Heulende Hütte, Sa 6.12.

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Siria
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Heulende Hütte, Sa 6.12.

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Freyja Arwen McLorey (H/6)
Ort: Große Eiche in Hogsmeade/Heulende Hütte
Zeit: 10:50 Uhr
Datum: Sa, 06.12.

Fredda und Freyja warteten an den Baum gelehnt auf Piagrin und Alexandra. Freyja war etwas aufgeregt, ihr war regelrecht schlecht.
Hoffentlich geht alles gut und er erwischt uns nicht. Dann wird’s wohl wirklich brenzlig für uns.
Sie schaute nun schon zum 4. Mal nach, ob sie auch den Trank dabei hatte, den sie letzte Woche gebraut hatte, der ihren Eigengeruch verdecken soll. Die Kamera hatte sie schon beim letzten Mal Besuch in der Hütte angebracht.
„Ich hoffe sie kommen Pünktlich!“ sagte Freyja zu Fredda.
„Ich denke schon. Aber es ist für Alexandra bestimmt nicht toll, den Geburtstag damit zu verbringen, Sanguini zu bespitzeln.“
„Nein bestimmt nicht, aber ich glaube nicht, dass sie sich ewig hier treffen werden. Vielleicht eine Stunde?“
Pünktlich trafen Piagrin und Alexandra ein. Sofort fingen Fredda und Freyja an „Happy Birthday!“ zu singen. Sie waren ja seit heute Morgen in Übung. Dann überreichten sie eine kleine Schokotorte und ein in Papier eingewickeltes Geschenk. Alexandra pustete die kleine Kerze aus und schüttelte dann das Geschenk. Woraufhin Fredda und Freyja etwas irritiert die 3. Klässlerin anschauten. „Alte Gewohnheit!“ sagte sie grinsend und riß das Papier ab. Es war ein Buch über die >Magischen Sportereignisse> von diesem Jahr, mit vielen kuriosen Geschichten. Alexandra grinste und bedankte sich bei den Zweien.
„Dann sollten wir jetzt los!“ sagte Piagrin. „Wartet, wir müssen erst den Trank nehmen und unsere Kleidung geruchfrei hexen!“ sagte Freyja.
Sie holte vier Phiolen aus ihrer Tasche und gab jeder eine. Sie tranken sie aus. Es schmeckte etwas bitter. Den Zauber um Kleidung geruchsfrei zu hexen hatten sie in der Woche geübt. „Inolens“ sagten alle und führten dazu den passenden Schwenk mit ihrem Zauberstab durch.
Dann gingen sie zur Heulenden Hütte. Die spuren im Schnee ließen sie verschwinden.
An der Tür angekommen, blickten sie sich noch mal um, aber es war niemand zu sehen, dann huschten sie hinein.
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Re: Heulende Hütte, Sa 6.12.

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Name: Alexandra Senna (G/3)

Ort: heulende Hütte

Datum: Samstag, 06.12.

Uhrzeit: 10.50 Uhr



Kurz bevor Piagrin und Alexandra die heulende Hütte erreichten, mussten sie noch immer darüber lachen, wie sie die Jungs losgeworden waren. Auf dem Weg durch das kleine Waldstück, das die heulende Hütte von Hogsmeade trennte, sahen sie schon einige Fussspuren. Da diese sowohl zu Hütte hin als auch von dort weg führten, machten sie sich nicht die Mühe, ihre Spuren zu verwischen. Als sie um die letzte Kurve des Weges kamen, sahen Sie schon Fredda und Freyja vor dem Tor stehen, die sofort anfingen "Happy Birthday" für Alexandra zu singen und ihr ein Geschenk und eine Kuchen reichten. Nach alter Manier schüttelte Alexandra das Päckchen, was ihr erstaunte Blicke von Fredda und Freya einbrachte. Während Piagrin kicherte, erklärte Alexandra, dass dies eine alte Angewohnheit von ihr sei. Schnell blies sie die Kerze auf dem Kuchen aus und packte das Geschenk aus. Sie freute sich riesig über das Buch. Langsam drängte die Zeit also verkleinerte Alexandra das Buch und lies es in die Tasche mit den restlichen Geschenke fallen. Etwas ratlos schaute sie auf den Schokokuchen und fragte: "Was machen wir mit dem? Sofort essen?" "Lass uns den lieber für hinterher aufbewahren", antwortete Piagrin nahm den Kuchen legte eine Frischhalteblase drumherum und versteckte ihn hinter einem Felsen.

