(A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Außerhalb der Stadt unterwegs
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Cassiopeia
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von Cassiopeia »

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Liara
11. Oktober 712
Mittag
Grenzwald
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Liara trat so nah an die Wand wie möglich, damit der kleine Wolf sich nicht vor ihr erschreckte. Er sah ziemlich verängstigt und dabei doch so niedlich aus, dass sie sich gern hinunter gebeugt und ihn gestreichelt hätte. Aber das ließ sie besser bleiben.
"Rymel, sieh mal", sagte sie und blieb plötzlich stehen. "Ist das... eine Tür?!"
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vojka
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von vojka »

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Rymel
11. Oktober 712
Mittag
Grenzwald
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Rymel reagierte erst einmal nicht auf Liaras Frage. Erst einmal ließ er den kleinen Wolf an seiner Hand schnuppern und nahm ihn dann vorsichtig auf den Arm. Erst als er sich aufgerichtet hatte, sah er in die Richtung in die Liara deutete. „Sieht so aus“, sagte er leise, während er den Wolf beruhigend streichelte. „Wir sollten uns das ansehen“, schlug er vor und sah Liara fragend an. Er wollte zu gerne wissen, was das hier unten für eine Höhle war, denn sie sah eindeutig wie von Menschenhand gefertigt aus.
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Cassiopeia
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von Cassiopeia »

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Liara
11. Oktober 712
Mittag
Grenzwald
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Liara blickte etwas unschlüssig zwischen dem Wolf und der Tür hin und her.
"Dann lass uns zurück gehen, den Kleinen zu seiner Familie zurück geben und dann sehen, was es mit der Tür auf sich hat. Die läuft schließlich nicht weg", schlug sie vor und hob die Fackel etwas um Rymels Gesicht besser sehen zu können.
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vojka
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von vojka »

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Rymel
11. Oktober 712
Mittag
Grenzwald
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Rymel nickte. „Das halte ich für eine Gute Idee“, sagte er und ging langsam den Gang zurück.
„Kleiner, gehst du kurz zu meiner Freundin, damit ich das Seil hinauf klettern und deinen Papa rufen kann?“, bat er den jungen Wolf welcher sehr unschlüssig wirkte, schließlich aber einwilligte.
„Hältst du ihn kurz? Ich klettere hinauf und dann kannst du ihn mir hoch geben. Ich würde dann seinen Vater versuchen zu rufen und den Kleinen hier abgeben, ehe ich wieder zu dir nach unten komme“, schlug er Liara vor.
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Cassiopeia
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von Cassiopeia »

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Liara
11. Oktober 712
Mittag
Grenzwald
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Liara nickte und nahm sehr vorsichtig den kleinen Wolf entgegen. Er war warm und sie spürte, wie sein kleines Herz ganz aufgeregt schlug. Er fiepte leise, als Rymel sich an den Aufstieg machte und versuchte, ihm zu folgen.
"Shh, gleich, kleiner Wolf. Gleich siehst du deinen Papa wieder", sagte sie und streichelte über das weiche Fell. Vermutlich verstand er sie nicht, aber er hörte auf zu versuchen, von ihrem Arm zu springen.
Als Rymel oben angekommen war, hob sie den jungen Wolf hoch und war froh, als Rymel ihn sicher entgegen nahm. Nun musste dieser nur noch den traurigen Vaterwolf rufen.
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vojka
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von vojka »

