Institut St. Petersburg – Olegs Büro - Donnerstag, 23. Sep.
Verfasst: Mo 11. Apr 2011, 22:46
Oleg Schukov
Ort: Institut St. Petersburg – Olegs Büro
Datum: Donnerstag, 23. September
Zeit: 11:57
„Oleg!“, rief Misha und stürmte in dessen Büro ohne anzuklopfen.
„Misha hast....“, wollte Oleg den jungen Mann zurecht weisen, aber dieser ließ ihn gar nicht erst zu Wort kommen.
„Keine Zeit. Ich war eben unterwegs, wollte etwas essen gehen und fuhr durch eine kleine Seitenstraße, als ich zwei Leichen am Straßenrand gesehen habe“, meinte er und schluckte. Man sah deutlich, dass er verstört war, sich fragte, wo das noch alles hinführen sollte, hatten sie nicht erst vor zwei Tagen mit Victor gesprochen?
„Was ist passiert?“, wollte Oleg nun alarmiert wissen und sah den jungen Mann fragend an.
Misha schluckte, versuchte die Bilder der beiden verstümmelten Leichen aus dem Kopf zu bekommen. „Dimi und Jegor“, flüsterte er nun und ließ sich entkräftet auf einen der Stühle vor Olegs Schreibtisch fallen. „Ich hab sie kaum erkannt“, murmelte er und nahm dankbar das Glas an, das Oleg ihm reichte. „Die Abtrünnigen, sie müssen sie letzte Nacht, als sie auf Patrouille waren überfallen und überrascht haben. Sie sehen so übel aus“, meinte er und schluckte erneut, ehe er das Glas auf Ex austrank und erleichtert feststellte, dass es Wodka gewesen war.
Oleg schloss für einen Moment die Augen. Und senkte den Blick, ehe er die Hände zu Fäusten ballte und auf den Tisch vor sich einschlug. „Artjom und Sergej sollen hinfahren, schildere ihnen genau wo sie liegen“, gab er nach einem Moment, in dem er sich so gut es ging gesammelt und versucht hatte einen Plan auszuarbeiten. „Danach gehst du zu Boris und lässt dir ein Portal nach Alicante von ihm machen. Dort suchst du Alex und nimmst ihn mit. Ich erwarte euch in spätestens zwei Stunden wieder hier“, sagte er und schickte Misha mit diesen Anweisungen aus seinem Büro.
Kaum hatte Misha sein Büro verlassen, schloss er wieder die Augen. Das ganze lief gefährlich aus dem Ruder, wie lange würde er das noch vor dem Rat verheimlichen können, konnte er das überhaupt? Wollte er das? Er wusste gerade nicht wirklich weiter. Sein Blick ging ins Leere, beziehungsweise zu seiner Fotowand, wo Bilder von allen ehemaligen Schülern dieses Institutes und seinen Freunden hingen, als sein Blick auf ein Bild fiel, was ihn mit einem jungen Mann zeigte.
„Ich hoffe du kannst mir helfen“, murmelte er und griff zum Telefon. Es tat ihm leid, ihn zu stören, wo er doch seit einer Ewigkeit das erste Mal mit seiner Familie Urlaub machte, aber das hier war ein Notfall und er wusste er würde es verstehen.
Als er das Freizeichen hörte, klopfte er ungeduldig mit seinen Fingern auf die Tischplatte, wann hob er endlich ab oder hatte er sein Handy etwa gar nicht dabei? Endlich hörte er die Stimme von Kolja.
„Pallchild“, knurrte er es am anderen Ende der Leitung.
„Kojla? Ich bin es, Oleg, kannst du so schnell wie möglich her kommen? Wir haben hier ein Problem und ich wäre froh, wenn wir deine Hilfe bekämen“, sagte er, die Höflichkeitsfloskeln ließ er einfach einmal aus, dafür war jetzt nicht wirklich Zeit.
„Was ist los?“, hörte man nun schon die freundlichere, wenn auch angespannte Stimme am anderen Ende der Leitung.
„Die Vampire drehen durch, haben letzten Nacht zwei von uns erwischt. Ich möchte Alex ungern alleine damit betrauen“, lieferte er die Kurzfassung des Problems.
„Moment, ich rede kurz mit Lalita“, antwortete Kolja und dann hörte Oleg einen Moment nichts. Es schien ihm, dass der Mann am anderen Ende der Leitung eine halbe Ewigkeit weg war, bis er schließlich wieder dessen Stimme hörte.
„Hör zu, ich sehe zu, dass ich hier weg komme, Jodie Macintyrekommt auch mit, wir müssen nur erst nach Sydney zum Institut und nach einem Hexenmeister fragen, der uns ein Portal erschaffen kann“, sagte er und man hörte, dass er lieber bleiben würde wo er war.
„Nehmt lieber das Flugzeug, sonst müsst ihr über die Garnison reisen und ich möchte den Rat gerne noch etwas im unklaren lassen, sonst ist das ganze Bündnis gefährdet.“
„Gut, dann sind wir spätestens morgen früh bei euch, ich schick Alex eine SMS mit den Ankunftsdaten vom Flughafen, wäre nett, wenn uns einer abholt“, meinte Kolja.
