Auf den Färöern
Re: Auf den Färöern
Vivien Marie McFarlane
Ort: Krankenhaus/Tórshavn
Zeit: 17:51 Uhr
Datum: Montag, 20.10.
Vivi lächelte, als sie Freyja vor Amelies Zimmer stehen sah, wie diese gerade anklopfen wollte. Lächelnd sah sie wie Mutter und Tochter sich begrüßten. Es war schön zu sehen, wie die beiden sich verstanden, auch wenn es ihr einen kleinen Stich versetzte. Wie gern hätte sie auch ein so gutes Verhältnis mit ihrer eigenen Mutter, aber das würde wohl immer ein Traum bleiben. Sie schüttelte kurz den Kopf um diese trüben Gedanken wieder los zu werden. Als Freyja sie fragte, wann sie Feierabend hätte, sah sie kurz auf ihre Uhr. „Ungefähr noch eine halbe Stunde, wenn nicht noch ein Notfall passiert“, sagte sie und lächelte ihre Freundin an. „Warum fragst du? Und ähm hättest du eventuell ein paar Minuten zum Händchenhalten bei mir?“, fragte sie und merkte, wie sie leicht rot wurde. Freyja hatte zwar schon gesagt, dass sie ihr beistehen würde, wenn sie den Test machte, ob sie nun schwanger war oder nicht, aber jetzt, wo sie den Test machen konnte, wo die Zeit verstrichen war, hatte sie wieder wahnsinnige Angst davor, wollte ihre Freundin aber auch nicht zu etwas zwingen, oder ihr Zeit rauben.
Ort: Krankenhaus/Tórshavn
Zeit: 17:51 Uhr
Datum: Montag, 20.10.
Vivi lächelte, als sie Freyja vor Amelies Zimmer stehen sah, wie diese gerade anklopfen wollte. Lächelnd sah sie wie Mutter und Tochter sich begrüßten. Es war schön zu sehen, wie die beiden sich verstanden, auch wenn es ihr einen kleinen Stich versetzte. Wie gern hätte sie auch ein so gutes Verhältnis mit ihrer eigenen Mutter, aber das würde wohl immer ein Traum bleiben. Sie schüttelte kurz den Kopf um diese trüben Gedanken wieder los zu werden. Als Freyja sie fragte, wann sie Feierabend hätte, sah sie kurz auf ihre Uhr. „Ungefähr noch eine halbe Stunde, wenn nicht noch ein Notfall passiert“, sagte sie und lächelte ihre Freundin an. „Warum fragst du? Und ähm hättest du eventuell ein paar Minuten zum Händchenhalten bei mir?“, fragte sie und merkte, wie sie leicht rot wurde. Freyja hatte zwar schon gesagt, dass sie ihr beistehen würde, wenn sie den Test machte, ob sie nun schwanger war oder nicht, aber jetzt, wo sie den Test machen konnte, wo die Zeit verstrichen war, hatte sie wieder wahnsinnige Angst davor, wollte ihre Freundin aber auch nicht zu etwas zwingen, oder ihr Zeit rauben.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
- Siria
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Re: Auf den Färöern
Freyja Arwen Sjøvik
Ort: Krankenhaus/Tórshavn
Zeit: 17:53 Uhr
Datum: Montag, 20.10.
Kurz überlegte Freyja, doch dann war ihr klar, warum sie Händchen halten sollte. Sie lächelte Vivi an und nahm sie in den Arm. "Natürlich, das hab ich doch versprochen. Ich bleibe gerne." Sie löste sich aus der Umarmung.
"Vielleicht hast du danach noch Lust, mit mir einen Dreimaster anzusehen, der zum Verkauf steht?" sie schielte kurz zu ihrer Mutter. Sie teilte weniger die Segelleidenschaft mit ihrer Tochter, obwohl auch sie mit Segeln kam, jedoch eher nur, weil der Rest der Familie es nun mal liebte. Sie wußte auch von Freyjas Plänen, eine Art Schule auf der See zu gründen und dafür brauchte Freyja nun mal einen Segler. Sie blickte zu Vivi.
"Aber nur, wenn du wirklich in Stimmung dafür bist. Ich würde auch alleine gehen."
Ort: Krankenhaus/Tórshavn
Zeit: 17:53 Uhr
Datum: Montag, 20.10.
