Trauerfeier - Samstag 24.10.

Ansprachen und Feste
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LaBerg
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Trauerfeier - Samstag 24.10.

Beitrag von LaBerg »

Charakter: Joshua Samuel Doxon
Ort: Große Halle
Zeit: 13:51 Uhr
Datum: Samstag 24.10.


Es kam Joshua wie eine Ewigkeit vor seit der er das letzte Mal die Räumlichkeiten von Hogwarts betreten hatte. In Wahrheit waren es gerade mal ein paar Monate her als er hier seine Abschluss gemacht hatte.
Für die Trauerfeierlichkeiten war die große Halle etwas umgeräumt worden. Dort wo normalerweise die Tische der Häuser standen, waren Stuhlreihen aufgebaut, so dass alle nach vorne sehen konnten und vorallem auch die Gäste platz finden würden. Sowohl die Ordensmitglieder waren gekommen, wie auch einige Eltern waren zu den Feierlichkeiten erschienen.
Joshua nahm bei seinen Freunden platz. Die würden nun hoffentlich eine unbeschwerte Zeit bis zu ihrem Abschluss hier in Hogwarts erleben dürfen.
Bis die Feierlichkeiten offiziell beginnen, würde es noch etwas dauern. Joshua nutze die Zeit seinen Blick schweifen zu lassen, um zu schauen wer alles gekommen war.


Charakter: Ben Winston [H/6]
Ort: Große Halle
Zeit: 13:55 Uhr
Datum: Samstag 24.10.

Als Ben die Große Halle betrat, um an den Trauerfeierlichkeiten teilzunehmen, war die selbige schon gut gefüllt. Es waren auch etliche Personen anwesend, die Ben noch nie gesehen hatte. Teilweise waren es wohl die Eltern von Schülern. Zum anderen Teil waren es aber Personen die weder Lehrer noch Eltern waren. Das mussten wohl Personen sein, die direkt mit in die Kämpfe mit verwickelt gewesen waren.
Ben war noch etwas unentschlossen, wo er sich hinsetzen sollte. Er hatte erfahren, dass Brendan wieder an der Schule war und so entschloss er sich erstmal ausschau zu halten, ob er ihn irgendwo entdecken konnte.
Wenn nicht, würde er sicher auch noch andereweitig ein Plätzchen finden. Stühle waren jedenfalls in ausreichender Zahl vorhanden.
Viele Grüße
LaBerg
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Tjeika
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Re: Trauerfeier - Samstag 24.10.

Beitrag von Tjeika »

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Svea Mari Eirikson
Große Halle
13:57 Uhr, Samstag 24.10.
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Svea hatte den Blick ein wenig gesenkt, wagte es kaum, nach vorne zu blicken. Sie wusste, was sie dort erwarten würde. Sie wusste, dass dort die Bilder derjenigen aufgestellt worden waren, die bei dem Kampf letzte Nacht getötet worden waren. Und sie wusste, dass sie es nicht würde ertragen können, ihre Gesichter zu sehen. Nicht jetzt, nicht so kurz nach ihrer aller Ableben. Es war einfach viel zu wenig Zeit seither vergangen und die Erinnerungen an die Schlacht waren noch viel zu frisch. Nein, Svea hielt beharrlich ihren Blick weiter gesenkt, blickte nicht einmal zur Seite, wo Laertes saß. Die Stimmung hier in der großen Halle war mit bedrückt noch nicht einmal ansatzweise realitätsnah beschrieben. Es war schlimmer, viel schlimmer. Und sie wusste, dass es richtig war, dass die Gefallenen ihrer aller Trauer verdient hatten, dass ihre Angehörigen ihrer aller Mitgefühl verdient hatten. Das und nichts anderes...
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."

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Lynn

Re: Trauerfeier - Samstag 24.10.

Beitrag von Lynn »

Piagrin Newman (S/4)
Ort: große Halle
Zeit: 13:35 Uhr
Datum: Samstag 24.10.

