Kapitel 2 - Teil 2
- Cassiopeia
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Re: Kapitel 2
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Elaina
08. September 712
Abend
Feuer von Jaraa; Sihias
===============
Elaina sah Bidjan an und begriff.
"Seid Ihr deshalb her gekommen?", fragte sie. Sie seufzte leise, natürlich war er das. Ihre Hand war noch immer in seiner, Elaina nahm sie fort und rieb sie an ihrer eigenen.
Ein paar Schritte gingen sie schweigend durch die Dunkelheit, während Elaina nach Worten suchte.
"Es gibt... Anhänger, natürlich. Die Hüter sind gespalten, viele lassen sich von Yares einschüchtern. Mich hat er bisher übersehen und wohl für zu unwichtig gehalten. "Ich bin keine große Magierin, auch wenn das Schicksal - vielleicht Chairo selbst - mich als Feuermagierin an das Feuer gerufen hat." Sie sah unbehaglich zu Bidjan, wieso erzählte sie ihm das? Sie sollte nichts sagen, nicht über sich und nicht über die anderen.
"Warum wollt Ihr das wissen? Ihr seid kein Mann des Feuers und Lenco ist längst tot", sagte sie und hielt nun doch im Gehen inne.
Elaina
08. September 712
Abend
Feuer von Jaraa; Sihias
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Elaina sah Bidjan an und begriff.
"Seid Ihr deshalb her gekommen?", fragte sie. Sie seufzte leise, natürlich war er das. Ihre Hand war noch immer in seiner, Elaina nahm sie fort und rieb sie an ihrer eigenen.
Ein paar Schritte gingen sie schweigend durch die Dunkelheit, während Elaina nach Worten suchte.
"Es gibt... Anhänger, natürlich. Die Hüter sind gespalten, viele lassen sich von Yares einschüchtern. Mich hat er bisher übersehen und wohl für zu unwichtig gehalten. "Ich bin keine große Magierin, auch wenn das Schicksal - vielleicht Chairo selbst - mich als Feuermagierin an das Feuer gerufen hat." Sie sah unbehaglich zu Bidjan, wieso erzählte sie ihm das? Sie sollte nichts sagen, nicht über sich und nicht über die anderen.
"Warum wollt Ihr das wissen? Ihr seid kein Mann des Feuers und Lenco ist längst tot", sagte sie und hielt nun doch im Gehen inne.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
- LaBerg
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Re: Kapitel 2
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Bidjan
08. September 712
Abend
Feuer von Jaraa; Sihias
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Bidjan war etwas traurig als Elaina ihre Hand wieder aus der seinen nahm, wagte es aber auch nicht sie wieder zu fassen. War er mit seinen Fragen zu weit gegangen? Die Fragen die sie stellte, waren durchaus berechtigt.
Soll ich ihr wirklich alles erzählen? Akamir hat gesagt wir sollen niemand trauen. Aber er hat auch gesagt wir sollen die Neuen mitnehmen, um sie zu schützen.
Bidjan blieb wie Elaina stehen. Blickte nochmal auf die Schatten und dann schaute er in das wunderschöne, aber etwas verängstigte Gesicht von Elaina.
"Du hast Recht ich bin kein Hüter des Feuers, aber ich bin ein Hüter der Quelle und ich möchte als dieser nicht erleben müssen, wie einer der Götter wieder befreit wird", sagte Bidjan leise. "Wobei es sich hier wahrscheinlich nicht mehr verhindern lässt", fügte er kaum hörbar säufzend hinzu und hielt erstmal inne, um sich nochmal kurz umzusehen.
"Das was ich vorher über den Zustand der Bannzauber von Chairo erfahren musste, breitet mir sehr große Sorgen und dass Yares und seine Anhänger für das Unheil mit verantwortlich zu sein scheinen, macht die Sache nicht besser", meinte Bidjan mit besorgter Stimme weiter.
"Ich denke du kannst dir sicher vorstellen, was passiert, wenn Chairo frei kommen sollte..." Bidjan sprach nicht weiter, sondern wartete auf die Reaktion von Elaina. Jetzt hatte er ihr schon sehr viel erzählt.