Kurz überlegte Freyja, doch dann war ihr klar, warum sie Händchen halten sollte. Sie lächelte Vivi an und nahm sie in den Arm. "Natürlich, das hab ich doch versprochen. Ich bleibe gerne." Sie löste sich aus der Umarmung.
"Vielleicht hast du danach noch Lust, mit mir einen Dreimaster anzusehen, der zum Verkauf steht?" sie schielte kurz zu ihrer Mutter. Sie teilte weniger die Segelleidenschaft mit ihrer Tochter, obwohl auch sie mit Segeln kam, jedoch eher nur, weil der Rest der Familie es nun mal liebte. Sie wußte auch von Freyjas Plänen, eine Art Schule auf der See zu gründen und dafür brauchte Freyja nun mal einen Segler. Sie blickte zu Vivi.
"Aber nur, wenn du wirklich in Stimmung dafür bist. Ich würde auch alleine gehen."
Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben. Kurt Tucholsky
Re: Auf den Färöern
Vivien Marie McFarlane
Ort: Krankenhaus/Tórshavn
Zeit: 17:55 Uhr
Datum: Montag, 20.10.
„Danke“, sagte Vivi und war sichtlich erleichtert. „Und ich würde gerne mitkommen, wenn du wartest, bis ich Feierabend habe, denn egal, was jetzt herauskommt, werde ich erst einmal einen klaren Kopf brauchen, bevor ich mit Kjell rede und was ist da besser als Meeresluft?“, fragte sie und lächelte ein mehr als schiefes Lächeln. Man merkte deutlich, dass sie Angst vor dem hatte, was bei der folgenden Untersuchung herauskommen würde. Vivien wusste mittlerweile nicht, wovor sie mehr Angst hatte davor schwanger oder davor nicht schwanger zu sein.
„Kommt“, hörte sie plötzlich Amelies Stimme, wie aus weiter Ferne. „Je eher wir dich untersuchen, um so eher wirst du erfahren, ob du schwanger bist oder nicht“, sagte sie freundlich und öffnete die Tür zu ihrem Zimmer.
Vivi nickte leicht, atmete noch einmal tief durch und folgte Freyja und Amelie ins Zimmer. Auf in den Kampf, dachte sie während sie durch die Tür ging und diese hinter sich schloss.
Ort: Krankenhaus/Tórshavn
Zeit: 17:55 Uhr
Datum: Montag, 20.10.
„Danke“, sagte Vivi und war sichtlich erleichtert. „Und ich würde gerne mitkommen, wenn du wartest, bis ich Feierabend habe, denn egal, was jetzt herauskommt, werde ich erst einmal einen klaren Kopf brauchen, bevor ich mit Kjell rede und was ist da besser als Meeresluft?“, fragte sie und lächelte ein mehr als schiefes Lächeln. Man merkte deutlich, dass sie Angst vor dem hatte, was bei der folgenden Untersuchung herauskommen würde. Vivien wusste mittlerweile nicht, wovor sie mehr Angst hatte davor schwanger oder davor nicht schwanger zu sein.
„Kommt“, hörte sie plötzlich Amelies Stimme, wie aus weiter Ferne. „Je eher wir dich untersuchen, um so eher wirst du erfahren, ob du schwanger bist oder nicht“, sagte sie freundlich und öffnete die Tür zu ihrem Zimmer.
Vivi nickte leicht, atmete noch einmal tief durch und folgte Freyja und Amelie ins Zimmer. Auf in den Kampf, dachte sie während sie durch die Tür ging und diese hinter sich schloss.
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Re: Auf den Färöern
Freyja Arwen Sjøvik
Ort: Krankenhaus/Tórshavn
Zeit: 17:57 Uhr
Datum: Montag, 20.10.
Freyja freute sich, dass Vivi mitkommen würde. Ihre Anspannung war deutlich zu sehen. Sie war froh, dass ihre Mutter es offensichtlich so locker wie nur möglich nahm. Freyja griff nach Vivis Hand und setzte sich neben sie. Sie war nun selber sehr gespannt. Würde Vivi schwanger sein oder nicht. Sie war allerdings froh, dass sie nicht selber in dieser Situation war. Sie hatte schließlich noch einiges vor und ein Kind würde sie im Moment als hinderlich empfinden. Sie wollte Zeit für ihre Kinder haben und sie war sich sicher, diese hätte sie im Moment nicht. Sie hatte schließlich erst mit ihren Studien begonnen, diese wollte sie erst zu ende bringen und dann, so in zwei Jahren damit anfangen, genauer über ihre Schule auf See nachzudenken. Sollte das alles so laufen, dann würde sie auch ernsthafter über Kinder nachdenken.
