Muik / Lazaa - 24.08.

Außerhalb der Stadt unterwegs
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Cassiopeia
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Re: Muik / Lazaa - 24.08.

Beitrag von Cassiopeia »

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Elaina / Karim / Sinaya
24. August 713
Mittag
Muik, Lazaa
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Karim merkte, dass es wenig Sinn machte, wenn Bidjan und er gemeinsam und unabgesprochen gegen den Telepathen vorgingen. So blockierten sie sich gegenseitig - und sie brauchten Bidjan als Kämpfer, nicht als Telepathen! Was Bidjan ihm zurief, konnte er zunächst nicht einordnen, erinnerte ich aber dann an etwas, was Koman ihm erklärt hatte. Dass er in der Lage war, selbst Magieformen zu bilden. Etwas, dass er noch nie zuvor getan hatte, doch in diesem Moment konnte es überlebenswichtig sein und es war vielleicht der Umstand, dass Karim keine Zeit hatte, ausgiebig über diese Frage zu grübeln, sondern es einfach tat.
Er griff mental nach Bidjans Magie, sah sie in allen einzelnen Facetten vor sich und verwob die elementaren Elemente eines telepathischen Schildes, verstärkte sie, bis sie gegen ein Einfluss des Magiers stark genug war und Bidjan und von dessen Kontrolle befreit.
Diese Telepath musste sterben, ehe er bekannt gab, Bidjan und ihn hier gefunden zu haben.

Zeitgleich mit Etocai griff auch Elaina an. Den Überraschungsmoment nutzend hüllte sie drei Soldaten in Feuer - was natürlich nicht unbemerkt blieb. Die nahestehenden Soldaten drehten sich zu ihnen, hoben ihre Schwerter und schossen erste Pfeile ab. Elaina erkannte, dass keiner von ihnen Magie anwandte.
"Angriff!", rief sie, jetzt würde es ein Kampf ums Überleben werden. "Nutzt eure Magie, sie haben nur Waffen! Angriff!"
Kurz sah sie zu dem Soldaten, der nun in Eis gehüllt dastand.
"Weiter so, Etocai!" Das war eine beachtliche Leistung und jeder Soldat weniger war ein sicherer Schritt mehr für sie.

Sinaya sah noch kurz zu den Verletzten und hoffte, es würde ihnen gut gehen, ehe sie samt Wagen zurück kehrte. Dort lagen bereits die nächsten Verletzten. Jemand half ihr, sie auf den Wagen zu bringen und sie brachte sie abermals zurück zu Koman.
Den Kampf fand sie schrecklich. Es war laut, es war grausam, es war blutig und die Präsenz der Magier flößte ihr mehr Angst ein als sie sagen konnte. Sie war froh, die Aufgabe zu haben, die Verletzten heraus zu bringen. Am Schwert wäre sie verloren gewesen und hätte keine Minute überlebt.
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LaBerg
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Re: Muik / Lazaa - 24.08.

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Bidjan / Tian / Koman
24. August 713
später Vormittag
Muik , Lazaa
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Was auch immer Karim getan hatte, es schien zu funktionieren. Bidjan spürte wie der Druck gegen seine Magie nachließ. Stück für Stück ließ er die Konzentration auf die Abwehr fallen und überließ dies Karim.
Was Karim auch immer tat er zog weiter Magie von ihm ab. Aber das sollte Bidjan nicht stören und er würde später mit ihm darüber sprechen.. Seine Aufgabe war es jetzt diesen Telepathen irgendwie endgültig außer Gefecht zu setzen.
Bidjan orientierte sich kurz. Das Gefecht war jetzt im vollen Gange, aber die Verstärkung war inzwischen auch da, denn von die Soldaten wurden von Hinten an mehreren Stellen mit Feuer und Erdmagie eingedeckt. Er würde nun den Telepathen mit Waffen angreifen. Entsprechend feuerte er Pfeile auf den Telepathen ab, um in deren Schutz stück für Stück in die Richtung des Telepathen vorzurücken. Wenn er diesen irgendwie besiegen wollte, dann konnte das nur im Kampf Mann gegen Mann erfolg haben.