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Rymel
11. Oktober 712
Nachmittag
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Rymel trat etwas von dem Loch und den Pferden weg, ehe er einen Moment die Augen schloss und dann versuchte den Vater des Kleinen zu rufen. Es half, dass der Kleine so laut er konnte jaulte. Vielleicht würde sein Vater ihn ja hören, wenn er auf sein Rufen nicht reagiert.
Nachdem er seinen Ruf gesendet hatte, setzte er den kleinen vorsichtig auf den Boden und sagte ihm, er solle bei ihm sitzen bleiben. Damit ihm nichts passierte. Rymel lächelte, als der kleine Wolf, wie er es wohl von seinem Vater gelernt hatte, sich zwischen seine Beine setzte.
Aber nun galt seine Aufmerksamkeit der Umgebung und er hoffte, dass der Leitwolf dieser Gegend bald kommen würde. Und tatsächlich hörte er ihn wenige Augenblicke später.
Kurz erklärte er ihm, wer er war und das er den Klageruf von ihm in der vergangenen Nacht gehört und beschlossen hatte seinen Sohn zu suchen. Dankbar nahm der Vater seinen Sohn entgegen und verschwand schließlich mit diesem, aber nicht ohne Rymel noch zu warnen.
„Vorsicht, ich komme wieder runter“, sagte er zu Liara und kletterte schließlich das Seil hinab.
„Das Junge ist wieder bei seinem Vater, aber wir sollten uns hier beeilen. Scheinbar schleichen in dieser Gegend Nachts finsterte Gestalten umher, die etwas zu suchen scheinen. Letzte Nacht waren sie dieser Stelle schon sehr nah. Der Wolf wusste nicht, was sie hier wollten. Aber wie es scheint sind sie nicht sehr nett. Sie sind auch der Grund warum der kleine hier hereingefallen ist. Die Menschen haben ihm Angst gemacht und er ist weggelaufen“, erzählte er Liara.
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von Cassiopeia »

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Liara
11. Oktober 712
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Liara runzelte die Stirn. "Finstere Gestalten?", fragte sie, das klang alles andere als gut. "Entweder, sie suchen uns, oder etwas, was von anderer Wichtigkeit ist, wobei es so vieles hier ja nicht gibt außer Bäumen." Sie schüttelte leicht den Kopf.
"Es könnten einfache Waldräuber sein, Gesetzlose, Entflohene... ich sollte aufhören, überall Gespenster zu sehen. Sehen wir lieber nach, was hinter der Tür ist, die hat mich neugierig gemacht!"
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von vojka »

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Rymel
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„Ich glaube kaum, dass sie uns suchen, denn sie sind schon seit einer guten Woche hier, wie mir der Wolf sagte“, antwortete Rymel und nickte schließlich.
„Ja, lass uns erkunden gehen, was hinter der Tür ist“, fügte er hinzu und ging den Gang zurück. Die Fackel ließ er erst einmal Liara, da er nicht glaubte, dass die Tür einfach zu öffnen sein würde.
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von Cassiopeia »

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Liara
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Liara folgte Rymel und als sie vor der Tür standen, besah sie sich diese genau. Es waren wohl einmal Runen hinein geschnitzt, doch die waren so gut wie nicht mehr erkennbar und im flackernden Licht, welches die Fackel warf, schon gar nicht.
An der Seite war wohl einmal ein Griff gewesen, doch der war nicht mehr existent. Unschlüssig probierte Liara es, doch wie erwartet ließ die Tür sich so einfach nicht öffnen. Nach dem dritten Versuch trat sie zur Seite und sah hoffnungsvoll zu Rymel, ob er die Tür öffnen konnte.
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vojka
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von vojka »

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Rymel
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Rymel sah sich aufmerksam die Tür an, während Liara probierte. „Schau mal hier“, sagte er und deutete neben die Tür. Hier kann man Runen noch lesen“, sagte er und versuchte etwas den Staub zu entfernen, damit er sie besser entziffern konnte. „Leuchtest du bitte etwas mehr“, sagte er und runzelte die Stirn. „Nur wenn du würdig bist, das Geheimnis zu erfahren, wird es dir gelingen, den Raum zu offenbaren“, las er und die Falten in seiner Stirn wurden noch eine Spur tiefer. „Hier steht auch noch etwas, aber das kann ich nicht wirklich lesen, nur irgendwas mit Totenruhe.“
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