Ländereien - Mittwoch, 04.03

Hogwarts, das Schloss und seine Ländereien
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vojka
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Ländereien - Mittwoch, 04.03

Beitrag von vojka »

Vivien Marie McFarlane
Ort: Gemeinschaftsraum/Gänge/Ländereien
Zeit: 07:14
Datum: Mittwoch, 04.03

Vivien war müde. Sie hatte gestern einfach nicht einschlafen können, zu groß war ihre Angst vor dem heutigen Tag. Sie wusste zwar genau, was auf sie zukam, aber sie hatte Angst vor dem Ausgang der Untersuchung. Das Ergebnis selbst, würde zwar erst ein paar Tage später eintreffen, aber das hielt Vivi nicht davon ab, schon jetzt halb durch zu drehen.
Ihre Freundinnen hatten sich vor ein paar Minuten von ihr verabschiedet und waren zum Frühstück gegangen. Eigentlich hatten diese sie zum Portal begleiten wollen, wo sie sich mit ihrem Opa treffen wollte, aber sie hatte sie weggeschickt, brauchte, diese paar Minuten einfach für sich alleine. Vivien seufzte noch einmal tief, steckte noch einen Roman, welchen sie gerade lesen wollte und ihr Gedankenbuch in ihre Umhängetasche und zog sich ihre Jacke an. Ihr war kalt, obwohl es im Schlafsaal durchaus warm war und sie in ihrer Jeans und ihrem beigefarbenen Strickrollkragen auch schon warm angezogen war. Schnell band sie sich noch einen Schal um und schnappte sich ihre Handschuhe. Es war zwar bereits Anfang März, aber zum Teil noch empfindlich kalt.
Schweren Schrittes machte sie sich auf zum Schlossportal und versuchte ihre Gedanken zu beruhigen. Sie hatte lange nicht mehr solche eine Angst vor der Untersuchung verspürt. Wusste nicht ob ihre momentane Schwäche und Müdigkeit nur daher rührte, dass die Schule und das viele Nachsitzen so anstrengend war, oder ob es daran lag, dass sie vielleicht doch wieder erkrankt war. Waren doch dies auch damals die ersten Anzeichen gewesen.
Sie versuchte diese Gedanken erneut abzuschütteln und blickte den Gang entlang, welchen sie gerade betrat. Ihre Schritte halten, wie sie fand laut an dem alten Gemäuer wieder. Aber es war eine willkommene Ablenkung zu ihren fast noch lauteren Gedanken. Schnell lief sie weiter, durch schritt die Eingangshalle und trat hinaus in den kalten Morgen. Kurz hielt sie inne, atmete die frische, klare Luft ein, bevor sie weiter auf das Portal des Schlosses zu ging, wo ihr Großvater sie erwarten würde.
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Siria
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Re: Ländereien - Mittwoch, 04.03

Beitrag von Siria »

Kjell Djurhuus
Ort: Vor dem Schloss
Zeit: 07:20
Datum: Mittwoch, 04.03

Schon seit um Sieben stand Kjell in der Kälte und wartete auf seine Vivi. Er war Freyja sehr dankbar, dass sie ihm geschrieben hatte, dass Vivi ihn brauchen würde. Sie selber hatte nichts erzählt, aber auch das hatte Freyja ihm erklärt. Er konnte Vivi verstehen, aber er wollte bei ihr sein, sie unterstützen, wenn sie dies denn wollte.
Es war merkwürdig, denn irgendwann tauchte Vivis Großvater auf. Kjell lief rot an, als dieser ihn fragend anblickte. Er räusperte sich: "Ich bin Kjell Djurhuus. Ich ähm, bin.." "Vivis Freund. Freut mich dich kennen zu lernen. Sie hat schon von dir erzählt!" erwiderte er freundlich und gab Kjell die Hand. "Sie hat gar nicht erwähnt, dass sie hier sein werden!"
"Nein. Sie weiß es auch noch gar nicht!" entgegnete Kjell, als Vivi durch das Tor kam. Es war eine Woche vergangen, seit dem sie sich gesehen haben, Kjell war es wie eine Ewigkeit vorgekommen. Doch jetzt, wo er sie sah, kam es ihm vor als wäre es gestern gewesen. Er fühlte sich sofort zu ihr hingezogen, wollt sie in Arm nehmen, wollte sie beschützen. Sie sah erschöpft aus und er hatte ein wenig Angst, dass sie ihn ablehnen würde.
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vojka
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Re: Ländereien - Mittwoch, 04.03