"Es tut mir leid, aber es muss erst einmal so sein," flüsterte Draco zu Piagrin. Die Slytherin saß mit gesenktem Kopf neben ihrem Cousin in der großen Halle, wo gleich die von Shacklebolt angekündigte Trauerfeier stattfinden würde. Noch war die Halle ziemlich leer, sodass Piagrin und Draco ungestört reden konnten. Sie saßen nicht unweit vom Portal, denn wenn die Trauerfeier zum Ende kam, würde auch Piagrins Zeit in Hogwarts fürs Erste ihr Ende finden und beide schnellstmöglich den Grund und Boden von Hogwarts verlassen. An der Tatsache, dass das Ziel einer Person anderen das Leben gekostet hatte, ließ sich nun nichts mehr ändern, ginge es nach Piagrin, hätten sie sofort Hogwarts verlassen können. Doch Draco bestand darauf bei der Trauerfeier zu sein. So quälte Piagrin sich nun damit, ihre Freunde noch einmal sehen zu müssen, sich aber nicht verabschieden zu können. Der plötzliche angeordnete Aufbruch verwirrte die kleine Slytherin. "Und unseren Eltern und Eik geht es wirklich gut?" fragte Piagrin leise mit Blick auf die Bilder der Verstorbenen, denen die Trauerfeier galt. "Ja," gab Draco zu Antwort und versuchte sich in einer Erklärung: "aber du kennst die Leute, viel zu viele werden nicht sehen, dass wir unfreiwillig involviert waren. Damit auch weiterhin alle in Sicherheit sind, sieht Lucius es als Notwendigkeit an, dass wir England vorerst verlassen." Piagrin nickte traurig. Sie fühlte sich hin- und hergerissen, natü war sie glücklich darüber, dass es ihrer Familie gut ging und dass sie sie wiedersehen würde, aber Hogwarts verlassen?! "Aber es ist doch sicher hier," sah sie zu Draco auf. Dieser schüttelte den Kopf: "Das liegt nicht in meinem Ermessen. Lucius besteht darauf, dass du mit nach Argentinien kommst, er möchte, dass die Familie zusammen ist." Piagrin presste die Lippen zusammen, neben ihnen ließen sich die Eltern einer Schülerin aus Hufflepuff nieder. "Was sagt meine Mutter dazu?" bohrte Piagrin weiter. "Sie richtet sich voll und ganz nach Lucius", gab Draco ruhig zur Antwort. Piagrin wusste, dass es nichts brachte, weiter zu diskutieren, Draco holte sie lediglich ab, er traf keine Entscheidungen. Das Mädchen sah sich um, immer wieder betraten Schüler mit ihren Eltern oder mit Mitschülern die große Halle und suchten sich einen Platz. Bald würde die Trauerfeier beginnen.
Koefn

Re: Trauerfeier - Samstag 24.10.

Beitrag von Koefn »

Dwight MacRoven
Ort: große Halle
Zeit: 13:35 Uhr
Datum: Samstag 24.10.

Dwight rutschte unruhig auf seinem Platz hin und her. Er mochte Trauerfeiern nicht besonders, seit sein Vater gestorben war. Unruhig schaute er sich um. Die Verstorbenen sagten ihm weder vom Namen noch vom Gesicht wirklich viel. Wieder ließ er seinen Blick über die Anwesenden schweifen... er hoffte das er hier nicht mehr allzulange aushalten musste.
Lynn

Re: Trauerfeier - Samstag 24.10.

Beitrag von Lynn »

Ava Lynn Baker (S/6)
Ort: große Halle
Zeit: 13:50 Uhr
Datum: Samstag 24.10.

Ava Lynn betrat zusammen mit ihren Eltern die große Halle. Ihr Vater sah sich um und peilte schließlich einige freie Plätze an. Er wies seine Familie an, sich zu setzen. Schließlich flankierten die Frauen das Familienoberhaupt. Ava Lynn sah sich um. Die Halle war schon sehr gut besucht. Die Anwesenden schauten ernst durch die große Halle oder auf die Bilder der Verstorbenen, sie redeten leise miteinander oder warteten einfach schweigend, irgendeinen Punkt fixiert, darauf, dass die Trauerfeier beginnen würde. Ava Lynn wünschte sich, es wäre schon vorbei. Eine Trauerfeier ist sowieso schon doof, die Spannung, die im Raum liegt, die Stimmung und hier ist es noch doppelt ätzend. Langweilig. Ava Lynn kümmerten die Leute auf den Fotos vor dem Lehrerpult nicht. Sie kannte sie nicht und sie interessierten sie auch nicht. Diese Leute waren gestorben, als sie ein höheres Bildungsniveau verhinderten. Ava Lynn ließ es sich nicht anmerken, dass sie so dachte, sonst dürfte sie wohl kaum in Hogwarts bleiben. Und das wollte sie. Mit ihren Eltern hatte sie ausführlich darüber gesprochen. Ja, es ist mir bewusst, dass das Hogwarts keine Eliteschule wird, dass hier jede Menge Vollpfosten rumrennen, die niemals zur oberen Gesellschaft gehören werden. Und es ist mir voll und ganz bewusst, dass mir Unterrichtsstoff und Wissen fehlen könnte, aber das kann ich privat nachholen. Mir geht es vielmehr darum, den Pöbel kennen und einschätzen zu lernen und eventuell hier und da zu schikanieren. Schließlich schlägt man sich im späteren Arbeitsleben nicht nur mit der High Society herum. Ihr Ton war ihren Eltern gegenüber natürlich etwas gewählter gewesen. Ava Lynns Vater hatte seiner Tochter noch nie einen Wunsch abgeschlagen und so bekamm sie letztendlich das Ok in Hogwarts zu bleiben. Valeria hatte sie es leider noch nicht erzählen können, aber dafür war bestimmt später noch Zeit. Jetzt dachte sie daran, was es für eine Verschwendung war, eine so gute Professorin wie Joana Souza wegzusperren. Die Gedanken daran verhalfen Ava Lynn zu einem für eine Trauerfeier angemessenen Gesicht.
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Erzähler
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Re: Trauerfeier - Samstag 24.10.

