Miklagard - Ein warägisches Abenteuer
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Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer
Am Ufer des Dnjepr
08. März 768, Morgen
Es war ein merkwürdiges Gefühl, sich vor einer doch noch fremden Frau zu entblößen. Ein weiteres Mal würde sie seine Narben sehen, womit dies doch alles angefangen hatte. Doch es half nichts, würden sie überleben wollten.
Er blickte nicht zu ihr, zog sich langsam aus, noch immer war es kalt. Es würde ihnen nichts anderes übrig bleiben, als sich gegenseitig zu wärmen. Dennoch auch ein Feuer war wichtig.
Als er sich völlig entblößt hatte, suchte er das trockene Holz zusammen und schichtete es auf. Er wagte es nicht, zu Inga zu blicken. Aber zu wissen, dass sie da war, war sehr beruhigend. Noch immer mit kalten Fingern setzte er sich vor den Holzstapel, nur mit Reibung würde er es entfachen können. Doch er konnte kaum das Holz halten.
Er hörte Schritte, sie mußten von Inga sein. Er war unsicher, sollte er zu ihr Blicken. Er wollte sie nicht in Verlegenheit bringen und ließ seinen Blick auf dem Holz ruhen.
08. März 768, Morgen
Es war ein merkwürdiges Gefühl, sich vor einer doch noch fremden Frau zu entblößen. Ein weiteres Mal würde sie seine Narben sehen, womit dies doch alles angefangen hatte. Doch es half nichts, würden sie überleben wollten.
Er blickte nicht zu ihr, zog sich langsam aus, noch immer war es kalt. Es würde ihnen nichts anderes übrig bleiben, als sich gegenseitig zu wärmen. Dennoch auch ein Feuer war wichtig.
Als er sich völlig entblößt hatte, suchte er das trockene Holz zusammen und schichtete es auf. Er wagte es nicht, zu Inga zu blicken. Aber zu wissen, dass sie da war, war sehr beruhigend. Noch immer mit kalten Fingern setzte er sich vor den Holzstapel, nur mit Reibung würde er es entfachen können. Doch er konnte kaum das Holz halten.
Er hörte Schritte, sie mußten von Inga sein. Er war unsicher, sollte er zu ihr Blicken. Er wollte sie nicht in Verlegenheit bringen und ließ seinen Blick auf dem Holz ruhen.
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Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer
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Am Ufer des Dnjepr
08. März 768, Morgen
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Inga hatte ihr Haupt gesenkt. Lange genug hatte sie unsicher dort in den Schatten gestanden. Letztlich jedoch musste sie zurückkehren. Ein Feuer würde sie beide wärmen und auch ihre Kleidung. Gesenkten Blickes trat sie näher zu Lýsir. Sie konnte nur seine Beine sehen und war irgendwie sehr froh darum. Doch das alleine genügte schon, um sie leicht rot anlaufen zu lassen. Doch die Lichtverhältnisse, so hoffte sie, würden ihre Röte verbergen. Denn Inga wusste nicht, ob Lýsir sie anblickte oder nicht. Vorsichtig trat sie zu ihm, blickte auf seine Füße, hörte, wie er versuchte am Holz rumzuwerkeln.
"Geht es oder soll ich...", fragte sie und blickte automatisch auf - noch mehr Röte stieg ihr ins Gesicht, ihre Tunika fiel ihr aus den Händen.
Immerhin hatte sie eigentlich ihren Blick gesenkt lassen wollen. Krampfhaft versuchte sie sich auf sein Gesicht zu konzentrieren, doch es fiel ihr schwerer, als geglaubt.
Am Ufer des Dnjepr
08. März 768, Morgen
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Inga hatte ihr Haupt gesenkt. Lange genug hatte sie unsicher dort in den Schatten gestanden. Letztlich jedoch musste sie zurückkehren. Ein Feuer würde sie beide wärmen und auch ihre Kleidung. Gesenkten Blickes trat sie näher zu Lýsir. Sie konnte nur seine Beine sehen und war irgendwie sehr froh darum. Doch das alleine genügte schon, um sie leicht rot anlaufen zu lassen. Doch die Lichtverhältnisse, so hoffte sie, würden ihre Röte verbergen. Denn Inga wusste nicht, ob Lýsir sie anblickte oder nicht. Vorsichtig trat sie zu ihm, blickte auf seine Füße, hörte, wie er versuchte am Holz rumzuwerkeln.
