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Re: 3. Port Soles

Verfasst: Mo 27. Apr 2020, 22:06
von Cassiopeia
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Toyan Kerim / Tazanna / Zeira / NPC
Port Soles
Anfang Februar im 146. Jahr des Lichtes
Mittag
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Nun, das würde sicherlich reichlich komisch werden, dachte Toyan.
"Lasst uns den Hinterausgang nehmen", befand er und hoffte, dieser alte Wirtshof hatte einen solchen. "Ich muss nicht in doppelter Erscheinung aus der vorderen Tür treten."

Re: 3. Port Soles

Verfasst: Di 28. Apr 2020, 19:26
von Ayrina
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Brianna
Port Soles
Anfang Februar im 146. Jahr des Lichtes
Mittag
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Brianna lächelte und sah sich kurz um. Sie waren abseits des eigentlichen Trubels im Raum und unbeobachtet. Nachdem sie ganz kurz Finja informiert hatte, dass sie etwas erledigen musste, kehrte sie zu den beiden zurück in die dunkle Ecke des Raumes. Sie nickte ihnen zu. Ihre Züge verschwammen und plötzlich stand Toyan sich selbst gegenüber.
"Geh du vorne raus, ich nehm den Hinterausgang", schlug Brianna mit Toyans Stimme vor.
"Das sollte für genug Verwirrung sorgen."

Re: 3. Port Soles

Verfasst: Di 28. Apr 2020, 19:30
von Tjeika
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Shaya Kerim
Port Soles
Anfang Februar im 146. Jahr des Lichtes
Mittag
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Shaya blinzelte und sah zwischen Toyan und Toyan hin und her. Ihr entfuhr ein anerkennender Laut.
"Das ist wirklich gruselig", murmelte sie und schmunzelte dann, während sie mahnend einen Zeigefinger hob.
"Wenn ich den falschen von euch küsse, ist es nicht meine Schuld."

Re: 3. Port Soles

Verfasst: Di 28. Apr 2020, 19:44
von Cassiopeia
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Toyan Kerim / Tazanna / Zeira / NPC
Port Soles
Anfang Februar im 146. Jahr des Lichtes
Mittag
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"Bei Valo!", entfuhr es Toyan erschrocken und es dauerte tatsächlich ein paar Atemzüge bis sich sein Herzschlag wieder beruhigte. Er hatte es für komisch gehalten, doch so erschien es ihm ganz und gar nicht mehr.
Vor allem als Brianna auch noch in seiner Stimme sprach.
"Äh - vorne. Klar", fasste er ihre Worte auf, während er sich fragte, ob er dieses Bild, sich selbst gegenüber zu stehen, je vergessen würde.
Augenblicklich griff er nach Shayas Hand als habe er Sorge, der andere Toyan würde sie ihm weg nehmen.
"Gehen wir", sagte er leise, als er sich wieder soweit gesammelt hatte - und er hoffte, dass sie so bald wie möglich diesen ganzen Spuk beenden konnten.

Der Boden war blutig, was absolut kein gutes Zeichen war.
"Dort!", rief Zeira und deutete auf eine Stelle etwas links, "sie hängen dort in der Luft, seht... oh wie furchtbar!"
Ein Mann und eine Frau hingen dort, wie vereint und doch tot und bleich. Ihr Blut hatten sie auf dem Weg vergossen und es reichte noch weiter.
"Wartet", sagte Zeira als ihr ein ungeheuerlicher Verdacht kam. "Das ist nicht einfach eine Blutspur. Das ist ein sehr großes Blutzeichen - und wir stehen mittendrin!"

Re: 3. Port Soles

Verfasst: Di 28. Apr 2020, 19:51
von Ayrina
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Brianna
Port Soles
Anfang Februar im 146. Jahr des Lichtes
Mittag
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Brianna sah Toyan schmunzelt nach, dann ging sie zum Hinterausgang und verließ das Gasthaus auf diesem Weg. Hoffentlich ging ihr Plan auf. Noch einmal sah sie sich um, dann lief sie los.

Re: 3. Port Soles

Verfasst: Di 28. Apr 2020, 19:54
von Tjeika
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Shaya Kerim
Port Soles
Anfang Februar im 146. Jahr des Lichtes
Mittag
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"Viel Glück", wünschte sie dem Brianna-Toyan.
Shaya schmunzelte, während sie Toyan, dem echten Toyan, hinaus folgte.
"Bist du etwa eifersüchtig?", trieb sie ihren kleinen Scherz ein wenig weiter.
Außerdem war dieser eine prima Ablenkung von dem, was sie womöglich erwarten konnte. Ihre verbrannte Hand pochte schmerzhaft.
"Wo willst du den Zauber ausführen?"
Denn in ihren Augen war es im Grunde nichts anderes, als eine weitere Form der Magie.

Re: 3. Port Soles

Verfasst: Di 28. Apr 2020, 20:00
von Cassiopeia
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Toyan Kerim / Tazanna / Zeira / NPC
Port Soles
Anfang Februar im 146. Jahr des Lichtes
Mittag
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Toyan lachte leise.
"Auf mich selber Oder auf Brianna?" Er schüttelte den Kopf und gab Shaya einen kleinen Kuss. "Nein. Es ist nur... unerwartet", gestand er und sah sich um als sie vor die Tür getreten waren.
"Am besten brauchen wir dazu einen Ort, an dem ein solches Blutopfer geschah. Hätten wir Zeit, hätte ich in einer Stadtkarte die Orte eingezeichnet... ich glaube, nordöstlich von hier war ein solcher Ort, nicht weit. Auch wenn es grauenhaft ist, ist dort die Magie am stärksten, die ich aufspüren muss."