"Meister Tian bei den Kasernen der Stadt werden gerade weitere Truppen gesammelt und für eine Aufbruch bereit gemacht", berichtete einer der Mitstreiter Tians. Es war ein Magier, der seine Magie von Althar erzhalten hatte und mit Tieren sprechen konnte. Tian hatte ihm die Aufgabe geben, die Tiere zu Nutzen um die Stadt im Auge zu behalten, so dass sie nicht selsbt in einen Hinterhalt gerieten.
"Danke!", sagte Tian und verstärkte seine Angriffe auf die Soldaten. Sie mussten irgendwie eine Schneise schlagen, so dass sie zusammen mit den Eingeschlossenen fliehen konnten. "Sorgt dafür, dass die anderen Gruppenführer Akamir, Elaina usw. diese Information über die Truppenbewegungen auch bekommen", wies Tian den jungen Magier an. Wie er das tat, da würde er sich kreativ zeigen müssen. Tian hatte keine Zeit sich darüber Gedanken zu machen.


Koman hatte inzwischen einige der Verbliebenen dazu beordet ihn bei der Versorgung der Verletzten zu unterstützen. Er hatte ihnen eine Schnellkurs verspasst, wie man Wunden zumindet ordentlich erstversorgte. Außerdem konnten diese Helfer Sinayaimmer beim Abladen der Verletzten helfen. Koman selbst kümmerte sich mit seiner Magie primär um die besonders schweren Fälle. Die mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen würden warten müssen bis er sich um sie kümmern konnte.
Die Verletzungen waren das typische Bild einer magischen Schlacht. Es hatte schon seinen Grund warum er sich normalerweise daon ferngehalten hatte.
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Odin
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Re: Muik / Lazaa - 24.08.

Beitrag von Odin »

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Etocai
24. August 713
später Vormittag
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'Hoffentlich kommen sich Feuer und Eis so nicht in die Quere', dachte sich Etocai.
"Wie wäre es mit einer Statuengruppe? Diese nenne ich 'die Bogenschützen'", meinte er, während er drei Bogenschützen, die direkt nebeneinander standen, aufs Korn nahm, und erstmal ihre Waden einfror, damit sie nicht weglaufen konnten. Danach hüllte er ihre Arme und Hände in Eis ein, damit sie auch nicht mehr schießen konnten. Danach hüllte er die Köpfe und den Rest des Körpers ein.
Ein paar Minuten später standen drei Statuen an deren Stelle, die jeweils an den Waden und Armen miteinander verbunden waren. Ein Zeichen für die Eile, mit der Etocai arbeitete.
Wo Detektivbüro und Bastelecke zusammenkommen.
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Cassiopeia
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Re: Muik / Lazaa - 24.08.

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Elaina / Karim / Sinaya
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Karim merkte, wie sich Bidjan aus dem Einfluss des Telepathen lösen konnte. Er selbst konnte zugleich die Magie aufrecht erhalten und den Telepathen daran hindern, erneut Einfluss auf Bidjan auszuüben. Das musste er nur lange genug durchhalten bis Bidjan den Mann erreicht hatte.
Fast war Karim beeindruckt, wie routiniert Bidjan zu den Pfeilen griff und direkt zum Gegenangriff überging um den Bogenschützen schließlich zum Schwert zu zwingen. Bidjan war ein ausgebildeter Soldat und als solcher handelte er nun. Eine Seite, die Karim selten an ihm gesehen hatte.
Dass es ihm selbst tatsächlich gelang, den Telepathen auszusperren und dessen Magie abzulenken, verwunderte ihn selbst. Doch er wusste, er durfte nicht zu sehr darüber nachdenken, dann würde er die Konzentration verlieren. Er tat es einfach und es fühlte sich auf gewisse Weise machtvoll an. Bisher hatte er seine Magie immer als rein passiv erfahren. Dass er auch aktiv eingreifen konnte, war neu und ungewohnt und gab ihm eine ungekannte Kontrolle über seine Magie und die seines Gegners. Ein Gefühl, welches er nicht wagte in diesem Moment zu hinterfragen, sondern versuchte einfach anzunehmen.