Sie war nun gespannt, was passieren würde.
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Zeit: 17:57 Uhr
Datum: Montag, 20.10.
Freyja freute sich, dass Vivi mitkommen würde. Ihre Anspannung war deutlich zu sehen. Sie war froh, dass ihre Mutter es offensichtlich so locker wie nur möglich nahm. Freyja griff nach Vivis Hand und setzte sich neben sie. Sie war nun selber sehr gespannt. Würde Vivi schwanger sein oder nicht. Sie war allerdings froh, dass sie nicht selber in dieser Situation war. Sie hatte schließlich noch einiges vor und ein Kind würde sie im Moment als hinderlich empfinden. Sie wollte Zeit für ihre Kinder haben und sie war sich sicher, diese hätte sie im Moment nicht. Sie hatte schließlich erst mit ihren Studien begonnen, diese wollte sie erst zu ende bringen und dann, so in zwei Jahren damit anfangen, genauer über ihre Schule auf See nachzudenken. Sollte das alles so laufen, dann würde sie auch ernsthafter über Kinder nachdenken.
Sie war nun gespannt, was passieren würde.
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Re: Auf den Färöern
Vivien Marie McFarlane
Ort: Krankenhaus/Tórshavn
Zeit: 17:59 Uhr
Datum: Montag, 20.10.
Vivi schluckte leicht und merkte kaum, wie sich ihre Hand um die von Freyja verkrampfte, als Amelie auf sie zukam. „Legst du dich hin“, fragte diese und Vivi konnte nur nicken. Sie glaubte einfach nicht, dass ihre Stimme im Moment wirklich das tun würde, was sie von ihr verlangte, weshalb sie auf das Sprechen lieber verzichtete.
So legte sie sich auf die Liege, welche in diesem Zimmer stand und machte ihren Bauch frei, bevor sie wieder nach Freyjas Hand griff um sich an ihr festzuhalten. Sie kannte die Prozedur die sie nun über sich ergehen lassen musste nur zu genau und doch war es so anders als die Male wo sie dabei war, wenn andere Frauen untersucht worden waren. Nun war sie es, die hier lag und gleich erfahren würde, ob sie nun schwanger war oder nicht, nun war sie es, die zwischen Hoffen und Bangen gefangen war. Sie merkte kaum wie Amelie ihren Zauberstab über ihren Bauch kreisen ließ und die ihr so bekannten Worte murmelte. Erst als ein kleines Bild über ihrem Bauch erschien. Sie schluckte als sie erkannte, was los war, da war wirklich etwas, ganz klein nur, kaum so groß wie der Kopf eines Streichholzes, aber dennoch deutlich zu sehen. Sie schluckte und sah Amelie flehend an, hoffte, dass sie sich täuschte, dass da doch nichts war, dass sie sich irrte.
Aber Amelie zerstörte diesen Wunsch. „Du bist schwanger Vivi“, sagte sie und sie seufzte. Was sollte sie jetzt tun? Sich freuen? Schreien? Sie wusste es nicht, so lag sie einfach etwas abwesend auf der Liege und merkte nicht, wie eine einsame Träne sich aus ihrem Auge löste und ihre Wange hinunter lief.
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Zeit: 17:59 Uhr
Datum: Montag, 20.10.
Vivi schluckte leicht und merkte kaum, wie sich ihre Hand um die von Freyja verkrampfte, als Amelie auf sie zukam. „Legst du dich hin“, fragte diese und Vivi konnte nur nicken. Sie glaubte einfach nicht, dass ihre Stimme im Moment wirklich das tun würde, was sie von ihr verlangte, weshalb sie auf das Sprechen lieber verzichtete.
