sie sich so sehr wünscht, was sie wirklich fühlt. Ich bin sehr neugierig, was noch im letzten Brief passiert, weshalb ich schnell weiter lese und mich nicht mit schreiben aufhalte *grins*
Brief 5
Schnief das war schon der letzte Brief für heute, dabei würde ich so gerne weiter lesen und kann es doch nicht. *seufz*
Der Brief war auch sehr schön, schade dass du nichts dazu geschrieben hast, was aus Remus und dem Mädchen wurde, aber das kommt dann vielleicht ja im nächsten Kapitel, mal sehen. Das Peter genauso gut abgeschlossen hat wie Sirius und James ist wahrlich erstaunlich, das hätte ich nun nicht gedacht.
So nun mein Fazit, wieder sehr gelungene kleine Briefchen, die eindeutig Lust auf mehr machen und ich hoffe, dass ich schnell Nachschub bekomme, denn ich muss wissen was weiter passiert. Schon irgendwie merkwürdig, ich mag Sirius eigentlich nicht und doch verschlinge ich diese Briefe, darauf kannst du dir wirklich etwas einbilden *grins*
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
Das freut mich ja, dass ich wieder so ein schönes, ausführliches Kommi bekommen habe! Und so will ich dir auch wieder ausführlich Antwort geben!
Brief 1
Ich muss gestehen, dass die meisten Briefe in dieser FF recht kurz sind... Und ja, man merkt schon, dass sich die Gefühle der beiden ändern, das ist wohl wahr
Ja, es ist in der Tat sehr schön und auch schön zu schreiben, wie sich das Verhältnis zwischen Lily und James gewandelt hat. Ich fand diesen Aspekt, gerade in Anbetracht der Tatsache, dass James gerade seine Eltern verloren hat und dass Lily ihn so lange hat warten lassen, doch sehr wichtig und interessant.
Remus ist verliebt und stellt sich an, wie ein Remus Lupin sich eben anstellt. Dass sich das nicht großartig ändert und auch nicht ändern darf, wenn man sich, wie ich, an die Bücher halten will, ist leider so... schade, ja...
Brief 2
Ja, ein schmachtender Sirius *gg* Schon witzig, in der Tat.
Es freut mich wahrlich, dass du Giennah so sehr magst, wie sie mir mittlerweile auch ans Herz gewachsen ist... auch wenn ich die Geschichte schon vor so langer Zeit begonnen habe. Fertig ist sie ja bereits und ich mag Giennah noch immer.
Was nun mit Antares los ist? Man wird es abwarten müssen.
Wünschen wir Remus nicht alle irgendwie, dass er mehr zu seinen Gefühlen stehen kann?
Brief 3
Ob Sirius' Vermutung berechtigt ist oder nicht, wird sich noch herausstellen... keine Sorge Aber ja, es könnte wahrlich übel ausgehen, doch auch da kann ich noch nichts weiter verraten.
Ja, die Sache mit dem Vertrauen war in der Tat eine Anspielung auf die Geheimniswahrergeschichte, richtig erkannt.
Brief 4
Es freut mich sehr, dass du gerade diesen Brief so sehr magst. Interessant an der Sache ist nämlich, dass ich mich noch heute sehr gut daran erinnere, wie lange ich an diesem Brief gefeilt habe... sehr sehr lange
Ich danke dir vielmals für das Lob!
Brief 5
Sobald Rini hier gepostet hat, geht es auch weiter - also kann es nicht sonderlich lange dauern, ehe du weiterlesen kannst
Was aus Remus und dem Mädchen wurde, ich bin mir gerade nicht sicher, ob das überhaupt nochmal zur Sprache kommt, muss ich ehrlich gestehen. Aber wir ahnen ja alle, was daraus geworden ist, oder? Leider...
In meinen Geschichten ist Peter selten dumm oder unfähig, ich fand es wichtig, ihn als ebenso schlau hinzustellen, wie die anderen. Schön, dass man auch nochmal überraschen konnte
Ich freue mich wahrlich darüber, dass du Sirius in meiner Geschichte zu mögen scheinst. Liegt vielleicht auch daran, dass er bei mir zumeist ganz anders als in den meisten FFs und in den Büchern dargestellt wird
Ich bilde mir dann mal was drauf ein, vielen lieben Dank für das viele Lob und dein Review!
Ria
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
WOW, wieder wirklich beeindruckend und fesselnd. Ich glaube, es ist wirklich schwer, die ganze Handlung der Geschichte nur in Briefform zu packen. Umso beeindruckender finde ich es, wie gut es dir gelingt. Briefe als Elemente einer Geschichte kennt man ja, aber ein reiner briefroman ist schwierig. Vor allem,w eil er schnell langweilig werden kann, doch das wird es bei dir nicht im Geringsten.
