Kapitel 4

Die Geschichte
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Cassiopeia
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Re: Kapitel 4

Beitrag von Cassiopeia »

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Toyan Kerim
Sombal
07. Mai, 143. Jahr des Lichtes
Morgen
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Er ließ Shayas Hand nicht los, als sie die Hütte - vielmehr war es kaum - betraten. Dennoch war er vorsichtig, wer wusste schon, was hieraus resultieren würde und wer ihnen eventuell gefolgt war? Doch Shayas recht offene Reaktion beruhigte ihn etwas, sodass er sein Misstrauen ein wenig beiseite schob. Er hoffte nur, dass dies kein Fehler war.


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Tazanna
Sombal
07. Mai, 143. Jahr des Lichtes
Morgen
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Als auch die letzten Beiden die Hütte betraten, war Tazanna erleichtert, dass der erste Schritt offenbar mehr oder minder überwunden war. Es war gefährlich, immerhin waren die anderen in der Überzahl, aber es war auch der schnellste Weg, ihnen die Situation kurz und knapp zu erläutern und dies nicht öffentlich tun zu müssen.
"Mein Name ist Tazanna, das ist Aylos", stellte sie sich und Aylos, der in diesem Moment die Tür hinter sich geschlossen hatte, vor. "Verzeiht meinen kurzen Überfall, normalerweise springe ich nicht einfach so vor anderer Leute Füße und nenne freie Namen. Doch Gileans Name ist zur Zeit in aller Munde. Der Lichtbringer kommt in zwei Tagen in die Stadt und Gilean als sein Berater und Verwalter ist dessen Mund und Ohr, wenn Ihr versteht. Doch er arbeitet nicht nur für Merus, sondern auch auf eigene Initiative... und wir, das heißt eine lose Gruppe von Menschen, vornehmlich Sine, aber auch Magier, arbeiten mit ihm zusammen. Daher kenne ich ihn und er nannte mir, beziehunsgweise uns", sie blickte kurz zu Aylos, "den Weg von Euch und Euer grobes Ziel, eine Spur der Nekromanten zu verfolgen gegen den Willen der Bruderschaft. Und die Information, Ihr seid Sine als auch Magier, weckte in uns die Hoffnung, Ihr könntet... uns vielleicht helfen, uns gegen die Bruderschaft zu organisieren."
Okay, das war alles auf eine Karte gesetzt. Aber es blieb keine Zeit für lange Erklärungen. Sie musste Gilean in diesem Punkt vertrauen, dass von dieser Gruppe ihr gegenüber keine Gefahr ausging, wenn sie ihren Standpunkt erklärte. Zumindest hoffte sie das sehr, jetzt keinen Fehler gemacht zu haben. Ihr Blick huschte zu Aylos, der bei der Tür stehen blieb und sie warnen würde, wenn Gefahr drohte.
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vojka
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Re: Kapitel 4

Beitrag von vojka »

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Aylos
Sombal
07. Mai, 143. Jahr des Lichtes
Morgen
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Aylos beobachtete die Gruppe nur aus dem Augenwinkel, er musste einfach darauf vertrauen, dass Tazanna die anderen im Griff hatte, dass sie ihr glaubten, denn er selbst konnte, durfte seinen Blick nicht von den Straßen wenden, das war zu gefährlich. Jeden Moment konnte ein Jäger am Haus vorbei laufen und wenn er dann nur ein bisschen Magie im Inneren dieses Hauses spürte, hatten sie ein gewaltiges Problem. Er konnte einfach nur hoffen, dass die anderen ihre Magie so weit unter Kontrolle hatten, dass nichts nach außen dran. Denn das Magier in dieser Gruppe waren, war für ihn offensichtlich, auch wenn er im Moment kaum etwas spürte. Er konnte nur hoffen, dass es so blieb.