„Natürlich und danke.“
Etwas erleichterter legte Oleg wieder auf, hoffentlich konnten sie noch Schlimmeres verhindern.
Ort: Institut St. Petersburg – Olegs Büro
Datum: Donnerstag, 23. September
Zeit: 11:57
„Oleg!“, rief Misha und stürmte in dessen Büro ohne anzuklopfen.
„Misha hast....“, wollte Oleg den jungen Mann zurecht weisen, aber dieser ließ ihn gar nicht erst zu Wort kommen.
„Keine Zeit. Ich war eben unterwegs, wollte etwas essen gehen und fuhr durch eine kleine Seitenstraße, als ich zwei Leichen am Straßenrand gesehen habe“, meinte er und schluckte. Man sah deutlich, dass er verstört war, sich fragte, wo das noch alles hinführen sollte, hatten sie nicht erst vor zwei Tagen mit Victor gesprochen?
„Was ist passiert?“, wollte Oleg nun alarmiert wissen und sah den jungen Mann fragend an.
Misha schluckte, versuchte die Bilder der beiden verstümmelten Leichen aus dem Kopf zu bekommen. „Dimi und Jegor“, flüsterte er nun und ließ sich entkräftet auf einen der Stühle vor Olegs Schreibtisch fallen. „Ich hab sie kaum erkannt“, murmelte er und nahm dankbar das Glas an, das Oleg ihm reichte. „Die Abtrünnigen, sie müssen sie letzte Nacht, als sie auf Patrouille waren überfallen und überrascht haben. Sie sehen so übel aus“, meinte er und schluckte erneut, ehe er das Glas auf Ex austrank und erleichtert feststellte, dass es Wodka gewesen war.
Oleg schloss für einen Moment die Augen. Und senkte den Blick, ehe er die Hände zu Fäusten ballte und auf den Tisch vor sich einschlug. „Artjom und Sergej sollen hinfahren, schildere ihnen genau wo sie liegen“, gab er nach einem Moment, in dem er sich so gut es ging gesammelt und versucht hatte einen Plan auszuarbeiten. „Danach gehst du zu Boris und lässt dir ein Portal nach Alicante von ihm machen. Dort suchst du Alex und nimmst ihn mit. Ich erwarte euch in spätestens zwei Stunden wieder hier“, sagte er und schickte Misha mit diesen Anweisungen aus seinem Büro.
Kaum hatte Misha sein Büro verlassen, schloss er wieder die Augen. Das ganze lief gefährlich aus dem Ruder, wie lange würde er das noch vor dem Rat verheimlichen können, konnte er das überhaupt? Wollte er das? Er wusste gerade nicht wirklich weiter. Sein Blick ging ins Leere, beziehungsweise zu seiner Fotowand, wo Bilder von allen ehemaligen Schülern dieses Institutes und seinen Freunden hingen, als sein Blick auf ein Bild fiel, was ihn mit einem jungen Mann zeigte.
„Ich hoffe du kannst mir helfen“, murmelte er und griff zum Telefon. Es tat ihm leid, ihn zu stören, wo er doch seit einer Ewigkeit das erste Mal mit seiner Familie Urlaub machte, aber das hier war ein Notfall und er wusste er würde es verstehen.
Als er das Freizeichen hörte, klopfte er ungeduldig mit seinen Fingern auf die Tischplatte, wann hob er endlich ab oder hatte er sein Handy etwa gar nicht dabei? Endlich hörte er die Stimme von Kolja.
„Pallchild“, knurrte er es am anderen Ende der Leitung.
„Kojla? Ich bin es, Oleg, kannst du so schnell wie möglich her kommen? Wir haben hier ein Problem und ich wäre froh, wenn wir deine Hilfe bekämen“, sagte er, die Höflichkeitsfloskeln ließ er einfach einmal aus, dafür war jetzt nicht wirklich Zeit.
„Was ist los?“, hörte man nun schon die freundlichere, wenn auch angespannte Stimme am anderen Ende der Leitung.
„Die Vampire drehen durch, haben letzten Nacht zwei von uns erwischt. Ich möchte Alex ungern alleine damit betrauen“, lieferte er die Kurzfassung des Problems.
„Moment, ich rede kurz mit Lalita“, antwortete Kolja und dann hörte Oleg einen Moment nichts. Es schien ihm, dass der Mann am anderen Ende der Leitung eine halbe Ewigkeit weg war, bis er schließlich wieder dessen Stimme hörte.
„Hör zu, ich sehe zu, dass ich hier weg komme, Jodie Macintyrekommt auch mit, wir müssen nur erst nach Sydney zum Institut und nach einem Hexenmeister fragen, der uns ein Portal erschaffen kann“, sagte er und man hörte, dass er lieber bleiben würde wo er war.
„Nehmt lieber das Flugzeug, sonst müsst ihr über die Garnison reisen und ich möchte den Rat gerne noch etwas im unklaren lassen, sonst ist das ganze Bündnis gefährdet.“
„Gut, dann sind wir spätestens morgen früh bei euch, ich schick Alex eine SMS mit den Ankunftsdaten vom Flughafen, wäre nett, wenn uns einer abholt“, meinte Kolja.
„Natürlich und danke.“
Etwas erleichterter legte Oleg wieder auf, hoffentlich konnten sie noch Schlimmeres verhindern.