Bibliothek, Mi 12.11.

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Rachel
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Bibliothek, Mi 12.11.

Beitrag von Rachel »

Rachel Wreeland
Ort: Bibliothek
Datum: Mi, 12. November
Zeit: 20.02 Uhr

Rachel atmete tief durch, bevor sie die Tür zur Bibliothek öffnete. Ihr Herz raste, es pochte von innen gegen ihre Rippen. Ihr Atem ging etwas schwer, weil sie so aufgeregt war. Sie hatte es nicht wirklich geschafft, sich zu beruhigen, aber sie wollte das jetzt unbedingt durchziehen, also ging sie entschlossen die ersten Regalgänge hinab. Man hatte ihr gesagt, dass Josh an diesem Abend in die Hausbibliothek gegangen war, und sie hoffte, ihn hier anzutreffen. Viel zu lange hatte sie ihn mit einer Antwort hingehalten. Deshalb war sie auch so nervös. Sie fürchtete, dass Josh nach allem jetzt überhaupt nicht mehr mit ihr sprechen wollen könnte, und das könnte sie auch irgendwie verstehen. Doch es war ihr sehr wichtig, über alles zu reden, egal welchen Ausgang es haben würde.
"Josh?", rief sie in die Stille hinein, als sie den Raum zur Hälfte durchquert hatte. "Ich bin's."
Welch Ironie des Schicksals, dachte Rachel bitter. Genau hier hat das ganze Drama angefangen. Sie war sich nicht sicher, ob das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen war. Warum antwortete er nicht? War er doch nicht hier?
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LaBerg
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Re: Bibliothek, Mi 12.11.

Beitrag von LaBerg »

Charakter: Joshua Samuel Doxon
Ort: Bibliothek
Zeit: 20:06 Uhr
Datum: Mittwoch 12.11.


Konzentriert suchte Joshua in den Buchreihen der alten Bücher nach Informationen. Es hatte doch Vorteile, dass es Vivi liebte in Antiquaritan zu stöbern und immer wieder irgendwelche alten Bücher anschleppte. Vielleicht war ja etwas dabei, dass ihm bei der Suche nach den Siegeln herlfen würde. Doch wirklich fruchtbar war die Suche nicht gerade.
Plötzlich hörte er wie jemand seinen Namen rief. Tat es im ersten Augenblick jedoch als Einbildung ab. Als jedoch noch der Nachsatz folgte: "Ich bin's.". Horchte er etwas genauer auf. War das die Stimme von Rachel? Was der Ruf doch keine Einbildung.
"Rachel bist du das? Ich bin hier hinten.", rief Joshua zurück. Sofort stellte er das Buch, welches er gerade in der Hand hielt zurück ins Regal, um sich auf den Weg Richtung Eingang zu machen.
Er hoffte, dass es wirklich Rachel war, die ihn hier suchte.
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Rachel
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Re: Bibliothek, Mi 12.11.

Beitrag von Rachel »

Rachel Wreeland
Ort: Bibliothek
Datum: Mi, 12. November
Zeit: 20.10 Uhr

Erleichterung genauso wie Aufregung brachte Rachels Herz zum Pochen, als Josh ihr antwortete. Sie folgte seiner Stimme die Regalreihen hinunter und konnte jetzt auch den Lichtschimmer sehen, der aus der Ecke kam. Es überraschte sie immer wieder, wie viel Licht diese Bücher verschluckten.
Ihr Magen rebellierte, als sie einen Schritt aus der Dunkelheit machte und ihm direkt gegenüber stand. Ihr Mund fühlte sich trocken an, doch sie brachte ein "Ja, tut mir leid, ich störe hoffentlich nicht" zustande und senkte dann den Blick, weil sie so den Abstand zwischen ihnen etwas vergrößern wollte, ohne von ihm wegzutreten.
War es das Richtige, was sie tun würde?
Rachel schüttelte innerlich herablassend den Kopf - sie wusste ja nicht einmal genau, was sie vorhatte. Nur, dass sie Josh alles erklären würde. Und der Rest ... nun, größtenteils lag der ja bei ihm.
"Ich, ähm ... ich hab dich gesucht. Ich wollte mit dir sprechen. Hast du kurz Zeit?", fragte sie unsicher. So hatte er immer noch die Möglichkeit zu sagen, es wäre gerade unpassend, und musste nicht unhöflich sein. Rachel war sich mittlerweile fast sicher, dass er nicht mit ihr sprechen wollte. Oder war es nur die zynische Stimme in ihrem Kopf, die sie dazu zu überzeugen versuchte?
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LaBerg
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Re: Bibliothek, Mi 12.11.