So legte sie sich auf die Liege, welche in diesem Zimmer stand und machte ihren Bauch frei, bevor sie wieder nach Freyjas Hand griff um sich an ihr festzuhalten. Sie kannte die Prozedur die sie nun über sich ergehen lassen musste nur zu genau und doch war es so anders als die Male wo sie dabei war, wenn andere Frauen untersucht worden waren. Nun war sie es, die hier lag und gleich erfahren würde, ob sie nun schwanger war oder nicht, nun war sie es, die zwischen Hoffen und Bangen gefangen war. Sie merkte kaum wie Amelie ihren Zauberstab über ihren Bauch kreisen ließ und die ihr so bekannten Worte murmelte. Erst als ein kleines Bild über ihrem Bauch erschien. Sie schluckte als sie erkannte, was los war, da war wirklich etwas, ganz klein nur, kaum so groß wie der Kopf eines Streichholzes, aber dennoch deutlich zu sehen. Sie schluckte und sah Amelie flehend an, hoffte, dass sie sich täuschte, dass da doch nichts war, dass sie sich irrte.
Aber Amelie zerstörte diesen Wunsch. „Du bist schwanger Vivi“, sagte sie und sie seufzte. Was sollte sie jetzt tun? Sich freuen? Schreien? Sie wusste es nicht, so lag sie einfach etwas abwesend auf der Liege und merkte nicht, wie eine einsame Träne sich aus ihrem Auge löste und ihre Wange hinunter lief.
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Re: Auf den Färöern
Freyja Arwen Sjøvik
Ort: Krankenhaus/Tórshavn
Zeit: 18:03 Uhr
Datum: Montag, 20.10.
Freyja starrte auf das Bild über Vivis Bauch. Dann blickte sie zu ihrer Freundin, an deren Wange eine Träne herunterlief. Sie wußte nicht, was sie sagen sollte. Denn irgendwie freute sie sich gerade für Vivi, doch freute diese sich selber auch?
Freyja war es gerade egal, sie umarmte einfach ihre Freundin. Dennoch wußte sie nicht, was sie sagen soll, was sie ihr auch gestand "Ich weiß nicht, ob ich dir nun gratulieren soll oder nicht. Mein Gefühl sagt gerade, dass ich mich tierisch für dich freue, obwohl ich gar nicht weiß, ob du dich selber freust." Sie hatte definitiv nicht die richtigen Worte, "Ich weiß aber, dass Kjell zu dir halten wird, dessen bin ich mir so was von sicher, weil er dich unendlich liebt. Er wird mit dir durch dick und dünn gehen, auch mit einem Kind." sagte sie noch leise hinzu. Sie war sich dessen wirklich sicher.
"Und allein seid ihr auch nicht. Wir helfen, ich helfe, wo ich kann."
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Zeit: 18:03 Uhr
Datum: Montag, 20.10.
Freyja starrte auf das Bild über Vivis Bauch. Dann blickte sie zu ihrer Freundin, an deren Wange eine Träne herunterlief. Sie wußte nicht, was sie sagen sollte. Denn irgendwie freute sie sich gerade für Vivi, doch freute diese sich selber auch?
Freyja war es gerade egal, sie umarmte einfach ihre Freundin. Dennoch wußte sie nicht, was sie sagen soll, was sie ihr auch gestand "Ich weiß nicht, ob ich dir nun gratulieren soll oder nicht. Mein Gefühl sagt gerade, dass ich mich tierisch für dich freue, obwohl ich gar nicht weiß, ob du dich selber freust." Sie hatte definitiv nicht die richtigen Worte, "Ich weiß aber, dass Kjell zu dir halten wird, dessen bin ich mir so was von sicher, weil er dich unendlich liebt. Er wird mit dir durch dick und dünn gehen, auch mit einem Kind." sagte sie noch leise hinzu. Sie war sich dessen wirklich sicher.
"Und allein seid ihr auch nicht. Wir helfen, ich helfe, wo ich kann."
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Re: Auf den Färöern
Vivien Marie McFarlane
Ort: Krankenhaus/Tórshavn
Zeit: 18:06 Uhr
Datum: Montag, 20.10.
Vivi war froh, als Freyja sie in den Arm nahm, fühlte sie sich doch plötzlich so allein, ein Gefühl, das von dieser Umarmung vertrieben wurde. „Danke“, sagte sie, als sie sich etwas löste und lächelte leicht. „Ich weiß gerade selbst nicht, ob ich mich freue oder nicht. Du weißt, dass ich Kinder liebe und auch immer eine große Familie wollte und auch noch will, aber jetzt? Wie soll ich das schaffen? Und dann geht Kjell auch bald für ein paar Monate weg.“ Sie schüttelte den Kopf. Irgendwie würde sie es schaffen, musste es schaffen, denn sie wollte ihren Traum nicht aufgeben, nur weil sie jetzt schwanger war.
