Unburied
- Tjeika
- Projektleitung
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- Registriert: Sa 18. Apr 2009, 20:56
- Aftermath: Shadi Ké-Yazzi Begaye
- Einherjer: Keðja Grimnirsdottir
- Klaue der Goldenen Schildkröte: Huỳnh Luân Ngọc
- AE.I: Nhia Tsuajb
- Ascalon: Phyleira Kelaris & Alakti
- Das Erbe der Götter: Svara
- Kampf um Choma: Shaya, Eza & Noyan
- Scyta: Shira Aslani
- Abwesend: Sonnabend - Montag
- Wohnort: Midgard
- Kontaktdaten:
Re: Unburied
============
Ya-Feng
Nachtclub, Nacht
============
"In Zeiten wie diesen sollte unsere Rasse zusammenhalten", meinte Ya-Feng.
Das Problem mit den Neugeborenen würde schließlich auch nicht einfach so aus der Welt geschafft. Da brauchte es schon einen Plan, wie man ihm entgegnen konnte. Und Zusammenhalt war mit Sicherheit ein guter Anfang. Schließlich wollte Ya-Feng nicht noch einmal solch ein Blutbad wie letzten Monat hier im Club erleben.
Ya-Feng
Nachtclub, Nacht
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"In Zeiten wie diesen sollte unsere Rasse zusammenhalten", meinte Ya-Feng.
Das Problem mit den Neugeborenen würde schließlich auch nicht einfach so aus der Welt geschafft. Da brauchte es schon einen Plan, wie man ihm entgegnen konnte. Und Zusammenhalt war mit Sicherheit ein guter Anfang. Schließlich wollte Ya-Feng nicht noch einmal solch ein Blutbad wie letzten Monat hier im Club erleben.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
// The Big Lebowski \\
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Re: Unburied
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Damian
New Jersey, Seitenstraßen
============
New Jersey war ein trostloser Ort. Das war paradox, war es doch ein so wohlhabendes Fleckchen mit fantastischem Ausblick auf die Skyline des Big Apple, zumindest, wenn man richtig wohnte - so wie er. Doch man spürte förmlich, wie es sich mit aller Macht nach Manhattan auszustrecken versuchte, stets mit dem unsäglichen Hudson River vor der Nase, der dieses Vorhaben dauerhaft problemlos abzuwehren vermochte. Fakt war, New Jersey war nicht New York City. Und das brachte ein paar Probleme mit sich.
Wenn Vampire eins gelernt hatten, dann dass sie am sichersten waren, wenn sie unbehelligt unter den Menschen weilten und ihren Lebenstil so unauffällig wie möglich führten. Städte wie NYC eigneten sich aufgrund der hohen und kulturell vielfältigen Population hervorragend dazu, anonym zu bleiben und gleichzeitig eine 'Sonnenallergie' auch noch lukrativ zu nutzen (besonders reizvoll in einer Stadt, die angeblich niemals schlief), weshalb sie haufenweise Vampire anlockten, die unter sich bleiben und trotzdem am gesellschaftlichen Leben teilhaben wollten.
Ja, New York bot wirklich etwas für jeden, egal ob Mensch oder Vampir. Und wohin zog es die Vampire, die vom Reiz dieser Stadt angezogen wurden, aber keinerlei Wert auf Diskretion legten? Richtig, nach New Jersey. Es war wie eine Plage. Und das schloss neben dem üblichen Jungvampir-Gesindel, das von Generation zu Generation rücksichtsloser wurde, auch einige ältere Exemplare ein, die es eigentlich besser wissen müssten. Doch ihre Überheblichkeit hatte mit dem Alter nicht gerade abgenommen und so störten sie sich nicht mehr groß daran, ob die Menschen nun Verdacht schöpften oder nicht.
Damian lief durch die verlassenen Straßen und machte mal wieder das, was sozusagen sein zweiter Nebenjob geworden war: aufräumen. Denn im Gegensatz zu besagten 'Rebellen' unter den Vampiren hatte er großes Interesse daran, sein Leben weiterhin ungestört verbringen zu können und er würde nicht zulassen, dass diese New Age-Blutsauger ihn in Schwierigkeiten brachten. Zumal er die Vampirclans unbedingt so weit wie möglich von hier fernhalten wollte und das ging nunmal nicht mit so viel Aufmerksamkeit.
Damian entsorgte gerade die dritte Blutleiche und wusste schon jetzt, wohin diese Spur ihn führen würde - direkt nach Manhattan. Dahin verschlug es sie immer, wenn ihnen langweilig wurde. Er seufzte tief und legte einen Zahn zu.