Beitrag von LaBerg »

Charakter: Joshua Samuel Doxon
Ort: Bibliothek
Zeit: 20:12 Uhr
Datum: Mittwoch 12.11.


Eigentlich freute sich Joshua, dass Rachel endlich zu ihm gekommen war. Warum sollte er also keine Zeit für sie haben. Doch so wie sie die Frage stellte, wirkte es etwas komisch. Ein schrecklicher Gedanke durchfuhr Joshua. Will sie mir etwa sagen, dass das mit uns nichts wird? Hab ich mich doch falsch entschieden?
Fast wäre Joshua in Traurigkeit versunken, doch dann besinnte er sich darauf, dass Rachel ja noch garnichts gesagt hatte.
"Natürlich habe ich Zeit für dich.", sagte Joshua und lächelte Rachel an. Es wäre wirklich zu schön, um wahr zu sein, wenn sie ein Paar werden würden.
"Wollen wir uns hinsetzen?", fragte Joshua. Es war einfach zu dumm, dass es hier kein gemütliches Sofa gab, wo sie sich hinsetzen konnten. Doch trotz dieser Unwegsamkeit fasste Joshua zaghaft nach der Hand von Rachel. Er hoffte einfach sie würde diese vorsichtige Annäherung erwidern. Ein Platz würde sich dann schon finden.
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Rachel
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Re: Bibliothek, Mi 12.11.

Beitrag von Rachel »

Rachel Wreeland
Ort: Bibliothek
Datum: Mi, 12. November
Zeit: 20.15 Uhr

Als Josh sie anlächelte, fiel ihr ein Stein vom Herzen. Er schien ehrlich froh, dass sie mit ihm sprechen wollte, und nicht gereizt, wie sie erwartet hatte. Trotzdem war sie überrascht, als er ihre Hand nahm. Hatte sie vielleicht doch nicht so viel kaputt gemacht, wie sie befürchtet hatte?
Obwohl ihr etwas schwindlig war, legte sie ihre Finger um Joshs Hand und ging mit ihm die Regalreihe hinunter. Dort stand ein Tisch an der Wand und da sie nichts dagegen hatte, sich dort hinzusetzen, schwang sie sich darauf und überschlug die Beine. Ihr Herz raste, aber sie blieb nach außen hin so ruhig wie irgend möglich. Josh sah sie erwartungsvoll an und Rachel entschied, dass es das Beste wäre, ihm einfach schnell alles zu erklären.
"Also, ich wollte dich sprechen, weil ... wegen der Dinge, die passiert sind.", fing sie etwas holprig an, doch sie war sich sicher, dass Joshua wusste, worum es ging. "Ich konnte seit dem Ausflug in den Alpen nicht mehr mit dir reden, weil ich vorher etwas Wichtiges klären musste. Es geht um Felicia." Rachels Gesichtsausdruck wurde ernst. Sie würde nicht Felicias Gefühle vor Josh ausbreiten, sie hatten abgemacht, dass die Details unter ihnen bleiben würden. Aber so ungefähr musste sie es ihm doch erklären. "Es wäre nicht richtig gewesen, mich weiter mit dir zu treffen und vorher nicht mal mit ihr darüber geredet zu haben. Ich konnte und wollte meine Freundin nicht so verletzen, und auch wenn sich das nicht ganz vermeiden ließ, es geht mir besser, jetzt wo ich weiß, dass wir weiterhin Freunde sind. Aber es war nicht einfach." Rachel legte den Kopf leicht schief und sah in die Dunkelheit, als würde sie sich daran erinnern.
"Zu keinem Zeitpunkt wollte ich dich verletzen oder abweisen. Aber ich musste eben immer an Feli denken. Und auch jetzt ... versteh mich bitte nicht falsch, aber es ist noch immer ein seltsames Gefühl." Sie lächelte warm und entschuldigend. Josh war ihr so nah, dass sich ihre Knie fast berührten, und sie genoss es, allein mit ihm hier zu sein, noch mehr als es vor ein paar Tagen gewesen wäre. Aber es erschreckte sie gleichzeitig und ließ sie zögern, sie war diese Gefühle nicht gewohnt und schon gar nicht gegenüber Joshua.
"Ich hoffe, dass du mir verzeihen kannst, dass ich dich so in der Luft hängen gelassen habe. Aber solche Dinge ... sie brauchen eben Zeit." Rachel hoffte ebenso, dass Josh das verstehen würde. Sie merkte, wie glücklich es sie machte, dass er ihre Hand genommen hatte und jetzt hier mit ihr saß, und noch immer wünschte sie sich, dass es immer so sein würde - und zwar nicht nur, wenn sie sich zufällig über den Weg liefen ... doch es fiel Rachel schwer, sich das einzugestehen. Sie wollte mit Josh zusammen sein, aber sie musste die Freundschaftsebene überwinden. Und außerdem vertraute sie immer noch nicht darauf, dass er das auch wollte ...
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Re: Bibliothek, Mi 12.11.

