London - 01.01.1920
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Re: London - 01.01.1920
Giennah Black
Ministerium
Donnerstag, 01.01.1920
13:37 Uhr
"Meinst du, man lässt uns bereits wieder zurück in den Laden?", fragte Giennah wenig hoffnungsvoll.
Doch sie sah die Sache genau wie Philomena. All die Theorien und das Spekulieren führte am Ende zu nichts.
Ministerium
Donnerstag, 01.01.1920
13:37 Uhr
"Meinst du, man lässt uns bereits wieder zurück in den Laden?", fragte Giennah wenig hoffnungsvoll.
Doch sie sah die Sache genau wie Philomena. All die Theorien und das Spekulieren führte am Ende zu nichts.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
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Re: London - 01.01.1920
Philomena Rosier
Drei Besen
Donnerstag, 01.01.1920
13:38
"Nein, ich denke eher nicht...". sagte Philomena eher gedehnt. "Aber das sollte kein Hinderniss sein.", das Lächeln, dass sie dabei im Gesicht hatte, war etwas zwischen Zuversicht und Unsicherheit. Es sollte im Grunde wirklich kein Problem sein, sie war ja nicht nur ein Mal in ein magisch gesichertes Haus eingedrungen. Es war eher schon sowas wie ihr Beruf, aber das wollte sie nun wirklich nicht sagen und Ms Black auch nicht in irgendwas illegales hinein ziehen.
"Vielleicht schauen wir uns erstmal vor dem Laden um?!", schlug sie daher vor.
Drei Besen
Donnerstag, 01.01.1920
13:38
"Nein, ich denke eher nicht...". sagte Philomena eher gedehnt. "Aber das sollte kein Hinderniss sein.", das Lächeln, dass sie dabei im Gesicht hatte, war etwas zwischen Zuversicht und Unsicherheit. Es sollte im Grunde wirklich kein Problem sein, sie war ja nicht nur ein Mal in ein magisch gesichertes Haus eingedrungen. Es war eher schon sowas wie ihr Beruf, aber das wollte sie nun wirklich nicht sagen und Ms Black auch nicht in irgendwas illegales hinein ziehen.
"Vielleicht schauen wir uns erstmal vor dem Laden um?!", schlug sie daher vor.
Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben. Kurt Tucholsky
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Re: London - 01.01.1920
Giennah Black
Ministerium
Donnerstag, 01.01.1920
13:39 Uhr
Giennahs Blick war mehr als skeptisch. Dass Philomena wirklich in Betracht zog, das Siegel des Ministeriums zu brechen oder aber wenigstens zu ignorieren, stieß bei der Black auf wenig Gegenliebe.
"Ich möchte keine Schwierigkeiten", wehrte sie sogleich auch gestisch ab und schüttelte den Kopf.
"Sehen wir uns davor etwas um."
Immerhin darauf konnte sie sich einlassen. Das war ja kein Verbrechen.
Ministerium
Donnerstag, 01.01.1920
13:39 Uhr
Giennahs Blick war mehr als skeptisch. Dass Philomena wirklich in Betracht zog, das Siegel des Ministeriums zu brechen oder aber wenigstens zu ignorieren, stieß bei der Black auf wenig Gegenliebe.
"Ich möchte keine Schwierigkeiten", wehrte sie sogleich auch gestisch ab und schüttelte den Kopf.
"Sehen wir uns davor etwas um."
Immerhin darauf konnte sie sich einlassen. Das war ja kein Verbrechen.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
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Re: London - 01.01.1920
Philomena Rosier
Drei Besen
Donnerstag, 01.01.1920
13:40
"Das ist in Ordnung. Ich kann auch alleine nachschauen.", warf Philomena lächelnd ein. "Aber wir sollten wirklich erstmal von außen schauen.", sie trank noch einen Schluck und seufzte. Am Nachbartisch hörte man jemanden sagen: "Das Feuer in Boston war genauso zerstörerisch wie dieses hier. Ich bin gleich hier her gekommen...", Philomena riss die Augen etwas weiter auf und sah zu Ms Black. "Haben sie das gehört?", fragte sie leise. "Es gab noch ein Feuer."