Beitrag von vojka »

Vivien Marie McFarlane
Ort: Ländereien
Zeit: 07:27
Datum: Mittwoch, 04.03

Vivi trat immer noch mit hängendem Kopf und hängenden Schultern durch das Portal. Erst dann hob sie den Blick und sah fast direkt in die leuchtend blauen Augen ihres Großvaters.
„Grandpa“, rief sie freudig aus und warf sich ihm in die Arme. Sie ließ sich einfach für den Moment fallen, war froh ihn endlich wieder zu sehen. Kam es ihr doch so vor, als wäre dies vor Ewigkeiten das letzte Mal gewesen.
„Hey Kleines. Ich freue mich dich wieder zu sehen, auch wenn mir andere Umstände lieber gewesen wären. Ich soll dich auch lieb von deiner Grandma grüßen. Sie wäre gerne mitgekommen, wusste aber, dass du dies nicht wollen würdest und so hat sie sich deinem stummen Wunsch gefügt, aber ich sollte nicht soviel reden, denn da ist noch jemand, der dich gerne begrüßen würde“, sagte Thomas, Viviens Großvater.
Fragend sah Vivi ihren Großvater an, bis sie ein leises „Hallo“, hinter sich vernahm. Sie hielt in der Bewegung inne, kannte diese Stimme. Schnell drehte sie sich um und erstarrte.
„Wa… was machst du hier?“, fragte sie geschockt und trat an Kjell heran. „Du solltest nicht hier sein, du bekommst nur unnötigen Ärger, du hast Schule. Das geht doch nicht“, sagte sie leise und musterte ihn mit großen Augen.
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Siria
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Re: Ländereien - Mittwoch, 04.03

Beitrag von Siria »

Kjell Djurhuus
Ort: Vor dem Schloss
Zeit: 07:30
Datum: Mittwoch, 04.03

Behutsam nahm Kjell Vivi in den Arm. "Darüber solltest du dir keine Gedanken machen. Es ist alles abgesprochen. Ich..." er blickte ihr in ihre wunderschönen Augen "wollte einfach bei dir sein. Es ist schließlich keine einfacher Situation für dich. Aber wenn du oder ihr nicht möchtet, dass ich dabei bin, dann verstehe ich das natürlich auch und respektiere es." Kjell hätte Vivi gerne geküßt, aber er traute sich nicht. Nicht nur, weil er nicht wußte, ob es für Vivi in dieser Situation in Ordnung war, sondern auch, weil ihr Großvater dabei war.
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vojka
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Re: Ländereien - Mittwoch, 04.03

Beitrag von vojka »

Vivien Marie McFarlane
Ort: vor dem Schloss
Zeit: 07:33
Datum: Mittwoch, 04.03

Vivien wusste nicht was sie sagen sollte. Auf der einen Seite war sie super glücklich, dass Kjell hier war, auf der anderen Seite wollte sie nicht dass er hier war.
„Woher weißt du, was heute ist? Ich hab es dir nicht gesagt und… und ich wollte nicht dass du es erfährst. Du sollst dir doch keine Sorgen um mich machen. Ich… auf der einen Seite möchte ich dich dabei haben, aber auf der anderen Seite nicht. Ich… ich werde so ganz anders sein, als du mich kennst. Ich… ich möchte nicht das du mich so siehst. Ich…“, sie bracht ab und warf sich wieder in seine Arme, ließ sich einfach nur festhalten. Stumme Tränen rannen ihr aus den Augen, die ganze Anspannung fiel mit einem mal von ihr ab.
„Wir sollten los, Kleines“, sagte Thomas.
Aber Vivi schien ihn nicht zu hören, sondern versteckte ihr Gesicht weiter an Kjells Brust.
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Re: Ländereien - Mittwoch, 04.03

Beitrag von Siria »