"Geht es oder soll ich...", fragte sie und blickte automatisch auf - noch mehr Röte stieg ihr ins Gesicht, ihre Tunika fiel ihr aus den Händen.
Immerhin hatte sie eigentlich ihren Blick gesenkt lassen wollen. Krampfhaft versuchte sie sich auf sein Gesicht zu konzentrieren, doch es fiel ihr schwerer, als geglaubt.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
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Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer
Am Ufer des Dnjepr
08. März 768, Morgen
Unsicher blickte er zu Inga. Er konnte nicht anders, als an ihr Hochzublicken, ihren Körper zu sehen, der so wunderschön vor ihm stand. Er blickte in ihre Augen und versuchte seinen Blick dort ruhen zu lassen. Er wollte nicht, dass sie sich unwohl fühlte.
"Setz dich doch bitte." er nahm seinen Blick von ihr weg und konzentrierte sich wieder auf das Holz. Er mußte es schaffen zu entzünden, sie brauchten Wärme. Er war nun voller Eifer, da er nicht wollte, das Inga noch mehr fror. Und endlich stieg Rauch auf. Vorsichtig bließ er auf das Hölzchen und tatsächlich fing es an zu glühen. Bald würden sie ein kleines Feuer haben.
Er blickte ihr wieder ins Gesicht, doch bei dem, was er nun sagen würde, konnte er den Blick nicht standhalten. "Inga, wir müssen uns gegenseitig wärmen." es war ihm unangenehm, ihr dies sagen zu müssen. Er wollte sie nicht bedrängen. Mann und Frau verheiratet hatten das Recht sich so gegenüber zu stehen, aber sie? Er hatte große Bedenken, Inga auf irgendeine Weise zu nahe zu kommen und doch, für ihn war es bei Inga in Ordnung. Aber was würde sie sagen? Er würde sie nicht bedrängen, aber er wollte sie auch nicht frieren sehen.
08. März 768, Morgen
Unsicher blickte er zu Inga. Er konnte nicht anders, als an ihr Hochzublicken, ihren Körper zu sehen, der so wunderschön vor ihm stand. Er blickte in ihre Augen und versuchte seinen Blick dort ruhen zu lassen. Er wollte nicht, dass sie sich unwohl fühlte.
"Setz dich doch bitte." er nahm seinen Blick von ihr weg und konzentrierte sich wieder auf das Holz. Er mußte es schaffen zu entzünden, sie brauchten Wärme. Er war nun voller Eifer, da er nicht wollte, das Inga noch mehr fror. Und endlich stieg Rauch auf. Vorsichtig bließ er auf das Hölzchen und tatsächlich fing es an zu glühen. Bald würden sie ein kleines Feuer haben.
Er blickte ihr wieder ins Gesicht, doch bei dem, was er nun sagen würde, konnte er den Blick nicht standhalten. "Inga, wir müssen uns gegenseitig wärmen." es war ihm unangenehm, ihr dies sagen zu müssen. Er wollte sie nicht bedrängen. Mann und Frau verheiratet hatten das Recht sich so gegenüber zu stehen, aber sie? Er hatte große Bedenken, Inga auf irgendeine Weise zu nahe zu kommen und doch, für ihn war es bei Inga in Ordnung. Aber was würde sie sagen? Er würde sie nicht bedrängen, aber er wollte sie auch nicht frieren sehen.
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Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer
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08. März 768, Morgen
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Inga hatte sich neben Lýsir gesetzt und als er nun den Blick von ihr abwandt, konnte sie nicht anders, als zu schmunzeln. Aber er hatte Recht und es war ein merkwürdiger Gedanke. Nicht, dass es ihr unangenehm war, vielmehr war es merkwürdig, weil es ein angenehmer Gedanke war - auf irgendeine Art und Weise. Und so rückte sie ein wenig näher an Lýsir heran, doch dann zögerte sie kurz, suchte seinen Blick, der dem Ihren noch immer auswich und seufzte leise.
"Es ist in Ordnung", sagte sie und wartete.
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08. März 768, Morgen
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Inga hatte sich neben Lýsir gesetzt und als er nun den Blick von ihr abwandt, konnte sie nicht anders, als zu schmunzeln. Aber er hatte Recht und es war ein merkwürdiger Gedanke. Nicht, dass es ihr unangenehm war, vielmehr war es merkwürdig, weil es ein angenehmer Gedanke war - auf irgendeine Art und Weise. Und so rückte sie ein wenig näher an Lýsir heran, doch dann zögerte sie kurz, suchte seinen Blick, der dem Ihren noch immer auswich und seufzte leise.