Sie sah kurz zu Amelie, wusste nicht, wie sie diese fragen sollte, was jetzt mit ihrer Ausbildung zur Heilerin war, ob sie sie noch würde behalten wollen, jetzt wo sie schwanger war. Sie wollte diese Ausbildung hier nicht aufgeben, dafür machte es ihr viel zu großen Spaß, dafür lernte sie viel zu viel bei Freyjas Mutter. Sie schluckte noch einmal. "Was... Was ist mit... mit meiner Ausbildung bei dir?", fragte sie zögerlich, leicht stotternd und man merkte, was sie für eine Angst vor ihrer Antwort hatte.
Ort: Krankenhaus/Tórshavn
Zeit: 18:06 Uhr
Datum: Montag, 20.10.
Vivi war froh, als Freyja sie in den Arm nahm, fühlte sie sich doch plötzlich so allein, ein Gefühl, das von dieser Umarmung vertrieben wurde. „Danke“, sagte sie, als sie sich etwas löste und lächelte leicht. „Ich weiß gerade selbst nicht, ob ich mich freue oder nicht. Du weißt, dass ich Kinder liebe und auch immer eine große Familie wollte und auch noch will, aber jetzt? Wie soll ich das schaffen? Und dann geht Kjell auch bald für ein paar Monate weg.“ Sie schüttelte den Kopf. Irgendwie würde sie es schaffen, musste es schaffen, denn sie wollte ihren Traum nicht aufgeben, nur weil sie jetzt schwanger war.
Sie sah kurz zu Amelie, wusste nicht, wie sie diese fragen sollte, was jetzt mit ihrer Ausbildung zur Heilerin war, ob sie sie noch würde behalten wollen, jetzt wo sie schwanger war. Sie wollte diese Ausbildung hier nicht aufgeben, dafür machte es ihr viel zu großen Spaß, dafür lernte sie viel zu viel bei Freyjas Mutter. Sie schluckte noch einmal. "Was... Was ist mit... mit meiner Ausbildung bei dir?", fragte sie zögerlich, leicht stotternd und man merkte, was sie für eine Angst vor ihrer Antwort hatte.
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Re: Auf den Färöern
Freyja Arwen Sjøvik
Ort: Krankenhaus/Tórshavn
Zeit: 18:10 Uhr
Datum: Montag, 20.10.
Freyja blickte zu ihrer Mutter. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass sie Vivi rausschmeißen würde.
Amelie atmete tief durch. "Ich weiß, was jetzt in dir vorgeht Vivi. Mir erging es ähnlich. Ich war mit Arvid schwanger, als ich noch studierte. Ich dachte, alles bricht zusammen. Es waren auch wirklich schwierige Zeiten, in denen ich froh war, dass Finn bei mir war und auch seine Eltern. Ich hatte gute Professoren und Ausbilder, die mir ebenfalls geholfen haben. Du wirst bei mir die Ausbildung zu ende machen können. Allerdings." sie blickte Vivi etwas strenger an, "unter meinen Bedingungen. Das heißt, wenn ich sage, du verlässt das Zimmer, weil jemand zB ansteckend ist und dein Kind gefährden könnte, dann tust du dies ohne zu murren. Tränke brauen ist ebenso Tabu, wie die Arbeit im Labor. Es geht hier um ein Leben, was in deinem Bauch wächst. Wenn es dir nicht so gut geht, dann kommst du zu mir und sagst mir das. Ich möchte nicht erleben, dass du mir vor einem Patienten zusammenbrichst, nur weil du nicht zugeben wolltest, dass es dir nicht so gut ging. Wenn dies ohne Probleme klappt, sehe ich keine Probleme mit deiner Ausbildung. Allerdings sollten wir vielleicht darüber nachdenken, dass du es um ein Jahr verlängerst, dafür aber ruhiger angehen lässt. Aber das sind alles Dinge, die wir später klären sollten. Und jetzt, kommst du erstmal her!" sie streckte ihre Arme aus und umarmte Vivi. "Ich wünsche dir oder besser euch alles erdenklich Gute. Du bist ein starkes Mädchen Vivi und Kjell mit Sicherheit ein guter Mann. Ich bin mir sicher, ihr schafft das. Und wenn du Fragen hast oder Hilfe brauchst, dann bin ich auch da." Amelies Stimme war nun wieder ganz sanft.