Damian
New Jersey, Seitenstraßen
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New Jersey war ein trostloser Ort. Das war paradox, war es doch ein so wohlhabendes Fleckchen mit fantastischem Ausblick auf die Skyline des Big Apple, zumindest, wenn man richtig wohnte - so wie er. Doch man spürte förmlich, wie es sich mit aller Macht nach Manhattan auszustrecken versuchte, stets mit dem unsäglichen Hudson River vor der Nase, der dieses Vorhaben dauerhaft problemlos abzuwehren vermochte. Fakt war, New Jersey war nicht New York City. Und das brachte ein paar Probleme mit sich.
Wenn Vampire eins gelernt hatten, dann dass sie am sichersten waren, wenn sie unbehelligt unter den Menschen weilten und ihren Lebenstil so unauffällig wie möglich führten. Städte wie NYC eigneten sich aufgrund der hohen und kulturell vielfältigen Population hervorragend dazu, anonym zu bleiben und gleichzeitig eine 'Sonnenallergie' auch noch lukrativ zu nutzen (besonders reizvoll in einer Stadt, die angeblich niemals schlief), weshalb sie haufenweise Vampire anlockten, die unter sich bleiben und trotzdem am gesellschaftlichen Leben teilhaben wollten.
Ja, New York bot wirklich etwas für jeden, egal ob Mensch oder Vampir. Und wohin zog es die Vampire, die vom Reiz dieser Stadt angezogen wurden, aber keinerlei Wert auf Diskretion legten? Richtig, nach New Jersey. Es war wie eine Plage. Und das schloss neben dem üblichen Jungvampir-Gesindel, das von Generation zu Generation rücksichtsloser wurde, auch einige ältere Exemplare ein, die es eigentlich besser wissen müssten. Doch ihre Überheblichkeit hatte mit dem Alter nicht gerade abgenommen und so störten sie sich nicht mehr groß daran, ob die Menschen nun Verdacht schöpften oder nicht.
Damian lief durch die verlassenen Straßen und machte mal wieder das, was sozusagen sein zweiter Nebenjob geworden war: aufräumen. Denn im Gegensatz zu besagten 'Rebellen' unter den Vampiren hatte er großes Interesse daran, sein Leben weiterhin ungestört verbringen zu können und er würde nicht zulassen, dass diese New Age-Blutsauger ihn in Schwierigkeiten brachten. Zumal er die Vampirclans unbedingt so weit wie möglich von hier fernhalten wollte und das ging nunmal nicht mit so viel Aufmerksamkeit.
Damian entsorgte gerade die dritte Blutleiche und wusste schon jetzt, wohin diese Spur ihn führen würde - direkt nach Manhattan. Dahin verschlug es sie immer, wenn ihnen langweilig wurde. Er seufzte tief und legte einen Zahn zu.
One day, when I'm 80 years old and sitting in a rocking chair, I'll be reading Harry Potter.
And they will say to me, "After all this time?"
And I will answer: "Always."
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Re: Unburied
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Miguel
Seitenstraße in Manhatten
Nacht
====================
Miguel war so unglaublich hungrig. Seit zwei Nächten schon konnte er nicht an sich halten - ja, er verstand ja nicht einmal, warum es ihm so sehr nach dem Blut anderer Menschen gierte. Hätte ihn das vor einer Woche noch angewidert abgestoßen, was er hier gerade mit der hübschen, kleinen Nutte tat, so konnte er nun nicht mehr verstehen, wie er jemals ohne hatte leben können.
Alles begann vor drei Tagen, als er in New Jersey diese wunderschöne Frau am Straßenrand aufgesammelt hatte. Er hatte schon beim Anhalten gewusst, dass sie nur Ärger bedeuten würde - schöne Frauen bedeuteten nun einmal fast immer Ärger - aber kaum, dass sie in sein Taxi gestiegen war, hatte er jede Vorsicht vergessen. Nach nur hundert Metern hatte sie ihn darum gebeten, dass Taxameter auszuschalten. Und er hatte es auch noch getan. Miguel hatte noch niemals zuvor das Taxameter ausgeschaltet. Nicht einmal für seine Großmutter - Gott mochte sie selig haben. Irgendwann waren sie in einer abgelegenen Seitenstraße gelandet. Dann hatte sie ihn geküsst.