Die Nachricht der anrückenden Verstärkung Chairos Armee erreichte auch Elaina. Verflucht, dachte sie, die waren viel zu früh dran! Sie brauchten einen Fluchtkorridor - schließlich konnte Sinaya nicht alle alleine in Sicherheit bringen.
Aber hatten sie bei einer Flucht überhaupt eine Chance?
Sie bekam keine Gelegenheit, diesen Gedanken weiter zu denken, als Etocais Eisstatuen vom Feuer eines Angreifers getroffen wurden. Elaina schickte dem Angreifer ihr eigenes Feuer entgegen, um Etocai aus der Gefahr zu bringen. Hitze tat seinem Eispanzer mit Sicherheit nicht gut.
"Wir brauchen einen Fluchtweg! Eine Schneise!", rief sie, es gab zugleich viele andere Probleme - Sinaya musste unter allen Umständen geschützt werden, ebenso Karim, die beide im Inneren des Kreises standen. Die Angreifer derart in Kämpfe zu verwickeln, dass die eigenen Leute fliehen konnten, bis Sinaya die letzten nach Hause brachte, das war ein gewagter Plan. Aber er musste irgendwie umzusetzen sein.
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LaBerg
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Re: Muik / Lazaa - 24.08.

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Bidjan / Tian / Koman
24. August 713
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Bidjan war nun nah genug an dem Telepathen dran um ihn in den Nahkampf überzugehen, entsprechend zu zog er seinen Säbel und ging in den Angriff über, den der andere jedoch mit Leichtigkeit pararierte.
Dann wollen wir mal sehen, wie du mit Angriffen von drei verschiedenen Waffen gleichzeitig klarkommst
Den Säble führte Bidjan ganz normal mit der Hand. Sein Jagdmesser und sein kleines Vespermesser, ließ er mit Hilfe seiner Magie um den Telepathen herumkreisen und nutze es ebenfalls zum Angriff aus unterschiedlichen Richtung. Gleichzeitig musste er auch wieder ein mentales Schild um sich selbst aufbauen, um die nun direkten Angriffe des Telepathen abzuschirmen.
Da Karim noch immer irgendwie mit seiner Magie verwoben war und den allgemeinen mentalen Schild aufrecht hielt, würde das jetzt eine besondere Herausforderung für ihn werden, da Bidjan so viel verschiedene Magie gleichzeitig wirkte.
"Ein Fen! Welchem Gott dienst du?", brummte der Telepath, wärend er einen der Angriffe Bidjans abwehrte. Scheinbar konnte Bidjan ihn mental nicht vollständig blockieren, denn obwohl Bidjan von drei Seiten Angriff, schien der Telepath jeden Angriff vorherzusehen...
"Keinem!", sagte Bidjan und wieder traf Metall auf Metall...


Tian versuchte sich eine Überblick über die Situation zu schaffen. Jetzt da sie eine Schneise zum fliehen schlagen mussten, war die starke Verteilung der Truppen ein Problem. Da wo Ismael kämpfte schien bereits die größte Lücke in den Soldaten Chairos zu klaffen.
"Wir unterstützen Ismael und schlagen dort die Schneise!", rief Tian. "Gib das an die anderen Gruppen weiter", wies er wieder den Mann an, der mit Tieren sprechen konnte.
Er konnte nur hoffen, dass dieser eine Weg gefunden hatte es den anderen Gruppen mitzuteilen. Sie mussten jetzt definitiv alle Truppen an einer Stelle konzentrieren und dort durchbrechen und so einen Flucht-Korridor für die Eingeschlossenen schaffen.
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Odin
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Re: Muik / Lazaa - 24.08.

Beitrag von Odin »

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Etocai
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"Na gut, dann ist jetzt die Zeit der Statuen vorbei. Mal sehen, wie euch das schmeckt", meinte Etocai.