Drei Besen
Donnerstag, 01.01.1920
13:40
"Das ist in Ordnung. Ich kann auch alleine nachschauen.", warf Philomena lächelnd ein. "Aber wir sollten wirklich erstmal von außen schauen.", sie trank noch einen Schluck und seufzte. Am Nachbartisch hörte man jemanden sagen: "Das Feuer in Boston war genauso zerstörerisch wie dieses hier. Ich bin gleich hier her gekommen...", Philomena riss die Augen etwas weiter auf und sah zu Ms Black. "Haben sie das gehört?", fragte sie leise. "Es gab noch ein Feuer."
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Re: London - 01.01.1920
Giennah Black
Ministerium
Donnerstag, 01.01.1920
13:41 Uhr
"Boston?", entfuhr es Giennah, wenn auch immerhin flüsternd und sie sah ernst zu Philomena.
"Das klingt, als wäre die Angelegenheit noch größer, als wir bisher dachten."
Sie war überaus besorgt, schob diese Sorgen aber gestisch beseite und schüttelte dezent den Kopf.
"Sehen wir uns um. Sollte es wirklich nötig sein, den Laden zu betreten, werde ich dich nicht alleine gehen lassen."
Da stand man dann doch besser beisammen. Etwas, was sie von ihrer Familie gelernt hatte: Zusammenhalt. Nicht alles war schlecht, wenn man als Black aufwuchs.
Ministerium
Donnerstag, 01.01.1920
13:41 Uhr
"Boston?", entfuhr es Giennah, wenn auch immerhin flüsternd und sie sah ernst zu Philomena.
"Das klingt, als wäre die Angelegenheit noch größer, als wir bisher dachten."
Sie war überaus besorgt, schob diese Sorgen aber gestisch beseite und schüttelte dezent den Kopf.
"Sehen wir uns um. Sollte es wirklich nötig sein, den Laden zu betreten, werde ich dich nicht alleine gehen lassen."
Da stand man dann doch besser beisammen. Etwas, was sie von ihrer Familie gelernt hatte: Zusammenhalt. Nicht alles war schlecht, wenn man als Black aufwuchs.
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Re: London - 01.01.1920
Philomena Rosier
Drei Besen
Donnerstag, 01.01.1920
13:42
"Ja, danach klingt es.", Philomena nickte. "...merkwürdig", sprach sie leise zu sich. Gab es da einen Zusammenhang? Das würden sie wahrscheinlich nicht so schnell erfahren. Sie riss sich aus den Gedanken und lächelte: "Gut, machen wir es so", stimmte sie zu und stellte ihre Tasse, die sie noch immer in der Hand gehalten hatte auf den Tisch. "Ich wäre so weit", lachte sie. Wirklich ruhig sitzen konnte sie noch nie besonders gut.
Drei Besen
Donnerstag, 01.01.1920
13:42
"Ja, danach klingt es.", Philomena nickte. "...merkwürdig", sprach sie leise zu sich. Gab es da einen Zusammenhang? Das würden sie wahrscheinlich nicht so schnell erfahren. Sie riss sich aus den Gedanken und lächelte: "Gut, machen wir es so", stimmte sie zu und stellte ihre Tasse, die sie noch immer in der Hand gehalten hatte auf den Tisch. "Ich wäre so weit", lachte sie. Wirklich ruhig sitzen konnte sie noch nie besonders gut.
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Re: London - 01.01.1920
Giennah Black
Ministerium
Donnerstag, 01.01.1920
13:43 Uhr
Giennah zweifelte keine Sekunde daran, dass da ein Zusammenhang bestand. Ein magischer Anschlag in einer Nacht war schon überaus außergewöhnlich. Aber gleich zwei? Nein, das war kein Zufall.