Der Rest blieb für Miguel wohl für immer verborgen. Er konnte sich nur noch erinnern, wie er aufgewacht war, die Straße müde und ausgelaugt entlanggetorkelt war. Sein Taxi war verschwunden gewesen. Und dann war da dieser Obdachlose gewesen. Eigentlich hatte er ihn nur nach der unbekannten Schönen fragen wollen. Doch dann war da diese pochende Ader an seinem Hals gewesen. Und er hatte so köstlich gerochen...
Nun trank er also schon die zehnte Person leer, seit jener schicksalshaften Nacht. Und er konnte immer noch nicht genug bekommen. Ein Teil von ihm versuchte krampfhaft, die Kontrolle über ihn zurück zu gewinnen. Es war jener kleine Rest, der nicht mit ihm vor drei Tagen gestorben war. Es war sein Anstand, seine Vernunft. Doch dieser Teil hatte keine Chance gegen diesen unbändigen Hunger.
Als wäre sie nur eine Hamburgerverpackung, warf Miguel die sterbende junge Frau zwischen die Müllsäcke hier in dieser leeren Gasse.
Er hatte Hunger, er musste weiter!
Miguel
Seitenstraße in Manhatten
Nacht
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Miguel war so unglaublich hungrig. Seit zwei Nächten schon konnte er nicht an sich halten - ja, er verstand ja nicht einmal, warum es ihm so sehr nach dem Blut anderer Menschen gierte. Hätte ihn das vor einer Woche noch angewidert abgestoßen, was er hier gerade mit der hübschen, kleinen Nutte tat, so konnte er nun nicht mehr verstehen, wie er jemals ohne hatte leben können.
Alles begann vor drei Tagen, als er in New Jersey diese wunderschöne Frau am Straßenrand aufgesammelt hatte. Er hatte schon beim Anhalten gewusst, dass sie nur Ärger bedeuten würde - schöne Frauen bedeuteten nun einmal fast immer Ärger - aber kaum, dass sie in sein Taxi gestiegen war, hatte er jede Vorsicht vergessen. Nach nur hundert Metern hatte sie ihn darum gebeten, dass Taxameter auszuschalten. Und er hatte es auch noch getan. Miguel hatte noch niemals zuvor das Taxameter ausgeschaltet. Nicht einmal für seine Großmutter - Gott mochte sie selig haben. Irgendwann waren sie in einer abgelegenen Seitenstraße gelandet. Dann hatte sie ihn geküsst.
Der Rest blieb für Miguel wohl für immer verborgen. Er konnte sich nur noch erinnern, wie er aufgewacht war, die Straße müde und ausgelaugt entlanggetorkelt war. Sein Taxi war verschwunden gewesen. Und dann war da dieser Obdachlose gewesen. Eigentlich hatte er ihn nur nach der unbekannten Schönen fragen wollen. Doch dann war da diese pochende Ader an seinem Hals gewesen. Und er hatte so köstlich gerochen...
Nun trank er also schon die zehnte Person leer, seit jener schicksalshaften Nacht. Und er konnte immer noch nicht genug bekommen. Ein Teil von ihm versuchte krampfhaft, die Kontrolle über ihn zurück zu gewinnen. Es war jener kleine Rest, der nicht mit ihm vor drei Tagen gestorben war. Es war sein Anstand, seine Vernunft. Doch dieser Teil hatte keine Chance gegen diesen unbändigen Hunger.
Als wäre sie nur eine Hamburgerverpackung, warf Miguel die sterbende junge Frau zwischen die Müllsäcke hier in dieser leeren Gasse.
Er hatte Hunger, er musste weiter!
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."
// The Big Lebowski \\
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- Ayrina
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- Scyta: Elena Moreau
Re: Unburied
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Catlin
Nachtclub, Nacht
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Wieder lachte Catlin.
"Die Zeiten waren nie gut. Wer das behauptet verschließt nur die Augen vor der Realität."
Sie hatte schon vor langer Zeit aufgehört sich über irgendwelche Zeiten zu beschweren oder verträumt an andere zu denken. Man musste in der Zeit leben, in der man gerade war.
Catlin
Nachtclub, Nacht
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Wieder lachte Catlin.
"Die Zeiten waren nie gut. Wer das behauptet verschließt nur die Augen vor der Realität."
Sie hatte schon vor langer Zeit aufgehört sich über irgendwelche Zeiten zu beschweren oder verträumt an andere zu denken. Man musste in der Zeit leben, in der man gerade war.
- Tjeika
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Re: Unburied
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Ya-Feng
Nachtclub, Nacht
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"Nun, für unsereins standen die Sterne aber auch schon wesentlich besser", verbesserte Ya-Feng.
