Hamburg, 25.04. 1530
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Re: Hamburg, 25.04. 1530
In der Stadt
Nachmittag
Mors? Nekele überlegte. Sie dächte, sie hätte den Namen schon mal gehört, aber sie konnte sich nun wirklich nicht daran erinnern, was auch daran liegen konnte, dass sie Namen bzw. Personen, die sie als unwichtig erachtete ganz schnell wieder vergaß.
Skeptisch betrachtete sie John, blickte dann zu Linnea und Humbert, die sie wiederum anblickten.
Als sie ihren Blick zurück zu John gleiten ließ, sah sie in der Ferne Soldaten, die auf sie zuhielten.
"Mit denen?" fragte Nekele. John nickte.
Na wunderbar. In was reiten wir uns hier eigentlich hinein. Kara bringt mich um, wenn das alles nur getäuscht ist und Misson dahinter steckt. Mhh, Mors...
Nekele wollte nicht einfach gehen. Denn wenn diese Kerl, Probleme mit Soldaten hatte, wer sagte dann, dass er nicht auch ihnen gefährlich werden könnte. Nein, sie mußte erst noch mehr erfahren, um zu entscheiden.
"Seemann?"
Er hatte durchaus eine Statur eines Seemanns, wenn man sich Muskeln dazudachte. Und seine Hände sahen zwar so aus, als hätten sie sehr lange nichts mehr getan, was wohl für Gefangenschaft stand, sonst hätte er keine Probleme mit Soldaten, dennoch waren sie stark, zum zupacken gut geeignet... und wenn er Probleme mit Soldaten hatte und wohl auch in Gefangenschaft war, konnte er nur
"Pirat?" fragte sie ohne auf ihre erste Frage eine Antwort abzuwarten.
Nachmittag
Mors? Nekele überlegte. Sie dächte, sie hätte den Namen schon mal gehört, aber sie konnte sich nun wirklich nicht daran erinnern, was auch daran liegen konnte, dass sie Namen bzw. Personen, die sie als unwichtig erachtete ganz schnell wieder vergaß.
Skeptisch betrachtete sie John, blickte dann zu Linnea und Humbert, die sie wiederum anblickten.
Als sie ihren Blick zurück zu John gleiten ließ, sah sie in der Ferne Soldaten, die auf sie zuhielten.
"Mit denen?" fragte Nekele. John nickte.
Na wunderbar. In was reiten wir uns hier eigentlich hinein. Kara bringt mich um, wenn das alles nur getäuscht ist und Misson dahinter steckt. Mhh, Mors...
Nekele wollte nicht einfach gehen. Denn wenn diese Kerl, Probleme mit Soldaten hatte, wer sagte dann, dass er nicht auch ihnen gefährlich werden könnte. Nein, sie mußte erst noch mehr erfahren, um zu entscheiden.
"Seemann?"
Er hatte durchaus eine Statur eines Seemanns, wenn man sich Muskeln dazudachte. Und seine Hände sahen zwar so aus, als hätten sie sehr lange nichts mehr getan, was wohl für Gefangenschaft stand, sonst hätte er keine Probleme mit Soldaten, dennoch waren sie stark, zum zupacken gut geeignet... und wenn er Probleme mit Soldaten hatte und wohl auch in Gefangenschaft war, konnte er nur
"Pirat?" fragte sie ohne auf ihre erste Frage eine Antwort abzuwarten.
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Re: Hamburg, 25.04. 1530
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In der Stadt
Nachmittag
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John konnte nicht glauben, dass sie tatsächlich immer noch hier mit ihm diskutieren wollte. Ihm fehlte die Zeit für Ausreden und einen weiteren Aufenthalt in den Zellen von Hamburg wollte er um jeden Preis vermeiden. Sie hatte bei seinem Namen gestutzt, wenn auch nur kurz und ihre Frage zeigte, dass sie ihn nicht erkannt hatte. Doch unter gewöhnlichen Seeleuten war sein Name so gut wie gar nicht bekannt und er beschloss, ihr Zögern als gutes zeichen zu sehen. Ein letztes mal musterte er die junge Frau kurz, wägte seine Chancen ab und setzte dann alles auf eine Karte. Irgendwie hatte er das Gefühl, hier ehrlich sein zu können. Hoffentlich war das kein Fehler.