Kjell Djurhuus
Ort: Vor dem Schloss
Zeit: 07:36
Datum: Mittwoch, 04.03

Kjell umschloss mit seinen Armen Vivi und legte seinen Kopf auf ihren. "Weißt du, ich bin froh, dass ich es erfahren habe. Vivi, du bist mir so wichtig, ich möchte bei dir sein, nicht nur, wenn es dir gut geht, sondern auch dann, wenn es dir nicht gut geht. Trauer, Angst, Unwohlsein gehört doch genauso zum Leben, wir Freude, Glück und Gesundheit. Ich will immer für dich da sein, auch heute. Aber wie gesagt, ich bleibe auch weg, wenn dir das lieber ist, wenn es für dich besser ist." Vorsichtig legte er seine Hand unter Vivis Kinn und schob es vorsichtig nach oben, damit er sie ansehen konnte. "Ich liebe dich, egal in was für einer Situation." dann gab er ihr vorsichtig einen Kuß. Es war ihm nun egal, dass ihr Großvater daneben stand. Er wollte Vivi zeigen, dass es ihm wirklich ernst war.
"Ich glaube, ihr müßt los!" flüsterte er ihr entgegen.
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Siria
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Länderein - Mi 04.03.

Beitrag von Siria »

Freyja Arwen McLorey (H/6)
Ort: Länderein
Zeit: 18:09
Datum: Mittwoch 04.03.

Freyja war nur noch aufgebracht. Schon seit heute Morgen hatte Sanguini alles darum gegeben, ihr den Tag so schwer wie möglich zu machen. Ständig gegen ihn zu halten und vor allem nicht irgendetwas unüberlegtes zu tun, hatte ihr viel Kraft gekostet. Und jetzt noch beim Apparieren.
Freyja hatte sich von Rachel verabschiedet. Sie wollte etwas alleine sein, raus an die frische Luft gehen.
Sie stürmte mehr oder weniger aus der großen Halle hinaus und wäre beinahe mit Joshua zusammengestoßen.
"hey, was ist denn mit dir los?" fragte er verwundert. Wütend blickte sie ihn an: "Sanguini ist los! Schon den ganzen Tag... der..."
"Schhhht!" Joshua packte Freyja am Arm und zog sie mit sich, durchs Portal hinaus Richtung See. "Muß ja nicht jeder mitbekommen, was du über Sanguini denkst!" sagte er ruhig. "Und ja, er ist heute besonders geladen. Ich hab ihn heute morgen schon erlebt. Mich würde interessieren, was mit ihm ist, dass er so sehr geladen ist."
Hier draußen beruhigte sich Freyja langsam. Die kalte, klare Luft tat gut und dass sie mit Joshua erzählen konnte. Sie beide sprachen über die Ereignisse am heutigen Tag mit Sanguini. Irgendwas schien heute wirklich mit ihm zu sein. "Vielleicht hat er Blutdurst!" warf Freyja plötzlich ein. Ein Schauer lief ihr über den Rücken.
"Auf jeden Fall sollten wir versuchen, ihm ein wenig aus dem Weg zu gehen!" Joshua blickte wie Freyja auf den See.
"Aus dem Weg gehen? Erklären sie mir dies, Mr Doxon!" Sanguinis stimme erklang hinter ihnen. Freyja erstarrte. Diese Situation war gar nicht gut. Ihr Puls raste hoch, ganz langsam drehte sie sich um.
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LaBerg
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Das Erbe der Götter: Bidjan, Arkaan, Tian, Koman
Kampf um Choma: Tarik
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Re: Länderein - Mi 04.03.

Beitrag von LaBerg »

Charakter: Joshua Samuel Doxon [H/7]
Ort: Am See
Zeit: 18:24 Uhr
Datum: Mittwoch 04.03.