Natürlich hatte es immer schlechte Zeiten gegeben. Und natürlich hatte es immer gute Zeiten gegeben. Meist war das gleichzeitig, denn es gab immer gute und es gab immer schlechte Seiten. Und das würde sich wohl nie ändern. Aber nun standen die Zeichen auf Sturm.
"Wenn wir nicht aufpassen, wird es bald eine Hexenjagd auf uns geben. Die Neugeborenen werden auch nicht gerade vorsichtiger", ernst nun war ihre Stimme, denn das war ihrer Ansicht nach ein überaus ernstzunehmendes Thema, welches keineswegs unterschätzt werden sollte.
Ya-Feng
Nachtclub, Nacht
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"Nun, für unsereins standen die Sterne aber auch schon wesentlich besser", verbesserte Ya-Feng.
Natürlich hatte es immer schlechte Zeiten gegeben. Und natürlich hatte es immer gute Zeiten gegeben. Meist war das gleichzeitig, denn es gab immer gute und es gab immer schlechte Seiten. Und das würde sich wohl nie ändern. Aber nun standen die Zeichen auf Sturm.
"Wenn wir nicht aufpassen, wird es bald eine Hexenjagd auf uns geben. Die Neugeborenen werden auch nicht gerade vorsichtiger", ernst nun war ihre Stimme, denn das war ihrer Ansicht nach ein überaus ernstzunehmendes Thema, welches keineswegs unterschätzt werden sollte.
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Re: Unburied
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Catlin
Nachtclub, Nacht
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"Was nur daran liegt, dass die älteren von uns viel zu leichtfertig mehr und mehr von uns erschaffen."
Sie verzog das Gesicht und Missbilligung blitzte in ihren grünen Augen.
"Die Unsterblichekit sollte eine Ehre, ein Privileg sein und keine Seuche!"
Catlin
Nachtclub, Nacht
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"Was nur daran liegt, dass die älteren von uns viel zu leichtfertig mehr und mehr von uns erschaffen."
Sie verzog das Gesicht und Missbilligung blitzte in ihren grünen Augen.
"Die Unsterblichekit sollte eine Ehre, ein Privileg sein und keine Seuche!"
Re: Unburied
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Damian
Manhattan, Seitenstraßen
Nacht
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Damian spürte, dass er der Quelle des Unheils langsam aber sicher näher kam. Die Frau, die er gerade gefunden hatte, war sogar noch am Leben gewesen - allerdings stand sie schon so dicht an der Schwelle des Todes, dass es keinen Sinn mehr gehabt hätte, sie irgendwie zu retten zu versuchen. Man hätte sie verwandeln können ... doch nein. Sowas tat Damian schon lange nicht mehr. Es gab genug Neugeborene und er hatte auch keine Lust mehr, in seinen Tagen noch Mentor für einen neuen Vampir zu spielen, damit dieser sich in den Griff kriegte.
Damian beschloss, den Kampf der Frau zu beenden und zog ein kurzes Messer, mit welchem er ihr die Kehle durchschnitt - genau dort, wo die Bisse waren. Das war so typisch Neugeborene - immer gleich an die Halsschlagader. Sie waren so gierig, dass weniger Blutfluss für sie nicht infrage kam. Dabei richtete das doch immer so eine furchtbare Sauerei an ...
Wer immer die Frau fand, würde keinen Verdacht schöpfen. Damian jedoch nahm die Verfolgung wieder auf, und nun roch er förmlich schon das Blut, das an dem Vampir klebte. Als er um die Ecke bog, sah er den Unheilstifter gerade durch die Tür eines Nachtclubs torkeln. Na prima, das hatte ihm gerade noch gefehlt. Wie gut, dass alkoholisierte Penner hier öfter mal in Straßenschlägereien gerieten oder vor Autos liefen, da konnte man so einen Anblick ganz gut erklären.
Ohne zu zögern setzte Damian dem Vampir nach.
Damian
Manhattan, Seitenstraßen
Nacht
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Damian spürte, dass er der Quelle des Unheils langsam aber sicher näher kam. Die Frau, die er gerade gefunden hatte, war sogar noch am Leben gewesen - allerdings stand sie schon so dicht an der Schwelle des Todes, dass es keinen Sinn mehr gehabt hätte, sie irgendwie zu retten zu versuchen. Man hätte sie verwandeln können ... doch nein. Sowas tat Damian schon lange nicht mehr. Es gab genug Neugeborene und er hatte auch keine Lust mehr, in seinen Tagen noch Mentor für einen neuen Vampir zu spielen, damit dieser sich in den Griff kriegte.