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Namid
Sombal
07. Mai, 143. Jahr des Lichtes
Morgen
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Namid stand in der Nähe des Kamins in welchem ein kleines Feuer brannte und beobachtete das ganze etwas skeptisch.
„Und du wie stellst du dir vor, dass wir dir, beziehungsweise deiner Gruppe helfen sollen? Wir haben keine Zeit hier zu verweilen, du scheinst unseren Auftrag zu kennen. Wir sind lediglich hier, weil wir hier jemanden suchen“, sagte sie vage, hoffte nicht zu viel verraten zu haben und fragte sich gleichzeitig, warum sie überhaupt etwas gesagt hatte, sie hatte sich doch heraushalten und lediglich beobachten wollen.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Cassiopeia
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Re: Kapitel 4

Beitrag von Cassiopeia »

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Tazanna
Sombal
07. Mai, 143. Jahr des Lichtes
Morgen
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Tazanna schüttelte den Kopf. "Ich kenne Euren Auftrag nicht genau. Ich weiß durch Gilean von Euch, dass wir an einem Strang ziehen. In diesem Falle musste ich Gilean vertrauen", erklärte sie. "Auch, wenn das naiv klingen mag, so ist es nicht gemeint. Aber wir sind nur wenige und die meisten von uns sind Sine. Ihr hingegen kommt von weit her, wisst mehr als wir hier in dieser stinkigen Stadt. Diese aber wollen wir nicht aufgeben, können es aber nicht allein schaffen. Aber - wir können Euch bei der Suche helfen, das würde Euch viel Zeit ersparen."
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Re: Kapitel 4

Beitrag von Ayrina »

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Narea
Sombal
07. Mai, 143. Jahr des Lichtes
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Narea legte den Kopf leicht schief.
"In dieser Hinsicht könntet ihr uns tatsächlich helfen. Doch wieweit wir euch eine Gegenleistung anbieten können, kann keiner von uns versprechen. Unser größter Gegner in unserer Mission ist die Zeit. Ich fürchte, wir können nicht hierbleiben und eine Stadt befreien."
Ganz davon abgesehen, dass sie dazu wohl kaum in der Lage wären. Sie waren Magier und ein Jäger, dennoch waren sie nur zu fünft.
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Cassiopeia
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Re: Kapitel 4

Beitrag von Cassiopeia »

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Tazanna
Sombal
07. Mai, 143. Jahr des Lichtes
Morgen
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Tazanna nickte. "Vor allem solltet Ihr aus der Schussbahn. Hier wimmelt es zur Zeit nur so von Lichtleuten. Sucht Euch eine Bleibe, oder traut mir, ich kenne ein paar Verstecke und unbeachtete Gassen. Nur hier herum stehen sollten wir nicht länger. Wenn Ihr könnt, teilt Euch auf."
Alles andere sollten sie nicht hier besprechen. Dazu war auch dieses Haus zu zentral.
"Nach wem oder was sucht ihr?", wollte sie dann wissen, diese Leute sahen nicht so aus, als wollten sie viel Zeit für eine Unterkunft verschwenden. Vielleicht wären sie auch dann gleich wieder verschwunden, was sehr schade wäre. Aber zumindest war es ein Versuch gewesen.



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Toyan Kerim
Sombal
07. Mai, 143. Jahr des Lichtes
Morgen
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Toyan sah sich um, er wollte den Namen hier nicht laut aussprechen. Das wäre zu gefährlich. So nahm er einen Kohlespan vom Feuer und schrieb den Namen auf den Boden. Tazanna runzelte überlegend die Stirn, schien den Namen aber nicht zu kennen.
"Habt Ihr eine Beschreibung?", wollte sie wissen, Toyan sah Shaya fragend an. Wenn jemand ein Bild von Borthus übermitteln konnte, dann war es sie.
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Re: Kapitel 4

Beitrag von Tjeika »

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Shaya Zarin
Sombal
07. Mai, 143. Jahr des Lichtes
Morgen
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"Ich... ich bin mir nicht sicher, ob es gut wäre, ihn...", sagte Shaya zögerlich, unterbrach sich dann aber kopfschüttelnd selbst.
Sie hatten hier in diesem Hause eh nichts mehr zu verlieren. Was sollte es da schaden, Tazanna ihre Fähigkeit zu offenbaren? Und so trat sie an die fremde Frau heran und kramte die Erinnerung hervor, während sie nach der Hand Tazannas griff.
"Schließt Eure Augen", forderte Shaya die Frau auf und tat jenes auch selbst.
Während ihre geistigen Fühler nach den goldenen Fäden in Tazannas Geist tasteten, bettete sie das Bild des blassen Mannes mit den stechend blauen Augen und dem kohlrabenschwarzen Haar in die Gedanken Tazannas. Borthus' Namen legte sie genauso dazu, wie das Botensiegel Nograds und die höfische Kleidung, in die er gekleidet war, als sie ihn damals in den Gedanken der Wache erblickt hatte.
"Hören Sie, Sir, folgendes... Es geht um meinen Teppich, der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat..."