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Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer
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08. März 768, Morgen
Ein kleines Feuer brannte bereits, Lýsir legte eines der größeren Holzstücke nach, bevor er Inga anblickte. Das Feuer ließ Schatten auf ihrer Haut entstehen und er sah ihr schönes Gesicht nun noch viel deutlicher. Sie hatte gesagt, es wäre in Ordnung und dennoch zögerte er. Aber ihnen blieb nichts anderen übrig. Lýsir stand auf und setzte sich hinter sie, damit sie sowohl vom Feuer als auch von ihm gewärmt wurde.
Als ihre Haut seine berührte, als er ihren Duft nun intensiv wahr nahm, durchfuhr es ihn wie ein warmer Blitz. Er wagte kaum zu atmen. Das alles war vertraut und doch so fremd. Er wagte es nicht, seine Arme um sie zu legen. Diese Nähe, sie war schwierig für ihn. Er mußte sich eingestehen, dass ihn dies sehr gefehlt hatte, diese Nähe zu einer Frau, aber gleichzeitig, war da noch immer diese Angst, die ihn lähmte.
08. März 768, Morgen
Ein kleines Feuer brannte bereits, Lýsir legte eines der größeren Holzstücke nach, bevor er Inga anblickte. Das Feuer ließ Schatten auf ihrer Haut entstehen und er sah ihr schönes Gesicht nun noch viel deutlicher. Sie hatte gesagt, es wäre in Ordnung und dennoch zögerte er. Aber ihnen blieb nichts anderen übrig. Lýsir stand auf und setzte sich hinter sie, damit sie sowohl vom Feuer als auch von ihm gewärmt wurde.
Als ihre Haut seine berührte, als er ihren Duft nun intensiv wahr nahm, durchfuhr es ihn wie ein warmer Blitz. Er wagte kaum zu atmen. Das alles war vertraut und doch so fremd. Er wagte es nicht, seine Arme um sie zu legen. Diese Nähe, sie war schwierig für ihn. Er mußte sich eingestehen, dass ihn dies sehr gefehlt hatte, diese Nähe zu einer Frau, aber gleichzeitig, war da noch immer diese Angst, die ihn lähmte.
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Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer
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08. März 768, Morgen
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Inga schloss für einen Augenblick die Augen. Als sie seine Nähe spürte, seine Haut an der Ihren verspürte, bekam Inga eine Gänsehaut, es war viel zu angenehm, ihn bei sich zu wissen, als es womöglich gut war. Seufzend lehnte sie sich nach hinten, bettete ihren Kopf an Lýsirs Schulter. Es war ein wundervolles Gefühl der Geborgenheit, welches Inga durchströmte. So sicher hatte sie sich schon lange nicht mehr gefühlt. Ingas Herzschlag hatte sich verdoppelt, ohne, dass sie es wirklich mitbekommen hatte. Noch immer hatte sie einen angenehmen Gänsehautschauer. Intensiv nahm sie Lýsirs Duft war. Er roch so wundervoll, wie sie sich gerade hier bei ihm fühlte. Und doch fragte sie sich, warum er sie nicht weiter festhielt, wo er doch eben noch gesagt hatte, sie würden sich gegenseitig wärmen müssen. Mit gerunzelter Stirn öffnete sie ihre Augen wieder und blickte schräg nach oben, um Lýsir in die Augen sehen zu können.
"Ist alles in Ordnung?", fragte sie ein wenig unsicher nach.
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08. März 768, Morgen
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Inga schloss für einen Augenblick die Augen. Als sie seine Nähe spürte, seine Haut an der Ihren verspürte, bekam Inga eine Gänsehaut, es war viel zu angenehm, ihn bei sich zu wissen, als es womöglich gut war. Seufzend lehnte sie sich nach hinten, bettete ihren Kopf an Lýsirs Schulter. Es war ein wundervolles Gefühl der Geborgenheit, welches Inga durchströmte. So sicher hatte sie sich schon lange nicht mehr gefühlt. Ingas Herzschlag hatte sich verdoppelt, ohne, dass sie es wirklich mitbekommen hatte. Noch immer hatte sie einen angenehmen Gänsehautschauer. Intensiv nahm sie Lýsirs Duft war. Er roch so wundervoll, wie sie sich gerade hier bei ihm fühlte. Und doch fragte sie sich, warum er sie nicht weiter festhielt, wo er doch eben noch gesagt hatte, sie würden sich gegenseitig wärmen müssen. Mit gerunzelter Stirn öffnete sie ihre Augen wieder und blickte schräg nach oben, um Lýsir in die Augen sehen zu können.