Damian beschloss, den Kampf der Frau zu beenden und zog ein kurzes Messer, mit welchem er ihr die Kehle durchschnitt - genau dort, wo die Bisse waren. Das war so typisch Neugeborene - immer gleich an die Halsschlagader. Sie waren so gierig, dass weniger Blutfluss für sie nicht infrage kam. Dabei richtete das doch immer so eine furchtbare Sauerei an ...
Wer immer die Frau fand, würde keinen Verdacht schöpfen. Damian jedoch nahm die Verfolgung wieder auf, und nun roch er förmlich schon das Blut, das an dem Vampir klebte. Als er um die Ecke bog, sah er den Unheilstifter gerade durch die Tür eines Nachtclubs torkeln. Na prima, das hatte ihm gerade noch gefehlt. Wie gut, dass alkoholisierte Penner hier öfter mal in Straßenschlägereien gerieten oder vor Autos liefen, da konnte man so einen Anblick ganz gut erklären.
Ohne zu zögern setzte Damian dem Vampir nach.
One day, when I'm 80 years old and sitting in a rocking chair, I'll be reading Harry Potter.
And they will say to me, "After all this time?"
And I will answer: "Always."
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Re: Unburied
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Ya-Feng
Nachtclub, Nacht
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"Das ist in der Tat wahr", erwiderte Ya-Feng und meinte es auch so.
Gerade wollte sie Catlin danach fragen, wieviele und ob sie überhaupt schon Menschen zu Vampiren gemacht hatte, da trat einer ihrer Angestellten auf sie zu. Er klopfte ihr auf die Schulter und flüsterte ihr etwas in ihr Ohr, woraufhin Ya-Feng ein wenig blasser wurde. Dann stand sie auf und blickte hinunter auf die Tanzfläche. Im Eingangsbereich konnte sie ihn dann endlich erkennen.
"Wo wir gerade beim Thema wären", damit drehte sie sich zu Catlin herum.
Ihre Miene sprach Bände, in erster Linie aber von Sorge.
============
Miguel
Nachtclub, Nacht
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Ohja, hier war es gleich viel besser, als in der Kälte der Nacht. Hier gab es soviel zu essen, dass Miguel ein wenig zögerte. Er wusste schlicht nicht, wo er anfangen sollte, beschloss dann aber, die hübsche Bedienung, die elegant, aber dennoch reichlich knapp bekleidet war, unsanft an sich zu ziehen, wobei ihr das Tablett mit leeren Gläsern aus den Händen fiel...
Ya-Feng
Nachtclub, Nacht
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"Das ist in der Tat wahr", erwiderte Ya-Feng und meinte es auch so.
Gerade wollte sie Catlin danach fragen, wieviele und ob sie überhaupt schon Menschen zu Vampiren gemacht hatte, da trat einer ihrer Angestellten auf sie zu. Er klopfte ihr auf die Schulter und flüsterte ihr etwas in ihr Ohr, woraufhin Ya-Feng ein wenig blasser wurde. Dann stand sie auf und blickte hinunter auf die Tanzfläche. Im Eingangsbereich konnte sie ihn dann endlich erkennen.
"Wo wir gerade beim Thema wären", damit drehte sie sich zu Catlin herum.
Ihre Miene sprach Bände, in erster Linie aber von Sorge.
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Miguel
Nachtclub, Nacht
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Ohja, hier war es gleich viel besser, als in der Kälte der Nacht. Hier gab es soviel zu essen, dass Miguel ein wenig zögerte. Er wusste schlicht nicht, wo er anfangen sollte, beschloss dann aber, die hübsche Bedienung, die elegant, aber dennoch reichlich knapp bekleidet war, unsanft an sich zu ziehen, wobei ihr das Tablett mit leeren Gläsern aus den Händen fiel...
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- Ayrina
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- Das Erbe der Götter: Zarah; Fidda
- Kampf um Choma: Brianna
- Scyta: Elena Moreau
Re: Unburied
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Catlin
Nachtclub, Nacht
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Sie konnte ihn riechen. All das frische Blut das er an und vor allem in sich hatte. Dumm wie er war, erregte er bereits die Aufmerksamkeit einiger Gäste, als er sich unsanft an der Bedienung vergriff. Catlin verdrehte die Augen und unterdrückte ein Seufzen, ehe sie mit ein paar schnellen Schritten bei Miguel war.