"Ja. Zumindest bis Misson, dieser Bastard, mich erwischt hat", fluchte er und ballte unwillkürlich die Hände zu Fäusten.
In der Stadt
Nachmittag
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John konnte nicht glauben, dass sie tatsächlich immer noch hier mit ihm diskutieren wollte. Ihm fehlte die Zeit für Ausreden und einen weiteren Aufenthalt in den Zellen von Hamburg wollte er um jeden Preis vermeiden. Sie hatte bei seinem Namen gestutzt, wenn auch nur kurz und ihre Frage zeigte, dass sie ihn nicht erkannt hatte. Doch unter gewöhnlichen Seeleuten war sein Name so gut wie gar nicht bekannt und er beschloss, ihr Zögern als gutes zeichen zu sehen. Ein letztes mal musterte er die junge Frau kurz, wägte seine Chancen ab und setzte dann alles auf eine Karte. Irgendwie hatte er das Gefühl, hier ehrlich sein zu können. Hoffentlich war das kein Fehler.
"Ja. Zumindest bis Misson, dieser Bastard, mich erwischt hat", fluchte er und ballte unwillkürlich die Hände zu Fäusten.
Zuletzt geändert von Ayrina am Do 28. Jan 2010, 17:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hamburg, 25.04. 1530
In der Stadt
Nachmittag
Bei dem Namen Misson sah Nekele schwarz. Sie packte John am Arm, blickte zu Linnea und Humbert und sagte entschlossen, "schnell, weg hier!" und zog John ein kurzes Stück mit sich.
Eilig, ohne jedoch zu rennen gingen sie weiter.
"Was sind das für Lagerhäuser, kann man dort hinein, vielleicht durch einen Seiteneingang, damit die Soldaten an uns vorbeilaufe?" fragte sie John.
Nachmittag
Bei dem Namen Misson sah Nekele schwarz. Sie packte John am Arm, blickte zu Linnea und Humbert und sagte entschlossen, "schnell, weg hier!" und zog John ein kurzes Stück mit sich.
Eilig, ohne jedoch zu rennen gingen sie weiter.
"Was sind das für Lagerhäuser, kann man dort hinein, vielleicht durch einen Seiteneingang, damit die Soldaten an uns vorbeilaufe?" fragte sie John.
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Re: Hamburg, 25.04. 1530
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Linnea
In der Stadt
Nachmittag
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"Misson", murmelte sie, eher laut denkend.
Diesen Namen hatte Linnea in den letzten Wochen nicht nur einmal gehört. Und wenn Mors tatsächlich, wie er behauptete, von Misson gefangen genommen wurde, dann schien es, dass er noch Glück im Unglück gehabt hatte. Von den Männern an Bord der India hatte sie weitaus schrecklichere Dinge über den Piratenjäger gehört.
Wieder glitt Linneas Blick zu Nekele. Sie wusste besser, ob seinen Worten zu trauen war, sie kannte sich mit solchen Leuten einfach besser aus, hatte mehr Erfahrung im Umgang mit ihnen.
Und wenige Sekunden später hatte Nekele Mors auch schon gepackt und Richtung Lagerhäuser geschleppt. Sie schien ihm wohl zu trauen, schloss Linnea daraus, so dass sie und Humbert den beiden schnellen Schrittes folgten. Nekele schien es eilig zu haben - und wenn man die Geschichten, die Linnea so von Misson gehört hatte, glaubte, dann war dies nur allzu verständlich.
So rannten sie zu den Lagerhäusern, während Linnea immer und immer wieder einen Blick zurück warf, hoffend, die Soldaten würden ihnen nicht weiter folgen. Fehlanzeige, sie rannten, wie die Vier es ebenfalls taten.
"Schneller!", rief Linnea daher aus Reflex und tat auch Selbiges.
Linnea
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Nachmittag
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"Misson", murmelte sie, eher laut denkend.
Diesen Namen hatte Linnea in den letzten Wochen nicht nur einmal gehört. Und wenn Mors tatsächlich, wie er behauptete, von Misson gefangen genommen wurde, dann schien es, dass er noch Glück im Unglück gehabt hatte. Von den Männern an Bord der India hatte sie weitaus schrecklichere Dinge über den Piratenjäger gehört.
Wieder glitt Linneas Blick zu Nekele. Sie wusste besser, ob seinen Worten zu trauen war, sie kannte sich mit solchen Leuten einfach besser aus, hatte mehr Erfahrung im Umgang mit ihnen.