Etwas nervös tranken die Mädchen nun den Zaubertrank und reinigten ihre Kleidung von jeglichen Gerüchen. Auf dem Weg zur Tür der heulenden Hütte waren keine Fussspuren zu sehen, also ließen sie ihre hinter sich verschwinden. Mit einem mulmigen Gefühl im Magen, betrat Alexandra hinter Piagrin die heulende Hütte. Sie rümpfte die Nase "Hatte es letzte Woche auch schon so modrig hier gerochen?", fragte sie sich. Fredda verschloss gerade die Tür hinter ihnen und Alexandra spitze die Ohren, um eventuelle unnatürliche Geräusche zu hören. "Heute finde ich es hier noch unheimlicher", sagte Freyja und zog ihren Schal etwas fester um den Hals. "Das liegt wahrscheinlich daran, was hier heute noch passieren wird", sagte Piagrin und versuchte dabei ihre eigene Nervosität zu überspielen. Fredda schubst die anderen drei Mädchen Richtung Küche. "Macht mal voran, ich will nicht mehr hier im Eingang stehen, wenn Sanguini oder Bellatrix hier auftauchen". Schnell gingen die Mädchen zur Küche um sich in der Vorratskammer, die Alexandra und Piagrin letzte Woche entdeckt hatten zu verstecken. Sie wollten dort abwarten, in welchem Zimmer sich die beiden genau trafen und sich dann dorthin schleichen. Die Kamera lag bereits in einer Ecke der Kammer hinter einem Stück Regal versteckt. Alexandra erreicht als letzte die Küche und blieb stehen... "war hier nicht irgendwas anders als noch letzte Woche?", fragte sie sich wieder und hob noch einmal prüfend die Nase. Piagrin schaute gerade aus der Kammer, weil sie ihre Freundin vermisst hatte. "Alex, was machst du da?", fragte sie, "Komm endlich her und versteck dich!" Alexandras Augen weiteten sich entsetzte. Schnell drehte sie sich um und lief duch den Flur. Piagrin grummelt böse, war aber doch so neugierig, dass sie Alexandra folgte und auch Fredda und Freya folgten den beiden Jüngeren. Alexandra stand in der Tür zum Nebenzimmer und starrte Richtung Kamin. Piagrin erreicht sie als erst. "Sag mal spinnst du!?!", fauchte sie Alexandra an, "Was machst du hier?" Mittlerweile hatten auch Freyja und Fredda die beiden erreicht. Alexandra hob den Arm und deutet auf eine Stelle neben dem Kamin. "Sieh doch," sagte sie zu Piagrin, die sich herumdrehte und dann spockte auch ihr kurz der Atem. "Was meinst du?", fragte Fredda. "Seit letzten Samstag ist noch jemand hier gewesen", sagte Alexandra, "Das ist das Zimmer in dem Snape gestorben ist. Und letzte Woche lag an dieser Stelle ein verwelkter Strauss Blumen. Aber dieser hier ist noch frisch. Ich habe den Duft der Blumen in der Luft gerochen, als wir herein kamen." Alexandra drehte sich zu den älteren Mädchen um, deren Blicke noch nervöser geworden waren. Aus einem ihr unbekannten Grund wurde Alexandra mit einem Mal sehr traurig... "Hatte das was mit Snape zu tun?" fragte sie sich, "Ich kannte ihn doch kaum." Alexandra merkte, dass Piagrin sie misstrauisch beobachtete und schnell schob sie ihre Gefühle beiseite. Fredda kam unbewusst Alexandra zu Hilfe als sie sagte, dass es jetzt an der Zeit wäre sich zu verstecken und zu warten. Alle nickten zustimmend und machten sich auf den Weg zurück zur Vorratskammer der alten Küche.
Teamwork hat den großen Vorteil, daß man nie allein verantwortlich gemacht werden kann.
Willy Meurer (*1934)
Lynn

Re: Heulende Hütte, Sa 6.12.

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Name: Piagrin Newman (S/3)
Ort: die heulende Hütte
Zeit: 11.25 Uhr
Datum: 06. Dezember

