Tränen der Nacht [HP] 8/21
Verfasst: Mi 9. Dez 2009, 16:45
Disclaimer: Ich erkläre, dass weder die Charaktere, noch die Orte oder Handlungen mir gehören, sondern einzig J.K. Rowling und ihren Verlagen. Ich schreibe diese Fanfiction aus Spaß an der Freude und nicht, um damit Geld zu verdienen.
Autorin: Cassiopeia
Kapitelanzahl: 21
Genre: Drama
Altersfreigabe: ab 16 Jahren, meist jedoch darunter…
Inhaltsangabe: Harry fällt im letzten Kampf, alles, was Ginny noch hält, ist ihre Tochter Cathryn. Doch eines Tages steht Draco Malfoy bei Ginny vor der Tür mit äußerst unangenehmen Nachrichten. Plötzlich muss Ginny kämpfen - um ihre Tochter, Harrys Erbe und schließlich auch ihre Liebe. [Ginny/Harry] [Harry/Draco (leicht)] [Draco/Ginny]
Anmerkung: diese FF wurde 2005 geschrieben, lange bevor ein Ende der HP-Bücher in Sicht war. Vieles ist daher anders, als man es aus den Büchern kennt. Die Kapitel sind oft nicht sehr lang, bei weitem keine Destiny-Länge *g* Ich hoffe, es gefällt euch trotzdem.
Liebste Grüße,
Cas
Schreie hallten über die Ebene, Flüche wurden hin und her geschleudert, die Anzahl der Toten war unermesslich. Es war grauenvoll, wo man auch hinsah, traf man auf am Boden liegende Leichen, zum Teil bis zur Unkenntnis verstümmelt. Und doch, noch kämpften sie, noch immer prallten die Fronten der ungleichen Gegner aufeinander.
Doch ihre Anzahl schrumpfte, die Gegner gewannen mehr und mehr die Oberhand. Einige aus den eigenen Reihen waren bereits geflüchtet. Doch wenn der Kampf so ausginge, wie es im Moment den Anschein hatte, würde der Dunkle Lord sie finden und sie grauenvoll hinrichten.
Die Schlacht war schon längst keine Schlacht mehr, es war ein Gemetzel, das die Todesser unter ihren Gegnern veranstalteten.
Viele waren bereits gefallen: Hermine, die gemeinsam mit Ron bis zu ihrem letzten Atemzug bitter und tapfer gekämpft hatte und viele Todesser mit in den Tod gerissen hatten. Neville, welcher mit Harry zusammen als Auror ausgebildet worden war. Minerva McGonagall, die nach dem Tode Dumbledores die Leitung des Orden übernommen hatte. Selbst sein Riesenblut hatte Rubeus Hagrid nicht schützen könne, auch er lag dort auf der Ebene als einer von hunderten.
„Ich bin hier, Ron!“, rief Harry verzweifelt, als er Rons Rufe hörte, irgendwo aus dem Rauch der unzähligen Feuer, die überall brannten. „RON?!“
Panisch lief er in die Richtung, aus der Rons Rufe gekommen waren.
„Ron, komm, steh auf, bitte!“ Ängstlich blickte er sich um, jeden Moment konnte wieder ein Todesser hinter ihm auftauchen.
„Harry, ich - ich kann nicht - “
„Natürlich kannst du, Ron, ich weiß, dass du es schaffst! Bitte, lass mich nicht auch noch allein!“
Da erst merkte er, dass mit Ron irgendetwas nicht stimmte.. plötzlich riss er vor Schrecken die Augen auf.
Ron hatte keine Beine mehr. Dort, wo eigentlich die Oberschenkel ansetzten sollten, waren nur zwei blutende Stümpfe, die aus dem Rumpf ragten.
„Ron, nein!“
„Es tut mir leid, Harry. Bitte, du musst weiter kämpfen!“, sagte Ron mit schmerzverzerrtem Gesicht.
„Nein, Ron, ich kann das nicht ohne dich!“ Harry war den Tränen nahe. Er sah, wie Ron immer schwächer wurde, er musste sich zu ihm herunter beugen, um ihn in dem Getose der Schlacht zu verstehen.