Und wenige Sekunden später hatte Nekele Mors auch schon gepackt und Richtung Lagerhäuser geschleppt. Sie schien ihm wohl zu trauen, schloss Linnea daraus, so dass sie und Humbert den beiden schnellen Schrittes folgten. Nekele schien es eilig zu haben - und wenn man die Geschichten, die Linnea so von Misson gehört hatte, glaubte, dann war dies nur allzu verständlich.
So rannten sie zu den Lagerhäusern, während Linnea immer und immer wieder einen Blick zurück warf, hoffend, die Soldaten würden ihnen nicht weiter folgen. Fehlanzeige, sie rannten, wie die Vier es ebenfalls taten.
"Schneller!", rief Linnea daher aus Reflex und tat auch Selbiges.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
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Re: Hamburg, 25.04. 1530
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In der Stadt
Nachmittag
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John bereute es plötzlich, behauptet zu haben, er kenne sich hier aus. Im Gefängnis lernt man eine Stadt nicht wirklich gut kennen. Fieberhaft überlegte er und warf einen Blick auf die Lagerhäuser. Sie waren groß, hell und gepflegt. Und der einzige Eingang lag im Blickfeld der Soldaten. Also schüttelte er im Laufen den Kopf.
"Die sind kein gutes Versteck", antwortete er und änderte plötzlich die Richtung, so dass sie in eine kleine Seitengasse einbogen. Fast augenblicklich waren sie aus dem Blickfeld der Soldaten verschwunden und standen vor einer Reihe älterer, verfallener Lagerhäuser. John stieß eine Tür auf und trat hastig ein. Als die anderen ihm gefolgt waren, ließ er die Tür ins Schloss fallen - keine Sekunde zu früh.
Das Lagerhaus war leer und so leise wie möglich schob er den Riegel an der Innenseite vor.
Endlich kam er dazu aufzuatmen und seine drei Begleiter anzusehen.
"Das war knapp", murmelte er und strich sich durch den dichten Bart. Was würde er für eine Rasur geben. Eine Rasur und ein Bad...
"Danke", sagte er schließlich und nickte Nekele zu.
In der Stadt
Nachmittag
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John bereute es plötzlich, behauptet zu haben, er kenne sich hier aus. Im Gefängnis lernt man eine Stadt nicht wirklich gut kennen. Fieberhaft überlegte er und warf einen Blick auf die Lagerhäuser. Sie waren groß, hell und gepflegt. Und der einzige Eingang lag im Blickfeld der Soldaten. Also schüttelte er im Laufen den Kopf.
"Die sind kein gutes Versteck", antwortete er und änderte plötzlich die Richtung, so dass sie in eine kleine Seitengasse einbogen. Fast augenblicklich waren sie aus dem Blickfeld der Soldaten verschwunden und standen vor einer Reihe älterer, verfallener Lagerhäuser. John stieß eine Tür auf und trat hastig ein. Als die anderen ihm gefolgt waren, ließ er die Tür ins Schloss fallen - keine Sekunde zu früh.
Das Lagerhaus war leer und so leise wie möglich schob er den Riegel an der Innenseite vor.
Endlich kam er dazu aufzuatmen und seine drei Begleiter anzusehen.
"Das war knapp", murmelte er und strich sich durch den dichten Bart. Was würde er für eine Rasur geben. Eine Rasur und ein Bad...
"Danke", sagte er schließlich und nickte Nekele zu.
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Re: Hamburg, 25.04. 1530
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Nachmittag
Nekeles Herz pochte schnell. Zwar waren sie zunächst sicher, doch eigentlich hieß es jetzt nur, dass es Ärger geben würde. Denn die Soldaten würden wahrscheinlich nicht so schnell abziehen. Und wenn doch, dann wenigstens in der Nähe vom Hafen bleiben. Sie selber hatten so kaum eine Chance ihren Aufgaben nachzugehen. Wie sie Hamburg hasste!
"Keine Ursache. Nekele Meermann, Piratin und Verbündete aller gegen Misson Kämpfenden." gab sie John zur Antwort und hielt ihm die Hand hin, welche er entgegennahm und ebenso Kraftvoll drückte, wie Nekele.
Da Nekele nicht wußte, als was sie Linnea vorstellen sollte, blickte sie die junge Frau einfach nur an, in der Hoffnung, sie würde sich selber vorstellen.