Eilends in der Küche angekommen, hielt Piagrin den anderen die Tür zur Vorratskammer auf, sie wollte auf gar keinen Fall hinten stehen, ihr war ein Platz direkt neben der Tür lieber. Also betrat sie als letztes ihr Versteck. Als die Tür sich schloss, war es nicht ganz dunkel. Denn obwohl die Türe verschlossen war, kam durch den Spalt unter der Tür und die altersbedingten Spalten und Lücken zwischen den Hölzern Tageslicht in den kleinen staubigen Raum. Jedes der Mädchen hatte sich eine kleine Lücke gesucht, durch die es in die Küche spähen konnte. Es war zwar nicht zu erwarten, dass das Treffen ausgerechnet in der Küche stattfinden würde, aber immerhin könnten die Schülerinnen so sehen, ob die Luft vor der Vorratskammer rein war, wenn sie die Kammer verlassen wollten. Eine Weile standen sie ruhig auf der Stelle. Nichts passierte. Piagrin war es mittlerweile schon leid zu stehen, als sie Schritte im Flur hören konnten. Durch die Ritze vor ihr im Holz konnte Piagrin sehen, wie 2 Gestalten an der Küchentüre vorbeigingen. Piagrin merkte, wie Freyja gegen Fredda stubste nach dem Motto: Es tut sich was. Alexandra und Piagrin schauten sich kurz an. Piagrin war etwas mulmig zu Mute. Von weiter hinten im Flur hörten sie die Stimme von Bellatrix gellen: "Kannst du mir mal sagen, wo dein Sohn wieder aushängt?" Eine Antwort konnte sie nicht verstehen, die angesprochene Person stand wohl weiter von Bellatrix weg oder redete einfach nur leise. Wieder schrillte die Stimme von Bellatrix : "Hah, erwachsen, tzzzz, meinst du wirklich?! Trotzdem solltest du weiter die Kontrolle behalten!" Draußen im Flur klirrte etwas, anscheinend reagierte Bellatrix sich da irgendwo ab. Kurz zuckte Piagrin zusammen, als Bellatrix auf der anderen Seite der Vorratsraumtür in die Küche stapfte in Richtung Fenster ging und dann nach draußen schaute. Ein Mann, den Piagrin nicht kannte, erschien im Türrahmen: "Es sind schon 10 da, was ist mit Sanguini." Bellatrix warf noch einen Blick aus dem Fenster: "Der kommt gerade an. Dann sind wir fast vollzählig. Es fehlen nur noch 2, oder?" "Einer," gab der Unbekannte zur Antwort, und winkte mit dem Kopf zum Treppenhaus. Bellatrix nickte zufrieden zur Tür, an der eine Gestalt vorbeiging, der Unbekannte folgte dem Ankömmling. Piagrin atmete so leise wie möglich und auch die anderen waren nicht zu hören. Draußen am Fenster sprach Bellatrix mit sich selber, während sie hinaus sah: "Jetzt fehlt nur noch diese unnütze Brut meiner Schwester!" Sie ballte die Faust und betrachtete ausgiebig ihre Hände. Auf der gegenüberliegenden Seite des Zimmers schwenkte langsam die, in die Zimmerecke geöffnete Küchentür, lautlos in das Kücheninnere vor der Zimmerecke weg. Unbemerkt von Bellatrix schob sich der blonde junge Mann hervor, den Piagrin nur zu gut kannte. Sein Blick zur Vorratstür ließ Alexandra leise aber scharf einatmen und von Freyja war ein kaum hörbares "Mist!" zu erahnen. Verdammt, was macht er hier? Er war bestimmt zu früh und ist in Deckung gegangen, als er uns gehört hat. Piagrin musste das Bein wechseln, ihr Standbein war eingeschlafen. Der Boden unter ihr gab ein leises Knarzen von sich und Bellatrix fuhr herum. "Hast Du mich vermisst, Tante" bekam sie prompt entgegengeschleudert. Die Hexe kam gar nicht mehr auf den Gedanken, das Geräusch hätte von woanders kommen können. Bellatrix verzog das Gesicht: "Hat deine Mutter dir keine Pünktlichkeit beigebracht?" zischte sie leicht zornig und erntete nur ein Grinsen und ein knappes "Na sicher" zur Antwort. "Komm mit!" befahl sie und stackste aus dem Raum gefolgt von ihrem Neffen, der noch einmal seinen Blick auf die Tür zur Vorratskammer stoppen ließ, während er ebenfalls die Küche verließ. Stille. Die Küche war leer. Und anscheinend war das Treffen etwas weiter weg, denn die Mädchen konnten nicht das leiseste Geräusch hören. Es kam Piagrin vor, als wäre eine Ewigkeit nichts gesprochen worden, als Fredda schließlich das Schweigen brach: "Er weiß, dass wir hier sind. Er wird uns verraten, wir müssen hier weg! Schnellstens!" wisperte sie. Piagrin schüttelte den Kopf und zischte: "Psssst!" Auch Alexandra hob den Finger an die Lippen. "Nie im Leben wird er mich verraten!" Piagrin schaute zu Fredda und Freyja auf, Alexandra brauchte sie schließlich nicht zu erklären, warum: "Er gehört zur Familie." betonte Piagrin. "Bellatrix hat sie in der Hand, sie müssen tun, was sie will. Ich hatte keine Zeit es euch vorher zu sagen." Freyja fixierte Piagrin: "Hättest du uns das überhaupt gesagt, wenn er nicht hinter der Tür gewesen wäre?" Nein. Piagrin antwortete: "ja, später. Aber was machen wir jetzt? Zuhören oder abhauen? Ich bin für zuhören, was meint ihr?"
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Siria
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Re: Heulende Hütte, Sa 6.12.

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Freyja Arwen McLorey (H/6)
Ort: Heulende Hütte
Zeit: 12:13 Uhr
Datum: Sa, 06.12.

