Hamburg, 25.04. 1530

Die Geschichte
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vojka
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Re: Hamburg, 25.04. 1530

Beitrag von vojka »

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Villa
Abend

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Franz schluckte, als Tessie ihm den kleinen Jungen in den Arm drückte. Vorsichtig hielt er ihn im Arm, drückte ihn an seine Brust und hielt seinen Kopf fest, damit sich der kleine beim Laufen, was sie nun unweigerlich tun mussten, nicht verletzte.
Als dort jemand rief wer hier sei, erkannte Franz die Stimme als die seines Vaters und hätte sich am liebsten in Luft aufgelöst. „Nein“, flüsterte er. „Tessie bitte tue etwas“, fügte er noch leiser hinzu und hoffte, dass sie es schaffte ihren Vater aufzuhalten.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Tjeika
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Re: Hamburg, 25.04. 1530

Beitrag von Tjeika »

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Tessie
Villa von Willingen
Abend
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Tessie schluckte. Das war so ziemlich die letzte Stimme, die sie hatte hören wollen.
"Ich bin's nur, Vater", rief sie der Stimme zurück und hoffte, dass ihr Vater mit dieser Antwort zufrieden sein würde.


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Kara
Villa von Willingen
Abend
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Kara hielt den Atem an, während sie auf die Antwort wartete oder wenigstens darauf, dass sich die Schritte entfernten. Sie alle waren stehengeblieben. Doch dann näherten sich die Schritte.
"He, wer seid Ihr?", schallte es plötzlich von den Wänden wider.
Das war's dann...
"Lauft!", forderte sie die Anderen auf und hoffte, sie würden ihrer Aufforderung auch nachkommen.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."

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vojka
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Re: Hamburg, 25.04. 1530

Beitrag von vojka »

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Villa
Abend

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Franz schluckte und war im ersten Moment wie erstarrt, erst als Kara 'Lauft' rief, setzte er sich in Bewegung, er schnappte sich Tessies Hand und lief in Richtung der Treppe. Zu ihrem Glück kam ihr Vater nicht von der Treppe, sondern aus dem Durchgang zum Haus ihrer Eltern, so konnten sie die Treppe noch nutzen. Er zog Tessie unbarmherzig hinter sich her. Achtete nicht auf die wütenden Rufe, die hinter ihnen gerufen wurden, würde diese ihn doch nur wieder zum Stocken bringen. Schnell rannte er die Treppe hinunter und war froh, dass der Weg zur Haustür frei war. Nekele lief ein Stückchen vor ihm und öffnete Haustür. Sie blieben nicht stehen, sondern liefen und liefen und liefen.
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Tjeika
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Re: Hamburg, 25.04. 1530

Beitrag von Tjeika »

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Tessie
Villa von Willingen
Abend
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Franz zog und zerrte an ihrem Arm, dass es beinahe schon so schmerzhaft war, dass Tessie sich kaum mehr das Schreien verkneifen konnte. Doch sie tat es, schrie nicht auf, wollte ihrem Vater nicht auch noch den Eindruck vermitteln, sie würde entführt werden. Auch wenn dies nicht sonderlich viel daran änderte, dass er ihnen noch immer folgte, dass er immer noch wütende Ausrufe hinter ihnen herschleuderte.
Tessie lief, so schnell sie konnte, doch immer näher drangen die Schritte und die Rufe ihres Vaters hinter ihnen.


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Kara
Villa von Willingen
Abend
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Kara lief, so schnell sie konnte, achtete jedoch darauf, dass Franz, Nekele und Tessie nicht allzuweit hinter ihr zurückfielen.
"Haltet sie auf", schrie da auf einmal die Stimme ihres Verfolgers und Kara hörte die Schritte von mehreren Männern, die sie nun fortan verfolgen sollten.
"Lauft weiter, ich gehe als letztes", rief sie ein wenig außer Atem und ließ sich hinter den Anderen zurückfallen.
Sie war mit Nekele die Einzige, die bewaffnet war und die Hände zum Kämpfen frei hatte, sollte es dazu kommen. So dass es das Beste war, sie und Nekele würden als Letztes gehen.
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Siria
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Re: Hamburg, 25.04. 1530

Beitrag von Siria »

Auf dem Weg zurück zum Schiff
Abend

Nekele drehte sich nach Kara um. Sie würde mit ihr zurückbleiben, sollte es nötig sein. Nach vorne hatten Franz und Tessi freie Bahn und ihr Verfolger würden sie im Notfall aufhalten müssen. Was allerdings ein Blutbad nachsichziehen könnte. Wäre nicht das Beste, aber im Notfall...
Sie hoffte, dass Thies bereits alles zum Auslaufen fertig gemacht hatte, aber selbst dann, war es nicht ungefährlich, sie mußten die Elbe bis zur Flussmündung befahren, erst dann würden sie das offene Meer und damit auch mehr Sicherheit, erreichen.
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vojka
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Re: Hamburg, 25.04. 1530

Beitrag von vojka »