Beitrag von LaBerg »

Charakter: Joshua Samuel Doxon
Ort: Bibliothek
Zeit: 20:18 Uhr
Datum: Mittwoch 12.11.


Warum musste Rachel ausgerechnet Feli erwähnen? Feli hatte sich genau wie Rachel in Joshua verliebt und wenn man es genau nimmt, hatte er sich erst an dem Abend in den Alpen für Rachel entschieden. Bis zum heutigen Tag war sich Joshua nicht sicher, ob er die richtige Entscheidung getroffen hatte.
Rachel hatte offen zu ihm gesprochen und so hatte sie es verdient, dass auch er etwas Klarheit in die verzwickte Situation brachte.
"Du weißt garnicht... was für eine Qual die letzte Zeit für mich war...", began Joshua zögerlich. "Seit dem Abend in den Alpen weiß ich, dass ich mit dir zusammen sein möchte... doch du bist einfach verschwunden... dein Verschwinden und Ausweichen war eine harte Probe... Doch dass du wieder gekommen bist bestärkt mich... Ich... ich verzeihe dir und... möchte mit dir zusammen sein.", sprach Joshua immer wieder mit Pausen weiter.
Den letzen Satz gesprochen blickte er Rachel direkt an und rückte unauffällig noch etwas näher an sie heran, so dass sich ihre Knie nun leicht berührten.
Es war ein schönes Gefühl Rachel so nahe zu sein und ihre Nähe sogar zu spüren.
Viele Grüße
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Re: Bibliothek, Mi 12.11.

Beitrag von Rachel »

Rachel Wreeland
Ort: Bibliothek
Datum: Mi, 12. November
Zeit: 20.21 Uhr

Rachel musste ziemlich verwirrt ausgesehen haben. Ihr Mund war leicht geöffnet und als Joshua zu sprechen geendet hatte, brauchte sie eine ganze Weile, um sich wieder zu fangen. Hatte sie ihn richtig verstanden? Er wollte mit ihr zusammen sein?
Aber wieso wirkt er dann, als sei er sich dessen überhaupt nicht sicher, fragte sie sich enttäuscht.
Doch er war ihr so nah, dass sie gleichzeitig eine Elektrizität spürte, die ihre Zweifel auszuradieren versuchte.
"Ich ... möchte auch mit dir zusammen sein.", gab sie schließlich zu, und da sie es aussprach, lag es ihr auf den Lippen wie Regentropfen, die erst trocknen mussten. Doch es war die Wahrheit. "Ich hätte das nicht für möglich gehalten, aber es ist so. Bloß ..." Sie überlegte, wie sie es sagen sollte. "Ich meine, wenn du dir nicht sicher bist, sollten wir vielleicht mit einer ... festen Beziehung warten. Ich will es nicht einfach probieren und dann feststellen, dass es ein Fehler war."
Rachel hatte ihr Gesicht nah an Joshs gebracht, schaffte es, ihm in die Augen zu sehen, ohne den Drang zu verspüren, den Blick abzuwenden.
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Re: Bibliothek, Mi 12.11.

