Die Welt hinter der Illusion
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Re: Die Welt hinter der Illusion
Janis
Janis Wohnung
Bremen
Samstag 23. Oktober 2010
Nachmittag
Janis sah sie verständnislos an. "Untertauchen?", flüsterte er, was redete sie denn da? Sie hatten beide einen Job, sie hatten Freunde sie konnten doch nicht einfach verschwinden! Und wie? Wohin?
"Merle. Was hast du gesehen?", fragte er betont langsam, er musste es einfach wissen ehe er sich kopflos in irgendetwas verrannte.
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Samstag 23. Oktober 2010
Nachmittag
Janis sah sie verständnislos an. "Untertauchen?", flüsterte er, was redete sie denn da? Sie hatten beide einen Job, sie hatten Freunde sie konnten doch nicht einfach verschwinden! Und wie? Wohin?
"Merle. Was hast du gesehen?", fragte er betont langsam, er musste es einfach wissen ehe er sich kopflos in irgendetwas verrannte.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: Die Welt hinter der Illusion
Merle
Janis Wohnung
Bremen
Samstag 23. Oktober 2010
Nachmittag
Merle sah sich um. Es waren einfach zu viele Menschen hier, Leute, die versuchten ihr Gespräch zu belauschen. „Nicht hier“, murmelte sie und sah ihn einfach nur bittend an. Sie konnte es hier einfach nicht erklären, sonst würde sie noch in der geschlossenen Abteilung enden.
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Bremen
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Merle sah sich um. Es waren einfach zu viele Menschen hier, Leute, die versuchten ihr Gespräch zu belauschen. „Nicht hier“, murmelte sie und sah ihn einfach nur bittend an. Sie konnte es hier einfach nicht erklären, sonst würde sie noch in der geschlossenen Abteilung enden.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Re: Die Welt hinter der Illusion
Janis
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Bremen
Samstag 23. Oktober 2010
Nachmittag
Janis nickte und holte tief Luft. "Okay. Ich muss mit der Versicherung und dem Vermieter telefonieren. Und ich würde gern bei meinen Eltern vorbei schauen. Ich denke, wenn es einen Zeitpunkt für ein ernsteres Gespräch über damals gibt, dann ist er jetzt. Und ich... würde mich freuen, wenn du mich begleitest. Auch, wenn es viel verlangt ist. Aber ich kann das jetzt nicht auf die lange Bank schieben. Wenn sie etwas wissen, dann müssen wir es auch wissen. Jetzt."
Janis Wohnung
Bremen
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Nachmittag
Janis nickte und holte tief Luft. "Okay. Ich muss mit der Versicherung und dem Vermieter telefonieren. Und ich würde gern bei meinen Eltern vorbei schauen. Ich denke, wenn es einen Zeitpunkt für ein ernsteres Gespräch über damals gibt, dann ist er jetzt. Und ich... würde mich freuen, wenn du mich begleitest. Auch, wenn es viel verlangt ist. Aber ich kann das jetzt nicht auf die lange Bank schieben. Wenn sie etwas wissen, dann müssen wir es auch wissen. Jetzt."
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Re: Die Welt hinter der Illusion
Merle
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Bremen
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Nachmittag
Merle nickte. „Egal was wir machen, lass mich nur nicht allein“, sagte sie und klammerte sich fast schon an seine Hand. Aber sie konnte sich nicht mehr von ihm trennen es ging nicht. Alleine wären sie in zu großer Gefahr. Sie konnte es nicht erklären, es war eher ein Gefühl wie das, welches sie am Vormittag so überstürzt aus Bremen hatte aufbrechen lassen.
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Bremen
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Merle nickte. „Egal was wir machen, lass mich nur nicht allein“, sagte sie und klammerte sich fast schon an seine Hand. Aber sie konnte sich nicht mehr von ihm trennen es ging nicht. Alleine wären sie in zu großer Gefahr. Sie konnte es nicht erklären, es war eher ein Gefühl wie das, welches sie am Vormittag so überstürzt aus Bremen hatte aufbrechen lassen.
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Re: Die Welt hinter der Illusion
Janis
Janis Wohnung
Bremen
Samstag 23. Oktober 2010
Nachmittag
Janis schüttelte den Kopf und hielt sie noch einmal fest im Arm. "Ich lass dich nicht allein, Yelana. Nie mehr", sagte er leise und merkte erst nach einigen Sekunden, dass er sie nicht Merle genannt hatte. Erstaunt sah er sie an. Was war das jetzt wieder gewesen?
