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Re: London, Sonnabend, 10. November
Verfasst: Mi 20. Jan 2016, 20:56
von Tjeika
Kara del abd el Kharecha
Sonnabend, 10. November
London
Nachmittag
"Genau, er gehört Abdul. Ein sehr netter Mann", fand Kara lächelnd.
"Hier hole ich mein Gemüse auch immer", lachte sie über die Wahl Leevkes.
"Nein, ich denke, wenn man mit der Kultur nichts zu tun hat, dann ist das alles einfach nur exotisch und fremd. Für mich ist es dagegen ein kleines bisschen Heimat in der Fremde."
Re: London, Sonnabend, 10. November
Verfasst: Mi 20. Jan 2016, 21:17
von Cassiopeia
Leevke van der Zon
Sonnabend, 10. November
London
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"Dann ist es vielleicht ein kleiner Trost für dich", sagte Leevke leise, die Karas Worte nicht vergessen hatte, wie sehr diese ihre Heimat vermisste.
"Also im Grunde können wir bunt mischen, was wir haben wollen", sagte sie dann mit Blick auf das Gemüse gerichtet. "Champignons, andere Pilzarten, Knoblauch, Zwiebeln, Aubergine... ich bin da sehr gerne experimentierfreudig!"
Re: London, Sonnabend, 10. November
Verfasst: Mi 20. Jan 2016, 21:25
von Tjeika
Kara del abd el Kharecha
Sonnabend, 10. November
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"Ich auch", strahlte Kara, die auf Leevkes ersten Kommentar nur genickt hatte.
Eine bunte Mischung fand ihren Weg in die Tüte - sowohl typische Gemüsesorten, als auch solche, die eher exotischer Natur waren.
"Fehlt noch etwas?"
Re: London, Sonnabend, 10. November
Verfasst: Mi 20. Jan 2016, 21:34
von Cassiopeia
Leevke van der Zon
Sonnabend, 10. November
London
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Leevke blickte in den Korb.
"Ich finde, das sieht jetzt schon total lecker aus, wenn ich mir vorstelle, was wir daraus machen können!", freute sie sich über ihre Ausbeute. "Also ich denke, das reicht", überlegte sie dann.
Re: London, Sonnabend, 10. November
Verfasst: Mi 20. Jan 2016, 21:44
von Tjeika
Kara del abd el Kharecha
Sonnabend, 10. November
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"Dann sollten wir in das Geschäft von Fatima. Sie hat die besten Kuchen und Brote", schlug sie begeistert vor.
"Ihr haben entschieden?", fragte ein Mann mit Schnauzer und deutlich orientalischer Abstammung - was auch den Akzent erklärte.
Er wirkte ungeheuer offen und freundlich. Obwohl er Leevke interessiert musterte.
"Rote Haare interessant", konnte er sich entwaffnend lächelnd nicht verkneifen.
"Abdul", ermahnte Kara lachend und kopfschüttelnd.
Re: London, Sonnabend, 10. November
Verfasst: Mi 20. Jan 2016, 22:16
von Cassiopeia
Leevke van der Zon
Sonnabend, 10. November
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Fast ein wenig verlegen strich Leevke sich abermals über das Haar. Gerade hier fiel sie auf wie ein bunter Hund - nicht, dass Kara sie nicht gewarnt hätte.
"Dankesehr", sagte sie höflich, als besagter Abdul ihnen das Gemüse in Papiertüten verpackte und reichte.
Re: London, Sonnabend, 10. November
Verfasst: Mi 20. Jan 2016, 22:18
von Tjeika
Kara del abd el Kharecha
Sonnabend, 10. November
London
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"Aber gerne, so hübsches Mädchen. Hoffentlich schon habe gute Mann", sprach Abdul freundlich und es schien trotz der Absurdität ein Kompliment zu sein.
Kara schmunzelte.
Re: London, Sonnabend, 10. November
Verfasst: Mi 20. Jan 2016, 22:47
von Cassiopeia
Leevke van der Zon
Sonnabend, 10. November
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Leevke schenkte dem Mann ein Lächeln
"Aber ja", sagte sie ohne zu zögern, es war wohl eher wenig ratsam ihn aufzuklären, dass sie lesbisch war und sich gerade von ihrer Freundin getrennt hatte.
Re: London, Sonnabend, 10. November
Verfasst: Mi 20. Jan 2016, 22:55
von Tjeika
Kara del abd el Kharecha
Sonnabend, 10. November
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Kara schmunzelte noch mehr. Dann beugte sie sich zu Leevke vor.
"Sag ihm ruhig die Wahrheit, er ist selbst schwul", flüsterte sie.
"Und ich denke, es tut ihm ganz gut, wenn er mal jemanden trifft, dem es ähnlich geht. Gerade hier", erklärte sie leise.
Re: London, Sonnabend, 10. November
Verfasst: Mi 20. Jan 2016, 22:59
von Cassiopeia
Leevke van der Zon
Sonnabend, 10. November
London
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Leevke sah Kara etwas zögernd an.
"Um ehrlich sein", sagte sie dann an Abdul gerichtet, "hatte ich bis vor einigen... Monaten... eine feste Freundin, die ich sehr liebte", erzählte sie dann und strich sich eine Strähne hinter das Ohr. "Aber dann wählte sie doch einen Mann und folgte dem Druck ihrer Eltern. Also... stehe ich im Moment leider ohne Frau an meiner Seite da." Sie hoffte, er nahm ihr nicht übel, nicht gleich die Wahrheit gesagt zu haben.