Auch Giennah hatte ihr Getränk mittlerweile geleert.
"In Ordnung, brechen wir auf", meinte sie, während sie noch ihren Mantel verschloss.
Draußen war es immerhin ausgesprochen frisch.
Auch sie war froh, etwas zu tun zu bekommen. Nichtstuend herumsitzen und abwarten konnte sie schwer ertragen über ihre Sorge um Gervaise.
Ministerium
Donnerstag, 01.01.1920
13:43 Uhr
Giennah zweifelte keine Sekunde daran, dass da ein Zusammenhang bestand. Ein magischer Anschlag in einer Nacht war schon überaus außergewöhnlich. Aber gleich zwei? Nein, das war kein Zufall.
Auch Giennah hatte ihr Getränk mittlerweile geleert.
"In Ordnung, brechen wir auf", meinte sie, während sie noch ihren Mantel verschloss.
Draußen war es immerhin ausgesprochen frisch.
Auch sie war froh, etwas zu tun zu bekommen. Nichtstuend herumsitzen und abwarten konnte sie schwer ertragen über ihre Sorge um Gervaise.
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Re: London - 01.01.1920
Philomena Rosier
Drei Besen -> Ollivanders
Donnerstag, 01.01.1920
13:44
Philomena erhob sich, zog sich ihren langen Mantel an, schlang ihren Schlang eng um ihren Hals und begab sich gemeinsam mit Giennah nach draußen. Ein kalter, nasser londoner Wind wehte ihnen entgegen. Es roch noch immer verbrannt. Nicht normal, wenn Holz verbrennt sondern gefährlicher, eindringlicher, giftig. Philomena erschauderte, ob von der Kälte oder dem Geruch, das konnte sie nicht sagen. Sie mußten nicht weit gehen, um den Laden von Mr Ollivander zu erreichen. Alles lag friedlich vor ihnen. "Merkwürdig, es scheint alles wie immer.", Philomenas Augen suchten die Schaufenster und den Gehweg vor dem Geschäft ab, ob irgendetwas auffälliges zu sehen war.
"Fällt dir irgendetwas auf, was anders als sonst ist oder was sich verändert hat?"
Drei Besen -> Ollivanders
Donnerstag, 01.01.1920
13:44
Philomena erhob sich, zog sich ihren langen Mantel an, schlang ihren Schlang eng um ihren Hals und begab sich gemeinsam mit Giennah nach draußen. Ein kalter, nasser londoner Wind wehte ihnen entgegen. Es roch noch immer verbrannt. Nicht normal, wenn Holz verbrennt sondern gefährlicher, eindringlicher, giftig. Philomena erschauderte, ob von der Kälte oder dem Geruch, das konnte sie nicht sagen. Sie mußten nicht weit gehen, um den Laden von Mr Ollivander zu erreichen. Alles lag friedlich vor ihnen. "Merkwürdig, es scheint alles wie immer.", Philomenas Augen suchten die Schaufenster und den Gehweg vor dem Geschäft ab, ob irgendetwas auffälliges zu sehen war.
"Fällt dir irgendetwas auf, was anders als sonst ist oder was sich verändert hat?"
Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben. Kurt Tucholsky
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Re: London - 01.01.1920
Giennah Black
Ministerium
Donnerstag, 01.01.1920
13:45 Uhr
"Nur, es riecht nicht wie immer", ergänzte Giennah und kam um ein Naserümpfen nicht herum.
Ihre Erziehung hatte es ihr verboten, schützenden Stoff vor die Nase zu halten. Man lernte als Black sehr schnell, Dinge auszuhalten.
Sie betrachtete einige Zeit das Schild und seufzte anschließend, bevor sie ebenfalls begann, sich am Boden umzusehen. Sie schritt den Weg vor Ollivanders dreimal auf und ab. Aber sie konnte nichts entdecken.
"Nichts. Ich schätze, die Auroren waren gründlich", mutmaßte sie.