Freyja funkelte Piagrin böse an. Später? So eine wichtige Information wollte sie uns später mitteilen? Typisch Slytherin. Naja, vielleicht hat sie aber auch nur Angst um ihre Familie. Aber dennoch, dass Ändert einiges, wenn ihre Familie so geballt mit drin steckt. Ich hoffe nur, Draco hält wirklich den Mund, was ich mir kaum vorstellen kann.
„Wir hören zu, dazu sind wir doch hier!“ sagte Freyja, auch die Anderen nickten zustimmend. „Wir müssen nur wahnsinnig aufpassen. Einen magischen Umhang, der einen unsichtbar macht, müsste man jetzt haben.
„Ich denke, sie werden einen Zauber auf die Hütte gelegt haben, damit es keine ungewollten Besucher gibt, daher dürfen wir auf keinem fall erwischt werden. Anderen Falls glaube ich nicht, dass wir dann noch lange leben!“ flüsterte Freyja trocken.
Sie lauschten noch kurz, ob die Luft auch wirklich rein war, dann öffneten sie die Tür und traten in die Küche. Leise schlichen sie weiter in Richtung Flur. Jetzt konnten sie leise Stimmen hören, sie kamen aus dem oberen Stockwerk.
Alexandra machte eine Handbewegung nach oben. Leise gingen sie die Treppe hoch. Die Stimme von Bellatrix war unüberhörbar. Fredda hatte ein kleines Gerät herausgeholt, mit dem Stimmen aufgezeichnet werden konnten. Ihr Bruder hatte das Muggelgerät so umgebaut, dass es magisch, auch ohne Batterien funktionierte.
„Was soll das heißen, du bist dir nicht sicher wann, Quentin? Komm mir hier nicht mit halben Dingen! Wenn ich Informationen haben will, dann haben das vollständige zu sein! Wann habt ihr vor Adams zu entführen?“
„Bella beruhige dich. Wir arbeiten noch daran, aber du willst doch, dass die Dinge richtig gelingen, also brauchen wir noch etwas Zeit! Die meisten Vorbereitungen sind getroffen, so in einer Woche, können wir das unbemerkt durchführen!“ versuchte eine Stimme zu beruhigen.
Es entstand eine Pause. Die Mädchen waren jetzt fast ganz oben.
„Wir sollten noch über ein anderes Problem reden!“ sagte eine, den Mädchen bekannte Stimme. „In Hogwarts gibt’s ein paar Naseweise, die in mein Büro eingebrochen sind. Was sie entdeckt haben weiß ich nicht. Von dreien weiß ich die Namen. Freyja McLorey, Alexandra Senna und der dritte sollte euch bekannt sein, Piagrin Newman. Die vierte weiß ich noch nicht, aber das werde ich noch erfahren!“
„Das sind Kinder! Was sollten sie schon in deinem Büro suchen? Sich Rächen wegen einer schlechten Note.“ sagte eine männliche Stimme jedoch schien Piagrin diese zu kennen, da sie hochschreckte.
„Red nicht so ein Zeug. Sag deiner Kleinen, dass sie sich nicht in fremde Dinge einzumischen hat, Lucius. Bella hat mir verboten ihr etwas anzutun, das gilt jedoch nicht für die Anderen.“ sprach Sanguini.
Freyjas Herz pochte schneller.
„Was willst du denn mit ihnen tun?“ fragte eine junge Stimme – Draco.
„Oh. Da fallen mir schon Sachen ein. Sie könnten einen Unfall haben oder einfach abhauen und keiner weiß wo sie stecken. Es gibt gar viele Möglichkeiten.“ Sagte Sanguini mit säuselnder Stimme. „Sollte ich eine von denen noch mal irgendwie erwischen, werde ich mich nicht zurück halten!“ sagte er nun drohend.
Ein Stuhl quietschte, dann waren Schritte zu hören. Freyja blickte sich, wie auch die Anderen panisch um, aber die Schritte kamen nicht Richtung Tür, an dessen Seite die Mädchen nun standen. „Mach keinen Unsinn Sitirus. Noch ist der Zirkel nicht so stabil, dass wir uns einen noch so kleinen Fehler leisten können!“ sagte Bella im scharfen Ton. Wieder war ein Quietschen eines Stuhls zu hören. „Bella, behandle mich nicht wie ein unwissendes, kleines Kind. Ich würde nicht zum ersten Mal jemanden verschwinden lassen. Das habe ich oft genug als Todesser getan und keiner, ich betone KEINER ist dahinter gekommen, dass ich ein Todesser war!“ dabei schlug er offensichtlich mit seiner Faust auf den Tisch.
„Beruhigt euch! Ich denke Sitirus weiß, wie er mit der Situation umgehen muß! Wir sollten unsere nächsten Schritte besprechen. Ich finde, wir sollten so langsam zeigen, dass wir Macht besitzen!“ sagte eine weibliche Stimme.
„Ich danke dir Madlen!“ sagte Sanguini kühl.
Plötzlich knarrte das Holz unter den Füßen der Mädchen. Sie blickten sich an.
„Was war das?“ schallte Bellatrix Stimme von innen. „Sieh nach!“
Ein Stuhl wurde gerückt, Schritte kamen auf die Tür zu. Freyja gab ein Zeichen, dass sie zur Tür auf der anderen Seite des Flures gehen sollten, doch es war zu spät. Draco Malfoy trat zur Tür hinaus und schloß sie hinter sich. Er blickte die Mädchen an.
Shit. Jetzt sind wir dran. Wenn er uns verrät, muß ich einen Patronus abschicken. Kampflos werden wir nicht verschleppt.
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Siria
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Re: Heulende Hütte, Sa 6.12.

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Freyja Arwen McLorey (H/6)
Ort: Heulende Hütte
Zeit: 12:13 Uhr
Datum: Sa, 06.12.