Nachmittag
Nekeles Herz pochte schnell. Zwar waren sie zunächst sicher, doch eigentlich hieß es jetzt nur, dass es Ärger geben würde. Denn die Soldaten würden wahrscheinlich nicht so schnell abziehen. Und wenn doch, dann wenigstens in der Nähe vom Hafen bleiben. Sie selber hatten so kaum eine Chance ihren Aufgaben nachzugehen. Wie sie Hamburg hasste!
"Keine Ursache. Nekele Meermann, Piratin und Verbündete aller gegen Misson Kämpfenden." gab sie John zur Antwort und hielt ihm die Hand hin, welche er entgegennahm und ebenso Kraftvoll drückte, wie Nekele.
Da Nekele nicht wußte, als was sie Linnea vorstellen sollte, blickte sie die junge Frau einfach nur an, in der Hoffnung, sie würde sich selber vorstellen.
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Re: Hamburg, 25.04. 1530
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Linnea zögerte, wusste sie doch nicht, wie sie sich am besten vorstellen sollte. Doch mit einem Blick auf ihre Kleidung wurde ihr klar, dass Leugnen nicht sonderlich viel bringen würde - war diese doch wahrlich etwas auffällig.
"Linnea Gyldenstierne. Flüchtling aus dem goldenen Käfig", sagte sie also kurz und so sarkastisch, wie es ihr nur möglich war.
Sie hoffte nur, dass dieser Mors nun nicht irgendwelche dämlichen Kommentare machte, denn das würde die Sache für Linnea auch nicht gerade besser machen.
Zögerlich blickte sie zu Nekele, in der Hoffnung, in ihrem Blick erkennen zu können, ob dies die richtige Entscheidung gewesen war. Ob es richtig gewesen war, ihre wahre Identität preiszugeben.
Linnea
In der Stadt
Nachmittag
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Linnea zögerte, wusste sie doch nicht, wie sie sich am besten vorstellen sollte. Doch mit einem Blick auf ihre Kleidung wurde ihr klar, dass Leugnen nicht sonderlich viel bringen würde - war diese doch wahrlich etwas auffällig.
"Linnea Gyldenstierne. Flüchtling aus dem goldenen Käfig", sagte sie also kurz und so sarkastisch, wie es ihr nur möglich war.
Sie hoffte nur, dass dieser Mors nun nicht irgendwelche dämlichen Kommentare machte, denn das würde die Sache für Linnea auch nicht gerade besser machen.
Zögerlich blickte sie zu Nekele, in der Hoffnung, in ihrem Blick erkennen zu können, ob dies die richtige Entscheidung gewesen war. Ob es richtig gewesen war, ihre wahre Identität preiszugeben.
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Re: Hamburg, 25.04. 1530
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In der Stadt
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Gyldenstierne. Der Name erinnerte ihn an etwas, doch er hatte jetzt keine Zeit, sich darauf zu konzentrieren. Er lachte leise und ergriff auch Linneas Hand.
"Ihr seid aus dem goldenen Käfig geflohen und ich aus einem dunklen Verlies. Gott hat manchmal einen eigenwilligen Sinn für Humor."
Nun, da er wusste, dass Nekele Piratin war, fühlte er sich augenblicklich wohler. Er öffnete gerade den Mund um zu fragen, mit welchem Schiff sie hier angelegt hatten und viel wichtiger, wann sie gedachten, wieder abzureisen, als jemand energisch an der Tür rüttelte.
"Verflucht, wir sollten verschwinden", zischte er, sah sich kurz um und deutete dann auf die andere Seite der großen, leeren Lagerhalle.
"Dort drüben ist ein zweiter Ausgang."
In der Stadt
Nachmittag
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Gyldenstierne. Der Name erinnerte ihn an etwas, doch er hatte jetzt keine Zeit, sich darauf zu konzentrieren. Er lachte leise und ergriff auch Linneas Hand.
"Ihr seid aus dem goldenen Käfig geflohen und ich aus einem dunklen Verlies. Gott hat manchmal einen eigenwilligen Sinn für Humor."
Nun, da er wusste, dass Nekele Piratin war, fühlte er sich augenblicklich wohler. Er öffnete gerade den Mund um zu fragen, mit welchem Schiff sie hier angelegt hatten und viel wichtiger, wann sie gedachten, wieder abzureisen, als jemand energisch an der Tür rüttelte.
