Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Für kleinere, in sich abgeschlossene Geschichten
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Therapistin
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Therapistin »

Brendan Steward
Stockholm
Freitag, 11.09.2010
23:49 Uhr

"Es geht nicht um Leevke", bestätigte er seufzend. Es klang seltsam, doch es war so, denn auch er wollte Antworten. "Es geht darum, dass sie unsere Fragen beantwortet, ehrlich beantwortet. Ich kenne ihre Gründe nicht, ich weiß nicht, was mit ihr in den letzten neun Jahren war, nur dass, was Vivi mir erzählt hat." Er schüttelte traurig den Kopf, als er an das Telefongespräch vom heutigen Abend dachte, als er sich hatte vergewissern wollen, dass sie wirklich wieder da und tatsächlich bei Vivi war.
"Ich kann dich nicht zwingen, mit zu kommen, das beileibe nicht, das hast du ganz alleine zu entscheiden", fuhr er leise fort. "Du hast jetzt die Möglichkeit auf Antworten. Antworten, auf die du schon lange gewartet hast. Sie hat sich jetzt dafür bereit erklärt, ich weiß zwar nicht, ob sie es wirklich kann, doch sie will es versuchen. Und ich bin sicher, sie wird uns nicht belügen, dafür hat sie gar nicht die Kraft..."
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Ernst Ferstl
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Tjeika
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Tjeika »

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Lene Månström
WG in Stockholm, Schweden
23:51 Uhr, Freitag, 11.09.2010
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Lene seufzte, legte für einen kurzen Augenblick den Kopf schief und schloss die Augen. Sie wusste in der Tat nicht, was in dieser Situation nun richtig oder falsch war. Sie wusste einfach nicht, was sie nun tun sollte oder besser lassen sollte, sie wusste es einfach nicht. Ihr Kopf war wie leergefegt, all ihre Gedanken waren auf die letzten gemeinsamen Tage, die sie mit Leevke damals in Hogwarts erlebt hatte, fixiert. Und sie musste gestehen, dass es schöne Tage gewesen waren. Mit einem mehr als nur bitteren Ende.
"Gut, ich komme mit", sagte sie schließlich ergeben und seufzte erneut.
"Doch ich nehme mir das Recht heraus, zu gehen, wenn es mir zuviel wird", fügte sie hinzu und stand schließlich auf.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."

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Therapistin
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Therapistin »

Brendan Steward
Stockholm
Freitag, 11.09.2010
23:52 Uhr

"Niemand kann dich zwingen, dort zu sein, wenn du es nicht willst", sagte Brendan und stand ebenfalls auf. Er war froh, dass Lene sich dazu bereit erklärte, ihn auf die Färöer zu begleiten, auch wenn er nicht sicher war, ob das wirklich gut gehen würde. Er hoffte es, hoffte es sowohl für Lene, als auch und besonders für Leevke.
"Gut, dann lass uns gehen", meinte er, beobachtete noch, wie Lene nach ihrer Jacke griff und dann hinter ihm das Haus verlief. Schnell hatten sie eine Seitengasse erreicht, von der aus sie unbemerkt apparieren konnten.
"Bereit?", fragte er die Schwedin und sah sie aufmerksam an, sie hatte immer noch die Möglichkeit, nein zu sagen und hier zu bleiben, er würde sie sicher nicht mit Gewalt mit sich zerren.
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Ernst Ferstl
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vojka
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von vojka »