Freyja funkelte Piagrin böse an. Später? So eine wichtige Information wollte sie uns später mitteilen? Typisch Slytherin. Naja, vielleicht hat sie aber auch nur Angst um ihre Familie. Aber dennoch, dass Ändert einiges, wenn ihre Familie so geballt mit drin steckt. Ich hoffe nur, Draco hält wirklich den Mund, was ich mir kaum vorstellen kann.
„Wir hören zu, dazu sind wir doch hier!“ sagte Freyja, auch die Anderen nickten zustimmend. „Wir müssen nur wahnsinnig aufpassen. Einen magischen Umhang, der einen unsichtbar macht, müsste man jetzt haben.
„Ich denke, sie werden einen Zauber auf die Hütte gelegt haben, damit es keine ungewollten Besucher gibt, daher dürfen wir auf keinem fall erwischt werden. Anderen Falls glaube ich nicht, dass wir dann noch lange leben!“ flüsterte Freyja trocken.
Sie lauschten noch kurz, ob die Luft auch wirklich rein war, dann öffneten sie die Tür und traten in die Küche. Leise schlichen sie weiter in Richtung Flur. Jetzt konnten sie leise Stimmen hören, sie kamen aus dem oberen Stockwerk.
Alexandra machte eine Handbewegung nach oben. Leise gingen sie die Treppe hoch. Die Stimme von Bellatrix war unüberhörbar. Fredda hatte ein kleines Gerät herausgeholt, mit dem Stimmen aufgezeichnet werden konnten. Ihr Bruder hatte das Muggelgerät so umgebaut, dass es magisch, auch ohne Batterien funktionierte.
„Was soll das heißen, du bist dir nicht sicher wann, Quentin? Komm mir hier nicht mit halben Dingen! Wenn ich Informationen haben will, dann haben das vollständige zu sein! Wann habt ihr vor Adams zu entführen?“
„Bella beruhige dich. Wir arbeiten noch daran, aber du willst doch, dass die Dinge richtig gelingen, also brauchen wir noch etwas Zeit! Die meisten Vorbereitungen sind getroffen, so in einer Woche, können wir das unbemerkt durchführen!“ versuchte eine Stimme zu beruhigen.
Es entstand eine Pause. Die Mädchen waren jetzt fast ganz oben.
„Wir sollten noch über ein anderes Problem reden!“ sagte eine, den Mädchen bekannte Stimme. „In Hogwarts gibt’s ein paar Naseweise, die in mein Büro eingebrochen sind. Was sie entdeckt haben weiß ich nicht. Von dreien weiß ich die Namen. Freyja McLorey, Alexandra Senna und der dritte sollte euch bekannt sein, Piagrin Newman. Die vierte weiß ich noch nicht, aber das werde ich noch erfahren!“
„Das sind Kinder! Was sollten sie schon in deinem Büro suchen? Sich Rächen wegen einer schlechten Note.“ sagte eine männliche Stimme jedoch schien Piagrin diese zu kennen, da sie hochschreckte.
„Red nicht so ein Zeug. Sag deiner Kleinen, dass sie sich nicht in fremde Dinge einzumischen hat, Lucius. Bella hat mir verboten ihr etwas anzutun, das gilt jedoch nicht für die Anderen.“ sprach Sanguini.
Freyjas Herz pochte schneller.
„Was willst du denn mit ihnen tun?“ fragte eine junge Stimme – Draco.
„Oh. Da fallen mir schon Sachen ein. Sie könnten einen Unfall haben oder einfach abhauen und keiner weiß wo sie stecken. Es gibt gar viele Möglichkeiten.“ Sagte Sanguini mit säuselnder Stimme. „Sollte ich eine von denen noch mal irgendwie erwischen, werde ich mich nicht zurück halten!“ sagte er nun drohend.
Ein Stuhl quietschte, dann waren Schritte zu hören. Freyja blickte sich, wie auch die Anderen panisch um, aber die Schritte kamen nicht Richtung Tür, an dessen Seite die Mädchen nun standen. „Mach keinen Unsinn Sitirus. Noch ist der Zirkel nicht so stabil, dass wir uns einen noch so kleinen Fehler leisten können!“ sagte Bella im scharfen Ton. Wieder war ein Quietschen eines Stuhls zu hören. „Bella, behandle mich nicht wie ein unwissendes, kleines Kind. Ich würde nicht zum ersten Mal jemanden verschwinden lassen. Das habe ich oft genug als Todesser getan und keiner, ich betone KEINER ist dahinter gekommen, dass ich ein Todesser war!“ dabei schlug er offensichtlich mit seiner Faust auf den Tisch.
„Beruhigt euch! Ich denke Sitirus weiß, wie er mit der Situation umgehen muß! Wir sollten unsere nächsten Schritte besprechen. Ich finde, wir sollten so langsam zeigen, dass wir Macht besitzen!“ sagte eine weibliche Stimme.
„Ich danke dir Madlen!“ sagte Sanguini kühl.
Plötzlich knarrte das Holz unter den Füßen der Mädchen. Sie blickten sich an.
„Was war das?“ schallte Bellatrix Stimme von innen. „Sieh nach!“
Ein Stuhl wurde gerückt, Schritte kamen auf die Tür zu. Freyja gab ein Zeichen, dass sie zur Tür auf der anderen Seite des Flures gehen sollten, doch es war zu spät. Draco Malfoy trat zur Tür hinaus und schloß sie hinter sich. Er blickte die Mädchen an.
Shit. Jetzt sind wir dran. Wenn er uns verrät, muß ich einen Patronus abschicken. Kampflos werden wir nicht verschleppt.
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Lynn

Re: Heulende Hütte, Sa 6.12.