Re: 3. Port Soles

Verfasst: Di 28. Apr 2020, 20:03
von Tjeika
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Shaya Kerim
Port Soles
Anfang Februar im 146. Jahr des Lichtes
Mittag
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"Auf dich selbst. Auf dein anderes du", erwiderte Shaya noch immer amüsiert, wurde dann aber schnell ernster.
"Der Hafen ist am Nächsten", antwortete Shaya und deutete voraus.
Immerhin konnte man den Platz, an dem das letzte Opfer gefunden worden war - Maleko höchstselbst - direkt von hier aus sehen. Es ging eben nur ein wenig bergab. Dafür brannte es auf dem Weg dorthin aber kaum.

Re: 3. Port Soles

Verfasst: Di 28. Apr 2020, 20:05
von LaBerg
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Tarik
Port Soles
Anfang Februar im 146. Jahr des Lichtes
Mittag
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Tariks Blick war noch immer auf die beiden Toten gerichtet als Zeira eine Vermutung äußerte, die er so gerade garnicht richtig fassen konnte. Von Blutmagie verstand er einfach viel zu wenig.
"Wenn das ein überdimensionales Blutmal ist und wir mitten drinstehen... Dann ist das auf keinen Fall gut..."
Tarik ließ seinen Blick schweifen, aber Zeira hatte recht.
"Was schlagt ihr vor, sollen wir jetzt machen?", richtete er die Frage an die beiden Frauen. "Können wir das Blutmal irgendwie zerstören? Auf jeden Fall denke ich, dass wir dicht zusammenbleiben sollten."

Re: 3. Port Soles

Verfasst: Di 28. Apr 2020, 20:36
von Cassiopeia
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Toyan Kerim / Tazanna / Zeira / NPC
Port Soles
Anfang Februar im 146. Jahr des Lichtes
Mittag
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Der Hafen. Maleko. Toyan schloss kurz die Augen und nickte dann.
"Dann lass uns nicht länger warten", sagte er und ging entsprechend entschlossen los. Kein Weg, den er gerne ging. Es war seltsam fremd und beruhigend zugleich, dass Shaya bei ihm war. Sie hatte es als Zauber benannt und tatsächlich war sich Toyan nicht sicher, was genau es damit auf sich hatte. Es war eine Form der Bannung, die ihm Vermittelt worden war, doch deren Ursprung und Hintergrund er nicht kannte. Nun konnte er nicht einmal Maleko danach fragen.
Sie erreichten den Ort an dem Maleko umgebracht worden war auf so grausame Art und Weise.
"Mustah sei mit dir", murmelte Toyan den Segen der Toten. Er kniete sich hin und berührte den blutigen Boden, um seine Hände anschließend um das Amulett zu legen. Eine ganze Weile verharrte er so, dann erhob er sich langsam und orientierte sich. Erst dann öffnete er die Augen.
"Es ist ein Netzwerk, wie ich befürchtet habe", sagte er leise. "Die Stellen der Morde sich nicht zufällig, sondern sorgfältig gewählt. Die Magieströme fließen von Blutopfer zu Blutopfer, einem Netzwerk aus Adern gleich. Exakte Distanzen zu einander, Kreuzungspunkte... das hier wurde von sehr langer Hand geplant und nicht nur von einer einzigen Hand durchgeführt. Bei allen Göttern, wie konnten wir das übersehen?"
Doch um das Übersehen ging es jetzt nicht. Sie mussten sich um etwas viel Konkreteres kümmern.
"Der stärkste Magiestrom führt da entlang", sagte Toyan und deutete vor sich die Hafenkante entlang, wo ein Weg am Ende zwischen zwei großen Speicherhäusern verschwand.
"Hoffen wir, dass ich Recht habe...", murmelte er und setzte sich in Bewegung, den Blick nicht von der für Shaya unsichtbaren Magie abwendend.

"In einem Blutmal?", fragte Akiya erschrocken und sah sich um. Dann sah sie es selbst - Linien, Verbindungen, Zeichen. Das war weit mehr als das Blut der zwei armen Menschen, die hier gestorben waren. Doch das Blut allein sollte nun nicht ihre Sorge sein.
"Was vermag ein solches Zeichen zu beschwören?" Ihr wurde ganz kalt wenn sie daran dachte, was ein Blutmagier mit solcher Magie zu tun vermochte.
"Nein, wir sollten uns auf gar keinen Fall trennen! Versuchen wir das Blutmal zu verlassen und nehmen den Weg, der uns zu diesem Magier führt", sagte sie, war sich aber nicht sicher, wohin sie sich überhaupt wenden sollte.
"Die Linien lassen sich nicht zerstören", teilte Zeira indes mit. "Seht." Sie versuchte mit dem Fuß eine Trennung durch die Blutlinie zu ziehen. Doch es war als sei das Blut noch immer flüssig - die Linien verbanden sich immer wieder aufs Neue und flossen wieder zusammen.