Auf See, 10.04.1530 auf der India

Die Geschichte
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Tjeika
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Re: Auf See, 10.04.1530 auf der India

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Kara
Zwischen Dänemark und Großbritannien
Mittag
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"Ich denke, etwas zu Essen würde uns allen gut tun und wenn wir gegessen haben und hier ein wenig Licht ins Dunkel gekommen ist, werden wir uns um die Verletzten kümmern können", sagte Kara und dann nahm sie Nekele in die Arme.
Sie musste das einfach tun, warum konnte sie nicht sagen. Es war ihr wichtig und es tat ihr gut. Und Kara war fest davon überzeugt, dass Nekele es auch irgendwie brauchte.
Sie waren nicht alleine, und es war gut zu wissen.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."

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Siria
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Re: Auf See, 10.04.1530 auf der India

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Zwischen Dänemark und Großbritannien
Mittag

Die Umarmung von Kara kam überraschend für Nekele, aber sie tat so gut. Nekele erwiderte den Druck der Umarmung, Tränen kullerten aus ihren Augen. Ihre Gefühle waren im reinsten Chaos seit dem sie hier an Bord war. Sie wußte nicht, wie sie Kara jemals dafür danken sollte, wie sie ihr sagen konnte, dass sie ihr gerade so viel gab. So viel Sicherheit und Geborgenheit. Nekele hätte nie daran geglaubt, dass sie so etwas empfinden konnte ode je erleben würde.
Sie löste sich aus der Umarmung und blickte Kara an: "Ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr ich dir danke, Kara. Ich... " sie suchte nach Worten, fand aber keine passenden "... bin trotz der ganzen Trauer so glücklich, weil ich hier sein kann. Weil ich mich so zu hause fühle und so angenommen, wie... ich glaube noch nie!"
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Tjeika
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Re: Auf See, 10.04.1530 auf der India

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Kara
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Mittag
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Noch einmal drückte Kara Nekele an sich.
"Du hast keine Ahnung, dass ich damit nicht nur dir einen großen Gefallen getan habe, nicht wahr?", sagte sie leise in die Nähe von Nekeles Ohr und lies das Mädchen dann los, um ihr noch einmal tief und mit einem ehrlichen warmen Lächeln in die Augen zu blicken.
Dann nickte sie ihr zu und begab sich wieder an die Arbeit. Es gab viel zu tun!
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Siria
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Re: Auf See, 10.04.1530 auf der India

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Zwischen Dänemark und Großbritannien
Mittag

Nekele erwiderte das Lächeln Karas und begab sich in Richtung Kombüse. Vorher machte sie noch einen kleinen Abstecher zu Thies, der gerade einen der Balken hochstemmte. Sie wartete noch, bis er ihn wieder abgelegt hatte und sich umdrehte. Gerade, als sie ihn ansprechen wollte, drückte er das Mädchen an sich. "Thies! Du erdrückst mich!"
"Ohh." sagte er nur uns ließ sie los. "Alles gut bei dir kleines?" fragte er sorgenvoll. "Ja, alles gut und bei dir?"
"Einen Seebären haut nichts so schnell um!" sagte er zwinkernd. Nekele lachte "und nun..." "Jaja... sieh zu dass du dich nützlich machst. Ich bin schon auf dem Weg Thies. Ich wollte nur mal sehen ob alles in Ordnung bei dir ist!" es war ihr wirklich ein Bedürfnis gewesen. Thies strich ihr übers Haar. "Ja. Und nun geh. Ich habe zutun!"
Nekele betrat die Kombüse "Ach herrjeh, wie soll ich denn hier etwas zubereiten?" alles lag durcheinander und auf dem Boden verstreut.
Das einfachste war, Brote zu schmieren, etwas Fleisch zuzubereiten, aber so richtig etwas warm machen, konnte sie hier kaum, es sah sehr zerstört aus.
Sie werden mir wohl kaum den Kopf umdrehen, wenn es nichts warmes gibt.
Sie begann etwas aufzuräumen, aber nur so weit, dass sie sich bewegen konnte und eine Arbeitsfläche hatte. Sie wollte die Männer so schnell wie möglich versorgen.
Das Brot ging ihr zur Neige, so ging sie zur Voratskammer, um frisches zu holen. Sie kam an der Tür von Niels' Raum vorbei. Sie war offen...
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Re: Auf See, 10.04.1530 auf der India

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Kara
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Früher Nachmittag
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Es war wirklich ein Akt, alles wieder soweit seetüchtig zu machen. Doch sie schafften es nach und nach etwas Ordnung in das Chaos zu bekommen. Fast schon sehnsüchtig blickten die Männer und auch Kara auf die Tür zum Unterdeck, auf dass Nekele doch endlich mit etwas Essbarem zurückkehrten. Es hatte sich herumgesprochen, dass sie dafür zuständig war und es schien, dass sie Nekele gerade sehr mochten.
Kara musste lächeln, doch als sie daran dachte, dass sie heute schon wieder drei Männer verloren hatten, nachdem gestern einer ermordet worden war, wurde ihr etwas flau im Magen. Die Situation hier an Bord wurde einfach nicht leichter.
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Siria
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Re: Auf See, 10.04.1530 auf der India