"Wenn irgendetwas hier war, dann werden sie es vermutlich mitgenommen haben."
Ministerium
Donnerstag, 01.01.1920
13:45 Uhr
"Nur, es riecht nicht wie immer", ergänzte Giennah und kam um ein Naserümpfen nicht herum.
Ihre Erziehung hatte es ihr verboten, schützenden Stoff vor die Nase zu halten. Man lernte als Black sehr schnell, Dinge auszuhalten.
Sie betrachtete einige Zeit das Schild und seufzte anschließend, bevor sie ebenfalls begann, sich am Boden umzusehen. Sie schritt den Weg vor Ollivanders dreimal auf und ab. Aber sie konnte nichts entdecken.
"Nichts. Ich schätze, die Auroren waren gründlich", mutmaßte sie.
"Wenn irgendetwas hier war, dann werden sie es vermutlich mitgenommen haben."
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- Registriert: Mo 19. Okt 2009, 17:13
- Abwesend: fraglich...
Re: London - 01.01.1920
Riley McKinnon
Ollivanders
Donnerstag, 01. Januar 1920
13:46 Uhr
Der Brandgeruch hier in der Winkelgasse war in der Tat nicht angenehm. Selbst für Riley, der im Hospital regelmäßig mit Brandwunden von Drachen und anderen feuerspeienden Tierwesen zu tun hatte, mit schwelender Kleidung und verbrannter Haut. Dieser Geruch war anders und zeugte von der Gefahr, die von Dämonenfeuer ausging. Daher war es wenig verwunderlich, dass außerhalb der Geschäfte nur sehr wenig los war. Mal ganz davon abgesehen, dass die Menschen vermutlich Angst vor einem weiteren Anschlag hatten.
Wie auch Miss Giennah und Miss Rosier sah er sich vor dem Zauberstabgeschäft aufmerksam um, ging sogar in die Hocke und untersuchte die Fugen zwischen dem Kopfsteinpflaster nach irgendwelchen Hinweisen. Als er nichts fand, blickte er durch eines der Schaufenster ins Innere von Ollivanders Geschäft, doch es war zu dunkel, um von hier draußen etwas zu erkennen.
"Hier draußen ist nichts mehr", stimmte er zu und drehte sich zu den anderen beiden herum. "Ich mag den Gedanken zwar nicht, unbefugt hinein zu gehen, aber vermutlich haben wir dort eher eine Chance, irgendeine Art Hinweis zu finden."
Ollivanders
Donnerstag, 01. Januar 1920
13:46 Uhr
Der Brandgeruch hier in der Winkelgasse war in der Tat nicht angenehm. Selbst für Riley, der im Hospital regelmäßig mit Brandwunden von Drachen und anderen feuerspeienden Tierwesen zu tun hatte, mit schwelender Kleidung und verbrannter Haut. Dieser Geruch war anders und zeugte von der Gefahr, die von Dämonenfeuer ausging. Daher war es wenig verwunderlich, dass außerhalb der Geschäfte nur sehr wenig los war. Mal ganz davon abgesehen, dass die Menschen vermutlich Angst vor einem weiteren Anschlag hatten.
Wie auch Miss Giennah und Miss Rosier sah er sich vor dem Zauberstabgeschäft aufmerksam um, ging sogar in die Hocke und untersuchte die Fugen zwischen dem Kopfsteinpflaster nach irgendwelchen Hinweisen. Als er nichts fand, blickte er durch eines der Schaufenster ins Innere von Ollivanders Geschäft, doch es war zu dunkel, um von hier draußen etwas zu erkennen.
"Hier draußen ist nichts mehr", stimmte er zu und drehte sich zu den anderen beiden herum. "Ich mag den Gedanken zwar nicht, unbefugt hinein zu gehen, aber vermutlich haben wir dort eher eine Chance, irgendeine Art Hinweis zu finden."
Jeder Schatten ist auch ein Wegweiser zum Licht.
Ernst Ferstl
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