"Aus dem Weg gehen? Erklären sie mir dies, Mr Doxon!", hörte Joshua plötzlich Sagnuinis stimme hinter sich. Ohh nein! Der hat mir gerade noch gefehlt! Erschrocken drehte sich Joshua um und blickte direkt das Gesicht von Sanguini. Instinktiv tastete Joshua nach seinem Zauberstab, denn bei Sanguini, wusste man nie was passieren würde
"Ich höre Mr. Doxon!", fauchte ihn der Vampir an. Nachdem er nicht sofort antwortete. "Wir wollen ihnen negativ auffallen.", sagte Joshua. "Lügen sie mich nicht an! Das glauben sie doch selber nicht!", schrie Sanguini Joshua an und wollte gerade mit der Hand nach ihm greifen. Als Freyja eingriff und den Professor anschrie: "Lassen sie ihre dreckigen Finger von Josh!".
Sanguini drehte sich kurz in Richtung von Freyja. Diese kleine Ablenkung des Vampirs nutze Joshua um seinen Zauberstab herauszuholen und einen Bannkreis gegen Vampire um ihn und Freyja zu ziehen. Genau wie sie es im Unterricht vor einiger Zeit gelernt haben.
Sanguinis Arme die nach Freyja und Joshua greifen wollten, prallten an dem Bannkreis ab. Es hat funktioniert. Ich weiß nur nicht wie lange ich den Zauber aufrecht erhalten kann. Und Sanguini kennt genug Mittel und Wege, um so einen Zauber zu durchbrechen.
Als Sanguini merkte was geschehen, war zückte er seinen Zauberstab. Diese Aktion veranlasste nun auch Freyja ihren Zauberstab hervorzuholen. "Wir müssen eng zusammenbleiben. Ich weiß nicht wie lange ich den Zauber aufrecht erhalten kann.", flüsterte Joshua leise zu Freyja und blickte dann wieder zu dem Vampir, der irgendeine kompliziert wirkende Zauberstabbewegung ausführte.
Joshua steckte seine volle Konzentration in den Bannzauber. Er merkte wie Sanguini mit einem Gegenzauber daran arbeitete, doch noch konnte er denn Schutz aufrecht erhalten.
Einige Minuten der Höchsten Anstrengung und Konzentration für Joshua vergingen, als er schließlich rief: "Nein!" Doch es war zu spät. "Expelliarmus", tönte zweimal Sanguinis Stimme und ließ die Zauberstäbe von Joshua und Freyja auf den Boden fallen. Der Bannzauber war vollkommen zerstört.
Mit jeweils einem Arm packte Sanguini die beiden Schüler am Kragen. "Lassen sie mich los!", schrien Freyja und Joshua fast gleichzeitig und versuchten sich mit aller Kraft von ihm loszureißen. Fast gelang es Joshua sich zu befreien, doch mit einem Ruck riss Sanguini ihn und Freyja unsanft zu Boden.
Viele Grüße
LaBerg
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Siria
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Re: Länderein - Mi 04.03.

Beitrag von Siria »

Freyja Arwen McLorey (H/6)
Ort: Länderein
Zeit: 18:36
Datum: Mittwoch 04.03.

