Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Für kleinere, in sich abgeschlossene Geschichten
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vojka
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von vojka »

Vivien Marie Djurhuus
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
23:13 Uhr

"Danke, dass du so verständnisvoll bist, ich hab dich gar nicht verdient, aber bin froh, dass ich dich habe", sagte sie und genoss den Kuss und die kleinen Streicheleinheiten ihres Ehemannes.
"Und ob sie es schafft? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Ja, ihr gegenüber bin ich fest überzeugt, dass sie es schafft, aber in den stillen Momenten? Ich denke es hängt viel damit zusammen wie Lene reagiert und ob Brendan es schafft sie zu überzeugen Leevke noch eine Chance zu geben, denn Leevke braucht Lene, abe ich glaube nicht, dass Lene von alleine von Leevke zu geht, da braucht sie sicherlich noch einen kleinen Anstupser."
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Cassiopeia
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Cassiopeia »

Kjell Djurhuus
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
23:15 Uhr

Kjell überlegte eine Weile. "Neun Jahre... wenn ich mir vorstelle, du hättest dich neun Jahre nicht gemeldet und dann erhielte ich einfach so aus dem Nichts einen Brief von dir... ich weiß ehrlich nicht, wie ich reagieren würde", murmelte er, doch als er Vivi wieder ansah, lächelte er.
"Daher bin ich unglaublich froh, dass du bei mir bist. Ich liebe dich", sagte er leise, ehe er sie noch einmal küsste. "Und ich freue mich auf morgen, Sonne, Meer, ausspannen..."
Ja, darauf freute er sich wirklich und er hoffte, dass auch Vivi etwas Entspannung fand, doch das widerum hing von Leevke ab... er seufzte leise, strich Vivi sacht über den Rücken und war wirklich froh, dass nun Wochenende war und er nächste Woche frei hatte und Vivi unterstützen konnte.
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Therapistin
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Therapistin »

Brendan Steward
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
23:19 Uhr

Aufmerksam beobachtete Brendan Leevke, als diese begann, den Brief Lenes zu lesen. Und je weiter sie kam, je länger es dauerte, umso besorgter wurde sein Blick. Tränen liefen ihre Wangen hinab, tropften auf das Papier in ihren zitternden Händen, bis sie letztendlich in sich zusammen sackte und vor sich hin murmelte.
Entschlossen rückte er nah an sie heran, legte einen Arm um sie, doch sie reagierte nicht, starrte nur weiter auf die Zeilen, die ihr offenbar alle Hoffnung genommen hatten, dass Lene ihr irgendwann einmal verzeihen würde. Als sie auch nach gutem Zureden keine Regung zeigte, noch immer weinte, ging er vor ihr in die Hocke, nahm ihr Gesicht in beide Hände, damit sie ihn ansah. Sie sah so verloren aus, so hilflos, dass er Angst hatte, sie würde im nächsten Moment in dem Loch versinken, aus dem Vivi ihr in den letzten Wochen so mühsam empor geholfen hatte.
"Leev?", sprach er sie vorsichtig an. Was konnte er nur sagen? Er wusste nicht, was in dem Brief stand, konnte es nur erahnen und so wie Leevke reagiert hatte, war es nicht unbedingt etwas Gutes. Er konnte schlecht sagen, es würde alles wieder gut, denn dafür gab es keine Garantie, im Falle der Holländerin wohl in diesem Augenblick nicht einmal mehr Hoffnung. Vielleicht sollte er tatsächlich mit Lene reden, wie Vivi ihn gebeten hatte, womöglich brachte er sie wenigstens dazu, Leevke anzuhören, denn alleine dies würde sicher schon sehr helfen, da war er sich sicher.
"Rede mit mir, Leev, bitte", sagte er leise und sah sie unverwandt an, die Hände noch immer an ihrem Gesicht, als wollte er ihr irgendwie Halt geben. "Es ist nicht deine Schuld, du hattest deine Gründe, all dies zu tun, welche auch immer das gewesen sein mögen. Es ist nicht deine Schuld, hörst du?" Entschlossen sah er sie an, hoffte, eine Reaktion von ihr zu bekommen, sonst würde er Vivi gleich aus dem Bett holen und das wollte er eigentlich vermeiden...
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Ernst Ferstl
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Cassiopeia
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Cassiopeia »

