(A) Kapitel 4 - Rymel und Liara
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara
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Liara
10. Oktober 712
Mittag
Grenzwald
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Liara sah, wie Rymel sofort los ritt. Sie wendete Akira und hob die Hand. Der Blendzauber erleuchtete die Lichtung sehr hell. Dann konzentrierte sie sich und erweiterte die Verschmelzung mit der Umgebung auf ihre Stute. Wenn es ein Lichtmagier war, der sie beobachtete, hatte dies nur einen kleinen Effekt. Aber besser eine kleine Ablenkung als gar keine, fand Liara, und holte zu Rymel auf.
"Gib mir deine Hand", rief sie Rymel zu, was gar nicht so einfach war, da er sie nicht sah und sie beide so schnell ritten, wie es das Unterholz zuließ. Hier einhändig zu reiten war alles andere als leicht. Doch sie konnte nicht riskieren, dass er gesehen wurde, wollte ihn wenigstens für den Moment, bis sie weiter gekommen waren, schützen. "Gib mir deine Hand und reite in den Bach. Dort hinterlassen wir keine Spuren."
Liara
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Liara sah, wie Rymel sofort los ritt. Sie wendete Akira und hob die Hand. Der Blendzauber erleuchtete die Lichtung sehr hell. Dann konzentrierte sie sich und erweiterte die Verschmelzung mit der Umgebung auf ihre Stute. Wenn es ein Lichtmagier war, der sie beobachtete, hatte dies nur einen kleinen Effekt. Aber besser eine kleine Ablenkung als gar keine, fand Liara, und holte zu Rymel auf.
"Gib mir deine Hand", rief sie Rymel zu, was gar nicht so einfach war, da er sie nicht sah und sie beide so schnell ritten, wie es das Unterholz zuließ. Hier einhändig zu reiten war alles andere als leicht. Doch sie konnte nicht riskieren, dass er gesehen wurde, wollte ihn wenigstens für den Moment, bis sie weiter gekommen waren, schützen. "Gib mir deine Hand und reite in den Bach. Dort hinterlassen wir keine Spuren."
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara
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„Nein, im Bach können wir nicht nebeneinander reiten“, sagte er überlegte, was sie tun konnten. „Außerdem haben die Pferde dort kaum halt, er ist zu schmal und zu steinig.“
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„Nein, im Bach können wir nicht nebeneinander reiten“, sagte er überlegte, was sie tun konnten. „Außerdem haben die Pferde dort kaum halt, er ist zu schmal und zu steinig.“
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara
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"Dann gib mir wenigstens deine Hand, verdammt!", zischte sie ihm zu. "So gibst du das perfekte sichtbare Ziel ab!"
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara
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Ungern löste Rymel eine Hand von den Zügeln, eigentlich benutzte er die dazu um tiefhängende Zweige aus dem Weg zu drücken. So würde er sich selbst ducken müssen oder aber sie würden ihm gnadenlos ins Gesicht peitschen.
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Ungern löste Rymel eine Hand von den Zügeln, eigentlich benutzte er die dazu um tiefhängende Zweige aus dem Weg zu drücken. So würde er sich selbst ducken müssen oder aber sie würden ihm gnadenlos ins Gesicht peitschen.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara
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Liara ergriff seine Hand, drückte sie kurz und erweiterte den Zauber auf ihn und seinen Hengst. Es war einfacher, mit der Umgebung zu verschmelzen als ihr das Licht zu rauben und es zu bündeln, daher strengte es sie nicht zu sehr an, auch wenn es nicht sehr einfach war, da sie sich beide schnell bewegten auf ihren Pferden und sie dennoch darauf achten mussten, die Hände zusammen zu halten.
Nach einer Stunde war Liara schweißgebadet und ließ Rymels Hand erschöpft los. Auch sie trat aus den Schatten, ihre Augen leuchteten.
"Das... muss reichen", sagte sie etwas stockend. Wenn sie jetzt noch jemand aufgespürt hatte, ihnen gefolgt war, dann würden sie zum Schwert greifen müssen.
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Liara ergriff seine Hand, drückte sie kurz und erweiterte den Zauber auf ihn und seinen Hengst. Es war einfacher, mit der Umgebung zu verschmelzen als ihr das Licht zu rauben und es zu bündeln, daher strengte es sie nicht zu sehr an, auch wenn es nicht sehr einfach war, da sie sich beide schnell bewegten auf ihren Pferden und sie dennoch darauf achten mussten, die Hände zusammen zu halten.