Mit aufgerissenen Augen starrte Freyja Sanguini in sein kalte wirkendes Gesicht. Ihr Atem ging schnell und sie hatte Angst. Diesem Vampir war einfach alles zuzutrauen. Sie versuchte sich zu konzentrieren und nicht die Nerven zu verlieren. Sie mußten sich irgendwie befreien. Noch immer drückte Sanguini sie zu Boden, nur aus den Augenwinkeln sah Freyja Joshua. Er hatte so wahnsinnige Kraft und nun kam er auch noch immer näher mit seinem Kopf. Freyja hätte am Liebsten geschrieen, doch ihr blieb die Sprache weg. Das würde er nie tun. Er blufft nur. Versuchte sich Freyja einzureden. Auf Sanguinis Gesicht lag ein Lächeln "Frisches Blut wäre mal wieder nicht schlecht!" sagte er leise lachend. "Lassen sie sie in Ruhe!" die letzten Worte von Joshua kamen sehr gepresst heraus. Freyja bekam nun wirklich Panik, wollte Sanguini Joshua ersticken?
"Lassen sie ihn!" schrie nun sie. Sanguini drehte sich böse funkelnd zu ihr. Er lachte. Es war ein triumphierendes Lachen, es war eindeutig, dass ihm das Ganze hier Spaß machte. Freyja zitterte am ganzen Leib, Tränen liefen ihre Wangen hinunter. Dann bekam sie einen Stein mit ihrer rechten Hand zu fassen, sie umschloss ihn. Er war nicht sehr groß, ungefähr halb so groß wie ihre Handfläche. Sie dachte nicht weiter nach, sondern schlug mit dem Stein gegen Sanguinis Kopf. Dem schien das nicht weiter zu beeindrucken, jedoch ließ er kurz die Griffe etwas lockerer. Joshua nutzte diese Gelegenheit und befreite sich. Dessen gewahr, packte Sanguini Freyja um so fester und stand mir ihr auf. Joshua hatte bereits seinen Zauberstab wieder in der Hand und richtete ihn auf Sanguini. Dieser lachte abermals. "Sie sollten ihren Zauberstab herunter nehmen oder ihrer kleinen Freundin passiert etwas unangenehmes" Freyja stand zitternd vor Sanguini, der sie fest mit seinem Linken Arm an ihrem Hals ansich fixierte. Sie spürte, wie er wieder langsam näher an ihren Hals kam, spürte seinen Atem auf ihrer Haut. Sie war sich sicher, er hatte irgendeinen Zauber auf sie Beide gelegt, dass er so nah an sie heran ging, Joshua offensichtlich nur noch aus den Augenwinkeln beobachtend. War sein Blutdurst so groß, dass er das Risiko wirklich einging? Sie konnte sich nicht wehren, stand wie gelähmt da. Vielleicht war sie es auch, sie konnte es nicht sagen. Sie blickte in Joshuas Augen, die nicht weniger panisch aussahen, wie sie sich fühlte.
"Was tun sie da?" eine weibliche Stimme durchbrach die Stille auf den Länderein.
Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben. Kurt Tucholsky
Mia

Re: Länderein - Mi 04.03.

Beitrag von Mia »

Mia Jade Dupont
(Referendarin für Geschichte der Zauberei)
Ort: Ländereien
Zeit: 18:38 Uhr
Datum: Mi., 04.03.

Mia hatte heute keine Lust, ihr Abendessen in der Großen Halle zu sich zu nehmen. Viel lieber wollte sie etwas von ihrem Stress abbauen, weshalb sie sich ihre Sportklamotten angezogen hatte und auf die Ländereien trat. Sie genoss die angenehme Luft, die ihr entgegen strömte und lief in Richtung des Verbotenen Waldes. Sie wollte heute einmal nicht um den See laufen, wie sie es sonst immer tat, sondern einmal eine andere Strecke ausprobieren. Während sie lief, dachte sie an alle möglichen Dinge, an Mortimer und wie es mit ihnen weiter gehen sollte, denn sie wusste nicht wie lange sie dieses Versteckspiel noch aushalten würde, an ihre Kollegen, welche ihr zum Teil mit purer Ablehnung begegneten, obwohl sie überhaupt nichts getan hatte und auch an die Schüler, welche ihr zum Teil mit ebensolcher Ablehnung begegneten. Sie hoffte, dass sie ihre Referendarzeit gut überstehen würde, aber ob sie dann an Hogwarts bleiben würde, wusste sie noch nicht, denn sie mochte das Klima, welches im Moment im Schloss herrschte, nicht. Sie drehte sich um und lief wieder in Richtung des Schlosses, als sie meinte, laute Stimmen zu hören. Kurz hielt sie im Laufen inne und versuchte auszumachen, aus welcher Richtung die Rufe kamen. Mia meinte, dass sie von See kamen und so schlug sie diesen Weg ein. Was sie sah, ließ ihr den Atem stocken, dort standen Professor Sanguini, welche eine Schülerin im Arm hielt und mit seinem Kopf ihrem Hals immer näher kam, während er einen Schüler davon abhielt, dazwischen zu gehen.
"Was tun Sie da?", rief sie mit lauter, klarer Stimme und zog ihren Zauberstab.
„Lassen Sie sofort die Schülerin los“, meinte sie, trat näher an Sanguini und Miss McLorey heran. Sie stellte sich direkt vor den Vampir und blitzte ihn aus wütenden Augen an. Es war ihr, als wäre der Verteidigungsprofessor einen Moment erstaunt, denn er lockerte den Griff um die Schülerin. Mia nutzte die Chance und riss Sanguini die Schülerin aus den Armen und schupste diese zu Joshua.
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