Bidjan
08. September 712
Abend
Feuer von Jaraa; Sihias
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Bidjan war etwas traurig als Elaina ihre Hand wieder aus der seinen nahm, wagte es aber auch nicht sie wieder zu fassen. War er mit seinen Fragen zu weit gegangen? Die Fragen die sie stellte, waren durchaus berechtigt.
Soll ich ihr wirklich alles erzählen? Akamir hat gesagt wir sollen niemand trauen. Aber er hat auch gesagt wir sollen die Neuen mitnehmen, um sie zu schützen.
Bidjan blieb wie Elaina stehen. Blickte nochmal auf die Schatten und dann schaute er in das wunderschöne, aber etwas verängstigte Gesicht von Elaina.
"Du hast Recht ich bin kein Hüter des Feuers, aber ich bin ein Hüter der Quelle und ich möchte als dieser nicht erleben müssen, wie einer der Götter wieder befreit wird", sagte Bidjan leise. "Wobei es sich hier wahrscheinlich nicht mehr verhindern lässt", fügte er kaum hörbar säufzend hinzu und hielt erstmal inne, um sich nochmal kurz umzusehen.
"Das was ich vorher über den Zustand der Bannzauber von Chairo erfahren musste, breitet mir sehr große Sorgen und dass Yares und seine Anhänger für das Unheil mit verantwortlich zu sein scheinen, macht die Sache nicht besser", meinte Bidjan mit besorgter Stimme weiter.
"Ich denke du kannst dir sicher vorstellen, was passiert, wenn Chairo frei kommen sollte..." Bidjan sprach nicht weiter, sondern wartete auf die Reaktion von Elaina. Jetzt hatte er ihr schon sehr viel erzählt.
Viele Grüße
LaBerg
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Re: Kapitel 2
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Elaina
08. September 712
Abend
Feuer von Jaraa; Sihias
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Elaina hörte Bidjan zu und was er sagte, klang in der Tat alles andere als gut. Gewiss, sie wusste von den Spannungen zwischen Yares' Leuten und den Ergebenen Akamirs, doch sie hatte nicht gewusst - auch nur geahnt - dass es um die Befreiung eines Gottes ging! Sie hatte es als Machtkampf verstanden, die Unsterblichen gegen die Sterblichen Menschen. Aber DAS war etwas gänzlich anders!
"Sie wollen... sie wollen den Feuergott befreien?", fragte sie sehr leise und ungläubig nach und Entsetzen stand ihr ins Gesicht geschrieben. Doch in Bidjans Miene las sie nichts, was seine Worte Lügen strafte. Schließlich, langsam nur, nickte sie.
"Ich kenne drei von ihnen. Sie heißen Ather, Gilus und Incor. Sie treten am offensivsten gegen Akamir auf, zusammen mit Yares und... warte, eine Frau ist auch dabei... Klahanna, sie ist die Gemahlin von Gilus, wohl schon einige Jahrhunderte." Sie sah Bidjan leicht ängstlich an. "Wenn das jemand erfährt, bin ich tot. Ihr hab diese Namen nie gehört, nicht von mir." Sie sah sich nervös um, erkannte das schwache Leuchten der Mondblumen vor sich und einen sich dahinter bewegenden Schatten.
Erschrocken wich sie zurück, nahm einen Stock auf und ließ ihn sich selbst entzünden als große Fackel. Sie brauchte ein paar Sekunden, dann ließ sie die Fackel erleichtert sinken.
"Liara, habt ihr mich erschreckt!"
"Oh, entschuldigt, das war keineswegs meine Absicht - hallo, Bidjan", sagte Liara und lächelte ihm zu, es sollte schließlich nach einem zufälligen Treffen aussehen.
Elaina
08. September 712
Abend
Feuer von Jaraa; Sihias
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Elaina hörte Bidjan zu und was er sagte, klang in der Tat alles andere als gut. Gewiss, sie wusste von den Spannungen zwischen Yares' Leuten und den Ergebenen Akamirs, doch sie hatte nicht gewusst - auch nur geahnt - dass es um die Befreiung eines Gottes ging! Sie hatte es als Machtkampf verstanden, die Unsterblichen gegen die Sterblichen Menschen. Aber DAS war etwas gänzlich anders!
"Sie wollen... sie wollen den Feuergott befreien?", fragte sie sehr leise und ungläubig nach und Entsetzen stand ihr ins Gesicht geschrieben. Doch in Bidjans Miene las sie nichts, was seine Worte Lügen strafte. Schließlich, langsam nur, nickte sie.