"Ist alles in Ordnung?", fragte sie ein wenig unsicher nach.
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Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer
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08. März 768, Morgen
Lýsir hielt die Luft an, als sich Inga gegen ihn lehnte. Es war wunderbar doch gleichzeitig bedrohlich. Er wollte sie umarmen und gleichzeitig wegstoßen.
Ihr Kopf auf seiner Schulterverursachte bei ihm eine Gänsehaut. Ihre Haut war so wunderbar weich.
"Es ist..." begann er stockend. Was sollte er ihr sagen? Die Wahrheit? Eine Lüge war nicht gut, daher erwiederte er ihren Blick und sprach weiter: "Deine Nähe ist schön und gleichzeitig bedrohlich für mich. Ich hatte mir geschworen, niemanden mehr so nahe an mich heranzulassen, sowohl emotional als auch körperlich. Ich... ich bin verunsichert" gab er zu und konnte sie nun doch nicht mehr anblicken.
08. März 768, Morgen
Lýsir hielt die Luft an, als sich Inga gegen ihn lehnte. Es war wunderbar doch gleichzeitig bedrohlich. Er wollte sie umarmen und gleichzeitig wegstoßen.
Ihr Kopf auf seiner Schulterverursachte bei ihm eine Gänsehaut. Ihre Haut war so wunderbar weich.
"Es ist..." begann er stockend. Was sollte er ihr sagen? Die Wahrheit? Eine Lüge war nicht gut, daher erwiederte er ihren Blick und sprach weiter: "Deine Nähe ist schön und gleichzeitig bedrohlich für mich. Ich hatte mir geschworen, niemanden mehr so nahe an mich heranzulassen, sowohl emotional als auch körperlich. Ich... ich bin verunsichert" gab er zu und konnte sie nun doch nicht mehr anblicken.
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Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer
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Am Ufer des Dnjepr
08. März 768, Morgen
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Inga seufzte und wandt nun ihrerseits ihren Blick ab. Sie wollte nicht, dass er sich unwohl fühlte und erst recht nicht, dass er einen Schwur brach. So lehnte sie sich wieder nach vorne, um dann aufzustehen und sich wieder ein Stückchen von Lýsir entfernt vor das Feuer zu setzen, welches immerhin schon ihre Füße etwas aufgewärmt hatte. Doch am Liebsten hätte sie sich, anstatt von ihm wegzugehen, zu ihm herumgedreht und... ja, und was eigentlich?
"Ich möchte nicht, dass du dich unwohl fühlst", sprach sie, während sie in das Feuer blickte.
Sie wollte sich zumindest erklären. Doch sie konnte Lýsir nicht länger anblicken. Irgendwie fühlte auch sie sich plötzlich reichlich verunsichert.
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Inga seufzte und wandt nun ihrerseits ihren Blick ab. Sie wollte nicht, dass er sich unwohl fühlte und erst recht nicht, dass er einen Schwur brach. So lehnte sie sich wieder nach vorne, um dann aufzustehen und sich wieder ein Stückchen von Lýsir entfernt vor das Feuer zu setzen, welches immerhin schon ihre Füße etwas aufgewärmt hatte. Doch am Liebsten hätte sie sich, anstatt von ihm wegzugehen, zu ihm herumgedreht und... ja, und was eigentlich?
"Ich möchte nicht, dass du dich unwohl fühlst", sprach sie, während sie in das Feuer blickte.
Sie wollte sich zumindest erklären. Doch sie konnte Lýsir nicht länger anblicken. Irgendwie fühlte auch sie sich plötzlich reichlich verunsichert.
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Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer
Am Ufer des Dnjepr
08. März 768, Morgen
Lýsir seufzte. Das hatte er auch nicht gewollt. Was wollter denn eigentlich?
Er starrte aufs Feuer, versuchte seine Gedanken zu ordnen, aber es gelang ihm nicht. Dafür wurde ein Gefühl stärker. Inga zog ihn magisch an, er wollte zu ihr, egal, was seine Gedanken sagten, was er sich zurechtgelegt hatte.
Er stand auf und setzte sich neben sie.