"Verflucht, wir sollten verschwinden", zischte er, sah sich kurz um und deutete dann auf die andere Seite der großen, leeren Lagerhalle.
"Dort drüben ist ein zweiter Ausgang."
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Re: Hamburg, 25.04. 1530
In der Stadt
Nachmittag
Nekele nickte Linnea zustimmend zu. Sie schien doch irgendwie ganz in Ordnung zu sein, auch wenn Nekele noch nicht viel mit ihr zu tun hatte.
Sie liefen zum anderen Ende der Halle. Dort war zwar ein Ausgang, aber die schwere Türe war fest verschlossen. "Ganz.großer.Mastbruch." fluchte Nekele. Fenster, auf dieser Seite Fehlanzeige, bis auf das Oberlicht über der Türe.
Das Klopfen und Rammen auf der anderen Seite wurde immer lauter.
"Und nun?" vor allem die zwei Männer blickte sie an.
Nachmittag
Nekele nickte Linnea zustimmend zu. Sie schien doch irgendwie ganz in Ordnung zu sein, auch wenn Nekele noch nicht viel mit ihr zu tun hatte.
Sie liefen zum anderen Ende der Halle. Dort war zwar ein Ausgang, aber die schwere Türe war fest verschlossen. "Ganz.großer.Mastbruch." fluchte Nekele. Fenster, auf dieser Seite Fehlanzeige, bis auf das Oberlicht über der Türe.
Das Klopfen und Rammen auf der anderen Seite wurde immer lauter.
"Und nun?" vor allem die zwei Männer blickte sie an.
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Linnea
In der Stadt
Nachmittag
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Linnea fluchte innerlich. So zu fluchen, wie Nekele es nun tat, das wagte sie nicht. Es war, als wäre da eine innere Blockade, die dafür sorgte, dass sie zumindest ein Mindestmaß von der Erziehung, die sie zu ihrem Leidwesen hatte genießen müssen, nicht vergaß. Und Flüche gehörten definitiv dazu, sie wollten Linnea einfach nicht über die Lippen kommen.
"Ver...", versuchte sie es, doch der Rest den Rest des gottlosen Wortes konnte sie, so sehr sie es in diesem Augenblick auch wünschte, einfach nicht über ihre Lippen kommen.
Und dabei fand Linnea, dass ein Fluch mehr als nur angebracht war, steckten sie doch nun, wo sich diese Türe nicht öffnen ließ, in wahren Schwierigkeiten. Linnea stand nun wahrlich nicht der Sinn danach, von einer Gefangenschaft, dem goldenen Käfig, in die nächste zu gelangen. Und sie nahm dazu noch an, dass sie in einem echten Gefängnis wohl nicht würde überleben können.
"Gibt es hier nichts, was wir vielleicht als Hebel benutzen können, um die Tür auszuhebeln?", fragte sie, sich an ihren Unterricht, den sie glücklicherweise hatte erhalten dürfen, erinnernd.
Linnea
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Nachmittag
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Linnea fluchte innerlich. So zu fluchen, wie Nekele es nun tat, das wagte sie nicht. Es war, als wäre da eine innere Blockade, die dafür sorgte, dass sie zumindest ein Mindestmaß von der Erziehung, die sie zu ihrem Leidwesen hatte genießen müssen, nicht vergaß. Und Flüche gehörten definitiv dazu, sie wollten Linnea einfach nicht über die Lippen kommen.
"Ver...", versuchte sie es, doch der Rest den Rest des gottlosen Wortes konnte sie, so sehr sie es in diesem Augenblick auch wünschte, einfach nicht über ihre Lippen kommen.
Und dabei fand Linnea, dass ein Fluch mehr als nur angebracht war, steckten sie doch nun, wo sich diese Türe nicht öffnen ließ, in wahren Schwierigkeiten. Linnea stand nun wahrlich nicht der Sinn danach, von einer Gefangenschaft, dem goldenen Käfig, in die nächste zu gelangen. Und sie nahm dazu noch an, dass sie in einem echten Gefängnis wohl nicht würde überleben können.
"Gibt es hier nichts, was wir vielleicht als Hebel benutzen können, um die Tür auszuhebeln?", fragte sie, sich an ihren Unterricht, den sie glücklicherweise hatte erhalten dürfen, erinnernd.
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