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Zwischen Dänemark und Großbritannien
Früher Nachmittag

Nekele zitterte. Was sollte sie tun? Sie holte ihren Dolch hervor und stieß die Tür mit ihrem Fuß ein Stückchen weiter auf. Sie konnte niemanden sehen. Sie würde es nicht riskieren, einfach in den Raum hineinzugehen. Nicht, wenn Niels sie vielleicht in eine Falle locken wollte. Gerade wollte sie die Tür wieder schließen, als sie ein Stöhnen hörte, kurz zögerte sie, dann zog sie die Tür zu und ging.
Sie holte noch zwei Brote, schnitt sie auf, belegte sie, garnierte sie noch ein wenig. Schnitt etwas Fleisch zurecht und legte alles auf große Platten.
Dann ging sie auf Deck. Es war schon viel geschehen in der zwischenzeit und man konnte sogar wieder, ohne zu stolpern laufen. Die Männer blickten sie hoffnungsvoll an, was Nekele etwas irritierte, aber dann verstand sie. "In der Küche stehen 5 große Platten mit Brot und Fleisch, die müßten hochgeholt werden, dass schaffe ich nicht!" sagte sie, woraufhin sich einige Männer aufmachten, um die Platten zu holen.
Ihr Blick suchte Kara oder Thies. Sie fand beide zusammen, mit Kharecha und Jens.
"Niels' Tür stand offen. Ich habe ihn zunächst nicht gesehen, doch dann hörte ich ein Stöhnen. Ich habe die Tür wieder geschlossen." etwas leiser sagte sie "das war vor ca. einer Stunde!" sie blickte die Anderen nicht an. Ihr war es egal, wenn Niels sterben würde, deshalb hatte sie auch niemanden etwas gesagt. Aber warum sollte man ihn auch verarzten?
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Kara
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Früher Nachmittag
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Kara nickte und Jens, Kharecha und Thies taten es ihr nach.
"Essen wir erst einmal", sagte Kharecha schließlich, als die ersten Männer mit den Platten wieder an Deck zurückkehrten.
Es war, als hätten sie jahrelang nichts zu essen bekommen, so sehr schlugen sie alle zu - ohne Ausnahme.
"Nekele, du bist die Beste", sagte einer und solche und ähnliche Aussagen hörten sie während der Mahlzeit immer und immer wieder von den Männern. Karas Mundwinkel zuckten dann zumeist zufrieden.
"Wir sollten danach mal sehen, wie es Fiete geht", sagte Jens und wieder war es an Kara zu nicken.
"Und irgendjemand sollte dann mal nach Niels schauen", fügte Thies kauend an.
Wieder nickten sie. Sie hatten viel zu tun, doch zuerst mussten sie sich stärken, der Sturm hatte an ihren Kräften gezehrt.
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Re: Auf See, 10.04.1530 auf der India

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Zwischen Dänemark und Großbritannien
Früher Nachmittag

Nekele war glücklich, dass die Männer glücklich waren. Und hungrig war sie auch. Hatte sie heute überhaupt schon gegessen? Ja, als sie kurz in die Kombüse ging und dann... das Gespräch. Sie konnte gar nicht mehr fragen, wie es verlaufen war. Hier konnte sie natürlich auch nicht fragen. Sie blickte die Männer an. Viele hatten Platzwunden, Abschürfungen oder gar einen Armbruch. Konnte einer dieser Männer wirklich noch ein Verräter sein? Sie hoffte es nicht, aber es war sehr wahrscheinlich.
Es wurden mal wieder Geschichten erzählt. Von anderen Stürmen und Schäden, es war ein ausgiebiges Essen.
"Wenn es in der nächsten Zeit auch mal wieder etwas warmes geben sollte, müßten sich jemand opfern und die Kombüse herrichten und reparieren." fügte Nekele noch hinzu. Wahrscheinlich würden die Aufräum und Reparaturarbeiten noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
"Sind die Segel stark beschädigt?" fragte Nekele Thies.
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Ein grummelnder Laut drang aus der Kehle von Thies, während er nickte. Es schien alles sehr starken Schaden genommen zu haben.
"Sehr, ja. Wir werden vieles flicken müssen", sagte er, nachdem er seinen Bissen heruntergeschluckt hatte.
"Um die Kombüse kümmere ich mich mit ein paar Männern", sagte Jens halb kauend und nickte Nekele zu.
Natürlich, er wollte, wie sie alle hier, etwas warmes im Magen haben.
"Gut, sobald die Segel wieder einsatzfähig sind, setzen wir wieder Kurs auf die dänische Küste", sagte Kharecha, der gerade aufgegessen hatte und hielt sich den Bauch.
Sie alle hatten wohl etwas zuviel gegessen, doch es war bitter nötig gewesen.
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Allmälich erhoben sich die Männer, um das Schiff weiter in Ordnung zu bringen. Nekele fühlte sich erschöpft, aber es war noch lange keine Zeit zum Ausruhen. Sie hatte ein paar Brote zur Seite gelegt. "Die sollte jemand Fiete bringen. Soll ich mich mit an die Segel machen?" Ihr Blick ging zu Kara, die sich gerade den letzten Bissen in den Mund schob.
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