Er ließ die Hellebarde fallen und hielt die offenen Hände parallel nebeneinander nach oben. Die Daumen legte er jeweils auf eine Tätowierung auf dem Handrücken. Er stieß einen Schlachtschrei aus, während er viele kleine Eiszapfen auf die Angreifer zuschoss. Damit konnte er zwar nicht groß zielen, außer mit seinen Armen, da es aber viele Gegner waren, war das auch nicht nötig.
Die Eisgeschosse waren zwar nicht durchschlagend genug, um die Gegner zu töten, aber gab ihnen blaue Flecken und hielt ihren Vormarsch etwas auf.
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Cassiopeia
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Re: Muik / Lazaa - 24.08.

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Elaina / Karim / Sinaya
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Sinaya wünschte, sich die Ohren zuhalten zu können vor dem Lärm des Kampfes. Sie hörte, wie Schwerter gegen einander krachten, wie Verletzte schrien, wie Befehle gerufen wurden, wie es zischte und barst und bebte... all das geschah außerhalb des Kreises, in welchem sie sich bewegte. Sie sah wie Verletzten zu ihr taumeln, half ihnen auf den Wagen und brachte sie zu Meister Koman.
Sie merkte, wie sie nach einiger Zeit abstumpfte. Der Schrecken des Kampes verblasste, das Entsetzen wich aus ihrem Blick und aus ihrem Fühlen. Sie handelte, sie tat, was nötig war, sie half, wo sie konnte. Doch sie fühlte sich mehr und mehr unwirklich dabei und wusste zugleich, diese Bilder würde sie nie wieder vergessen.

Elaina fand Etocais Idee der Eiszapfen sehr gut, sie lenkten die Gegner genug ab um sich neu zu positionieren. Tatsächlich griff sie seine Idee auf und ließ Feuer hinabregnen, das für mehr als eine Ablenkung sorgen konnte. Bald waren die ersten Schreie zu hören.
"Etocai, wie viele Kräfte hast du noch? Wir müssen verhindern, dass sie uns in den Rücken fallen, wenn wir zu Ismael aufschließen. Kannst du noch mehr von ihnen in Eis einschließen?" Das war überaus nützlich und konnten ihnen den Rückweg retten.
Ein Schrei zu ihrer Rechten ließ sie herumfahren. Es war Fiela, die dort niedergestreckt zu Boden ging, eine Schülerin, die viel zu jung zum Sterben war. Elaina widerstand dem Impuls zu ihr zu laufen, sie konnte nichts mehr für sie tun. Sie wandte sich wieder Etocai zu.
"Eis und Feuer, Etocai. Wir müssen einen Weg schaffen!"

Der Telepath schien tatsächlich einen kurzen Moment irritiert, sah er sich doch eindeutig einem Fen gegenüber, also musste dieser auch einem Gott dienen. Es war diese kurze Unachtsamkeit, die Karim nutzte, die Magie des Gegners komplett zu unterbrechen und für einen Moment war der Telepath machtlos und Bidjan hatte kämpferisch und magisch die Oberhand. Jetzt kam es auf ihn an, diesen Vorteil zu nutzen.
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Bidjan / Tian / Koman
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Bidjan wusste, wenn er hier eine Chance haben wollte, musste er bei den drei Waffen mit denen er hantierte mit geschickten Finten arbeiten. Er musste eine Situation erzeugen, wo eine der Waffen nicht mehr blockiert werden konnten.
Der Säbel diente vorallem dazu den Telepathen abzulenken und zu beschäftigen. Die eigentlichen Angriffe führte Bidjan mit den beiden Messern. Eigentlich rechnete Bidjan damit, dass der Telepath wieder herumschleuderte und das Jagdmesser in seinem Rücken abwehrte, doch scheinbar war dieser durch irgendetwas abgelenkt. Jedenfalls traf das Messer den Rücken und bohrte sich von hinten in die Lunge des Telepathen. Den Moment des Schmerzes und die damit entstehende Lücke in der Deckung wusste Bidjan zu nutzen. Nach zwei kräftigen Hieben mit dem Säbel durchbrach Bidjan die Deckung und der Säble trennte sauber den Kopf von dem Telepathen ab.
Im großen Bogen schoß das Blut aus der Hauptschlagader des abgetrennten Kopfes, wärend der Körper zusammenbrach und der Kopf über den Boden rollte. Es ließ sich nicht vermeiden, dass Bidjan einiges des Blutes abbekam. Ein Kämpfer, der soetwas noch nie erlebt hatte, hätte sich wahrscheinlich übergeben, aber Bidjan hatte gelernt mit solchen Situationen umzugehen.
Bidjan atmete kurz durch, während er seine Waffen einsammelte und sich neu orientierte.
Einen Fen, der auch noch ein Septario war und damit im Rang direkt unter dem General stand, tötete man nicht einfach so. Der zugehörige General Chairos würde wohl bereits in diesem Moment wissen, dass einer seiner Septario getötet wurde. Sie mussten alle möglichst schnell hier weg und sich irgendwo verbarrikadieren...