Beitrag von Erzähler »

Charakter: Kingsley Shacklebolt [Zauberminister]
Ort: Große Halle
Zeit: 14:00 Uhr
Datum: Samstag 24.10.


Erst gestern Morgen war Kingsley hier gewesen, um zu den Schülern von Hogwarts zu sprechen. War der gestrige Weg nach vorne zum Rednerpult schon kein leichter gewesen, so war er heute noch weitaus schwieriger.
Eine ehemalige Schülerin, ein Lehrer und Mitglieder des Ordens waren im Kampf gestorben. Vorne wo normalerweise der Lehrertisch stand, waren Bilder der verstorbenen zum Gedenken an sie aufgestellt.
Als Kingsley nach vorne trat und seine Stimme zu erheben begann wurde es ruhig in der Große Halle. Obwohl man auch nicht behaupten konnte, dass es davor besonders laut gewesen war.
"Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, liebe Professorinnen, liebe Professoren, liebe Eltern, meine Damen und meine Herren, ich darf sie alle recht herzlich begrüßen und freue mich über ihr zahlreiches Erscheinen.", begann Kingsley seine Ansprache.
"Wir sind heute zusammen gekommen, um denen zu gedenken die selbstlos ihr Leben geopfert haben, um gegen das Unrecht, welches durch Bellatrix Lestrange hervorgerufen wurde zu kämpfen. Miley Bashir, Professor Mathew Townend, Mundungs Fletcher, Lee Jordan...". Kingsley zählte noch einige weitere Personen des Ordens auf die im Kampf gestorben waren.
"...Sie alle haben nicht nur gegen die Bedrohung durch Bellatrix Lestrange gekämpft, sondern durch ihren Einsatz wurde auch das ganze System der Magischen Welt vor dem Zusammenbruch gerettet. Bevor ich jeweils einzeln in einer kleinen Ansprache auf die Verstorbenen eingehe, würde ich sie bitten sich zu erheben und in einer Schweigeminute den Opfern zu gedenken."
"Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."

Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944) - Der kleine Prinz
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Tjeika
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Re: Trauerfeier - Samstag 24.10.

Beitrag von Tjeika »

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Svea Mari Eirikson
Große Halle
14:02 Uhr, Samstag 24.10.
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Svea erhob, sich, wie es auch alle anderen Anwesenden taten. Es war ein leises rascheln zu hören, dass dennoch die Stille, die sich nach der Bitte Kingsleys ausgebreitet hatte, unangenehm durchbrach. Ihren Kopf hielt Svea gesenkt, doch aus den Augenwinkeln konnte sie erkennen, dass nicht alle Gesichter, die sie von ihrer Position aus sehen konnte, von Trauer gezeichnet waren. Nein, mehr und mehr gelangte sie zu der Ansicht, dass diese ganze Angelegenheit noch längst nicht überstanden war. Sicherlich, mit dem Ableben von Bellatrix Lestrange war zumindest die größte Gefahr gebannt worden. Doch Svea war sich absolut sicher, dass es immer Menschen geben würde, die der Verführung verfallen würden. Und so blieb nur die Hoffnung, dass all die Toten nicht umsonst gefallen waren, dass sie zumindest ein wenig Ruhe in den nächsten Jahren haben würden. Dass wieder ein wenig Normalität einkehren würde. Dass ihrer aller Opfer nicht vergebens war.
Für einen Augenblick schweiften Sveas Gedanken zu dem Schreiben, welches sie heute Morgen auf ihrem Schreibtisch in Trondheim in den Krallen einer Eule vorgefunden hatte. Nur für eine winzige Sekunde, doch die reichte aus, um zu wissen, dass sie noch nicht wusste, ob sie der Bitte nachkommen würde.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."