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Villa
Abend

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Franz tat es leid so an Tessies Arm zu ziehen. Er konnte Ahnen, dass er ihr weh tat, aber sie mussten schnellst möglich hier weg. Dass Kara sagte, sie sollten weiter laufen und sie zurück bleiben sollte. Er machte sich Sorgen um sie, sie war zwar gut, sie war eine Kämpferin wie Nekele, welche ebenfalls etwas zurück fallen ließ, aber er wusste auch, dass sein Vater und seine Männer nicht zimperlich waren und er hoffte nur, dass sie alle hier heil herauskommen würden.
Die Idee noch in das Kontor seines Vaters zu gehen und dort etwas für einen Start für Tessie zu holen, konnte er vergessen, jetzt wo sie verfolgt wurden.
Franz war nur froh, dass seine Eltern relativ nah am am Hafen wohnten. So würde es nicht mehr lange dauern und sie wären sicher auf der India und konnten in See stechen.
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Re: Hamburg, 25.04. 1530

Beitrag von Tjeika »

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Tessie
Villa von Willingen
Abend
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Tessie blickte sich um. Sie waren am Hafen angekommen. Doch hier waren viele Schiffe, zu viele Schiffe, als dass die junge Frau auch nur erahnen konnte, welches nun jenes war, zu welchem sie gelangen mussten. So blieb ihr nichts weiter übrig, weiterhin von Franz in die richtige Richtung gezogen zu werden.
Immer und immer wieder warf sie einen Blick über die Schulter, um zu sehen, wie weit ihre Verfolger, darunter auch ihr Vater, noch von ihnen entfernt waren. Doch die beiden Frauen, die Franz bei seinem Befreiungsversuch begleitet hatten, hatten sich zurückfallen lassen und hatten nun ihre Waffen gezogen. Allerdings waren ihre Verfolger weitaus in der Überzahl. Und Tessie sorgte sich um ihre Befreier.


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Kara
Villa von Willingen
Abend
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Nun war es zu spät. Viel weiter konnten sie nicht mehr laufen. Sie waren am Hafen und ihre Verfolger, darunter Männer der Stadtwache, hatten gut zu ihnen aufgeschlossen. Die India war nicht mehr fern und sie hoffte sehr, dass ihre Männer sich von Bord begeben würden, um Nekele und sie bei dem nun folgendem, unausweichlichen Kampf zu unterstützen.
Und schon war der erste Mann ih der Nähe ihrer Säbelklinge, die Kara auch sofort zu nutzen wusste...
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Siria
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Re: Hamburg, 25.04. 1530

Beitrag von Siria »

Am Hafen
Abend

Es waren viele geworden und Nekele machte sich sorgen, wie sie hier noch gut wegkommen sollten. Sie waren im Nachteil, auch mit allen Männern der India. Sie hatte das Gefühl, dass Männer von Franz' Vater hatte Hilfe geholt. Nekele hoffte, dass Franz Tessi und ihren Sohn auf die India gebracht hatte. Sie stellte sich neben Kara, jetzt zählte, nur nicht getrennt werden. Vielleicht könnten sie vortäuschen auf ein anderes Schiff zu gehören, um die Aufmerksamkeit erst gar nicht auf die India zu ziehen...
Doch jetzt mußte sie sich erstmal verteidigen
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Re: Hamburg, 25.04. 1530

Beitrag von vojka »

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am Hafen
Abend

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Franz atmete schwer, als sie den Steg zur India betraten, aber er hatte keine Zeit sich auszuruhen. Er musste zurück und Kara und Nekele helfen.
Er war froh, als Thies auf ihn zukam.
„Franz was ist los, wo sind…“, fing Thies an, doch Franz unterbrach ihn.
„Keine Zeit. Tief mach das Schiff ablege fertig, wir sind entdeckt worden. Tessie geh unter Deck dort wirst du eine Frau finden, die dir mit dem Kleinen helfen kann. Ich muss zurück. Leif, John, Fiete, Mattis, schnappt euch eure Waffen, ihr anderen helft Thies. Tut mir leid, ich weiß du hast den Befehl, wenn Kara nicht dort ist“, sprach er noch an Thies gewandt, aber der winkte nur ab und fragte die Leute, warum sie noch herumständen, sie hätten etwas zu tun.
So schnell Franz konnte, lief er mit den Männern zurück zu Kara und Nekele und hoffte, dass er nicht zu spät kam, denn er würde sie nicht verzeihen können, wenn den beiden Frauen etwas passiert wäre.
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Monalisa

Re: Hamburg, 25.04. 1530

Beitrag von Monalisa »

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Am Hafen
Abend
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Leif beobachtete wie Franz auf die India gestürmt kam und der jungen Frau in seiner Begleitung sagte, sie solle unter Deck gehen. Als dann der Befehl kam, die Waffen zu holen war er zuerst erstaunt, doch dann rannte er los und lief keine drei Minuten später zusammen mit John, Fiete und Mattis hinter Franz von der India hinunter.
Was ist nur passiert, dass wir alle mitkommen müssen? Hoffentlich gibt das keine Katastrophe. Obwohl, so wie ich mir Franz anschaue, ist es eine.
Da sah er Nekele und Kara, umgeben von einer Überzahl bewaffneter Männer, gegen die sie kämpften. „Oh mein Gott! Was ist denn passiert? Wir müssen ihnen helfen!“, murmelte Leif und griff nach seinen Waffen.
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