Immer weiter füllte sich das notdürftige Lazarett mit Verwundeten. Sinaya vollbrachte großartiges und er hatte keine Zeit ihr das zu sagen. Koman wusste jedoch auch, dass die junge Frau heute Dinge erlebte, die sie nie wieder vergessen würde. Und er wusste, dass er sich wenn alle Verletzten versorgt waren um sie kümmern musste.
Und sie würde nicht die einzige sein, die nach dem Kampf Unterstützung benötigte, um das was geschehen war zu verarbeit.
Aber jetzt galt Komans Aufmerksamkeit erstmal ausschließlich den Verwundeten.
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Re: Muik / Lazaa - 24.08.

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Etocai
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Etocai fluchte, weil er nicht beides machen konnte und sie jetzt so langsam in Bedrängnis kamen.

"Die Kräfte werden ausreichen", rief er zurück. 'Sie müssen schlielich ausreichen.'
"Ich werde mich aber beschränken ihre Beine einzuschließen. Das geht schneller", fuhr er fort.

Damit hörte er mit seinen Geschossen auf, berührte wieder die Tätowierung unter seiner linken Brust und schwenkte dabei den anderen Arm ein wenig, damit er gleich eine ganze Gruppe an Gegnern an den Boden nageln konnte. Allerdings war das Eis nicht sonderlich dick.
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Als Bidjan seinen Gegner enthauptete und dessen Magie damit schlagartig abriss, fuhr Karim tatsächlich einige Schritte zurück und brauchte ein paar Atemzüge, bis er wieder bei sich war.
Der Kampf war in vollem Gange, Schwerter klirrten, Verletzte schrien und die Magie schien überall zu sein. Erdmagier bauten langsam Beben auf, die die Erde zerrüttete, am Rand war ein erstes Feld Treibsand entstanden, in dem bereits zwei Kämpfer von ihnen stecken geblieben und niedergestreckt worden waren. Die Feuerangriffe hielten an, deren Magie zumindest für alle sichtbare Spuren zeigte.
Sie mussten hier heraus, dies war wie ein brodelnder Kessel.
"Bidjan!", rief er laut und lief ihm entgegen. Er sah in das blutige Gesicht seines Freundes und hatte eine Entscheidung getroffen.
"Bring die anderen hier raus. Ich halte die Magier auf. Sinaya wird mich zurück bringen."
Er würde bleiben müssen bis zur letzten Sekunde. Wenn er die Magie des starken Telepathen umlenken konnte, gelang ihm das auch mit den anderen Magien. Er musste nach allen gleichzeitig greifen und sie nach außen lenken, sodass sie niemanden der eigenen Leute mehr trafen. Auch wenn ihm bewusst war, dass er genau einen Versuch dafür hatte.

"Egal wie, halte sie auf!", rief Elaina zu Etocai und zog abermals ihr Schwert, das in Flammen aufging und den ersten, nun festgefrorenen Soldaten, niederstreckte. Es war der Überraschungsmoment, den sie nutzen mussten, solange sie ihn noch hatten. In dieser Zusammenarbeit konnte ihnen die Rettung tatsächlich gelingen.
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