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Name: Piagrin Newman (S/3)
Ort: die heulende Hütte
Zeit: 12.45 Uhr
Datum: 06. Dezember

Piagrin fand Fredda und Freyja neben sich erstarrt, Alexandra wirkte unsicher, sie konnte sich wohl auch nicht wirklich vorstellen, was jetzt passieren würde. Wortlos hob Draco den Arm und zeigte ernst auf die nächste Tür auf dem Gang. Piagrin bemerkte, dass Freyja ihre Hand schon am Zauberstab hielt, bereit zu handeln. Draco machte einen Schritt nach vorne, Piagrin blickte gewohnt unschuldig drein und rührte sich keinen Zentimeter, während die anderen drei einen Schritt zurück machten. Mit einer weiteren Handbewegung scheuchte Draco noch einmal die Mädchen zur Türe. Schweigend drehte Alexandra sich als erstes und öffnete vorsichtig die Tür. Alle Schülerinnen betraten das Zimmer, zuletzt folgte Piagrins Cousin, der sogleich die Tür mit einem Zauber verschloss und mit einem weiteren den Raum schalldicht machte. Einen Moment schaute er ernst auf die drei Mädels vor sich, Piagrin stand direkt neben ihm. Auch sie bekam seinen Blick ab. Piagrin glaubte eine kleine Veränderung in seinen Augen zu sehen. Oh, bitte Dray, keine blöden Scherze! Fredda tastete langsam mit ihrer Hand ihrem Zauberstab zu, während Draco das Wort an Piagrin richtete: „Gute Arbeit, Piagrin, hast sie 1a hierhinbekommen. Wen möchtest Du als erstes töten? Such Dir eine aus…“ Weiß vor Schock blickten die Mädchen auf die kleine Slytherin und ihren älteren Verwandten. Neben Freyja ging jetzt auch Fredda in Verteidigungsposition, während Alexandra geschockt und verwirrt abwechselnd auf Piagrin, dann wieder auf Draco schaute. Wie typisch! Sowohl Draco als auch Piagrin setzten ein teufliches Grinsen auf. "Ich nehme," begann Piagrin mit ihrem Zauberstab zu schwenken. Der ältere löste die Spannung auf, sein Gesichtsausdruck änderte sich augenblicklich von tötlich in vorwurfsvoll: „Wie könnt ihr hierher kommen?! Jeder andere aus dem Zimmer nebenan, hätte euch, ohne mit der Wimper zu zucken, erledigt!“ Freyja blieb in Verteidigungsposition. Alexandra wirkte ein wenig erleichtert, Fredda schaute, ebenfalls weiterhin den Zauberstab erhoben, grimmig. Der Älteste bestimmte: „Ihr bleibt jetzt hier, ich will keinen Mucks mehr hören. Die Hütte ist mit einem Schutzzauber gesperrt, es kann niemand hinein oder hinaus, also verhaltet euch ruhig. Wenn wir gehen, gebe ich euch ein Zeichen und danach wartet ihr noch mindestens 1 Stunde bis ihr die heulende Hütte verlasst. Und jetzt nehmt, verdammt noch mal, die Zauberstäbe runter!“ Keine Reaktion der Mädchen. Draco verdrehte die Augen, dann wandte er sich zu Piagrin: „Alles ok?“ Die Kleinere nickte, während die Löwin der Runde schon wieder brüllen konnte: „Was soll denn bei ihr nicht ok sein, sie steht doch nicht auf der Abschussliste?!“ Alexandra stämmte die Fäuste in die Hüften. Draco lächelte dünn: „Ich denke ihr habt mich verstanden, keinen Laut. Wir halten weiter Kontakt, Piagrin. Hast du ein Stück Papier oder so was?“ Piagrin wühle einen Knödel aus ihrer Tasche, den ihr Cousin augenblicklich in eine leblose Ratte verwandelte, er drückte Piagrin einen Kuss auf die Stirn, dann löste er die Zauber des Zimmers, die Mädchen konnten jetzt wieder die Stimmen der Versammlung neben an hören. Draco trat wieder in den Flur. Die Mädchen konnten hören, wie es vor der Türe rumpelte. "Kannst du mir mal sagen, was dein Abkömmling da wieder macht?" zeterte Bellatrix. Die Stimmen verstummten im Nebenraum, anscheinend hatte Draco das Zimmer nebenan wieder betreten.. Als nächstes gellte wieder die Stimme von Bellatrix: „Und?! Sind wir allein?!“ „Natürlich,“ hörten die Schülerinnen Draco lügen, „aber Du scheinst einiges an Ungeziefer anzulocken!“ giftete Draco nach. Piagrin kicherte, die stellte sich vor, wie er ihrer Tante gerade die Ratte vor die Nase hielt. „Pssst!“ machte Alexandra. Die Mädchen drückten ihre Ohren an die Wand.
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Siria
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Re: Heulende Hütte, Sa 6.12.