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Rachel
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Re: Trauerfeier - Samstag 24.10.

Beitrag von Rachel »

Rachel Wreeland [G/7]
Ort: Große Halle
Datum: Sa, 24. Oktober
Zeit: 14.00 Uhr

Es war nicht leicht, hier zu sitzen. Schon körperlich nicht, obwohl Madam Brimstone ihnen Stärkungstränke verabreicht hatte. Doch vielmehr war es der seelische Schmerz, der ihr die Kehle zuschnürte. Sie konnte die Fotos nicht lange ansehen, ehe sie wieder dieses tiefe Loch verspürte, dass sie daran erinnerte, wie der Tod war. Du hättest genauso sterben können wie alle anderen dort. Vielleicht bist du nur knapp einem Todesfluch entgangen. Dann wäre da jetzt auch nur noch Stille um dich.
Rachel schluckte den Kloß in ihrem Hals hinunter. Sie musste sich daran erinnern, dass sie hier war. Sie war nicht tot. Wenn sie anfing, darüber nachzudenken, wie hilflos sie dem Schicksal ausgeliefert war, dann würde es das sicher nicht besser machen. Diese Menschen hatten sterben müssen, weil sie sich für ein höheres Ziel eingesetzt hatten. Und Rachel verspürte Mitleid mit ihnen.
Kingsleys Worte drangen nicht so recht zu ihr durch. Sie wusste auch so, wovon er sprach, und ihr war klar, dass es nicht vorbei war, weil sie ein paar Anhänger Bellas und ihre Anführerin hatten ausschalten können. Der Kampf würde weitergehen, und wenn auch nicht mit ihr, dann mit anderen. Das war der Lauf der Dinge.
Rachel fühlte die Resignation, die sich einschlich, und ihr war bewusst, dass ihre Laune sich an diesem Tag bestimmt nicht mehr bessern würde. Doch gleichzeitig war sie dankbar dafür. Es war nunmal ein Teil ihres Lebens.
Hoffentlich findet ihr mehr als nur Erlösung, dachte Rachel noch in Gedenken an die Toten, ehe sie den Kopf senkte.
One day, when I'm 80 years old and sitting in a rocking chair, I'll be reading Harry Potter.
And they will say to me, "After all this time?"
And I will answer: "Always."
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LaBerg
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Re: Trauerfeier - Samstag 24.10.

Beitrag von LaBerg »

Charakter: Joshua Samuel Doxon
Ort: Große Halle
Zeit: 14:03 Uhr
Datum: Samstag 24.10.


Joshuas Blick war auf den Boden gerichtet als Kingsley sie alle bat sich zu einer Schweigeminute zu erheben. Joshua hatte schonmal einen Krieg miterleben. Doch damals als es gegen Voldemort ging, hatte er sich irgendwo in einer Höhle versteckt und darauf geachtet nicht gefasst zu werden.
Dieses Mal war es anders, Joshua war mitten drin im Geschehen er hatte hautnah miterlebt wie Menschen, nein wie sogar Freunde von ihm starben. Das schlimmste war wohl, dass mit Miley eine ehemalige Mitschülerin jünger als er selbst den Tod im Kampf gefunden hatten. Und irgendwie war er mit daran schuld, dass sie gestorben war, hatte er doch durch die Aufforderung der Knucker zusammen mit Dany und Freyja überhaupt erst dafür gesorgt, dass die anderen mit hineingezogen wurden.
Andererseits wusste Joshua zu gut, dass es ohne die Hilfe der beiden Orden nicht so gut ausgegangen wäre und er wusste auch, dass es in seinem künftigen Leben als Auror nicht der letzte Kampf gewesen war in den er verwickelt sein würde.



Charakter: Ben Winston [H/6]
Ort: Große Halle
Zeit: 14:00 Uhr
Datum: Samstag 24.10.