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Vivien Marie Djuurhus
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
23:39 Uhr
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"Bitte lieber einen Pfefferminztee mit Honig", antwortete Vivi auf Kjells Frage, ob sie einen Kakao möchte. "Und danke", sagte sie und sah ihm kurz müde hinterher, wie er das Wohnzimmer in Richtung Küche verließ. Sie wusste, Kjell würde auf Grund ihres Getränkes sofort wissen, wie schlecht es ihr wirklich ging, denn sie trank diesen Tee nur, wenn sie wirklich fertig oder krank war.
Erst dann wandte sie sich Leevke zu und nahm sie fest in den Arm, wollte ihr so den Halt geben, den sie dieser auch schon in den letzten Wochen gegeben hatte, auch wenn sie fast keine Kraft mehr dafür hatte, riss sie sich zusammen. "Natürlich bleibe ich bei dir, ich lasse dich nicht alleine, das hab ich dir versprochen, schon damals in Hogwarts", sagte sie und grinste leicht. "Immerhin bist du eine meiner besten Freundinnen", sagte sie lächelte die Holländerin leicht an.
Gespannt wartete sie darauf, ob Brendan es schaffen würde Lene hier her zu bekommen und wie die Schwedin reagieren würde. Gerne wäre sie selbst zu ihr gegangen, hätte ihr gesagt, dass sie sensibel vorgehen sollte, egal wie schwer es ihr fiel, denn im Moment vertrug Leevke so gut wie nichts. So blieb ihr nichts anderes übrig, als das Kommende abzuwarten und notfalls einzugreifen, denn sie hätte auch kein Problem damit Lene hinauszuwerfen, wenn diese Leevke nicht gut tun würde.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Cassiopeia
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Cassiopeia »

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Kjell Djuurhus
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
23:39 Uhr
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Kjell hatte die Bestellung nur nickend aufgenommen, gelächelt und hatte dann das Zimmer verlassen. Vivis Wunsch nach einem Pfefferminztee mit Honig bestätigte nur das, was er ohnehin schon wusste, dass seine Frau mit ihren Kräften am Ende war.
Gern hätte er sie ins Bett geschickt und wäre selbst bei Leevke geblieben, doch das wäre unter Umständen schwierig geworden. Er wusste nicht, wie sehr Leevke ihm vertraute und Vivi würde ihre Freundin jetzt nie und nimmer allein lassen.
Schnell waren der Tee und der Kakao fertig, er selbst brachte sich nur ein Glas Wasser mit
"Bittesehr", sagte er und sah besorgt, wie Leevke mit zitternden Händen den Kakao entgegen nahm. "Vorsicht, ist noch heiß", warnte er, war sich aber nicht sicher, ob sie ihn überhaupt gehört hatte.
Dann setzte er sich einfach neben Vivi, legte eine Hand auf ihren Oberschenkel und küsste sie kurz, schenkte ihr einen liebevollen Blick. Gern hätte er sie einfach in den Arm genommen und ihr den Halt gegeben, den sie so dringend brauchte. Er würde bei ihr bleiben, zumindest bis Brendan wieder da war und vielleicht auch länger, das hing von Leevke ab.
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Tjeika
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Tjeika »

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Lene Månström
WG in Stockholm, Schweden
23:58 Uhr, Freitag, 11.09.2010
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Lene schloss noch einmal die Augen. Für einen Augenblick war sie versucht, doch noch einen Rückzieher zu machen. Und der Wunsch danach in ihr war stark, sehr stark. Ein überaus großer Teil von ihr wollte Leevke nie wieder, wirklich nie, nie wieder sehen. Doch ein winziger Teil, jener Teil, der noch sehr an Leevke hing, wollte eine Erklärung, vielleicht sogar eine Entschuldigung für ihr Verhalten, dafür, dass sie damals nach der Schule einfach gegangen war. Ohne ein Wort. Nur ein Abschiedsbrief. Nichts weiter. Es tat immer noch weh. Mit dieser Erkenntnis öffnete Lene ihre Augen wieder und nickte leicht. Sie hatte das Gefühl, dass sich ein Schleier vor ihre Augen gelegt hatte. Als wäre ein Nebel um sie herum, der sie nicht mehr klar sehen und erst recht nicht mehr klar denken ließ. Und schon wieder brachte Leevke alles durcheinander, was Lene sich aufgebaut hatte...
"Gehen wir!", sagte sie schließlich entschlossen und wie sie erschrocken feststellte, mit zitternder Stimme zu Brendan.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."