Sirius scheint sich ja inzwischen sehr für Giennah erwärmen zu können und ich könnte mir vorstellen,w enn sie sich begegnen funkts ganz schön. ich hoffe, ja, dass es am Ende irgendwie dazu kommt, auch wenn ich mich da einfach mal überraschen lasse.
Das sind aber mal viele Wows und weißt du was? Ich werde sie alle frecherweise einfach behalten
Es ist in der Tat schwer, die ganze Handlung einer Geschichte nur in Briefen unterzubekommen, aber es ist durchaus möglich und ich muss sagen, dass es mir von Brief zu Brief immer leichter gefallen ist. Und es freut mich wahrlich, dass es nicht langweilig ist
Ja, so langsam und allmählich weiß Sirius die Briefe von Giennah wahrlich zu schätzen... oder mehr? Ob es funkt, sollten sie sich begegnen und ob sie sich jemals begegnen werden? Ja, am besten ist es in der Tat, wenn du dich überraschen lässt.
Lust auf mehr? Kommt sofort!
Ria
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
ich bin wirklich untröstlich, doch ich konnte Dir in den letzten Monaten leider nicht schreiben. Die Ereignisse haben sich buchstäblich überschlagen. Antares hat mich immer weiter unter Druck gesetzt, ist mir sogar beim Einkaufen gefolgt. Es war unerträglich. Erst im Nachhinein habe ich erfahren, dass er schon vor Monaten all unser Vermögen für seine Hurerei und seine allabendlichen Pubbesuche verbraucht hatte. Wir hatten nichts mehr. Als dann unsere Familie immer öfter danach gefragt hatte, wo denn der Erbe bliebe, hat er wohl endgültig den Verstand verloren, hat alles erzählt. Glücklicherweise wusste er nichts von unserem Kontakt. Ich bin geflohen, um der Familie zu entkommen. Ich habe einen neuen Namen angenommen, doc die Eulen dürften sich dafür nicht interessieren, so dass Deine Briefe mich auch weiterhin erreichen dürften. Ich schreibe Dir den Namen nicht, aus Angst, eine der Eulen könnte abgefangen werden. Verzeih' mir. Nun arbeite ich in einem Geschäft hier in der Winkelgasse und verkaufe Zauberstäbe. Immerhin kann ich nun für meinen eigenen Unterhalt sorgen. Hier in der Winkelgasse sind die Menschen offen und verurteilen mich nicht dafür, dass ich als Dame arbeite. Das beruhigt mich sehr.
Ich beglückwünsche euch allen zu euren Abschlüssen, auch wenn es etwas verspätet ist. Ich hoffe wahrlich, dass deine Tätigkeit für diese Organisation Früchte trägt.
Ich vermisse deine Briefe und hoffe bald von dir zu hören,
Deine Giennah,
Winkelgasse 7, London, 19. März 1779
***
An Giennah Black
Winkelgasse 7, London
Werte Giennah,
Du hast nicht die geringste Ahnung, wie sehr ich mich um Dich sorgte. So lange nichts von Dir zu hören, das war eine grausame Zeit. Doch andererseits bin ich nun erleichtert, dass Du nun endlich von Antares weg bist. Er tat Dir nicht gut. Du hast jemanden verdient, der gut zu Dir ist, der Dich liebt.
Hier hat sich Einiges getan. Alleine in diesem Jahr entkamen wir alle mehr als einmal nur knapp mit dem Leben. Die Arbeit in jener Organisation - von der ich nun aus ebensolchen Sicherheitsgründen, wie Du, nichts näher schreiben werde, genauso, wie ich nun leider meinen Wohnort verbergen muss - ist sinnvoll und gut und vor allen Dingen notwendig, doch ist sie auch gefährlich. Lily und James haben sich deshalb dazu entschlossen, noch dieses Jahr zu heiraten. Ein kleiner Lichtblick am Horizont tut uns allen sicher gut.
Remus zieht sich immer mehr von uns zurück, anstatt uns zuzuhören. Und wenn wir ihm noch so oft erklären wollen, dass er der letzte ist, der es nicht verdient hat, geliebt zu werden, er will es einfach nicht verstehen. Er lässt sich kaum noch blicken, geht nicht mehr mit uns aus, geschweige denn, kommt einen von uns besuchen.
Peter hingegen scheint sich immer mehr für unsere Freundschaft zu interessieren. Sicher, wir sind schon Freunde seit dem ersten Schuljahr, doch habe ich nun immer mehr das Gefühl, er würde seinen eigenen Kopf entwickeln, nicht, wie früher, wo er zu allem, was wir sagten und taten Ja und Amen gesagt hatte. Diese Entwicklung gefällt mir sehr. Er kommt uns, im Gegensatz zu Remus, allesamt sehr oft besuchen. Wenigstens einer, der merkt, wie wichtig Freundschaft in diesen Zeiten ist.