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Janis schüttelte den Kopf und hielt sie noch einmal fest im Arm. "Ich lass dich nicht allein, Yelana. Nie mehr", sagte er leise und merkte erst nach einigen Sekunden, dass er sie nicht Merle genannt hatte. Erstaunt sah er sie an. Was war das jetzt wieder gewesen?
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Re: Die Welt hinter der Illusion
Merle
Janis Wohnung
Bremen
Samstag 23. Oktober 2010
Nachmittag
Merle runzelte die Stirn. „Wieso hast du mich so genannt? So heißt doch meine Puppe“, wollte sie wissen und verstand die Welt nicht mehr, was war hier los? Was passierte mit ihnen und ihren Leben? War es wirklich ein Segen gewesen Janis zu treffen oder doch eher ein Fluch?
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Merle runzelte die Stirn. „Wieso hast du mich so genannt? So heißt doch meine Puppe“, wollte sie wissen und verstand die Welt nicht mehr, was war hier los? Was passierte mit ihnen und ihren Leben? War es wirklich ein Segen gewesen Janis zu treffen oder doch eher ein Fluch?
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Re: Die Welt hinter der Illusion
Janis
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Nachmittag
Verwirrt blinzelte er. Was hatte er gesagt? Er wusste selbst nicht, wie er darauf gekommen war. "Ich... weiß auch nicht", murmelte er und fuhr sich angespannt durch die Haare. "Ich weiß nicht, was hier passiert, Merle. Aber es ist irgendetwas... Großes. Etwas, auf das wir uns nicht vorbereiten können."
Er sah sich um, aber hier war nichts mehr zu retten oder zu tun. "Lass uns hier raus, ich telefoniere draußen und rufe auch meine Eltern an, dass wir vorbei kommen. Komm." Er ließ ihre Hand nicht los, während sie die Wohnung und das Haus verließen, im Schock hielten sie sich an einander fest. Die ganze Zeit, während er telefonierte, mit den Polizisten und mit Peter sprach. Er wollte sie nicht los lassen, durfte sie nicht los lassen. Es war wie ein unsichtbares Band, welches sich immer enger um sie schnürte.
Janis Wohnung
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Nachmittag
Verwirrt blinzelte er. Was hatte er gesagt? Er wusste selbst nicht, wie er darauf gekommen war. "Ich... weiß auch nicht", murmelte er und fuhr sich angespannt durch die Haare. "Ich weiß nicht, was hier passiert, Merle. Aber es ist irgendetwas... Großes. Etwas, auf das wir uns nicht vorbereiten können."
Er sah sich um, aber hier war nichts mehr zu retten oder zu tun. "Lass uns hier raus, ich telefoniere draußen und rufe auch meine Eltern an, dass wir vorbei kommen. Komm." Er ließ ihre Hand nicht los, während sie die Wohnung und das Haus verließen, im Schock hielten sie sich an einander fest. Die ganze Zeit, während er telefonierte, mit den Polizisten und mit Peter sprach. Er wollte sie nicht los lassen, durfte sie nicht los lassen. Es war wie ein unsichtbares Band, welches sich immer enger um sie schnürte.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: Die Welt hinter der Illusion
Merle
Janis Wohnung
Bremen
Samstag 23. Oktober 2010
Nachmittag
Merle war froh und dankbar, dass Janis sie nicht mehr los ließ, sie bei sich behielt, egal was er tat. Die Bilder die sie in der Wohnung gesehen hatte, verfolgten sie noch immer, ließen sie einfach nicht los. Sie musste es ihm dringend erzählen, vielleicht würden sie dann weniger drängend sein.
Als er schließlich fertig mit telefonieren und den Polizisten war, stiegen sie wieder in die Straßenbahn ein, sprachen nicht wirklich miteinander, sahen sich nur immer wieder an, während sie sich auch weiter aneinander festhielten, als wäre die andere Hand das einzige was sie noch hier hielt.
Janis Wohnung
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Samstag 23. Oktober 2010
Nachmittag
Merle war froh und dankbar, dass Janis sie nicht mehr los ließ, sie bei sich behielt, egal was er tat. Die Bilder die sie in der Wohnung gesehen hatte, verfolgten sie noch immer, ließen sie einfach nicht los. Sie musste es ihm dringend erzählen, vielleicht würden sie dann weniger drängend sein.