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Charakter: Joshua Samuel Doxon
Ort: Bibliothek
Zeit: 20:23 Uhr
Datum: Mittwoch 12.11.


Joshua hatte seinen Blick auf die wunderschön dunkelbraun funkelnden Augen von Rachel gerichtet. Sie wirkten wie in Magnet auf ihn, von dem er angezogen wurde. Seit dem Tag in den Alpen hatte Joshua auf diesen Moment gewartet. Die Zweifel die durch Rachels Rückzug entstanden waren, begannen langsam abzufallen.
"Ich bin mir ganz sicher, dass ich mit dir zusammen sein möchte.", sagte Joshua leise, aber vollkommen sicher. Sein Gesicht und das von Rachel waren inzwischen auf wenige Zentimeter zueinander gekommen.
Joshua machte noch eine kleine Bewegung auf Rachel zu, so dass sich ihre Nasenspitzen ganz kurz und sanf berührten. Die kleine Berührung der weichen Nasenspitzenhaut von Rachel durchzog seinen ganzen Körper.
Animiert durch das schöne Gefühl, welches den kopletten Körper heimsuchte drehte Joshua langsam seinen Kopf etwas zur Seite und gab Rachel einen sanften aber kurzen Kuss auf den Mund.
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Re: Bibliothek, Mi 12.11.

Beitrag von Rachel »

Rachel Wreeland
Ort: Bibliothek
Datum: Mi, 12. November
Zeit: 20.26 Uhr

Die Zeit schien stehengeblieben auf den wenigen Zentimetern, die sie voneinander trennten. Als Josh diese überbrückte, breitete das aufgeregte, warme Gefühl sich in ihr aus, ließ ihre Wangen glühen und jagte ihr eine Gänsehaut über den Körper. Sie war unfähig, irgendetwas zu tun, aber das übernahm Josh für sie. Als seine Lippen die ihren streiften, erwachte Rachel dank der kleinen Blitze aus ihrer Trance. Joshua hatte sich bereits wieder ein Stück zurückgelehnt, doch Rachel folgte seiner Bewegung und erwiderte den Kuss etwas länger. Als sie sich von ihm löste, hatte sich ein leichtes Lächeln auf ihr Gesicht geschlichen.
Rachel legte ihre Hand in seine und richtete sich auf. "Ich, ähm - danke.", sagte sie, obwohl sie wusste, dass das etwas witzig klingen musste. Aber sie war einfach froh, dass dieses Gespräch so gut verlaufen war.
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LaBerg
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Re: Bibliothek, Mi 12.11.

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Charakter: Joshua Samuel Doxon
Ort: Bibliothek
Zeit: 20:29 Uhr
Datum: Mittwoch 12.11.


Dafür hatte sich das Warten eindeutig gelohnt. Joshua genoss es, so nahe bei Rachel zu sein und ihre Nähe zu spüren. Auch wenn es gerade im Moment nur ihre Hand war die Joshua berührte.
"Ich habe zu danken.", meinte Joshua, lächelnd. Irgendwie war das vollkommen albern, was er gerade gesagt hatte, aber das tat wohl nichts zur Sache.
Inwischen waren sie beide von dem Tisch aufgestanden, auf den sie sich gesetzt hatten. Immer noch die Hand von Rachle haltend drehte er sich ihr wieder zu, so dass er in ihr wunderschönes Gesicht und die braunen Augen schaute. Sanft begann Joshua seinen noch freien Arm um Rachel zu legen. Langesam ließ er den selben Bewegung sein Gesicht näher zu dem von Rachel gleiten. Die Augen hatte er geschlossen und genoss einfach nur den langen und ausgiebigen Kuss, in den er die Bewegung überführt hatte.
Alles um ihn herum war vergessen. Im Moment gab es für ihn nur Rachel.
Viele Grüße
LaBerg
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