Ich vermisse Deine Briefe sehr und hoffe, dass es Dir dort, wo du nun bist, gut ergeht. Du hast es verdient,
Dein Sirius,
London, 29. Mai 1979
***
An Sirius Black
London
Werter Sirius,
deine Sorge um mich ehrt mich sehr, doch ist sie unbegründet. Ich habe ein gutes Auskommen hier in der Winkelgasse. Von Antares und meiner Familie habe ich seit den letzten Vorkommnissen nichts mehr gehört. Es ist etwas Ruhe in mein Leben eingekehrt, so dass ich nun auch so schnell antworten kann - sicherlich etwas ungewohnt, nachdem ich in den letzten Jahren nur unregelmäßig schreiben konnte.
Ich habe mich sehr gefreut, endlich wieder etwas von dir zu hören. Die zwei Monate, in denen ich auf Nachricht von dir warten musste, schienen mir unendlich lang. Deine Briefe muntern mich immer wieder auf's Neue auf, auch wenn sie in den letzten Jahren so wenige gute Neuigkeiten enthielten. So hoffe ich auch, dass mein Brief dich ein wenig ablenkt, ein wenig aufmuntert. Die Zeiten in denen du leben musst, klingen, deinen Worten nach zu urteilen, einfach nur grausam. Ich wünschte, ich könnte euch allen ein wenig Unterstützung zukommen lassen, doch ich wüsste nicht, wie.
Ich hoffe jedoch, dass die Hochzeit deiner Freunde euch allen Mut und Kraft schenkt, weiter gegen diesen Tyrann zu kämpfen. Und möge euer Kampf letztlich von Erfolg gekrönt sein. Deinen Freunden wünsche ich alles Gute und Glück für die Ehe. Auf dass sie glücklich werden und gesunde Kinder großziehen können - am Besten selbstverständlich in einer friedlichen Welt.
Ich bedauere sehr, dass dein Freund Remus sich so sehr von euch allen zurückzieht, dennoch kann ich ihn verstehen. In solchen Zeiten hat man es als Werwolf sicherlich genauso schwer, wie zu den Meinen. Ihm wünsche ich, dass er die Kraft findet, zu dem zu stehen, was er ist. Ein guter Mensch, deinen Worten nach zu urteilen.
Peter, wenn ich den Namen noch recht in Erinnerung habe, scheint verstanden zu haben, worauf es im Krieg ankommt: Auf gute Freunde und auf den Zusammenhalt. Und Remus scheint noch eine Menge von ihm lernen zu können. Ich bete zu Merlin, dass er versteht, wie wichtig die Freundschaft zwischen euch allen in diesen Zeiten ist und verbleibe mit den besten Wünschen und hoffnungsvoll deinen nächsten Brief erwartend,
Deine Giennah,
Winkelgasse 7, London, 6. April 1779
***
An Giennah Black
Winkelgasse 7, London
Werte Giennah,
ich habe mich wirklich sehr über deinen letzten Brief gefreut und war freudig überrascht, dass deine Antwort so schnell kam. Leider ist es mir kaum noch möglich, eine stille Minute zu finden, um zu dir zu schreiben, da die Situation, in der wir uns derzeit befinden, sich immer mehr zuspitzt.
Lily und James haben geheiratet. Es war eine wirklich wunderschöne Hochzeit - dass das jemals aus meinem Mund, besser meiner Feder kommen würde, hätte selbst ich nicht erwartet, doch es entspricht nun einmal den Tatsachen. Lily war wirklich wunderschön und ich meine, James hätte am Altar eine Träne vergossen. Ich kann mich bei dem Fakt wohl allerdings auch irren. Doch noch in der Hochzeitsnacht griffen die Todesser unsere Gesellschaft an. Es gab einige Tote, darunter auch eine junge Frau, die, wie James, Lily, Peter, Remus und ich auch, für den Orden aktiv war. Dorcas wurde von Voldemort persönlich ermordet, vor unser aller Augen. Er sprach etwas von Rache, doch wir wissen nicht, was er damit gemeint haben könnte. Dorcas können wir wohl nicht mehr fragen...
Wir alle bedauern ihren Tod sehr, sie war uns allen eine sehr gute Freundin und im Orden eine große Hilfe. Ich vermisse sie. Und so folgte nur eine Woche nach der Hochzeit, die uns allen eigentlich Mut und Hoffnung schenken sollte, eine Beerdigung.
Was Remus anbelangt, so habe ich auch da weniger gute Neuigkeiten zu vermelden. Noch immer - und gerade nach dem Tod von Dorcas, in der er, wie ich vorher berichtete ohne jedoch ihren Namen genannt zu haben, verliebt war - zieht er sich mehr und mehr von uns zurück. Ich vermisse meinen Freund und ich vermisse vor allen Dingen die schönen Zeiten in Hogwarts, in der wir alle noch unbeschwert und ohne Sorge um unser aller Leben die Jugend genießen konnte. Sicher, wir sind gerade erst erwachsen geworden, doch wenn man in Kriegszeiten lebt, dann wird man schneller alt, als dass der Körper es nachholen kann.