„Doch Harry, ich weiß, dass du es kannst! Du wirst den Arsch besiegen! Bitte, du musst an dich glauben! Du bist der Junge, der lebt! Und das wirst - wirst du auch weiterhin tun, verstanden?!“
Harry konnte nichts sagen, seine Kehle war wie zugeschnürt. Ron, sein bester Freund, einer der besten Auroren, die er kannte, war nun ebenfalls Opfer von Lord Voldemort geworden. Wie so viele.
„Harry bitte, du musst es mir versprechen, ja? Bitte!“ Rons Stimme klang immer abgehackter, er hatte Mühe zu atmen.
„Okay, Ron, ich verspreche es!“, sagte er schnell. Er hatte sich inzwischen neben seinen Freund gekniet, hielt seinen zitternden Kopf.
„U - und Harry? Versprich mir, dass du auf Ginny aufpasst, ja? Dass du sie nicht verlässt.“ Harry und Ginny waren seit gut zwei Jahren zusammen. Zu diesem Moment lag sie auf der Entbindungsstation des St. Mungo Krankenhaus und brachte ihr gemeinsames Kind zur Welt. Harry schmerzte der Gedanke. Er schluckte hart.
„Ich werde sie nicht verlassen, niemals“, konnte er nur sagen. Da spürte er, wie der Körper seines besten Freundes immer schlaffer wurde, bis das letzte bisschen Leben aus seinem Körper gewichen war. Harry blieb noch eine ganze Weile bei ihm sitzen, den Kopf auf seinen Schoß gebettet.
„Oh, Potter trauert um seine Lieben! Doch da hast du dir leider die absolut falsche Zeit ausgesucht, mein Guter!“
Mit Tränen in den Augen schaute Harry sich um. Vor ihm stand kein anderer sonst als Voldemort persönlich. Sofort waren seine Gedanken wieder klar.
„Also, wenn du dir wünschst, ich werde dich genauso betrauern, hast du dich leider getäuscht, Tom. Auf das du niemals Ruhe findest!“ Mit den Worten schleuderte er ihm ein gewaltiges Avada Kedavra entgegen.
Zur selben Zeit kamen eben diese Worte aus dem Mund des Dunklen Lords.
Doch ihre Zauberstäbe verbanden sich nicht, wie einst beim Ende des Trimagischen Turniers. Die Flüche gingen einige Zentimeter aneinander vorbei, trafen ihre Gegner direkt ins Herz. Nebeneinander sackten sie zu Boden.
Harry Potter und Voldemort hatten sich in einem Schlag gegenseitig vernichtet.
Autorin: Cassiopeia
Kapitelanzahl: 21
Genre: Drama
Altersfreigabe: ab 16 Jahren, meist jedoch darunter…
Inhaltsangabe: Harry fällt im letzten Kampf, alles, was Ginny noch hält, ist ihre Tochter Cathryn. Doch eines Tages steht Draco Malfoy bei Ginny vor der Tür mit äußerst unangenehmen Nachrichten. Plötzlich muss Ginny kämpfen - um ihre Tochter, Harrys Erbe und schließlich auch ihre Liebe. [Ginny/Harry] [Harry/Draco (leicht)] [Draco/Ginny]
Anmerkung: diese FF wurde 2005 geschrieben, lange bevor ein Ende der HP-Bücher in Sicht war. Vieles ist daher anders, als man es aus den Büchern kennt. Die Kapitel sind oft nicht sehr lang, bei weitem keine Destiny-Länge *g* Ich hoffe, es gefällt euch trotzdem.
Liebste Grüße,
Cas
1. Das Ende
Schreie hallten über die Ebene, Flüche wurden hin und her geschleudert, die Anzahl der Toten war unermesslich. Es war grauenvoll, wo man auch hinsah, traf man auf am Boden liegende Leichen, zum Teil bis zur Unkenntnis verstümmelt. Und doch, noch kämpften sie, noch immer prallten die Fronten der ungleichen Gegner aufeinander.
Doch ihre Anzahl schrumpfte, die Gegner gewannen mehr und mehr die Oberhand. Einige aus den eigenen Reihen waren bereits geflüchtet. Doch wenn der Kampf so ausginge, wie es im Moment den Anschein hatte, würde der Dunkle Lord sie finden und sie grauenvoll hinrichten.
Die Schlacht war schon längst keine Schlacht mehr, es war ein Gemetzel, das die Todesser unter ihren Gegnern veranstalteten.