// The Big Lebowski \\
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Re: Kapitel 4

Beitrag von Cassiopeia »

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Tazanna
Sombal
07. Mai, 143. Jahr des Lichtes
Morgen
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Tazanna nahm etwas zögernd die Hand der fremden Frau, ehe ihr aufging, dass sie wohl eine Geistmagierin sein musste. Ein wenig aufgeregt nun schloss sie ihre Augen, unsicher darüber, was sie nun erwarten würde.
Es war wie eine Hauchzarte Berührung, die sie nicht beschreiben konnte. Und plötzlich sah sie ein Bild vor ihrem inneren Auge, ein Mann... immer mehr Einzelheiten kamen hinzu und als das Bild komplett war, vermischte es sich mit ihren eigenen Gedanken und Erinnerungen, wo sie ihn zuletzt gesehen hatte.
Schlagartig öffnete sie die Augen, ihr Herz klopfte noch immer sehr schnell. Was auch immer mit diesem Mann war...
"Er... er ist hier", sagte sie und musste sich kurz räuspern um ihre Stimme wieder zu finden. "Ich sah ihn gestern in den Straßen und folgte ihm etwas aus Langeweile und weil er so einen Kontrast bot. Ich erkannte das Zeichen seiner Herkunft, es kommen selten Leute aus Nograd hier her. Gestern Abend verlor ich seine Spur, aber zuvor war er immer in der Nähe des Hafens. Ich denke, er wartete auf ein Schiff. Doch seit dem gestrigen Abend läuft keines mehr aus. Somit... müsste er noch hier sein", erklärte sie etwas unsicher, was wollten sie von ihm? Mit ihm verhandeln?
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vojka
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Re: Kapitel 4

Beitrag von vojka »

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Aylos
Sombal
07. Mai, 143. Jahr des Lichtes
Morgen
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Aylos blickte die ganze Zeit nach draußen. Jede Menge Jäger trieben sich in den Straßen herum. Es sah so aus, als würden sie nach etwas Ausschau halten, auch wenn er nicht sagen konnte, was dies war.
Als er plötzlich hinter sich etwas spürte, drehte er sich abrupt um und sah Taza mit der einen Frau dort stehen und die Frau der fremden Gruppe übte eindeutig Magie aus.
„Seit ihr wahnsinnig? Dort draußen laufen scharenweise Jäger herum, die eure Magie spüren können“, sagte er und drehte sich schnell wieder um, um nach draußen zu sehen, ob man auf sie aufmerksam geworden war.
Zwei der Jäger standen in der Nähe des Hauses und schienen etwas zu suchen, er konnte nur hoffen, dass es nicht sie waren. „Seit vorsichtig, zwei scheinen uns bemerkt zu haben“, meinte er schließlich leise ohne sich umzudrehen, er wollte die beiden Männer im Auge behalten.
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Re: Kapitel 4

Beitrag von Cassiopeia »

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Tazanna
Sombal
07. Mai, 143. Jahr des Lichtes
Morgen
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Tazanna sah Aylos finster an. Hätten sie vielleicht alles laut aussprechen sollen? Gut, sie hätten sehr leise flüstern können... doch das war jetzt Nebensache. Wenn zwei Jäger auf die Hütte aufmerksam geworden waren, war das alles andere als gut.
Sie trat an einen alten Schrank, der aussah, als würde er beinahe zusammen fallen, schob die darin liegenden und an einer Stange hängenden Decken, Mäntel und Umhänge beiseite und verschob dann einen beweglichen Teil der Rückwand. Dahinter war ein Loch in die Mauer geschlagen.
Auffordnernd sah sie die Fremden an. Im Hinterhof gab es die ein oder andere Möglichkeit, zu entkommen. Entweder unterirdisch oder über die Dächer.
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Re: Kapitel 4

Beitrag von Ayrina »

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Narea
Sombal
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Ein wenig irritiert sah Narea zu Aylos. Sie wusste nicht viel über die Jäger hier, doch der junge Mann erschien ihr doch ein wenig paranoid. Aber vielleicht sollte sie nicht zu vorschnell urteilen. Immerhin war dies seine Heimat, nicht ihre. Also trat sie nach einem kurzen Blick zu den anderen durch die kleine Öffnung in den Hinterhof.
Immerhin hatten sie aufgeholt. Borthus war hier. Nach der langen Suche war er endlich in greifbare Nähe gerückt. Es kribbelte in ihren Fingern bei dem Gedanken, vielleicht bald am Ziel zu sein.
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