Nach einer Stunde war Liara schweißgebadet und ließ Rymels Hand erschöpft los. Auch sie trat aus den Schatten, ihre Augen leuchteten.
"Das... muss reichen", sagte sie etwas stockend. Wenn sie jetzt noch jemand aufgespürt hatte, ihnen gefolgt war, dann würden sie zum Schwert greifen müssen.
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara
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Rymel nickte und sah besorgt zu Liara, die ziemlich fertig aussah. „Ich wünschte wir könnten eine Rast einlegen, aber das wäre nun zu gefährlich“, sagte er und sah wieder nach vorn um auf den Weg zu achten.
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Rymel nickte und sah besorgt zu Liara, die ziemlich fertig aussah. „Ich wünschte wir könnten eine Rast einlegen, aber das wäre nun zu gefährlich“, sagte er und sah wieder nach vorn um auf den Weg zu achten.
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara
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Liara nickte bloß. Sie wusste, sie mussten weiter reiten. Also mussten sie durchhalten. Sie sah sich um, doch in der Eile konnte sie kaum erkennen, ob sich jemand in den Schatten verbarg oder nicht.
"Westen", sagte sie schließlich. "Lass uns nach Westen reiten, der Grenze zu Nuor entgegen. Von dort können wir dann nach Norden reiten." Sie mussten wahnsinnig sein, auf Keltor und Chairo zuzureiten. Aber es war die einzige Möglichkeit, überhaupt etwas zu erfahren.
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Liara nickte bloß. Sie wusste, sie mussten weiter reiten. Also mussten sie durchhalten. Sie sah sich um, doch in der Eile konnte sie kaum erkennen, ob sich jemand in den Schatten verbarg oder nicht.
"Westen", sagte sie schließlich. "Lass uns nach Westen reiten, der Grenze zu Nuor entgegen. Von dort können wir dann nach Norden reiten." Sie mussten wahnsinnig sein, auf Keltor und Chairo zuzureiten. Aber es war die einzige Möglichkeit, überhaupt etwas zu erfahren.
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara
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„Trinke bitte etwas“, sagte er und sah sich ebenfalls etwas um, nachdem er sein Tempo etwas gedrosselt hatte.
„Aber dein Vorschlag klingt gut, wie sollten auf jeden Fall die großen Städte meiden, kleine Dörfer sind in Ordnung, auch wenn selbst das schon zu gefährlich ist.“
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„Trinke bitte etwas“, sagte er und sah sich ebenfalls etwas um, nachdem er sein Tempo etwas gedrosselt hatte.
„Aber dein Vorschlag klingt gut, wie sollten auf jeden Fall die großen Städte meiden, kleine Dörfer sind in Ordnung, auch wenn selbst das schon zu gefährlich ist.“
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara
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Liara nickte und griff nach ihrem Trinkschlauch,aus dem sie einen tiefen Schluck nahm.
"Das Problem bei kleinen Dörfern ist, dass sich jeder an uns erinnert, Fremde fallen dort sehr auf. An der Stelle unserer Verfolger bräuchte ich mir nur ein oder zwei Dorfbewohner vorknöpfen und wüsste genau, wann wir da waren und in welche Richtung wir weiter geritten sind. Bei einer Stadt können wir in der Masse untertauchen. Mehr Sicherheit bieten sie dadurch aber leider auch nicht."
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Liara nickte und griff nach ihrem Trinkschlauch,aus dem sie einen tiefen Schluck nahm.
"Das Problem bei kleinen Dörfern ist, dass sich jeder an uns erinnert, Fremde fallen dort sehr auf. An der Stelle unserer Verfolger bräuchte ich mir nur ein oder zwei Dorfbewohner vorknöpfen und wüsste genau, wann wir da waren und in welche Richtung wir weiter geritten sind. Bei einer Stadt können wir in der Masse untertauchen. Mehr Sicherheit bieten sie dadurch aber leider auch nicht."
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara
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„In den Städten ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir auf Feinde treffen höher und in den Dörfern ist die Gefahr auf Fen zu treffen kleiner, wenn du uns dann tarnst und die Pferde außerhalb des Dorfes lassen, dann kann uns auch keiner verraten“, teilte er Liara seine Gedanken mit.
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„In den Städten ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir auf Feinde treffen höher und in den Dörfern ist die Gefahr auf Fen zu treffen kleiner, wenn du uns dann tarnst und die Pferde außerhalb des Dorfes lassen, dann kann uns auch keiner verraten“, teilte er Liara seine Gedanken mit.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.