Freyja konnte einfach nur lächeln. Ja, das war ihre Mutter, streng und irgendwie fordernd und dennoch ganz herzlich.
Ort: Krankenhaus/Tórshavn
Zeit: 18:10 Uhr
Datum: Montag, 20.10.
Freyja blickte zu ihrer Mutter. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass sie Vivi rausschmeißen würde.
Amelie atmete tief durch. "Ich weiß, was jetzt in dir vorgeht Vivi. Mir erging es ähnlich. Ich war mit Arvid schwanger, als ich noch studierte. Ich dachte, alles bricht zusammen. Es waren auch wirklich schwierige Zeiten, in denen ich froh war, dass Finn bei mir war und auch seine Eltern. Ich hatte gute Professoren und Ausbilder, die mir ebenfalls geholfen haben. Du wirst bei mir die Ausbildung zu ende machen können. Allerdings." sie blickte Vivi etwas strenger an, "unter meinen Bedingungen. Das heißt, wenn ich sage, du verlässt das Zimmer, weil jemand zB ansteckend ist und dein Kind gefährden könnte, dann tust du dies ohne zu murren. Tränke brauen ist ebenso Tabu, wie die Arbeit im Labor. Es geht hier um ein Leben, was in deinem Bauch wächst. Wenn es dir nicht so gut geht, dann kommst du zu mir und sagst mir das. Ich möchte nicht erleben, dass du mir vor einem Patienten zusammenbrichst, nur weil du nicht zugeben wolltest, dass es dir nicht so gut ging. Wenn dies ohne Probleme klappt, sehe ich keine Probleme mit deiner Ausbildung. Allerdings sollten wir vielleicht darüber nachdenken, dass du es um ein Jahr verlängerst, dafür aber ruhiger angehen lässt. Aber das sind alles Dinge, die wir später klären sollten. Und jetzt, kommst du erstmal her!" sie streckte ihre Arme aus und umarmte Vivi. "Ich wünsche dir oder besser euch alles erdenklich Gute. Du bist ein starkes Mädchen Vivi und Kjell mit Sicherheit ein guter Mann. Ich bin mir sicher, ihr schafft das. Und wenn du Fragen hast oder Hilfe brauchst, dann bin ich auch da." Amelies Stimme war nun wieder ganz sanft.
Freyja konnte einfach nur lächeln. Ja, das war ihre Mutter, streng und irgendwie fordernd und dennoch ganz herzlich.
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Re: Auf den Färöern
Vivien Marie McFarlane
Ort: Krankenhaus/Tórshavn
Zeit: 18:13 Uhr
Datum: Montag, 20.10.
Vivi wusste nicht, ob sie lachen oder weinen sollte. Sie konnte ihre Ausbildung beenden, Amelie unterstützte sie, sie glaubte es kaum. Als Amelie sie dann in ihre Arme schloss, siegten die Tränen, aber es waren keine Tränen der Trauer, es waren Tränen der Erleichterung und der Freude. „Danke Amelie“, sagte sie und lächelte sich von ihr. Ein breites Lächeln zierte nun ihr Gesicht, als sie noch einmal tief durchatmete. „Ich verspreche dir, dass ich mich daran halten werde und das mit der Verlängerung der Ausbildung ist sicherlich keine schlechte Idee, denn gerade wenn der oder die Kleine da ist, wird es sicherlich stressig. Nun muss ich das nur noch mit meinen anderen Ausbildungen regeln“, sagte sie, aber das Lächeln wich nicht aus ihrem Gesicht. Gedankenverloren legte sie ihre rechte Hand auf ihren Bauch. „Ich bin schwanger“, murmelte sie leise, bevor sie aufsah und zu Freyja blickte. „Ich bin schwanger“, wiederholte sie und grinste ihre Freundin breit an. „Danke, dass du mit mir gekommen bist, dass du da bist, wann immer ich dich brauche. Aber nun werden wir uns gleich mal dein Schiff ansehen, wenn ich Feierabend mache, ich freue mich schon darauf und wir sollten dringend mal wieder segeln gehen“, sagte sie und ihr Lächeln wollte einfach nicht mehr aus ihrem Gesicht weichen.
Ort: Krankenhaus/Tórshavn
Zeit: 18:13 Uhr
Datum: Montag, 20.10.