"Ich glaube,ich brauche einfach nur noch ein wenig Zeit. Als Aradis starb, hatte ich mir geschworen, niemanden mehr an mich heran zu lassen, um mich selber zu schützen. Doch seit dem ich dich kennen gelernt habe, kann ich meine Mauer nicht mehr aufrecht erhalten. Dies fürchtet mich einerseits, aber andererseit habe ich das Gefühl, dass ich wieder Lebe und nicht nur hasserfüllt bin. Ich wollte dich nicht wegstoßen. Ich kann mich selber kaum verstehen. Ich weiß aber, dass ich dich weiter wärmen möchte." er blickte in ihr Gesicht. Lýsir war sich nicht sicher, ob sie ihn verstand, wo er sich doch selber kaum verstand.
08. März 768, Morgen
Lýsir seufzte. Das hatte er auch nicht gewollt. Was wollter denn eigentlich?
Er starrte aufs Feuer, versuchte seine Gedanken zu ordnen, aber es gelang ihm nicht. Dafür wurde ein Gefühl stärker. Inga zog ihn magisch an, er wollte zu ihr, egal, was seine Gedanken sagten, was er sich zurechtgelegt hatte.
Er stand auf und setzte sich neben sie.
"Ich glaube,ich brauche einfach nur noch ein wenig Zeit. Als Aradis starb, hatte ich mir geschworen, niemanden mehr an mich heran zu lassen, um mich selber zu schützen. Doch seit dem ich dich kennen gelernt habe, kann ich meine Mauer nicht mehr aufrecht erhalten. Dies fürchtet mich einerseits, aber andererseit habe ich das Gefühl, dass ich wieder Lebe und nicht nur hasserfüllt bin. Ich wollte dich nicht wegstoßen. Ich kann mich selber kaum verstehen. Ich weiß aber, dass ich dich weiter wärmen möchte." er blickte in ihr Gesicht. Lýsir war sich nicht sicher, ob sie ihn verstand, wo er sich doch selber kaum verstand.
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Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer
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08. März 768, Morgen
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Inga seufzte kurz und starrte noch für einige Sekunden in das Feuer. Sie brauchte jene Sekunden, um ihre Gedanken zu ordnen. Doch dann blickte sie direkt in Lýsirs Augen und erkannte auf einen Schlag, dass er mehr als nur ehrlich zu ihr gewesen war. Ja, es schien ihr beinahe, dass er seine Seele ebenso vor ihr entblöst hatte, wie es sein Körper war. Und dann erst drang die unausgesprochene Bedeutung seiner Worte bis zu Inga durch. Er fühlte sich scheinbar zu ihr hingezogen, wie sich auch Inga zu ihm hingezogen fühlte. Und so lächelte sie letztlich ehrlich und rückte nun ihrerseits ebenfalls ein wenig näher zu Lýsir heran, um sich anzulehnen.
"Ich denke, dass ich dich verstehe", sprach sie leise und blickte nun wieder in die Flammen.
"Ich kann das Gefühl nicht nachvollziehen, und ich muss ehrlich gestehen, dass ich auch sehr froh darüber bin, aber ich kann dich verstehen", flüsterte sie dann nur noch und sie hoffte, dass er sie nicht vollkommen falsch verstand.
"Und ich möchte sehr gerne von dir gewärmt werden", wisperte sie dann und lächelte in die flackernden Flammen.
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08. März 768, Morgen
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Inga seufzte kurz und starrte noch für einige Sekunden in das Feuer. Sie brauchte jene Sekunden, um ihre Gedanken zu ordnen. Doch dann blickte sie direkt in Lýsirs Augen und erkannte auf einen Schlag, dass er mehr als nur ehrlich zu ihr gewesen war. Ja, es schien ihr beinahe, dass er seine Seele ebenso vor ihr entblöst hatte, wie es sein Körper war. Und dann erst drang die unausgesprochene Bedeutung seiner Worte bis zu Inga durch. Er fühlte sich scheinbar zu ihr hingezogen, wie sich auch Inga zu ihm hingezogen fühlte. Und so lächelte sie letztlich ehrlich und rückte nun ihrerseits ebenfalls ein wenig näher zu Lýsir heran, um sich anzulehnen.
"Ich denke, dass ich dich verstehe", sprach sie leise und blickte nun wieder in die Flammen.
"Ich kann das Gefühl nicht nachvollziehen, und ich muss ehrlich gestehen, dass ich auch sehr froh darüber bin, aber ich kann dich verstehen", flüsterte sie dann nur noch und sie hoffte, dass er sie nicht vollkommen falsch verstand.
"Und ich möchte sehr gerne von dir gewärmt werden", wisperte sie dann und lächelte in die flackernden Flammen.
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