Ben konnte sich noch zu gut an die Trauerfeier, die es nach dem Tod seines Vaters gab, erinnern. Sie war viel kleiner als diese hier und der Anlass war für andere Personen als die direkten Angehörigen völlig ohne Bedeutung gewesen.
Wirkliche Trauer spürte Ben nicht um die gestorbenen. Er kannte außer Professor Townend keinen der Toten persönliche. Und was Professor Townend anging, der Professor hatte ihn nicht in seinen Kurs aufgenommen, somit war es für Ben persönlich vielleicht von Vorteil, wenn ein neuer Lehrer für Verwandlung kommen würde. Die Tatsache, dass Hogwarts nun keine Eliteschule werden würde, stimmte Ben erleichtert. Er würde nun wohl an der Schule hier bleiben.
Als der Zauberminister Kingsley die Schweigeminute ausrief, richtete Ben seinen Blick nach vorne zu den Bildern der Toten. Doch die Stille ließ seine Gedanken nicht zu den eben Verstorbenen schweifen, denen gedacht wurden, sondern Bens Gedanken waren hauptsächlich bei seinem verstorbenen Vater. So in der Stille in den Gedanken versunken, wurde ihm klar, dass es auch hier nun Menschen gab, die noch für lange Zeit an die Verstorbenen denken würden. Wie fühlen sich wohl die Eltern der verstorbenen ehemaligen Schülerin? Wie fühlen wohl die Freunde dieser Schülerin?
Viele Grüße
LaBerg
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vojka
in memoriam
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Registriert: Di 22. Sep 2009, 00:29

Re: Trauerfeier - Samstag 24.10.

Beitrag von vojka »

Charakter: Vivien Marie McFarlane [R/6]
Ort: Große Halle
Zeit: 14:01 Uhr
Datum: Samstag 24.10.

Vivi fühlte sich nicht wirklich wohl. Sie hatte so etwas seit ihr Dad gestorben war. Auch jetzt spürte sie die selbe Trauer wie damals, zwar kannte sie viele der Verstorbenen gar nicht oder nur wenig, aber trotzdem ging es ihr Nahe. Aber so sehr sie ihre Gedanken auch bei den in der Schlacht gefallenen halten wollte, so sehr schweiften sie immer wieder zu ihrem Dad ab. Immer wieder sah sie sein Lachen, wie er mit ihr spielte und dann wie er tot in seinem Sarg gelegen hatte, die Augen geschlossen, so als würde er lediglich schlafen. Sie merkte nicht einmal, wie ihr immer mehr Tränen die Wangen hinunter liefen, aber selbst wenn sie es wirklich registriert hätte, so hätte es sie nicht gekümmert. Sie griff nach Marys Hand, die neben ihr stand, hoffte, ihre Freundin konnte ihr so etwas Halt geben, Ihre Großeltern hatten zwar kommen wollen, besonders als sie gehört hatten, dass sie mitgekämpft hatte, aber sie hatte sie gebeten zu Hause zu bleiben, da sie nicht auch noch ihre vorwurfsvollen Blicke sehen wollte, die sie, wie sie dachte, sicherlich bekommen hätte.


Charakter: Alessandro Medici [S/7]
Ort: Große Halle
Zeit: 14:01 Uhr
Datum: Samstag 24.10.

Les stand mit verschlossener, fast versteinerter Miene in einer der letzten Reihen. Er traute sich nicht nach links zu gucken, wo erst sein Vater und dann Fabiano standen. Er wusste, was später kommen würde, hatte Giacomo Medici dies seinen Söhnen gegenüber doch schon angedeutet. Aber er wollte hier nicht weg, wollte nicht zurück nach Italien und privat unterrichtet werden, nicht jetzt, wo er Rachel näher kam, wo er merkte, dass er sie wirklich mochte. Zwar vermisste er Italien und seine Familie und vor allem Francessca, aber Hogwarts hatte etwas besseres zu bieten. Er sah starr gerade aus, auf die kastanienbraunen Haare, ein paar Reihen vor sich, würde gerne zu Rachel gehen, ihr helfen, konnte er doch ahnen, dass sie noch Schmerzen haben musste. Je länger er sie ansah, desto fester wurde sein Entschluss, er würde seinem Vater widersprechen, würde ihn bitten, sie hier auf Hogwarts zu lassen, denn er wusste, dass es Fabiano nicht anders ging, dass auch dieser hier, hier bei seiner Valeria bleiben wollte und er somit nicht alleine mit seinem Wunsch da stand. Sie mussten es nur geschickt anstellen, dann würde ihr Vater hoffentlich zustimmen und immerhin waren es ja auch nur noch ein paar Monate und wenn er meinte, dass sie dann noch Defizite hatten, konnte sie sich ja noch weiterbilden.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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