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Cassiopeia
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Cassiopeia »

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Leevke van der Zon
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
23:45 Uhr
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Leevkes Hände zitterten nach wie vor, obwohl der Kakao wärmte. Ihre Gedanken rasten, Erinnerungen wurden lebendig an Jahre, die so lange zurück lagen, Momente, die sie längst glaubte, vergessen zu haben.
Doch nun würde sie nicht länger schweigen, sie würde alles erzählen. Es würde hart werden, nicht nur für sie. Sie wünschte sich, die Reaktionen der anderen nicht direkt erleben zu müssen und doch wollte sie ihnen alles erzählen. Alles. Von Anfang an. Wenn sie ihr die Zeit dafür ließen. Und die brauchte sie, im Moment fühlte sie sich kaum in der Lage, auch nur ein Wort zu sagen, aber sie wusste, wenn es soweit war, würde sie es tun.
Wann kam Brendan zurück?
Würde er Lene mit bringen?
Etwas zog sich schmerzhaft zusammen, noch mehr Erinnerungen an noch weiter zurück liegende Jahre, noch mehr Schuld. Und sie wusste, wegen dieser Schuld musste sie reden, endlich reden.
Sie schloss kurz die Augen, zwang sich, ruhiger zu atmen, blendete für wenige Minuten einfach alles aus, nur sie und die Dunkelheit, bis auch die Bilder vor ihren Augen verblassten.
Als sie die Augen wieder öffnete, schlug ihr Herz tatsächlich ruhiger, ihr Atem ging gleichmäßiger, ihre Hände zitterten kaum noch. Dann sah sie Vivi und Kjell an, auch ihnen schuldete sie die Wahrheit, so viel hatte sie für sie getan...
"Kjell?", sagte sie vorsichtig, war überrascht, dass ihre Stimme sogar verständlich war. "Ich... ich würde mich freuen, wenn... wenn du bleibst", sagte sie und wurde leicht rot, senkte aber nicht den Blick sondern schaffte es, ihm stand zu halten.
Dann hörte sie ein leises Ploppen, als wäre es direkt neben ihrem Ohr, obwohl es Meterweit weg war. Das Geräusch, auf welches sie so sehr wartete und es doch fürchtete.
Plötzlich war die Aufregung wieder da und alle Worte weg, mit rasenden Herzen wartete sie angespannt, wer gleich durch die Tür kam - Brendan allein oder mit Lene zusammen? Und was, bei Merlin, sollte sie dann tun?
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Therapistin »