Leevke van der Zon
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
23:23 Uhr

Sie merkte nicht, wie die Tränen auf das Papier tropften und einige Buchstaben unleserlich machten. Spürte nicht Brendans Arm, der sich beschützend um sie legte. Und nur ganz, ganz langsam drangen seine Worte, dass er überhaupt mit ihr sprach, zu ihr durch, erkannte sie sein Gesicht, welches voller Sorge direkt vor ihr auftauchte. Sie klammerte sich an den Brief, hielt ihn verzweifelt fest und Verzweiflung war es auch, die aus ihren Augen sprach, als sie Brendan endlich ansah.
"Ich... ich habe alles kaputt gemacht", wisperte sie, erneut füllten ihre Augen sich mit Tränen. Sie schluckte, versuchte irgendwie nicht gänzlich die Fassung zu verlieren, wobei das nun kaum noch etwas ausmachte...
"Und jetzt ist es... zu spät... sie hat... abgeschlossen... selbst, wenn sie bereit wäre, ich würde doch..." Sie schluchzte kurz auf, sank einfach nach vorne in Brendans Arme.
Ja, was würde sie? Alles erklären, alles zugeben? Die Geschichten um ihren Vater, ihr Absturz, die Sucht? Würde sie Lene sogar von Nathan erzählen? Ausgerechnet Lene?
Sie würde es.
Das wusste sie mit einem Mal so sicher wie sie noch nie etwas gewusst hatte. Sie wollte dem Versteckspielen endlich ein Ende bereiten. Wollte, dass die Menschen, die sie liebte, die Wahrheit erfuhren. Die ganze Wahrheit, die sie ihnen so lange vorenthalten hatte.
"Ich will es ihr sagen, Brendan. Wenn sie es hören will, werde ich es ihr und auch dir sagen, ich will... will mich nicht länger verstecken... und euch in Unwissenheit lassen..."
Sie blickte auf, wischte sich die Tränen von den Wangen und sah sich suchend um, ob es etwas gab, worauf sie Lene eine Antwort schreiben konnte. Auch, wenn sie am liebsten sofort zu ihr appariert wäre. Fragend wanderte ihr Blick zu Brendan, doch sie konnte die Frage nicht stellen, nicht aussprechen...
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vojka
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von vojka »

Vivien Marie Djurhuus
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
23:16 Uhr


Vivi seufzte kurz. "Ich hoffe, dass das mit dem Ausflug wirklich klappt. Wenn Lene heute noch zurück schreibt, dann dürfte Leevke ziemlich fertig sein und keine Ahnung, wie sie dann morgen drauf sein wird. Am liebsten würde ich wieder runter gehen und Brendan nach Lenes Adresse frage und sofort zu ihr gehen um mit ihr zu reden", sagte sie und versuchte sich noch etwas tiefer in Kjells Umarmung zu flüchten.
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Cassiopeia »

Kjell Djurhuus
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
23:18 Uhr

Innerlich seufzend verstärkte Kjell einfach die Umarmung, da er nicht wusste, was er sonst tun sollte. Vivi würde keine Ruhe finden, ehe die Situation nicht ansatzweise geklärt war und dabei war sie schon fertig genug.
"Brendan kriegt das hin, da bin ich sicher", sagte er leise und strich beruhigend über Vivis Rücken. "Was morgen ist, sehen wir morgen, in Ordnung? Gerade bei Leevke weiß man nie, wie sie am nächsten Tag, sogar in der nächsten Stunde drauf sein wird, da hilft einem auch kein Kopfzerbrechen. Lass ihnen Zeit, diesen Abend, diese Nacht und morgen kannst du gerne zu Lene apparieren, wenn es sein sollte."
Er hoffte sehr, dass es sich wirklich klärte, denn sowohl Vivi als auch Leevke waren am Ende ihrer Kräfte...
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von vojka »