Umso mehr freut es mich, dass es dir gut zu gehen scheint. Ich hoffe, in den letzten vier Monaten, in denen du nichts von mir gehört hast, hat sich daran nicht viel geändert. Und noch mehr wünschte ich, ich könnte dich endlich einmal persönlich kennen lernen. Immer wieder erwische ich mich dabei, das Portrait, welches du mir einst geschickt hast, anzublicken. Vielleicht, weil deine Briefe für mich eine Flucht aus der Realität darstellen.
Ich hoffe bald wieder von dir zu hören und wünsche alles Gute,
Dein Sirius,
London, 17. August 1979
***
An Sirius Black
London
Werter Sirius,
wie lange habe ich doch hier auf meiner kleinen Stube gesessen und auf deinen Brief gewartet. Doch du hattest wahrlich gute Gründe. Der neuerliche Verlust deinerseits tut mir sehr leid und im Herzen bin ich bei dir! Auch weiterhin werde ich jeden Abend zu Merlin beten, auf dass meine Gebete auch irgendwann erhört und in zwei Jahrhunderten umgesetzt werden. Es möge doch jemand in deiner Zeit geboren werden, der dem Schrecken ein Ende bereitet! Es klingt alles so furchtbar, was du schreibst, dass mir teils ehrlich die Worte fehlen, um auszudrücken, wie sehr ich bei dir sein möchte, um zu helfen, um einfach nur da zu sein, vielleicht, um wenigstens zuhören zu können. Um euch allen beistehen zu können. So unmöglich dies auch ist, ich wünsche es mir so sehr!
Es bedrückt mich, dass es so wenig Hoffnung in deiner Zeit gibt. Und ich verstehe nicht, wie solch ein Mensch, wie dieser Lord... wie nannte er sich doch gleich? Ich habe den Namen vergessen, es tut mir sehr leid. Auch in den alten Briefen von dir kann ich nicht mehr nachsehen, da ich sie ja einst verbrannte, aus Angst vor meinem Gatten.
Tatsächlich gibt es nach all den Monaten, in denen in meinem Leben so wirklich rein gar nichts geschehen ist, was von Belang wäre, Neuigkeiten. Antares hat sich, so hörte ich es von der Kundschaft in dem Geschäft, in dem ich arbeite, wohl zu Tode gesoffen. Der Feuerwhiskey hat ihn letztlich umgebracht, in dem er Trost suchte. Bin ich nun ein schlechter Mensch, weil ich mich einfach nicht im Stande sehe, zu trauern? Ich hege so gar keine Gefühle, wenn ich an seinen Tod denke. Ich finde es weder sonderlich bedauerlich, noch freue ich mich - was nun wahrlich sehr makaber wäre. Vielleicht bin ich ein wenig erleichtert, weil es nun eine Person weniger auf der Welt gibt, der es nach meinem Kopf trachtet. Doch ansonsten... nichts, ich fühle einfach gar nichts, wenn ich an seinen Tod denke. Bin ich nun ein schlechter Mensch, Sirius?
Ich hoffe, ich habe dein Bild von mir nun nicht vollends ins Schlechte gerückt.
Auch ich muss gestehen, dass ich dein Portrait ab und an Betrachte. Vielleicht, weil ich so sehr wünsche, dir und deinen Freunden in irgendeiner Art und Weise beistehen zu können.
Und nun verbleibe ich voller Hoffnung auf bessere Zeiten in zweihundert Jahren und mit den besten Wünschen. Möget ihr die Kraft haben, diesen Tyrannen endlich zu besiegen.
Deine Giennah,
Winkelgasse 7, London, 1. September 1779
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
Wieder sehr sehr schöne Briefe. Ich hoffe irgendwie total, dass die zwei sich am Ende doch noch irgendwie sehen können. Sie scheinen so perfekt füreinander zu sein.
Immerhin scheint Giennah jetzt endlich Ruhe vor Antares zu haben, aber irgendwie traue ich dem Frieden noch nicht. ich könnte mir vorstellen, dass da noch was kommt. Ansonsten ist es natürlich sehr schön, dass sie zumindest ein wenig zur Ruhe kommen kann.
Interessant ist es auch, wie du es schaffst, die Entwicklung von Peter und Remus in die Briefe mit einzubinden.
Nur noch zwei Kapitel Ich binw irklich gespannt, wie du das enden lässt. Also schnell weiterschreiben!
Vor einer Weile habe ich "Das Haus am See" gesehen und musste gerad ebeim Lesen wieder total an den Film denken