"Ich kenne drei von ihnen. Sie heißen Ather, Gilus und Incor. Sie treten am offensivsten gegen Akamir auf, zusammen mit Yares und... warte, eine Frau ist auch dabei... Klahanna, sie ist die Gemahlin von Gilus, wohl schon einige Jahrhunderte." Sie sah Bidjan leicht ängstlich an. "Wenn das jemand erfährt, bin ich tot. Ihr hab diese Namen nie gehört, nicht von mir." Sie sah sich nervös um, erkannte das schwache Leuchten der Mondblumen vor sich und einen sich dahinter bewegenden Schatten.
Erschrocken wich sie zurück, nahm einen Stock auf und ließ ihn sich selbst entzünden als große Fackel. Sie brauchte ein paar Sekunden, dann ließ sie die Fackel erleichtert sinken.
"Liara, habt ihr mich erschreckt!"
"Oh, entschuldigt, das war keineswegs meine Absicht - hallo, Bidjan", sagte Liara und lächelte ihm zu, es sollte schließlich nach einem zufälligen Treffen aussehen.
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Re: Kapitel 2
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Bidjan
08. September 712
Abend
Feuer von Jaraa; Sihias
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Bidjan wollte Elaina gerade antworten, als diese erschrocken zurückwich und eine Fackel entzündete. Jetzt erkannte auch Bidjan den sich bewegenden Schatten. Sofort wanderte sein Griff zu dem unter seiner Djellaba verstecktem Säbel ohne ihn jedoch zu ziehen. Wenn es jemand wagen würde ihm oder Elaina zu nahe zu kommen, war er aber zu allem bereit und der Säbel wäre blitzschnell gezogen.
"Ohh, hallo Liara", sagte Bidjan erleichtert als er erkannte, dass sie es war die sich in den Schatten verborgen hatte. Er hatte garnicht mehr daran gedacht, dass Liara ihnen folgen würde.
Den Griff wieder von Säbel gelöst, nickte Bidjan Liara kaum merklich zu.
"Ich bin froh, dass du es bist und nicht irgendjemand anderes. Hast mir jedenfalls auch einen ziemlichen Schrecken eingejagt."
Bidjan
08. September 712
Abend
Feuer von Jaraa; Sihias
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Bidjan wollte Elaina gerade antworten, als diese erschrocken zurückwich und eine Fackel entzündete. Jetzt erkannte auch Bidjan den sich bewegenden Schatten. Sofort wanderte sein Griff zu dem unter seiner Djellaba verstecktem Säbel ohne ihn jedoch zu ziehen. Wenn es jemand wagen würde ihm oder Elaina zu nahe zu kommen, war er aber zu allem bereit und der Säbel wäre blitzschnell gezogen.
"Ohh, hallo Liara", sagte Bidjan erleichtert als er erkannte, dass sie es war die sich in den Schatten verborgen hatte. Er hatte garnicht mehr daran gedacht, dass Liara ihnen folgen würde.
Den Griff wieder von Säbel gelöst, nickte Bidjan Liara kaum merklich zu.
"Ich bin froh, dass du es bist und nicht irgendjemand anderes. Hast mir jedenfalls auch einen ziemlichen Schrecken eingejagt."
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LaBerg
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Re: Kapitel 2
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Liara
08. September 712
Abend
Feuer von Jaraa; Sihias
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"Oh, entschuldigt, das wollte ich wirklich nicht", antwortete Liara ehrlich. Doch sie nahm sich keine Zeit, eine Erklärung zurecht zu legen. Besorgt sah sie Elaina und Bidjan an.
"Als ich eben den garten betrat, hörte ich Stimmen, einen Mann und eine Frau. Sie sprachen davon, zuzuschlagen. Heute Nacht und dass diese Magieschmarotzer keinen Morgen mehr erleben würden. Leider kannte ich die beiden nicht, aber es klang sehr... beunruhigend", erzählte sie ihre Beobachtung und sah Elaina und Bidjan nun besorgt an.
Elaina wurde blass. "Die Frau war demnach vermutlich Klahanna", sagte sie leise und sah sich besorgt um. Ihr Blick blieb beim Palast hängen, erschrocken fuhr sie herum.