Als er schließlich fertig mit telefonieren und den Polizisten war, stiegen sie wieder in die Straßenbahn ein, sprachen nicht wirklich miteinander, sahen sich nur immer wieder an, während sie sich auch weiter aneinander festhielten, als wäre die andere Hand das einzige was sie noch hier hielt.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Re: Die Welt hinter der Illusion
Janis
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Samstag 23. Oktober 2010
Nachmittag
Sie fuhren eine Viertel Stunde mit der Bahn, sagte aber so gut wie kein Wort. Nur ihre Hände trennten sich keine Sekunde, während sie blass und etwas verstört neben einander saßen und Janis gerade noch rechtzeitig regierte, als sich schon die Türen der Bahn wieder schlossen. Aber sie wurden noch hinaus gelassen, erleichtert trat Janis mit Merle zusammen auf den Fußweg.
"Was hältst du von einer Runde um die Wallanlagen? Danach gehen wir zu meinen Eltern aber ich glaube... ein kleiner Rundgang wäre ganz gut." Er hoffte es zumindest, dass sich sein Kopf ein bisschen klärte, ehe er bei seinen Eltern vor der Matte stand. Und er wollte wissen, was Merle gesehen hatte.
Bremen
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Nachmittag
Sie fuhren eine Viertel Stunde mit der Bahn, sagte aber so gut wie kein Wort. Nur ihre Hände trennten sich keine Sekunde, während sie blass und etwas verstört neben einander saßen und Janis gerade noch rechtzeitig regierte, als sich schon die Türen der Bahn wieder schlossen. Aber sie wurden noch hinaus gelassen, erleichtert trat Janis mit Merle zusammen auf den Fußweg.
"Was hältst du von einer Runde um die Wallanlagen? Danach gehen wir zu meinen Eltern aber ich glaube... ein kleiner Rundgang wäre ganz gut." Er hoffte es zumindest, dass sich sein Kopf ein bisschen klärte, ehe er bei seinen Eltern vor der Matte stand. Und er wollte wissen, was Merle gesehen hatte.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: Die Welt hinter der Illusion
Bremen
Samstag 23. Oktober 2010
Nachmittag
Merle nickte erleichtert. Luft war jetzt vielleicht genau das richtige Mittel. Sie liefen einfach los. Merle bekam von der Natur um sich herum nicht wirklich etwas mit, während sie Janis genau erzählte was sie gesehen, was sie gespürt hatte. Nur wenn ihnen jemand entgegen kam, unterbrach sie sich kurz, nur um danach weiter zu erzählen. Als sie fertig war, merkte sie wie ein Teil der Anspannung von ihr wich.
„Erkläre mich für verrückt, aber ich glaube nicht, dass wir unsere normalen Leben einfach so weiter führen können im Moment. Diese Männer sind hinter uns her. Sie wollen uns um an das Schwert zu kommen, deshalb meinte ich vorhin wir müssten weg, müssten untertauchen. Keine Ahnung wohin, aber nichts was bekannt ist“, meinte sie und sah ihn flehend an. Sie hatte sich dieses Wiedersehen auch anders vorgestellt, sehr viel anders, sie hatten Spaß haben wollen, wollten feiern gehen und lernen besser mit ihrer Magie umzugehen.
„Langsam glaube ich, dass es keine Gabe sondern eher ein Fluch ist was wir können. Ich hoffe nur deine Eltern können uns weiter helfen“, schloss sie schließlich ihren Redeschwall.
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Merle nickte erleichtert. Luft war jetzt vielleicht genau das richtige Mittel. Sie liefen einfach los. Merle bekam von der Natur um sich herum nicht wirklich etwas mit, während sie Janis genau erzählte was sie gesehen, was sie gespürt hatte. Nur wenn ihnen jemand entgegen kam, unterbrach sie sich kurz, nur um danach weiter zu erzählen. Als sie fertig war, merkte sie wie ein Teil der Anspannung von ihr wich.
„Erkläre mich für verrückt, aber ich glaube nicht, dass wir unsere normalen Leben einfach so weiter führen können im Moment. Diese Männer sind hinter uns her. Sie wollen uns um an das Schwert zu kommen, deshalb meinte ich vorhin wir müssten weg, müssten untertauchen. Keine Ahnung wohin, aber nichts was bekannt ist“, meinte sie und sah ihn flehend an. Sie hatte sich dieses Wiedersehen auch anders vorgestellt, sehr viel anders, sie hatten Spaß haben wollen, wollten feiern gehen und lernen besser mit ihrer Magie umzugehen.
„Langsam glaube ich, dass es keine Gabe sondern eher ein Fluch ist was wir können. Ich hoffe nur deine Eltern können uns weiter helfen“, schloss sie schließlich ihren Redeschwall.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.