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Freyja Arwen McLorey (H/6)
Ort: Heulende Hütte
Zeit: 13:02 Uhr
Datum: Sa, 06.12.

Freyja war immer noch sehr aufgeregt. Sie glaubte weder Draco noch Piagrin. Ihren Zauberstab hielt sie deshalb weiterhin fest umschlossen. In ihrer linken Hand hielt sie immer noch die Kamera.
Ich muß sie im Flur anbringen. Wir brauchen Beweise, sonst glaubt uns keiner.
Freyja schlich in Richtung Tür, als sie von Fredda festgehalten wurde. Scharf blickte diese Freyja an, sagte aber nichts. Freyja hob ihre linke Hand und zeigte Fredda den Fotoapparat. Fredda schüttelte mit dem Kopf. Freyja lächelte sie an, nickte ihr dann zu und ging zur Tür. Leise öffnete sie diese. Bellatrix’ Stimme übertöne alle. Freyja blieb im Türrahmen stehen, richtete ihren Zauberstab auf die Kamera, die nur so groß wie eine Spinne war, und ließ sie in die gegenüberliegende Ecke des Flures schweben. Mit einem Klebezauber befestigte sie die Kamera. Zum Glück gibt sie keine Geräusche von sich. Dann schloß sie wieder die Tür und ging zu den Anderen an die Wand und lauschte.
„Ich werde die Pläne des Lords zu Ende bringen und dazu sind mir alle Mittel recht. Und aus Hogwarts wird eine Eliteschule…“ konnten sie Bellatrix vernehmen.
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Re: Heulende Hütte, Sa 6.12.

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Name: Piagrin Newman (S/3)
Ort: die heulende Hütte
Zeit: 13.25 Uhr
Datum: 06. Dezember

„Ich werde die Pläne des Lords zu Ende bringen und dazu sind mir alle Mittel recht. Und aus Hogwarts wird eine Eliteschule…“ konnten sie Bellatrix vernehmen. Fredda atmete einmal verächtlich aus: „Hört so was denn nie auf?“ sagte sie leise und presste danach wieder das Ohr an die Wand, während Alexandra und Freyja zustimmend nickten. Mucksmäuschenstill konnten die Mädchen das Gespräch nebenan weiter verfolgen. Bellatrix richtete sich wieder an die Versammlung: „Wir haben beschlossen, erst einmal in Hogwarts wieder die Führung zu übernehmen. Zu aller erst werden wir hierfür möglichst viele von uns in den Schulrat einschleusen, so haben wir Einfluss auf den Lehrplan sowie Schulveranstaltungen und Internatsalltag. Dann gilt es Außenstehende von unserer Idee zu überzeugen, damit sie sich uns anschließen. Aber nicht nur im Schulrat müssen wir vertreten sein. Mit Professor Sanguini haben wir ersten Kontakt zum Lehrpersonal und auch hier versuchen wir uns wie eine Infektion auszubreiten. Wir haben uns einige Lehrer ausgeguckt, die wir versuchen wollen auf unsere Seite zu ziehen, des Weiteren müssen da noch einige Lehrkräfte „verschwinden“, die wir dann durch unsere eigenen Anhänger ersetzen können.“ Piagrin biss sich auf die Lippe: Lehrkräfte, die einfach so verschwinden?! Das geht doch nicht so einfach, oder…?! Dann folgte sie weiter dem Gespräch, Bellatrix war noch lange nicht fertig: „Ich schlage vor, hier noch einige Ereignisse vorzuplanen. Was ist zum Beispiel mit Slughorn? Hat er sich irgendwie geäußert?“ Anscheinend hatte sie das Wort an Sanguini gerichtet, denn dieser antwortete umgehend: „Nunja, er hat mich immerhin eingestellt und er hält einiges von mir. Ich werde ihn etwas genauer unter die Lupe nehmen und wenn es an der Zeit ist, werde ich ihm auf den Zahn fühlen.“ „Gut, gut,“ quäkte Bellatrix zufrieden, „wenn wir es schaffen, die Schule zu übernehmen, haben wir eine gute Grundlage. Wir können uns dann unsere Anhänger selbst ausbilden…hat noch jemand Vorschläge, was wir tun könnten oder weiß von euch noch einer jemanden, der uns im Wege steht und beseitigt werden muss?“
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Re: Heulende Hütte, Sa 6.12.

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Name: Fredda Greenwich [H/5]
Ort: heulende Hütte
Datum: Sa., 6.12.
Uhr: 13.30