"Die Ställe! Die Ställe brennen!"
Liara
08. September 712
Abend
Feuer von Jaraa; Sihias
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"Oh, entschuldigt, das wollte ich wirklich nicht", antwortete Liara ehrlich. Doch sie nahm sich keine Zeit, eine Erklärung zurecht zu legen. Besorgt sah sie Elaina und Bidjan an.
"Als ich eben den garten betrat, hörte ich Stimmen, einen Mann und eine Frau. Sie sprachen davon, zuzuschlagen. Heute Nacht und dass diese Magieschmarotzer keinen Morgen mehr erleben würden. Leider kannte ich die beiden nicht, aber es klang sehr... beunruhigend", erzählte sie ihre Beobachtung und sah Elaina und Bidjan nun besorgt an.
Elaina wurde blass. "Die Frau war demnach vermutlich Klahanna", sagte sie leise und sah sich besorgt um. Ihr Blick blieb beim Palast hängen, erschrocken fuhr sie herum.
"Die Ställe! Die Ställe brennen!"
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Re: Kapitel 2
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Bidjan
08. September 712
Abend
Feuer von Jaraa; Sihias
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"Was?!", fragte Bidjan entsetzt und blickte entsetzt in Richtung der Ställe, die lichterloh in Flammen standen. "Wir müssen versuchen unsere Pferde zu retten und wir müssen die anderen warnen", sagte Bidjan den Blick zwischen Liara und Elaina wechselnd.
Bidjan versuchte ein paar klare Gedanken zu fassen wie sie am sinnvollsten vorgehen sollten. Aber einen wirklichen Plan hatte er nicht. Sie waren zu langsam gewesen, aber er hatte auch nicht geglaubt, dass es so schnell gehen würde.
"Lass uns nachsehen, ob in den Ställen noch etwas zu retten ist", schlug Bidjan vor. "Elaina, ich glaube das beste ist, wenn du in unser Nähe bleibst", fügte er zu der jungen Frau gewandt hinzu und setze dazu an in die Richtung der Ställe zu laufen.
Bidjan
08. September 712
Abend
Feuer von Jaraa; Sihias
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"Was?!", fragte Bidjan entsetzt und blickte entsetzt in Richtung der Ställe, die lichterloh in Flammen standen. "Wir müssen versuchen unsere Pferde zu retten und wir müssen die anderen warnen", sagte Bidjan den Blick zwischen Liara und Elaina wechselnd.
Bidjan versuchte ein paar klare Gedanken zu fassen wie sie am sinnvollsten vorgehen sollten. Aber einen wirklichen Plan hatte er nicht. Sie waren zu langsam gewesen, aber er hatte auch nicht geglaubt, dass es so schnell gehen würde.
"Lass uns nachsehen, ob in den Ställen noch etwas zu retten ist", schlug Bidjan vor. "Elaina, ich glaube das beste ist, wenn du in unser Nähe bleibst", fügte er zu der jungen Frau gewandt hinzu und setze dazu an in die Richtung der Ställe zu laufen.
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Re: Kapitel 2
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Elaina / Liara
08. September 712
Abend
Feuer von Jaraa; Sihias
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Elaina nickte und lief ebenfalls los. Die Glocke - wieso läutete niemand die Warnglocke? Offenbar war der Wächter dieser ermordet worden, dachte sie mit Schrecken und wurde langsamer.
"Jemand muss die Glocke läuten, ich werde es tun!", rief sie und bog vom Pfad zu den Ställen ab um zur Palastglocke zu gelangen. Diese war ein Glück nicht weit entfernt und so strengte sie sich an, Alarm zu schlagen. Wenn auch nur kurz, sie musste schnell wieder fort, ehe man sie schnappte.
Nun lief sie wieder in Richtung Stall, wo Liara ihr entgegen kam.
"Es konnten nur wenige Pferde fliehen, die meisten sind darin eingesperrt und niemand kann sie befreien", sagte Liara entsetzt, Elaina wurde kalt.
"Wir müssen zum Palast, ehe sie alles andere abfackeln!", sagte sie hektisch und hoffte, sie kamen nicht zu spät.
"Bidjan! Hier rüber!", rief Liara ihm zu, "wir müssen die anderen warnen, hol deine Waffen!" Die ersten Menschen riefen schreiend aus dem Palast und von drinnen klangen eindeutig Kampfgeräusche.