Vivien Marie Djurhuus
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
23:19 Uhr

"Du hast wahrscheinlich Recht", sagte sie und genoss einfach die Streicheleinheiten. "Schon verrückt, unten sitzt jemand, der süchtig nach Tränken ist und ich hätte jetzt gerne einen Schlaftrank", meinte sie und schüttelte ihren Kopf, das war doch nicht normal, aber sie war einfach müde, fertig, körperlich und seelisch kurz vor dem Ende, denn in den letzten zwei Wochen, seit Leevke hier war, hatte sie kaum eine Nacht ruhig durchgeschlafen.
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Cassiopeia »

Kjell Djurhuus
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
23:20 Uhr

Kjell lachte leise. "Und wenn besagte Süchtige nicht unten sitzen würde, würde ich dir sogar einen holen", sagte er und küsste Vivi erneut. "So musst du leider mit mir vorlieb nehmen, Leevke ist erst ab morgen früh wieder Programm, in Ordnung?", meinte er und sah sie besorgt an, sie brauchte wirklich dringend Ruhe. "Und Leevke ist in guten Händen, wenn es ganz schlimm kommt, wird Brendan dich wecken, das weiß ich. Aber er ist nicht da, sondern unten bei Leevke und du... bist total verspannt. Braucht da jemand eine Einschlafmassage?", fragte er leicht grinsend, meinte es aber durchaus ernst und hoffte, dass es Vivi vielleicht irgendwie half, den Kopf frei zu bekommen.
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von vojka »

Vivien Marie Djurhuus
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
23:21 Uhr

"Ohja", sagte sie und seufzte glücklich. Er hatte sie schon länger nicht mehr massiert, was eigentlich sehr schade war, hatte er doch solch einfühlsame Hände. "Lass mich noch einmal kurz nach Ayden gucken und das Massageöl aus dem Badezimmer mitbringen", sagte sie und gab Kjell einen kurzen Kuss, bevor sie aufstand und das Schlafzimmer verließ um das gesagte in die Tat umzusetzen. Mit einem glücklichen Lächeln sah sie auf ihren Sohn, als sie in dessen Zimmer stand, deckte ihn noch einmal ordentlich zu und gab ihm einen Kuss auf die Stirn, bevor sie das Zimmer wieder verließ um im Bad das Öl zu holen. An der Treppe blieb sie kurz stehen, sah, dass unten noch Licht brannte, aber es war nichts zu hören und so ging sie zurück ins Schlafzimmer wo ihr Mann schon auf sie wartete.
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Therapistin »

Brendan Steward
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
23:25 Uhr

Traurig blickte Brendan in Leevkes Gesicht, sah die Tränenspuren auf ihren Wangen, spürte ihren bebenden Körper in ihren Armen. Es tat ihm weh, sie so zu sehen und doch wusste er nicht, wie er ihr helfen sollte. Hilflos hielt er sie fest, ließ sie weinen und hoffte, ihm würde etwas einfallen, das sie irgendwie trösten oder wieder aufbauen konnte.
Als sie ihn schließlich ansah, sah er die Frage, wo Lene denn wohnte, förmlich in ihrem Blick, doch er wusste nicht, ob es eine gute Idee wäre, wenn die Holländerin nun nach Stockholm aufbrach und die Schwedin mitten in der Nacht besuchte. Es wäre sicher besser, wenn Lene hierher käme, wenn sie denn überhaupt bereit war, Leevke zu treffen...
Einen Entschluss fassend, zog Brendan seinen Zauberstab und ließ seinen Delfin-Patronus erscheinen, den er in Vivis Schlafzimmer schickte. Wenn er Lene jetzt holte, dann wollte er wenigstens jemanden in Leevkes Nähe wissen. Er hatte Angst, sie würde sonst einfach verschwinden und selbst nach ihrer früheren Freundin suchen und dann wäre sie erneut verschwunden, das wollte er nicht verantworten...
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Ernst Ferstl
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