Die Grauen Wächter
Verfasst: Sa 20. Sep 2014, 18:42
Die Grauen Wächter sind ein Orden, der zum Schutz vor der Dunklen Brut gegründet wurde und bereits mehrfach gegen ihre Horden gekämpft hat. Nur die besten und furchtlosesten Krieger treten den Grauen Wächtern bei, jeder von ihnen bereit alles zu opfern, um die stetig drohende Dunkelheit zu besiegen. Sie sind Legenden und bereit für die Schlacht, sollte die Verderbnis erneut ausbrechen.
Das Hauptquartier der Grauen Wächter liegt in Anderfels: Die Festung Weisshaupt. Jahrzehnte des Friedens führten dazu, dass die Grauen Wächter fast vergessen wurden, aber sie blieben wachsam. Einst waren die Grauen Wächter eine große, prächtige Gemeinschaft, die auf Greifen durch die Lüfte zog. Sie wurden vom Volke respektiert und stets mit Essen, Ausrüstung und neuen Rekruten versorgt. Die letzte Verderbnis ist nun 400 Jahre her und viele halten die Grauen Wächter für irrelevant und überflüssig. Die Zahl der Grauen Wächter sank, bis es fast keine mehr gab, und obwohl man sie nur noch für ein Relikt aus vergangenen Zeiten hält, trainieren die Wenigen von ihnen hart, um für eine erneute Verderbnis bereit zu sein. Es gibt momentan ungefähr zwei Dutzend Graue Wächter, die ihre Reihen durch neue Rekruten zu stärken versuchen.
Um Teil der Wächter zu werden, muss ein Rekrut einem Ritual beiwohnen. Dies überstehen nur die Wenigsten, was einer der Gründe ist, warum die Grauen Wächter so gering in der Zahl sind. Nach dem Ritual erlangt der Rekrut die Fähigkeit, den Auswirkungen der Verderbnis zu widerstehen und kann fortan die Präsenz der Dunklen Brut spüren - allerdings muss er die Verderbnis dabei selbst in sich aufnehmen. Details über das Ritual selbst werden von den Grauen Wächtern strikt geheim gehalten.
Nach dem Beitrittsritual hat ein Wächter das Recht, jeden auch gegen seinen Willen zu rekrutieren und mithilfe der Verträge der Grauen Wächter die drei Völker Fereldens - Menschen, Elfen und Zwerge - gegen eine bevorstehende Verderbnis zu vereinen.
Das Hauptquartier der Grauen Wächter liegt in Anderfels: Die Festung Weisshaupt. Jahrzehnte des Friedens führten dazu, dass die Grauen Wächter fast vergessen wurden, aber sie blieben wachsam. Einst waren die Grauen Wächter eine große, prächtige Gemeinschaft, die auf Greifen durch die Lüfte zog. Sie wurden vom Volke respektiert und stets mit Essen, Ausrüstung und neuen Rekruten versorgt. Die letzte Verderbnis ist nun 400 Jahre her und viele halten die Grauen Wächter für irrelevant und überflüssig. Die Zahl der Grauen Wächter sank, bis es fast keine mehr gab, und obwohl man sie nur noch für ein Relikt aus vergangenen Zeiten hält, trainieren die Wenigen von ihnen hart, um für eine erneute Verderbnis bereit zu sein. Es gibt momentan ungefähr zwei Dutzend Graue Wächter, die ihre Reihen durch neue Rekruten zu stärken versuchen.
Um Teil der Wächter zu werden, muss ein Rekrut einem Ritual beiwohnen. Dies überstehen nur die Wenigsten, was einer der Gründe ist, warum die Grauen Wächter so gering in der Zahl sind. Nach dem Ritual erlangt der Rekrut die Fähigkeit, den Auswirkungen der Verderbnis zu widerstehen und kann fortan die Präsenz der Dunklen Brut spüren - allerdings muss er die Verderbnis dabei selbst in sich aufnehmen. Details über das Ritual selbst werden von den Grauen Wächtern strikt geheim gehalten.
Nach dem Beitrittsritual hat ein Wächter das Recht, jeden auch gegen seinen Willen zu rekrutieren und mithilfe der Verträge der Grauen Wächter die drei Völker Fereldens - Menschen, Elfen und Zwerge - gegen eine bevorstehende Verderbnis zu vereinen.
Die erste Verderbnis hatte bereits 90 Jahre gedauert. Die Welt lag im Chaos. Ein Gott hatte sich erhoben, böse und verdorben. Die verbliebenen Götter von Tevinter schwiegen und waren verschwunden. Die Quellen jener Zeit sind voller Verzweiflung, denn jeder, vom höchsten Archon bis zum geringsten Sklaven, war überzeugt davon, dass der Untergang unmittelbar bevorstand.
In der Feste von Weisshaupt im trostlosen Anderfels fand ein Treffen statt. Soldaten des Reichs, erfahrene Veteranen, die ihr ganzes Leben einen hoffnungslosen Krieg geführt hatten, kamen zusammen. Als sie Weisshaupt verließen, hatten sie ihren Schwur gegenüber dem Reich gebrochen. Sie waren nicht länger Soldaten. Sie waren Graue Wächter.
Die Wächter begannen einen aggressiven Feldzug gegen die Verderbnis, schlugen die Dunkle Brut zurück und eroberten Landstriche, die bereits als verloren gegolten hatten. Die Verderbnis war noch lange nicht vorbei, aber ihre Siege erregten Aufmerksamkeit, und schon bald wurden sie von jeder Nation in Thedas unterstützt.
Ihre Zahl wuchs ebenso wie ihr Ruf. Schließlich kam es im Jahre 992 des Reichs von Tevinter auf den Schweigenden Ebenen zur Schlacht gegen den Erzdämon Dumat. Ein Drittel der vereinigten Armeen des nördlichen Thedas fiel dabei, aber Dumat wurde erschlagen, und die Dunkle Brut floh unter die Erde.
Doch selbst das war noch nicht das Ende.
Das Reich hat einst sieben Götter verehrt: Dumat, Zazikel, Toth, Andoral, Razikale, Lusacan und Urthemiel. Vier haben sich als Erzdämonen wieder erhoben. Die Grauen Wächter haben durch die Zeitalter stets Wache gehalten, wohl wissend, dass der Frieden vergänglich ist, und dass ihr Krieg erst beendet ist, wenn sie den letzten Drachengott besiegt haben.
-- Aus Ferelden: Folklore und Geschichte, von Schwester Petrine, Scholarin der Kirche.