Elaina / Liara
08. September 712
Abend
Feuer von Jaraa; Sihias
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Elaina nickte und lief ebenfalls los. Die Glocke - wieso läutete niemand die Warnglocke? Offenbar war der Wächter dieser ermordet worden, dachte sie mit Schrecken und wurde langsamer.
"Jemand muss die Glocke läuten, ich werde es tun!", rief sie und bog vom Pfad zu den Ställen ab um zur Palastglocke zu gelangen. Diese war ein Glück nicht weit entfernt und so strengte sie sich an, Alarm zu schlagen. Wenn auch nur kurz, sie musste schnell wieder fort, ehe man sie schnappte.
Nun lief sie wieder in Richtung Stall, wo Liara ihr entgegen kam.
"Es konnten nur wenige Pferde fliehen, die meisten sind darin eingesperrt und niemand kann sie befreien", sagte Liara entsetzt, Elaina wurde kalt.
"Wir müssen zum Palast, ehe sie alles andere abfackeln!", sagte sie hektisch und hoffte, sie kamen nicht zu spät.
"Bidjan! Hier rüber!", rief Liara ihm zu, "wir müssen die anderen warnen, hol deine Waffen!" Die ersten Menschen riefen schreiend aus dem Palast und von drinnen klangen eindeutig Kampfgeräusche.
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Re: Kapitel 2
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Bidjan
08. September 712
Abend
Feuer von Jaraa; Sihias
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Bidjan war froh als Elaina wieder heil bei ihnen zurück war. Immerhin galt es sie zu beschützen und das nicht nur aus persönlichem Interesse, sondern auch weil sie es Akamir irgendwie versprochen hatten. Durch den Alarm waren jetzt sicher alle aufgeschreckt.
"Mein Schwert, die Rüstung und mein Bogen ist im Gästezimmer, aber den Säbel habe ich immer dabei", sagte Bidjan und zog die Waffe unter seinem Umhang hervor.
"Ich gehe in die Gästebereich und hole den Rest und schaue auch gleich wer von uns dort ist. Ich denke jedoch Rymel wird irgendwo in der Nähe von Akamir sein", sagte Bidjan und versuchte einigermaßen die Ruhe zu bewahren.
"Liara, wo hast du deine Waffen?", fragte Bidjan zu ihr gewandt.
"Elaina, kannst du kämpfen? Wenn du in meiner Nähe bleibst, kann ich dich auf jedenfall einigermaßen vor Angriffen schützen", sagte Bidjan zu ihr. Mit seiner Magie würde er sicher den ein oder anderen Angriff von ihr ablenken können.
Bidjan
08. September 712
Abend
Feuer von Jaraa; Sihias
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Bidjan war froh als Elaina wieder heil bei ihnen zurück war. Immerhin galt es sie zu beschützen und das nicht nur aus persönlichem Interesse, sondern auch weil sie es Akamir irgendwie versprochen hatten. Durch den Alarm waren jetzt sicher alle aufgeschreckt.
"Mein Schwert, die Rüstung und mein Bogen ist im Gästezimmer, aber den Säbel habe ich immer dabei", sagte Bidjan und zog die Waffe unter seinem Umhang hervor.
"Ich gehe in die Gästebereich und hole den Rest und schaue auch gleich wer von uns dort ist. Ich denke jedoch Rymel wird irgendwo in der Nähe von Akamir sein", sagte Bidjan und versuchte einigermaßen die Ruhe zu bewahren.
"Liara, wo hast du deine Waffen?", fragte Bidjan zu ihr gewandt.
"Elaina, kannst du kämpfen? Wenn du in meiner Nähe bleibst, kann ich dich auf jedenfall einigermaßen vor Angriffen schützen", sagte Bidjan zu ihr. Mit seiner Magie würde er sicher den ein oder anderen Angriff von ihr ablenken können.
Viele Grüße
LaBerg
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Re: Kapitel 2
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Rymel
08. September 712
Abend
Feuer von Jaraa; Sihias
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Rymel war nach dem Essen noch schnell in seinem Zimmer gewesen um seinen Säbel umzuschnallen, welchen er nicht mit zum Essen genommen hatte. Außerdem verstaute er noch jeweils einen Dolch in seinen Stiefeln.