Freddas Angst und Nervosität war seit Dracos Auftauchen in pure Willenskraft gewandelt worden. Sie mussten diesen "Zirkel" dringend zerschlagen, bevor er sich vergrößern konnte. Alles in Fredda sträubte sich dagegen, nochmal diesen Krampf als Schlammblut durchzustehen.
"Seit Dumbeldore nicht mehr da ist gibt es keinen ebenbürtigen Zauberer, der sich uns in den Weg stellen würde. Dennoch denke ich, das die alten Mitglieder des Phönixordens", dieses Wort spuckte der Mann mit der unbekannten Stimme förmlich aus sich heraus, "alle eliminiert werden sollten. Shacklebolt...", setzte er an, aber Bellatrix unterbrach ihn.
"Um den kümmere ich mich persönlich! Auch um diese vermaledeiten Weasley. Ich werde ein paar Werwölfe ordern.", Fredda konnte sich ihr teuflisches Grinsen bildlich vorstellen.
Eine Gänsehaut rann über ihren Rücken und sie warf einen Blick zu Freyja, der es genauso zu gehen schien. Dann fiel ihr Blick auf Piagrin und ein starkes Gefühl des Misstrauens machte sich in ihr breit. Konnten sie der Slytherin wirklich vertrauen? Immerhin hatte diese in der Vergangenheit schon einige krumme Dinger gedreht. Bis jetzt hatte sie sie zwar noch nicht verraten, aber vielleicht nur, weil sie ihr nützlich waren? Fredda schüttelte unmerklich den Kopf und zwang sich dann, wieder dem Gespräch des Zirkels zuzuhören.
"Slughorn ziehen wir leicht auf unsere Seite.", tönte da Sanguinis kalte Stimme durch den Flur, "Vor den Todessern konnte er sich damals verstecken, aber vor mir nicht!"
"Sehr gut, Sanguini!", antwortete Bellatrix zufrieden und plötzlich war das Quietschen mehrere Stühle zu hören.
"Die Schüler sind heute auch in Hogwarts, nicht wahr, Sitirius?"
Der Vampir schien zu bejahen, denn Bellatrix fuhr zufrieden weiter.
"Draco, sicher kennst du noch ein paar Slytherins, die damals auf unserer Seite waren? Sprich mit ihnen! Erzähl ihnen, das es eine neue Chance auf ein reines Zusammenleben gibt und was sie davon halten! Aber halt dich ja zurück, über den Zirkel zu sprechen!"
"Ja, das erledige ich.", Dracos Stimme klang ein wenig müde, aber doch entschlossen.
"Und jetzt werden wir gehen! Allerdings alle nacheinander und im Abstand von ein paar Minuten. Jeder benutzt ein anderes Fenster! Erledigt eure Aufgaben und dann gibt es eine weitere Zusammenkunft!", Bellatrix lachte ihr grausames Lachen und die Tür des Besprechungsraumes flog mit einem Knall auf.
Erschrocken sahen die Mädchen sich an. Wer würde ihr Fenster benutzen?
Teamwork hat den großen Vorteil, daß man nie allein verantwortlich gemacht werden kann.
Willy Meurer (*1934)
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Siria
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Re: Heulende Hütte, Sa 6.12.

Beitrag von Siria »

Freyja Arwen McLorey (H/6)
Ort: Heulende Hütte
Zeit: 13:58 Uhr
Datum: Sa, 06.12.

Bei dem Satz „…des Weiteren müssen da noch einige Lehrkräfte „verschwinden“, die wir dann durch unsere eigenen Anhänger ersetzen können.“ hielt Freyja den Atem an. Ihr erster Gedanke war: Prof. Eirikson. Hatte dies damit zu tun? Mußte sie deswegen gehen? Oder war das nur Zufall.

Als Bellatrix die letzten Worte gesprochen hatte und das Stühle schieben im Nebenraum lauter wurde, dachte Freyja erstmal nur an die Kamera. Mit einem Zauberspruch ließ sie ihre Kamera im Flur starten. Sie würde nun ununterbrochen Fotos schießen - hoffentlich.
Dann erst sah sie die erschrockenen Gesichter ihrer Mitschülerinnen. Sie waren im Raum gefangen. Auch hier war ein Fenster. Sie konnten sich nirgends verstecken, in dem Raum gab es nichts.
Freyja zeigte mit ihrer Hand an die Wand, wo die Tür war. Wenn die Türe aufging, bot sie erstmal Schutz. Schnell, aber leise drängten sich die Vier an die Wand. Freyja traute sich kaum zu atmen. Sie war sich sicher, dass alle ihren Herzschlag hören konnten.
Draußen konnten sie Stimmen laut diskutieren hören.
„Ich hoffe für dich mein Junge, dass du die Sache auch richtig machst. Nimm dir ein Beispiel an deinem Dad. Der hat dem dunklen Lord gedient und ist uns auch jetzt noch treu.“ Das war Bellatrix.
Stille.
„Was lachst du da?“ schrillte die Stimme von Bellatrix „Unsere Familie muß zusammenhalten. Du willst doch nicht, dass jemanden etwas passiert, oder? SIEH MICH AN WENN ICH MIT DIR REDE!“ schrie Bellatrix.
„Laß ihn in Ruhe!“
„Das war ja klar. Nimm nur deinen missratenen Sohn in Schutz. Er muß sich endlich mal beweisen. Du verweichlichst ihn. Du warst schon viel stärker Lucius. Du wirst doch nicht etwa zweifeln?“
„Was denkst du von mir!“ herrschte Lucius Bellatrix an „Wäre ich sonst hier? Draco weiß was er zu tun hat und er wird seine Aufgabe erfüllen!“
„Das werden wir ja sehen!“
Schritte entfernten sich, jedoch waren es nur Schritte von einer Person. Plötzlich ging die Tür auf.
Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben. Kurt Tucholsky
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