Brendan Steward
Färöer Inseln, Vivis Haus
Samstag, 12.09.2010
00:01 Uhr


Brendan nickte, umfasste Lenes Arm, konzentrierte sich und spürte einen Augenblick später das bekannte Gefühl, als würde er durch einen Schlauch gepresst. Nur einen Moment später erschienen sie beide vor Vivis Haus. Besorgt sah Brendan die Schwedin an, sie wirkte nicht mehr so selbstsicher, wie noch zuvor, auch das Zittern ihrer Stimme war ihm nicht entgangen. Doch er hielt es für ein gutes Zeichen, dass sie ihn begleitet hatte. Jetzt blieb nur zu hoffen, dass sie Leevke zuhören würde. Und dass Leevke in der Lage war, ihr und auch ihm ihre Geschichte zu erzählen.
"Komm", sagte er leise, nahm ganz automatisch ihre Hand und zog sie sachte mit sich, fühlte sich nun selbst unsicher, doch er versuchte es, so gut es ging, zu ignorieren. An der Tür blieb er noch einmal stehen und sah sie eindringlich an. "Sie hat sich verändert", sagte er leise, erklärend, als wollte er sich rechtfertigen – für Leevke in gewisser Weise. "Wir sollte sie reden lassen... ich weiß nicht, ob sie das schafft, aber sie wird es versuchen..." Er seufzte leise, senkte kurz den Blick, um tief durch zu atmen, dann klopfte er einmal kurz an, ehe er die Tür öffnete und mit Lene zusammen das Haus betrat.
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Kjell Djuurhus
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
23:47 Uhr
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Kjell war, gelinde gesagt, überrascht, als Leevke ihn ansprach und sah sie freundlich an. Dass sie ihn dabei haben wollte, ehrte ihn gewissermaßen, rührte ihn aber auch sehr.
"Gern bleibe ich, vielen dank", sagte er, das war eine Menge Vertrauen, die sie ihm entgegen brachte, was ihn ehrlich freute. "Wenn du etwas brauchst, zögere nicht, ich hol es dir gern", meinte er und schenkte der Rothaarigen ein freundliches Lächeln, er wollte ihr gern die Nervosität nehmen, konnte aber nur ruhig bleiben und ihr irgendwie den Eindruck vermitteln, dass alles in Ordnung war.
Es war ein seltsames Gefühl zu warten, gerade Leevke sah aus als würde sie jeden Moment dem Richter vor geführt. Vermutlich erging es ihr wirklich so, überlegte er, immerhin hatte sie vor, ihr Leben der letzten neun Jahre vor ihren Freunden darzulegen, die sie vor so lange Zeit verlassen hatte ohne ein Wort.
Die Flammen im Kamin knisterten und spendeten Wärme, sanft strich er mit dem Daumen über Vivis Unterarm und konnte nicht viel mehr tun als warten, dass Brendan zurück kehrte.
Als Leevke plötzlich kurz zusammen zuckte, spitzte auch er die Ohren, hörte leise Stimmen vor der Haustür, die kurz darauf geöffnet wurde. Es war nicht nur Brendans Stimme gewesen - jetzt wurde es spannend.
Er drückte noch einmal Vivis Hand, ehe er aufstand, ohne ein Wort seinerseits würde er Lene nicht zu Leevke vorlassen.
Innerlich seufzend trat er auf den Flur, er wollte sie zumindest vorwarnen, auch wenn Brendan bereits da gewesen war. Und er wollte wissen, wie Lene reagieren würde.
"Hey", sagte er nur kurz als Begrüßung, schloss die Wohnzimmertür hinter sich und blieb davor stehen. Dann lächelte er, wenn auch traurig, er machte sich wirklich Sorgen, wie der Abend ausgehen würde, vor zwei, drei Stunden würden sie sicher nicht ins Bett kommen.
"Schön, dass du da bist", sagte er zu Lene, während er Brendan dankbar kurz die Hand auf die Schulter legte.
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Beitrag von Tjeika »

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Lene Månström
Färöer Inseln, Vivis Haus
00:03 Uhr, Samstag, 12.09.2010
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Lene schloss für einen Augenblick die Augen. Es war schon wirklich sehr, sehr lange her, dass sie Kjell gesehen hatte und für gewöhnlich hätte sie sich mehr gefreut. Unsicher fasste sie sich selbst in den Nacken, massierte sich kurz selbst, während sie den Kopf gesenkt hielt.
"Hej, verzeih meine mangelnde Begeisterung", sagte sie und hörte selbst schon ihre Niedergeschlagenheit heraus.
Oder war es Nervosität? Sie konnte es nicht sagen, was sie jedoch sagen konnte und das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass Leevke hinter dieser Tür dort war, die Kjell gerade versperrte.
"Gibt es einen Grund, warum du uns nicht direkt durchlässt? Ich würde das gerne schnell hinter mich bringen", fügte sie nach einigen Sekunden hinzu.
Lene hatte eigentlich nicht vorgehabt, hier mehr Zeit zu verschwenden, als ohnehin nötig. Alleine schon, dass sie hier war, war ein Zugeständnis an Leevke, welches sie eigentlich nicht verdient hatte.
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