Er tat dies alles ganz automatisch, denn seine Gedanken waren weit weg. Wie schön war es hier gewesen, als er das erste Mal an diesem Ort gewesen war. Lenco hatte ihn gleich unter seine Fittiche genommen und ihm geholfen besser mit seiner Magie zu Recht zu kommen, denn er war einer der letzten gewesen, denen die Götter diese geschenkt hatten. Nun war dieser Tod und seine Heimat stand kurz davor zerstört zu werden, aber Rymel schwor sich alles was in seiner Macht stand zu tun um dies zu verhindern.
Er schüttelte kurz seinen Kopf, um die Gedanken an die Vergangenheit abzuschütteln. Diese Zeiten würden nicht wieder kommen. Er wusste, der Frieden der die letzten Jahrhunderte überdauert hatte, war immer brüchig gewesen und nun schien er endgültig zu brechen.
Yares ich werde dich finden und zur Rechenschaft ziehen und wenn es das letzte ist, was ich tun werde, schwor er sich im Stillen, ehe er langsamer wurde und seine Schritte bedächtiger setzte. Er wollte nicht unbedingt von den Wachen vor Akamirs Zimmer bemerkt werden, aber er brauchte auch nicht Liaras oder Yares Gabe um nahezu unsichtbar zu werden. Es gab hier genug kleinere Nischen und in eine von ihnen, von welcher er einen guten Blick auf Akamirs Zimmertür hatte, begab er sich schließlich.
Er stand schon eine ganze Weile dort, als er bemerkte, wie Sura um seine Füße schlängelte. Vorsichtig bückte er sich und hob sie hoch.
'Ich rieche Feuer, ich glaube der Stall brennt, die Pferde scheinen sehr unruhig zu sein', berichtete sie ihm.
'Verdammt, Simerado, wir müssen uns beeilen.'
Schnell verließ er seine Nische wieder und war froh, dass er sich hier so gut auskannte, dass er schnell beim Stall war, welcher wirklich lichterloh brannte.
'Ruhig meine Freunde, ihr könnt gleich raus. Bleibt zusammen und lauft nicht zu weit weg, folgt Simerado', rief er den Pferden zu, während er versuchte die Tore zu öffnen. Er war nur froh, dass die Pferde nicht in geschlossenen Boxen standen, so dass es reichte, wenn er das Tor aufmachte. Endlich war es geöffnet und er schaffte es gerade noch zur Seite zu springen, als die edlen Tiere auch schon ins freie stürmten. Nun konnte er nur hoffen, das Simerado es schaffen würde, die Pferde zusammen zu halten. Plötzlich erklang die Alarmglocke. Es war also nicht nur ein einfacher Brand, wie er es vermutet hatte. Verdammt er hätte bei Akamir bleiben sollen, aber er konnte nun auch nicht die Pferde im anderen Stall ihrem Schicksal überlassen. Er konnte nur hoffen, dass die Wachen vor der Tür des Wächters wirklich so gut waren und Akamir beschützen würden.
Schnell lief er weiter zum anderen Stall, als er Liara, Bidjan und Elaina vor dem Stall sah. Für einen Moment schloss er die Augen, als er sah, dass er hier scheinbar zu spät kam, der Stall brannte schlimmer als der andere und er würde nicht wirklich herein gelangen, wie er erkannte.
„Was geht hier vor?“, rief er den anderen zu und sah zu den aus dem Palast strömenden Menschen.
Rymel
08. September 712
Abend
Feuer von Jaraa; Sihias
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Rymel war nach dem Essen noch schnell in seinem Zimmer gewesen um seinen Säbel umzuschnallen, welchen er nicht mit zum Essen genommen hatte. Außerdem verstaute er noch jeweils einen Dolch in seinen Stiefeln.
Er tat dies alles ganz automatisch, denn seine Gedanken waren weit weg. Wie schön war es hier gewesen, als er das erste Mal an diesem Ort gewesen war. Lenco hatte ihn gleich unter seine Fittiche genommen und ihm geholfen besser mit seiner Magie zu Recht zu kommen, denn er war einer der letzten gewesen, denen die Götter diese geschenkt hatten. Nun war dieser Tod und seine Heimat stand kurz davor zerstört zu werden, aber Rymel schwor sich alles was in seiner Macht stand zu tun um dies zu verhindern.