"Schatz, da bist du ja", sagte sie mit einem strahlenden Lächeln, doch der Blick ihrer violetten Augen war eiskalt.
"Schön, dass du es noch geschafft hast."
Beinahe beiläufig schob sie sich zwischen ihn und die Bedienung und legte ihm bestimmt die Hand auf den Arm.
"Lass uns doch kurz nach draußen gehen. Da können wir uns... in Ruhe unterhalten!"
Catlin
Nachtclub, Nacht
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Sie konnte ihn riechen. All das frische Blut das er an und vor allem in sich hatte. Dumm wie er war, erregte er bereits die Aufmerksamkeit einiger Gäste, als er sich unsanft an der Bedienung vergriff. Catlin verdrehte die Augen und unterdrückte ein Seufzen, ehe sie mit ein paar schnellen Schritten bei Miguel war.
"Schatz, da bist du ja", sagte sie mit einem strahlenden Lächeln, doch der Blick ihrer violetten Augen war eiskalt.
"Schön, dass du es noch geschafft hast."
Beinahe beiläufig schob sie sich zwischen ihn und die Bedienung und legte ihm bestimmt die Hand auf den Arm.
"Lass uns doch kurz nach draußen gehen. Da können wir uns... in Ruhe unterhalten!"
Re: Unburied
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Damian
Nachtclub
Nacht
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Damian betrat den Nachtclub und sah sich um. Von innen war das Etablissement viel schicker als von außen, man hätte fast meinen können, es hätte richtig Klasse - Designermöbel, angenehmes Licht, sorgsam gewählte Musik ... Wie blöd, dass diese Idylle gleich etwas gestört werden würde. In dem Moment, da Damian den Club betrat, hatte der vermeintliche Jungvampir sich gerade an der Kellnerin vergriffen und das Klirren der zerspringenden Gläser auf dem Boden war Hinweis genug. In wenigen Sekunden war Damian bei ihm, allerdings war er da nicht der Einzige ...
Die Rothaarige hatte sich anscheinend von der anderen Seite genähert und machte Anstalten, den Jungvampir unter Kontrolle zu bringen. Auch das noch! Es war wirklich besser, die Dame mischte sich nicht auch noch ein, sie hatte doch keine Ahnung, womit sie es zu tun hatte.
"Danke sehr, Miss, ab hier übernehme ich", sagte Damian bestimmt und schob sich zwischen die Frau und den blutbesudelten Vampir. Ihn waren schon jetzt einige Blicke im Raum zuteil geworden und es galt, das hier möglichst sauber und ohne weitere Zwischenfälle zu erledigen. "Machen Sie sich keine Sorgen, ich kümmere mich darum. Das hier ist eine persönliche Angelegenheit.", sagte Damian noch, ehe er den Jungvampir am Kragen packte und mit sich in Richtung Ausgang zog. Der Kleine war so verwirrt, dass er sich nicht mal wehrte.
Damian
Nachtclub
Nacht
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Damian betrat den Nachtclub und sah sich um. Von innen war das Etablissement viel schicker als von außen, man hätte fast meinen können, es hätte richtig Klasse - Designermöbel, angenehmes Licht, sorgsam gewählte Musik ... Wie blöd, dass diese Idylle gleich etwas gestört werden würde. In dem Moment, da Damian den Club betrat, hatte der vermeintliche Jungvampir sich gerade an der Kellnerin vergriffen und das Klirren der zerspringenden Gläser auf dem Boden war Hinweis genug. In wenigen Sekunden war Damian bei ihm, allerdings war er da nicht der Einzige ...
Die Rothaarige hatte sich anscheinend von der anderen Seite genähert und machte Anstalten, den Jungvampir unter Kontrolle zu bringen. Auch das noch! Es war wirklich besser, die Dame mischte sich nicht auch noch ein, sie hatte doch keine Ahnung, womit sie es zu tun hatte.
"Danke sehr, Miss, ab hier übernehme ich", sagte Damian bestimmt und schob sich zwischen die Frau und den blutbesudelten Vampir. Ihn waren schon jetzt einige Blicke im Raum zuteil geworden und es galt, das hier möglichst sauber und ohne weitere Zwischenfälle zu erledigen. "Machen Sie sich keine Sorgen, ich kümmere mich darum. Das hier ist eine persönliche Angelegenheit.", sagte Damian noch, ehe er den Jungvampir am Kragen packte und mit sich in Richtung Ausgang zog. Der Kleine war so verwirrt, dass er sich nicht mal wehrte.
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