Viele waren bereits gefallen: Hermine, die gemeinsam mit Ron bis zu ihrem letzten Atemzug bitter und tapfer gekämpft hatte und viele Todesser mit in den Tod gerissen hatten. Neville, welcher mit Harry zusammen als Auror ausgebildet worden war. Minerva McGonagall, die nach dem Tode Dumbledores die Leitung des Orden übernommen hatte. Selbst sein Riesenblut hatte Rubeus Hagrid nicht schützen könne, auch er lag dort auf der Ebene als einer von hunderten.
„Ich bin hier, Ron!“, rief Harry verzweifelt, als er Rons Rufe hörte, irgendwo aus dem Rauch der unzähligen Feuer, die überall brannten. „RON?!“
Panisch lief er in die Richtung, aus der Rons Rufe gekommen waren.
„Ron, komm, steh auf, bitte!“ Ängstlich blickte er sich um, jeden Moment konnte wieder ein Todesser hinter ihm auftauchen.
„Harry, ich - ich kann nicht - “
„Natürlich kannst du, Ron, ich weiß, dass du es schaffst! Bitte, lass mich nicht auch noch allein!“
Da erst merkte er, dass mit Ron irgendetwas nicht stimmte.. plötzlich riss er vor Schrecken die Augen auf.
Ron hatte keine Beine mehr. Dort, wo eigentlich die Oberschenkel ansetzten sollten, waren nur zwei blutende Stümpfe, die aus dem Rumpf ragten.
„Ron, nein!“
„Es tut mir leid, Harry. Bitte, du musst weiter kämpfen!“, sagte Ron mit schmerzverzerrtem Gesicht.
„Nein, Ron, ich kann das nicht ohne dich!“ Harry war den Tränen nahe. Er sah, wie Ron immer schwächer wurde, er musste sich zu ihm herunter beugen, um ihn in dem Getose der Schlacht zu verstehen.
„Doch Harry, ich weiß, dass du es kannst! Du wirst den Arsch besiegen! Bitte, du musst an dich glauben! Du bist der Junge, der lebt! Und das wirst - wirst du auch weiterhin tun, verstanden?!“
Harry konnte nichts sagen, seine Kehle war wie zugeschnürt. Ron, sein bester Freund, einer der besten Auroren, die er kannte, war nun ebenfalls Opfer von Lord Voldemort geworden. Wie so viele.
„Harry bitte, du musst es mir versprechen, ja? Bitte!“ Rons Stimme klang immer abgehackter, er hatte Mühe zu atmen.
„Okay, Ron, ich verspreche es!“, sagte er schnell. Er hatte sich inzwischen neben seinen Freund gekniet, hielt seinen zitternden Kopf.
„U - und Harry? Versprich mir, dass du auf Ginny aufpasst, ja? Dass du sie nicht verlässt.“ Harry und Ginny waren seit gut zwei Jahren zusammen. Zu diesem Moment lag sie auf der Entbindungsstation des St. Mungo Krankenhaus und brachte ihr gemeinsames Kind zur Welt. Harry schmerzte der Gedanke. Er schluckte hart.
„Ich werde sie nicht verlassen, niemals“, konnte er nur sagen. Da spürte er, wie der Körper seines besten Freundes immer schlaffer wurde, bis das letzte bisschen Leben aus seinem Körper gewichen war. Harry blieb noch eine ganze Weile bei ihm sitzen, den Kopf auf seinen Schoß gebettet.
„Oh, Potter trauert um seine Lieben! Doch da hast du dir leider die absolut falsche Zeit ausgesucht, mein Guter!“
Mit Tränen in den Augen schaute Harry sich um. Vor ihm stand kein anderer sonst als Voldemort persönlich. Sofort waren seine Gedanken wieder klar.
„Also, wenn du dir wünschst, ich werde dich genauso betrauern, hast du dich leider getäuscht, Tom. Auf das du niemals Ruhe findest!“ Mit den Worten schleuderte er ihm ein gewaltiges Avada Kedavra entgegen.
Zur selben Zeit kamen eben diese Worte aus dem Mund des Dunklen Lords.
Doch ihre Zauberstäbe verbanden sich nicht, wie einst beim Ende des Trimagischen Turniers. Die Flüche gingen einige Zentimeter aneinander vorbei, trafen ihre Gegner direkt ins Herz. Nebeneinander sackten sie zu Boden.
Harry Potter und Voldemort hatten sich in einem Schlag gegenseitig vernichtet.