Er schüttelte kurz seinen Kopf, um die Gedanken an die Vergangenheit abzuschütteln. Diese Zeiten würden nicht wieder kommen. Er wusste, der Frieden der die letzten Jahrhunderte überdauert hatte, war immer brüchig gewesen und nun schien er endgültig zu brechen.
Yares ich werde dich finden und zur Rechenschaft ziehen und wenn es das letzte ist, was ich tun werde, schwor er sich im Stillen, ehe er langsamer wurde und seine Schritte bedächtiger setzte. Er wollte nicht unbedingt von den Wachen vor Akamirs Zimmer bemerkt werden, aber er brauchte auch nicht Liaras oder Yares Gabe um nahezu unsichtbar zu werden. Es gab hier genug kleinere Nischen und in eine von ihnen, von welcher er einen guten Blick auf Akamirs Zimmertür hatte, begab er sich schließlich.
Er stand schon eine ganze Weile dort, als er bemerkte, wie Sura um seine Füße schlängelte. Vorsichtig bückte er sich und hob sie hoch.
'Ich rieche Feuer, ich glaube der Stall brennt, die Pferde scheinen sehr unruhig zu sein', berichtete sie ihm.
'Verdammt, Simerado, wir müssen uns beeilen.'
Schnell verließ er seine Nische wieder und war froh, dass er sich hier so gut auskannte, dass er schnell beim Stall war, welcher wirklich lichterloh brannte.
'Ruhig meine Freunde, ihr könnt gleich raus. Bleibt zusammen und lauft nicht zu weit weg, folgt Simerado', rief er den Pferden zu, während er versuchte die Tore zu öffnen. Er war nur froh, dass die Pferde nicht in geschlossenen Boxen standen, so dass es reichte, wenn er das Tor aufmachte. Endlich war es geöffnet und er schaffte es gerade noch zur Seite zu springen, als die edlen Tiere auch schon ins freie stürmten. Nun konnte er nur hoffen, das Simerado es schaffen würde, die Pferde zusammen zu halten. Plötzlich erklang die Alarmglocke. Es war also nicht nur ein einfacher Brand, wie er es vermutet hatte. Verdammt er hätte bei Akamir bleiben sollen, aber er konnte nun auch nicht die Pferde im anderen Stall ihrem Schicksal überlassen. Er konnte nur hoffen, dass die Wachen vor der Tür des Wächters wirklich so gut waren und Akamir beschützen würden.
Schnell lief er weiter zum anderen Stall, als er Liara, Bidjan und Elaina vor dem Stall sah. Für einen Moment schloss er die Augen, als er sah, dass er hier scheinbar zu spät kam, der Stall brannte schlimmer als der andere und er würde nicht wirklich herein gelangen, wie er erkannte.
„Was geht hier vor?“, rief er den anderen zu und sah zu den aus dem Palast strömenden Menschen.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
- Cassiopeia
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Liara
08. September 712
Abend
Feuer von Jaraa; Sihias
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Liara war erleichtert, als Rymel zu ihnen stieß, so mussten sie nicht nach ihm suchen.
"Evona - Rymel, hast du Evona gesehen?!", fragte sie und sah hektisch zu Bidjan. "Meine Waffen sind oben, aber wenn du ein Säbel hast, könnten wir rein gehen und die Waffen und Evona - "
"Es gibt eine Waffenkammer nahe den Ställen", sagte Elaina unvermittelt. "Wir treffen uns wieder hier, kommt, ich führe Euch hin", sagte sie zu Rymel, während Liara bereits an Bidjans Seite getreten war.
Liara
08. September 712
Abend
Feuer von Jaraa; Sihias
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Liara war erleichtert, als Rymel zu ihnen stieß, so mussten sie nicht nach ihm suchen.
"Evona - Rymel, hast du Evona gesehen?!", fragte sie und sah hektisch zu Bidjan. "Meine Waffen sind oben, aber wenn du ein Säbel hast, könnten wir rein gehen und die Waffen und Evona - "
"Es gibt eine Waffenkammer nahe den Ställen", sagte Elaina unvermittelt. "Wir treffen uns wieder hier, kommt, ich führe Euch hin", sagte sie zu Rymel, während Liara bereits an Bidjans Seite getreten war.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.