Vivi wusste nicht, ob sie lachen oder weinen sollte. Sie konnte ihre Ausbildung beenden, Amelie unterstützte sie, sie glaubte es kaum. Als Amelie sie dann in ihre Arme schloss, siegten die Tränen, aber es waren keine Tränen der Trauer, es waren Tränen der Erleichterung und der Freude. „Danke Amelie“, sagte sie und lächelte sich von ihr. Ein breites Lächeln zierte nun ihr Gesicht, als sie noch einmal tief durchatmete. „Ich verspreche dir, dass ich mich daran halten werde und das mit der Verlängerung der Ausbildung ist sicherlich keine schlechte Idee, denn gerade wenn der oder die Kleine da ist, wird es sicherlich stressig. Nun muss ich das nur noch mit meinen anderen Ausbildungen regeln“, sagte sie, aber das Lächeln wich nicht aus ihrem Gesicht. Gedankenverloren legte sie ihre rechte Hand auf ihren Bauch. „Ich bin schwanger“, murmelte sie leise, bevor sie aufsah und zu Freyja blickte. „Ich bin schwanger“, wiederholte sie und grinste ihre Freundin breit an. „Danke, dass du mit mir gekommen bist, dass du da bist, wann immer ich dich brauche. Aber nun werden wir uns gleich mal dein Schiff ansehen, wenn ich Feierabend mache, ich freue mich schon darauf und wir sollten dringend mal wieder segeln gehen“, sagte sie und ihr Lächeln wollte einfach nicht mehr aus ihrem Gesicht weichen.
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Re: Auf den Färöern
Freyja Arwen Sjøvik
Ort: Krankenhaus/Tórshavn
Zeit: 18:15 Uhr
Datum: Montag, 20.10.
Freyja lachte. Es war schön zu sehen, dass sie sich jetzt nun doch ehrlich freute.
"Ich freu mich so für euch. Ich werde auch weiterhin da sein, Vivi", sie drückte die Hand ihrer Freundin.
Sie blickte kurz zu ihrer Mutter: "Vergiss es Ma, bei mir dauert das noch bestimmt 3 Jahre, bis ich dir verkünden werde, dass ich schwanger bin. Erstmal ist Arvid dran", sprach sie grinsend zu ihrer Mutter, von der sie wußte, dass sie sich ein Enkelkind wünschte.
Ihre Mutter lachte. "So lange nicht Elina als erste ankommt, ist mir alles recht. Und nun seht zu, dass ihr hier verschwindet, ich habe noch ein wenig zu tun und ihr geht euch das Segelschiff ansehen. Aber bitte Freyja, kauf es nicht sofort, ja?!"
"Nein Ma, ich kaufe es wenn, dann erst morgen", erwiderte Freyja.
"Heißt das, dass wir jetzt schon gehen können?"
"Ja, das heißt das. Vivi, wir sehen uns dann am Donnerstag wieder, ruh dich ein wenig aus und genieße dieses Gefühl."
Ort: Krankenhaus/Tórshavn
Zeit: 18:15 Uhr
Datum: Montag, 20.10.
Freyja lachte. Es war schön zu sehen, dass sie sich jetzt nun doch ehrlich freute.
"Ich freu mich so für euch. Ich werde auch weiterhin da sein, Vivi", sie drückte die Hand ihrer Freundin.
Sie blickte kurz zu ihrer Mutter: "Vergiss es Ma, bei mir dauert das noch bestimmt 3 Jahre, bis ich dir verkünden werde, dass ich schwanger bin. Erstmal ist Arvid dran", sprach sie grinsend zu ihrer Mutter, von der sie wußte, dass sie sich ein Enkelkind wünschte.
Ihre Mutter lachte. "So lange nicht Elina als erste ankommt, ist mir alles recht. Und nun seht zu, dass ihr hier verschwindet, ich habe noch ein wenig zu tun und ihr geht euch das Segelschiff ansehen. Aber bitte Freyja, kauf es nicht sofort, ja?!"
"Nein Ma, ich kaufe es wenn, dann erst morgen", erwiderte Freyja.
"Heißt das, dass wir jetzt schon gehen können?"
"Ja, das heißt das. Vivi, wir sehen uns dann am Donnerstag wieder, ruh dich ein wenig aus und genieße dieses Gefühl."
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